DE3720284C2 - - Google Patents

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DE3720284C2
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/84Systems specially adapted for particular applications
    • G01N21/88Investigating the presence of flaws or contamination
    • G01N21/8803Visual inspection

Description

Die Erfindung betrifft ein Wasserzeichenprüfgerät gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einem bis auf die Hilfsvorrichtung dieser Gerät-Gattung angehörenden, aus dem DE-GM 83 20 020 (Fig. 4) bekannten Gerät ist als Anpreßelement ein Bolzen (12) wie eine Bewegungsspindel am Gehäuse (1) an einer Stelle gelagert, die der unteren Breitseite der Scheibe (15) gegenüberliegt, und die Anpreßplatte (13) mittels eines Schwenkarmes an einer Stelle (19) des Gehäuses gelagert, welche sich in größerer Entfernung von der Scheibe nahezu in deren Höhe befindet. Infolgedessen ist der Angriffspunkt des beweglichen Anpreßelementes (12) an der Anpreßplatte (13) ausschließlich parallel zur Flächennormalen der Unterseite der Anpreßplatte bewegbar, und zwar durch Schrauben. Es kann daher vorkommen, daß die Briefmarke (14), deren Wasserzeichen geprüft werden soll, wenn ihr Zentrum nicht auf der Achse des Anpreßbolzens (12) liegt, nicht unter gleichmäßigem Druck an die Scheibe (15) gepreßt wird, so daß das Wasserzeichen in der einen oder anderen Ecke der Briefmarke nicht so deutlich hervortritt wie in den übrigen Ecken. Dies wird häufig geschehen, weil die Briefmarke nie genau ins Zentrum der hier mit der Anpreßplatte identischen Auflageplatte (13) legbar ist, zumal diese vor ihrer Anpressung zur Auflage der Briefmarke in eine Schräglage zu bringen ist.
Bei einer aus dem DE-GM 84 36 690 (Fig. 1) an sich und in Verbindung mit einem Wasserzeichenprüfgerät bekannten Hilfsvorrichtung der eingangs genannten Art ist eine durchsichtige Abdeckfolie (3) vorhanden, die an die quer durchleuchtete, durchsichtige Scheibe eines gattungsfremden Wasserzeichenprüfgerätes (9) mittels dessen Anpreßplatte (10) angedrückt werden soll, welche die Auflageplatte (2) der Hilfsvorrichtung (1) trägt. Diese Hilfsvorrichtung erleichtert zwar die Handhabung der hinsichtlich ihres Wasserzeichens zu prüfenden Briefmarke; sie hat jedoch keinerlei vorteilhafte optische Wirkung - im Gegenteil, eine durchsichtige Abdeckfolie gibt dem Benutzer der Hilfsvorrichtung freie Sicht auf die Briefmarke, und zwar auf deren Bildseite, wenn ein Markenträger vorhanden ist. Dieses Bild stört bei der Wasserzeichenprüfung von Ganzstücken, d. h. Briefumschlägen und Postkarten mit aufgeklebter Briefmarke.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Wasserzeichenprüfgerät nach dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 zu schaffen, welches eine Sichtbarmachung des Wasserzeichens einer Briefmarke gleichmäßig über deren ganze Fläche oder über einen Teil derselben mit verbessertem Ergebnis ermöglicht, und zwar auch bei Ganzstücken als Markenträgern.
Diese Aufgabe ist bei einem solchen Wasserzeichenprüfgerät durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Dabei kann "quer" bei waagrechter Scheiben- und Plattenanordnung jede waagrechte Richtung bedeuten. Die undurchsichtige Abdeckfolie, die vorzugsweiße milchig weiß und wesentlich dicker ist als die Kontaktfolie, verhindert insbesondere dann, wenn die zu untersuchende Briefmarke mit ihrer Rückseite auf die Auflageplatte gelegt wird, so daß ihr "Gesicht" zur durchsichtigen Scheibe sieht, das Durchscheinen oder gar den Anblick der Vorderseite der Briefmarke bei ihrer Betrachtung durch die Scheibe, so daß das Prüfen des Wasserzeichens nicht gestört wird. Dadurch ist die Wasserzeichenprüfung auch bei aufgeklebten Briefmarken möglich, die nicht gewendet werden können. Die Abdeckfolie überträgt das Wasserzeichen auf die Kontaktfolie.
Die Kontaktfolie, die wesentlich dünner ist als die Abdeckfolie, kann sich einerseits an die ebene Unterseite der Scheibe und andererseits indirekt an die Oberfläche der Abdeckfolie anschmiegen, so daß ein abgebildetes Wasserzeichen der Briefmarke deutlich hervortritt. Die Möglichkeit, den Angriffspunkt des beweglichen Anpreßelementes an der Anpreßplatte in einer Richtung oder besser in zwei zueinander senkrechten Richtungen zu verlagern, kann vorteilhafterweise dazu genutzt werden, mit dem Angriffspunkt das Zentrum der Briefmarke aufzusuchen, bis sich beide in Blickrichtung durch die Scheibe decken, aber auch dazu, bestimmte Stellen des Wasserzeichens außerhalb des Zentrums der Briefmarke durch lokale Druckerhöhung besonders deutlich hervortreten zu lassen.
Eine erste von drei bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gerätes ist in Anspruch 2 gekennzeichnet. Dadurch, daß der Stift und die mit ihm versehene Anpreßplatte in der genannten Weise am Gehäuse geführt sind, wird nicht nur ein Herausfallen der Anpreßplatte aus dem Gehäuse verhindert, sondern im Hinblick auf das Vorhandensein der die Anpreßplatte unterstützenden Andrückvorrichtung auch auf besonders einfache Weise erreicht, daß die Anpreßplatte durch Ziehen und Schieben des Stiftes von der Scheibe entfernbar bzw. dieser annäherbar ist, wobei beide Bewegungen bei Nichtbewegung des Anpreßelementes Drehbewegungen und bei entsprechender Bewegung des Anpreßelementes Verschiebebewegungen senkrecht zur Scheibe sind. - Durch den ein- oder zweifach vorhandenen schlitzförmigen Durchbruch des Gehäuses läßt sich die Hilfsvorrichtung vorübergehend mit dem Gerät verbinden, wenn das Wasserzeichen einer Briefmarke geprüft werden soll, und danach ebenso einfach vom Gerät trennen, wenn diese Prüfung beendet ist, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, Briefmarken auf relativ großen Ganzstücken wie Briefteilen, Briefumschlägen und Postkarten in größerer Entfernung vom Gerät in die Hilfsvorrichtung einzulegen, ohne daß dabei Geräteteile stören.
Die erste Ausführungsform, deren Andrückvorrichtung wie die Andrückvorrichtung des Wasserzeichenprüfgerätes gemäß DE-PS 32 33 005 als Anpreßelement eine Druckschraube mit Drehkopf aufweist, deren Gewindeschaft durch ein Lagerteil am Gehäuseboden geschraubt und mit seinem inneren, freien Ende gegen die Unterseite der Anpreßplatte festziehbar ist, ist darüber hinaus in Anspruch 3 gekennzeichnet. Durch die Führung des Lagerteiles am Gehäuse entfällt eine gesonderte Drehsicherung des Lagerteiles. Dank des Drehknebels als Drehkopf kann ein bestimmtes Drehmoment bequemer als mittels einer Kreisscheibe erzeugt werden. Die Führung der Druckschraube in einem Gehäuseschlitz ist besonders einfach und schafft einen Freiheitsgrad der Beweglichkeit des Anpreßelementes, welcher genügt, falls Vorsorge getroffen ist, daß die zu untersuchende Briefmarke in der Richtung senkrecht zur Längsrichtung des Führungsschlitzes und parallel zu der Richtung, in der die Hilfsvorrichtung in das Gehäuse eingeführt wird, mit ihrem Zentrum über den Führungsschlitz zu liegen kommt. Dies kann durch zur Briefmarkenpositionierung auf der Auflageplatte der Hilfsvorrichtung bestimmte Markierungen dieser Platte und durch Markierungen der Kontaktfolie der Hilfsvorrichtung zu deren Positionierung im Gehäuse ungefähr erreicht werden. Die Längenverhältnisse des Führungsschlitzes, der Anpreßplatte und des Fensterausschnittes zueinander sind so gewählt, daß ein möglichst langer Teil der Anpreßplatte geeignet ist, die in der Hilfsvorrichtung enthaltene Briefmarke im Bereich des Fensterausschnittes gegen die Scheibe zu drücken. - Bei einer Variante der ersten Ausführungsform, welche ebenfalls für Ganzstücke bestimmt und geeignet ist, könnte die Andrückvorrichtung einen durch den Führungsschlitz im Gehäuseboden herausragenden Hebel mit gegen die Unterseite der Anpreßplatte drückendem Exzenter am inneren Hebelende und einem Achsstummel aufweisen, der den Hebel in der Nähe des Exzenters durchdringt und auf dem Gehäuseboden lagert sowie endseitig vom Gehäuse geführt wird, falls die Führung des Hebels im Schlitz des Gehäusebodens nicht ausreicht, um zu verhindern, daß sich die Achse bei einer ungeschickten Hebelbewegung schrägstellt.
Eine zweite und dritte der bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Wasserzeichenprüfgerätes ist in Anspruch 4 gekennzeichnet. Dadurch wird auf überraschend einfache Weise erreicht, daß durch eine bequeme Drehung des Knebels rasch der erforderliche Anpreßdruck zustande kommt und sogar stufenlos einstellbar ist, solange die Haftreibung zwischen Nocken und Anpreßplatte ausreicht.
Die zweite Ausführungsform mit, wie bei dem Wasserzeichenprüfgerät gemäß DE-GM 83 20 020 (Fig. 4) befestigter Scheibe und quaderförmiger Anpreßplatte als Auflageplatte, die um eine gehäusefeste Achse von der Scheibe weg- und auf diese zuschwenkbar ist, ist darüber hinaus in Anspruch 5 gekennzeichnet, so daß sich ein kompakterer Aufbau des Gerätes ergibt, weil der Schwenkarm des bekannten Gerätes entfällt.
Die dritte Ausführungsform, deren Auflageplatte wie wie bei dem bekannten Wasserzeichenprüfgerät gemäß DE-PS 32 33 005 mit der an einem ihrer Enden endseitig angelenkten Scheibe einen Schlitten bildet, der durch eine seitliche Öffnung des Gehäuses in dieses eingeführt ist, ist darüber hinaus in Anspruch 6 gekennzeichnet, so daß beide Platten wie bei der zweiten Ausführungsform auch zu einer einstückigen Auflage- und Anpreßplatte vereinigt sein könnten. Ein Schlitten hat den Vorteil, daß, zumal das geprüfte Wasserzeichen auch nach Entfernung des Schlittens aus dem Gehäuse durch dessen Scheibe solange sichtbar bleibt, bis die Kontaktfolie von der Scheibe abgezogen wird, die Briefmarke leichter handhabbar ist als in Verbindung mit dem Gehäuse.
Die drei bevorzugten Ausführungsformen sind ferner in Anspruch 7 gekennzeichnet, infolgedessen ist es möglich, das zu prüfende Wasserzeichen nicht nur ohne künstliche Lichtquelle im Durchlicht, das durch die ins Licht gehaltene schräge Stirnfläche der Scheibe einfällt und das Wasserzeichen negativ erscheinen läßt, d. h. hell in dunkler Umgebung, sondern wahlweise im Auflicht zu betrachten, wobei es positiv erscheint, also dunkel.
Die dritte Ausführungsform wird zweckmäßig nach Anspruch 8 eingerichtet.
Im folgenden ist die Erfindung anhand der durch die Zeichnung beispielhaft dargestellten drei bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Wasserzeichenprüfgerätes im einzelnen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen zentralen Längsschnitt nach der Linie I-I in Fig. 2 a durch die erste Ausführungsform;
Fig. 2 a einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 durch die erste Ausführungsform ohne Hilfsvorrichtung
Fig. 2 b einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 durch die Hilfsvorrichtung der ersten Ausführungsform in Verbindung mit einem eingelegten Ganzstück;
Fig. 3 einen zentralen Längsschnitt nach der Linie III-III in Fig. 5 durch die aufgeklappte zweite Ausführungsform;
Fig. 4 eine Seitenansicht der geschlossenen zweiten Ausführungsform in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 5;
Fig. 5 eine Stirnansicht der zweiten Ausführungsform in Richtung des Pfeiles V in Fig. 4;
Fig. 6 eine Stirnansicht der dritten Ausführungsform ohne Hilfsvorrichtung und zum Teil ohne Andrückvorrichtung in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 10;
Fig. 7 eine teilweise aufgebrochen dargestellte Draufsicht auf die dritte Ausführungsform;
Fig. 8 eine Seitenansicht der aufgeklappten Hilfsvorrichtung und eines Teils der Andrückvorrichtung der dritten Ausführungsform;
Fig. 9 eine abgebrochen dargestellte Draufsicht auf das in Fig. 8 Dargestellte; und
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X in Fig. 6 durch die dritte Ausführungsform mit Hilfsvorrichtung und Andrückvorrichtung.
Die erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wasserzeichenprüfgerätes weist gemäß Fig. 1 und 2 ein äußerlich quaderförmiges, längliches Gehäuse (12), beispielsweise aus Aluminium, mit zwei stirnseitigen Öffnungen (14) an den Enden auf. In der in Fig. 1 rechten Hälfte des Gehäusebodens (16) ist längs dessen Mittellinie ein länglicher Führungsschlitz (18) ausgebildet, dem ein ovaler Fensterausschnitt (20) des Gehäuses (12) gegenüberliegt, der etwas länger und viel breiter ist als der Führungsschlitz (18). In den oberen Hälften der zwei Seitenwände (22) des Gehäuses (12) erstreckt sich nahezu von einer Gehäuseöffnung (14) zur anderen je ein schmaler Einführschlitz (24), der ebenso wie der Führungsschlitz (18) und der Fensterausschnitt (20) die Gehäusewandung völlig durchbricht.
Unterhalb des Fensterausschnittes (20) befindet sich eine an dessen Berandung (26) beispielsweise durch Ankleben befestigte, im großen und ganzen quaderförmige Glasscheibe (28), deren in Fig. 1 rechter, keilförmiger Rand eine schräge Stirnfläche (30) aufweist, welche der in Fig. 1 rechten Gehäuseöffnung (14) unter 45° zugeneigt und vom Fensterausschnitt (20) abgekehrt ist.
Eine Andrückvorrichtung (32) besteht aus einer Druckschraube (34) als Anpreßelement mit einem Drehknebel (36) als Drehkopf, der sich außerhalb des Gehäuses (12) befindet, wobei ihr Gewindeschaft (38) den Schlitz (18) im Gehäuseboden (16) durchdringt und von diesem Schlitz senkrecht zu seiner Achse geführt wird aus einem auf dem Gehäuseboden (16) liegenden Lagerteil (40), das sich von einer Seitenwand (22) zur anderen erstreckt und von deren Innenseiten in Längsrichtung des Schlitzes (18) geführt wird, wobei seine Höhe so bemessen ist, daß die in das Lagerteil (40) soweit wie möglich eingedrehte Druckschraube (34) mit dem freien inneren Ende ihres Gewindeschaftes (38) nach oben in den Gehäusehohlraum herausragt; und aus einer quaderförmigen Anpreßplatte (42) zwischen der Druckschraube (34) und der Glasscheibe (28), an der die Anpreßplatte nahezu in Höhe der oberen Berandungskanten der beiden Einführschlitze (24) anliegen könnte, wobei dann die Flächennormale (44) ihrer Unterseite parallel zur Achse des Gewindeschaftes (38) der Druckschraube (34) und senkrecht zum ebenen Gehäuseboden (16) verlaufen würde. Die zwei seitlichen Ränder (46) der Anpreßplatte (42) werden ebenso wie die zwei seitlichen Ränder (48) des Lagerteiles (40) von den beiden Seitenwänden (22) des Gehäuses (12) in Längsrichtung des Schlitzes (18) geführt. Die Längserstreckung der Anpreßplatte (42) beginnt an der schrägen Stirnfläche (30) der Glasscheibe (28) und endet erst hinter derselben, so daß das innere Ende (50) der Anpreßplatte (42) einen Überstand bildet, in den von unten her ein gewöhnlicher Gewindestift (52) eingeschraubt ist, welcher sich durch eine radiales Spiel gebende Bohrung (54) im Gehäuseboden (16) ins Freie erstreckt, wo ein Schraubenkopf (56) als Griffende dient, dessen senkrechter Abstand von der Unterseite der Anpreßplatte (42) so eingestellt ist, daß das Griffende beim Anliegen der Anpreßplatte an der Glasscheibe (28) außerhalb des Gehäuses (12) greifbar wäre. Die Bohrung (54) für den Durchtritt des Gewindestiftes (52) befindet sich auf der Verlängerung der Mittellinie des Führungsschlitzes (18). - Ein Vergleich der Fig. 1 und 2 a veranschaulicht, daß der Angriffspunkt (58) des Gewindeschaftes (38) an der Anpreßplatte (42) durch Zurückdrehen der Druckschraube (34) in die Grenzebene verlegbar ist, in der sich die Anpreßplatte (42) und das Lagerteil (40) beim Aneinanderliegen berühren, bei dem die Oberseite der Anpreßplatte in Höhe der unteren Berandungskanten der beiden Einführschlitze (24) liegt. Der Angriffspunkt (58) kann durch Verschieben der Druckschraube (34) in Längsrichtung des Führungsschlitzes (18) entlang der Mittellinie der Unterseite der Anpreßplatte (42) verlagert werden, und zwar nahezu über die gesamte Länge des Fensterausschnittes (20).
Eine Hilfsvorrichtung (60) zur Handhabung einer zu untersuchenden Briefmarke (62), deren Wasserzeichen zu prüfen ist und die noch auf einem Briefumschlag (64) klebt, mit dem sie ein sogenanntes Ganzstück bildet, besteht aus einer angenähert biegesteifen, rechteckigen Auflageplatte (66) mit einer Breite, die geringer ist als die Länge der Einführschlitze (24) des Gehäuses (12); aus einer dickeren und längeren milchweißen Abdeckfolie (68) aus einem Kunststoffmaterial wie Polyester und aus einer dünneren, kürzeren und durchsichtigen, aber schwach eingefärbten (beispielsweise weiß) Kontaktfolie (70) aus einem Kunststoffmaterial wie Polyurethan. Die zwei Folien (68 und 70) sowie die Auflageplatte (66) sind an einem Rand, zum Auswechseln lösbar, miteinander verbunden, beispielsweise durch Verkleben mittels Klebestreifen, wobei die Abdeckfolie (68) zwischen der Auflageplatte (66) und der Kontaktfolie (70) liegt. Der Briefumschlag (64) ist mit seiner Rückseite auf die Auflageplatte (66) gelegt, so daß die auf seiner Vorderseite befindliche Briefmarke (62) an der Abdeckfolie (68) anliegt. Dabei ist unter die Briefmarke (62) ein etwas größeres Zwischenplättchen (72), beispielsweise aus Aluminium, in den Briefumschlag (64) gelegt, damit sich die Kanten der miteinander verklebt gewesenen Umschlagränder im Bereich der Briefmarke (62) nicht auf die Folien abdrücken, wenn die Hilfsvorrichtung (60) durch einen der beiden Einführschlitze (24) in das Gehäuse (12) zwischen die ortsfeste Glasscheibe (28) und die mittels des Drehknebels (36), aber auch des Schraubenkopfes (56) von ihr entfernte Anpreßplatte (42) geschoben ist, wobei darauf geachtet wurde, daß die Briefmarke (62) und der Angriffspunkt (58) des Gewindeschaftes (38) an der Anpreßplatte übereinanderliegen, und anschließend die Druckschraube (34) unter Einklemmung der Hilfsvorrichtung gegen die Unterseite der Anpreßplatte festgezogen worden ist.
Die zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wasserzeichenprüfgerätes weist gemäß Fig. 3 bis 5 ein U- förmig profiliertes Gehäuse (112) auf, das außer zwei stirnseitigen Öffnungen (114) eine untere Öffnung (174) besitzt, der ein ovaler Fensterausschnitt (120) der in Fig. 3 rechten Gehäusehälfte gegenüberliegt. Im Gehäuse (112) ist an der umlaufenden Berandung (126) des Fensterausschnittes (120) eine etwas breitere, planparallele Glasscheibe (128) befestigt, deren in Fig. 3 rechte Stirnfläche (130) in der Weise unter 45° bzw. 135° gegen die Breitseiten der Scheibe geneigt ist, daß die obere Breitseite dadurch länger ist als die untere, welche in der in Fig. 3 linken Hälfte des Gehäuses (112) an einer senkrechten Stirnfläche (176) enden, die mit dem Gehäuse (112) eine Ecke (178) bildet, in der ein Ende einer dünneren, kürzeren und durchsichtigen, aber schwach eingefärbten (beispielsweise weiß) Kontaktfolie (170) aus einem Kunststoffmaterial wie Polyurethan am Gehäuse befestigt ist, so daß die Folie bei Adhäsion an der Unterseite der Glasscheibe (128) zusammen mit dem die Scheibe tragenden Gehäuse bewegbar ist. In der Nähe der Ecke (178) ist das Gehäuse (112) mit zwei Dreh- und Schiebegelenken (180), die die zwei flanschartigen Seitenwände (122) des Gehäuses (112) mit dem in Fig. 3 linken Ende (150) einer quaderförmigen Auflageplatte (166) verbinden, die, wenn sie mit der Glasscheibe (128) zusammengeklappt ist, die Unterseite der Scheibe völlig bedeckt und darüberhinaus die Ecke (178) von unten her abschließt. Um das angelenkte Ende (150) der Auflageplatte (166) ist ein dort befestigtes Ende einer dickeren und längeren, milchweißen Abdeckfolie (168) aus einem Kunststoffmaterial wie Polyester gelegt, welche zwischen der Kontaktfolie (170) und der Auflageplatte (166) an deren ebene Oberseite anlegbar ist, welche eine zu untersuchende lose Briefmarke (162) trägt, deren Wasserzeichen zu prüfen ist. - Die Auflageplatte (166), die Abdeckfolie (168) und die Kontaktfolie (170) bilden eine Hilfsvorrichtung (160) zur Handhabung der Briefmarke (162).
Die um die Achse (182) der Gelenke (180) schwenkbare Auflageplatte (166) gehört auch noch einer Andrückvorrichtung (132) als Anpreßplatte (142) an. Die Andrückvorrichtung (132) weist außerdem ein Anpreßelement in Form einer Nockenwelle (184) auf, deren kolinerare Enden in zwei fluchtenden Bohrungen (186) der beiden Gehäuse-Seitenwände (122) drehbar und entlang der gemeinsamen Bohrungsachse (188) verschiebbar gelagert sind, so daß die Nockenwelle (184) durch Herausziehen aus den beiden Bohrungen (186) entfernt und durch Hineinstecken in diese ohne weiteres wieder angebracht werden kann. Auch dazu ist ein an einem Wellenende drehfest angebrachter Drehknebel (136) nützlich, dessen Hauptzweck die Drehbarkeit der Nockenwelle (184) um die Bohrungsachse (188) ist. Als Nocken (190) der Welle (184) ist eine symmetrische Verbiegung des kreisrunden Wellenabschnittes zwischen den beiden Wellenenden derart vorgesehen, daß der hochgedrehte Nocken (190) die ebene Unterseite der Anpreßplatte (142) in einem Angriffspunkt (158) berührt, wenn die flach zusammengelegte Hilfsvorrichtung (160) zwischen dem Nocken (190) und der Glasscheibe (128) eingeklemmt ist. Dieser Angriffspunkt (158) liegt dank der Anordnung der Bohrungen (186) in den Gehäuse-Seitenwänden (122) unterhalb der Quermittellinie (192) des Fensterausschnittes (120) unter dessen Zentrum.
Wie eine Betrachtung erst der Fig. 4 und dann der Fig. 3 veranschaulicht, kann die zweite Ausführungsform nach seitlicher Entfernung der als Riegel wirkenden Nocken­ welle (184) aufgeklappt werden, worauf die Abdeckfolie (168) zum Einlegen oder Auswechseln der Briefmarke (162) an ihrem überstehenden freien Rand von der Auflageplatte (166) abgehoben und die an der Unterseite der Glasscheibe (128) haftende Kontaktfolie (170) von dieser Scheibe abgezogen werden kann, um die Wiedergabe des Wasserzeichens zu löschen.
Während bei der ersten Ausführungsform die Bewegung des Angriffspunktes (58) quer zur Flächennormalen (44) der ebenen Unterseite der Anpreßplatte (42) eine Bewegung senkrecht zur Achse des Gewindeschaftes (38) der Druckschraube (34) ist, erfolgt bei der zweiten Ausführungsform die Bewegung des Angriffspunktes (158) quer zur Flächennormalen (144) der ebenen Unterseite der Anpreßplatte (142) auf einem Kreisbogen um die Bohrungsachse (188), welcher in der Mittelebene zwischen den Gehäuse-Seitenwänden (122) liegt; die Spur dieser Mittelebene fällt in Fig. 5 mit der Schnittlinie III-III zusammen.
Die dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wasserzeichenprüfgerätes weist gemäß Fig. 6 bis 10 wieder ein quaderförmiges Gehäuse (212) mit zwei einander abgekehrten seitlichen Öffnungen (214) und einem oberen ovalen Fensterausschnitt (220) auf, dem der Gehäuseboden (216) gegenüberliegt, auf dem in der Nähe einer Gehäuseöffnung (214) eine Blattfeder (294) befestigt ist, deren freies, nach oben konvex gebogenes Ende die in Fig. 10 rechte Hälfte eines Schlittens (296) unterstützt, indem sie an dessen unterstem Teil, nämlich einer quaderförmigen Anpreßplatte (242) einer Andrückvorrichtung (232) angreift, wenn sich der Schlitten gemäß Fig. 10 im Gehäuse (212) befindet. Die zwei Seitenwände (222) des Gehäuses (212) weisen an zwei einander senkrecht gegenüberliegenden Stellen in der Nähe der in Fig. 10 linken Hälfte des Gehäusebodens (216) zwei fluchtende, liegende Langlöcher (298) auf und sind oberhalb der Befestigungsstelle der auf die längere Mittellinie des Gehäusebodens (216) ausgerichteten Blattfeder (294) je mit einem Niet (200) als Anschlag für den Schlitten (296) versehen, der durch die entfernte, in Fig. 10 linke Öffnung (214) des Gehäuses (212) aus diesem herausgezogen und durch diese Gehäuseöffnung auch wieder bis zum Anschlag hineingesteckt werden kann, wobei sich die die im wesentlichen ebene Unterseite des Schlittens bildende Anpreßplatte (242) auf das freie Federende und über dieses hinweg schiebt.
Während die Anpreßplatte (242) des Schlittens (296) zur Andrückvorrichtung (232) gehört, bilden die übrigen Schlittenteile eine Hilfsvorrichtung (260), die gemäß Fig. 8 von unten nach oben eine quaderförmige Auflageplatte (266), eine dickere und längere, milchweiße Abdeckfolie (268) aus einem Kunststoffmaterial wie Polyester, eine dünnere, kürzere und durchsichtige, aber schwach eingefärbte (beispielsweise weiß) Kontaktfolie (270) aus einem Kunststoffmaterial wie Polyurethan und eine im großen und ganzen quaderförmige Glasscheibe (228) mit einer nach unten weisenden schrägen Stirnfläche (230) aufweist. Das der Stirnfläche (230) auf der längeren Mittellinie der Glasscheibe (228) gegenüberliegende Ende (202) derselben ist mittels zweier Dreh- und Schiebegelenke (280) schwenkbar an einem über die Anpreßplatte (242) vorstehenden Ende (204) der Auflageplatte (266) gelagert, so daß die Hilfsvorrichtung (266) auf- und zugeklappt werden kann.
Auf dem Ende (204) der Auflageplatte (266) sind die stets anliegenden Ränder der Abdeckfolie (268) bzw. der Kontaktfolie (270) übereinander lösbar befestigt, beispielsweise mittels Klebestreifen. Unter die zusammen mit der Kontaktfolie (270) von der Auflageplatte (266) abhebbare Abdeckfolie (268) wird auf die Auflageplatte eine zu untersuchende Briefmarke (262), deren Wasserzeichen zu prüfen ist, gelegt. Auf die Unterseite der Auflageplatte (266) ist die Anpreßplatte (242) geschraubt, deren ebene Unterseite bei waagrechter Anordnung eine Vertikalstellung ihrer Flächennormalen (244) der Anpreßplatte (242) ergibt. Dabei ist die Anpreßplatte (242) schmaler als die Auflageplatte (266), deren seitliche Ränder von den Gehäuse-Seitenwänden (222) geführt werden und deren Ende (204), das durch zwei symmetrisch angeordnete flache Eckaussparungen (206) zur Aufnahme äußerer Teile der beiden Dreh- und Schiebegelnke (180) ein wenig schmaler ist, was auch auf das Ende (202) der Glasscheibe (228) zutrifft, bei eingeschobenem Schlitten (296) aus dem Gehäuse (212) als Zuggriff herausragt.
Die Andrückvorrichtung (232) weist außer der zum Schlitten (296) gehörenden Anpreßplatte (242) eine in den zwei Langlöchern (298) gelagerte Nockenwelle (284) auf, die an zwei Stellen schwach geknickt ist, also drei gerade Abschnitte besitzt, wobei sich die eine Knickstelle an einem der beiden Langlöcher (298) und die andere Knickstelle in der Mitte zwischen den beiden Gehäuse- Seitenwänden (222) befindet. Aus einem der beiden Langlöcher (298) ragt ein die Drehachse (288) der Nockenwelle (284) bestimmender, gerader Endabschnitt derselben heraus, auf dem ein Drehknebel (236) drehfest sitzt, welcher an seinem einen Ende mit einem Stift (208) als Anschlag des Knebels an der Unterseite des Gehäusebodens (216) versehen ist. Die zwei anderen, ein V darstellenden Abschnitte der Nockenwelle (184) bilden mit ihrer Knickstelle einen Nocken (290), der beim Hochdrehen mittels des Knebels (236) an der Unterseite der Anpreßplatte (242) angreift und dadurch die Auflageplatte (266) unter Einklemmung der Folien (268 und 270) gegen die Glasscheibe (228) drückt, die sich ihrerseits an der Berandung (226) des Fensterausschnittes (220) des Gehäuses (212) abstützt. Um zu verhindern, daß das knebelferne Ende der Nockenwelle (284) das ihm zugeordnete Langloch (298) verläßt, wodurch die ganze Nockenwelle (284) mit Drehknebel (236) seitlich vom Gehäuse (212) entfernt werden könnte, was hier nicht erforderlich ist, sitzt an der Außenseite der das zugeordnete Langloch (298) aufweisenden Gehäuse-Seitenwand (222) eine kleine Scheibe (210) auf der Stirnfläche des Wellenendes derart, daß die Achse (288) senkrecht auf der Scheibe steht.
Infolgedessen muß die Breite der Langlöcher (298) ein wenig größer sein als der Durchmesser der Nockenwelle (284).
Wie bei der zweiten Ausführungsform erfolgt also auch bei der dritten Ausführungsform die Bewegung des Angriffspunktes (258) des Nockens (290) an der Anpreßplatte (242) quer zur Flächennormalen (244) der ebenen Unterseite der Anpreßplatte angenähert auf einem Kreisbogen um die Achse (288) der Nockenwelle (284), welcher wiederum in der Mittelebene zwischen den Gehäuse- Seitenwänden (222) liegt, welche die Blattfeder (294) in zwei symmetrische Hälften teilt.

Claims (8)

1. Wasserzeichenprüfgerät mit einem Gehäuse (12; 112; 212), das hinter einem Fensterausschnitt (20; 120; 220) eine, gegebenenfalls an deren Berandung (26; 126; 226) befestigte, quer durchleuchtete, durchsichtige Scheibe (28; 128; 228), eine bewegliche Hilfsvorrichtung (60; 160; 260) mit einer obenliegenden Abdeckfolie (68; 168; 268) und einer untenliegenden Auflageplatte (66; 166; 266) zur Halterung einer Briefmarke (62; 162; 262) oder eines Markenträgers (64) zwischen Abdeckfolie (68; 168; 268) und Auflageplatte (66; 166; 266) sowie eine Andrückvorrichtung (32; 132; 232) aufnimmt, die eine Anpreßplatte (42; 142; 242) und ein mit deren ebener Unterseite zusammenwirkendes, am Gehäuse drehbar angeordnetes Anpreßelement (34; 184; 284) zum Zusammenpressen der Auflageplatte (66; 166; 266) und der Scheibe (28; 128; 228) sowie zum Einklemmen der Hilfsvorrichtung (60; 160; 260) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß seine Hilfsvorrichtung (60; 160; 260) als Abdeckfolie (68; 168; 268) eine undurchsichtige Folie sowie eine durch die Abdeckfolie (68; 168; 268) von der Auflageplatte (66; 166; 266) getrennte, wenigstens durchscheinende Kontaktfolie (70; 170; 270) zur Berührung der Scheibe (28; 128; 228) aufweist und daß der Angriffspunkt (58; 158; 258) des beweglichen Anpreßelementes (34; 184; 284) an der Anpreßplatte (42; 142; 242) quer zur Flächennormalen (44; 144; 244) der Unterseite der gegen die Scheibe (28; 128; 228) gedrückten Anpreßplatte (42; 142; 242) bewegbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die quaderförmige Anpreßplatte (42) längs zweier paralleler Ränder (46) an zwei Seiten des Gehäuses (12) geführt und an ihrem einen Ende (50) mit einem durch das Gehäuse (12) nach außen auf dessen dem Fensterausschnitt (20) mit hinterlegter, befestigter Scheibe (28) abgewandte Unterseite geführten Stift (52) versehen ist, der mit seinem freien Ende einen Griff (56) zum Anheben und Absenken dieses einen Plattenendes (50) bildet; und daß das Gehäuse (12) an mindestens einer seiner beiden Führungsseiten einen schlitzförmigen Durchbruch (24) unterhalb der Scheibe (28) aufweist, durch welchen die flache Hilfsvorrichtung (60) in das Gehäuse ein- und gegebenenfalls durchführbar ist (Fig. 1 und 2).
3. Gerät nach Anspruch 2, dessen Andrückvorrichtung (32) als Anpreßelement eine Druckschraube (34) mit Drehkopf (36) aufweist, deren Gewindeschaft (38) durch ein Lagertal (40) am Gehäuseboden (16) geschraubt und mit seinem inneren, freien Ende gegen die Unterseite der Anpreßplatte (42) festziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das quaderförmige Lagerteil (40) längs zweier paralleler Ränder (48) vom Gehäuse (12) geführt ist; und daß der an seinem äußeren Ende mit einem Drehknebel (36) als Drehkopf versehene Gewindeschaft (38) der Druckschraube (34) durch einen sich parallel zum Einführdurchbruch (24) des Gehäuses (10) erstreckenden Führungsschlitz (18) im Gehäuseboden (16) greift, dessen Länge angenähert so groß ist wie die in derselben Richtung gemessene Länge der Anpreßplatte (42), über die sich der Fensterausschnitt (20) des Gehäuses mehr als zur Hälfte erstreckt (Fig. 1 und 2).
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückvorrichtung (132; 232) als Anpreßelement eine drehbar am Gehäuse (112; 212) gelagerte Nockenwelle (184; 284) mit einem Drehknebel (136; 236) an ihrem einen äußeren Ende aufweist, deren Nocken (190; 290) einen Kreisbogen um die Lagerachse (188; 288) beschreibt und dabei an der Unterseite der Anpreßplatte (142; 242), diese hebend, angreift (Fig. 3 bis 5 und 6 bis 10).
5. Gerät nach Anspruch 4, mit befestigter Scheibe (128) und quaderförmiger Anpreßplatte (142) als Auflageplatte (166), die um eine gehäusefeste Achse (182) von der Scheibe (128) weg- und auf diese zuschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein über die anliegende Scheibe (128) vorstehendes Ende (150) der Auflage- und Anpreßplatte (142, 166) am Gehäuse (112) angelenkt ist (Fig. 3 bis 5).
6. Gerät nach Anspruch 4, dessen Auflageplatte (266) mit der an einem (204) ihrer Enden endseitig (202) angelenkten Scheibe (228) einen Schlitten (296) bildet, der durch eine seitliche Öffnung (214) des Gehäuses (212) in dieses eingeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpreßplatte (242) an der Unterseite der Auflageplatte (266) befestigt ist (Fig. 6 bis 10).
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bereitliegende Scheibe (28; 128; 228) eine der Berandung (26; 126; 226) des Fensterausschnittes (20; 120; 220) des Gehäuses (12; 112; 212) abgekehrte schräge Stirnfläche (30; 130; 230) aufweist, die zum Lichteinfall an einer seitlichen Gehäuseöffnung (14; 114; 214) geordnet ist.
8. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bereitliegende Scheibe (228) eine der Berandung (226) des Fensterausschnittes (220) des Gehäuses (212) abgekehrte schräge Stirnfläche (230) aufweist, die zum Lichteinfall an einer seitlichen, der Schlitteneinführöffnung (214) gegenüberliegenden Lichteinfallöffnung (214) des Gehäuses (212) angeordnet ist.
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