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Universalwalzwerk für Draht und F"eineisen verschiedener Profile

Classifications

B21B1/16 Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section

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DE41C

Germany

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English
Current Assignee
C Roy Zu Witten A Ruhr

Worldwide applications
1877 DE

Application DE41DA events
Anticipated expiration
Expired - Lifetime

Description

1877-
CONSTANT ROY in WITTEN a..d. Ruhr. Universal-Walzwerk für Draht und Feineisen verschiedener Profile.
Patent'rt im Deutschen Reiche vom 25. JuK 1877 ab.
Die Universalwalze besteht aus 8 Paar Walzen a\ α2, α3, αΛ, α5, β6, α1, as, welche in zwei Ständern und zwei Serien A und B montirt sind. Die Walzen sind durch konische Schrauben zu reguliren und werden durch Zahnräder und Kammwalzen bewegt, die jedem Paar die erforderliche Geschwindigkeit ertheilen.
Die Arbeit in diesen verschiedenen Walzenpaaren geschieht auf folgende Weise:
Man nimmt einen auf ca. 16 mm. vierkantig vorgewalzten Knüppel und steckt denselben in der nämlichen Hitze durch eine gewöhnliche Führung in a1, wo derselbe in eine ovale Form gedrückt wird. Um dieses Oval von a1 auf«2 zu bringen, passirt es zunächst eine Führung b, welche ihm eine Drehung um 90 ° giebt und tritt dann durch die Führung c, die in einiger Entfernung von b auf denselben horizontalen Trägern ruht, und am Eingange erweitert ist, um das Stück sicher aufzunehmen in das Walzenpaar a2, wo es von neuem in ein, dem gegebenen Drucke entsprechendes kleineres Quadrat gedrückt wird.
Zur Ueberführung von a2 ma3, wo das Quadrat wieder in ein Oval gedruckt wird, beschreibt das Stück einen Halbkreis, geleitet durch die entsprechend ausgehöhlten Führungen d und e. e ist ebenfalls am Eingange derart erweitert, dafs diese Operation mit aller Sicherheit von statten geht.
Für den Fall, dafs ein Stück einen kürzeren Weg, als den vorgeschriebenen Halbkreis nehmen will, erhält es eine weitere Führung f, welche unterhalb der Führung d angebracht ist und es in dieser Richtung erhält.
Diese Führung ruht auf der unteren Walze des Paaresa2 vermittels zweier Ringe g und ^-', welche die untere Walze von β2 neben dem Zapfen umschliefsen, unter sich durch einen beiderseits festgeschraubten Balken h verbunden und nach Bedürfnifs beweglich sind. Dann hat die Führung f noch eine zweite Function zu erfüllen; in dem Falle, wo das Längungsverhältnifs des Stabes in den Kalibern der Walzenpaare a2 und a3 nicht absolut genau eingehalten ist und in Folge dessen das Walzenpaar a3 das Stück schneller zieht als dasselbe aus a- austritt, dreht sich die Führung / durch Reibung und Rotation der unteren Walze, von a2 mitgenommen, bis zwischen die beiden Walzen a2 und a3 und verharrt in dieser Lage, bis das Stück ganz durch a3 passirt ist; alsdann nimmt es, von einem Gegengewichte unterstützt, seine frühere Stellung und seine Function als Führung wieder auf (Fig. 6 und 7).
Die folgenden Durchgänge geschehen in derselben Weise für α*, α5, a°, α7, aB und sind nur eine Wiederholung der Vorgänge von a ' nach a 2 und a2 nach a3 mit denselben Führungen in ähnlichen Oval- und Vierkantkalibern. Die Kaliber des Walzenpaares as sind rund, vierkantig, flach eingedreht, entsprechend den verlangten Dimensionen des fertigen Fabrikats.
Die wesentlichen und neuen Punkte dieses Systems sind folgende drei:
1. Die allgemeine Anordnung der Ständer-Walzen , Kammräder und Lager, welche trotz der vereinigten 16 Walzen erlaubt, alles durchaus nach Belieben zu reguliren und zu placiren. Dabei ist ein genügender Raum zwischen je zwei Führungen vorhanden, um, für den Fall, dafs ein Stück eine Führung nicht richtig trifft (was nur durch Unachtsamkeit des Walzmeisters geschehen kann), den Bruch irgend eines Theiles zu verhüten, der ohne diesen freien Raum unter allen Umständen erfolgen müfste.
2. Die Führung b, welche den Ovalen die Drehung um 90 ° ertheilt, und welche die verticalen Walzen vermeiden läfst. Die Ovale ', / müssen nämlich in jedem Quadratkaliber auf'//'·''- ' eine hohe Kante gewalzt werden. #
3. Die Führungen d, e und /, vermöge welcher man in der Lage ist, nur zwei Walzenpaare hinter einander anzuordnen, und die somit gestatten, dieselben nach Belieben und unabhängig von den übrigen zu reguliren.
Patent- Ansprüche :
1. Die Anordnung von 8 Walzenpaaren in zwei Ständern.
2. Das richtige Uebersetzungs - Verhältnifs der Kammräder, welche in Verbindung mit dem übrigen Systeme die Längenverhältnisse des Stabes bedingen.
3. Die Führung b der Zeichnung.
4. Die Führungen d, e und/ der Zeichnung.
l/j
Hierzu I Blatt Zeichnungen.