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Mahlgang mit mehreren zwischen dem Aussenumfang einer Mittelwalze und dem Innenumfang des geschlossenen Mahlgehaeuses umlaufenden Zwischenwalzen

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B02C15/123 Mills with at least two discs or rings and interposed balls or rollers mounted like ball or roller bearings with rings and interposed rollers

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DE376146C

Germany

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English
Current Assignee
Individual

Worldwide applications
1921 DE

Application DEC31237D events
1923-05-28
Application granted
Expired

Description

DEUTSCHIS REICH
AUSGEGEBEN AM 28. MAl 1923
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 376146 -KLASSE 50 c GRUPPE 1
(C 31237 Illjsoc)
Max Cahn in Köln a. Rh.
Mahlgang mit mehreren zwischen dem Außenumfang einer Mittelwalze und dem Innenumfang des geschlossenen Mahlgehäuses umlaufenden Zwischenwalzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Oktober 1921 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mahl- | des geschlossenen zylindrischen Mahlgehäuses gang für beliebige teigartige, körnige und meh- j mehrere Zwischenwalzen umlaufen und hierlige Stoffe. Er gehört jener Art von Mahl- durch den Stoff vermählen. Um nun bei dieser
gangen an, bei welcher zwischen dem Außenumfang einer Mittelwalze und dem Innenumfang
Art von Mahlgängen eine wesentlich stärkere Mahlwirkung als bisher zu erzielen, ist gemäß 10
vorliegender Erfindung die Einrichtung getroffen, daß die Zwischenwalzen voneinander nur um ganz geringes Spiel abstehen und durch dieses Spiel die zwischen ihnen und der Gehäuseinnenwand einerseits und die zwischen ihnen und der Mittelwalze anderseits vorhandenen, in zwei konzentrischen Reihen zueinander liegenden bogendreieckförmigen Hohlräume miteinander in Verbindung stehen. Hierdurch ίο wird erreicht, daß der zu vermählende Stoff durch die engen Spalten hindurch aus der inneren Reihe in die äußeren Hohlräume geqiietscht und hier weitervermahlen wird. Die Mahlwirkung kann hierbei noch dadurch wesentlieh verstärkt werden, daß die Durchmesser der miteinander arbeitenden Walzen von den Teilkreisdurchmessern der an ihnen angebrachten Zahnräder um ein geringes abweichen, so daß an den Berührungsstellen ein das Mahlen ao des Stoffes begünstigendes Gleiten entsteht.
Der neue Mahlgang ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt. Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt durch den Mahlgang. Innerhalb des liegend angeordneten hohlzylindrischen Gehäuses α ist in der Längsachse auf der angetriebenen Welle b eine Walze c angebracht. Diese Walze wird von einer entsprechenden Anzahl von Umlaufwalzen d um- ^eben, die sowohl die Mittelwalze c wie den Innenumfang des Hohlzylinders α berühren. Je zwei benachbarte Umlaufwalzen d lassen nur einen ganz geringen Spielraum von etwa 1 mm Breite zwischen sich frei. An den Stirnenden der Mittelwalze c sind Zahnräder c befestigt, in welche die an den Stirnenden der Umlauf walzen d befestigten Zahnräder f eingreifen. Diese wieder laufen in den Innenverzahnungen g des hohlzylindrischen Gehäuses. Wenn sich also die Mittelwalze c dreht, so walzen die Zahnräder f der Umlauf walzen auf der Innenverzahnung g des Gehäuses ab und umkreisen die Mittelwalze nach Art von Planetenrädern. Da nun die Durchmesser der Mittelwalze und der Umlaufwalzen gegenüber den Teilkreisdurchmessern der zugehörigen Verzahnungen etwas verschieden groß sind, so findet an den Berührungsstellen nicht eine reine Abrollung, sondern ein Gleiten statt, wodurch der Mahlvorgang begünstigt wird.
Der zxi vermählende Stoff wird durch einen Trichter h einer auf der Welle b der Mittelwalze angeordneten Förderschnecke / oder einer sonstigen Fördervorrichtung fortlaufend zugeführt und gelangt auf diese Weise von der einen Stirnseite der Walzen her in die inneren Hohlräume k, die rings um die Mittelwalze c herum zwischen dieser und den Umlaufwalzen d liegen und den Querschnitt von Bogendreiecken besitzen. In diesen Hohlräumen findet, da die Umlaufwalzen auf dem Umfang der Mittelwalze sich gleitend abwälzen, ein sehr wirksames Vermählen des Stoffes statt. Da der letztere keinen anderen Ausweg besitzt, so wird er nach kräftiger Vermahlung durch die geringen Zwischenräume zwischen je zwei benachbarten Umlaufwalzen hindurch in die äußeren Hohlräume I gequetscht, die zwischen dem Innenumfang des Hohlzylinders α und den Umlaufwalzen liegen und deren Querschnitt ebenfalls die Form von Bogendreiecken besitzen. In diesen Hohlräumen, die entsprechend größer sind als die inneren Hohlräume k, wird der Stoff durch das Umlaufen der äußeren Walzen weitervermahlen und zur feinsten Mehlform zerquetscht. Die Abführung des fertigen Erzeugnisses kann am entgegengesetzten Ende des Hohlzylinders durch eine entsprechende Öffnung des letzteren absatzweise oder auch dauernd erfolgen.
Bei der gezeichneten Ausführungsform ist die Mittelwalze c von sechs umlaufenden Außenwalzen d umgeben. Die Anzahl der letzteren könnte aber auch eine andere sein.
Die Maschine bietet den Vorteil, daß sie keinerlei Ölung bedarf, so daß das Mahlgut nicht verunreinigt wird.

Claims (2)
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Patent-Ansprüche:
1. Mahlgang mit mehreren zwischen dem Außenumfang einer Mittelwalze und dem Innenumfang des geschlossenen Mahlgehäuses umlaufenden Zwischenwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwalzen (d) voneinander mit ganz geringem Spiel abstehen, durch das die zwischen ihnen und der Gehäuseinnenwand einerseits und die zwischen ihnen und der Mittelwalze anderseits vorhandenen, in zwei konzentrischen Reihen zueinanderliegenden bogendreieckförmigen Hohlräume (k, I) miteinander in Verbindung stehen, so daß der zu vermählende Stoff durch die engen Spalten hindurch aus der inneren Reihe (k) in die äußeren Hohlräume (/) gequetscht und hier weitervermahlen wird.
2. Mahlgang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der miteinander arbeitenden Walzen (c und d) von den Teilkreisdurchmessern der an ihnen angebrachten Zahnräder (e und t) um ein geringes abweichen, so daß an den Berührungsstellen ein das Mahlen des Stoffes begünstigendes Gleiten entsteht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.