DE4222951A1 - Verfahren zum Erzeugen von Signalen - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen von Signalen

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DE4222951A1
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Germany
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signals
control signals
scanners
control
music
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Ceased
Application number
DE19924222951
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English (en)
Inventor
Andreas Dequis
Original Assignee
Andreas Dequis
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J17/00Apparatus for performing colour-music

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen von Sig­ nalen und insbesondere von Steuersignalen für eine Laser­ show, wobei Laserlicht mit Hilfe von zwei Scannern auf eine Leinwand und/oder auf Nebel projeziert wird.
Es ist bekannt, Laserlicht z. B. in Diskotheken auf Lein­ wände oder auf Nebel zu projezieren, wobei die zur Steue­ rung der Scanner dienenden Signale computermäßig erzeugt werden. Derartige Vorführungen erfreuen sich in vielen Diskotheken großer Beliebtheit.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, Maßnahmen vorzu­ sehen, um Musiksignale von gängigen Musikstücken unmittel­ bar oder mittelbar bzw. nach Bearbeitung für eine Laser­ show benutzen zu können, wobei ferner von dem Laser und den beiden Scannern erzeugte Bilder entstehen sollen, die sich nur relativ langsam, harmonisch zur Musik und nicht wirr und hektisch bewegen.
Zur Lösung dieses Problems sieht die Erfindung vor, daß ausgewählte Musiksignale als Steuersignale für die Scan­ ner herausgefiltert werden, daß bei den Steuersignalen eine Amplituden-Änderungsbegrenzung durch Amplituden-Mit­ telung erfolgt und daß die Steuersignale paarweise ver­ wendet werden, wobei jeweils ein Steuersignal zur Steu­ erung eines der beiden Scanner dient und wobei das zwei­ te Steuersignal derart phasenverschoben ist, daß sich ein flächiges Bild ergibt.
Für die Steuerung der beiden Scanner werden zwei Steuer­ signale, d. h. zwei Gruppen von Signalen, erzeugt und zur Verfügung gestellt, und zwar für jeden Scanner ein Signal. Die Steuersignale sind ferner phasenverschoben, und zwar vorzugsweise derartig, daß ein flächiges Bild entsteht. Die Auswahl der Frequenzen erfolgt durch Filterung, wobei in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen ist, daß nur schmalbandige Frequenzen und/oder ganzzahlige Vielfache davon verwendet werden. Als Ergebnis erhält man Lasergrafiken mit in hohem Maße beruhigten Bildern, wobei dies insbesondere gegenüber einer Lasergrafik gilt, die unmittelbar unter Verwendung der ursprünglichen Musiksignale erzeugt wird.
Schließlich ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die bei­ den Steuersignale neben den Musiksignalen auf einen Ton­ träger mit vier Spuren aufgenommen und auf diesem gespei­ chert werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, daß die Steuersignale unmittelbar nach der Erzeugung der Musik­ signale und vor ihrer Verwendung zur Steuerung der Scanner erzeugt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von zwei Ausfüh­ rungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm für eine Lasershow mit Di­ rekterzeugung der Steuersignale und
Fig. 2 eine Blockdiagramm für eine Lasershow unter Verwendung eines vierspurigen Tonträgers.
Gemäß Fig. 1 sind für eine Lasershow ein Vierspur-Musik­ recorder 1, ein Verstärker 2 und z. B. zwei Lautsprecher 3 und 4 sowie ein Laser 5 und zwei Scanner 6 und 7 vor­ vorgesehen. Die Ansteuerung der Scanner, d. h. die Erzeu­ gung der Schwingbewegungen ihrer Spiegel, erfolgt unter Verwendung von Musiksignalen, die jedoch zuvor verändert werden. Hierzu dient eine zwischen dem Verstärker 2 und den Scannern 6, 7 angeordnete Steuereinheit 8. Diese Steu­ ereinheit 8 umfaßt einen Frequenzmodul 9, einen Phasen­ modul 10 und einen Amplitudenmodul 11.
Um die Musiksignale als Steuersignale für die beiden Scan­ ner 6, 7 benutzen zu können, werden im Frequenzmodul 9 der Steuereinheit ausgewählte Frequenzen herausgefiltert. Der Amplitudenmodul 10 sorgt dafür, daß eine Amplituden- Mittelung der Steuersignale erfolgt, die eine Amplituden- Änderungsbegrenzung bewirkt. Die derart bearbeiteten Sig­ nale werden sodann im Phasenmodul 11 getrennt für die bei­ den Scanner 6, 7 bereitgestellt, wobei sie phasenverscho­ ben sind.
Eine Auswahl bestimmter Frequenzen mit Hilfe des Frequenz­ moduls 9 ist erforderlich, um sich langsam bewegende La­ serbilder bzw. Lasergrafiken zu erhalten. Es wird daher eine Kammfilterung durchgeführt, wobei nur Grundtöne und ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz einschließlich dieser selbst zugelassen werden. Das verwendete Frequenz­ filter ist zweckmäßigerweise veränderbar, damit es möglich ist, wesentliche Merkmale der Musik zu erhalten. Die Fil­ terung darf nur dann konstant sein, wenn es möglich ist, die Tonlage der Musik zu verändern.
Auch die Amplitudenmittlung über eine bestimmte Zeit dient der angestrebten Beruhigung der abgebildeten Lasergrafik. Im Musiksignal selbst ändern sich die Amplituden nicht nur laufend, sondern auch mit großer Geschwindigkeit. Wür­ den die Musiksignale daher unmittelbar zur Ansteuerung der Scanner benutzt, so würde auch dies trotz vorherge­ hender Frequenzfilterung immer noch zu hektischen und flackernden Lasergrafiken führen. Die Amplitudenmittlung beruhigt jedoch die Abbildung und führt zu einer harmoni­ schen Übereinstimmung zwischen der vom Betrachter akus­ tisch wahrgenommenen Musik und den optisch wahrgenommenen Lasergrafiken.
Die Phasenverschiebung zwischen den Steuersignalen für die beiden Scanner ist meistens notwendig, um ein flä­ chiges Bild zu erhalten. Zweckmäßig ist eine Phasenver­ schiebung von 90°. Bei Verwendung von zwei Scannern mit um 90° zueinander versetzten Achsen (X-Scanner und Y-Scan­ ner einer Laserbank) wird das Laserlicht dann nicht nur als diagonale Linie, sondern z. B. als geschlossener, sich verändernder Kreis abgebildet. Ohne Phasenverschiebung würde, bezogen auf einen Ton, nur eine Gerade entstehen.
Fig. 2 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, wobei übereinstimmend hinter dem Musikrecorder 1a ein Verstärker 2 und Lautsprecher 3, 4 angeordnet sind. Ferner sind ein Laser 5 und zwei Scanner 6, 7 wie bei dem ersten Ausfüh­ rungsbeispiel vorgesehen. Gegegebenenfalls kann ferner ein weiterer Verstärker 12 zwischen dem Musikrecorder 1a und den Scannern 6, 7 zwischengeschaltet sein.
Der Musikrecorder 1a ist im Gegensatz zu der Ausführungs­ form gemäß Fig. 1 ein Audiorecorder mit vier Spuren, näm­ lich mit zwei Tonspuren für die beiden Lautsprecher 3 und 4 und mit zwei Spuren zur Steuerung der beiden Scanner 6, 7. Sowohl die Musiksignale für die Lautsprecher 3, 4 als auch die Steuersignale für die beiden Scanner 6, 7 befinden sich auf einem Tonträger 13 z. B. in Gestalt einer Kassette. Der mit Musiksignalen und parallel mit Steuer­ signalen für die Scanner 6, 7 bespielte Tonträger 13 (Kas­ sette) wird lediglich in den Audio-Recorder 1a eingelegt und liefert sodann die notwendigen Signale an die Laut­ sprecher 3, 4 und an die Scanner 6, 7, wobei die Steuer­ signale noch über den Verstärker 12 laufen können, wenn dies erforderlich sein sollte.
Das Bespielen des Tonträgers 13 mit den beiden Steuerspu­ ren für die Scanner 6, 7 erfolgt unter Verwendung einer Steuereinheit 8, wie sie im Prinzip in Verbindung mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1 beschrieben wurde.
Obwohl das Musiksignal durch die Steuereinheit 8 stark beeinflußt wird, bleiben wesentliche Merkmale der Musik erhalten. Sie sind jetzt auch für das Auge nachvollzieh­ bar. Ein deutlicher Zusammenhang zwischen Lasergrafik und Musik wird sichtbar.

Claims (7)

1. Verfahren zum Erzeugen von Signalen, insbesondere von Steuersignalen für eine Lasershow, wobei Laserlicht mit Hilfe von zwei Scannern (6, 7) auf eine Leinwand und/oder auf Nebel projeziert wird, dadurch gekenn­ zeichnet,
  • a) daß ausgewählte Musiksignale als Steuersignale für die Scanner (6, 7) herausgefiltert werden,
  • b) daß bei den Steuersignalen eine Amplituden-Ände­ ungsbegrenzung durch Amplituden-Mittelung erfolgt und
  • c) daß die Steuersignale paarweise verwendet werden, wobei jeweils ein Steuersignal zur Steuerung eines der beiden Scanner 6 oder 7 dient und wobei das zweite Steuersignal derart phasenverschoben ist, daß sich ein flächiges Bild ergibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß schmalbandige Frequenzen als Steuersignale ver­ wendet werden.
3. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Fre­ quenzen und/oder ganzzahlige Vielfache davon verwendet werden.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Steuersignal der paarweise verwendeten Steuersignale gleich, jedoch phasenverschoben ist.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Phasenver­ schiebung von 90° bezogen auf die tiefste, verwendete Frequenz verwendet wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuersig­ nale neben den Musiksignalen auf einen Tonträger (13) mit vier Spuren aufgenommen und auf diesem gespeichert werden.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuersig­ nale unmittelbar nach der Erzeugung der Musiksignale und vor ihrer Verwendung zur Steuerung der Scanner (6, 7) erzeugt werden.
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Lexikon, Brockhaus, Naturwissenschaften und Technik, 1983, Bd.3 S.184, ISBN 3-7653-0357-7 *

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