Lehre für das Biegen von Brettern, deren Wölbung dadurch zustande
kommt, daß das Brett mit Einfräsungen oder mit Sägeeinschnitten versehen ist. Gegenstand
der Erfindung ist eine Lehre für gebogene Bretter, deren Wölbung dadurch zustande
kommt, daß das Brett mit Sägeeinschnitten bzw. Einfräsungen versehen ist. Für ein
zu biegendes Brett läßt sich der Radius der Biegung bei Verwendung ein und desselben
Fr äsers bzw. ein und derselben Säge dadurch ändern, daß die Entfernung der Einschnitte
voneinander geändert wird. Wenn beispielsweise in der Zeichnung die Einfräsungen
i in dem Brett 2 die Entfernung x voneinander besitzen, so erhält die Wölbung des
Brettes, wenn es nach Herstellung der Einfräsungen gebogen wird, wie es in Abb.
2 dargestellt ist, den Radius y. Die Wölbung erhält aber, wie es 4n Abb. q. dargestellt
ist, den Radius 2 y, wenn die Entfernung der Einfräsungen i des Brettes 2 voneinander
nach Abb. 3 gleich 2 x ist. Es ist also für den Fabrikanten von Wichtigkeit, zu
wissen, in welchen Abständen voneinander, bei Verwendung ein und desselben Fräsers
oder ein und derselben Säge, die Einschnitte in dem Brett angebracht werden müssen,
wenn das Brett eine bestimmte Wölbung erhalten soll, und dies wird durch die neue
Lehre in einfachster Weise ermöglicht. Diese Lehre, die in Abb. 5 der Zeichnung
schaubildlich zur Darstellung gebracht ist, besteht aus einem elastischen Bande
3, das die Einfräsungen q. aufweist, die dem für die Arbeit verwendeten Fräser oder
der verwendeten Säge entsprechen, so daß sich das Band 3 aus der mit ausgezogenen
Linien gezeichneten Lage in die mit punktierten Linien gezeichnete, gekrümmte Lage
biegen läßt. Auf der Unterseite 5 des Bandes 3 sind in gleichen Entfernungen, in
denen auch die Einfräsungen q. voneinander liegen, Markierungen 6 angebracht, die
einfache Markierungslinien oder auch Stahlspitzen oder
Bleistiftspitzen
sein können. Für jede der gebräuchlichen, in Frage kommenden Wölbungen, die das
Holz erhalten soll, ist je eine solche Lehre nötig, d. h. es liegen die Einfräsungen
4. auf der einen Lehre beispielsweise in einem Abstande von 6 mm, auf der zweiten
Lehre in einem Abstande von 8 nun, auf der dritten Lehre in einem Abstande von to
mm usw. voneinander. Jede Lehre gibt, gebogen, eine andere Wölbung. Es werden nun
die verschiedenen Lehren gebogen, und diejenige Lehre wird ausgesucht, die mit der
Zeichnung der zu biegenden Wölbung übereinstimmt. Alsdann wird das Band 3 wieder
gestreckt und auf das zu biegende Brett aufgelegt. Bestehen die Markierungen auf
der Unterseite des Bandes 3 in einfachen Strichen, so können jetzt auf dem zu biegenden
Brett, entsprechend diesen Strichen auf der Lehre, die Linien für den Fräserweg
eingezeichnet werden. Bestehen die Markierungen in Stahlspitzen oder Bleistiftspitzen,
so können durch Entlangziehen der Lehre auf dem Brett die Wege für den Fräser unmittelbar
aufgerissen werden.Teaching for bending boards, the curvature of which is caused by it
comes that the board is provided with millings or saw notches. object
The invention is a teaching for curved boards, the curvature of which comes about
comes that the board is provided with saw cuts or millings. For a
board to be bent can be the radius of the bend when using one and the same
Change the milling cutter or one and the same saw by removing the incisions
is changed from each other. For example, if in the drawing the millings
i in board 2 are at a distance x from one another, the curvature of the is given
Board, if it is bent after the millings have been made, as shown in Fig.
2 is shown, the radius y. The curvature, however, is retained, as shown in Fig. Q. shown
is, the radius 2 y, if the distance of the millings i of the board 2 from each other
according to Fig. 3 is equal to 2 x. So it is important for the manufacturer to
know at what distances from each other when using the same cutter
or one and the same saw, the cuts must be made in the board,
if the board should get a certain curvature, and this is done by the new one
Teaching made possible in the simplest possible way. This doctrine, shown in Fig. 5 of the drawing
is shown diagrammatically consists of an elastic band
3 that the millings q. which corresponds to the cutter used for the work or
correspond to the saw used, so that the band 3 from the with extended
Lines drawn position into the curved position drawn with dotted lines
can bend. On the underside 5 of the band 3 are at equal distances, in
which also the millings q. from each other, marks 6 attached, the
simple marking lines or steel points or
Pencil tips
could be. For each of the common arches in question that the
If wood is to be preserved, such a teaching is necessary, i. H. there are the millings
4. On one gauge, for example, at a distance of 6 mm, on the second
Teaching at a distance of 8 now, on the third teaching at a distance of to
mm etc. from each other. When bent, each gauge gives a different curvature. It will now
the various doctrines are bent, and that doctrine is chosen which corresponds to the
Drawing of the curvature to be bent corresponds. Then the band becomes 3 again
stretched and placed on the board to be bent. Pass the markings on
the underside of the tape 3 in simple strokes so you can now move on to the one to be bent
Board, according to these lines on the gauge, the lines for the milling cutter path
are drawn. If the markings are steel points or pencil points,
by pulling the gauge along the board, the paths for the milling cutter can be made directly
be torn open.
Vorteilhaft wird, wie es in Abb.5 mit punktierten Linien gezeichnet
ist, das Band 3 mit einem Anschlag 7 versehen, mit welchem sich die Lehre, beim
Aufreißen der Linien, an dem Brett winkelig führt.It is advantageous how it is drawn in Fig.5 with dotted lines
is, the tape 3 is provided with a stop 7 with which the doctrine when
Tear open the lines along which the board leads at an angle.