DE419453C - Kippmesser - Google Patents

Kippmesser

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DE419453C
DE419453C DEK90922D DEK0090922D DE419453C DE 419453 C DE419453 C DE 419453C DE K90922 D DEK90922 D DE K90922D DE K0090922 D DEK0090922 D DE K0090922D DE 419453 C DE419453 C DE 419453C
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tilting
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KOERTING AKT GES GEB
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/24Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
    • G01F3/26Tilting-trap meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Kippmesser. Die Erfindung betrifft einen Kippmesser, bei dem.die Meßflüssigkeit nach Erreichung einer bestimmten Höhe aus den Kipptrogkammern in mit diesen verbundene Nebengefäße überfließt. $ei bekannten Kippmessern dieser Art haben die Nebengefäße die Aufgabe, durch Verlegung des Schwerpunktes ein das Kippen herbeiführendes Drehmoment zu erzeugen oder durch Aufrechterhaltung einer bestimmten Höhe des Flüssigkeitsspiegels bei Eintritt der Kippbewegung die rechtzeitige Wirkung von Saughebern herbeizuführen. Nach der Erfindung soll mittels der Nebengefäße erreicht werden, daß der Kipptrog, unabhängig von der Veränderlichkeit des spezifischen Gewichtes der Meßflüssigkeit, durch gleichbleibenden Gewichtsdruck zum Kippen gebracht wird und räumlich gleiche Flüssigkeitsmengen abgibt. Dies geschieht dadurch, daß die Nebengefäße in einen besonderen. Sammler entleeren, aus dem die übergelaufene Flüssigkeit nicht mit der abgemessenen Flüssigkeitsmenge sich vereint, sondern in den Vorratsbehälter zurückfließt.
  • Durch die Erfindung wird der Einfluß der Verschiedenheit der spezifischen Gewichte auf die Menge der abgegebenen Flüssigkeit in weitestem Ausmaße ausgeschaltet, was besonders für die Abmessung von Benzin u. dgl. Flüssigkeiten von großem Werte ist.
  • In der Zeichnung ist ein Kippmesser gemäß der Erfindung in einem senkrechten Schnitte dargestellt. . Die Meßflüssigkeit wird in bekannter Weise aus einem unteren - nicht gezeichneten - Behälter in einen Sammler a gepumpt und gelangt aus diesem durch das Rohr b in. die Kammern cl, c2 des Meßtroges c. Dieser bewegt sich in bekannter Weise durch das Gewicht der Meßflüssigkeit aus der ausgezogen dargestellten Lage in die strichpunktierte, wenn die Flüssigkeit in der Kammer c2 eine bestimmte Höhe erreicht hat, und umgekehrt, aus der strichpunktiert gezeichneten Lage in die ausgezogen dargestellte, wenn die Flüssigkeit in der Kammer e? eine bestimmte Höhe erreicht tat. Bei jeder Kippung entleext ; sich der Kipptrog c in bekannter Weise in den Sammler d und fließt aus diesem durch das Rohr e nach der Verbrauchsstelle.
  • Um zu verhindern, daß bei Abmessung von Flüssigkeiten, die spezifisch leichter sind als diejenige, auf welche der Kipptrog geeicht, ist, der Kipptrog später kippt und zuviel Flüssigkeit abgibt, fließt die über das Eichmaß hinausgehende Füllung der Meßtrogkammern cl, c2 in Nebengefäße f l, f 2 ab. Der Zufluß des überflüssigen Meßgutes in die Nebengefäße 1l, f2 dauert so lange, bis das Gewicht desselben zusammen mit dem Gewicht der in den Kipptrogkammern verbleibenden Flüssigkeitsmenge den Kipptrog zum Kippen bringt.
  • Das Überfließen, des Meßgutes aus den Kipptrogkammern ,cl, e2 in die Nebengefäße f1, t2 erfolgt in bekannter Weise durch Schlitze g1, g2, die so gelegt sind, daß ihre untere Kante in der Höhe des höchsten Spiegels des als normal geltenden, d. h. des spezifisch schwersten Meßgutes liegt.
  • Gemäß der Erfindung entleeren nun die Meßtrögkammern cl, c9 nicht in den Sammler d und gelangen dadurch mit der abgemessenen Flüssigkeitsmenge durch das Rohre nach der Verbrauchsstelle, sondern sie entleeren in einen besonderen Sammler h, aus dem die übergelaufene Flüssigkeit durch das Rohr! in. den (nicht gezeichneten) Vorratsbehälter zurückfließt. Durch diese Ableitung des Überflusses wird erreicht, daß gleiche Flüssigkeitsmengen auch bei Abmessung von Flüssigkeiten mit verschiedenem spezifischen Gewicht durch @ dieselb.e Waage abgegeben werden.
  • Um zu verhindern, daß hei Erreichung der Endstellungen des Kipptroges etwas von dem Inhalt der Nebengefäße f l, f 2 in den Sammler d und damit nach der Verbrauchsstelle gelangt, entleeren die Nebengefäße f1, 12 nicht durch Überlauf, sondern durch Rohre k1, k2, die in den Sammler h hineinragen. Diese Rohre k1, k2 können in ein Ausflußrohr L münden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Messen, von Flüssigkeiten mittels Kippmesser, bei denen die Meßflüssigkeit nach Erreichung einer bestimmten Höhe aus den Kipptrogkammern in mit diesen verbundene Nebengefäße überläuft, dadurch gekennzeichnet, daß diese Nebengefäße (f1, f2) in einen besonderen Sammler (Jt) entleeren, aus dem die übergelaufene Flüssigkeit in den Vorratsbehälter zurückgeleitet wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebengefäße (f 1, j22) durch in, den Sammler (h) hineinragende Rohre (k1, k2) entleeren.
DEK90922D 1924-09-12 1924-09-12 Kippmesser Expired DE419453C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE827869C (de) * 1950-03-10 1952-01-14 Drexler & Co Messgeraet fuer eine stroemende Fluessigkeit, insbesondere Kondensatmesser
DE2416875A1 (de) * 1973-04-11 1974-10-24 Bond Van Cooeperatieve Zuivelf Mengenmessvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE827869C (de) * 1950-03-10 1952-01-14 Drexler & Co Messgeraet fuer eine stroemende Fluessigkeit, insbesondere Kondensatmesser
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