DE371184C - Feinzeiger - Google Patents

Feinzeiger

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DE371184C
DE371184C DEK81471D DEK0081471D DE371184C DE 371184 C DE371184 C DE 371184C DE K81471 D DEK81471 D DE K81471D DE K0081471 D DEK0081471 D DE K0081471D DE 371184 C DE371184 C DE 371184C
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DEK81471D
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Krupp Stahl AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Feinzeiger. Die Erfindung bezieht sich auf Feinzeiger, bei denen der Zeiger der Anzeigevorrichtung mittels Schneiden gelagert ist. Sollen diese Schneiden keine zu hohe Beanspruchung erfahren, so darf auf den Zeiger des Feinzeigers nur ein sehr geringer Druck übertragen werden, es muß also die auf den Zeiger der Anzeigevorrichtung einwirkende Feder sehr schwach gehalten werden. Geschieht dies aber, so sind bei den bekannten Lehren der erwähnten Art die Messungen wegen der übergroßen Empfindlichkeit des Zeigers sehr unsicher. Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine mit einem Feinzeiger versehene Rachenlehre dargestellt, und zwar zeigt Abb. x eine Ansicht der Lehre und Abb. a in größerem Maßstabe einen Schnitt durch den den Tastkörper tragenden Teil der Lehre.
  • An dem Lehrenkörper A ist eine einstellbare feste Meßfläche a1 vorgesehen. Dieser gegenüber liegt ein die zweite Meßfläche b1 tragender Tastbolzen B, der einem Feinzeiger D angehört und in einer Überwurfmutter C verschiebbar ist. In das Gewinde der Überwurfmutter C ist eine mit Außengewinde versehene Scheibe F eingeschraubt, die eine zylindrische Bohrung f1 besitzt. Der Tastbolzen Bist mit einem abgesetzten zylindrischen Fortsatze b3 in der Bohrung f l geführt. Ein in dem Fortsatze b3 angebrachter, nach beiden Seiten vorstehender Querstift G greift in einen Schlitz f 2 eines Fortsatzes der Scheibe F ein. Der Tastbolzen B steht unter der Wirkung einer verhältnismäßig kräftigen Feder H, die den Tastbolzen B so weit nach außen drückt, daß der Querstift G an der Endwandung des Schlitzes f 2 anliegt. Der Tastbolzen B berührt mit einer gewölbten Fläche b2 einen mit dem Zeiger dl des Feinzeigers D in an sich bekannter Weise in Verbindung stehenden verschiebbaren Bolzen E, der durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder gegen den Tastbolzen B gedrückt wird.
  • Die Kraft, die von der nicht dargestellten, den Bolzen E beeinflussenden Feder ausgeübt wird, darf, wie bereits eingangs erwähnt ist, nur verhältnismäßig klein sein, weil die Feder gleichzeitig auch auf die Schneiden einwirkt, auf denen der Zeiger gelagert ist. Wäre dieser Druck groß, so würden die empfindlichen Schneiden zustark belastet und verhältnismäßig schnell abgenutzt. Die erwähnte Feder ist daher sehr schwach gehalten. Würde man nun den Bolzen B und die Feder H fortlassen und die Messung unmittelbar zwischen der feststehenden Meßfläche a1 und der Endfläche des Bolzens E vornehmen, wie es bei den bekannten Feinzeigern der Fall ist, so würde schon bei nicht zu vermeidenden geringen Erschütterungen des Werkstückes oder der Lehre die auf den Bolzen E einwirkende schwache Feder nachgeben. Der Zeiger würde dann hin und her schwanken, es würde also ein genaues Ablesen und Messen unmöglich sein. Durch die verhältnismäßig kräftige Feder H werden aber. die verschiebbare Meßfläche b1 und rückwirkend die feststehende Meßfläche a1 mit verhältnismäßig großer Kraft gegen das Werkstück gedrückt. Infolgedessen steht der Zeiger auch bei nicht ganz ruhigem Halten der Lehre oder des Werkstückes still, so daß ein sicheres und genaues Ablesen möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCR: Feinzeiger, bei dem der Zeiger der Anzeigevorrichtung mittels Schneiden gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Zeiger in Verbindung stehender, entgegen der Wirkung einer verhältnismäßig schwachen Feder verschiebbarer Teil (E) an einem ihm vorgelagerten, entgegen der Wirkung einer besonderen, verhältnismäßig kräftigen Feder (H) auf den Zeiger (dl) zu verschiebbaren Tastbolzen (B) anliegt.
DEK81471D Feinzeiger Expired DE371184C (de)

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