DE4143117A1 - Kappen-abspaltsystem fuer roehrentrichter - Google Patents

Kappen-abspaltsystem fuer roehrentrichter

Info

Publication number
DE4143117A1
DE4143117A1 DE4143117A DE4143117A DE4143117A1 DE 4143117 A1 DE4143117 A1 DE 4143117A1 DE 4143117 A DE4143117 A DE 4143117A DE 4143117 A DE4143117 A DE 4143117A DE 4143117 A1 DE4143117 A1 DE 4143117A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
lifting
conveyor belt
funnels
notching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE4143117A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4143117C2 (de
Inventor
Woocheol Jung
Heungsik Pan
Baekseok Seong
Youngseob Lee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Corning Precision Materials Co Ltd
Original Assignee
Samsung Corning Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to KR900021591 priority Critical
Application filed by Samsung Corning Co Ltd filed Critical Samsung Corning Co Ltd
Publication of DE4143117A1 publication Critical patent/DE4143117A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4143117C2 publication Critical patent/DE4143117C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/46Machines having sequentially arranged operating stations
    • H01J9/48Machines having sequentially arranged operating stations with automatic transfer of workpieces between operating stations
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B29/00Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins
    • C03B29/02Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins in a discontinuous way
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
    • C03B33/09Severing cooled glass by thermal shock
    • C03B33/095Tubes, rods or hollow products
    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
    • H01J9/244Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases specially adapted for cathode ray tubes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P40/00Technologies relating to the processing of minerals
    • Y02P40/50Glass production, e.g. reusing waste heat during processing or shaping
    • Y02P40/57Improving the yield, e-g- reduction of reject rates
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T225/00Severing by tearing or breaking
    • Y10T225/30Breaking or tearing apparatus
    • Y10T225/304Including means to apply thermal shock to work

Description

Einsatzbereich der Erfindung
Bei der vorliegenden Erfindung geht es um einen Teilbereich der Fertigung von Kathodenstrahlröhren, genauer um das Ab­ spalten der Kappe vom Röhrentrichter auf eine festgelegte Länge direkt nach der Formung, auf den anschließend der Röhrenhals aufgesetzt wird.
Hintergrund der Erfindung
Der Röhrentrichter ist ein Glasprodukt, das durch Einpres­ sung und Formung eines Ballens in eine bestimmte Form ge­ bracht wird, indem Schmelzmasse aus einem Glasofen in eine Gußform gegeben wird. Wenn der Röhrentrichter aus der Form entfernt wird, weist er eine röhrenförmig auslaufende Kappe auf. Nach dem Abspalten der Kappe auf eine vorbestimmte Länge, wird die abgespaltene Kante mittels Flamme schlußgeformt und mit einem separat geformten Röhrenhals zu einem einzi­ gen Bauteil verbunden. Die Kappe des Röhrentrichters kann mittels Brennerflamme abgespalten werden.
Abb. 10 zeigt eine perspektivische Darstellung eines her­ kömmlichen Kappenabspalters, wobei die Kappe (4) vom Röh­ rentrichter (2) auf eine festgelegte Länge an der einge­ zeichneten x-x Achse abgespalten wird. Der Kappenabspalter (6) verfügt über einen Jochring (8) zur Aufnahme des Röhrentrichters (2). Wenn die Kappe (4) des Röhrentrichters (2) in den Jochring (8) eingeführt wird, wird diese von einem (nicht abgebilde­ ten) Schneidroller, der sich unterhalb des Jochringes (8) befindet, an einer festgelegten Stelle gekerbt. Nach der Kerbung werden die inneren und äußeren Kreislinien der Kappe (4) entlang der Kerbung gleichzeitig über Luftrohr und Brenner (nicht abgebildet) mit Kaltluft und Flamme be­ handelt. Damit wird die Kappe durch thermischen Einfluß an der gekerbten Stelle abgespalten. Nach Beendigung dieses Arbeitsprozesses muß der abgespal­ tene Röhrentrichter zur Schlußformung transportiert werden.
Diese herkömmliche Technik weist Nachteile auf. Sie ist in­ effektiv, weil der Kappenabspalter von Hand bestückt und weil der Röhrentrichter zwischen Abspaltungs- und Schluß­ formungsphase von einem Arbeiter aufgenommen und transpor­ tiert werden muß. Zusätzlich ergeben sich aus der Tempera­ tur des Röhrentrichters (etwa 450°C) Gefahren für die Ar­ beitssicherheit, weil das zu bewegende Gut noch nicht abge­ kühlt ist. Eine höhere Produktivität läßt sich durch die Montage meh­ rerer Kappenabspalter auf einem sich absatzweise drehenden Revolverkopf erzielen. Doch auch in diesem Fall muß der sehr heiße Röhrentrichter von einem Arbeiter aufgenommen und transportiert werden. Im Falle eines Systemausfalls müssen sämtliche Produktions­ phasen angehalten werden und es entsteht ein hoher Produk­ tionsausfall. Auch bei diesem Verfahren werden die Röhrentrichter zwi­ schen den Arbeitsprozessen von Arbeitskräften einzeln umge­ legt.
Zusammenfassende Beschreibung der Erfindung
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Arbeitseffekti­ vität durch Automatisierung und Zusammenfassung der Ar­ beitsvorgänge Abspalten und Schlußformen zu erhöhen und gleichzeitig Gesundheitsrisiken, die im Umgang mit den hei­ ßen Röhrentrichtern entstehen, auszuschließen.
Hierzu wurde ein Kappen-Abspaltsystem entwickelt, das über eine Übernahmevorrichtung verfügt, die oberhalb des Förder­ bandes angebracht ist, auf dem die Röhrentrichter nach ih­ rer Formung weiterlaufen. Auf jeder Seite des Förderbandes befindet sich jeweils eine von zwei baugleichen Bearbei­ tungsmaschinen. Die auf dem Förderband anlaufenden Röhren­ trichter werden an einer festgelegten Stelle von an den Laufwagen der Übernahmevorrichtung angebrachten Sauggrei­ fern aufgenommen und abwechselnd in dreidimensionaler Bewe­ gung in die jeweils freie Bearbeitungsmaschine eingebracht. In den Bearbeitungsmaschinen findet eine Kerbungs- und eine zweischrittige Schlußformungsphase statt, die Kappe wird vom Röhrentrichter abgespalten.
Weitere Eigenschaften und Vorteile vorliegender Erfindung gehen aus den beigefügten Zeichnungen hervor.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
Abb. 1 Schematischer Grundriß einer Kappen-Abspaltvor­ richtung entsprechend vorliegender Erfindung.
Abb. 2 Querschnitt an Linie II-II aus Abb. 1,
Abb. 3 Längsschnitt an Linie III-III aus Abb. 2,
Abb. 4 Querschnitt durch das untere Konstruktionsteil der Kerbungsphase aus Abb. 3.
Abb. 5 Querschnitt durch das obere Konstruktionsteil der Kerbungsphase aus Abb. 3.
Abb. 6 Querschnitt durch die Konstruktion der Schlußfor­ mungsphase aus Abb. 3.
Abb. 7 pneumatisches Diagramm der Übernahmevorrichtung aus Abb. 1,
Abb. 8 pneumatisches Diagramm der Kerbungsphase aus Abb. 3.
Abb. 9 pneumatisches Diagramm der Schlußformungsphase aus Abb. 3.
Abb. 10 perspektivische Darstellung eines herkömmlichen Kappenabspalters.
Beschreibung der effektiven Realisierung des Abspaltsystems
Abb. 1 zeigt den Aufbau eines Kappen-Abspaltsystems ent­ sprechend vorliegender Erfindung. Position 10 bezeichnet das von der Formung der Röhrentrich­ ter kommende Förderband. Position 12 zeigt die Übernahme­ vorrichtung, die quer oberhalb des Förderbandes angebracht ist. Position 14 bezeichnet die paarweise angeordneten Be­ arbeitungsmaschinen, die seitlich unterhalb der Übernahme­ vorrichtung 12 aufgestellt sind. Das Förderband verläuft unter dem Mittelteil der Übernahme­ vorrichtung und verbindet den Formungsprozeß der Röhren­ trichter mit dem System dieser Erfindung. Die beiden Bearbeitungsmaschinen sind baugleich und beste­ hen aus einer Kerbungsphase (24) und einer zweischrittigen Schlußformungsphase (34). Die Übernahmevorrichtung (12) besteht aus zwei Laufträgern (120), die fest nebeneinander montiert sind. Auf den Laufträgern (120) befinden sich Schienen (122) und Laufwagen (124), die auf den Schienen entlanglaufen. Die Laufwagen (124) sind im festen Abstand zueinander ge­ koppelt und mit einer Pendelvorrichtung (126) versehen, da­ mit eine Pendelbewegung zwischen Förderband und Bearbei­ tungsmaschinen ermöglicht wird. Als Pendelvorrichtung können verschleißfreie oder doppelt­ wirkende Zylinder eingesetzt werden. An den Enden der Laufträger befinden sich Stoßdämpfer (128), damit die an den Endpunkten der Pendelbewegung auf­ tretende Stöße von den Laufwagen abgefedert werden.
Abb. 2 ist ein Querschnitt an der in Abb. 1 gezeigten Linie II-II, der die Detailkonstruktion der Laufwagen (124) zeigt. Jeder Laufwagen ist mit einer vertikalen Hubstange (130) ausgerüstet. Am oberen Ende jeder Stange befindet sich eine Verbindungsplatte (132), an die der dazugehörige Hubzylin­ der (134) befestigt ist. Als Hubzylinder (134) kommen in dieser Erfindung doppelt­ wirkende Zylinder zum Einsatz. Die unteren Enden der vertikalen Hubstangen sind unter den Laufwagen (124) durchgeführt und mit Anschlagschilden (136) und Sauggreifern (138) ausgestattet. An den Verbindungsplatten (132) sind Stoßdämpfer (142) mon­ tiert, die auf die an jedem Laufwagen befindlichen Stell­ schrauben (140) auffedern. Über diese Stellschrauben werden die unteren Totpunkte der Hubstangen eingestellt. Am Ende des Förderbandes (10), mittig unterhalb der Über­ nahmevorrichtung (12), befinden sich zwei synchronisierte Heber (102). Die Heber sind mit Sensoren (104) (z. B. Photozellen) ausge­ stattet, die das Eintreffen eines Röhrentrichters (2) auf dem Förderband (10) erfassen.
Abb. 3 ist ein Längsschnitt entlang der in Abb. 2 gezeigten Linie III-III und zeigt den Aufbau der Bearbeitungsmaschi­ nen (14). Die Bearbeitungsmaschinen verfügen über ein Laufbett (146) auf das eine zweite Pendelvorrichtung (144) montiert ist. Die Pendelvorrichtung bewegt einen auf dem Laufbett fahren­ den Aufnahmewagen (148) und bewirkt seine absatzweise Pen­ delbewegung. Als Pendelvorrichtung im Sinne dieser Erfindung wird ein doppeltwirkender Zylinder eingesetzt.
Die Aufnahmewagen (148) sind gabelförmig ausgebildet, wie in Abb. 1 gezeigt. Auf den Aufnahmewagen (148) sind in gleichen Abständen vier Aufnahmen (150a, 150b, 150c, 150d) montiert, die zur Auf­ nahme der Röhrentrichter ausgebildet sind. Die erste Aufnahme 150a befindet sich an der Stelle, wo der Röhrentrichter vom Förderband kommend mittels der Übernah­ mevorrichtung (12) aufgenommen wird. Die zweite Aufnahme (150b) befindet sich oberhalb der Ker­ bungsphase (24). Die dritte Aufnahme (150c) befindet sich oberhalb der er­ sten Stufe der Schlußformungsphase (34). Die vierte Aufnahme (150d) befindet sich oberhalb der zwei­ ten Stufe der Schlußformungsphase (34). Die Länge jeder Schubbewegung des Aufnahmewagens, die von der zweiten Pendelvorrichtung (144) gesteuert wird, ent­ spricht den Abständen zwischen den einzelnen Aufnahmen (150). Die Schubbewegung wird durch die am Ende des Lauf­ betts montierten Stoßdämpfer (152) begrenzt. Die Kerbungsphasen (24) verfügen über eine unterhalb des Laufbetts (146) montierte Hubeinrichtung (240), die beiden gegenüberliegenden Kerbgeräte sind oberhalb des Laufbetts (146) installiert. Die Schlußformungsphase (34) setzt sich aus zwei Einzel­ schritten zusammen, beide verfügen über Hubeinrichtungen (340). Als Hubeinrichtungen für die Kerbungs- und Schlußformungs­ phasen werden im Sinne vorliegender Erfindung Differen­ tialzylinder eingesetzt.
Abb. 4 ist eine Seitenansicht der Hubeinrichtung (240) der Kerbungsphase, wobei der obere Teil der Zeichnung als Quer­ schnitt ausgeführt ist.
Die Hubeinrichtung hebt oder senkt den Kerbrahmen (244), der oben auf dem Hubzylinder montiert ist. Der Jochring (246) zur Aufnahme der Röhrentrichter (2) be­ findet sich auf der Überseite des Kerbrahmens (244) Brenner (248) und Brennerhalterung (250) sind unterhalb des Jochrings (246) montiert.
Die Brennereinheit ist an einer Stellmutter (252) ange­ bracht, diese kann mittels der Stellschraube (254) im Kerb­ rahmen nach oben oder unten gedreht werden. Diese Einstell­ vorrichtung erlaubt die Justierung der Arbeitshöhe des Brenners im Röhrentrichter (2), der durch den Jochring (246) eingeführt wird. Ein Fangtrichter (257), verbunden mit einem Fallrohr (256) befindet sich direkt unterhalb der Brennerhalterung (250). Die abgespaltene Kappe (2) fällt in den Fangtrichter (257) und gelangt von dort in das Fallrohr (256). Diese Einrich­ tung ermöglicht die unmittelbare Entsorgung der abgespal­ tenen Kappen.
Abb. 5 zeigt die Konstruktion des Kerbgerätes (252), das sich oberhalb der Kerbungsphase befindet. Das Kerbgerät besteht aus einem festen Achskörper (258), an dem über Dreharme (260) die beiden Kerbköpfe montiert sind. Beide Kerbköpfe sind baugleich. Einer der beiden Kerbköpfe befindet sich immer direkt über der Kerbungsphase (25) am Laufbett (48) und bearbeitet die hier positionierten Röhrentrichter. Der zweite Kerbkopf ist als Reservegerät auf die gegenüberliegende Seite des Achs­ körpers abgeschwenkt. Der Kerbkopf verfügt über eine vertikal eingebaute Welle (264), die über einen Servomotor (266) angetrieben wird. Auf dieser Welle befindet sich die Kerbspitze (268) die in einem Innenkreis des Röhrentrichters eine Spaltrille ein­ kerbt. Im Umkreis der Welle (264) befinden sich mehrere Führungs­ elemente (270). Der Konstruktion des Kerbkopfes entspricht der herkömmli­ cher Kerbgeräte.
Abb. 6 ist eine Detailansicht der ersten Stufe der Schluß­ formungsphase (34) aus Abb. 3. Der obere Teil der Zeichnung ist als Querschnitt ausgeführt. Der oben am Hubzylinder angebrachte Schlußformrahmen (342) verfügt an seiner Überseite über einen Jochring (344).
Unterhalb des Jochringes befindet sich der Brenner (348), der über Halterungen mit der Stellmutter (348) verbunden ist. Mit der am Schlußformrahmen angebrachten Stellschraube (352) läßt sich die Stellmutter nach oben oder unten bewe­ gen, wodurch die Arbeitshöhe des Brenners am durch den Jochring eingeführten Röhrentrichter eingestellt wird. Der Brenner ist über die Halterung (350) drehbar gelagert. Die Brennerachse (358) wird über Ritzel (360), Antriebs­ kette (362) und Kettenrad (356) von einem seitlich am Schlußformrahmen angebrachten Motor (354) angetrieben. Dementsprechend kann der in der Halterung (350) gelagerte Brenner mittels Motor gedreht werden.
Abb. 7 bzw. Abb. 9 zeigen die pneumatischen Schaltungen, mit denen das System der vorliegenden Erfindung gesteuert wird. Entsprechend der Abb. 7 werden die Heber (102) am Förder­ band (10), die erste Pendelvorrichtung (126), sowie die Hubstangen (130) der Laufwagen (124) über 5-Port-Zweiwegven­ tile (106, 154, 156) mit Druckluft versorgt. Die Heber (102) fahren aus, wenn das Zweiwegventil in Rechtsstellung geht und fahren bei Linksstellung zurück. Die erste Pendelvorrichtung (126) fährt vor, wenn das Zwei­ wegventil in Rechtsstellung geht und fährt bei Linksstel­ lung wieder zurück. Die Hubstangen der Laufwagen (130) fahren nach unten, wenn das Zweiwegventil in Rechtsstellung geht und fahren bei Linksstellung nach oben. Der Arbeitsvorgang des vorliegenden Systems beginnt mit dem Startsignal der am Förderband (10) installierten Sensoren (104). Dabei gehen die 5-Port-Zweiwegventile (106, 156) dann in Rechtsstellung, wenn die Sensoren beim Eintreffen eines Röhrentrichters auslösen. Dadurch fahren die Heber (102) aus und heben den Röhren­ trichter (2) auf eine festgelegte Höhe. Die Hubstangen (130) beider Laufwagen (124) fahren zu ihren unteren Tot­ punkten aus bis einer der beiden Sauggreifer (138) mit der Innenseite des Röhrentrichters in Berührung kommt.
Im unteren Totpunkt der Hubstangen wird Unterdruck nur auf den Sauggreifer (138) gelegt, der sich über dem Förderband (10) befindet. Der Unterdruck, mit dessen Hilfe der Röhren­ trichter angehoben wird, wird durch eine übliche Vakuum­ pumpe erzeugt. Die abwechselnde Unterdruck-Belegung an den beiden Saug­ greifern kann auch durch Einbau üblicher Drehschieber oder Wegeventile in Form eines Spulenventils erfolgen. Der Sauggreifer (138) der linken Hubstange (130) nimmt den von den Hebern (102) angehobenen Röhrentrichter mittels Un­ terdruck auf (siehe Abb. 2). Wenn auf den Sauggreifer (138) Unterdruck gelegt wird, geht das 5-Port-Zweiwegventil (156) in Linksstellung und die Hubstange fährt nach oben. Anschließend geht das 5-Port- Zweiwegventil in Rechtsstellung, und die Pendelvorrichtung 126 fährt vor. Wenn die Pendelvorrichtung in die vordere Position gefahren ist, geht das 5-Port-Zweiwegventil (156) in Rechtsstellung und die Hubstange (130) fährt nach unten. Damit wird der vom linken Sauggreifer erfaßte Röhrentrich­ ter dreidimensional auf die Bearbeitungsmaschine (14) links vom Förderband (10) umgelegt, gleichzeitig kommt der Saug­ greifer der rechten Hubstange jetzt in Berührung mit einem nächsten angelaufenen Röhrentrichter. In diesem Moment wird der Unterdruck vom linken auf den rechten Sauggreifer (138) gelegt. Der zuerst bewegte Röhrentrichter wird damit gelöst und ge­ langt in die erste Aufnahme (150a) des in Abb. 3 gezeigten Aufnahmewagens (148). Gleichzeitig adsorbiert der Sauggrei­ fer (138) einen neuen Röhrentrichter auf dem Förderband. Das 5-Port-Zweiwegventil (156) geht wieder in Rechtsstel­ lung, die Hubstange 130 fährt nach oben, das Zweiwegventil (154) geht in Linksstellung und die erste Pendelvorrichtung (126) fährt zurück. Zu diesem Zeitpunkt hat der linke Sauggreifer (138) gelöst und der rechte Sauggreifer kann einen neuen Röhrentrichter aufnehmen. Nach Abschluß der Rücklaufbewegung der ersten Pendelvor­ richtung (136) kehren die 5-Port-Zweiwegventile (106, 156) in die rechte Ausgangsstellung zurück und der Arbeitsprozeß wird wiederholt. Wie oben beschrieben, werden die auf dem Förderband anlau­ fenden Röhrentrichter von der Übernahmevorrichtung abwech­ selnd auf beide Bearbeitungsmaschinen verteilt.
Entsprechend den Abbildungen 8 und 9 werden die Arbeitsab­ läufe in den Bearbeitungsmaschinen (14) von den 5-Port- Zweiwegventilen 158, 272 und 364 gesteuert. Hierzu gehören die zweite Pendelvorrichtung (144), die Hebeeinrichtung der Kerbungsphase (240) sowie die beiden Hebeeinrichtungen der Schlußformungsphase (340). Die zweite Pendelvorrichtung fährt vor, wenn das 5-Port- Dreiwegeventil in Rechtsstellung geht und fährt bei Links­ stellung zurück. In Neutralstellung des Ventils hält die Pendelvorrichtung an. Entsprechend fahren die Hebeeinrichtungen der Kerbungs- und Schlußformungsphasen aus, wenn das 5-Port-Zweiwegventil in Rechtsstellung geht, fahren bei Linksstellung zurück und halten in Neutralstellung des Ventils an. Die Arbeitsgeschwindigkeit der Hebeeinrichtung der Kerbungs­ phase (24) auf einen festgelegten Wert wird von zwei in beide Luftleitungen eingebauten nach beiden Seiten offenen Mengenventilen (274, 276) gesteuert. Das 2-Port-Zweiwegventil (278) ist nur auf einer Luftlei­ tungsseite installiert und ermöglicht einen langsameren Be­ trieb des Hubzylinders gegenüber der festgelegten Arbeits­ geschwindigkeit an festgelegter Position. Das Sicherheits­ ventil (280) steuert den gleichmäßigen Luftdurchsatz am Steuerventil (278). Der Brenner (248) der Kerbungsphase (24) wird über die 2- Port-Zweiwegventile (282 bzw. 284) mit Brenngas und Sauer­ stoff gespeist. Bevor Sauerstoff und Brenngas zur Verbren­ nung gelangen, passieren sie eine Mischkammer (286) und einen Rückschlagschutz (288).
Über das 2-Port-Zweiwegventil (290) kann der Brenner (248) auch mit Druckluft gespeist werden. Über eine zusätzliche (nicht abgebildete) Leitung gelangt Kaltluft für die Durch­ führung der thermischen Abspaltung in das Innere der Kappe.
Die Arbeitsgeschwindigkeit der Hebeeinrichtungen der Schluß­ formungsphase (340) wird von zwei in beide Luftleitungen eingebaute nach beiden Seiten offene Mengenventile (366, 368) gesteuert. Das 2-Port-Zweiwegventil (370), das nur in eine der beiden Luftleitungen eingebaut ist, ermöglicht einen gegenüber der festgelegten Arbeitsgeschwindigkeit an festgelegter Position langsameren Betrieb der Hubzylinders (340). Das Sicherheitsventil 372 steuert den gleichmäßigen Luftdurchsatz am 2-Port-Zweiwegventil 370. Die Brenner (346) der Schlußformungsphase werden über die 2-Port-Zweiwegventile (374) und (376) mit Sauerstoff und Brenngas gespeist. Bevor Sauerstoff und Brenngas zur Ver­ brennung gelangen, passieren sie eine Mischkammer (378) und einen Rückschlagschutz (380).
Wenn der Röhrentrichter auf der ersten Aufnahme (150a) des Aufnahmewagens abgesetzt ist und die Hubstange (130) zu ih­ rem oberen Totpunkt läuft, fährt die zweite Pendelvorrich­ tung (144) mit Rechtsstellung des 5-Port-Dreiwegventils nach vorne.
Mit dem Vorlauf der zweiten Pendelvorrichtung bewegt sich die erste Aufnahme (150a) über die Kerbungsphase (24), die zweite Aufnahme (150b) über die Schlußformungsphase, erster Schritt, die dritte Aufnahme (150c) über die Schlußfor­ mungsphase, zweiter Schritt, und die vierte Aufnahme (150d) wird in die Übergabeposition gebracht. Nach Ablauf der Vor­ fahrbewegung der zweiten Pendelvorrichtung geht das 5-Port- Dreiwegventil (158) in Neutralstellung und die Pendelvor­ richtung hält in vorgefahrener Position an. Während des Stillstands der zweiten Pendelvorrichtung (144) gehen die den jeweiligen Hubzylindern (240) zugeordneten 5- Port-Dreiwegventile 272 bzw. 364 in Rechtsstellung und die Hebeeinrichtungen der Kerbungs- und der Schlußformungsphase fahren aus.
Durch das Ausfahren des Hubzylinders der Schlußformungs­ phase (240) wird der Röhrentrichter von der Aufnahme (150a) angehoben, auf den Jochring (246) des Schlußformrahmens aufgesetzt und weiter nach oben zum Kerbungsgerät geführt.
Die Röhrentrichter werden über alle vier auf dem Aufnahme­ wagen (148) angebrachten Aufnahmen (150a, 150b, 150c, 150d) geführt. Durch das Ausfahren des Schlußformungs-Hubzylin­ ders der ersten Stufe wird der Röhrentrichter in der Auf­ nahme (150b) angehoben, bei der zweiten Stufe der Aufnahme (150c) und jeweils auf die Jochringe (344) der Schlußform­ rahmen (342) gebracht.
Wenn die Hubzylinder (240 und 340) der Bearbeitungsmaschine ausfahren, geht das Dreiwegventil (158) wieder in Links­ stellung und die zweite Pendelvorrichtung (144) fährt zu­ rück in die Ausgangsstellung. Die zweite Pendelvorrichtung (144) verbleibt in der Aus­ gangsstellung bis die ausgefahrenen Hubzylinder (240, 340) wieder eingefahren sind. Dabei wird ein neuer Röhrentrich­ ter von der Übernahmevorrichtung (12) in der ersten Auf­ nahme (150a) abgesetzt.
Die oberen Kanten des Röhrentrichters, der von der Ker­ bungs-Hebeeinrichtung angehoben wird, kommen in Berührung mit den Führungselementen (270) des Kerbkopfes und werden von ihnen gehalten. Die Welle (264) wird dann wie in Abb. 5 gezeigt in die Innenseite der Kappe geführt. In dieser Position setzt der Servomotor (266) die Welle (264) in Bewegung und die dadurch rotierende Kerbspitze bearbeitet die Kappe des Röhrentrichters an ihrer Innenseite auf her­ kömmlicher Weise. Anschließend öffnen die 2-Port-Zweiwegventile (282, 284 und 290). Der Brenner wird gezündet und heizt die Kappe des Röhrentrichters entlang seiner äußeren Umrißlinie auf. Gleichzeitig wird Kaltluft über eine Zusatzleitung für etwa 1 Sekunde in das Innere der Kappe gegeben. Unter Einwirkung dieser thermischen Kräfte wird die Kappe (4) abgespalten.
Die abgespaltene Kappe fällt über den Fangtrichter (257), der am Kerbrahmen (244) befestigt ist, in das Fallrohr (256) und kann, wie in Abb. 4 gezeigt, unmittelbar entsorgt werden.
Fast gleichzeitig mit der Öffnung der beiden 2-Port-Zwei­ wegventile (282, 284) geht das Dreiwegventil (272) in Linksstellung und der Hubzylinder der Kerbungsphase fährt zurück. Mit Beendigung des Heizprozesses wird der auf dem Kerbrahmen aufsitzende Röhrentrichter in die Aufnahme 150b abgesetzt.
Zusammen mit dem Heizprozeß der Kerbungsphase (24) setzt auch der Heizprozeß in der Schlußformung ein (34). Wenn der Schlußformungs-Hubzylinder ausfährt, öffnen die 2-Port- Zweiwegventile (374) und (376). Dadurch gelangen Brenngas und Sauerstoff in den Brenner (346) und der Röhrentrichter wird aufgeheizt.
Die Aufheizung in der Schlußformung (34) geschieht mit dem Ziel, die Kanten der abgespaltenen Seite des Röhrentrich­ ters zweckmäßig für die Weiterverarbeitung umzuformen. In der Schlußformungsphase wird die abgespaltene Seite des Röhrentrichters vom Brenner erhitzt, dabei dreht sich der Brenner aufgrund seines Motorantriebs (354) um die zu bear­ beitende Kante.
Anders als bei der Kerbungsphase geht das 5-Port-Dreiweg­ ventil (364) bei der Schlußformung erst nach Beendigung des Heizprozesses in Linksstellung und der Schlußformungs-Hub­ zylinder (340) fährt langsamer als der Kerbungs-Hubzylinder (240) zurück.
Während des Zurückfahrens des Hubzylinders (340) wird der Röhrentrichter bei der ersten Schlußformung in der Aufnahme 150c, bei der zweiten Schlußformung in der Aufnahme 150d abgesetzt. Der schlußgeformte Röhrentrichter gelangt also automatisch vom jeweiligen Jochring des Schlußformrahmens in die nächste Aufnahme und der Hubzylinder hält an. Anschließend geht das 5-Port-Dreiwegventil (158) in Rechts­ stellung und der Aufnahmewagen fährt vor. Damit wird der in der ersten Aufnahme (150a) abgesetzte neue Röhrentrichter zur Kerbung, der Röhrentrichter in der zweiten Aufnahme (150b) zur ersten Schlußformung, der Röhrentrichter in der dritten Aufnahme (150c) zur zweiten Schlußformung und der Röhrentrichter in der vierten Aufnahme (150d) in die Über­ gabeposition bewegt. Gleichzeitig beginnt ein neuer Arbeitsprozeß. Der an der Übergabeposition angelangte Röhrentrichter wird von einem Arbeiter zur Weiterbearbeitung gebracht.
Wie schon oben erläutert, ermöglicht die vorliegende Erfin­ dung bei der Abspaltung der Kappe vom Röhrentrichter erheb­ liche Produktivitätssteigerungen und eine erhöhte Arbeits­ sicherheit, weil der heiße Röhrentrichter nicht mehr von Hand bewegt werden muß.

Claims (13)

1. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter, bestehend aus einem Förderband, einer oberhalb und quer zur Lauf­ richtung des Förderbandes (10) angebrachten Übernahme­ vorrichtung und einem Paar seitlich des Förderbandes an­ geordneter Bearbeitungsmaschinen, das dadurch gekenn­ zeichnet wird, daß das Förderband direkt vom Formungs­ prozeß der Röhrentrichter zu dem hier gegenständlichen Abspaltsystem verläuft, daß die Übernahmevorrichtung über zwei gekoppelte Laufwagen mit darunter angeordneten Sauggreifern verfügt, daß die Bearbeitungsmaschinen des Systems aus Kerbungsphase und Zweischrittiger Schlußfor­ mungsphase bestehen und daß das System dabei so arbei­ tet, daß der Röhrentrichter auf dem Förderband zur Über­ nahmevorrichtung gelangt und dort von an den Laufwagen der Übernahmevorrichtung montierten Sauggreifern aufge­ nommen und an jeweils eine der beiden Bearbeitungsma­ schinen übergeben und danach in den Bearbeitungsmaschi­ nen zunächst einer Kerbung und anschließend einer Schlußformung zugeführt wird, damit die Kappe des Röh­ rentrichters abgespalten wird.
2. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband an einem seiner En­ den mit Hebevorrichtungen ausgerüstet ist, die in der Lage sind, den Röhrentrichter auf eine festgelegte Höhe anzuheben.
3. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oben genannten Hebevorrichtungen über Sensoren verfügen, die beim Eintreffen eines Röh­ rentrichters am Ende des Förderbandes auslösen.
4. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übernahmevorrichtung (12) aus zwei fest nebeneinander, oberhalb und quer zur Laufrichtung des Förderbands installierten Laufträgern, aus einer er­ sten Pendelvorrichtung, mittels derer zwei gekoppelte Laufwagen horizontal gependelt werden, aus zwei mit Hub­ stangen und Hubzylindern ausgerüsteten Laufwagen, wobei die Hubzylinder vertikal mit den Hubstangen zusammenge­ schlossen sind, sowie aus an den unteren Enden der Stan­ gen montierten Sauggreifern besteht, die den auf dem Förderband anlaufenden Röhrentrichter aufnehmen.
5. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Pendelvorrichtung sowie die Hebevorrichtungen auf den Laufwagen aus doppeltwirkenden Zylindern erstellt sind.
6. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitungsmaschinen (14) mit Lauf­ bett und Aufnahmewagen ausgerüstet sind und der Aufnah­ mewagen beweglich auf dem Laufbett installiert ist und über vier in gleichen Abständen montierte Aufnahmen ver­ fügt, dabei wird der Aufnahmewagen von einer zweiten Pendelvorrichtung absatzweise über die unterhalb des Laufbetts befindlichen Kerbungs- und Schlußformungspha­ sen geführt, wodurch ein stufenweiser Ablauf der Kappen­ abspaltung bewirkt wird.
7. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmewagen gabelförmig ausgebil­ det ist und die Kerbungsphase und die zweischrittige Schlußformungsphase mittig unterhalb des Aufnahmewagens angeordnet sind.
8. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Pendelvorrichtung von einem doppeltwirkenden Zylinder gebildet wird.
9. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerbungsphase (24) aus einem Bren­ ner mit Stellschraube und Stellmutter zur Höheneinstel­ lung, Hubzylinder mit oben montiertem Kerbrahmen, sowie aus Fangtrichter und Fallrohr, gekoppelt und unterhalb des Brenners angebracht, besteht.
10. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubzylinder der Kerbungsphasen als Differentialzylinder ausgebildet ist.
11. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlußformungsphasen aus Schlußfor­ mungs-Hubzylindern mit oben angebrachten Schlußformrah­ men und motorgetriebenen Brennern bestehen, dabei die Motoren die Schlußformrahmen drehen und die Brenner­ höhen mittels Schraubendrehung einstellbar sind.
12. Ein Kappenabspaltsystem für Röhrentrichter gemäß An­ spruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubzylinder der Schlußformungs­ phase als Differentialzylinder ausgebildet sind.
13. Ein Kappenabspaltsystem für Rohrentrichter, dadurch gekennzeichnet, daß es besteht aus
  • - einem mit Hebern und Sensoren ausgerüsteten Förder­ band, wobei die Sensoren den aus der Formung kommen­ den Röhrentrichter ertasten und einen Startimpuls auslösen und hierdurch der Röhrentrichter vom Ende des Förderbandes von den Hebern auf eine festgelegte Höhe über das Förderband angehoben wird,
  • - einer Übernahmevorrichtung, die aus zwei nebeneinan­ der und quer oberhalb zur Laufrichtung des Förder­ bandes montierten Laufträgern besteht, aus auf den Laufträgern montierten Laufschienen, aus zwei auf den Laufschienen montierten Laufwagen, aus einer er­ sten, mit den beiden gekoppelten Laufwagen verbun­ denen Pendelvorrichtung, aus mittig vertikal auf den Laufwagen angebrachten und durch die Laufwagen durchgeführte Hubstangen mit oben montierten Verbin­ dungsplatten und unten montierten Anschlagschilden und Sauggreifern und Hubzylindern für jede Hub­ stange, die auf den Laufwagen neben den Hubstangen montiert und über Verbindungsplatten mit den Hub­ stangen verbunden sind, wodurch mit dem Startimpuls die Hubstangen mittels der Hubzylinder nach unten ausgefahren und die zu bearbeitenden Röhrentrichter von den Sauggreifern mittels Unterdruck aufgenommen werden,
  • - Bearbeitungsmaschinen, nebeneinander unterhalb der Übernahmevorrichtung aufgestellt, die Kerbungsphasen und Schlußformungsphasen sowie Laufbetten umfassen, auf die die zweiten Pendelvorrichtungen montiert sind und auf denen Aufnahmewagen mit vier in glei­ chen Abständen installierten Aufnahmen aufliegen, wobei die zweiten Pendelvorrichtungen eine absatz­ weise Pendelbewegung der vier Aufnahmen bewirken, die Kerbungsphasen bestehend aus Hubzylindern unter­ halb des Laufbetts, aus Kerbgeräten oberhalb des Laufbetts und aus Kerbrahmen oben auf den Hubzylin­ dern, dabei weisen die Kerbrahmen höhenverstellbare Brenner und unterhalb der Brenners angeordnete Fang­ trichter mit an den Rahmen befestigten Fallrohren auf,
    die Schlußformungsphasen mit unterhalb der Laufbet­ ten befindlichen Hubzylindern, daran oben befestig­ ten Schlußformrahmen mit höhenverstellbaren und drehbaren Brennern, wobei Kerbungs- und Schlußformrahmen entsprechend den Pendelbewegungen der Aufnahmewagen nach oben und unten bewegt werden, dabei wird das Laufwagenpaar der Übernah­ mevorrichtung durch die erste Pendelvorrichtung bewegt und der Röhrentrichter wird vom Förderband in die erste Aufnahme der jeweiligen Bearbeitungsmaschine übergeben, dieser durchläuft anschließend entsprechend den einzel­ nen Arbeitsschritten verschiedene Positionen, wobei die zweite Position der Aufnahme der Kerbungsphase ent­ spricht, die dritte Position der Schlußformung und die vierte Position der Übergabeposition des Röhrentrichters am Ende dieser Bearbeitung.
DE4143117A 1990-12-24 1991-12-23 Kappen-Abspaltsystem für Röhrentrichter Expired - Fee Related DE4143117C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
KR900021591 1990-12-24

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4143117A1 true DE4143117A1 (de) 1992-07-02
DE4143117C2 DE4143117C2 (de) 1995-08-03

Family

ID=19308300

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4143117A Expired - Fee Related DE4143117C2 (de) 1990-12-24 1991-12-23 Kappen-Abspaltsystem für Röhrentrichter

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5252113A (de)
JP (1) JP3159759B2 (de)
DE (1) DE4143117C2 (de)
FR (1) FR2688627B1 (de)
TW (1) TW221516B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2688627A1 (fr) * 1990-12-24 1993-09-17 Samsung Corning Co Ltd Appareil pour sectionner par cassure l'extremite etroite d'une ampoule de tube cathodique.
DE4314013A1 (de) * 1993-04-23 1994-11-03 Eqg Entwicklungs Und Qualifizi Verfahren und Vorrichtung zur Trennung und Zerlegung von Bildröhren

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3401841B2 (ja) * 1993-07-09 2003-04-28 ソニー株式会社 Crtの分割方法、分割装置および再生処理方法
US5518543A (en) * 1993-08-17 1996-05-21 Anchor Hocking Corporation Apparatus for spraying at a spraying station aligned with a continuously moving conveyor belt
US6837410B1 (en) * 2000-04-19 2005-01-04 Neng-Kuei Yeh Automatic picture tube cutting machine
US20030233919A1 (en) * 2002-06-20 2003-12-25 Greg Yourkievitz Pneumatic cathode ray tube cutting system
JP6091964B2 (ja) * 2013-03-29 2017-03-08 東芝メディカルシステムズ株式会社 自動分析装置

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL185775C (de) * 1949-08-01 Suomen Sokeri Oy
BE497273A (de) * 1949-08-01
US2840952A (en) * 1954-01-06 1958-07-01 Owens Illinois Glass Co Glass tube scoring device
NL122402C (de) * 1959-09-23
US3510287A (en) * 1967-01-03 1970-05-05 Owens Illinois Inc Moil severing method and apparatus
US3418099A (en) * 1968-01-02 1968-12-24 Owens Illinois Inc Apparatus for supporting and glazing glass articles
US3650724A (en) * 1969-12-08 1972-03-21 Anchor Hocking Corp Crack-off apparatus for glass articles
JP3159759B2 (ja) * 1990-12-24 2001-04-23 三星コーニング株式会社 ファンネルのモイル切断システム

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Text Book "CRACK OFF M/C", Samsung Corning, 1986, Kyunggi, Korea *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2688627A1 (fr) * 1990-12-24 1993-09-17 Samsung Corning Co Ltd Appareil pour sectionner par cassure l'extremite etroite d'une ampoule de tube cathodique.
DE4314013A1 (de) * 1993-04-23 1994-11-03 Eqg Entwicklungs Und Qualifizi Verfahren und Vorrichtung zur Trennung und Zerlegung von Bildröhren

Also Published As

Publication number Publication date
US5252113A (en) 1993-10-12
TW221516B (en) 1994-03-01
FR2688627A1 (fr) 1993-09-17
DE4143117C2 (de) 1995-08-03
FR2688627B1 (fr) 1994-05-27
JPH0574347A (ja) 1993-03-26
JP3159759B2 (ja) 2001-04-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3908496C2 (de) Handhabungsvorrichtung für eine Biegemaschine, Verfahren zur Umkehrung der Lage eines Werkstückes in einem Biegeverfahren und Biegemaschine
DE2702104A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur automatischen auswechslung eines werkstuecks an einer werkzeugmaschine
DE2444124A1 (de) Zusatzeinrichtung zum automatischen be- und/oder entladen von werkzeugmaschinen
DE2333172C3 (de) Selbsttätige Vorrichtung zum Berohren eines Rohrbündel-Wärmetauschers
DE3702108C2 (de) Motorgetriebene Vorrichtung zum Umsetzen von Werkstücken
DE4143117C2 (de) Kappen-Abspaltsystem für Röhrentrichter
DE3702265C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Austausch von Spulen und Hülsen an Vorspinnmaschinen
EP0901848B1 (de) Transferpressen mit automatischem Toolingwechsel
DE2147436C3 (de) Vorrichtung für Maschinen mit relativ zueinander bewegbaren Formhälften, insbesondere Druckgießmaschinen
EP0552349B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bilden dreidimensionaler hüllen
DE1531929C3 (de) Uberschiebevornchtung für aus einer Glasformmaschine kommende Glas gegenstände
DE2820127A1 (de) Verfahren und versorgungsvorrichtung fuer eine maschine zur linearen bearbeitung in der art einer naehmaschine
DE3812127A1 (de) Vorrichtung zum handhaben von zu vernaehenden aermelzuschnitten
DE4135179C2 (de) Warenabzugsvorrichtung
DE3902450C2 (de)
EP0502233B1 (de) Transportautomat, insbesondere zum Transportieren von Werkstücken zwischen Pressen
DE69821760T2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Ringwickeln aus langgestrecktem Gut
DE3018823A1 (de) Vorrichtung zum zentrieren und bewegen von gegenstaenden
DE3010100A1 (de) Vorrichtung zum stapeln von stueckguetern auf paletten
DE4308676A1 (de) Vorrichtung zum automatischen Zuführen, Eingeben und Abführen von Werkstücken bei Werkzeugmaschinen
DE2603191C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umbinden von Posten von Gegenständen mit Bindematerialien
DE3420650A1 (de) Vorrichtung zum verschachtelten stapeln von profilierten walzstaeben, z.b. winkel- und u-traeger
EP0418215B1 (de) Zusatzvorrichtung für Nähmaschinen od.dgl. zum Ablegen der bearbeiteten Werkstücke
DE19835338C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Matratzen
DE1945794C3 (de) Vorrichtung zum Transportieren von Rohren mit kleinem Durchmesser zu einer Rohrprüfpresse

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8181 Inventor (new situation)

Free format text: JUNG, WOOCHEOL PAN, HEUNGSIK SEONG, BAEKSEOK LEE, YOUNGSEOB LIM, JAEWON, KYUNGGI, KR

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SAMSUNG CORNING PRECISION GLASS CO., LTD., GUM, KR

8339 Ceased/non-payment of the annual fee