DE396130C - Zahnradantrieb der Nockenwelle von Explosionsmotoren - Google Patents

Zahnradantrieb der Nockenwelle von Explosionsmotoren

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DE396130C
DE396130C DES62972D DES0062972D DE396130C DE 396130 C DE396130 C DE 396130C DE S62972 D DES62972 D DE S62972D DE S0062972 D DES0062972 D DE S0062972D DE 396130 C DE396130 C DE 396130C
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shaft
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/02Valve drive
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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    • F01L1/02Valve drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Zahnradantrieb der Nockenwelle von Explosionsmotoren. Bei Explosionsmotoren wird allgemein das Anheben der Ventile durch eine von der Hauptwelle aus mittels Zahnräder angetriebene Nockenwelle veranlaßt. Dabei wird die Stange eines Ventils auf den betreffenden Nocken von einer Feder niedergedrückt, die sich bei dem Umlauf des Nockens abwechselnd zusammendrückt und dehnt. Infolge dieser Wechselwirkung der Federkräfte kommen bald die einen, bald die andern Zahnflanken der Übertragungsräder miteinander in Berührung, was die Ursache von Stößen, Geräusch und mattem Gang ist.
  • Zur Vermeidung dieser Übelstände ist bei dem Zahnradantrieb gemäß der Erfindung die Anordnung getroffen, daß die paarweise kämmenden Zahnräder nur auf einem Teil ihrer Höhe gewöhnliche Eingriffszähne haben und auf dem andern Teil zu Rollflächen ausgebildet sind, mithin in jedem Räderpaar je ein Zahnradgetriebe und ein Reibungsgetriebe vereinigt ist.
  • Durch die neben den Zahnrädern vorhandenen aufeinanderrollenden Flächen soll der der Flankenwechsel des Zahneingriffs verhindert werden. In dem Falle, daß zwischen der Antriebswelle und der Nockenwelle noch eine Zwischenwelle gelagert ist, empfiehlt es sich, die letztere zu teilen, und zwischen die beiden Wellenhälften eine zusammendrückbare Feder einzuschalten, um die Rollflächen stets unter Federdruck aufeinanderlaufen zu lassen.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes gezeigt. Abb. i ist der senkrechte Schnitt durch eine Anordnung, bei der die Teilkreisfläche der Zähne und die Rollflächen auf einer gemeinsamen Erzeugenden eines Grundkegels liegen.
  • Abb. 2 zeigt den Teilschnitt einer ähnlichen Anordnung mit der Abweichung, daß die Berührungslinie der Rollflächen ein klein wenig vondergemeinsamen ErzeugendenderZahnräder absteht.
  • In Abb. i ist die Motorwelle i angedeutet, auf die das Winkelrad 2 gekeilt ist, welches mit dem auf die Zwischenwelle 4 gekeilten Winkelrad 3 in Eingriff kommt. Die Welle 4 kann hierbei in ihrer Längsachse in zwei Stücke 4, 4' geteilt sein, zwischen deren Abstand eine zusammengedrückte zylindrische Feder 5 eingeschaltet ist, und alle drei Glieder sind in diesem Fall durch eine Überdeckhülse 6 für die Drehung zu einem Ganzen vereinigt. Von dieser Welle aus findet die weitere Kraftübertragung auf die Nockenwelle 9, wie üblich, durch das W inkelräderpaar 7, 6 statt.
  • Jeder Kegel der Räder 2, 3, 7 und 8 hat nur auf einem gewissen Teile seiner Höhe Zähne io, wogegen der übrigbleibende Teil ein glatter Kegelstumpf ist, dessen äußere Umfangsfläche den Fortsatz der Teilkreisfläche der Zahnräder bildet.
  • Es kommen hiernach infolge dieser Unterteilung der gemeinsamen Erzeugenden zwei Räder in Berührung, deren Wirkung die folgende ist: Die Feder 5 drückt kräftig sowohl auf die Räder 2, 3 wie auf die Räder 7, 8, und es entstehen durch das Abrollen der glatten Kegelflächen während der Drehung Reibungen, die den auf das Senken der Ventile abzielenden Kräften entgegenwirken. Die so erzielten Reibungen kann man noch verstärken, wenn die Anordnung nach Abb. 2 angewendet wird. In diesem Fall sind die Räder 12, 14 wie vorhin mit den Zähnen io versehen, haben auch einen Fortsatz in Form des Kegelstumpfes 13, aber die Erzeugende des letzteren liegt bei dem einen ein klein wenig einwärts und bei dem andern ein klein wenig auswärts von der Teilkreisfläche der Zähne.
  • Während einer Drehung erfolgt somit ein Gleiten zweier Kegelstümpfe aufeinander, das eine Reibung verursacht, die sich derjenigen hinzufügt, die schon bei der Ausführungsform nach Abb. i erzeugt wird.
  • Wenn das angetriebene Rad unter dem Einfluß der Ventilfedern seinen Lauf in bezug auf den des treibenden Rades zu beschleunigen sucht, so wird es hieran durch die Reibungen der nicht gezahnten Kegelflächen gehindert, und demzufolge wird auch jegliche Veränderung in der Berührung der Zahnflanken vermieden. Der Erfindungsgedanke läßt Abweichungen von der beschriebenen Ausführung, sowohl was die Art der Zähne wie auch die Anpressung der Kegelstümpfe betrifft, zu, insbesondere kann die geteilte Anordnung der Zwischenwelle in Wegfall kommen.

Claims (3)

  1. PATr,NT-ANspRÜciir: i. Zahnradantrieb der Nockenwelle von Explosionsmotoren von der Motorwelle aus, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise kämmenden Zahnräder (2, 3 und 7, 8) nur auf einem Teil ihrer Höhe die gewöhnlichen Eingriffszähne (io) haben und auf dem andern Teil zu Rollflächen ausgebildet sind, so daß jedes Räderpaar je ein Zahngetriebe und ein Reibungsgetriebe in sich vereinigt.
  2. 2. Zahnradantrieb gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungslinie der Rollflächen (i3) der Radkörper ein klein wenig außerhalb der Teilkreisfläche der Zähne liegt.
  3. 3. Zahnradantrieb nach Anspruch i oder 2, bei der zwischen der Antriebswelle und der Nockenwelle eine Welle gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zwischenwelle aus zwei Teilen (4, 4') besteht, zwischen welchen eine zusammengedrückte Feder (6) liegt, so daß die Rollflächen (xi bzw. 13) der Radkörper gegäneinandergedrückt werden.
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