DE392320C - Gasgefeuerter Schmiedeofen - Google Patents

Gasgefeuerter Schmiedeofen

Info

Publication number
DE392320C
DE392320C DEG58688D DEG0058688D DE392320C DE 392320 C DE392320 C DE 392320C DE G58688 D DEG58688 D DE G58688D DE G0058688 D DEG0058688 D DE G0058688D DE 392320 C DE392320 C DE 392320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
furnace
muffle
fired
forge furnace
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG58688D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GAFAG GASFEUERUNGS GES
K Wentzel & Cie Dipl Ing
Original Assignee
GAFAG GASFEUERUNGS GES
K Wentzel & Cie Dipl Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GAFAG GASFEUERUNGS GES, K Wentzel & Cie Dipl Ing filed Critical GAFAG GASFEUERUNGS GES
Priority to DEG58688D priority Critical patent/DE392320C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE392320C publication Critical patent/DE392320C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J17/00Forge furnaces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Gasgefeuerter Schmiedeofen. Die Erfindung betrifft einen Wärmeofen zum Anwärmen stabförmiger Eisenstücke, wie sie zu Gesenkschmiedearbeiten, Biegearbeiten und für ähnliche Verfahren gebraucht werden. Die Benutzung von Muffelöfen für solche Zwecke ist insbesondere mit Rücksicht auf den Achtstundentag unvorteilhaft. Es vergehen meist mehrere Stunden, bis der Schmiedeofen eine leistungsfähige Temperatur angenommen hat, und nicht lange nach Erreichung dieser Temperatur ist der Arbeitstag zu Ende. Schuld an diesen Umständen ist der große Muffelraum, dessen Wände ungefähr i 5o' wärmer sein müssen als das eigentliche Ofengut und die infolge der großen Raumverhältnisse auch nur ungenügend auf das Ofengut einwirken können. Da bei solchen Schweißöfen die Tür der Muffel fast ständig geöffnet ist, -weil die Eisenstäbchen fortwährend nachgeschoben und herausgenommen werden, so verliert der große Muffelraum noch weiterhin erheblich an Wirkungsmöglichkeit.
  • Gemäß der Erfindung sind in einem Ofenblock röhrenförmige, an beiden Seiten offene Kanäle angeordnet, an deren einem Ende der Brenner sitzt, während das andere Ende zum Herausnehmen und vorteilhaft auch zugleich zum Einführen der Eisenstabstücke dient. Durch diese Anordnung ist der Muffelraum sozusagen in zahlreiche kleine Muffelräume unterteilt, von denen jeder stets nur einen Eisenstab oder nur einige wenige Eisenstäbe aufzunehmen in der Lage ist. Infolge seiner wesentlich kleineren Oberfläche gelangen diese kleinen Kanäle schnell auf die erforderliche Temperatur, so daß ein langes Anheizen des Ofens nicht erforderlich ist, und sie besitzen auch dann nur verhältnismäßig geringe Verluste durch Abstrahlung nach außen, wenn die Muffelräume nach außen offen gehalten werden, so daß stets neue Stäbe eingeschoben und beheizte herausgenommen werden können. Die engen Röhren strahlen eben nur nach innen und nur wenig nach außen. Dabei ist es natürlich ohne weiteres möglich, das vordere Ende des Ofenblocks derart nach außen abzuschließen, daß die Kanäle zwar zugänglich bleiben, die heißen Gase aber z. B. durch den Schornsteinabzug abgesaugt und durch einen Wärmespeicher geführt werden, um dort zur Vorwärmung der Gebläseluft oder des Gases zu dienen. Diese Absaugung der heißen Ofengase erleichtert auch die Arbeit des Schmiedes, da er durch dis Abgase weniger belästigt wird.
  • Selbstverständlich ist es auch ohne weiteres bei größeren Ofenanlagen möglich, da$ die kalten Eisenstäbe von der Brennerseite aus in die Röhren eingeschoben werden, so da$ die Entnahme der heißen Stäbe immer von der vorderen Seite erfolgen kann.
  • Gleichgültig ist es dabei, ob die einzelnen Ofenröhren mit einer gemeinsamen Brennerlamme .beheizt werden oder ob für jede einzelne Röhre oder für mehrere Röhrengruppen ein besonderer Brenner vorgesehen ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise die Erfindung in zwei Ansichten. Abb. i zeigt einen Längsschnitt und Abb.2 den Blick von vorn.
  • In den Darstellungen sind a die röhren= förmigen Muffelräume innerhalb des Ofenblocks b, die natürlich ebensogut durch einzelne Rohrkörper erzeugt sein können. Diese röhrenförmigen Ofenräume a sind nach beiden Seiten offen, so da$ die zu beheizenden Stäbe c eingelegt werden können.
  • Das Einschieben der Stäbe kann sowohl von vorn aus als auch von hinten her möglich gemacht werden. d ist ein Brenner, dessen Flamme durch die kanalförmigen Muffelräume a hindurchflammt. Die heißen Gase werden dann vorteilhaft durch einen Umbau f über einen Erhitzer g für Luft oder Gas nach dem Kamin h hindurchgesaugt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCH: Gasgefeuerter Schmiedeofen zur Erwärmung stabförmiger Eisenstücke für Gesenkschmiedearbeiten und ähnliche Zwecke, gekennzeichnet durch einen Ofenblock (b) mit rohrförmigen Kanälen (a), an deren einem Ende Brenner (d) angeordnet sind, während das andere Ende zum Herausnehmen der erhitzten Eisenstücke (C) zugänglich gemacht ist.
DEG58688D 1923-03-17 1923-03-17 Gasgefeuerter Schmiedeofen Expired DE392320C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG58688D DE392320C (de) 1923-03-17 1923-03-17 Gasgefeuerter Schmiedeofen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG58688D DE392320C (de) 1923-03-17 1923-03-17 Gasgefeuerter Schmiedeofen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE392320C true DE392320C (de) 1924-03-22

Family

ID=7131954

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG58688D Expired DE392320C (de) 1923-03-17 1923-03-17 Gasgefeuerter Schmiedeofen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE392320C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE392320C (de) Gasgefeuerter Schmiedeofen
DE460823C (de) Mit ausziehbarem Brennrost und Iotrecht verstellbarem Brenner versehener Heizofen fuer die wahlweise Verfeuerung von Kohle oder Gas
DE827990C (de) Zweitluftzufuehrung in Generatorgasfeuerungen
AT29092B (de) Gasheizofen.
DE418439C (de) Gas-Feueranzuender
DE626349C (de) Umwaelzheizung fuer Backoefen
DE1583384B1 (de) Bauteil zum Erstellen von indirekt beheizten Industrieoefen
DE736044C (de) Kochherd mit Warmluft-Raumheizeinrichtung
DE836724C (de) Schmiedeofen mit Gasgeblaese-Feuerung
AT270940B (de) Vorsatzgerät für Glühkörper von Gasstrahlöfen
DE399285C (de) Doppeldampfbackofen
DE501687C (de) Dampfbackofen mit in Decke und Boden des Backraumes verlegten Dampfheizrohren
DE357971C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Heizen mit von der Abwaerme einer Feuerung erhitzter Luft
DE430416C (de) Gasbeheizter Heizkoerper
DE151583C (de)
AT151400B (de) Vorfeuerung für feste Brennstoffe.
DE175938C (de)
DE614685C (de) Gasheizofen
DE362784C (de) Reinigungsvorrichtung fuer OEfen
DE625936C (de) Rostfeuerung mit senkrechtem Brennstoffzufuehrungsschacht, welcher ueber dem Scheiteleines dachfoermigen Schraegrostes aufgehaengt ist
DE244311C (de)
DE732264C (de) Gliederheizkessel mit auf den Kesselgliedern angeordneter Gassammelhaube
DE22003C (de) Neuerung an Kaffeebrennern
AT239488B (de) Luftheizaggregat
DE908403C (de) Fahrbarer Russblaeser