DE429627C - Starre Lenkkupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge mit Kuppelkoepfen fuer durchgehende Betriebsleitungen - Google Patents
Starre Lenkkupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge mit Kuppelkoepfen fuer durchgehende BetriebsleitungenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G5/00—Couplings for special purposes not otherwise provided for
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- B61G5/08—Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables for fluid conduits
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Description
- Starre Lenkkupplung für Eisenbahnfahrzeuge mit Kuppelköpfen für durchgehende Betriebsleitungen. Es sind starre Lenkkupplungen für Eisenbahnfahrzeuge mit Kuppelköpfen für durchgehende Betriebsleitungen bereits bekannt geworden, bei denen am Kuppelkopf fest angeordnete Kuppelhaken und von der Seite des Fahrzeuges her beeinflußte, als Kuppelbolzen dienende bewegliche Verriegelungen vorgesehen sind.
- Diesen bekannten Kupplungen haftet der Nachteil an, daß bei Bruch oder Versagen eines einzigen Teiles der Kupplung die beiden durch die Kupplung verbundenen Fahrzeuge voneinander gelöst werden. Ein -weiterer großer Nachteil ist noch darin zu erblicken, daß die Kupplungen für die Leitungsenden der Brems- und Heizluftrohre auf Federwirkung beruhen, so daß selbstverständlich nicht immer eine gleichmäßige und insbesondere keine zuverlässige Wirkung zti erzielen ist.
- Der Zweck der Erfindung ist nun, alle diese Lachteile zu beseitigen, und zwar -wird dies dadurch erreicht, daß der quadratisch geformte Kuppelkopf an seinem vorderen Ende schräge Auflaufflächen sowie an -zwei sich gegenüberliegenden, unter einem Winkel von 4.5- zur senkrechten L ä ngsmittelebene zum Kuppelk(--pf geneigten Seiten je einen feststehenden Kuppelliaken trägt und in seinem hinteren Teil einen in achsialer Richtung gegen die Wirkung zweier Federn drehbaren Kul)pelriegel aufweist. Jedes der Leitungsenden für die Bremsluft- bzw. Druckluftleitung -wird dabei erfindungsgemäß lose von einer Hülse umschlossen, -welche mit schrägen, finit ini Kuppelkopf befestigten Bolzen in Eingriff stehenden Gleitnuten sowie an den einander zugekehrten Enden einen über die Hälfte des Umfanges sich erstreckenden Bund aufweisen, dessen Enden abgeschrägt sind bziv. einen Haken tragen. Die Haken der beiden Hülsen liegen in der Offenstellung der Kupplung beide unterhalb des wagerechten Durchmessers.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es zeigen: Abb. i eine unter einem Winkel von 4.5° zur -wagerechten Ebene geneigte Draufsicht, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie vier Abb. i, Abb. 3 eine Seitenansicht einer geschlossenen Kupplung, Abb. d. die Stirnansicht eines Kuppelkopfes, Abb. 5 bis 7 teilweise geschnittene Ansichten der im Kuppelkopf untergebrachten Teile, Abb. 8 bis io teilweise geschnittene Ansichten der Kupplungsvorrichtung für die Luftleitung in der Offenstellung und Abb. i i und 12 teilweise geschnittene Ansichten der Kupplungen in geschlossener Lage.
- Der quadratisch geformte Kuppelkopf i trägt unter :I5° zur senkrechten Mittelebene geneigt angeordnete seitliche, feststehende Koppelhaken 2 und weist in seinem hinteren Teil eine Lagerbüchse 7 auf, die durch ein Kupplungsstück 8 mit einem von der Seite des Fahrzeuges her zu bedienenden Schalthebel 9 verbunden ist. Die Lagerbüchse 7 trägt durch schräge Aussparungen i9 des Kuppel-t, i hindurch sich erstreckende Doppelriegel 3, die entgegen der Wirkung von Federn 4. drehbar sind. Zwischen dein Schalthebel 9 und dem Bund der Lagerbüchse liegt ein als Widerlager dienender Federring 16.
- An dem Kuppelkopf i sind seitlich hervorragende Bolzen 5 vorgesehen, die zur Aufnahme von Kupplungsösen bei Verwendung der neuen Kupplung als Übergangskupplung dienen.
- In geeigneten Bohrungen in der Mitte des Kuppelkopfes liegen lose die Leitungsenden 6 für die Bremsluftleitung. Diese Leitungsenden 6 erstrecken sich durch eine Aussparung 18 in der Wandung des Kuppelkopfes hindurch nach auswärts und können an dieser Stelle mit der biegsamen Luftleitung des Fahrzeuges verbunden ---erden. Um die Leitungsenden 6 herum liegen lose Kupplungshälsen i i, und diese weisen an den einander zugekehrten Enden einen über die Hälfte des Umfanges sich erstreckenden Bund 17 auf_, dessen Enden abgeschrägt sind. Außerdem tragen diese Kupplungshülsen ii je einen Haken 1-2 sowie einander entgegengesetzt geneigte Gleitnuten 13. In jeder der Gleitnuten 13 liegt ein im Kuppelkopf befestigter Bolzen 2o. Hinter dem Bund 21 des Leitungsendes 6 liegt ein Federring 15, der in einer Aussparung der Kupplungshülse i i ein Widerlager findet. Um jedes der Leitungsenden 6 herum liegt eine schraubenförmige Druckfeder 14, die zwischen der Lagerbüchse 7 und der Aussparung der Kupplungshülse ii angeordnet ist.
- Jeder der Kuppelköpfe trägt, -wie Abb.4 erkennen läßt, zweckmäßig ein Böckchen io, in welchem ähnliche Kuppelteile -wie in dein Kuppelkopf selbst angeordnet sind, uni die Leitungen für die Heizluft ebenfalls selbsttätig miteinander zu verbinden.
- An den Kuppelköpfen können -weiter in irgend geeigneter Weise Steckkontakte vorgesehen werden, so daß auch beim Kuppeln zweier Fahrzeuge die durchgehenden elektrischen Lichtleitungen gleichzeitig miteinander verbunden werden.
- Die neue Kupplung arbeitet kurz wie folgt: Werden zwei mit der Kupplung ausgerüstete Fahrzeuge gegeneinander verschoben, so gleiten die feststehenden Kuppelhaken 2 entlang den Schrägflächen 22 und werden hierdurch ohne weiteres in die richtige Kuppelstellung gebracht. Die vorderen Enden der Kuppelhaken schieben den Doppelriegel 3 entgegen der Wirkung der Federn .4 in seinen Gleitnuten i9 seitlich zurück, -wobei schließlich die Haken 2 über das mit ihnen in Berührung stehende Ende des Doppelriegels hinweggleiten und unter Wirkung der Federn der Doppelriegel 3 in seiner jetzigen Lage hinter dem Haken 2 sicher gehalten wird. Bei nunmehr auftretenden Stößen des Fahrzeuges wird die Kupplung durch das Zusammenarbeiten der gewölbten Flächen 23 des Doppelriegels 3, der schräg verlaufenden Uten i y und der Federn -. gegen unbeab->ichtigtes Lösen sicher gehalten.
- Bei einer derartigen Kupplung zweier Fahrzeuge stoßen die an den Leitungsenden vorgesehenen Hülsen i i gegeneinander, so daß diese Hülsen in der Längsrichtung des Kuppelkopfes verschoben werden. Infolge der schrägen Gleitnuten 13 und der im Koppelkopf befestigten Bolzen 2o werden hierbei die Kupplungshülsen i i gegeneinander verdreht, so daß die Haken 12 über den züige@iörigeil abgeschrägten Bund 17 der Kuppelhülsen i i gleiten Lind hierdurch die Leitungsenden fest miteinander verbinden. Selbstverständlich sind an den Leitungsenden geeigliete Abdichtungsscheiben vorgesehen, um ein Lecken der Luft an der Koppelstelle zu verhindern. Durch die Anordnung des Federringes 15 wird ein schneller Verschleiß der Dichtungsscheiben mit Sicherheit verhindert, Während durch die um die Kupplungshülse i i herumliegenden Druckfedern 1q. die einzelnen Teile bei geöffneter Kupplung in der Bereitschaftsstellung für ein Verkuppeln gehalten werden.
- Bewegungen der Koppelköpfe i während der Fahrt, die sich durch späteren Verschleiß der miteinander zusammenarbeitenden Teile der Verriegelung vergrößern können, haben keinerlei schädlichen Einfloß auf die Abdichtung der Leitungsenden, da die kleine Be-@\-egtuigsmöglichlceit der starr verbundenen Koppelköpfe lediglich ein Gleiten der Haken 12 auf dem Bund 17 verursachen könnte, ohne den Druck auf die Dichtungsscheiben zu verringern.
- Die Kupplung für die Heizluftleitung wirkt in gleicher Weise Wie die für die Bremsluftleitung, und die oben angegebene Kupplung für die Heizluftleitung hat noch den Vorteil, daß das Böckchen i o zur Aufnahme der Heizluftkuppelteile nur dann an der Kupplung vorgesehen zu Werden braucht, wenn die Kupplung an zu beheizende Fahrzeuge angebracht werden soll.
Claims (3)
- PATRNT-ANSPRÜCfiR: i. Starre Lenkkupphing für Eisenbahnfahrzeuge mit Kuppelköpfen für durchgehende Betriebsleitungen, wobei am Kuppelkopf fest angeordnete Kuppelhaken und von der Seite des Fahrzeuges her beeinflußte, als Kuppelbolzen dienende bewegliche Verriegelungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der quadratisch geformte Kuppelkopf an seinem vorderen Ende schräge Auflaufflächen (22) sowie an zwei sich gegenüberliegenden, unter einem Winkel von q.5° zur senkrechten Längsmittelebene des Kuppelkopfes geneigten Seiten je einen feststehenden Koppelhaken (2) trägt und in seinem hinteren Teil einen in achsialer Richtung gegen die Wirkung zweier Federn (4.) drehbaren Doppelriegel (3) aufweist.
- 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Doppelriegel (3) auf einer in der Längsmitte des Koppelkopfes (i) angeordneten Lagerbüchse (7) ruht und mit einem von der Seite des Fahrzeuges her bedienbaren Schalthebel (9) gekuppelt ist, wobei die die Wandung des Koppelkopfes durchdringenden Enden des Doppelriegels (3) in zwei sich gegenüberliegenden schrägen Gleitnuten (i9) geführt werden.
- 3. Kupplung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der die Leitungsenden (6) lose einschließenden Hülsen (i i) schräge, mit im Koppelkopf befestigten Bolzen (.2o) in Eingriff stehende Gleitnuten (13) sowie an den einander zugekehrten Enden einen über die Hälfte des Umfanges sich erstreckenden Bund aufweist, dessen Enden abgeschrägt sind bzw. einen Haken tragen, und die Haken der beiden Hülsen in der Offenstellung der Kupplung beide unterhalb des wagerechten Durchmessers der Kuppelkopfbohrung liegen. Kupplung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Koppelkopf (i) zwei seitlich hervorragende Bolzen (5) zur Aufnahme von Koppelösen vorgesehen sind. .
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (3)
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