DE3704886C2 - - Google Patents

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    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/04Pins or blades for co-operation with sockets

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbindung mit einer Steckerhülse, die eine Zungenaufnahme mit Grundplatte und mindestens einem sich in Längsrichtung der Steckerhülse erstreckenden vorspringenden Kontaktteil aufweist, und mit einem Stecker, dessen Kontaktzunge mit mindestens einer Vertiefung versehen und in die Zungenaufnahme der Steckerhülse einsteckbar ist.

Es ist eine Flachsteckverbindung dieser Art bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 19 08 256), bei der die Vertiefung in der Kontaktfahne des Steckers ein flacher Tunnel ist, der durch Hochdrücken der Steckerfahne im mittleren Bereich entstanden ist. Die Zunge erlangt hierdurch im Querschnitt ein Hutprofil und die vorgeschriebene Mindestdicke und wird auch steifer. Um jedoch einen festen Sitz und eine gute Führung der Kontaktzunge in der Steckerhülse zu erreichen, muß die Breite der Kontaktzunge der lichten Breite der Steckerhülse entsprechen und dieser auch in der Höhe angepaßt sein. Jeder Stecker ist deshalb nur zusammen mit einer genau auf ihn angepaßten Steckerhülse verwendbar, wodurch das Einsatzgebiet der bekannten Steckverbindung erheblich eingeschränkt wird.

Es ist auch eine Flachsteckverbindung bekannt (deutsche Auslegeschrift 11 30 879), bei der die Zunge ebenfalls einen hutförmigen Querschnitt aufweist und in ihrem Kappenteil mit einer Ausnehmung versehen ist, in die ein örtlich begrenzter Bereich in der Grundplatte der Steckerhülse eingreift, um die Zunge des eingeführten Steckers zu verriegeln. Auch bei dieser bekannten Steckverbindung fehlt es an einer Führung der Zunge in der Hülse, so daß die Zunge leicht wackeln kann.

Bei einer anderen bekannten Steckverbindung (deutsche Offenlegungsschrift 19 36 642) ist die Steckerzunge mit ausgedrückten Noppen versehen, die in Ausnehmungen eingreifen, welche sich im Boden der Steckerhülse befinden. Auch hier gibt es keine Führung der Kontaktzunge des Steckers in der Steckerhülse, so daß eine sichere mechanische Verbindung nicht gewährleistet ist.

Bei einem anderen bekannten, C-förmigen Flachsteckerschuh (deutsches Gebrauchsmuster 17 99 770) ist der Boden des Schuhs mit zwei oder mehr eingeprägten Rippen versehen. Diese Rippen dienen dazu, den Kontaktdruck auf die Kontaktzunge des Steckers zu vergrößern, wenn diese in den Steckerschuh eingeschoben wird. Eine Führungsfunktion haben die eingeprägten Rippen jedoch nicht.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Steckverbindung der eingangs näher erläuterten Art so auszubilden, daß ein Stecker in verschiedene Steckerhülsen mit verschieden geformten Zungenaufnahmen paßt oder daß in die gleiche Steckerhülse mehrere Stecker oder Mehrfachstecker mit verschiedenen Zungen eingesteckt werden können.

Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß die Vertiefung als eine von der Spitze der Zunge in deren Einschubrichtung sich erstreckende Ausnehmung ausgebildet ist, in welche der sich in Längsrichtung erstreckende, vorspringende Kontaktteil der Steckerhülse führend eingreift.

Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß auch Stecker in eine vorhandene Steckerhülse eingeführt werden können und sicher festgehalten werden, die eine kleinere Breite haben als die Steckerhülse und bei denen die Steckerzunge dicker ist als die Höhe der Aufnahmeöffnung der Steckerhülse. Da die vorspringenden Kontaktteile an der Steckerhülse dem Stecker beim Einführen der Zunge nicht nur sicher führen, sondern auch im Endzustand verhindern, daß sich die Kontaktzunge im Stecker seitlich verschiebt oder verdreht, bedürfen die Kontaktzungen keiner seitlichen Anlagefläche in der Steckerhülse. Es ist deshalb auch möglich, mehrere Stecker mit unterschiedlich dicken Kontaktfahnen in einer Steckerhülse unterzubringen oder Mehrfachstecker in die Steckerhülse einzuführen, die mehrere Kotaktfahnen aufweisen, die verschiedene Formen und Dicken haben können und von verschiedenen, vorspringenden Kontaktteilen der Steckerhülse derart festgeklemmt werden, daß ein guter elektrischer Kontakt gewährleistet ist. Da die Tiefe einer jeden Ausnehmung in der Steckerzunge der Öffnungsweite der Steckerhülse in dem Bereich des vorspringenden Kontaktteiles angepaßt werden kann, ist es möglich, eine Steckverbindung mit verschiedenen Steckerhülsen herzustellen.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen und sind in den Unteransprüchen genannt. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Vergleich zu bekannten Ausführungsformen durch die Zeichnung an Beispielen näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 einen bekannten Stecker für einen elektrischen Anschluß in einer per­ spektivischen Darstellung,

Fig. 2 einen anderen, bekannten Mehrfachstecker in einer perspektivischen Darstellung,

Fig. 3 eine übliche Steckerhülse, in die der Stecker eingesteckt wird, in einer per­ spektivischen Darstellung,

Fig. 4 eine andere bekannte Ausführung einer Steckerhülse in perspektivischer Dar­ stellung,

Fig. 5 eine perspektivische Teildarstellung einer bekannten Steckerzunge, deren Dicke nach einer bekannten Technik vergrößert worden ist,

Fig. 6 eine Ausführungsform eines Steckers für einen elektrischen Anschluß nach der Er­ findung in einer perspektivischen Dar­ stellung,

Fig. 7 eine andere Ausführungsform eines elektri­ schen Steckers nach der Erfindung in einer perspektivischen Darstellung,

Fig. 8 eine dritte Ausführungsform eines elektri­ schen Anschlußsteckers nach der Erfindung in einer perspektivischen Darstellung,

Fig. 9 einen Teilschnitt, der die Anordnung zeigt, in der der Stecker nach Fig. 7 in die Steckerhülse eingesteckt ist,

Fig. 10 (A) eine weitere Ausführungsform des elektrischen Anschlußsteckers nach der Erfindung in einer vergrößerten Grundrißdarstellung,

Fig. 10(B) einen Teilschnitt nach Linie X-X der Fig. 10(A),

Fig. 11 einen Querschnitt, der diejenige Anordnung zeigt, in der ein Stecker nach Fig. 10 in eine Steckerhülse eingesteckt ist, und

Fig. 12 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines elektrischen An­ schlußsteckers nach der Erfindung, wobei die Lage dargestellt ist, in der der Stecker in die Steckerhülse eingesteckt ist.

Der in Fig. 6 dargestellte Stecker 10 nach der Erfindung hat einen elektrischen Kontaktteil 11, im folgenden "Zunge" ge­ nannt, und einen Drahtanschlußteil 12, die beide aus einem Metallblech hergestellt sind. Auf einer Seite der Zunge 11 sind zwei zueinander parallele Ausnehmungen 13 vorgesehen, die in vorspringende Kontaktflächen 3g auf einer Zungenauf­ nahme einer Steckerhülse eingreifen, wenn der Stecker in die Steckhülse eingesteckt wird. Die Ausnehmungen 13 werden durch Schmieden hergestellt und erstrecken sich von einem vorderen Rand 11a der Zunge 11 aus in Richtung auf den Draht­ anschlußteil 12. Der Drahtanschlußteil 12, der mit einer nicht näher dargestellten elektrischen Leitung verbunden wird, hat einen Leitungsquetschteil 12a und einen Isolier­ quetschteil 12b.

Der so ausgebildete, beschriebene Stecker wird aus einem Metallblech ausgestanzt, dessen Dicke t größer ist als die Höhe des Aufnahmeraumes der Zungenaufnahme der Steckhülse, die in Fig. 3, 4 und 9 mit "l" bezeichnet ist und in die die Zunge eingesteckt wird.

Die Ausnehmungen 13 auf der Oberseite der Zunge 11 werden durch Schmiedebearbeitung hergestellt, die in der Weise durchgeführt wird, daß ein metallisches Material durch Schmieden mit einem Hammer plastisch verformt wird. Ein Abstand, bei dem die Tiefe a der Ausnehmung 13 von der Dicke t der Zunge 11 abgezogen wird, welche Dicke t der Dicke des Bleches entspricht, d.h. die Differenz t-a, entspricht im wesentlichen der Höhe "l" des Spaltes der Zungenaufnahme der Steckhülse, so daß ein genügend hoher Kontaktdruck zwischen den Ausnehmungen 13 der Steckerzunge und den vorspringenden Kontaktflächen der Steckerhülse er­ reicht werden kann.

Fig. 7 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, die dann verwendet wird, wenn die Höhe des Raumes der Zungen­ aufnahme einer Steckhülse größer ist als die Dicke eines Bleches, aus dem eine Steckerzunge 20 hergestellt ist. Dieser Stecker 20 hat die gleiche Konstruktion wie der in Fig. 6 dargestellte Stecker 10, ausgenommen die Ausbildung der Zunge 21, denn diese Zunge 21 ist doppelt so dick wie die Dicke t des Bleches. Diese Zunge 21 wird dadurch hergestellt, daß die sich nach außen erstreckenden Teile auf beiden Seiten des Bleches derart nach innen zurückgefaltet sind, daß sie die Dicke t verdoppeln. Es gibt auch zwei parallele Ausneh­ mungen 23 auf der Zunge 21, die sich in Längsrichtung er­ strecken.

In diesem Falle entspricht ein Abstand, der durch Abziehen der Tiefe a der Ausnehmung 23 von der Dicke 2t der Zunge 21 erhalten wird (2t-a), im wesentlichen der Höhe des Ein­ führspaltes der Zungenaufnahme der Steckerhülse, welche Höhe in Fig. 9 mit "l" bezeichnet ist. Mit anderen Worten:
Die Dicke der Zunge 21 im Bereich der Ausnehmung 23 ist im wesentlichen ebenso groß wie die Breite des Spaltes in der Zungenaufnahme, in die der Stecker eingesteckt wird. Es ist deshalb auch möglich, einen genügend hohen Kontaktdruck zwi­ schen den vorspringenden Kontaktflächen der Zungenaufnahme und den Ausnehmungen 23 zu erhalten.

Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform des Steckers nach der Erfindung, der in diesem Falle als Mehrfachstecker 30 mit drei Steckerfahnen 31a, 31b und 31c ausgebildet ist. Die Zunge 31a ist wie bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ausgebildet, die Zunge 31b hat die gleiche Form wie die Aus­ führungsform nach Fig. 7 und die Zunge 31c ist die in den Fig. 1 oder 2 dargestellte, bekannte Steckerzunge. Der Mehr­ fachstecker 30 kann deshalb in Verbindung mit einem Steck­ verteiler dienen, der verschieden große und verschieden ge­ formte Steckerhülsen aufweist.

Fig. 9 zeigt einen Querschnitt, welcher diejenige Anordnung darstellt, in der die Zunge 21 des Steckers 20 nach Fig. 7 in die Zungenaufnahme 24 der Steckerhülse 25 eingesteckt ist. Durch die Ausnehmungen 23 auf der Oberseite der Zunge 21 wird die Zunge 21 in den Spalt zwischen den vorspringen­ den Kontaktflächen 26 und der Grundplatte 27 eingeführt. Mit anderen Worten ist der Abstand "l" zwischen den vor­ springenden Kontaktflächen 26 und der Oberfläche der Grund­ platte 27 im wesentlichen ebenso groß wie die Dicke der Zunge 21 im Bereich der Ausnehmungen 23.

Die Fig. 10 (A) zeigt eine Ausführungsform des Steckers 30 in einer Steckerleiste nach der Erfindung und Fig. 10(B) ist ein Querschnitt längs der Linie X-X in Fig. 10(A). Bei dem Stecker hat eine Zunge 31 des Steckers 30 die doppelte Dicke t des Bleches und ist durch Zurückfalten der nach außen vorspringenden Teile gebildet, die auf ein­ ander gegenüberliegenden Seiten des Endteiles des Bleches angeordnet sind, um die Dicke zu verdoppeln. Auf der Unter­ seite der Zunge 31 sind drei parallele Ausnehmungen 32 ein­ geformt, die sich von der Spitze der Zunge 31 in Einschub­ richtung der Zunge 31 erstrecken. Die Zunge 31 wird mit einer Zungenaufnahme 34 einer Steckerhülse 35 verwendet, die drei sich in Längsrichtung erstreckende Kontaktteile 38 auf der Grundplatte 37 aufweist, wie dies in Fig. 11 dargestellt ist, die eine Anordnung zeigt, bei der sich der Stecker 30 in der Steckerhülse 35 befindet. Wie aus Fig. 11 hervorgeht, befindet sich jede Ausnehmung 32 in Eingriff mit der jeweiligen, vorspringenden Kontaktleiste 38. Hierbei entspricht die Dicke der Zunge 31 im Bereich der Ausnehmung 32 im wesentlichen dem Abstand zwischen einer vorspringenden Kontaktfläche 36 der Zungenaufnahme 34 und dem Scheitel der vorspringenden Kontaktleiste 38, welcher Abstand in Fig. 11 mit "l" bezeichnet ist. Hier­ durch kann ein genügend großer Kontaktdruck erreicht wer­ den, wenn der Stecker 30 in die Steckerhülse 35 eingesteckt ist.

Fig. 12 ist eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausfüh­ rungsform eines elektrischen Anschlußsteckers 40 nach der Erfindung, in der diejenige Stellung gezeigt ist, in der der Stecker 40 in eine Steckeraufnahme 45 einer Stecker­ hülse eingesteckt ist. Der Stecker 40 hat eine Konstruktion, welche die Merkmale der Ausführungsformen nach den Fig. 7 und 10 vereinigt.

Mehr im einzelnen hat die Zunge 41 des Steckers 40 mehrere Ausnehmungen 42, 43 auf beiden Seiten der Zunge 41. Das heißt, zwei parallele Ausnehmungen 43 sind auf der Ober­ seite der Zunge 41 derart angeordnet, daß sie sich in Längsrichtung erstrecken, während auf der Unterseite der Zunge drei parallele Ausnehmungen 42 angeordnet sind, die sich in der gleichen Richtung erstrecken. Diese Ausnehmun­ gen 42 und 43 werden auch durch Schmiedebearbeitung her­ gestellt. Die oberen Ausnehmungen 43 stehen in Eingriff mit vorspringenden Kontaktflächen 46 einer Zungenaufnahme 45, wenn der Stecker 40 in die Steckhülse eingesteckt ist. Andererseits befinden sich auch die Ausnehmungen 42 auf der Unterseite in Eingriff mit den vorspringenden Kontakt­ leisten 48 auf einer Grundplatte 47 der Zungenaufnahme 45, wenn der Stecker 40 in die Steckhülse eingesteckt ist.

Bei dieser Ausführungsform ist der Abstand zwischen dem Rand der vorspringenden Kontaktfläche 46 und dem Scheitel der vorspringenden Kontaktleiste 48, der in Fig. 12 mit "l" bezeichnet ist, im wesentlichen ebenso groß wie die Länge, die man erhält, wenn man die Tiefen der Ausnehmun­ gen 42 und 43 von der Dicke der Zunge 41 abzieht. Hier­ durch werden die Leitfähigkeit und die Kontaktzuverlässig­ keit weiter verbessert.

Wenn der Spalt der Zungenaufnahme einer Steckhülse kleiner ist als die Dicke des Bleches, das die Zunge des Steckers bildet, werden auf der Zunge durch Schmiedebehandlung Aus­ nehmungen hergestellt, von denen jede eine Tiefe hat, die einem Wert entspricht, der sich ergibt, wenn man die Höhe des Öffnungsspaltes der Steckerhülse von der Dicke des Steckers abzieht, damit der Stecker in die Steckerhülse paßt. Wenn andererseits die Höhe des Öffnungsspaltes einer Steckerhülse größer ist als die Dicke des Bleches, aus dem die Zunge hergestellt ist, wird zunächst eine Zunge mit doppelter Blechdicke dadurch hergestellt, daß längliche Teile auf einander gegenüberliegenden Seiten des Bleches zurück nach innen gebogen werden, so daß das Blech doppelt liegt, und danach werden in die Zunge durch Schmieden Aus­ nehmungen eingeformt, von denen jede eine Tiefe hat, die im wesentlichen einem Wert entspricht, den man erhält, wenn man die Höhe des Aufnahmeschlitzes der Steckhülse von der Dicke der Zunge abzieht, damit die Zunge in der Steckhülse festsitzt.

Aus den vorhergehenden Erläuterungen erkennt man, daß der elektrische Anschlußstecker nach der Erfindung folgende Eigenschaften hat: Es ist möglich, einen Stecker mit der erforderlichen Zungendicke aus einem Blech herzustellen, dessen Dicke von der Höhe des Aufnahmespaltes einer Steckerhülse verschieden ist, in die der Stecker einge­ steckt werden soll. Mit anderen Worten: Es ist möglich, einen Stecker herzustellen, der an verschiedene Stecker­ hülsen mit unterschiedlich großen und unterschiedlich ge­ formten Steckeraufnahmen dadurch angepaßt werden kann, daß die Tiefe der Ausnehmungen 23 entsprechend angepaßt wird. Weiterhin ist die Anpassung der Zungendicke sehr leicht, da die Anpassung lediglich durch Profilgestaltungen auf der Zunge durch Hammerschmiedverfahren erreicht werden kann. Da ferner die Ausnehmung durch Schmieden hergestellt wird, wird die Metallstruktur um die Ausnehmung herum härter, wodurch die Festigkeit des Steckers, seine Leitfähigkeit und Kontaktsicherheit verbessert werden. Ferner dient die Aus­ nehmung als Führung für den Stecker, wenn die Zunge in die Steckerhülse eingeführt wird, wobei zugleich die Kontakt­ stabilität zwischen den Klemmen verbessert wird.

Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschrie­ benen Ausführungsformen beschränkt, sondern es sind mehrere Änderungen und Ergänzungen möglich, ohne den Rahmen der Er­ findung zu verlassen.

Claims (9)

1. Elektrische Steckverbindung mit einer Steckerhülse, die eine Zungenaufnahme mit Grundplatte und mindestens einem sich in Längsrichtung der Steckerhülse erstreckenden vorspringenden Kontaktteil aufweist, und mit einem Stecker, dessen Kontaktzunge mit mindestens einer Vertiefung versehen ist und in die Zungenaufnahme der Steckerhülse einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung als eine von der Spitze der Zunge (11, 21, 31, 41) in deren Einschubrichtung sich erstreckende Ausnehmung (13, 23, 32, 42, 43) ausgebildet ist, in welche der sich in Längsrichtung erstreckende, vorspringende Kontaktteil (26, 36, 46, 38, 48) der Steckerhülse (25) führend eingreift.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (13, 23, 32, 42, 43) durch Schmieden hergestellt ist.
3. Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorspringenden Kontaktteile von Kontaktflächen (26 bzw. 46) an den nach innen umgebogenen Seitenrändern der Steckerhülse (25 bzw. 45) gebildet werden, die in Ausnehmungen (13 bzw. 23 bzw. 43) eingreifen, die auf der Oberseite der Zunge (11 bzw. 21 bzw. 41) der Steckerhülse (25 bzw. 45) angeordnet sind.
4. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (32 bzw. 42) auf der Unterseite der Steckerzunge (31 bzw. 41) angeordnet sind und daß die vorspringenden Kontaktteile von über die Grundplatte (37 bzw. 47) vorspringenden Kontaktleisten (38 bzw. 48) gebildet werden.
5. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke (t) der Steckerzunge (11 bzw. 21 bzw. 31 bzw. 41) größer ist als die Öffnungsweite (l) der Steckerhülse (25 bzw. 35 bzw. 45) und daß die Tiefe (a) der Ausnehmungen (23 bzw. 32) der Differenz von Zungendicke (t) des Steckers und Öffnungsweite (l) der Steckerhülse (25 bzw. 35) derart angepaßt ist, daß der Stecker fest in der Hülse sitzt.
6. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (21) die doppelte Dicke eines Bleches hat, aus dem der Stecker (20) hergestellt ist.
7. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (21 bzw. 31 bzw. 41) durch Zurückfalten ihrer verbreiterten Seitenränder auf die doppelte Dicke des Bleches hat, aus dem der Stecker (20) hergestellt ist.
8. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stecker als Mehrfachstecker ausgebildet ist, der mehrere Steckerzungen aufweist.
9. Steckverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerzungen voneinander verschiedene Dicken haben.
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