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Endoskop

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DE3923007A1
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DE
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DE19893923007
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Nagashige Takahashi
Teruo Ouchi
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PENTAX CORP., TOKIO/TOKYO, JP
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Pentax Corp
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Description

Die Erfindung betrifft die Ausgestaltung des distalen Endbereiches eines Endoskops. Sie betrifft insbesondere eine transparente Abdeckung, die am distalen Ende des Einführteils eines Endoskops angeordnet ist und dazu dient, die jeweiligen Oberflächen eines Beleuchtungs­ fensters und eines Sichtfensters abzudecken.

Bei Endoskopen gemäß dem Stand der Technik sind ein Lichtfenster und ein Beleuchtungsfenster nebeneinander am distalen Ende des Einführteils angeordnet. Die Ober­ flächen dieser Fenster müssen durch eine transparente Abdeckung abgedeckt werden, so daß Wasser oder andere Stoffe nicht von außen in das Endoskop eindringen kön­ nen. Bis zum Tag der vorliegenden Anmeldung wurde für die Oberfläche sowohl des Sichtfensters als auch des Beleuchtungsfensters jeweils eine eigene Abdeckung vor­ gesehen.

In letzter Zeit wurde die Aufmerksamkeit auf die Mög­ lichkeit gelenkt, daß Bakterien und Viren von einem Pa­ tienten zum anderen über Endoskope Übertragen werden können; es wurde mehr und mehr erforderlich, dieses Problem wirksam und zuverlässig zu verhindern.

Eine wirksame Möglichkeit könnte sein, ein Endoskop zu verwenden, dessen Einführteil mit einer wasserdichten Umhüllung bedeckt ist, in die der Einführteil entfern­ bar eingesteckt werden kann, wobei die Umhüllung nach dem Gebrauch durch eine neue ersetzt werden kann. In diesem Fall muß der Teil der Umhüllung, der die Ober­ fläche des Sichtfensters und die des Beleuchtungs­ fensters bedeckt, transparent sein.

Wenn jedoch die Oberflächen dieser beiden Fenster von einer einzigen durchgehenden Abdeckung bedeckt sind, entstehen die nachfolgend beschriebenen Probleme. Wie in Fig. 14 gezeigt ist, tritt beispielsweise ein Teil des Lichtes für die Beleuchtung, welches aus einem Beleuchtungsfenster 101 austritt, in ein Sichtfenster 103 ein, nachdem es innerhalb der transparenten Abdec­ kung 102 mehrfach reflektiert wurde, und erzeugt im Beobachtungsblickfeld Geisterbilder oder Blendungen. Da das Licht für die Beleuchtung, welches vom Beleuchtungsfenster eines Endoskopes ausgeht, sehr hell ist, sind die Geisterbilder oder die Blendungen so in­ tensiv, daß das Endoskop praktisch nicht verwendbar ist. Theoretisch ist es möglich, eine Abdeckung zu schaffen, bei der die Bereiche, die die jeweilige Ober­ fläche des Sichtfensters bzw. des Beleuchtungsfensters bedecken, transparent sind, während der dazwischen­ liegende Bereich undurchsichtig ist. Es ist jedoch sehr teuer, eine derartige Abdeckung herzustellen, bei der nur die Bereiche, die der Oberfläche der jeweiligen beiden Fenster gegenüberliegen, je für sich transparent sind, und zwar wegen des allgemeinen Aufbaus von Endoskopen, bei denen die beiden Fenster, die jeweils einen Durchmesser von etwa mehreren Millimetern haben, sehr nahe beieinanderliegen. Außerdem kann es vorkom­ men, daß die transparenten Bereiche der Abdeckung wäh­ rend des Gebrauchs gegenüber den jeweiligen Fenstern verschoben werden.

In dem Fall, in dem transparente Abdeckungen für die Oberflächen der jeweiligen beiden Fenster vorgesehen sind, wie es herkömmliche Praxis ist, muß ein lichtabschirmendes schwarzes Haftmittel oder derglei­ chen in den oberen Bereich einer Trennwand gefüllt wer­ den, die die beiden Fenster voneinander trennt, so daß für die Beleuchtung bestimmtes Licht nicht über den oberen Bereich der Trennwand in das Sichtfenster ge­ langt. Wenn in diesem Fall jedoch ein Wassertropfen oder dergleichen auf dem mit diesem Haftmittel gefüll­ ten Bereich verbleibt, ist das Beobachtungsblickfeld gestört. Das Haftmittel kann außerdem bei wiederholtem Gebrauch abblättern, so daß dann, wenn ein Wasser­ tropfen auf dem äußeren oberen Bereich der Trennwand haftet, Beleuchtungslicht über den Wassertropfen, der wie eine Linse wirkt, in das Sichtfenster eintritt, so daß Geisterbilder oder Blendungen im Beobachtungs­ blickfeld erzeugt werden.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Endoskop der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu schaffen, bei welchem das im distalen Endbereich angeordnete Sichtfenster und das Beleuchtungsfenster mit einer einzigen durchgehenden transparenten Abdeckung versehen sind, ohne daß Geisterbilder oder Blendungen im Beobachtungsblickfeld zu befürchten sind.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch ein Endoskop mit den im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist am distalen Ende des Einführteils des Endoskopes ein distaler Endabschnitt mit einem Beleuchtungsfenster, durch das für die Beleuchtung bestimmtes Licht austritt, und einem neben dem Beleuchtungsfenster angeordneten Sicht­ fenster, durch das ein Bild aufgenommen und einem opti­ schen Linsensystem zugeführt wird, vorgesehen; eine einzige transparente Abdeckung deckt die Oberflächen des Beleuchtungsfensters und des Sichtfensters durchge­ hend ab, wobei die Abdeckung so ausgebildet ist, daß ihre Wandstärke sich in dem Bereich, der sich zwischen dem Beleuchtungsfenster und dem Sichtfenster erstreckt, allmählich ändert.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß eine transparente und dehnbare dünne Folie die bei­ den Fenster bedeckt, wobei die dünne Folie zwischen diesen beiden Fenstern nach innen eingezogen ist.

Weitere erfindungsgemäße Merkmale sowie Vorteile erge­ ben sich aus den Patentansprüchen, der Zeichnung und der Zeichnungsbeschreibung.

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrie­ ben. Es zeigen:

Fig. 1 bis 3 jeweils einen Längsschnitt durch den distalen Endbereich eines Endoskopes in einer Prinzipdarstellung;

Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Endoskopes, bei welchem ein Aus­ führungsbeispiel der vorliegenden Er­ findung Verwendung findet;

Fig. 5 einen Längsschnitt durch den distalen Endbereich eines Endoskopes in einer speziellen Ausgestaltung;

Fig. 6 eine Teilschnittdarstellung eines an­ deren Ausführungsbeispieles;

Fig. 7 und 8 jeweils eine Teilschnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles, bei denen jeweils eine Antireflexionsoberfläche verwendet wird;

Fig. 9 und 10 Teilschnittdarstellungen weiterer Ausführungsbeispiele, wobei die transparente Abdeckung ihre größte Dicke in dem Bereich hat, der dem Sichtfenster gegenüberliegt;

Fig. 11 einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel;

Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung eines wesentlichen Teils des in Fig. 11 dargestellten Ausführungsbeispiels;

Fig. 13 eine Längsschnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles;

Fig. 14 eine Teilschnittdarstellung eines Endoskops gemäß dem Stand der Tech­ nik.

Zunächst soll das technische Prinzip der vorliegenden Erfindung erklärt werden.

Fig. 1 zeigt den Weg, den das für die Beleuchtung be­ stimmte Licht durch eine transparente Abdeckung 3 nimmt, die so geformt ist, daß ihre Wanddicke von dem Bereich der Abdeckung 3, der der Oberfläche eines Beleuchtungsfensters 1 gegenüberliegt, zu dem Bereich, welcher der Oberfläche eines Sichtfensters 2 gegenüber­ liegt, allmählich abnimnt.

Wenn man annimmt, daß der Winkel zwischen der Oberseite und der Unterseite der transparenten Abdeckung 3 gleich δ ist, dann nimmt der Reflexionswinkel R (R 1, R 2...) des Beleuchtungslichtes an der Oberseite der transparenten Abdeckung 3 bei jeder Reflexion um 2 δ ab:

R₂ = R₁ - 2δ

R₃ = R₂ - 2δ = R₁ - 4δ

Der Reflexionswinkel des Beleuchtungslichtes nimmt in­ nerhalb der transparenten Abdeckung 3 allmählich ab; deshalb nimnt die Reflexionsrate im Vergleich zur An­ ordnung gemäß Fig. 14 beträchtlich zu. Das Beleuchtungslicht kann sich nicht über eine vorgegebene Entfernung L 1 hinaus in der transparenten Abdeckung 3 ausbreiten.

Wenn beispielsweise angenomnen wird, daß der maximale Ausfallswinkel α des für die Beleuchtungslichtes bezogen auf die optische Achse dieses Lichtes gleich 35° ist, daß ferner der Durchmesser d 1 des Bündels der Beleuchtungslichtstrahlen an der Unterseite der transparenten Abdeckung 3 gleich 2,5 mm ist, daß die Wanddicke des Bereiches der transparenten Abdeckung 3, der vor dem Beleuchtungsfenster 1 liegt, gleich 0,45 mm ist und daß schließlich δ gleich 2° ist, dann ist die Entfernung L 1 gleich 2,35 mm. In einem solchen Fall erreicht demnach kein für die Beleuchtung bestimmtes Licht das Sichtfenster 2, wenn dieses Sichtfenster 2 wenigstens 2,35 mm von der Umfangsbegrenzung des für die Beleuchtung bestimnten Lichtstrahlenbündels mit einem Durchmesser d 1 entfernt ist.

Wenn der Winkel δ zwischen der Oberseite und der Unterseite der durchsichtigen Abdeckung 3 größer ge­ macht oder die Wanddicke der transparenten Abdeckung 3 verringert wird, ist es außerdem möglich, die Entfer­ nung L 1 weiter zu verkürzen und infolgedessen die beiden Fenster näher zusammen anzuordnen.

Fig. 2 zeigt eine transparente Abdeckung 3, die so ausgebildet ist, daß ihre Wanddicke von dem Bereich der Abdeckung 3, welcher dem Beleuchtungsfenster 1 gegen­ überliegt, zu dem Bereich, welcher dem Sichtfenster 2 gegenüberliegt, allmählich zunimmt.

In diesem Fall nimmt der Reflexionswinkel R des für die Beleuchtung bestimmten Lichtes an der Oberseite der transparenten Abdeckung 3 bei jeder Reflexion um 2 δ zu. Das Licht erreicht demnach den Teil der transparen­ ten Abdeckung 3, welcher dem Sichtfenster 2 gegenüber­ liegt. Wenn allerdings der Einfallswinkel (R₀+δ) des für die Beleuchtung bestimmten Lichtes in das Sicht­ fenster 2 größer als der maximale Einfallswinkel β des optischen Betrachtungsystems ist, tritt kein Beleuchtungslicht in das Beobachtungsblickfeld ein, so daß weder Geisterbilder noch Blendungen auftreten. Um die Bedingung (R₀+δ) < β zu erhalten, ist es nur er­ forderlich, daß die Reflexionsrate des Beleuchtungs­ lichtes an den Innenflächen der transparenten Abdeckung 3 vergrößert wird und daß der Abstand zwischen dem Beleuchtungsfenster 1 und dem Sichtfenster 2 größer als ein vorgegebener Wert ist.

Diesen Abstand zwischen den beiden Fenstern kann man erhalten, indem der reflektierte Strahl von der Seite der transparenten Abdeckung 3, die dem Sichtfenster 2 näher ist, zurückverfolgt wird, wie Fig. 3 zeigt. Es gilt insbesondere, daß der Reflexionswinkel des Licht­ strahles, welcher innerhalb der transparenten Abdeckung 3 mit einem Anfangswinkel reflektiert wird, der dem ma­ ximalen Einfallswinkel β für das optische Betrachtungs­ system entspricht, allmählich abnimmt, wenn das reflektierte Licht sich in die Richtung ausbreitet, in der auch die Wandstärke der Abdeckung 3 allmählich ab­ nimmt, so daß sich das Licht von der optischen Achse des optischen Systems des Sichtfensters aus über keine größere Entfernung als die Entfernung L 2 ausbreiten kann.

Wenn beispielsweise angenommen wird, daß der maximale Einfallswinkel β für das optische Betrachtungssystem gleich 35° ist, daß ferner der Durchmesser d 2 des Bündels der Betrachtungslichtstrahlen an der Unterseite der transparenten Abdeckung 3 gleich 0,8 mm ist, daß die Wandstärke in dem Bereich der transparenten Abdec­ kung 3, die vor dem Sichtfenster 2 liegt, gleich 0,45 mm ist und daß δ gleich 2° ist, dann ergibt sich der Abstand L 2 zu 2,35 mm. Es tritt deshalb kein Beleuchtungslicht in das Sichtfenster 2 ein, wenn das Beleuchtungsfenster 1 wenigstens 2,35 mm von dem Außen­ umfang des Bündels der Betrachtungslichtstrahlen mit dem Durchmesser d 2 entfernt ist.

Auch in diesem Fall ist es möglich, den Abstand L 2 durch Vergrößern des Winkels δ zwischen der Oberseite und der Unterseite der transparenten Abdeckung 3 oder durch Verringerung der Dicke dieser Abdeckung 3 zu ver­ kürzen.

Fig. 4 zeigt ein Endoskop, bei welchem ein Aus­ führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung Verwendung findet. In dieser Figur ist mit dem Bezugszeichen 11 ein flexibles Rohr bezeichnet, welches den Einführteil des Endoskopes umhüllt, während mit dem Bezugszeichen 12 eine distale Endeinheit bezeichnet ist, die mit dem distalen Ende des flexiblen Rohrs 11 verbunden ist. Der Teil des flexiblen Rohrs 11, welcher an die distale Endeinheit 12 anschließt, ist als biegsamer Abschnitt 11 a ausgebildet, welcher durch eine Fernbedienung betä­ tigt werden kann. Mit dem Bezugszeichen 6 ist ein Betätigungsteil bezeichnet. Ein Anschlußstecker 7 dient zum Anschluß des Endoskops an eine Lichtquelle. Mit dem Bezugszeichen 8 ist eine Okularlinse bezeichnet. Ein Lichtleitfaserbündel 16 und ein Bildleitfaserbündel 19 sind im Inneren des Endoskopes aufgenommen. Ein Ende des Bildleitfaserbündels 19 ist so angeordnet, daß es der Okularlinse 8 gegenüberliegt. Das Beleuchtungslicht wird der Endfläche des Lichtleitfaserbündels 16 zu­ geführt, welche im Bereich des Anschlußsteckers 7 liegt.

Fig. 5 zeigt den distalen Endbereich des Endoskopes.

Ein Beleuchtungsfenster 13, welches Beleuchtungslicht abgibt, und ein Sichtfenster 14, durch das ein Bild einem Objektivsystem zugeführt wird, sind an der vorde­ ren Endfläche des distalen Endbereiches 12 angeordnet; die beiden Fenster liegen nebeneinander und sind nach vorne gerichtet. In das Beleuchtungsfenster 13 ist eine konkave Linse 15 eingesetzt und das Ausfallsende des Lichtleitfaserbündels 16 befindet sich an der Rückseite der konkaven Linse 15. In das Sichtfenster 14 ist ein Deckglas 17 eingesetzt; an der Rückseite des Deckglases 17 befinden sich Objektivlinsen 18 und das Einfallsende des Lichtleitfaserbündels 19.

Mit dem Bezugszeichen 20 ist eine rohrförmige flexible Hülle bezeichnet. Eine transparente Abdeckung 21, die aus einem transparenten Plastikmaterial besteht, bei­ spielsweise einem Acryl-Plastikmaterial, ist mit dem distalen Ende der Hülle 20 so verbunden, daß kein Was­ ser oder dergleichen durch die Verbindung zwischen der Abdeckung 21 und der Hülle 20 eindringen kann. Der Ein­ führteil, in dessen distaler Endeinheit 12 das Beleuchtungsfenster 13 und das Sichtfenster 14 neben­ einander angeordnet sind, ist abnehmbar in die flexible Hülle 20 eingesetzt.

In Fig. 5 ist strichpunktiert die flexible Hülle 20 dargestellt, die nach vorne vom Einführteil abgezogen worden ist. Wenn der Einführteil des Endoskopes voll­ ständig in die Hülle 20 eingesetzt ist, dann sind die im Beleuchtungsfenster 13 aufgenommene konkave Linse 15 und das im Sichtfenster 14 aufgenommene Deckglas 17 in enger Berührung mit der transparenten Abdeckung 21, wie mit durchgehenden Linien dargestellt ist.

Die transparente Abdeckung 21 ist so ausgebildet, daß ihre Wandstärke von dem Bereich der Abdeckung 21, die dem Beleuchtungsfenster 13 gegenüberliegt, zu dem Bereich, welcher dem Sichtfenster 14 gegenüberliegt, allmählich zunimmt.

In dem distalen, entsprechend der obenstehenden Be­ schreibung ausgebildeten Endbereich des Endoskopes wird ein Teil des Beleuchtungslichtes, welches vom Lichtleitfaserbündel 16 ausgeht, innerhalb der transpa­ renten Abdeckung 21 immer wieder reflektiert. Jedesmal, wenn das Licht reflektiert wird, wächst der Reflexions­ winkel dieses Lichtes an und ist an der Stelle, die dem Sichtfenster 14 gegenüberliegt, größer als der maximale Einfallswinkel für die Objektivlinsen 18, so daß kein Beleuchtungslicht in das Beobachtungsblickfeld gelangen kann.

Es sei bemerkt, daß die transparente Abdeckung 21 auch so ausgebildet sein kann, daß ihre Wandstärke von dem Bereich der Abdeckung 21, die dem Beleuchtungsfenster 13 gegenüberliegt, zu dem Bereich, welcher dem Sicht­ fenster 14 gegenüberliegt, allmählich abnimmt, wie be­ reits im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben wurde.

Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der vor­ liegenden Erfindung, in welchem diese bei einem Seitensichtendoskop Anwendung findet. In diesem Aus­ führungsbeispiel ist ein einziges transparentes Deck­ glas 34 so angeordnet, daß dieses Deckglas 34 sowohl mit der Endfläche eines rechtwinkligen Dachprismas 32 in Berührung ist, welches vor den Objektivlinsen 31 an­ geordnet ist, als auch mit der Ausfallsendfläche eines Lichtleitfaserbündels 33. In diesem Ausführungsbeispiel bildet das Ausfallsende des Lichtleitfaserbündels 33 ein Beleuchtungsfenster 35, während die äußere Endfläche des Prismas 32 ein Sichtfenster 36 bildet; das transparente Deckglas 34 bedeckt die Oberflächen dieser Fenster 35 und 36.

Die Bereiche der Rückseite des transparenten Deckglases 34, die den Fenstern 35 und 36 jeweils gegenüberliegen, sind als konkave Flächen ausgebildet, so daß der Streu­ winkel des Beleuchtungslichtes und der das Beobachtungsfeld bestimmende Winkel in diesen Bereichen vergrößert werden.

Das transparente Deckglas 34 ist so ausgebildet, daß seine Wanddicke von der Seite des Deckglases 34, die dem Beleuchtungsfenster 35 näher ist, zu der Seite, die dem Sichtfenster 36 näher ist, allmählich zunimmt, wo­ durch das Beleuchtungslicht daran gehindert wird, in das Beobachtungsblickfeld einzufallen, wie anhand des ersten Ausführungsbeispieles bereits beschrieben wurde. Wenn das Beleuchtungsfenster 35 und das Sichtfenster 36 direkt von einem einzigen Deckglas abgedeckt werden, wie das bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Fall ist, dann ist zwischen den beiden Fenstern 35, 36 keine Stufe oder dergleichen, so daß Wassertropfen oder dergleichen ungehindert fließen können, ohne irgendwo auf der Oberfläche des Deckglases festgehalten zu wer­ den. Dadurch wird ein ausgezeichnetes Blickfeld ermög­ licht.

Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er­ findung, bei welchem eine die Lichtreflexion reduzie­ rende Antireflexionsoberfläche 44 in einem Bereich der Rückseite einer transparenten Abdeckung 41 angebracht ist, die sich zwischen einem Beleuchtungsfenster 42 und einem Sichtfenster 43 erstreckt. Die Antireflexionsoberfläche 44 ist beispielsweise eine schwarz gefärbte Oberfläche. Diese Antireflexionsoberfläche 44 bewirkt, daß das Beleuchtungslicht, welches sich durch die transparente Abdeckung 41 ausbreitet, in hohem Maße abgeschwächt wird, bevor es den Teil der transparenten Abdeckung 41 erreicht, welcher dem Sichtfenster 43 gegenüberliegt. Die Antireflexionsoberfläche 44 ist in einem Bereich der transparenten Abdeckung 41 angebracht, welcher au­ ßerhalb der beiden Strahlengänge liegt, nämlich des Beleuchtungs-Lichtweges und des Betrachtungs- Lichtweges. Die Antireflexionsoberfläche 44 kann entwe­ der an der Unterseite oder an der Oberseite oder auch an der Unter- und Oberseite der transparenten Abdeckung 41 vorgesehen sein.

Fig. 8 zeigt eine Anordnung, bei welcher eine Vielzahl von schmalen Nuten 45 (oder eine Vielzahl von kleinen Vorsprüngen und Senkungen) vorgesehen ist, die eine Antireflexionsoberfläche bilden. Diese Nuten ermögli­ chen, daß das reflektierte Licht direkt unterbrochen wird. Wenn die Nuten 45 schwarz eingefärbt sind, kann das reflektierte Licht sogar noch besser unterbrochen werden.

Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er­ findung, bei welchem die Wanddicke einer transparenten Abdeckung 51 am größten in dem Bereich ist, welcher einem Sichtfenster 52 gegenüberliegt, und sich dann von dem dicksten Bereich zum Rand hin allmählich verrin­ gert. Infolge dieser Anordnung verringert sich der Reflexionswinkel des Beleuchtungslichtes, welches sich durch die transparente Abdeckung 51 hindurch ausbrei­ tet, allmählich, nachdem das Licht die Vorderseite des Sichtfensters 52 passiert hat, und irgendwann wird die Ausbreitung des Lichtes unterbrochen. Es besteht dem­ nach keine Möglichkeit, daß das Beleuchtungslicht,welches durch die Vorderseite des Sichtfensters 52 hindurchgetreten ist, zum Sichtfenster 52 zurückreflektiert wird. Infolgedessen erhält man ein Beobachtungsblickfeld mit gutem Kontrast. Mit dem Bezugszeichen 53 ist ein Beleuchtungsfenster bezeich­ net.

Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er­ findung, bei welchem eine transparente Abdeckung 61 mit einem ähnlichen Aufbau wie bei der in Fig. 9 darge­ stellten Abdeckung verwendet wird, wobei nur der Be­ reich, welcher dem Sichtfenster 62 gegenüberliegt, planparallel ausgebildet ist. Diese Anordnung ermög­ licht die Verwirklichung eines optischen Betrachtungs­ systems, bei welchem die optische Achse des Betrachtungs-Lichtweges keine Neigung hat. Mit dem Bezugszeichen 63 ist ein Beleuchtungsfenster bezeich­ net.

Gemäß der vorliegenden Erfindung sind sowohl das Sicht­ fenster als auch das Beleuchtungsfenster mit einer ein­ zigen transparenten Abdeckung bedeckt, deren Wandstärke sich allmählich und stetig ändert. Es ist deshalb mög­ lich, mit einem äußerst einfachen Aufbau die Herstel­ lungskosten des distalen Endbereichs eines Endoskopes zu verringern und zu verhindern, daß für die Beleuch­ tung bestimmtes Licht durch die transparente Abdeckung in das Blickfeld des optischen Betrachtungssystems ge­ langt. Man erhält auf diese Weise ein klares Beobachtungsblickfeld, welches frei von Geisterbildern oder Blendungen ist. Da keine Stufe oder dergleichen zwischen dem Sichtfenster und dem Beleuchtungsfenster ist, wird auf dem Teil der transparenten Abdeckung, der sich zwischen dem Sichtfenster und dem Beleuchtungs­ fenster erstreckt, kein Wassertropfen oder dergleichen festgehalten. Auf diese Weise ergibt sich ein aus­ gezeichnetes Blickfeld.

Fig. 11 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Er­ findung. In Fig. 11 bezeichnet das Bezugszeichen 71 ein flexibles Rohr, mit welchem der Einführteil des Endoskopes umhüllt ist, während das Bezugszeichen 72 eine distale Endeinheit bezeichnet, die mit dem distalen Ende des flexiblen Rohrs 71 verbunden ist. Der Teil des flexiblen Rohrs 71, welcher an die distale Endeinheit 72 anschließt, ist als biegsamer Abschnitt ausgebildet, welcher durch eine Fernsteuerung gebogen werden kann (diese wurde nicht im einzelnen darge­ stellt). Ein Beleuchtungsfenster 73, durch welches das Beleuchtungslicht abgegeben wird, und ein Sichtfenster 74, durch welches ein Bild aufgenommen und einem Objektivsystem zugeführt wird, sind an der vorderen Endfläche der distalen Endeinheit 72 angeordnet, wobei die beiden Fenster nebeneinanderliegen und nach vorne gerichtet sind. Das Beleuchtungsfenster 73 und das Sichtfenster 74 stehen jeweils für sich gegenüber der distalen Endeinheit 72 vor. Das Ausfallsende eines Lichtleitfaserbündels 75 ist an der Rückseite des Beleuchtungsfensters 73 angeordnet, während ein Deck­ glas 76 in das Sichtfenster 74 eingesetzt ist. Eine Objektivlinse 77 und das Einfallsende eines Bildleitfaserbündels 78 sind an der Rückseite des Sichtfensters 74 angeordnet.

Das Bezugszeichen 80 bezeichnet eine rohrförmige Hülle, in das das flexible Rohr 71 eingesetzt und aus welchem es wieder entfernt werden kann. Der Teil der Hülle 80, welcher außen auf die distale Endeinheit 72 aufgezogen ist, ist durch ein verhältnismäßig steifes Rohrelement 81 gebildet; ein flexibles, biegeweiches Rohr 81 a ist mit dem hinteren Ende des Rohrelementes 81 verbunden. Das Rohrelement 81 hat einen Schnappvorsprung 83, der von dessen Innenfläche vorsteht; der Schnappvorsprung 83 kann in eine Schnappausnehmung 82 eingreifen, die an der Außenfläche der distalen Endeinheit 72 ausgebildet ist. Durch Eingriff des Schnappvorsprunges 83 in die Schnappausnehmung 82 werden die distale Endeinheit 72 und das Rohrelement 81 in einer vorbestimmten gegenseitigen Lage miteinander verbunden.

Eine transparente und dehnbare dünne Folie 84, die aus einem synthetischen Harzmaterial besteht, beispiels­ weise Polypropylen, Polyäthylen usw., ist mit dem vor­ deren Ende des Rohrelementes 81 so verbunden, daß kein Wasser oder dergleichen durch die Verbindung der dünnen Folie 84 mit dem Rohrelement 81 einsickern kann. Die Wanddicke der transparenten dünnen Folie 84 liegt bei­ spielsweise zwischen etwa 0,05 mm und 0,5 mm. Wenn der Schnappvorsprung 83 und die Schnappausnehmung 82 in gegenseitigem Eingriff sind, werden die beiden Fenster 73 und 74 gegen die transparente dünne Folie 84 ge­ drückt. Als Folge davon wird die transparente dünne Folie 84 unter Spannung eng an die Oberflächen der Fen­ ster 73 und 74 angelegt. Die transparente dünne Folie 84 ist in dem Bereich zwischen den beiden Fenstern 73, 74 unsymmetrisch in Richtung zur distalen Endeinheit 72 eingezogen, wie mit dem Bezugszeichen 84 a gekennzeich­ net ist. Die Tiefe der Einziehung 84 a hat vorzugsweise etwa den zweifachen bis fünffachen Betrag der Wand­ stärke der transparenten dünnen Folie 84.

Bei dem Ausführungsbeispiel mit dem oben beschriebenen Aufbau breitet sich ein Teil des Beleuchtungslichtes, welches vom Sichtfenster 73 abgegeben wird, durch die transparente dünne Folie 84 aus, wobei es in der glei­ chen Weise wie beim Stand der Technik immer wieder reflektiert wird. Da jedoch die transparente dünne Folie 84 zwischen den beiden Fenstern 73, 74 eingezogen ist, ist der optische Weg des Lichtes, welches über die Einziehung 84 a geht, erheblich vergrößert, so daß die Lichtübertragung zum Sichtfenster 74 geringer wird. Da die Einziehung 84 a asymmetrisch ist, ändert ein Teil des Beleuchtungslichtes, welches durch die Folie 84 übertragen und in dieser reflektiert wird, seinen Weg beim Übergang über die Einziehung 84 a; deshalb verläßt ein größerer Teil des Lichtes die Folie 84, wie mit der strichpunktierten Linie A in Fig. 12 angedeutet ist, oder es wird zu einem Lichtstrahl mit einem solchen Winkel, daß er nicht in das Sichtfenster 74 eintreten kann, wie mit der durchgehenden Linie B angedeutet ist. Da die Folie 84 dünn ist, wird das Beleuchtungslicht, welches durch diese übertragen wird, vielfach reflektiert. Selbst wenn demnach ein Teil des Beleuchtungslichtes das Sichtfenster 74 erreicht, so hat sich die Lichtintensität durch die wiederholten Reflexionen auf einen solchen Wert abgeschwächt, daß sie praktisch kein Problem für das zu beobachtende Bild mehr ist.

Da die transparente dünne Folie 84 infolge ihrer Span­ nung eng an den beiden Fenstern 73 und 74 anliegt, be­ steht nicht die Gefahr einer irregulären Reflexion zwi­ schen den beiden Fenstern 73 und 74 einerseits und der transparenten dünnen Folie 84 andererseits, so daß keine Bildstörung auftritt.

Fig. 13 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er­ findung, bei der die Wandstärke der transparenten dün­ nen Folie 94 in der asymmetrischen Einziehung 94 a ver­ ringert ist. Ein solcher dünnwandiger Abschnitt kann durch Aufbringen einer Dehnspannung auf die transpa­ rente dünne Folie 94 gebildet werden. Es ist auch mög­ lich, eine transparente dünne Folie zu verwenden, die bereits mit einem derartigen dünnwandigen Bereich her­ gestellt wird. Infolge dieser Anordnung wird der grö­ ßere Teil des Lichtes zu Lichtstrahlen, deren Winkel so ist, daß sie nicht in das Sichtfenster 94 eintreten, wie mit den gestrichelten und durchgehenden Linien C bzw. D in Fig. 13 angedeutet ist.

Es sei bemerkt, daß eine Vielzahl von Einziehungen 84 a oder 94 a in den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen vorgesehen sein kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung verläßt der größere Teil des in die transparente dünne Folie eintretenden Beleuchtungslichtes die Folie in deren eingezogenem Be­ reich oder wird zu Lichtstrahlen, deren Winkel so ist, daß sie nicht in das Sichtfenster eintreten. Demzufolge tritt im wesentlichen überhaupt kein Licht in das Sichtfenster ein. Wenn jedoch ein Teil des Beleuchtungslichtes das Sichtfenster erreichen sollte, so ist dessen Intensität durch die wiederholten Reflex­ ionen im Inneren der transparenten dünnen Folie soweit abgeschwächt, daß keine Geisterbilder oder Blendungen, die die Beobachtung stören könnten, auftreten. Da die transparente dünne Folie infolge ihrer Spannung eng an den beiden Fenstern anliegt, gibt es weder eine ir­ reguläre Reflexion zwischen den Fenstern und der trans­ parenten dünnen Folie noch eine Störung des Bildes. Man erhält deshalb ein klares Bild des beobachteten Objek­ tes. Da der distale Endbereich gemäß der vorliegenden Erfindung äußerst preiswert ist, kann er wegwerfbar sein.

Claims (13)

1. Endoskop mit einem Einführteil, an dessen distalem Ende ein Beleuchtungsfenster angeordnet ist, durch das Licht für die Beleuchtung austritt, sowie ein Sichtfenster, durch das ein Bild aufgenommen und einem optischen Objektivsystem zugeführt wird, da­ durch gekennzeichnet, daß eine transparente Abdec­ kung (3) vorgesehen ist, welche die jeweilige Oberfläche des Beleuchtungsfensters (1) und des Sichtfensters (2) durchgehend überdeckt, wobei die Abdeckung (3) so ausgebildet ist, daß ihre Wand­ stärke sich in dem Bereich, der sich zwischen dem Beleuchtungsfenster (1) und dem Sichtfenster (2) erstreckt, allmählich ändert.
2. Endoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der transparenten Abdeckung (3) von dem Bereich der Abdeckung, der der Oberfläche des Beleuchtungsfensters (1) gegenüberliegt, zu dem Bereich, der der Oberfläche des Sichtfensters gegenüberliegt, allmählich größer wird (Fig. 2).
3. Endoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der transparenten Abdeckung (3) von dem Bereich der Abdeckung, welcher der Ober­ fläche des Beleuchtungsfensters (1) gegenüber­ liegt, zu dem Bereich, welcher der Oberfläche des Sichtfensters (2) gegenüberliegt, allmählich ge­ ringer wird (Fig. 1).
4. Endoskop nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Abdeckung (21) mit dem distalen Ende einer rohrförmigen Hülle (20) verbunden ist, und daß die Hülle (20) so ausgebildet ist, daß ein distaler Endteil (12) des Endoskops, in welchem das Beleuchtungsfenster (13) und das Sichtfenster (14) nebeneinander­ liegend angeordnet sind, wahlweise in die Hülle (20) einsetzbar oder von dieser abnehmbar ist.
5. Endoskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der transparenten Abdeckung (34) so ausgebildet ist, daß sie zumindest in einem der Bereiche, die die Oberfläche des Beleuchtungsfensters (35) oder des Sichtfensters (36) bedeckt, konkav geformt ist.
6. Endoskop nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Antireflexionsmittel (44, 45) zum Verringern der Lichtreflexion in einem Bereich der Innenseite der transparenten Abdeckung (41) vorgesehen sind, welcher sich zwischen dem Beleuchtungsfenster (42) und dem Sichtfenster (43) erstreckt.
7. Endoskop nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antireflexionsmittel (44) durch eine schwarz gefärbte Oberfläche (44) gebildet sind.
8. Endoskop nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antireflexionsmittel (45) durch eine Viel­ zahl von schmalen Nuten (45) gebildet sind.
9. Endoskop nach einem der Ansprüche 1, 2, 4, 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der transparenten Abdeckung (51) in dem Bereich am größten ist, welcher der Oberfläche des Sicht­ fensters (52) gegenüberliegt, und von diesem Be­ reich größter Dicke zum Rand hin sich allmählich verringert.
10. Endoskop nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der transparenten Abdeckung (61), welcher der Oberfläche des Sicht­ fensters (62) gegenüberliegt, planparallel ist.
11. Endoskop mit einem Einführteil, an dessen distalem Ende ein Beleuchtungsfenster angeordnet ist, durch das Licht für die Beleuchtung austritt, und dane­ ben ein Sichtfenster, durch das ein Bild aufgenom­ men und einem optischen Objektivsystem zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine transpa­ rente und dehnbare dünne Folie (84, 94) vorgesehen ist, die die beiden Fenster (73, 74) überdeckt, wobei die dünne Folie (84, 94) zwischen den beiden Fenstern nach innen eingezogen (84 a, 94 a) ist.
12. Endoskop nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fenster (73, 74) von dem distalen Endteil (72) des Einführteils aus vorstehen, wobei die dünne Folie (84) mit der jeweiligen Oberfläche der beiden Fenster (73, 74) in engem Kontakt ist und wobei die dünne Folie (84) zwischen den beiden Fenstern (73, 74) asymmetrisch eingezogen ist.
13. Endoskop nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Wandstärke der transparenten dünnen Folie (94) in dem eingezogenen Bereich (94 a) geringer als in den Bereichen ist, die die jeweilige Oberfläche der beiden Fenster (73, 74) bedecken.
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