DE413316C - Pressen von Nieten - Google Patents
Pressen von NietenInfo
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- DE413316C DE413316C DESCH69077D DESC069077D DE413316C DE 413316 C DE413316 C DE 413316C DE SCH69077 D DESCH69077 D DE SCH69077D DE SC069077 D DESC069077 D DE SC069077D DE 413316 C DE413316 C DE 413316C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J9/00—Forging presses
- B21J9/02—Special design or construction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
- Pressen von Nieten. Beim .Stauchen des Kopfes an Nieten hat es sich ergeben, daß der Kopf stets etwas exzentrisch zur Drehachse sich bildet, was darauf zurückzuführen sein dürfte, daß die zu stauchende Drahtlänge im Verhältnis zum Durchmesser so groß ist, daß ein Ausknicken des freien Drahtendes eintritt. Dieses Ausweichen findet bei Material der gleichen Lieferung immer nach einer bestimmten Seite statt. Wich das Drahtmaterial in der wagerechten Ebene nach links oder rechts aus, so hat man sich bisher damit geholfen, daß man das Abschermesser mit dem Haltefinger so einstellte, daß das abgescherte Drahtstück nicht ganz bis Mitte der Stauchmatrizenachse oder etwas über die Mitte hinaus vor den Stauchstempel geführt wurde, je nachdem der Kopf nach der einen oder anderen Seite infolge der besonderen Eigenschaften des Drahtmaterials exzentrisch würde. Beim Vorgehen des Stempels war dann die Neigung vorhanden, daß der Draht sich schief zur Stempelachse einstellte, da der Haltefinger das Drahtstück so lange festhielt und nach einer :Seite drängte, bis das.Stauchen begann. Infolgedessen wurde das vorher z. B. nach rechts ausweichende Material nach links gedrückt, und der Kopf wurde zentrisch.
- Der Mangel konnte aber bisher nicht beseitigt werden, wenn das Material nach oben oder unten auszuweichen die Neigung hatte. Hier setzt nun die Erfindung ein, die durch Einstellen der Stauchmatrize derart, daß ihre Achse einen geringen Winkel mit der Stempelachse bildet, das Material zwingt, wenn es die Neigung hat, nach oben auszuweichen, nach unten zu fließen.
- Hierdurch wird der Fehler ausgeglichen, und es kommt eine richtige Kopfbildung zustande.
- In der Zeichnung ist ein .Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. r eine Seitenansicht im teilweisen Schnitt, Abb. z eine Vorderansicht, Abb. 3 die hintere .Stirnfläche der Preßmatrize gesenkt, Abb. q. die hintere Stirnfläche der Preßmatrize gehoben.
- Die Preßmatrize a ruht auf einer um Scharnier b auf- und abwärts beweglichen Unterlage c. Der Drehpunkt des Scharniers b liegt senkrecht unterhalb der den Nietkopf d bildenden Vertiefung der Preßmatrize. Diese ist entsprechend der ausgeführten Schwenkung an Stirn- und Rückfläche zylindrisch oder kugelig gehalten. Die Unterlage c und das oberhalb die Matrize umfassende Zwischenstück e sowie das Widerlager an der dem Preßstdmpel abgekehrten Stirnfläche sind entsprechend der Bewegung so geformt, daß eine feste Lagerung der Preßmatrize in jeder Stellung ermöglicht wird.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Die Matrize wird wie üblich durch Schrauben e und g in ihre normale Lage gebracht. Sollte beim Pressen Werkstoff oberhalb des Nietkopfes austreten, so wird nach Lösen der .Schrauben e und g die Stellschraube g angezogen, wodurch sich die Unterlage c am äußeren Ende hebt und damit auch die Preßmatrize an der dem Preßstempel abgekehrten Stirnfläche. Die Preßmatrize a wird um ein geringes aus ihrer wagerechten Lage gebracht, so daß im angeführten Falle der obere Rand des Nietkopfes dem Preßstempel h näher steht als der untere und so dem Werkstoff durch den Preßstempel h der fehlerhafte Austritt nach oben versperrt ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Maschine zum Pressen von Nieten, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßmatrize (a) an der Stirnfläche zylindrisch oder kugelig ist und auf einer um ein Scharnier (b) beweglichen Unterlage (c) ruht, dessen Drehpunkt senkrecht unter der den Nietkopf bildenden Vertiefung in der Preßmatrize liegt, so daß die Matrize mittels einer Stellschraube (g) zu dem Preßstempel (h) hin schwenkbar ist. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßmatrize (a) auch auf der dem Preßstempel (h) abgekehrten Stirnfläche zylindrisch oder kugelig ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH69077D DE413316C (de) | 1923-12-02 | 1923-12-02 | Pressen von Nieten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH69077D DE413316C (de) | 1923-12-02 | 1923-12-02 | Pressen von Nieten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE413316C true DE413316C (de) | 1925-05-09 |
Family
ID=7439573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH69077D Expired DE413316C (de) | 1923-12-02 | 1923-12-02 | Pressen von Nieten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE413316C (de) |
-
1923
- 1923-12-02 DE DESCH69077D patent/DE413316C/de not_active Expired
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