DE4105313A1 - Vorrichtung zum balancieren insbesondere fuer therapeutische zwecke - Google Patents
Vorrichtung zum balancieren insbesondere fuer therapeutische zweckeInfo
- Publication number
- DE4105313A1 DE4105313A1 DE19914105313 DE4105313A DE4105313A1 DE 4105313 A1 DE4105313 A1 DE 4105313A1 DE 19914105313 DE19914105313 DE 19914105313 DE 4105313 A DE4105313 A DE 4105313A DE 4105313 A1 DE4105313 A1 DE 4105313A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- board
- foot
- tilting bar
- adjustable
- underside
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000001225 therapeutic effect Effects 0.000 title claims abstract description 11
- 210000002683 foot Anatomy 0.000 claims description 30
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 3
- 210000001255 hallux Anatomy 0.000 claims description 3
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 abstract description 6
- 230000006378 damage Effects 0.000 abstract description 6
- 208000014674 injury Diseases 0.000 abstract description 6
- 238000011161 development Methods 0.000 description 8
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 8
- 210000003205 muscle Anatomy 0.000 description 5
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 5
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 5
- 230000003387 muscular Effects 0.000 description 3
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 3
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 description 2
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 2
- 210000003371 toe Anatomy 0.000 description 2
- SMDHCQAYESWHAE-UHFFFAOYSA-N benfluralin Chemical compound CCCCN(CC)C1=C([N+]([O-])=O)C=C(C(F)(F)F)C=C1[N+]([O-])=O SMDHCQAYESWHAE-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 230000021317 sensory perception Effects 0.000 description 1
- 238000002560 therapeutic procedure Methods 0.000 description 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B22/00—Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements
- A63B22/18—Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements with elements, i.e. platforms, having a circulating, nutating or rotating movement, generated by oscillating movement of the user, e.g. platforms wobbling on a centrally arranged spherical support
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B21/00—Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
- A63B21/0004—Exercising devices moving as a whole during exercise
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B22/00—Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements
- A63B22/18—Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements with elements, i.e. platforms, having a circulating, nutating or rotating movement, generated by oscillating movement of the user, e.g. platforms wobbling on a centrally arranged spherical support
- A63B2022/185—Exercising apparatus specially adapted for conditioning the cardio-vascular system, for training agility or co-ordination of movements with elements, i.e. platforms, having a circulating, nutating or rotating movement, generated by oscillating movement of the user, e.g. platforms wobbling on a centrally arranged spherical support specially adapted for using with a single foot or hand
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biophysics (AREA)
- Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
- Cardiology (AREA)
- Vascular Medicine (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Balancieren insbe
sondere für therapeutische Zwecke, mit einem Brett zum Drauf
stellen mit dem Fuß, wobei an der Unterseite des Brettes eine
Erhöhung als labile Unterstützung für das Brett angeordnet
ist, um die das Brett kippbar ist.
Derartige Kippbrettchen zum Balancieren, welche insbesondere
für therapeutische Zwecke eingesetzt werden, sind bekannt. Sie
weisen grundsätzlich ein Brett auf, auf das sich die entspre
chende Person mit dem Fuß draufstellen und die Balancierübun
gen ausführen kann. Zu diesem Zweck ist an der Unterseite des
Brettes eine Erhöhung in Form einer Kippleiste angeordnet,
welche eine labile Unterstützung für das Brett definiert, so
daß dieses sowohl zur einen als auch zur anderen Seite hin
kippbar ist.
Derartige Balancierbretter dienen der muskulären Stabilisie
rung und damit der Stabilisierung dynamischer Bewegungen.
Durch das Balancieren auf dem Brett werden die reflektorischen
Bewegungen geschult und die Muskeln lernen im Zusammenwirken
mit der sensorischen Wahrnehmung, wohin das Brett zu kippen
versucht, um entsprechend gegenzusteuern und zu reagieren.
Durch das Training der entsprechenden Muskelgruppen werden
diese stärker ausgebildet und halten somit höheren Beanspru
chungen stand.
Ein Nachteil bei den bekannten Balanciergeräten liegt in dem
relativ großen Kippwinkel. Dieser ist zwar für trainierte Per
sonen ungefährlich, jedoch für Personen, die erst mit den Ba
lancierübungen anfangen, besteht eine relativ große Verlet
zungsgefahr, wenn aufgrund mangelhafter Übung oder der noch
mangelhaften Ausbildung der muskulären Stabilisierung das
Brett plötzlich mit einem relativ großen Kippwinkel seitlich
wegkippt.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, die bekannte Balanciervorrichtung derart weiterzu
entwickeln, daß die Verletzungsgefahr vermindert werden kann.
Als technische Lösung wird mit der Erfindung vorge
schlagen, daß ausgehend von der horizontalen Ausgangslage des
Brettes der maximale Kippwinkel einstellbar ist.
Eine nach dieser technischen Lehre ausgebildete Balanciervor
richtung hat den Vorteil, daß der maximal mögliche Kippwinkel
entsprechend den Voraussetzungen der Person begrenzt werden
kann. So wird bei einer ungeübten Person, die zum ersten Mal
das Balanciergerät ausprobiert, der maximale Kippwinkel rela
tiv gering sein, so daß die Verletzungsgefahr auch entspre
chend durch die Neigungsbegrenzung vermindert ist. Je geübter
dann die Person wird und je mehr sich die Muskeln stabilisiert
haben, kann dann der maximale Kippwinkel allmählich vergrößert
werden, da dann die muskuläre Stabilisierung derart fortge
schritten ist, daß die Verletzungsgefahr nur sehr gering ist.
In einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Ba
lanciervorrichtung wird vorgeschlagen, daß an der Unterseite
des Brettes Unterstützungselemente derart verstellbar angeord
net sind, daß der Abstand zwischen der Erhöhung und dem jewei
ligen Unterstützungselement veränderbar ist. Dadurch ist eine
technisch sehr einfache Möglichkeit zum Einstellen des maxima
len Kippwinkels gegeben. Im Anfangsstadium der Übungen werden
die Unterstützungselemente in großem Abstand zur Erhöhung re
lativ weit außen im Bereich des Randes des Brettes angeordnet,
so daß das Brett nicht allzu stark kippen kann. Allmählich
werden dann die Unterstützungselemente immer mehr zur Erhöhung
hin verschoben, so daß entsprechend der maximale Kippwinkel
zunimmt.
In einer besonderen konstruktiven Ausbildung wird vorgeschla
gen, daß zur verstellbaren Befestigung der Unterstützungsele
mente an der Unterseite des Brettes Klettverschlüsse vorgese
hen sind. Diese Klettverschlüsse stellen eine besonders einfa
che Möglichkeit einerseits zum Befestigen der Unterstützungs
elemente an der Unterseite des Brettes und andererseits zum
stufenlosen Positionieren der Unterstützungselemente dar. Die
Balanciervorrichtung ist somit sehr schnell auf die jeweiligen
Bedürfnisse einstellbar, insbesondere wenn für therapeutische
Zwecke eine schnelle Anpassung für den jeweiligen Patienten
erforderlich ist.
Ausgehend von der erfindungsgemäßen Balanciervorrichtung, wo
bei die Erhöhung an der Unterseite des Brettes eine Kippleiste
ist, wird in einer Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen,
daß beidseits der Kippleiste jeweils ein verstellbares Unter
stützungselement angeordnet ist. Eine derartige Weiterbildung
eines mit einer Kippleiste versehenen Brettes stellt ein uni
versell einsetzbares Therapie- und Sport/Spiel-Gerät dar. Da
bei ist es grundsätzlich auch denkbar, die Kippwinkel zu bei
den Seiten hin unterschiedlich vorzugeben, wenn dies aus the
rapeutischer Sicht sinnvoll ist. Üblicherweise wird aber der
Kippwinkel zu beiden Seiten hin gleich groß sein.
Eine bevorzugte Weiterbildung schlägt vor, daß die Kippleiste
vom einen Ende des Brettes zum anderen hin derart ansteigend
ausgebildet ist, daß das Brett bezüglich zum Boden in Längs
richtung geneigt ist. Die Ausrichtung der Neigung des Brettes
wird dabei derart sein, daß die Ferse am tiefsten Punkt und
die Zehen am höchsten Punkt sich befinden, daß also das Brett
aufsteigend geneigt ist. Dadurch werden durch die Unterteilung
der linken und rechten Muskelstrukturen beidseits der soge
nannten Pro-Supi-Nations-Achse die rotatorischen Bewegungen in
Form von Abrollvorgängen trainiert, wie sie beim Gehen sowie
Laufen auftreten. Die Längsneigung des Brettes gemäß dieser
vorteilhaften Weiterbildung stellt für sich eine eigenständige
Erfindung unabhängig von der Einstellbarkeit des maximalen
Kippwinkels dar. Das Vorhandensein von entsprechenden Begren
zungen des Kippwinkels beugt jedoch bei den entsprechenden Ba
lancierübungen Überbeanspruchungen vor.
Der Neigungswinkel liegt vorzugsweise zwischen 5° und 30°,
vorzugsweise bei ungefähr 10°.
Eine weitere Weiterbildung schlägt vor, daß der Neigungswinkel
verstellbar ist. Dadurch kann entsprechend dem therapeutischen
Zweck das Balanciergerät entsprechend eingestellt werden. Zum
Verstellen des Neigungswinkels kann beispielsweise die Kipp
leiste am einen Ende verschwenkbar gelagert und am anderen En
de mit einer entsprechenden Rändelschraube oder dgl. versehen
sein, mit der sich der Neigungswinkel entsprechend vergrößern
oder verkleinern läßt. Andere Konstruktionen sind ohne weite
res denkbar.
Eine weitere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Balancierge
rätes schlägt vor, daß das Brett zum Draufstellen mit einem
einzigen Fuß vorgesehen und ausgebildet ist.
Eine weitere Weiterbildung schlägt vor, daß die Mittelachse
des Fußes im wesentlichen parallel zur Kippleiste verläuft.
Unter der Mittelachse des Fußes ist dabei diejenige Linie zu
verstehen, welche im wesentlichen durch die Ferse des Fußes
sowie durch den mittleren Zehen verläuft. Dadurch werden zwei
Fußachsen aktiviert, die während des Balancierens ineinander
greifen.
Eine weitere Weiterbildung schlägt vor, daß die Mittelachse
des Fußes mit der Kippleiste einen spitzen Winkel einschließt,
wobei die Öffnung des Winkels nach hinten zur Ferse hin ge
richtet ist. Dadurch liegt der Schwerpunkt der Belastung in
einer Fußachse. Auch diese Weiterbildung stellt unabhängig von
dem Vorhandensein einer Kippwinkeleinstellung eine selbständi
ge Erfindung dar.
Eine Weiterbildung dieser Fußorientierung bezüglich zur Kipp
leiste des Balanciergerätes schlägt vor, daß die Verbindungs
linie zwischen dem großen Zeh und der Ferse des Fußes im we
sentlichen parallel zur Kippleiste verläuft.
Schließlich wird in einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Balanciervorrichtung vorgeschlagen, daß die Kippleiste im we
sentlichen quer zur Mittelachse des Fußes ausgerichtet ist,
wobei das Brett derart dimensioniert ist, daß nur der vordere
Ballenbereich des Fußes darauf Platz findet. Während somit zu
vor der gesamte Fuß auf dem Balancierbrett Platz gefunden hat,
steht nunmehr die entsprechende Person nur mit dem vorderen
Ballenbereich auf dem Balancierbrett, so daß auch hier eine
entsprechende Stabilisierung der dynamischen Bewegungen er
folgt. Auch dies stellt für sich gesehen eine eigenständige
Erfindung unabhängig von der Ausbildung einer Kippwinkelbe
grenzung dar.
Die zuvor beschriebenen vorteilhaften Weiterbildungen der er
findungsgemäßen Balanciervorrichtung stellen allesamt für sich
eigenständige Erfindungen dar, welche unabhängig von der Ein
stellbarkeit des maximalen Kippwinkels sind.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vor
richtung zum Balancieren insbesondere für therapeutische
Zwecke werden nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben.
In diesen zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Balanciervorrichtung in
Fig. 1;
Fig. 3 eine entsprechende Darstellung wie in Fig. 2,
jedoch nach Kippen der Balanciervorrichtung so
wie mit minimalem Kippwinkel;
Fig. 4 eine Darstellung entsprechend Fig. 3, jedoch
nach Verstellen der Unterstützungselemente zur
Erzielung eines größeren Kippwinkels;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer modifizierten Ausfüh
rungsform der Balanciervorrichtung in Fig. 1;
Fig. 6 eine dritte Ausführungsform einer Balanciervor
richtung in Draufsicht;
Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VII der
Balanciervorrichtung in Fig. 6;
Fig. 8 eine vierte Ausführungsform einer Balanciervor
richtung in Draufsicht;
Fig. 9 eine Seitenansicht der Balanciervorrichtung in
Fig. 8.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte erste Ausführungsform
einer Balanciervorrichtung insbesondere für therapeutische
Zwecke weist ein rechteckiges Brett 1 beispielsweise aus Holz
oder Kunststoff auf. An der Unterseite 2 dieses Brettes 1 ist
in der Mitte zwischen den beiden Längsseiten eine Erhöhung in
Form einer Kippleiste 3 fest angeordnet, mittels der das Brett
1 auf dem Boden 4 aufliegt, wie dies in den Fig. 2 bis 4 dar
gestellt und erkennbar ist. Im Bereich des Aufliegens der
Kippleiste 3 auf dem Boden 4 ist dabei die Kippleiste 3 rund
ausgebildet, damit eine einwandfreie Kippbewegung in Form
einer Rollbewegung auf gleichmäßige Weise möglich ist.
Beidseits der Kippleiste 3 ist jeweils ein leistenförmiges Un
terstützungselement 5 mittels entsprechender Klettverschlüsse
6 angebracht. Die leistenförmigen Unterstützungselemente 5 er
strecken sich dabei parallel zur Kippleiste 3. Die eine Kompo
nente der Klettverschlüsse ist dabei derart ausgehend von der
Kippleiste 3 bis zum Längsrand des Brettes 1 ausgebildet, daß
eine stufenlose Befestigung des Unterstützungselementes 5 aus
gehend von der Kippleiste 6 bis hin zum Rand des Brettes 1
möglich ist.
Da der Schwerpunkt der Balanciervorrichtung oberhalb des durch
die Kippleiste 4 definierten Drehpunktes liegt, handelt es
sich bei der Einstellung in Fig. 2 der Balanciervorrichtung um
ein labiles Gleichgewicht, von der aus das Brett 1 zur einen
sowie zur anderen Seite hin kippen will. In Fig. 3 ist die
Kippstellung unter dem Kippwinkel k dargestellt. Dieser Kipp
winkel k ist durch die am Rand des Brettes 1 angeordneten Un
terstützungselemente 5 auf einen Minimalwert eingestellt, d. h.
das Brett 1 kippt ausgehend von der horizontalen Ausgangslage
nur um einen relativ geringen Winkel seitlich nach unten. Die
se Einstellung ist insbesondere für Anfänger zu Beginn der
Übungen vorgesehen.
In Fig. 4 ist die Situation dargestellt, nachdem die Unter
stützungselemente 5 in Richtung Kippleiste 3 verstellt worden
sind. In diesem Fall liegt in der Kippstellung das Brett 1 mit
seinem Längsrand voll auf dem Boden 4 auf, so daß dadurch ein
größtmöglicher Kippwinkel k erzielt wird. Dies ist für Perso
nen vorgesehen, die schon etwas geübter mit dem Balanciergerät
sind und ihre Muskeln stabilisiert haben.
Selbstverständlich ist es auch möglich, Positionen des Unter
stützungselements 5 einzustellen, die zwischen denen in Fig. 3
und in Fig. 4 liegen, so daß der Kippwinkel zwischen diesen
beiden Extremwerten stufenlos einstellbar ist.
Bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten ersten Ausführungs
form der Balanciervorrichtung verläuft die Mittelachse M des
schraffiert angedeuteten Fußes 7 im wesentlichen parallel
oberhalb der Kippleiste 3, so daß während der Balancierbewe
gungen zwei Fußachsen ineinandergreifen.
In Fig. 5 ist eine zu der ersten Ausführungsform der Balan
ciervorrichtung etwas modifizierte Ausführungsform darge
stellt, die jedoch von ihrer Weiterbildung her gleichermaßen
für die nachfolgend noch zu beschreibenden Ausführungsformen
verwendet werden kann. Der Unterschied dieser modifizierten
Ausführungsform zur ersten Ausführungsform liegt darin, daß
das Brett 1 bezüglich zum Boden 4 um den Neigungswinkel n ge
neigt ist, indem die Kippleiste 3 am einen Ende höher ist als
am anderen Ende. Der Neigungswinkel n liegt dabei vorzugsweise
zwischen 5° und 30°, wobei er bevorzugt bei ungefähr 10°
liegt. Durch das Ansteigen des Brettes 1 werden rotatorische
Abrollbewegungen trainiert, wie sie beim Gehen oder Laufen
auftreten.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 6 und 7 darge
stellt. Auch diese weist ein Brett 1 auf, an dessen Unterseite
2 beidseits einer fest angeordneten Kippleiste 3 mittels
Klettverschlüssen 6 verstellbare Unterstützungselemente 5 an
geordnet sind, wie dies in ähnlicher Weise schon bei der
ersten Ausführungsform in den Fig. 1 bis 4 beschrieben wurde.
Der Unterschied zur ersten Ausführungsform besteht darin, daß
die Mittelachse M des schraffiert angedeuteten Fußes 7 mit der
Kippleiste 3 einen spitzen Winkel einschließt, dessen Öffnung
zur Ferse des Fußes 7 hin gerichtet ist. Die Verbindungslinie
V zwischen dem großen Zeh und der Ferse des Fußes 7 verläuft
dabei im wesentlichen parallel zur Kippleiste 3. Bei dieser
Ausführungsform der Balanciervorrichtung liegt beim Balancie
ren der Schwerpunkt auf einer Fußachse.
Bei der in den Fig. 8 und 9 dargestellten letzten Ausführungs
form schließlich weist die Balanciervorrichtung ebenfalls ein
Brett 1 mit einer unterseitigen Kippleiste 3 auf, die jedoch
im Gegensatz zu den vorhergehenden Ausführungsformen quer zur
Mittelachse M des Fußes 7 verläuft. Darüber hinaus ist das
Brett 1 derart kurz, daß nur der vordere Ballenbereich des
Fußes 7 Platz findet. Wie auch bei den vorhergehenden Ausfüh
rungsformen ist auch hier der maximale Kippwinkel des Brettes
1 durch Unterstützungselemente 5 an der Unterseite 2 des Bret
tes 1 verstellbar.
Bezugszeichenliste
1 Brett
2 Unterseite
3 Kippleiste
4 Boden
5 Unterstützungselement
6 Klettverschluß
7 Fuß
k Kippwinkel
n Neigungswinkel
M Mittelachse
V Verbindungslinie
2 Unterseite
3 Kippleiste
4 Boden
5 Unterstützungselement
6 Klettverschluß
7 Fuß
k Kippwinkel
n Neigungswinkel
M Mittelachse
V Verbindungslinie
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Balancieren insbesondere für therapeu
tische Zwecke,
mit einem Brett (1) zum Draufstellen mit dem Fuß (7), wo bei an der Unterseite (2) des Brettes (1) eine Erhöhung (Kippleiste 3) als labile Unterstützung für das Brett (1) angeordnet ist, um die das Brett (1) kippbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ausgehend von der horizontalen Ausgangslage des Bret tes (1) der maximale Kippwinkel (k) einstellbar ist.
mit einem Brett (1) zum Draufstellen mit dem Fuß (7), wo bei an der Unterseite (2) des Brettes (1) eine Erhöhung (Kippleiste 3) als labile Unterstützung für das Brett (1) angeordnet ist, um die das Brett (1) kippbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ausgehend von der horizontalen Ausgangslage des Bret tes (1) der maximale Kippwinkel (k) einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Unterseite (2) des Brettes (1) Unterstützungsele
mente (5) derart verstellbar angeordnet sind, daß der Ab
stand zwischen der Erhöhung (Kippleiste 3) und dem jewei
ligen Unterstützungselement (5) veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zur verstellbaren Befestigung der Unterstützungselemente
(5) an der Unterseite (2) des Brettes (1) Klettverschlüsse
(6) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Erhöhung an
der Unterseite (2) des Brettes (1) eine Kippleiste (3)
ist, dadurch gekennzeichnet, daß beidseits der Kippleiste
(3) jeweils ein verstellbares Unterstützungselement (5)
angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kippleiste (3) vom einen Ende des Brettes (1) zum an
deren hin derart ansteigend ausgebildet ist, daß das Brett
(1) bezüglich zum Boden (4) in Längsrichtung geneigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Neigungswinkel (n) zwischen 5° und 30°, vorzugsweise
bei ungefähr 10° liegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß der Neigungswinkel (n) verstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Brett (1) zum Draufstellen mit einem
einzigen Fuß (7) vorgesehen und ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittelachse (M) des Fußes (7) im wesentlichen parallel
zur Kippleiste (3) verläuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittelachse (M) des Fußes (7) mit der Kippleiste (3)
einen spitzen Winkel einschließt, wobei die Öffnung des
Winkels nach hinten zur Ferse hin gerichtet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungslinie (V) zwischen dem großen Zeh und der
Ferse des Fußes (7) im wesentlichen parallel zur Kipp
leiste (3) verläuft.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kippleiste (3) im wesentlichen quer zur Mittelachse
(M) des Fußes (7) ausgebildet ist, wobei das Brett (1)
derart dimensioniert ist, daß nur der vordere Ballenbe
reich des Fußes (7) darauf Platz findet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914105313 DE4105313C2 (de) | 1991-02-20 | 1991-02-20 | Vorrichtung zum Balancieren insbesondere für therapeutische Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914105313 DE4105313C2 (de) | 1991-02-20 | 1991-02-20 | Vorrichtung zum Balancieren insbesondere für therapeutische Zwecke |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4105313A1 true DE4105313A1 (de) | 1992-08-27 |
| DE4105313C2 DE4105313C2 (de) | 1994-12-15 |
Family
ID=6425501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914105313 Expired - Fee Related DE4105313C2 (de) | 1991-02-20 | 1991-02-20 | Vorrichtung zum Balancieren insbesondere für therapeutische Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4105313C2 (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5496248A (en) * | 1995-04-11 | 1996-03-05 | Batscher; Robert K. | Personal exercise device |
| US5584787A (en) * | 1996-01-22 | 1996-12-17 | Guidry; Don D. | Balancing and locomotion board |
| DE19705852A1 (de) * | 1996-03-01 | 1997-09-04 | Silke Ziegert | Vorrichtung zum Balancieren insbesondere für therapeutische Zwecke |
| WO1998055184A1 (en) * | 1997-06-04 | 1998-12-10 | Frantisek Ziak | Balance board |
| WO2002038225A1 (en) * | 2000-11-13 | 2002-05-16 | Honeywind Pty Ltd | Exercise apparatus |
| DE10138679C1 (de) * | 2001-08-07 | 2002-11-21 | Peter Liebhart | Ergotherapeutische Wippe |
| US7008359B2 (en) | 2002-10-18 | 2006-03-07 | Reebok International Ltd. | Exercise apparatus |
| WO2008014533A1 (de) * | 2006-08-03 | 2008-02-07 | Mft Multifunktionale Trainingsgeräte Gmbh | Gerät zum trainieren des gleichgewichtes |
| NO20091138A (no) * | 2009-03-16 | 2010-05-18 | Woehni Oddbjoern | Justerbar sko til balansebrett |
| EP2485617B1 (de) * | 2009-10-06 | 2014-07-23 | Skia Designs Limited | Verfahren zum skifahrenüben und kit zur verwendung in solchem verfahren |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19605411C1 (de) * | 1996-02-14 | 1997-07-10 | Sebastian Ball | Balancierbrett zum Trainieren des Gleichgewichtsvermögens |
| USD505460S1 (en) | 2000-12-15 | 2005-05-24 | Reebok International Ltd. | Exercise device |
| US7112168B2 (en) | 2000-12-15 | 2006-09-26 | Icon Ip, Inc. | Selectively dynamic exercise platform |
| USD493500S1 (en) | 2000-12-15 | 2004-07-27 | William T. Dalebout | Top surface of an exercise device |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE227571C (de) * | ||||
| DE672137C (de) * | 1936-10-24 | 1939-02-20 | Dr Med Gerhard Pusch | Zur Fussgymnastik bestimmte Vorrichtung |
| FR2177449A1 (de) * | 1971-12-21 | 1973-11-09 | Landry Philippe | |
| DE7826075U1 (de) * | 1979-03-01 | Muller, Lester C., 8000 Muenchen | Trimm- und Gymnastikgerat | |
| US4653748A (en) * | 1982-09-30 | 1987-03-31 | Seel Jerry E | Biomechanical ankle platform |
| US4875672A (en) * | 1988-09-12 | 1989-10-24 | Armstrong W Ted | Swing board toy |
-
1991
- 1991-02-20 DE DE19914105313 patent/DE4105313C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE227571C (de) * | ||||
| DE7826075U1 (de) * | 1979-03-01 | Muller, Lester C., 8000 Muenchen | Trimm- und Gymnastikgerat | |
| DE672137C (de) * | 1936-10-24 | 1939-02-20 | Dr Med Gerhard Pusch | Zur Fussgymnastik bestimmte Vorrichtung |
| FR2177449A1 (de) * | 1971-12-21 | 1973-11-09 | Landry Philippe | |
| US4653748A (en) * | 1982-09-30 | 1987-03-31 | Seel Jerry E | Biomechanical ankle platform |
| US4875672A (en) * | 1988-09-12 | 1989-10-24 | Armstrong W Ted | Swing board toy |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5496248A (en) * | 1995-04-11 | 1996-03-05 | Batscher; Robert K. | Personal exercise device |
| US5584787A (en) * | 1996-01-22 | 1996-12-17 | Guidry; Don D. | Balancing and locomotion board |
| DE19705852A1 (de) * | 1996-03-01 | 1997-09-04 | Silke Ziegert | Vorrichtung zum Balancieren insbesondere für therapeutische Zwecke |
| DE19705852C2 (de) * | 1996-03-01 | 2000-09-14 | Silke Ziegert | Vorrichtung zum Balancieren für therapeutische Zwecke |
| WO1998055184A1 (en) * | 1997-06-04 | 1998-12-10 | Frantisek Ziak | Balance board |
| GB2387124A (en) * | 2000-11-13 | 2003-10-08 | Honeywind Pty Ltd | Exercise apparatus |
| WO2002038225A1 (en) * | 2000-11-13 | 2002-05-16 | Honeywind Pty Ltd | Exercise apparatus |
| DE10138679C1 (de) * | 2001-08-07 | 2002-11-21 | Peter Liebhart | Ergotherapeutische Wippe |
| EP1284152A1 (de) | 2001-08-07 | 2003-02-19 | Peter Liebhart | Ergotherapeutische Wippe |
| US7008359B2 (en) | 2002-10-18 | 2006-03-07 | Reebok International Ltd. | Exercise apparatus |
| WO2008014533A1 (de) * | 2006-08-03 | 2008-02-07 | Mft Multifunktionale Trainingsgeräte Gmbh | Gerät zum trainieren des gleichgewichtes |
| NO20091138A (no) * | 2009-03-16 | 2010-05-18 | Woehni Oddbjoern | Justerbar sko til balansebrett |
| EP2485617B1 (de) * | 2009-10-06 | 2014-07-23 | Skia Designs Limited | Verfahren zum skifahrenüben und kit zur verwendung in solchem verfahren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4105313C2 (de) | 1994-12-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4105313A1 (de) | Vorrichtung zum balancieren insbesondere fuer therapeutische zwecke | |
| DE60133286T2 (de) | Gerät zum Wiedererlernen des Gleichgewichts | |
| DE1578639A1 (de) | Trainingsapparat fuer Skifahrer | |
| DE3432802C2 (de) | Vorrichtung für die Bein- oder Armmuskulaturübung einer auf einem Bett liegenden Person | |
| EP3551300B1 (de) | Trainingsgerät zur durchführung von gleichgewichts-, meditations- und/oder yogaübungen | |
| DE1781491U (de) | Fussgymnastiksandale. | |
| DE3520956C2 (de) | ||
| EP1440710A1 (de) | Trainingsgerät | |
| DE19705852C2 (de) | Vorrichtung zum Balancieren für therapeutische Zwecke | |
| DE10138679C1 (de) | Ergotherapeutische Wippe | |
| DE29616911U1 (de) | Individuell anpaßbare Reflexmassagesohle | |
| DE4304331A1 (en) | Rigid fixed sole for exercising back muscles and attached directly to feet - has fastenings, is made of wood and cork, and has hemispherical wooden support on underside. | |
| DE102008056618A1 (de) | Trainingsvorrichtung und Trainingsstrecke | |
| EP4486466B1 (de) | Vorrichtung zum trainieren der fusssohlenmuskulatur | |
| DE202019107229U1 (de) | Balance-Brett-Set | |
| AT525754B1 (de) | Vorrichtung zum Trainieren der Fußsohlenmuskulatur | |
| DE3910468A1 (de) | Schneegleiter | |
| AT44167B (de) | Verstellbare, federnde Metalleinlage als Stützgewölbe für Hohl- und Flachfüße. | |
| DE202007015126U1 (de) | Ski und Snowboardheimtrainer mit Stepper | |
| DE202024102772U1 (de) | Verstellvorrichtung eines Laufbands mit nach oben/unten verstellbarem Neigungswinkel | |
| DE625168C (de) | Schlittschuh mit zwei je fuer sich durch eine Antreibschraube einstellbaren, gegeneinder versetzten Sohlenklemmen | |
| DE1815248A1 (de) | Vorrichtung zum UEben des Schlaegerschwingens beim Golfspiel | |
| AT284687B (de) | Skitrockentrainer | |
| DE202023001187U1 (de) | Balance-Trainingsbank | |
| AT400923B (de) | Therapiekippbrett mit variierbarer kippachse und viriierbarem drehumfang um die kippachse |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |