DE3906616C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Montageeinrichtung zum
automatischen Fügen von Bauteilen, vormontierten Baugruppen
oder Aggregaten von der Unterseite her mit
einer Karosserie in einer Fügestation entsprechend dem
Oberbegriff des Hauptanspruches.
Durch die DE-OS 35 45 449 ist eine solche gattungsgemäße
Montageeinrichtung bekannt geworden.
Das Ziel solcher Montageeinrichtungen besteht im
allgemeinen darin, das Verbinden von Karosserie und
Aggregaten einfach, schnell und sicher durchzuführen.
Hierzu wird beim Stand der Technik eine Fügehilfe benötigt,
die nach dem Arretieren der Karosserie deren Lage erfaßt
und die Aggregate danach ausrichtet. Diese Fügehilfe
besteht aus einem Such- und
Verstellmechanismus, der in den freien Raum zwischen der
Karosserie und dem damit zu verbindenden Aggregat
eingeschwenkt werden muß. Der Suchteil dieser Fügehilfe
ertastet durch Eintauchen eines Zentrierzapfens in eine
Zentrierbohrung der Karosserie deren Lage, und vermittelt
die Bewegungskomponenten bis zur Erreichung der
Zentrierstellung über getriebetechnische Mittel auf eine
Einrichtung, die in gleicher Weise das schwimmend gelagerte
Aggregat auf dem Montagerahmen bzw. einer
Aufnahmeplatte in die Zentrierstellung verschiebt, wo dann
die Aufnahmeplatte in ihrer Zentrierstellung festgeklemmt
wird. Hierauf muß diese Fügehilfe wieder entfernt werden.
Dann erst können die ausgerichteten Aggregate vermittels
einer Hubbewegung des Montagerahmens in die Fügestellung
gebracht werden. In dieser Fügestellung werden der
Montagerahmen und das Gehänge untereinander verriegelt, so
daß die Verschraubung der Aggregate an einer anderen Stelle
vorgenommen werden kann, wohin das Gehänge mit der
Karosserie und dem Montagerahmen bewegt werden muß.
Durch die DE-OS 34 32 803 ist weiterhin ein Montageständer
bekannt, bei dem die
Aufnahmeplatte gegenüber dem Montagerahmen aus
einer vorzentrierten Grundstellung in eine, eine
begrenzte schwimmende Bewegung ermöglichende
Arbeitsstellung anhebbar ist.
Schrauberanordnungen, insbesondere längs eines
Montagebandes angeordnete, programmierbare Schraubroboter
sind durch die DE-OS 33 37 160 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den
Aufwand bei der automatischen Montage, der
durch Anordnung und Steuerung der vorbekannten Fügehilfe
gegeben ist, wesentlich zu verringern und damit eine
Montageeinrichtung zum automatischen Fügen zu entwickeln,
die einfacher gestaltet ist und schnellere Zentrier- und
Fügebewegungen auszuführen gestattet.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus
den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches.
Mit diesem Gegenstand der Erfindung wird eine besondere
Fügehilfe entsprechend dem Stand der Technik gänzlich
vermieden. Die Funktion der früheren Fügehilfe wird
erfindungsgemäß durch die Aufnahmeplatte übernommen. Denn
das einzelne Aggregat sitzt zentriert aber abhebbar auf
der zugeordneten Aufnahmeplatte, wobei die hierfür
erforderlichen Zentriermittel zugleich der Zentrierung des
Aggregates gegenüber der Karosserie verwendet werden.
Voraussetzung hierfür ist lediglich, daß die Aufnahmeplatte
gegenüber dem Montagerahmen heb- und senkbar ausgebildet
und in der angehobenen Stellung schwimmend parallel zur
Rahmenebene beweglich ist. Beim Anheben des Montagerahmens
ist noch keine genaue Fluchtung der Zentrierzapfen zu den
Zentrierbohrungen der Karosserie gegeben. Diese genaue
Fluchtung entsteht erst beim Eintauchen der Zentrierzapfen
in die Zentrierbohrungen. Die dabei entstehenden
Verschiebebewegungen sind wegen der schwimmenden Lagerung
der Aufnahmeplatten ungehindert ausführbar. Nach dem
Verschrauben der nunmehr fügegerecht liegenden
Schraubstellen können die Aufnahmeplatten bzw. der damit
verbundene Montagerahmen abgesenkt werden, wobei die
Zentrierzapfen aus den Zentrierbohrungen der Karosserie
mühelos herausgleiten.
In den Unteransprüchen sind zahlreiche Ausführungsvarianten
und Weiterentwicklungen des Gegenstandes der Erfindung
offenbart. Mit den Ansprüchen 2 bis 4 werden Details
gezeigt, die das Anheben des Montagerahmens und die davon
unabhängige Aushebebewegung der Aufnahmeplatten durch eine
einzige Hubvorrichtung ermöglichen.
Die Ansprüche 5 und 6 befassen sich mit einer besonderen
Schrauberanordnung, die den Relativbewegungen zwischen den
Aufnahmeplatten und dem Montagerahmen zu folgen vermag und
außerdem das Einsetzen der Schrauben in die zugeordneten
Durchgangsbohrungen der Aggregate ermöglicht, bevor der
Anhebe- und Zentriervorgang stattfindet.
Der Anspruch 7 befaßt sich mit einer einfachen
Verriegelungsmaßnahme, welche das Verspannen des
angehobenen Montagerahmens am Gehänge unabhängig von der
Zentrierung der Aggregate an der Karosserie ermöglicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer im Gehänge
zentrierten KFZ-Karosserie mit einem
Montagerahmen in angehobener Stellung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Anordnung gemäß
Fig. 1 mit angehobener und abgesenkter
Stellung des Montagerahmens,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Montagerahmen
mit darauf angeordneten Aufnahmeplatten,
Fig. 4 und 5 Vertikalschnitte nach der Linie IV-IV
durch eine Zentrierstelle der
Aufnahmeplatte gemäß Fig. 3 in
verschiedenen Stellungen und
Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch eine
Verriegelungsstelle zwischen dem Gehänge
und dem Montagerahmen gemäß der Linie
VI-VI in Fig. 3.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Montageeinrichtung
geht von einem Gehänge (2) aus, das mit Hilfe eines Lauf-
bzw. Fahrwerkes (8) längs einer Laufschiene (7) bewegt
werden kann. In diesem Gehänge (2) ist eine KFZ-Karosserie
(1) zentriert angeordnet. Zu diesem Zweck gehen vom
einzelnen Joch (3) des Gehänges (2) nach innen ragende Arme
(5) aus, die Zentrierungen (6) aufweisen, welche in
passende Zentrierbohrungen der Karosserie (1) eingreifen.
Hierbei empfiehlt es sich, zwei von vier Zentrierbohrungen
als Langloch auszubilden. Die so im Gehänge (2) zentrierte
Karosserie (1) wird in der Fügestation zentriert arretiert.
Die einzelnen Bauteile, Baugruppen oder ganz allgemein
bezeichneten Aggregate (14) sollen durch einen
Montagerahmen (9) von unten her fügegerecht an die
Karosserie (1) herangebracht und dort befestigt werden. Zu
diesem Zweck ist in der Fügestation ein Montagerahmen (9)
vorgesehen, der längs eines Rollganges (11) herangeführt
werden kann. Eine unterhalb des Montagerahmens (9)
befindliche Hubeinrichtung (10) ist so ausgebildet, daß sie
den Montagerahmen (9) sowie darauf befindliche
Aufnahmeplatten (12) so weit anheben kann, daß die auf den
Aufnahmeplatten (12) befindlichen Aggregate (14) in eine
fügegerechte und zentrierte Lage zur Verschraubung mit der
Karosserie (1) gelangen. Die konkrete Ausbildung und
Anordnung der Aufnahmeplatte (12) ergibt sich aus dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5.
Fig. 3 ist die Draufsicht auf einen Montagerahmen (9) mit
zwei darauf befindlichen Aufnahmeplatten (12) in einer
vereinfachten Darstellung gezeigt, um die Lage der
einzelnen Zentrier- und Verbindungsmittel anhand der
Schnitte IV-IV und V-V für die Fig. 4 und 5 zu
verdeutlichen. Danach weist jede Aufnahmeplatte (12) zwei
Zentrierzapfen (17) auf, die der lagegerechten Anordnung
der Aggregate (14) auf den Aufnahmeplatten (12) dienen
(vgl. Fig. 4). Das Gehänge (2) mit dem Joch (3) ist mit dem
Montagerahmen (9) über Verriegelungsbolzen (16) verbindbar
(vgl. Fig. 6).
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5 zeigt an der
einzelnen Aufnahmeplatte (12) aufrechte Zentrierzapfen
(17), welche eine Bohrung (22) im Aggregat (14)
durchgreifenden und einen überstehenden Zentrierzapfenteil
(24) aufweisen. An seinem oberen Ende besitzt dieser
Zentrierzapfenteil (24) eine Verjüngung (25), die dazu
bestimmt ist, in eine Zentrierbohrung (23) an der
Unterseite der Karosserie (1) einzugreifen, auch wenn die
Achsen dieser Zentrierbohrung (23) und des überstehenden
Zentrierzapfenteiles (24) nicht zueinander fluchten. Über
diese Zentrierzapfenteile (24) und die Bohrungen (22) im
Aggregat (14) ist das Aggregat (14) jedoch zentriert an der
Aufnahmeplatte (12) angeordnet.
In der Grundstellung der Aufnahmeplatte (12) gemäß Fig. 4
sitzt diese mit ihrer Unterfläche (42) auf einem
leistenförmigen Anschlag (19) des Montagerahmens (9) auf.
Der einzelne, mit der Aufnahmeplatte (12) verbundene Zapfen
(13) durchgreift eine Bohrung (44) des Montagerahmens (9)
und ragt mit seiner Unterfläche (45) über eine Unterfläche
(46) des Montagerahmens (9) hinaus.
Gegen diese Unterfläche (45) der Zapfen (13) trifft eine
schwimmende Lagerung (18), die an der Oberseite der
Hubeinrichtung (10) angeordnet ist.
Wenn die Hubeinrichtung (10) aus der Stellung der Fig. 4
weiter aufwärts bewegt wird, hebt die schwimmende Lagerung
(18) den Zapfen (13) der Aufnahmeplatte (12) an, wodurch
die Unterfläche (42) der Aufnahmeplatte (12) vom Anschlag
(19) freikommt, wie dies Fig. 5 zeigt. In dieser Stellung
fällt die Reibung zwischen dem Anschlag (19) und der
Unterfläche (42) weg, so daß nun die Montageplatte (12) in
einem gewissen Bereich parallel zum Montagerahmen (9)
schwimmend beweglich ist.
Diese schwimmende Beweglichkeit der Montageplatte (12)
benötigt man deswegen, um beim weiteren Anheben der
Hubeinrichtung (10), die nun über den Steg (41) auch den
Montagerahmen (9) aufwärts bewegt, ein einwandfreies
Eintauchen der Verjüngung (25) des überstehenden
Zentrierzapfenteiles (24) in die Zentrierbohrung (23) der
Karosserie (1) zu bewirken. Wie die Fig. 4 und 5 zeigen,
muß man davon ausgehen, daß die Achsen dieser Bohrung (23)
und des Zentrierzapfenteiles (24) beim Beginn der
Hubbewegung nicht zueinander fluchten. Durch das
exzentrische Eintauchen der Verjüngung (25) in die Bohrung
(23) wird der Zentrierzapfenteil (24) zum seitlichen
Ausweichen gebracht, bis die fluchtende Lage der genannten
Achsen erreicht ist.
An dieser seitlichen Ausweichbewegung während des Hubes
nimmt die gesamte Aufnahmeplatte (12) und mit ihr das
darauf über die Zentrierzapfen (17, 24) fixierte Aggregat
(14) teil mit der Folge, daß die Schraube (26) genau
deckungsgleich zur zugeordneten Schraubenbohrung (27) zu
liegen kommt.
Um die geschilderte Zentrierung des Aggregates (14) während
der Hubbewegung der Hubeinrichtung (10) sicherzustellen,
sind im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5 mehrere
Bedingungen einzuhalten.
Es muß zunächst dafür gesorgt werden, daß die
Aufnahmeplatte (12) in der Grundstellung der Fig. 4 eine
grob vorzentrierte Lage gegenüber dem Montagerahmen (9)
einnimmt, weil nämlich beim Anheben des Montagerahmens (9)
sichergestellt werden muß, daß die Verjüngung (25) des
Zentrierzapfenteiles (24) noch gegen den Lochrand der
Bohrung (23) treffen kann. Diese Vorzentrierung wird
einerseits dadurch herbeigeführt, daß die
Verriegelungsbolzen (16) (vgl. Fig. 2) des Montagerahmens
(9) in passende Bohrungen des Gehänges (2) eingreifen, in
dem die Karosserie (1) zentriert gehalten ist. Andererseits
ist die Verschieblichkeit der Aufnahmeplatte (12) auf dem
Montagerahmen (9) durch die sich relativ übergreifenden
Anschläge (19) begrenzt. Der horizontale Abstand zwischen
den Anschlägen (19) ist nicht größer als der maximal
zulässige Querversatz der Achsen der Bohrung (23) und des
Zentrierzapfenteiles (24). Dementsprechend groß ist auch
das Spiel zwischen der Bohrung (44) des Montagerahmens (9)
und dem Zapfen (13) der Aufnahmeplatte (12).
Auch die relative Hubbewegung der Aufnahmeplatte (12)
gegenüber dem Montagerahmen (9) ist begrenzt. Es muß
nämlich dafür Sorge getragen werden, daß die angehobene
Montageplatte (12) nicht beliebig weit sich schwimmend
bewegen kann, solange der Zentrierzapfen (17, 24) noch nicht
in die Bohrung (23) eingetaucht ist. Dies erreicht man beim
Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5 dadurch, daß der
Abstand (21) zwischen dem Steg (41) der Hubeinrichtung (10)
und der Unterfläche (46) des Montagerahmens (9) geringer
als der Abstand (43) der Stirnflächen der Anschläge (19) in
der Grundstellung gemäß Fig. 4 ist, wobei der Abstand (21)
von einer Stellung ausgeht, bei der gemäß Fig. 4 die
schwimmende Lagerung (18) gerade Kontakt mit der
Unterfläche (45) des Zapfens (13) erhalten hat.
Wie die Fig. 5 zeigt, überdecken sich die Anschläge (19) in
der angehobenen Stellung der Aufnahmeplatte (12) noch um
die Überlappung (20), wodurch die seitliche Schwimmbewegung
der Aufnahmeplatte (12) in der angehobenen Stellung
begrenzt ist.
Aus der Darstellung der Fig. 4 ersieht man ferner, daß das
überstehende Zentrierzapfenteil (24) auch die Schraube (26)
überragt, damit die Zentrierung des Aggregates (14)
erfolgt, bevor die Schrauben (26) in die Schraubbohrungen
(27) eingreifen können.
Gemäß Fig. 4 und 5 ist weiterhin je Schraubstelle (26) eine
Schrauberanordnung (28) vorgesehen, die so ausgebildet ist,
daß sie den Verschiebebewegungen der Aufnahmeplatte (12)
folgen kann.
Die einzelne Schraube (26) ist durch eine entsprechende
Bohrung des Aggregates (14) hindurchgesteckt. Ihr
Schraubenkopf sitzt in einer Aufnahme (30) einer Schraubnuß
(29), die ihrerseits in einer Lagerung (31) der
Aufnahmeplatte (12) geführt ist. Über ein Gelenk (34)
greift eine Stange einer Teleskopanordnung (35) an, die
durch eine Druckfeder (36) vorgespannt ist, so daß die
Stangen der Teleskopanordnung (35) mit ihren Gelenken (34)
auseinandergespreizt werden. Das untere Gelenk (34) sitzt
an einer Schraubernuß (32), die ihrerseits in einer
Lagerung (33) geführt ist, welche sich am Montagerahmen (9)
befindet. Mithin kann ein geeigneter Antrieb von unten her
auf die Schraubernuß (32) einwirken ohne Rücksicht darauf,
in welcher Stellung sich die Schraubnuß (29) zufolge der
Verschiebbarkeit der Aufnahmeplatte (12) befindet.
Diese Schrauberanordnung (28) bietet auch die Möglichkeit,
daß der Schraubvorgang an einer anderen Stelle als in der
Fügestation stattfinden kann. Voraussetzung hierfür ist,
daß der Montagerahmen (9) mit dem Gehänge (2) in geeigneter
Weise verbunden und von diesem Gehänge (2) in die
entsprechende Station weiterbewegt werden kann.
Eine geeignete Verriegelungsvorrichtung hierfür ergibt sich
aus dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6. Man erkennt, daß an
dem Arm (5) des Gehänges (2) sowohl die Zentrierung (6) für
die Karosserie (1) am Gehänge (2) als auch die Verriegelung
des Montagerahmens (9) gegenüber dem Gehänge (2) erfolgt.
Zu diesem Zweck ist der Arm (5) als Hohlkörper ausgebildet,
in dessen unterer Wand sich jeweils ein Langloch (37)
befindet. Am Montagerahmen (9) ist an entsprechender Stelle
jeweils ein Verriegelungsbolzen (16, 38) mit einem
auskragenden Kopf (39) vorgesehen, so daß beim Anheben des
Montagerahmens (9) der Kopf (39) durch das Langloch (37)
geführt wird. Der Verriegelungsbolzen (38) ist am
Montagerahmen (9) drehverstellbar geführt. Eine Verdrehung
des auskragenden Kopfes (39) um 90° führt zur Verriegelung
des Verriegelungsbolzens (38) am Arm (5).
Zurückkommend auf Fig. 1 wird dargestellt, daß das Anheben
des Montagerahmens (9) in die Fügestellung der Aggregate
(14) gegen die Wirkung von Aggregat-Druckfedern (40)
erfolgt, die bei der Ausbildung der Aggregate als
Vorderradachsen und Hinterradachsen regelmäßig vorhanden
sind. Diese Anhebebewegung führt zum Verspannen der Federn
(40), wobei üblicherweise die Verschraubung bei einer
Vorspannung der Federn durchgeführt wird, welche der
Belastung des fertigen Kraftfahrzeuges mit zwei Personen
Belastung entspricht.
Wenn die in Fig. 6 beschriebene Verriegelung stattgefunden
hat, kann die Hubeinrichtung (10) wieder in die
Ausgangslage gemäß Fig. 2 abgesenkt werden. Dann führt die
Vorspannung der Federn (40) dazu, daß die auskragenden
Köpfe (39) der Verriegelungsbolzen (38) satt gegenüber der
Innenwandfläche des Armes (5) verspannt sind. Beim Absenken
der Hubeinrichtung (10) kann folglich auch die einzelne
Aufnahmeplatte (12) in ihre untere Grundstellung
zurückkehren, ohne daß sich an der Zentrierung des
Aggregates (14) etwas ändert. Die Schrauben (26) verbleiben
in ihrer Schraubbereitschaftsstellung, in der sie durch die
Druckfeder (36) gehalten sind.
Claims (7)
1. Montageeinrichtung zum automatischen Fügen von
Bauteilen, vormontierten Baugruppen oder dergleichen
Aggregaten (14) von der Unterseite her mit einer
Karosserie (1) in einer Fügestation, bestehend aus
einem die Karosserie (1) zentriert tragenden, beweglich
geführten und in der Fügestation zentriert arretierbaren
Gehänge (2) und aus einem in der Fügestation von unten
her gegen die Karosserie (1) höhenverstellbaren
Montagerahmen (9) mit auf einer schwimmenden Lagerung
(18) angeordneten Aufnahmeplatte (12) für die Aggregate
(14), wobei zur Ausrichtung der Aggregate (14) in die
fügegerechte Lage aufrechte, mit seitlichem Versatz in
zugeordnete Zentrierbohrungen (23) der Karosserie (1)
eintauchende Zentrierzapfen vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne
Aufnahmeplatte (12) gegenüber dem Montagerahmen (9) aus
einer vorzentrierten Grundstellung in eine, eine
begrenzte schwimmende Bewegung ermöglichende
Arbeitsstellung anhebbar und mit den aufrechten
Zentrierzapfen (17) versehen ist, welche fluchtende
Bohrungen (22) des auf der Aufnahmeplatte (12)
befindlichen Aggregats (14) überstehend durchgreifen und
beim Anheben des Montagerahmens (9) während des
Eintauchens in die Zentrierbohrungen (23) die
Ausrichtung des Aggregats (14) durch eine
Ausgleichsbewegung der Aufnahmeplatte (12) bewirken.
2. Montageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anhebebewegung des
Aggregates (14) zweistufig erfolgt, indem zunächst die
Aufnahmeplatte (12) relativ zum Montagerahmen (9)
angehoben wird und danach beide gemeinsam in die
Fügestellung bewegt werden.
3. Montageeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die einzelne
Aufnahmeplatte (12) mit mehreren, den Montagerahmen (9)
mit Spiel durchdringenden Zapfen (13) auf der
Hubeinrichtung (10) für den Montagerahmen (9) unter
Zwischenfügung von Lagerungen (18) zur Gewährung einer
schwimmenden Beweglichkeit der Aufnahmeplatte (12) in
der angehobenen Stellung aufsitzt.
4. Montageeinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne
Aufnahmeplatte (12) in ihrer Grundstellung am
Montagerahmen (9) durch seitliche Anschläge (19) mit
Spiel vorzentriert ist, die in der angehobenen Stellung
der Aufnahmeplatte (12) noch eine Überlappung (20)
aufweisen.
5. Montageeinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der
folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
einzelne Aufnahmeplatte (12) und der Montagerahmen (9)
an zur Verbindung von Karosserie (1) und Aggregat (14)
vorgesehenen Schraubstellen (26) je eine Lagerung
(31, 33) für eine federnd teleskopartig ausgebildete
Schrauberanordnung (28) aufweisen.
6. Montageeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schrauberanordnung
(28) eine an der Aufnahmeplatte (12) drehbar gelagerte,
einen Schraubenkopf aufnehmende Schraubnuß (29), eine im
Montagerahmen (9) gelagerte Schraubernuß (32) und eine
gelenkige sowie federnd teleskopartige, drehschlüssige
Verbindung (35) beider Nüsse aufweist.
7. Montageeinrichtung nach Anspruch 1 oder einem der
folgenden, mit einer Anordnung zum Befestigen des
angehobenen Montagerahmens (9) an dem die Karosserie (1)
tragenden Gehänge (2), dadurch
gekennzeichnet, daß rohrförmige Arme (5)
des Gehänges (2) Langlöcher (37) und der Montagerahmen
(9) drehverstellbar gelagerte, die Langlöcher (37)
durchgreifende Verriegelungsbolzen (16, 38) mit
auskragenden Köpfen (39) aufweist.
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|---|---|---|---|
| DE19893906616 DE3906616A1 (de) | 1988-03-31 | 1989-03-02 | Montageeinrichtung zum automatischen fuegen von aggregaten von der unterseite her mit einer kfz-karosserie |
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (2)
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| DE3906616C2 true DE3906616C2 (de) | 1993-03-04 |
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Family Applications (1)
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| DE19893906616 Granted DE3906616A1 (de) | 1988-03-31 | 1989-03-02 | Montageeinrichtung zum automatischen fuegen von aggregaten von der unterseite her mit einer kfz-karosserie |
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1989
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