DE380029C - Vorrichtung zum Betaetigen von Absperr- und Drosselorganen fuer Gasleitungen - Google Patents

Vorrichtung zum Betaetigen von Absperr- und Drosselorganen fuer Gasleitungen

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DE380029C
DE380029C DEB106830D DEB0106830D DE380029C DE 380029 C DE380029 C DE 380029C DE B106830 D DEB106830 D DE B106830D DE B0106830 D DEB0106830 D DE B0106830D DE 380029 C DE380029 C DE 380029C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 3. SEPTEMBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 c GRUPPE
(B 106630 VI\4c)
Adalbert Besta in Ruhrort. Vorrichtung zum Betätigen von Absperr- und Drosselorganen für Gasleitungen.
Zusatz zum Patent 364682.
Patentiert, im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1922 ab. Längste Dauer: 23. Februar 1936.
In dem Patent 364682 ist das Abschlußoder Drosselorgan durch Drahtzüge, Gestänge oder ähnliche mechanische Übertragungsmittel
Vereinfachung der vorgenannten Vorrichtung dar.
Bei der neuen Vorrichtung wird das Gefäß,
mit einem Schwimmer verbunden, | welches den Schwimmer aufnimmt, mit der
Die neue Erfindung stellt eine wesentliche | Gasleitung verbunden und ist als ein Teil der 10
Gasleitung anzusehen. Der Schwimmer kann in sehr einfacher Weise ausgebildet werden. Der Hochbehälter zur Aufspeicherung des Wassers wird oberhalb des Schwimmergefäßes auf der Gasleitung angebracht. Die Seitenwände des Hochbehälters können doppelwandig ausgebildet sein, damit im Winter das Avärmere Gas durch diese Räume geführt wird, so daß das Wasser in dem Behälter vor dem Einfrieren geschützt ist. Die Vorrichtung wird überall dort benötigt werden, wo ein sehr schnelles selbsttätiges Absperren bei einem gewissen Druck oder Unterdruck verlangt wird. Das Einstellen der Vorrichtung für Betätigung bei Druck oder Unterdruck wird durch die Belastung des Haubenschwimmers bewirkt, und zwar kann hierzu ein Laufgewicht benutzt werden, welches über dem Haubenschwimmer angeordnet wird. Ist die Vorrichtung z. B. auf Unterdruck eingestellt, so wirkt der Unterdruck durch den Haubenschwimmer durch einen Verbindungshebel, der ein U-förmig gebogenes Rohr abhebt, so daß das Wasser durch die Verlängerung des U-förmig gebogenen Rohres nach dem Schwimmerraum abfließt. Bei der Betätigung der Vorrichtung strömt das Wasser in den unten liegenden Schwimmerbehälter, hebt den Schwimmer bis zur Scheidewand und schließt dadurch die Leitung ab. Der Schwimmer dient hier unmittelbar zum plötzlichen Abschließen der Gasleitung.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In der Gasleitung B-C ist ein Schwimmergefäß A so eingebaut, daß die Gase gezwungen sind, durch den unteren Teil des Schwimmergefäßes hindurchzutreten. Über dem Schwimmergefäß A ist der Speicherbehälter D angebracht, der die aus dem Hauptpatent bekannten mechanischen Einrichtungen trägt. Über dem Siphonrohr K und dem Verbindungshebel R, der den Haubenschwimmer P mit dem Siphonrohr K verbindet, ist das Laufgewicht S angeordnet, welches auf dem Lineal T beliebig verschoben werden kann, so daß die Betätigung der Vorrichtung bei einem beliebig gewählten Druck oder Unterdruck erfolgt. Bei eintretendem Unterdruck wirkt der Haubenschwimmer P durch den Verbindungshebel R auf das U-förmig gestaltete Rohr /C, welches von dem Rohr L abgehoben wird, so daß das Wasser aus dem Gefäß D durch das Rohr L nach dem Schwimmergefäß A fließen kann. Der Speicherbehälter D ist mit Kammern E und E1 umgeben, die mit den Gasleitungen D und C in Verbindung stehen, wodurch das Wasser des Speicherbehälters im Winter vor dem Einfrieren geschützt ist. Die Gase werden bei normalem Betrieb in Pfeilrichtung von B nach C durch die Vorrichtung geführt. Bei eintretendem starken Unterdruck wechselt das Gas seine Richtung, so daß an dem mit C verbundenen Gasverbraucher Luft in die Leitung, und zwar in Riehtung C-B, gelangen würde, wenn nicht sofort das Wasser aus D durch das Rohr L nach A geführt würde, wo der Schwimmer H, der sich um / dreht und auf N ruht, sich beim Hochsteigen an die Zwischenwand anlehnt und die Leitung absperrt. Soll die Leitung wieder in Betrieb genommen werden, so wird das Wasser durch den Schieber F aus dem Schwimmergefäß abgelassen, wobei sich der Schwimmer in seine alte Lage zurücklegt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Betätigen von Absperr- und Drosselorganen für Gasleitungen nach Patent 364682, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmerbehälter als ein Teil der Gasleitung ausgebildet ist. durch welchen die Gase geführt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherbehälter unmittelbar über dem die Gase durchströmenden Schwimmerbehälter angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherbehälter seitlich doppelwandig ausgeführt ist, so daß die Gase den Boden und die Seitenwände umspülen.
4. \*orrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur beliebigen Druck- oder Unterdruckeinstellung für den Betätigungsmoment des Siphonrohres über Haubenschwimmer und Siphonrohr und in Verbindung mit denselben ein Laufgewicht angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB106830D 1922-10-06 1922-10-06 Vorrichtung zum Betaetigen von Absperr- und Drosselorganen fuer Gasleitungen Expired DE380029C (de)

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