DE4005603A1 - Scherenhebel - Google Patents
ScherenhebelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Scherenhebel als Bewegungsüber
tragungsglied zwischen den mittels Stellhebeln verdrehbaren
Regel- bzw. Steuerwellen zweier in fester räumlich beab
standeter Zuordnung zueinander angeordneter Geräte.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Scherenhebel zu schaffen,
der als wartungsfreies, funktionssicheres Bewegungsübertra
gungsglied universell, d. h. ohne Veränderung seines Aufbaus
zwischen den mittels Stellhebeln verdrehbaren Regel- bzw.
Steuerwellen zweier von Fall zu Fall unterschiedlicher Gerä
te verwendbar ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch einen Scherenhebel
mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Einzelheiten dieses
Schwenkhebels sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Scherenhebels anhand der Zeichnung in Verbindung mit dessen
Zuordnung für einen Anwendungsfall zwischen zwei bestimmten
Geräten näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 den Scherenhebel in Verbindung mit der Einspritz
pumpe und dem Stellmotor einer Antischlupfregelung
eines Kraftfahrzeugs,
Fig. 2 eine Ansicht der Darstellung von Fig. 1 aus Sicht
der Schnittlinie B-B,
Fig. 3 den Scherenhebel in Seitenansicht,
Fig. 4 den Scherenhebel in Draufsicht,
Fig. 5 den ersten Winkelhebel des Scherenhebels in
Seitenansicht,
Fig. 6 den ersten Winkelhebel des Scherenhebels in
Draufsicht,
Fig. 7 den zweiten Winkelhebel des Scherenhebels in
Seitenansicht,
Fig. 8 den zweiten Winkelhebel des Scherenhebels in
Draufsicht,
Fig. 9 eine Kolben/Zylinder/Druckfeder-Einheit schemati
siert, und
Fig. 10 eine vergrößerte Darstellung des Schnittes A-A aus
Fig. 1.
Der Scherenhebel besteht aus einem ersten Winkelhebel 1 und
einem zweiten Winkelhebel 2, die beide jeweils mehrfach ab
gewinkelt sind (siehe die Einzeldarstellungen in Fig. 5 bis
8), sich im zusammengebauten Zustand (siehe insbesondere
Fig. 3 und 4) mit wesentlichen Teilen 1/1, 1/2 bzw. 2/1, 2/2
in parallelen Ebenen erstrecken, über eine Distanzbuchse 3 auf
Abstand gehalten (siehe insbesondere Fig. 3), gegeneinander
verdrehbar, über eine auch die Distanzbuchse 3 durchdringende
Schraubverbindung - Schraube 4 mit Schaft 5, Beilagscheibe 6
und Mutter 7 - miteinander verbunden und mittels einer vor
gespannten, in einer einerseits am einen Winkelhebel 1 - in
Bohrung 8 -, andererseits am anderen Winkelhebel 2 - in Boh
rung 9 - eingehängten Kolben (10)/Zylinder (11)-Einheit inte
grierten Zugfeder 12 gegenseitig auf Anschlag zusammenhalt
bar sind.
Die besagte Kolben/Zylinder/Druckfeder-Einheit ist im De
tail aus Fig. 9 ersichtlich. Dabei weist der Kolben 10
außerhalb des Zylinders 11 ein abgewinkeltes, zu seiner Ein
hängung am Winkelhebel 1 dienendes Ende 10/1, das bei Monta
ge mit einem Sicherungsorgan, z. B. einer Mutter 10/2 verseh
bar ist, und an seinen gegenüberliegenden, innerhalb des Zy
linders 11 befindlichen Ende eine Druckplatte 10/3 auf. Der
Zylinder 11 weist außen an seiner einen Endplatte 11/3 einen
Anschlußbügel mit abgewinkeltem Ende 11/1 auf, mit dem er am
Winkelhebel 2 einhängbar und durch ein Sicherungsorgan 11/2,
z. B. eine Mutter sicherbar ist. Die Endplatte 11/3 des Zy
linders 11 bildet den Endanschlag für den Kolben 10, zwi
schen dessen Druckplatte 10/3 und der gegenüberliegenden
Endplatte 11/4 des Zylinders die Druckfeder 12 eingespannt
ist. Die Vorspannung der Druckfeder 12 kann entweder durch
deren wirksame Länge oder durch eine axiale Verstellung der
Endplatte 11/4 des Zylinders 11 gegenüber dessen Zylinder
rohr 11/5 eingestellt werden. In letzterem Fall hätte die
Endplatte 11/4 beispielsweise ein Außengewinde und das Zy
linderrohr 11/5 eingangs ein Innengewinde, so daß durch Ver
drehung der Endplatte 11/4 die Federkraft einjustierbar wäre.
Die beiden Winkelhebel 1, 2 werden vorzugsweise aus Blech
durch verschiedene Stanz- und Biegevorgänge hergestellt.
Der Winkelhebel 1 besteht - wie gut aus Fig. 5 und 6 ersicht
lich - aus den beiden ebenen Hebelarmen 1/1, 1/2, die sich
in zwei parallelen Ebenen (siehe Fig. 5) seitlich versetzt
nebeneinander (siehe Fig. 6) und etwa parallel verlaufend
erstrecken sowie über einen abgekröpften Steg 1/3 miteinan
der verbunden sind. Am Übergang zwischen Steg 1/3 und Hebel
arm 1/2 ist nach oben über die Ebene des Hebelarmes 1/1 hin
aus ein Stützlappen 1/4 abgewinkelt, an dessen oberem Ende
wiederum ein parallel zu den Ebenen der Hebelarme 1/1, 1/2
verlaufendes Plateau 1/5 abgewinkelt ist. In diesem Plateau
1/5 sind die für die Einhängung der Kolben/Zylinder-Druck
feder-Einheit 10, 11, 12 dienende Bohrung 8 sowie in einem
benachbarten Teilbereich eine weitere Bohrung 13 gegeben,
durch die bei Montage der Schaft 5 der Mutter 4 für die mit
tels der Distanzbuchse 3 distanzierte Befestigung des Win
kelhebels 2 hindurchführbar und danach mittels der Mutter 7
von unten her festziehbar ist.
Darüber hinaus sind im Winkelhebel 1 noch weitere Löcher bzw.
Bohrungen vorhanden, und zwar in dessen Hebelarm 1/2 drei
voneinander jeweils gleich weit beabstandete, mit 14, 15, 16
bezeichnete und in dessen Hebelarm 1/1 zwei mit 17, 18 be
zeichnete. Die Bohrungen 14, 15 und 16 dienen alternativ
jeweils paarweise zur Befestigung des vormontierten Scheren
hebels über Schraubverbindungen 19, 20 (siehe Fig. 1, 2) an
einem Stellhebel 21 eines regelbaren Gerätes 22, bei dem es
sich im dargestellten Anwendungsfall um die Kraftstoffein
spritzpumpe für den Motor eines Kraftfahrzeuges handelt.
Der Stellhebel 21 ist mit der Regel- bzw. Steuerwelle 23 der
Einspritzpumpe 22 fest verbunden und dient dazu, diese um deren
durch eine strichpunktierte Linie angedeutete Achse zwischen
einer Anfangs- und Endstellung, die der Leerlaufförderstel
lung und Maximalförderstellung entsprechen, zu verdrehen.
Für den Fall, daß die Einspritzpumpe 22 nach den Prinzipien
eines RQ-Reglers, also eines Enddrehzahlreglers, geregelt
wird, ist der vormontierte Scherenhebel über die beiden Boh
rungen 14 und 15 im Winkelhebel 1 am Stellhebel 21 mittels
der Schraubverbindungen 19, 20 befestigt. Für den Fall je
doch, daß die Einspritzpumpe 22 nach den Prinzipien eines
RQV-Reglers, also eines Reglers, dessen Drehzahlbereich
variabel vorgebbar ist, geregelt ist, wird der vormontierte
Scherenhebel über die beiden am Winkelhebel 1 weiter außen
liegenden Bohrungen 15 und 16 am Stellhebel 21 mittels der
Schraubenverbindungen 19, 20 befestigt. Dieser Fall ist in
der Zeichnung gemäß Fig. 1 und 2 dargestellt.
Die Bohrung 17 im Hebelarm 1/1 des Winkelhebels 1 dient im
Fall des RQV-Regelprinzips der Einspritzpumpe 22 als An
schlußstelle für ein spezielles Verbindungsgestänge 24, das
die Verbindung zwischen Scherenhebel und einem Stellhebel 25
an einem zweiten regelbaren Gerät 26 hergestellt, bei dem es
sich im dargestellten beispielhaften Fall um den Stellmotor
der Antischlupfregelung eines Kraftfahrzeuges handelt. Im
Fall des RQ-Regelpinzips der Einspritzpumpe 22 dagegen würde
die Bohrung 18 im Hebelarm 1/1 des Winkelhebels 1 die An
schlußstelle für besagtes, dann entsprechend verlängertes
Verbindungsgestänge 24 bilden. Der Stellmotor 26 ist mittels
mehrerer Schraubenverbindungen 27, 28, 29 unter Zwischen
schaltung nachgiebiger Unterlegscheiben auf einer Konsole 30
befestigt, die wiederum ortsfest angeordnet, z. B. am Motor
des Fahrzeugs mittels Schraubverbindungen 31, 32, 33 befe
stigt ist. Der Stellmotor 26 bekommt seine Stellbefehle über
einen Anschluß 34 von einer nicht dargestellten Antischlupf
regelung eingespeist und setzt diese in eine, einen Winkelbe
reich von kleiner 180° zwischen Anfangs- und Endstellung be
schreibende Rotationsbewegung seiner Ausgangswelle 35 um, an
der der Stellhebel 25 drehfest befestigt ist. Die diesbezüg
liche Schraubverbindung ist mit 36 bezeichnet.
Das Verbindungsgestänge 24 besteht (wie aus Fig. 1 und 2 er
sichtlich) aus einem ebenen, schmalen Steuerschieber 24/1
mit einem sich der Länge nach erstreckenden Langloch 24/2,
einer endseitig fest verbundenen am Steuerschieber 24/1 ange
schlossenen Steuerstange 24/3 mit endseitigem Einstellgewin
de 24/4, einem mittels Muttern 24/5, 24/6 an letzterer fest
fixierbaren, seitlich abstehenden Winkelblech 24/7 und einer
an letzterer fest angeordneten Koppelstange 24/8, die an ih
rem äußeren freien Ende drehbeweglich über eine entsprechen
de in einem Langloch 25/1 des Stellhebels 25 lagerichtig
einjustierbare Schraubenverbindung 25/2 an letzterem ange
lenkt ist.
Der Anschluß des Verbindungsgestänges 24 an den Winkelhebel 1
ist im Detail vergrößert aus Fig. 10 ersichtlich. Diese
Anschlußverbindung besteht aus einer das Langloch 24/2 im
Steuerschieber 24/1 durchdringenden, letzteren für ein Quer
spiel ein gutes Stück überragenden sowie mittels einer sie
und die Bohrung 17 bzw. 18 im Winkelhebel 1 durchdringenden
Schraube 24/9 sowie konternden Mutter 24/10 mit Beilagschei
be 24/12 am Winkelhebel 1 festgespannten Distanzhülse 24/11.
Das Langloch 24/2 verläuft dabei in Richtung der Tangente
an den Bogen, den die Schraubverbindung 24/9, 24/10, 24/11,
24/12 am Winkelhebel 1 bei Verschwenkung des in Einbaulage
gemäß Fig. 1 und 2 befindlichen Scherenhebels im Betriebs
einsatz um die Achse der Regel- bzw. Steuerwelle 23 der Ein
spritzpumpe 22 beschreibt. Außerdem hat das Langloch 24/2
eine solche Länge, daß die Verschwenkung des geschlossenen
Scherenhebels in einem ein vollständiges Verdrehen der
Regel- bzw. Steuerwelle 23 der Einspritzpumpe 22 zwischen
Leerlauffüllungsstellung und Maximalfüllungsstellung ermög
lichenden Winkelbereich bei gleichzeitig nicht aktiviertem
und in Nullstellung befindlichen ASR-Stellmotor 26 sowie
demzufolge in Nullstellung befindlichem Verbindungsgestän
ge 24 nicht behindert ist. Diese Ausgangsstellung ist in
Fig. 1 und 2 dargestellt.
Der zweite Winkelhebel 2 besteht - wie gut aus Fig. 7 und 8
ersichtlich - aus den beiden in einer Ebene stumpfwinklig
zueinander verlaufenden Hebelarmen 2/1, 2/2, einem am zuge
wandten Ende der letzteren in der selben Ebene nach außen
seitlich abstehend anschließenden Steg 2/3, einem gegenüber
dem Steg 2/3 in derselben Ebene etwa am zugewandten Ende
der Hebelarme 2/1, 2/2 anschließenden ebenen Auflagepla
teau 2/4, sowie - in der selben Ebene an letzteren seitlich
abstehend anschließend - einem Anschlagsteg 2/5 sowie
zwei Anschlußlappen 2/6, 2/7.
Der Anschlagsteg 2/5 hat an seinem äußeren freien Ende einen
nach unten abgewinkelten Anschlaglappen 2/8, mit dem der
Winkelhebel 2 am vormontierten Scherenhebel unter der Kraft
einwirkung der Kolben/Zylinder/Druckfeder-Anordnung 10, 11,
12 an der Seitenkante 1/6 am Plateau 1/5 des Winkelhebels 1
normalerweise auf Anschlag angedrückt ist.
Der Anschlußlappen 2/6 ist an seinem äußeren freien Ende
zweifach abgewinkelt, wobei ein Lappenteil 2/9 etwa senk
recht nach unten zum Winkelhebel 1 hin und daran anschlie
ßend ein weiteres Lappenteil 2/10 senkrecht vom letzteren
nach außen abstehend in paralleler Ebene zu den Hebelar
men 2/1, 2/2 abgewinkelt ist. In diesem Lappenteil 2/10 be
findet sich eine Bohrung bzw. ein Loch 37, in dem eine Rück
hol-Zugfeder 38 (siehe Fig. 1) mit ihrem einen Ende einhäng
bar ist. Diese Rückhol-Zugfeder ist andernendes an einem ge
stellfesten Halteblech 39, dort in einer von mehreren Boh
rungen bzw. Löchern 40, 41, 42, 43 eingehängt, die aufgrund
ihrer unterschiedlichen Anordnung dazu dienen, die Vorspan
nung der Rückhol-Zugfeder 38 durch entsprechende Längenände
rung derselben variieren zu können.
Der Anschlußlappen 2/7 ist kürzer, jedoch in die gleiche
Richtung wie der Anschlußlappen 2/6 und nur schräg nach un
ten aus der Ebene heraus abgewinkelt und besitzt ein Loch
bzw. eine Bohrung 44, die eine räumlich andere Art der
Anordnung und Einhängung der Rückhol-Zugfeder 38 ermög
licht. Dies ist dann der Fall, wenn der Motor des Fahrzeugs
nicht in Normalbauweise sondern beispielsweise in Unterflur
bauweise im Fahrzeug eingebaut ist.
Die besagte Rückhol-Zugfeder 38 dient dazu, den am Stellhe
bel 21 befestigten Scherenhebel in Richtung Grundstellung zu
ziehen, mithin die Regel- bzw. Steuerwelle 23 der Einspritz
pumpe 22 aus jeder von der Leerlauffüllungsstellung ver
schiedenen Verschwenkstellung in Ausgangsstellung zurückzu
führen, ohne Krafteinfluß auf den Stellmotor.
Die Verschwenkung des am Regel- bzw. Steuerwellen-Stellhe
bel 21 der Einspritzpumpe 22 befestigten Scherenhebels er
folgt im dargestellten Beispiel durch einen einenendes am
nicht dargestellten Gaspedal des Fahrzeugs, andernendes am
Winkelhebel 2 angelenkten Seilzug 45; dieser ist in Fig. 1
durch eine strichpunktierte Linie markiert, in seinem Endbe
reich von einer an einem Halteblech 46 befestigten Schutz
und Führungsmanschette 47 umgeben und mit einem Anschluß
stück 48 drehbeweglich über eine entsprechende Schraubenver
bindung 57 am Winkelhebel 2 angelenkt, wobei als Anlenkstel
le im Fall des RQ-Regelprinzipes der Einspritzpumpe 22 die
Bohrung 49 bzw. im Fall des ROV-Regelprinzipes der Ein
spritzpumpe 22 die Bohrung 50 im Hebelarm 2/2 dient. Letzte
rer Fall ist in Fig. 1 und 2 dargestellt.
Im Auflageplateau 2/4 des Winkelhebels 2 ist eine Bohrung 51
gegeben, durch die bei Zusammenbau des Scherenhebels der
dessen Drehachse bildende Schaft 5 der Schraube 4 ebenso wie
durch die Distanzbuchse 3 und die Bohrung 13 im Plateau 1/5
des Winkelhebels 1 hindurchgeführt wird, sich oberseitig am
Plateau 1/5 mit einer Schulter abstützt und unterseitig des
Plateaus 1/5 mittels der Mutter 7 axial festgelegt wird.
Die dann zwischen den Plateaus 1/5, 2/4 der beiden Winkelhe
bel 1, 2 angeordnete Distanzhülse 3 ist geringfügig kürzer
als deren vom Schraubenschaft 5 bestimmter lichter Abstand,
so daß eine unbehinderte Scherenbewegung der beiden Winkel
hebel 1, 2 gewährleistet ist.
Außerdem weist der Winkelhebel 2 am äußeren freien Ende sei
nes Hebelarmes 2/1 einen U-förmig nach unten umgebogenen An
schlußbügel 2/11 mit Bohrung bzw. Loch 9 auf, in der Zylin
der 11 der Kolben/Zylinder/Druckfeder-Einheit 10, 11, 12 mit
seinem endseitig abgewinkelten Ende 11/1 eingehängt wird.
Darüber hinaus sind im Winkelhebel 2 noch fünf weitere Lö
cher bzw. Bohrungen 52, 53, 54, 55, 56 vorhanden, die an
stelle der Bohrungen 49, 50 wahlweise zur alternativen An
lenkung des Seilzuges 45 herangezogen werden. Dies ist ab
hängig von der Auslegung der Einspritzpumpe 22 und bei
spielsweise dann der Fall, wenn der Motor des Fahrzeuges
nicht in Normalbauweise, sondern in Unterflurbauweise einge
baut ist und auch unterschiedliche Motoren zur Anwendung
kommen.
Der komplett vormontierte Scherenhebel ist aus den beiden
Darstellungen gemäß Fig. 3 und 4 ersichtlich. In dieser Form
wird er zunächst mittels der Schraubverbindungen 19, 20 am
Regel- bzw. Steuerwellen-Stellhebel 21 der Einspritzpumpe 22
angebaut, dann wird er an der Rückstell-Zugfeder 38 sowie am
Seilzug 45, zuletzt am Verbindungsgestänge 24 angeschlossen.
Nachstehend ist die Funktion des Scherenhebels in Ver
bindung mit der Einspritzpumpe 22 und dem ASR-Stellmotor 26
beschrieben. Ausgangslage der Betrachtungen ist die Grund
stellung aller Organe, so wie in Fig. 1 dargestellt. Dies
bedeutet, daß die Regel- bzw. Steuerwelle 23 der Einspritz
pumpe 22 unter der Krafteinwirkung der Rückhol-Zugfeder 38
über den Scherenhebel in die der Leerlaufstellung entspre
chenden Regel-Stellung gezogen ist, der Seilzug 45 nicht be
tätigt ist und sich auch der Stellmotor 26 der Antischlupf
regelung (ASR) in Grundstellung befindet, wodurch die
Distanzhülse 24/11 der das Verbindungsgestänge 24 am Winkel
hebel 1 anschließenden Schraubverbindung 24/9, 24/10, 24/11,
24/12 sich im Bereich des oberen Endes des Langloches 24/2
im Steuerschieber 24/1 des Verbindungsgestänges 24 befindet.
Wenn kein Stellbefehl von der Antischlupfregelung vorliegt,
also solange deren Stellmotor 26 in Grundstellung verbleibt,
kann der Scherenhebel in der geschlossenen Form seiner bei
den Winkelhebel 1, 2, in der diese durch die Kolben/Zylinder/Druck
feder-Einheit 10, 11, 12 gegenseitig auf Anschlag (2/8
an 1/6 abgestützt) gehalten sind, bei Ziehen des Seilzuges 45
komplett verschwenkt werden. Er beschreibt dabei eine rota
torische Winkelbewegung um die Achse der Regel- bzw. Steuer
welle 23 der Einspritzpumpe 22, wobei letztere über den am
Scherenhebel fest angekoppelten Stellhebel 21 in Richtung
größerer Füllung verdreht wird. Bei dieser Scherenhebel-
Verschwenkung bewegt sich die Distanzhülse 24/11 der Schraub
verbindung 24/9, 24/10, 24/11, 24/12 im Langloch 24/2 des
Verbindungsgestänges 24 in Richtung zu dessen unterem Ende.
Wenn nun von der Antischlupfregelung ein entsprechender
Füllungs-Rückstellbefehl ausgelöst und an den Stellmotor 26
gegeben wird, verdreht dieser über seine Ausgangswelle 35
den angeschlossenen Stellhebel 25 (in Fig. 2 entgegen dem
Uhrzeigersinn), wodurch das angekoppelte Verbindungsgestän
ge 24 nach oben geschoben wird. Sobald die Distanzhülse 24/11
der Schraubverbindung 24/9, 24/10, 24/11, 24/12 am unteren
Ende des Langloches 24/2 anschlägt, wird bei Weiterhochbewe
gung des Verbindungsgestänges 24 die geschlossene Verbindung
des Scherenhebels aufgelöst, das heißt, der Winkelhebel 2
behält seine momentane Lage bei, jedoch der Winkelhebel 1
wird gegenüber diesem (bezogen auf Fig. 1 entgegen Uhrzei
gersinn) um die durch den Schraubenschaft 5 gebildete Achse
verschwenkt, damit gleichzeitig auch der am Winkelhebel 1
angeschlossene Stellhebel 21 und mit diesem auch die Regel
bzw. Steuerwelle 23 der Einspritzpumpe 22 wieder in Richtung
Leerlauf-Füllungsstellung zurückverdreht. Dies bedeutet in
einem solchen Fall, daß bei Wirksamsein der Antischlupf-
Regelung jede Verstellung des Seilzuges 45 in Richtung Voll
laststellung an der Einspritzpumpe 22 unwirksam bleibt.
Sobald jedoch der Einfluß der Antischlupfregelung aufhört,
stellt deren Stellmotor 26 das Verbindungsgestänge 24 in ent
gegengesetztem Sinn wie vorher wieder in seine Grundstellung
zurück, wobei gleichzeitig auch der geöffnete Scherenhebel
wieder geschlossen wird, das heißt, die beiden gegeneinander
verdrehten Winkelhebel 1, 2 durch die Druckfeder 12 der Kol
ben/Zylinder/Druckfeder-Einheit 10, 11, 12 wieder auf gegen
seitige Anschlagposition (Teil 2/8 an Kante 1/6) gebracht
werden.
Abschließend sei darauf hingewiesen, daß der erfindungsgemäße
Scherenhebel nicht nur in Verbindung mit der Füllungssteue
rung einer Einspritzpumpe zusammen mit einer entsprechenden
Antischlupfregelung verwendbar ist, sondern grundsätzlich
auch für andere kinematisch ähnlich zu steuernde Anwendungs
fälle, in denen die Regelstellung bzw. Verdrehposition einer
Steuer- oder Reglerwelle eines Gerätes unter Einflußnahme
eines anderen Gerätes oder Reglers verändert werden soll.
Claims (19)
1. Scherenhebel als Bewegungsübertragungsglied zwischen den
mittels Stellhebeln (21, 25) verdrehbaren Regel- bzw.
Steuerwellen (23, 35) zweier in fester räumlicher beab
standeter Zuordnung zueinander angeordneter Geräte (22,
26), bestehend aus einem ersten, am Regel- bzw. Steuer
wellen-Stellhebel (21) des ersten Geräts (22) fest ange
brachten Winkelhebel (1), an dem über ein relativ hierzu
bewegliches spezielles Verbindungsgestänge (24) der Regel- bzw.
Steuerwellen-Stellhebel (25) des zweiten Gerätes (29)
angekoppelt ist, und einem zweiten Winkelhebel (2), der
mittels einer an ihm angreifenden Rückhol-Zugfeder (38)
in Richtung Grundstellung des Scherenhebels beaufschlagt
und an dem an anderer Stelle ein eine Schwenkbewegung des
Scherenhebels bewirkendes Zug- oder Druckorgan (45) ange
lenkt ist, welch beide Winkelhebel (1, 2)
- - jeweils mehrfach abgewinkelt sind,
- - gegeneinander verdrehbar über eine Distanzbuchse (3) auf Abstand gehalten sowie über eine auch letztere durchdringende Schraubverbindung (4, 5, 6, 7) miteinan der verbunden sind,
- - sich in zusammengebautem Zustand mit wesentlichen Tei len in parallelen Ebenen erstrecken, und
- - Mittels einer vorgespannten, in einer einerseits am ei nen (1), andererseits am anderen Winkelhebel (2) ange hängten Kolben-/Zylinder-Einheit (10, 11) integrierten Druckfeder (12) gegeneinander auf Anschlag (2/8 an 1/6) zusammenhaltbar und so in der Lage sind, in fester Zu ordnung gemeinsam eine durch das Zug- bzw. Druckorgan (45) erzeugte axiale Stellbewegung in eine Schwenkbewegung, mit der die Regel- bzw. Steuerwelle (23) des ersten Ge rätes (22) verdreht wird, umzusetzen, jedoch diese fe ste Zuordnung entgegen der Kraft der Druckfeder (12) unter gegenseitiger Verdrehung dann aufzugeben, wenn vom zweiten Gerät (26) her über die Regel- bzw. Steuer welle (35) und den dort angeschlossenen Stellhebel (25) sowie das die vorherige Bewegung nicht behindernde Ver bindungsgestänge (24) eine Rückstellung der Regel- bzw. Steuerwelle (23) am ersten Gerät (22) über den ersten Winkelhebel (1) und den Stellhebel (21) bewirkt wird.
2. Scherenhebel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß
er, um ihn in räumlich unterschiedlichen Lagen dem ersten
Gerät (22) zuordnen zu können, ferner um das Verbindungs
gestänge (24) sowie das krafteinleitende Zug- bzw. Druck
organ (45) und die Rückhol-Zugfeder (38) an verschiedenen
Stellen anlenken zu können, an jedem seiner beiden Win
kelhebel (1, 2) eine Mehrzahl von Anlenkstellen in Form
entsprechend unterschiedlich angeordneter Bohrungen bzw.
Löcher (14, 15, 16, 17, 18; 37, 44; 49, 50, 52, 53, 54,
55, 56) aufweist.
3. Scherenhebel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ge
kennzeichnet dadurch, daß dessen erster Winkelhebel (1)
zwei Hebelarme (1/1, 1/2) aufweist, die sich in zwei pa
rallelen Ebenen seitlich versetzt nebeneinander etwa pa
rallel verlaufend erstrecken und über einen Steg (1/3)
miteinander verbunden sind, daß ferner am Übergang zwi
schen Steg (1/3) und Hebelarm (1/2) ein Stützlappen (1/4)
nach oben über die Ebene des Hebelarmes (1/1) hinaus ab
gewinkelt ist, an dessen oberem Ende wiederum ein paral
lel zu den Ebenen der Hebelarme (1/1, 1/2) verlaufendes
Plateau (1/5) abgewinkelt ist.
4. Scherenhebel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
im Plateau (1/5) des ersten Winkelhebels (1) eine er
ste Bohrung (8), in der Kolben (10) der Kolben/Zylinder/Druck
feder-Einheit (10, 11, 12) mit seinem abgewinkelten
freien Ende (10/1) eingehängt und durch eine Sicherung,
zum Beispiel Mutter (10/2) gegen Herauslösen gesichert ist,
sowie eine weitere Bohrung (13) in einem benachbarten
Teilbereich gegeben sind, durch die der sich plateauober
seitig mit einer Schulter abstützende Schaft (5) einer
Schraube (4) für die mittels einer Distanzbuchse (3) di
stanzierte Befestigung des zweiten Winkelhebels (2) hin
durchführbar und plateau-unterseitig mittels einer Mut
ter (7) festspannbar ist.
5. Scherenhebel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß im ersten Winkelhebel (1) im Bereich
von dessen zweitem Hebelarm (1/2) drei voneinander je
weils gleich weit beabstandete Bohrungen bzw. Löcher (14,
15, 16) vorhanden sind, die eine räumlich unterschiedlich
weit von der Achse der Regel- bzw. Steuerwelle (23) des
ersten Gerätes (22) entfernte Befestigung des Scherenhe
bels an dem mit letzterer verbundenen Stellhebel (21) er
möglichen und so der für die Verschwenkung des Scherenhe
bels maßgebliche Hebelarm hinsichtlich seiner wirksamen
Länge fallweise angepaßt veränderbar ist.
6. Scherenhebel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß im ersten Winkelhebel (1) im Bereich
von dessen ersten Hebelarm (1/1) zwei, jeweils endseitig
eine, Bohrungen bzw. Löcher (17, 18) vorhanden sind, die ei
ne unterschiedlich weit von der Regel- bzw. Steuerwelle (35)
des zweiten Gerätes (26) beabstandete Anlenkung des hin
sichtlich seiner Länge jeweils angepaßten Verbindungs
gestänges (24) ermöglichen, mit der Folge, daß - je nach
Anlenkstelle (17 bzw. 18) - diese unterschiedlich weit von
der Achse der Regel- bzw. Steuerwelle (35) des ersten Ge
räts (22) entfernt und somit ein von Fall zu Fall unter
schiedlich langer Hebelarm wirksam ist.
7. Scherenhebel nach einem der Ansprüche 1 und 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungsgestänge (24) zwischen
zweitem Gerät (26) und Scherenhebel aus einem ebenen,
schmalen Steuerschieber (24/1) mit sich der Länge nach
erstreckendem Langloch (24/2), einer endseitig fest am
Steuerschieber (24/1) angeschlossenen Steuerstange (24/3)
mit endseitigen Einstellgewinde (24/4), einem mittels
Muttern (24/5, 24/6) an letzterer fest fixierbaren, seit
lich abstehenden Winkelblech (24/7) und einer an letzte
rem fest angeordneten Koppelstange (24/8) besteht, die an
ihrem äußeren freien Ende drehbeweglich über eine ent
sprechende, in einem Langloch (25/1) des fest an der
Regel- bzw. Steuerwelle (35) des zweiten Gerätes (26) be
festigten Stellhebels (25) lagerichtig einjustierbare
Schraubverbindung (25/2) an letzterem angelenkt ist, wo
bei je nach Anlenkstelle (17 bzw. 18) am Winkelhebel (1)
des Scherenhebels zur Anpassung an die unterschiedliche
Distanz die Steuerstange (24/3) entsprechend unterschied
lich lang ist.
8. Scherenhebel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsgestänge (24) an der jeweiligen Anlenk
stelle (17 bzw. 18) des Scherenhebels mittels einer An
schlußverbindung angekoppelt ist, die aus einer das Lang
loch (24/2) im Steuerschieber (24/1) durchdringenden, letz
teren für ein Querspiel ein gutes Stück überragenden so
wie mittels einer sie und die Bohrung bzw. das Loch (17
bzw. 18) im Winkelhebel (1) durchdringenden Schraube (24/9)
sowie konternden Mutter (24/10) mit Beilagscheibe (24/12)
am Winkelhebel (1) festgespannten Distanzhülse (24/11)
besteht.
9. Scherenhebel nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Langloch (24/2) im Steuerschie
ber (24/1) des Verbindungsgestänges (24) in Richtung der
Tangente an den Bogen verläuft, den die Schraubverbin
dung (24/9, 24/10, 24/11, 24/12) am Winkelhebel (1) bei
Verschwenkung des Scherenhebels um die Achse der Regel
bzw. Steuerwelle (23) des ersten Gerätes (22) beschreibt,
und daß das besagte Langloch (24/2) eine solche Länge
hat, daß die Verschwenkung des geschlossenen Scherenhe
bels in einem Winkelbereich, der ein vollständiges Ver
drehen der Regel- bzw. Steuerwelle (23) des ersten Gerä
tes zwischen Minimum- und Maximumstellung ermöglicht,
bei gleichzeitig nicht aktiviertem zweiten Gerät (26)
sowie demzufolge in Nullstellung befindlichem Verbin
dungsgestänge (24) ungehindert möglich ist.
10. Scherenhebel nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß dessen zweiter Winkelhebel (2) aus
folgenden Teilen besteht, nämlich zwei in einer Ebene
stumpfwinklig zueinander verlaufenden Hebelarmen (2/1,
2/2), einem aus zugewandtem Ende der letzteren in der
selben Ebene verlaufend anschließenden, nach außen seit
lich abstehenden Steg (2/3), einem gegenüber dem
Steg (2/3) in der selben Ebene verlaufenden und etwa dem
zugewandten Ende der beiden Hebelarme (2/1, 2/1) seit
lich anschließenden ebenen Auflageplateau (2/4) sowie - in
der selben Ebene an letzterem außen seitlich abstehend
anschließend - einem Anschlagsteg (2/5) und zwei Anschluß
lappen (2/6, 2/7).
11. Scherenhebel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der besagte Anschlagsteg (2/5) an seinem äußeren
freien Ende einen nach unten abgewinkelten Anschlaglap
pen (2/8) aufweist, mit dem der Winkelhebel (2) unter
der Krafteinwirkung der Kolben/Zylinder/Druckfeder-
Einheit (10, 11, 12) an der Seitenkante (1/6) am Pla
teau (1/5) des Winkelhebels (1) normalerweise auf An
schlag angedrückt ist.
12. Scherenhebel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der besagte Anschlußlappen (2/6) an seinem äußeren
freien Ende zweifach abgewinkelt ist, wobei ein Lappen
teil (2/9) etwa senkrecht nach unten zum Winkelhebel (1)
hin und ein weiteres Lappenteil (2/10) etwa senkrecht
von letzterem (2/9) nach außen abstehend in paralleler
Ebene zu den Hebelarmen (2/1, 2/2) abgewinkelt ist, daß
ferner im Lappenteil (2/10) eine Bohrung bzw. Loch (37)
gegeben ist, in dem die Rückhol-Zugfeder (38) in einem
Fall mit ihrem Ende einhängbar ist, während deren ande
res Ende an einem ortsfest in Bezug auf das erste
Gerät (22) angeordneten Halteblech (39), dort in einer
von mehreren Bohrungen bzw. Löchern (40, 41, 42, 43) ein
gehängt ist, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Anord
nung dazu dienen, die Vorspannung der Rückhol-Zugfeder (38)
durch entsprechende Längenänderung derselben variieren
zu können.
13. Scherenhebel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der besagte Anschlußlappen (2/7) in die gleiche
Richtung wie der Anschlußlappen (2/6), aber kürzer
und nur schräg nach unten aus der Ebene des Auflage
plateaus (2/4) heraus abgewinkelt ist und ein Loch bzw.
Bohrung (44) besitzt, die eine gegenüber jener Einhäng
möglichkeit am Loch (37) des Lappens (2/6, 2/9, 2/10)
verschiedene Art der Einhängung der Rückhol-Zugfeder (38)
sowie eine räumlich andere Anordnung der letzteren er
möglicht.
14. Scherenhebel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Winkelhebel (2) sieben, teils im zweiten
Hebelarm (2/2), teils im Auflageplateau (2/4) und teils
im Steg (2/3) gegebene Löcher bzw. Bohrungen (49, 50,
52, 53, 54, 55, 56) aufweist, die fallweise eine räum
lich und kraftrichtungsmäßig verschiedene Anlenkung des
Zug- bzw. Druckorgans (45) ermöglichen.
15. Scherenhebel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß im Auflageplateau (2/4) des Winkelhebels (2) eine
Bohrung (51) gegeben ist, durch die der die Drehachse
des Scherenhebels bildende Schaft (5) der Schraube (4)
hindurchgeführt ist, sich mit einer Schulter auf der zu
gewandten Oberseite des Plateaus (1/5) am von der eben
falls durchdrungenen Distanzhülse (3) distanzierten Win
kelhebel (1) abstützt, ferner die Bohrung (13) im Pla
teau (1/5) durchdringt und mittels der Mutter (7) von
der Unterseite des letzteren her axial festgelegt ist.
16. Scherenhebel nach den Ansprüchen 1 und 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Winkelhebel (2) am äußeren freien
Ende seines Hebelarmes (2/1) ein U-förmig nach unten in
Richtung Winkelhebel (1) umgebogenen Anschlußbügel (2/11)
mit Bohrung bzw. Loch (9) aufweist, in der bzw. dem der
Zylinder (11) der Kolben/Zylinder/Druckfeder-Einheit (10,
11, 12) mit seinem endseitig abgewinkelten Ende (11/1)
eingehängt und mittels einer Sicherung, beispielsweise
Mutter (11/2) gegen Herauslösen gesichert ist.
17. Scherenhebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolben/Zylinder/Druckfeder-Einheit (10, 11, 12)
aus folgenden Einzelheiten besteht, nämlich
- - einem Kolben (10), der außerhalb des Zylinders (11) ein abgewinkeltes, zu seiner Einhängung am Winkelhe bel (1) dienendes Ende (10/1), das mit einem Siche rungsorgan, z. B. einer Mutter (10/2) versehbar ist, und an seinem gegenüberliegenden Ende innerhalb des Zylinders (11) eine Druckplatte (10/3) aufweist,
- - einen Zylinder (11), bestehend aus einem Zylinder rohr (11/5) und zwei Endplatten (11/3, 11/4), wobei sich an der Endplatte (11/3) außen ein Anschlußbügel mit abgewinkeltem Ende (11/1) anschließt, mit dem der Zylinder (11) am Winkelhebel (2) einhängbar und durch ein Sicherungsorgan (11/2), z. B. eine Mutter, sicher bar ist,
- - einer Druckfeder (12), die zwischen Kolben-Druckplat te (10/3) und Zylinder-Endplatte (11/4) eingespannt ist.
18. Scherenhebel nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspannung der Druckfeder (12) variierbar ist,
entweder durch eine vorgegebene unterschiedliche Länge
derselben oder durch Veränderung deren wirksamer Länge
innerhalb des Zylinders (11).
19. Scherenhebel nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekenn
zeichnet, durch seine Anwendung als Bewegungsübertra
gungsglied zwischen einer das erste Gerät (22) bildenden
Kraftstoffeinspritzpumpe und dem das zweite Gerät (26)
bildenden Stellmotor einer Antischlupfregelung in einem
Kraftfahrzeug.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19904005603 DE4005603C2 (de) | 1990-02-22 | 1990-02-22 | Scherenhebel |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19904005603 DE4005603C2 (de) | 1990-02-22 | 1990-02-22 | Scherenhebel |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4005603A1 true DE4005603A1 (de) | 1991-08-29 |
DE4005603C2 DE4005603C2 (de) | 1994-01-20 |
Family
ID=6400742
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19904005603 Expired - Fee Related DE4005603C2 (de) | 1990-02-22 | 1990-02-22 | Scherenhebel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4005603C2 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN106901914A (zh) * | 2015-12-19 | 2017-06-30 | 深圳市托安医疗器械有限公司 | 单机驱动双摆杆同步推拉装置及其避免不利推拉的方法 |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1251123B (de) * | 1967-09-28 | Vereinigte Flugtechnische Werke Gesellschaft mit beschrankter Haftung fru her "Weser" Flugzeugbau/Focke-Wulf/ Heinkel-Flugzeugbaii, Bremen | Steuergestange, insbesondere fur em Flugzeug | |
DE3623491A1 (de) * | 1986-07-11 | 1988-01-21 | Teves Gmbh Alfred | Antriebsschlupfregelvorrichtung fuer kraftfahrzeuge |
DE3143666C2 (de) * | 1981-11-04 | 1989-10-26 | Daimler-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De |
-
1990
- 1990-02-22 DE DE19904005603 patent/DE4005603C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1251123B (de) * | 1967-09-28 | Vereinigte Flugtechnische Werke Gesellschaft mit beschrankter Haftung fru her "Weser" Flugzeugbau/Focke-Wulf/ Heinkel-Flugzeugbaii, Bremen | Steuergestange, insbesondere fur em Flugzeug | |
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CN106901914A (zh) * | 2015-12-19 | 2017-06-30 | 深圳市托安医疗器械有限公司 | 单机驱动双摆杆同步推拉装置及其避免不利推拉的方法 |
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---|---|
DE4005603C2 (de) | 1994-01-20 |
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