DE4105313A1 - Vorrichtung zum balancieren insbesondere fuer therapeutische zwecke - Google Patents

Vorrichtung zum balancieren insbesondere fuer therapeutische zwecke

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Balancieren insbe­ sondere für therapeutische Zwecke, mit einem Brett zum Drauf­ stellen mit dem Fuß, wobei an der Unterseite des Brettes eine Erhöhung als labile Unterstützung für das Brett angeordnet ist, um die das Brett kippbar ist.
Derartige Kippbrettchen zum Balancieren, welche insbesondere für therapeutische Zwecke eingesetzt werden, sind bekannt. Sie weisen grundsätzlich ein Brett auf, auf das sich die entspre­ chende Person mit dem Fuß draufstellen und die Balancierübun­ gen ausführen kann. Zu diesem Zweck ist an der Unterseite des Brettes eine Erhöhung in Form einer Kippleiste angeordnet, welche eine labile Unterstützung für das Brett definiert, so daß dieses sowohl zur einen als auch zur anderen Seite hin kippbar ist.
Derartige Balancierbretter dienen der muskulären Stabilisie­ rung und damit der Stabilisierung dynamischer Bewegungen. Durch das Balancieren auf dem Brett werden die reflektorischen Bewegungen geschult und die Muskeln lernen im Zusammenwirken mit der sensorischen Wahrnehmung, wohin das Brett zu kippen versucht, um entsprechend gegenzusteuern und zu reagieren. Durch das Training der entsprechenden Muskelgruppen werden diese stärker ausgebildet und halten somit höheren Beanspru­ chungen stand.
Ein Nachteil bei den bekannten Balanciergeräten liegt in dem relativ großen Kippwinkel. Dieser ist zwar für trainierte Per­ sonen ungefährlich, jedoch für Personen, die erst mit den Ba­ lancierübungen anfangen, besteht eine relativ große Verlet­ zungsgefahr, wenn aufgrund mangelhafter Übung oder der noch mangelhaften Ausbildung der muskulären Stabilisierung das Brett plötzlich mit einem relativ großen Kippwinkel seitlich wegkippt.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, die bekannte Balanciervorrichtung derart weiterzu­ entwickeln, daß die Verletzungsgefahr vermindert werden kann.
Als technische Lösung wird mit der Erfindung vorge­ schlagen, daß ausgehend von der horizontalen Ausgangslage des Brettes der maximale Kippwinkel einstellbar ist.
Eine nach dieser technischen Lehre ausgebildete Balanciervor­ richtung hat den Vorteil, daß der maximal mögliche Kippwinkel entsprechend den Voraussetzungen der Person begrenzt werden kann. So wird bei einer ungeübten Person, die zum ersten Mal das Balanciergerät ausprobiert, der maximale Kippwinkel rela­ tiv gering sein, so daß die Verletzungsgefahr auch entspre­ chend durch die Neigungsbegrenzung vermindert ist. Je geübter dann die Person wird und je mehr sich die Muskeln stabilisiert haben, kann dann der maximale Kippwinkel allmählich vergrößert werden, da dann die muskuläre Stabilisierung derart fortge­ schritten ist, daß die Verletzungsgefahr nur sehr gering ist.
In einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Ba­ lanciervorrichtung wird vorgeschlagen, daß an der Unterseite des Brettes Unterstützungselemente derart verstellbar angeord­ net sind, daß der Abstand zwischen der Erhöhung und dem jewei­ ligen Unterstützungselement veränderbar ist. Dadurch ist eine technisch sehr einfache Möglichkeit zum Einstellen des maxima­ len Kippwinkels gegeben. Im Anfangsstadium der Übungen werden die Unterstützungselemente in großem Abstand zur Erhöhung re­ lativ weit außen im Bereich des Randes des Brettes angeordnet, so daß das Brett nicht allzu stark kippen kann. Allmählich werden dann die Unterstützungselemente immer mehr zur Erhöhung hin verschoben, so daß entsprechend der maximale Kippwinkel zunimmt.
In einer besonderen konstruktiven Ausbildung wird vorgeschla­ gen, daß zur verstellbaren Befestigung der Unterstützungsele­ mente an der Unterseite des Brettes Klettverschlüsse vorgese­ hen sind. Diese Klettverschlüsse stellen eine besonders einfa­ che Möglichkeit einerseits zum Befestigen der Unterstützungs­ elemente an der Unterseite des Brettes und andererseits zum stufenlosen Positionieren der Unterstützungselemente dar. Die Balanciervorrichtung ist somit sehr schnell auf die jeweiligen Bedürfnisse einstellbar, insbesondere wenn für therapeutische Zwecke eine schnelle Anpassung für den jeweiligen Patienten erforderlich ist.
Ausgehend von der erfindungsgemäßen Balanciervorrichtung, wo­ bei die Erhöhung an der Unterseite des Brettes eine Kippleiste ist, wird in einer Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß beidseits der Kippleiste jeweils ein verstellbares Unter­ stützungselement angeordnet ist. Eine derartige Weiterbildung eines mit einer Kippleiste versehenen Brettes stellt ein uni­ versell einsetzbares Therapie- und Sport/Spiel-Gerät dar. Da­ bei ist es grundsätzlich auch denkbar, die Kippwinkel zu bei­ den Seiten hin unterschiedlich vorzugeben, wenn dies aus the­ rapeutischer Sicht sinnvoll ist. Üblicherweise wird aber der Kippwinkel zu beiden Seiten hin gleich groß sein.
Eine bevorzugte Weiterbildung schlägt vor, daß die Kippleiste vom einen Ende des Brettes zum anderen hin derart ansteigend ausgebildet ist, daß das Brett bezüglich zum Boden in Längs­ richtung geneigt ist. Die Ausrichtung der Neigung des Brettes wird dabei derart sein, daß die Ferse am tiefsten Punkt und die Zehen am höchsten Punkt sich befinden, daß also das Brett aufsteigend geneigt ist. Dadurch werden durch die Unterteilung der linken und rechten Muskelstrukturen beidseits der soge­ nannten Pro-Supi-Nations-Achse die rotatorischen Bewegungen in Form von Abrollvorgängen trainiert, wie sie beim Gehen sowie Laufen auftreten. Die Längsneigung des Brettes gemäß dieser vorteilhaften Weiterbildung stellt für sich eine eigenständige Erfindung unabhängig von der Einstellbarkeit des maximalen Kippwinkels dar. Das Vorhandensein von entsprechenden Begren­ zungen des Kippwinkels beugt jedoch bei den entsprechenden Ba­ lancierübungen Überbeanspruchungen vor.
Der Neigungswinkel liegt vorzugsweise zwischen 5° und 30°, vorzugsweise bei ungefähr 10°.
Eine weitere Weiterbildung schlägt vor, daß der Neigungswinkel verstellbar ist. Dadurch kann entsprechend dem therapeutischen Zweck das Balanciergerät entsprechend eingestellt werden. Zum Verstellen des Neigungswinkels kann beispielsweise die Kipp­ leiste am einen Ende verschwenkbar gelagert und am anderen En­ de mit einer entsprechenden Rändelschraube oder dgl. versehen sein, mit der sich der Neigungswinkel entsprechend vergrößern oder verkleinern läßt. Andere Konstruktionen sind ohne weite­ res denkbar.
Eine weitere Weiterbildung des erfindungsgemäßen Balancierge­ rätes schlägt vor, daß das Brett zum Draufstellen mit einem einzigen Fuß vorgesehen und ausgebildet ist.
Eine weitere Weiterbildung schlägt vor, daß die Mittelachse des Fußes im wesentlichen parallel zur Kippleiste verläuft.
Unter der Mittelachse des Fußes ist dabei diejenige Linie zu verstehen, welche im wesentlichen durch die Ferse des Fußes sowie durch den mittleren Zehen verläuft. Dadurch werden zwei Fußachsen aktiviert, die während des Balancierens ineinander­ greifen.
Eine weitere Weiterbildung schlägt vor, daß die Mittelachse des Fußes mit der Kippleiste einen spitzen Winkel einschließt, wobei die Öffnung des Winkels nach hinten zur Ferse hin ge­ richtet ist. Dadurch liegt der Schwerpunkt der Belastung in einer Fußachse. Auch diese Weiterbildung stellt unabhängig von dem Vorhandensein einer Kippwinkeleinstellung eine selbständi­ ge Erfindung dar.
Eine Weiterbildung dieser Fußorientierung bezüglich zur Kipp­ leiste des Balanciergerätes schlägt vor, daß die Verbindungs­ linie zwischen dem großen Zeh und der Ferse des Fußes im we­ sentlichen parallel zur Kippleiste verläuft.
Schließlich wird in einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Balanciervorrichtung vorgeschlagen, daß die Kippleiste im we­ sentlichen quer zur Mittelachse des Fußes ausgerichtet ist, wobei das Brett derart dimensioniert ist, daß nur der vordere Ballenbereich des Fußes darauf Platz findet. Während somit zu­ vor der gesamte Fuß auf dem Balancierbrett Platz gefunden hat, steht nunmehr die entsprechende Person nur mit dem vorderen Ballenbereich auf dem Balancierbrett, so daß auch hier eine entsprechende Stabilisierung der dynamischen Bewegungen er­ folgt. Auch dies stellt für sich gesehen eine eigenständige Erfindung unabhängig von der Ausbildung einer Kippwinkelbe­ grenzung dar.
Die zuvor beschriebenen vorteilhaften Weiterbildungen der er­ findungsgemäßen Balanciervorrichtung stellen allesamt für sich eigenständige Erfindungen dar, welche unabhängig von der Ein­ stellbarkeit des maximalen Kippwinkels sind.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vor­ richtung zum Balancieren insbesondere für therapeutische Zwecke werden nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben.
In diesen zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Balanciervorrichtung in Fig. 1;
Fig. 3 eine entsprechende Darstellung wie in Fig. 2, jedoch nach Kippen der Balanciervorrichtung so­ wie mit minimalem Kippwinkel;
Fig. 4 eine Darstellung entsprechend Fig. 3, jedoch nach Verstellen der Unterstützungselemente zur Erzielung eines größeren Kippwinkels;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer modifizierten Ausfüh­ rungsform der Balanciervorrichtung in Fig. 1;
Fig. 6 eine dritte Ausführungsform einer Balanciervor­ richtung in Draufsicht;
Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VII der Balanciervorrichtung in Fig. 6;
Fig. 8 eine vierte Ausführungsform einer Balanciervor­ richtung in Draufsicht;
Fig. 9 eine Seitenansicht der Balanciervorrichtung in Fig. 8.
Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte erste Ausführungsform einer Balanciervorrichtung insbesondere für therapeutische Zwecke weist ein rechteckiges Brett 1 beispielsweise aus Holz oder Kunststoff auf. An der Unterseite 2 dieses Brettes 1 ist in der Mitte zwischen den beiden Längsseiten eine Erhöhung in Form einer Kippleiste 3 fest angeordnet, mittels der das Brett 1 auf dem Boden 4 aufliegt, wie dies in den Fig. 2 bis 4 dar­ gestellt und erkennbar ist. Im Bereich des Aufliegens der Kippleiste 3 auf dem Boden 4 ist dabei die Kippleiste 3 rund ausgebildet, damit eine einwandfreie Kippbewegung in Form einer Rollbewegung auf gleichmäßige Weise möglich ist.
Beidseits der Kippleiste 3 ist jeweils ein leistenförmiges Un­ terstützungselement 5 mittels entsprechender Klettverschlüsse 6 angebracht. Die leistenförmigen Unterstützungselemente 5 er­ strecken sich dabei parallel zur Kippleiste 3. Die eine Kompo­ nente der Klettverschlüsse ist dabei derart ausgehend von der Kippleiste 3 bis zum Längsrand des Brettes 1 ausgebildet, daß eine stufenlose Befestigung des Unterstützungselementes 5 aus­ gehend von der Kippleiste 6 bis hin zum Rand des Brettes 1 möglich ist.
Da der Schwerpunkt der Balanciervorrichtung oberhalb des durch die Kippleiste 4 definierten Drehpunktes liegt, handelt es sich bei der Einstellung in Fig. 2 der Balanciervorrichtung um ein labiles Gleichgewicht, von der aus das Brett 1 zur einen sowie zur anderen Seite hin kippen will. In Fig. 3 ist die Kippstellung unter dem Kippwinkel k dargestellt. Dieser Kipp­ winkel k ist durch die am Rand des Brettes 1 angeordneten Un­ terstützungselemente 5 auf einen Minimalwert eingestellt, d. h. das Brett 1 kippt ausgehend von der horizontalen Ausgangslage nur um einen relativ geringen Winkel seitlich nach unten. Die­ se Einstellung ist insbesondere für Anfänger zu Beginn der Übungen vorgesehen.
In Fig. 4 ist die Situation dargestellt, nachdem die Unter­ stützungselemente 5 in Richtung Kippleiste 3 verstellt worden sind. In diesem Fall liegt in der Kippstellung das Brett 1 mit seinem Längsrand voll auf dem Boden 4 auf, so daß dadurch ein größtmöglicher Kippwinkel k erzielt wird. Dies ist für Perso­ nen vorgesehen, die schon etwas geübter mit dem Balanciergerät sind und ihre Muskeln stabilisiert haben.
Selbstverständlich ist es auch möglich, Positionen des Unter­ stützungselements 5 einzustellen, die zwischen denen in Fig. 3 und in Fig. 4 liegen, so daß der Kippwinkel zwischen diesen beiden Extremwerten stufenlos einstellbar ist.
Bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten ersten Ausführungs­ form der Balanciervorrichtung verläuft die Mittelachse M des schraffiert angedeuteten Fußes 7 im wesentlichen parallel oberhalb der Kippleiste 3, so daß während der Balancierbewe­ gungen zwei Fußachsen ineinandergreifen.
In Fig. 5 ist eine zu der ersten Ausführungsform der Balan­ ciervorrichtung etwas modifizierte Ausführungsform darge­ stellt, die jedoch von ihrer Weiterbildung her gleichermaßen für die nachfolgend noch zu beschreibenden Ausführungsformen verwendet werden kann. Der Unterschied dieser modifizierten Ausführungsform zur ersten Ausführungsform liegt darin, daß das Brett 1 bezüglich zum Boden 4 um den Neigungswinkel n ge­ neigt ist, indem die Kippleiste 3 am einen Ende höher ist als am anderen Ende. Der Neigungswinkel n liegt dabei vorzugsweise zwischen 5° und 30°, wobei er bevorzugt bei ungefähr 10° liegt. Durch das Ansteigen des Brettes 1 werden rotatorische Abrollbewegungen trainiert, wie sie beim Gehen oder Laufen auftreten.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 6 und 7 darge­ stellt. Auch diese weist ein Brett 1 auf, an dessen Unterseite 2 beidseits einer fest angeordneten Kippleiste 3 mittels Klettverschlüssen 6 verstellbare Unterstützungselemente 5 an­ geordnet sind, wie dies in ähnlicher Weise schon bei der ersten Ausführungsform in den Fig. 1 bis 4 beschrieben wurde.
Der Unterschied zur ersten Ausführungsform besteht darin, daß die Mittelachse M des schraffiert angedeuteten Fußes 7 mit der Kippleiste 3 einen spitzen Winkel einschließt, dessen Öffnung zur Ferse des Fußes 7 hin gerichtet ist. Die Verbindungslinie V zwischen dem großen Zeh und der Ferse des Fußes 7 verläuft dabei im wesentlichen parallel zur Kippleiste 3. Bei dieser Ausführungsform der Balanciervorrichtung liegt beim Balancie­ ren der Schwerpunkt auf einer Fußachse.
Bei der in den Fig. 8 und 9 dargestellten letzten Ausführungs­ form schließlich weist die Balanciervorrichtung ebenfalls ein Brett 1 mit einer unterseitigen Kippleiste 3 auf, die jedoch im Gegensatz zu den vorhergehenden Ausführungsformen quer zur Mittelachse M des Fußes 7 verläuft. Darüber hinaus ist das Brett 1 derart kurz, daß nur der vordere Ballenbereich des Fußes 7 Platz findet. Wie auch bei den vorhergehenden Ausfüh­ rungsformen ist auch hier der maximale Kippwinkel des Brettes 1 durch Unterstützungselemente 5 an der Unterseite 2 des Bret­ tes 1 verstellbar.
Bezugszeichenliste
1 Brett
2 Unterseite
3 Kippleiste
4 Boden
5 Unterstützungselement
6 Klettverschluß
7 Fuß
k Kippwinkel
n Neigungswinkel
M Mittelachse
V Verbindungslinie

Claims (12)

1. Vorrichtung zum Balancieren insbesondere für therapeu­ tische Zwecke,
mit einem Brett (1) zum Draufstellen mit dem Fuß (7), wo­ bei an der Unterseite (2) des Brettes (1) eine Erhöhung (Kippleiste 3) als labile Unterstützung für das Brett (1) angeordnet ist, um die das Brett (1) kippbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ausgehend von der horizontalen Ausgangslage des Bret­ tes (1) der maximale Kippwinkel (k) einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite (2) des Brettes (1) Unterstützungsele­ mente (5) derart verstellbar angeordnet sind, daß der Ab­ stand zwischen der Erhöhung (Kippleiste 3) und dem jewei­ ligen Unterstützungselement (5) veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur verstellbaren Befestigung der Unterstützungselemente (5) an der Unterseite (2) des Brettes (1) Klettverschlüsse (6) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Erhöhung an der Unterseite (2) des Brettes (1) eine Kippleiste (3) ist, dadurch gekennzeichnet, daß beidseits der Kippleiste (3) jeweils ein verstellbares Unterstützungselement (5) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippleiste (3) vom einen Ende des Brettes (1) zum an­ deren hin derart ansteigend ausgebildet ist, daß das Brett (1) bezüglich zum Boden (4) in Längsrichtung geneigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (n) zwischen 5° und 30°, vorzugsweise bei ungefähr 10° liegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich­ net, daß der Neigungswinkel (n) verstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Brett (1) zum Draufstellen mit einem einzigen Fuß (7) vorgesehen und ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachse (M) des Fußes (7) im wesentlichen parallel zur Kippleiste (3) verläuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachse (M) des Fußes (7) mit der Kippleiste (3) einen spitzen Winkel einschließt, wobei die Öffnung des Winkels nach hinten zur Ferse hin gerichtet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslinie (V) zwischen dem großen Zeh und der Ferse des Fußes (7) im wesentlichen parallel zur Kipp­ leiste (3) verläuft.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippleiste (3) im wesentlichen quer zur Mittelachse (M) des Fußes (7) ausgebildet ist, wobei das Brett (1) derart dimensioniert ist, daß nur der vordere Ballenbe­ reich des Fußes (7) darauf Platz findet.
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