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Brennkraftmaschine

Classifications

F02F1/14 Cylinders with means for directing, guiding or distributing liquid stream

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DE3632160A1

Germany

Other languages
English
Inventor
Ernst-Siegfried Hartmann
Karl-Josef Caspar
Eckhard Dipl Ing Haas
Current Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG

Worldwide applications
1986 DE 1987 EP

Application DE19863632160 events
Withdrawn

Description

Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine gemäß Ober­ begriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-PS 818 710 ist eine Brennkraftmaschine bekannt, die zwischen Zylinder bzw. Zylinderlaufbüchse und einem Kurbelgehäuse einen Kühlraum aufweist, durch den im Be­ trieb der Brennkraftmaschine Kühlflüssigkeit gefördert wird. Im Kühlraum ist auf der Außenseite des Zylinders bzw. der Zylinderlaufbüchse ein Blechpreßteil aufgescho­ ben, welches insbesondere als Spreng- oder Federring aus­ gebildet ist. Auf dem Blechteil sind schraubenförmig um­ laufende Rinnen angeordnet, durch welche die Kühlflüssig­ keit geleitet wird.
Nachteilig an dieser Anordnung ist, daß das Blechpreßteil trotz der aufwendigen Herstellung keine genügende Wärme­ übertragung vom Zylinder auf die Kühlflüssigkeit bewirkt.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Wärmeübertrag im Zylin­ der durch ein einfach einzubringendes Bauteil zu verbes­ sern, welches eine höhere Kühlmittelgeschwindigkeit und eine vergrößerte Oberfläche bedingt.
Dadurch, daß die Turbulenzbleche Turbolatoren aufweisen, die durch Einstechen und Auswölben einzelner Abschnitte des Turbulenzbleches geformt sind, ist ein einfach einzu­ bringendes Bauteil geschaffen, welches durch eine höhere Kühlmittelgeschwindigkeit und eine vergrößerte Oberfläche den Wärmeübertrag verbessert.
Vorteilhafterweise sind die Turbulenzbleche gewellt, um die turbulenzerregende Wirkung dieser Bleche zu erhöhen.
In vorteilhafter Ausführung sind die Turbolatoren auf ei­ ner Seite des Turbulenzbleches angeordnet. Es ist von Vor­ teil, die Turbulenzbleche fest mit dem Zylinder bzw. der Zylinderlaufbüchse z.B. durch Punktschweißen, Löten oder Kleben zu verbinden.
Zweckmäßigerweise weisen die Turbolatoren eine viereckige Gestalt auf und stehen in einem Winkel zwischen 45 und 90° vom Turbulenzblech ab.
Es ist sinnvoll, wenn die Turbolatoren durch angenähert scheibenförmige Ausstanzungen im Turbulenzblech gebildet sind. Ferner ist es zweckmäßig, wenn die Turbolatoren aus zwei parallel verlaufenden Einstichen mit anschließender Auswölbung der Zwischenschicht bestehen.
In erfindungsgemäßer Ausführung werden die Turbulenzbleche vorteilhafterweise aus schmierölresistenten Kunststoffen oder aus Aluminium hergestellt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Be­ schreibung und den Zeichnungen, die verschiedene Ausfüh­ rungsformen der Erfindung zeigen und nachfolgend näher be­ schrieben sind. Es zeigt:
Fig. 1 Ein Turbulenzblech, welches im Kühlraum auf der Außenseite eines Zylinders aufgeschoben ist und viereckige Turbolatoren aufweist,
Fig. 2 ein Turbulenzblech mit Turbolatoren, gemäß Fig. 1, wobei die Turbolatoren symmetrisch auf dem Turbulenzblech angeordnet sind,
Fig. 3 ein Turbulenzblech mit Turbolatoren, die durch angenähert scheibenförmige Ausstan­ zungen im Turbulenzblech gebildet sind, wo­ bei die Ausstanzungen in
a) einen voneinander verschiedenen Durchmesser und in
b) alle denselben Durchmesser aufweisen,
Fig. 4a) ein Turbulenzblech mit Turbolatoren, die aus zwei parallel verlaufenden Einstichen mit anschließender Auswölbung der Zwischen­ schicht bestehen,
b) dieses Turbulenzblech in Axialrichtung des Zylinders gesehen,
c) ein wellenförmiges Turbulenzblech mit kreis­ förmigen Ausstanzungen.
Fig. 1 zeigt eine Brennkraftmaschine mit einem zwischen Zylinder 7 und Kurbelgehäuse 4 angeordneten Kühlraum 3, durch den im Betrieb der Brennkraftmaschine Kühlflüssig­ keit gefördert wird. Ein Zufluß 5 zum Kühlraum 3 befindet sich an dem zum Kurbelgehäuse 4 gewandten Ende des Kühl­ raums 3, während ein Abfluß 6 an dem zum nicht gezeigten Zylinderkopf gewandten Ende des Kühlraums 3 angeordnet ist. Innerhalb des Kühlraums 3 befindet sich ein Turbu­ lenzblech 1, welches auf der Außenseite des Zylinders 7 aufgeschoben ist. Mit diesem Turbulenzblech 1 wird er­ reicht, daß der Zylinder 7 besser von der Kühlflüssigkeit gekühlt wird. Das Turbulenzblech 1 füllt die radiale Brei­ te des Kühlraums 3 voll aus, während sich das Turbulenz­ blech 1 in der axialen Richtung des Zylinders 7 gesehen nur im oberen, dem Zylinderkopf zugewandten Ende des Kühl­ raums 3 befindet. Dadurch wird dieser Teil intensiver ge­ kühlt als der untere, dem Kurbelgehäuse 4 zugewandte Teil des Kühlraums 3. Auf dem Turbulenzblech 1 sind Turbolato­ ren 2 angeordnet, die eine viereckige Gestalt aufweisen und in einem Winkel a zwischen 45 und 90° vom Turbulenz­ blech 1 abstehen. Vorteilhafterweise beträgt der Winkel, wie in dieser Fig. zu sehen, ungefähr 80°.
Die Kühlflüssigkeit umströmt den Zylinder 7 in Umfangs­ richtung, wobei der Zufluß 5 und der Abfluß 6, wie schon beschrieben, einander diametral gegenüberliegend angeord­ net sind.
Die Anordnung der Turbolatoren 2 auf dem Turbulenzblech 1 ist dabei derart, daß sich die Turbolatoren 2 in Umfangs­ richtung des Zylinders gesehen auf dem Turbulenzblech 1 in verschiedenen, übereinanderliegenden Ebenen befinden. Die jeweils in Axialrichtung des Zylinders 7 benachbarten Tur­ bolatoren 2 sind dabei zwischen den darüber bzw. darunter liegenden Turbolatoren 2 angeordnet. Für die Kühlmittel­ strömung ergibt sich eine besonders vorteilhafte Verwir­ belung und dadurch Kühlung des Zylinders 7. Durch eine Drehung der Turbolatoren 2 um ihren Mittelpunkt 9 auf dem Turbolenzblech 1 kann die Kühlmittelströmung je nach den Erfordernissen gelenkt werden.
Fig. 2 zeigt ein Turbulenzblech 1 gemäß Fig. 1, wobei hier die Turbolatoren 2 symmetrisch auf dem Turbulenzblech 1 angeordnet sind, d.h., die jeweilig in eine Richtung zei­ genden Seiten der Turbolatoren 2 liegen alle parallel zu­ einander. Es ist auch von Vorteil, die Turbolatoren 2 nur auf einer Seite des Turbolenzbleches 1 anzuordnen. Fig. 3 zeigt ein Turbulenzblech 1 mit Turbolatoren 2, die durch angenähert scheibenförmige Ausstanzungen im Turbu­ lenzblech gebildet sind. Fig. 3a) zeigt diese Turbolato­ ren 2 mit einem unterschiedlichen Durchmesser d während in Fig. 3b) alle Turbolatoren 2 denselben Durchmesser d auf­ weisen. Ferner sind die Turbolatoren 2 in Fig. 3b) symme­ trisch zueinander angeordnet, d.h., die Mittelpunkte 9 der Turbolatoren 2, die sich auf einer axialen Höhe des Zylin­ ders befinden, sind alle durch eine Gerade zu verbinden. In Fig. 3a) sind die Turbolatoren scheinbar ohne Ordnung auf dem Turbulenzblech angeordnet. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß durch die Anordnung und Form der Turbola­ toren 2 bestimmte Teile des Zylinders besonders intensiv gekühlt werden können.
Fig. 4 zeigt ein gewelltes Turbulenzblech 1, wobei in Fig. 4a) und 4b) die Turbolatoren 2 aus zwei parallel verlau­ fenden Einstichen mit anschließender Auswölbung der Zwi­ schenschicht 8 bestehen. Fig. 4b) zeigt eine vorteilhafte Ausführungsform des Turbolenzbleches 1 gemäß Fig. 4a), wo­ bei die Turbolatoren, d.h. die Zwischenschicht 8 entgegen der Wölbung des Turbulenzbleches 1 aus diesen ausgewölbt sind. Die durchgezogene Linie bezeichnet das Turbulenz­ blech 2 und die gestrichelte Linie die Turbolatoren 2, d.h. die Auswölbungen aus dem Turbulenzblech 1. In Fig. 4c) bestehen die Turbolatoren aus kreisförmigen Ausstan­ zungen im Turbulenzblech 1.
Es ist von Vorteil, die Turbulenzbleche 1 aus schmierölre­ sistenten Stoffen herzustellen. Ferner ist es sinnvoll, die Turbulenzbleche 1 aus Aluminium herzustellen.

Claims (8)
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1. Brennkraftmaschine mit einem zwischen Zylinder (7) bzw. Zylinderlaufbüchse und Kurbelgehäuse (4) angeordneten Kühlraum (3), durch den im Betrieb der Brennkraftmaschine Kühlflüssigkeit gefördert wird, wobei im Kühlraum (3) auf der Außenseite des Zylinders (7) bzw. der Zylinderlauf­ büchse aufgeschobene Turbulenzbleche (1) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbulenzbleche (1) Turbo­ latoren (2) aufweisen, die durch Einstechen und Auswölben einzelner Abschnitte des Turbulenzbleches (1) geformt sind.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbulenzbleche (1) ge­ wellt sind.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbolatoren (2) auf einer Seite des Turbulenzbleches (1) angeordnet sind.
4. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbolatoren (2) eine viereckige Gestalt aufweisen und in einem Winkel a zwi­ schen 45 und 90° vom Tubulenzblech (1) abstehen.
5. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbolatoren (2) durch an­ genähert scheibenförmige Ausstanzungen im Turbulenzblech (1) gebildet sind.
6. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbolatoren (2) aus zwei parallel verlaufenden Einstichen mit anschließender Aus­ wölbung der Zwischenschicht (8) bestehen.
7. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbulenzbleche (1) aus schmierölresistenten Kunststoffen hergestellt sind.
8. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbulenzblech (1) aus Aluminium bestehen.