DE3826150C2 - - Google Patents

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    • HELECTRICITY
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    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/0008Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general using a central processing unit, e.g. a microprocessor

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.

Bei Fernsehempfängern mit Suchlauf in Richtung nach höherer und niedriger Frequenz ist es z. B. aus der DE 30 39 640 A1 oder der DE 23 54 059 B1 bekannt, einen Speicher für Informationen über aktive Kanäle vorzusehen, so daß es dem Empfänger möglich ist, inaktive Kanäle zu überspringen und damit die Abstimmgeschwindigkeit zu erhöhen. Auch kann der Benutzer mittels einer Löschtaste schwache Kanäle ebenso wie unerwünschte, obwohl aktive Kanäle aus der Liste der abzustimmenden Kanäle löschen.

Die manuelle Programmierung der "Sprungliste" in den Speicher kann infolge der großen Anzahl der in vielen Ländern verfüg­ baren Kanäle ein langwieriger Vorgang sein. Eine Anordnung zur Durchführung der Selbstprogrammierung des Speichers ist ferner aus der US-PS 45 61 112 bekannt, wo das Durchlaufen der verfügbaren Kanäle automatisch erfolgt und ein Speicher mit den Daten über die aktiven Kanäle programmiert wird. Hier­ bei wird die Selbstprogrammierungsfunktion ausgelöst, indem der Benutzer Tasten drückt, welche ein "Funktionsstart"- Kommando erzeugen.

Der in diesen Anordnungen enthaltene Speicher kann flüchtig oder nichtflüchtig sein. Ein flüchtiger Speicher hat den Nachteil, daß eine verhältnismäßig kostspielige Bereitschafts­ stromversorgung notwendig ist, um die Daten der aktiven Kanäle zu erhalten, wenn der Empfänger ausgeschaltet ist. Ein nicht­ flüchtiger Speicher, wie er z. B. gemäß der US 42 81 349 ver­ wendet wird, benötigt keine Bereitschaftsstromversorgung, jedoch ist er im allgemeinen teurer als ein flüchtiger Speicher und daher auch keine besonders kostengünstige Lösung des Problems, Daten während der Zeiträume, in denen der Empfänger abgeschaltet ist, zu erhalten.

Der flüchtige Speicher wird dann allerdings kostengünstiger als der nichtflüchtige Speicher, wenn die Bereitschaftsstromversor­ gung zu anderen Zwecken ohnehin vorgesehen werden muß, wie etwa zur Stromversorgung eines Fernsteuerempfängers (der dauernd mit Strom versorgt werden muß, um ein "Ein"-Kommando für den Empfänger empfangen und verarbeiten zu können).

Eine Bereitschaftsstromversorgung zum Erhalten der Daten im Speicher wird jedoch aus dem Netz gespeist und daher bei einem Ausfall des Wechselstromnetzes unterbrochen. Eine Not­ versorgung der Bereitschaftsstromquelle aus einer Batterie ist unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit nicht wünschens­ wert, weil der Benutzer zum Batteriewechsel mit Schaltungs­ elementen in Kontakt käme, die mit Schaltungen innerhalb des Gehäuses verbunden sind. Um die Daten in dem Speicher zu erhalten, kann man auch die in einem Kondensator gespeicherte Ladung benutzen, aber üblicherweise erhalten solche Systeme die Daten nur für eine verhältnismäßig kurze Zeit, z. B. typischerweise für wenige Sekunden bis zu einigen Minuten.

Bei "kommerziellen" Versionen von selbstprogrammierenden Empfängern, beispielsweise Fernsehempfängern in Hotels oder Krankenhäusern, ist noch mit zwei weiteren Problemen zu rechnen. Die Benutzer sind üblicherweise mit den Bedienungsele­ menten der ihnen fremden Geräte nicht vertraut. Daher kann von ihnen nicht erwartet werden, daß sie in der Lage oder willens sind, die Programmierung des Fernsehempfängers in solchen Fällen zu bewirken. Auch können bei solchen kommerziellen Versionen von Empfängern die Betätigungselemente hinter einer verschlossenen Klappe in dem Gehäuse angeordnet sein, um den Benutzer von Neueinstellungen abzuhalten, weil Unkenntnis der Bedienung zu Irritation, Falschein­ stellung und einem unnötigen Ruf nach dem Service führen kann. In solchen Häusern, in der eine große Anzahl von Empfängern mit flüchtigen Speichern zur Speicherung der Sprunglisten betrieben werden, würde eine Unterbrechung des Wechelstrom­ netzes den Verlust der Programminformtion in allen Empfängern gleichzeitig verursachen, wodurch es notwendig wird, alle einzeln durch einen Bediensteten neu zu programmieren, was ein kostspieliger und zeitaufwendiger Vorgang ist, selbst wenn der Bedienstete den Empfänger nur einschalten und eine Selbstprogrammierungstaste drücken muß.

Aus der US-PS 39 40 702 ist eine Anordnung bekannt, welche zusätzlich zu der Möglichkeit einer Selbstprogrammierung immer, wenn der Benutzer dies wünscht, sich selbst jedesmal automatisch neu programmiert, wenn der Empfänger durch den Benutzer eingeschaltet wird. Da bei jedem Einschalten eine Neuprogrammierung erfolgt, müssen die im Speicher gespeicherten Daten nicht geschützt werden. Nachteilig ist dabei, daß der Benutzer schnell eines Empfängers überdrüssig wird, der bei jedem Einschalten eine Zeit braucht, um alle verfügbaren Kanäle zu durchlaufen. Auch wird sich die Liste der Kanäle zu häufig ändern, wenn die automatische Neuprogrammierung bei jedem Einschalten des Empfängers vorgenommen wird, wenn man berücksichtigt, daß der Empfänger zu verschiedenen Zeiten des Tages und der Woche eingeschaltet wird und die Kanäle entweder in der passenden Weise aktiv sind oder nicht. Darüber hinaus ist es gut möglich, daß der Benutzer aufgrund seiner persönlichen Neigung absichtlich einen andernfalls aktiven Kanal aus der Speichereinrichtung löscht. Eine bei jedem Einschalten des Empfängers die Speichereinrichtung selbstprogrammierende Einrichtung würde den gelöschten Kanal in den Speicher zurücknehmen. Daher würde der gelöschte Kanal entgegen den Wünschen des Benutzers eingestellt werden.

Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine mit flüchtigen Speichern arbeitende Anordnung zur Selbstprogram­ mierung der automatischen Abstimmung eines Empfängers zu schaffen, welche nicht bei jedem Einschalten des Empfängers eine Selbstprogrammierung durchführt.

Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Vorteilhafte Weiterbildungen der Anordnung sind in den Unteransprüchen gekenn­ zeichnet.

Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird der Bereich der empfangbaren Kanäle automatisch abgetastet und ein Speicher mit Daten über aktive Kanäle programmiert, wenn der Empfänger nach einer Unterbrechung des Wechselstromnetzes das erste Mal eingeschaltet wird. Die Information über die aktiven Kanäle (Sprungliste) wird sonst in einem kostengünstigen flüchtigen Speicher durch eine Bereitschaftsstromversorgung aufrechterhalten. Weiter wird eine Einrichtung beschrieben, mit der die Zuführung des Bereitschaftsstromes abgetastet und automatisch nach der ersten Betäti­ gung des Empfängers durch einen Benutzer eine Selbstprogram­ mierungsfunktion gestartet wird. Die automatische Selbst­ programmierung der Speichereinrichtung wird danach bis nach dem nächsten Auftreten einer Netzunterbrechung verhindert.

Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.

Die Figur zeigt teilweise als Blockdiagramm und teilweise als Schaltbild ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Er­ findung, das beispielsweise in einem Fernsehempfänger Ver­ wendung finden kann.

In der Figur ist eine vom Benutzer betätigbare Empfänger­ steuerungstastatur 100 über einen Bus 110 mit vier Leitungen mit einem Empfänger 300 gekoppelt. Der Empfänger 300 spricht auf die vom Benutzer über die Tastatur 100 eingegebenen Tastenkommandos an, um ausgewählte Kanäle abzustimmen. Die Tastatur 100 kann beispielsweise Tasten enthalten, die bei ihrer Betätigung Codes erzeugen, welche die Ziffern 0 bis 9 und die Funktion "laut", "leiste", "höherer Kanal", "nie­ drigerer Kanal" und "EIN/AUS" repräsentieren. Der Empfänger 300 ist auch mit einer Programmierungstastatur 200 gekoppelt, die Tasten "EINFÜGEN" 202, "LÖSCHEN" 204 und "Selbstprogram­ mierung" 210 enthält, um die Daten für die Programmierung der Kanalauswahl in einen im Empfänger 300 enthaltenen Spei­ cher 340 zu programmieren. Der Empfänger 300 steht in Kommu­ nikation und wird mit Strom versorgt über einen zwischen den Empfänger 300 und ein Chassis 400 gekoppelten Bus 310 mit mehreren Leitungen. Im Chassis 400 werden Video- und Audio­ signale von einem durch den Empfänger 300 erzeugten Zwischen­ frequenzsignal für die endgültige Anzeige der Videosignale auf einer (nicht dargestellten) Bildröhre und die endgültige Zuführung der Audiosignale zu (nicht dargestellten) Laut­ sprechern abgeleitet.

Der Empfänger 300 enthält auch eine Selbstprogrammierungs­ steuerschaltung 320, die den Empfänger 300 so steuert, daß er den gesamten Bereich des Speichers durchläuft und Daten über aktive Kanäle in einem kostengünstigen flüchtigen Spei­ cher 340 abspeichert. Die Tastatur 200 zur Steuerung der Programmierung ist mit dem Empfänger 300 über Kabel W1, W2, W3, W4, W5 und W6 gekoppelt und enthält, wie oben erwähnt, eine Selbstprogrammierungstaste 210, welche bei Betätigung durch einen Benutzer dem Empfänger 300 signalisiert, das Durchlaufen der Kanäle zur Selbstprogrammierung zu beginnen. Im einzelnen werden beim Drücken der Selbstprogrammierungs­ taste 210 die Leitungen W5 und W6 kurzgeschlossen, wodurch dem Empfänger 300 signalisiert wird, daß der Benutzer eine Aktivierung der Selbstprogrammierungsfunktion wünscht. Die Leitungen W1 und W4 übertragen die codierten Daten von den in der Programmierungstastatur 200 enthaltenen Tasten "EINFÜGEN" 202 und "LÖSCHEN" 204 zum Empfänger 300.

Damit die (nicht dargestellte) Fernsteuerschaltung und die "EIN/AUS"-Taste der Tastatur 100 funktionsfähig sind, müssen sie durch eine Bereitschaftsstromversorgung VSB (die auf dem Chassis 400 angeordnet ist) während des Zeitraums versorgt werden, wenn der Empfänger abgeschaltet ist und die Betriebs­ stromversorgungsquelle Vop außer Betrieb ist. Der Empfänger 300 liefert die Spannung VSB an die Leitungen des Bus 110 und über eine Leitung 309 und "Pull-up"-Widerstände R 302 bis R 308 an die Leitungen W1 bis W4. Die bisher beschriebene Schaltung ist im Stande der Technik bekannt, beispielsweise aus "RCA Color Television Basic Service Data", 1986 CTC 133, zu beziehen bei RCA Technical Publications, Indianapolis, Indiana, USA. Nun soll im einzelnen der erfindungsgemäße Teil der Anordnung beschrieben werden.

Die Spannung VSB wird durch Dioden D1 bis D4 von den Lei­ tungen W1 bis W4 zu der Verbindung J1 von einem Ende eines Widerstandes R1, der Emitterelektrode von Q1, dem Anschluß VDD eines Setz-Rücksetz (R-S)-Flipflops IC1 und einem Ende eines Widerstandes R4 gekoppelt. Ein Widerstand R2 ist zwi­ schen das andere Ende des Widerstande R1 und einen Punkt des Bezugspotentials, z. B. Masse, gekoppelt. Der Verbindungs­ punkt der Widerstände R1 und R2 ist mit der Basis des Tran­ sistors Q1 und über einen Kondensator C1 mit Masse gekoppelt. Der Kollektor des Transistors Q1 ist mit einem Ende eines Widerstandes R3 und dem Rücksetzanschluß R des Flipflops IC1 gekoppelt. Das andere Ende des Widerstands R3 ist mit Masse gekoppelt ebenso wie der Anschluß VSS des Flipflops IC1.

Der Ausgangsanschluß des Flipflops IC1 ist über einen Kon­ densator C2 mit der Verbindung des Widerstandes R4 und eines Widerstandes R5 gekoppelt, das andere Ende von R5 ist mit der Basis von Q2 gekoppelt. Die Emitter- und Kollektorelek­ troden von Q2 sind mit den Leitungen W5 bzw. W6 verbunden. Die Spannung Vop vom Chassis 400 ist über einen Spannungs­ teiler R6/R7 zum Setzeingang S von IC1 gekoppelt. Die Ver­ bindung der Widerstände R6 und R7 ist über einen Kondensator C3 auf Masse überbrückt.

Die oben beschriebene Schaltung arbeitet wie folgt. Im Falle einer länger als 3 bis 5 Sekunden dauernden Netzunterbrechung gehen die im flüchtigen Speicher 340 gespeicherten Daten über die aktiven Kanäle verloren, da dieser durch die Bereit­ schaftsstromversorgung VSB unterhalten wird, die vom Wechsel­ stromnetz abhängig ist. Wenn die Versorgung des Wechsel­ stromnetzes wieder vorliegt, erscheint die Spannung VSB wie­ derum an den Anoden von D1 bis D4, wird der Verbindung J1 zugeführt und versorgt das Flipflop IC1. Der Transistor Q1 wird für eine im wesentlichen durch die Zeitkonstanten einer den Widerstand R1 und dem Kondensator C1 enthaltenden Schal­ tung zum Leiten veranlaßt. Die Leitung des Transistors Q1 bewirkt, daß am Rücksetzeingang R des Flipflops IC1 ein Impuls erscheint, was wiederum bewirkt, daß der -Ausgang von IC1 ein hochpegeliges Signal erzeugt. Damit ist das Auf­ treten von VSB detektiert und im Flipflop IC1 gespeichert, welches als eine die Information, daß ein Netzausfall aufge­ treten ist und die Versorgung nun wieder besteht, erhaltende Speichereinrichtung wirkt. Es tritt keine weitere Funktion auf, bis der Empfänger von einem Benutzer eingeschaltet wird.

Wenn der Benutzer als nächstes den Empfänger einschaltet, wird die Spannung Vop im Chassis 400 erzeugt und dem Setz­ eingang S vom IC1 über den Spannungsteiler R6/R7 zugeführt. Die Zeitkonstante dieser Schaltung hängt von dem Wert von C3 und dem Verhältnis von R6 zu R7 ab und verzögert den Be­ trieb der Schaltung, um dem Empfänger das normale Anlaufen zu ermöglichen. Wenn die Zeitverzögerung abläuft, wird das Flipflop IC1 gesetzt, was einen Übergang des -Ausgang auf den niedrigen Pegel bewirkt und ein niedrigpegeliger Impuls über den Kondensator C2 und den Widerstand R5 der Basis des Transistors Q2 zugeführt. Der Transistor Q2 wird dadurch in den leitenden Zustand vorgespannt, wodurch die Leitungen W5 und W6 kurzgeschlossen werden, bis der Kondensator C2 im wesentlichen vollständig ist. Das Kurzschließen der Leitun­ gen W5 und W6 bewirkt, daß der Empfänger seinen gesamten Kanalbereich automatisch durchläuft und den flüchtigen Spei­ cher 340 mit den während des Netzausfalls verlorenen Daten neu programmiert.

Nach der Funktion der Selbstprogrammierungsschaltung kann der Benutzer durch Betätigen der "LÖSCH"-Taste 204 uner­ wünschte Kanäle manuell aus dem Speicher entfernen. In glei­ cher Weise können durch Betätigung der "EINFÜGUNGS"-Taste 202 zusätzlich Kanäle eingefügt werden, beispielsweise wenn man einen normalerweise nicht benutzten Fernsehkanal ein­ fügen will, der von einem Videorecorder, einem Videoplatten­ spieler oder einem Videospiel benutzt wird.

Wenn nach einem Netzausfall die Versorgung wiederkehrt oder wenn der Empfänger das erste Mal an das Wechselstromnetz angesteckt wird, wird die Spannung VSB erzeugt. Da die Detektionsschaltung R1, C1, Q1 auf die erstmalige Zuführung von VSB anspricht, wird die automatische Selbstprogrammie­ rung nicht jedesmal beim Einschalten des Empfängers durch den Benutzer auftreten, sondern sie wird nur bei ihrer Not­ wendigkeit erfolgen (d. h., nachdem durch einen Netzausfall die in der Speichereinrichtung gespeicherten Daten über die aktiven Kanäle verlorengegangen sind). Dieses Merkmal ent­ bindet den Benutzer davon, jedesmal beim Einschalten des Empfängers gelangweilt auf den vollständigen Ablauf des Selbstprogrammierungsvorgangs warten zu müssen.

Auf diese Weise ist eine Schaltung geschaffen worden, welche die oben unter Bezugnahme auf beispielsweise ein Hotel mit einer großen Anzahl von selbstprogrammierenden Fernseh­ empfängern angesprochenen Probleme löst, indem nach einem Netzausfall die Neuprogrammierung jedes Empfängers auto­ matisch durchgeführt wird, wenn ein Benutzer das nächste Mal den Empfänger einschaltet.

Claims (9)

1. Anordnung zur Durchführung der Selbstprogrammierungs­ funktion der automatischen Abstimmung eines Empfängers über einen Bereich von Kanälen und zum Speichern von Daten über aktive Kanäle in einer Speichereinrichtung, mit einer Ein­ richtung zum automatischen Starten der Selbstprogrammierungs­ funktion nach Unterbrechung der Stromversorgung des Empfängers, gekennzeichnet durch eine beim Netzanschluß des Empfängers eingeschaltete Bereitschaftsstromquelle (VSB) und eine Steuerschaltung (Q₁, D₁; D₂; D₃; D₄; IC₁, R₄, C₂, Q₂), welche die automatische Selbstprogrammierung der Speichereinrichtung (320, 340) nach einer Unterbrechung der Betriebsstromversorgung des Empfängers verhindert und erst nach einer Unterbrechung der Bereitschaftsstromversorgung startet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstimmeinrichtung (300) des Empfängers einen Selbst­ programmierungs-Steuereingang (W₅, W₆) hat und bei Zuführung eines Selbstprogrammierungs-Steuersignals automatisch den Bereich der Kanäle durchläuft und die Speichereinrichtung (340) mit den Daten über aktive Kanäle programmiert, und daß die Steuerschaltung (Q₁, D₁; D₂; D₃; D₄; IC₁, R₄, C₂, Q₂) für die automatische Selbstprogrammierung bei erstmaliger Zuführung des Bereitschaftsstromes das Selbstprogrammierungs-Steuer­ signal automatisch erzeugt, wenn der Empfänger (300, 400) das nächste Mal durch den Benutzer eingeschaltet wird.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung für die automatische Selbstprogram­ mierung einen Detektor (D₁, D₂, D₃, D₄, Q₁), der mit der Bereit­ schaftsstromquelle (VSB) gekoppelt ist und beim Feststellen der Zuführung des Bereitschaftsstromes ein Detektionssignal erzeugt, und eine Speichereinrichtung (IC₁) mit einem an den Detektor angeschlossenen ersten Eingang (R), einem an die Betriebsstromquelle (VOP) angeschlossenen zweiten Eingang (S) und einem Ausgang (), der mit dem Selbstprogrammierungs- Steuereingang (W₅, W₆) der Abstimmeinrichtung gekoppelt ist, enthält, und daß die Speichereinrichtung (IC₁) auf das Detek­ tionssignal anspricht, um ein die Zuführung des Bereitschafts­ stromes anzeigendes Signal zu erzeugen und an ihrem Ausgang zu speichern, und auf die Zuführung des Betriebsstroms an ihrem zweiten Eingang anspricht, um das gespeicherte Detek­ tionssignal an ihrem Ausgang so zu ändern, daß das Selbst­ programmierungs-Steuersignal erzeugt wird, und daß die Abstimmeinrichtung (300, 320, 340) bei Zuführung des Selbst­ programmierungs-Steuersignals die Selbstprogrammierungs- Steuerfunktion durchführt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung (IC₁) eine Flipflop-Schaltung aufweist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor folgendes enthält:
einen ersten Widerstand (R1), der mit dem ersten Ende an die Bereitschaftsstromquelle (VSB) angeschlossen ist,
einen zwischen das erste Ende des ersten Widerstandes und eine Bezugspotentialquelle geschalteten ersten Kondensator (C₁),
und einen ersten Transistor (Q₁), dessen Basis an die Ver­ bindung zwischen dem ersten Widerstand und dem ersten Kon­ densator angeschlossen ist, dessen Emitter an die Bereit­ schaftsstromquelle angeschlossen ist und dessen Kollektor mit dem ersten Eingang der Speichereinrichtung gekoppelt ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Selbstprogrammierungs-Steuereinrichtung eine zwischen der Betriebsstromquelle (Vop) und der Speicher­ einrichtung (IC1) angeordnete Verzögerungseinrichtung (R₆, C₃) enthält, um die Erzeugung des Selbstprogrammierungs-Steuer­ signals um ein vorgegebenes Zeitintervall zu verzögern.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungseinrichtung einen zweiten Widerstand (R6) und einen zweiten Kondensator (C3) enthält.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Selbstprogrammierungs-Steuereingang erste und zweite Anschlüsse (W5, W6) aufweist und daß die Steuerschaltung für die automatische Selbstprogrammierung einen zweiten Transistor (Q2) enthält, der mit seiner Basis an die Speicher­ einrichtung (IC2) angeschlossen ist und mit Emitter und Kollektor mit dem ersten bzw. zweiten Anschluß gekoppelt ist zur Übertragung des Selbstprogrammierungs-Steuersignals durch Bildung eines Strompfades niedriger Impedanz zwischen dem ersten und zweiten Anschluß der Abstimmeinrichtung (300, 320, 340).
9. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor und die Speichereinrichtung an einem Verbindungspunkt (J1) zusammengeschaltet sind, zwischen den und die Bereitschaftsstromquelle (VSB) eine Diode (D₁; D₂; D₃; D₄) geschaltet ist, um den Bereitschaftsstrom dem Detektor und der Speichereinrichtung zuzuführen.
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