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DE3607104C1 - Tauchrohr - Google Patents

Tauchrohr

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Publication number
DE3607104C1
DE3607104C1 DE19863607104 DE3607104A DE3607104C1 DE 3607104 C1 DE3607104 C1 DE 3607104C1 DE 19863607104 DE19863607104 DE 19863607104 DE 3607104 A DE3607104 A DE 3607104A DE 3607104 C1 DE3607104 C1 DE 3607104C1
Authority
DE
Grant status
Grant
Patent type
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Expired
Application number
DE19863607104
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Buhr
Jacques Brihay
Manfred Winkelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Didier-Werke AG
Original Assignee
Didier-Werke AG
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Filing date
Publication date
Grant date

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/50Pouring-nozzles

Description

Die Erfindung betrifft ein Tauchrohr aus feuerfestem Material, durch das aus einem Gefäß Metallschmelze an wenigstens einer Austrittsöffnung des Tauchrohrs unter dem statischen Druck der Schmelze in eine Form strömt.

Bei einem bekannten Tauchrohr treten in der Strömung Wirbel auf. Diese führen zu Wellenbewegungen oder Schwingungen in der Metallschmelze der Form. Solche Wellenbewegungen führen zu Ungleichmäßigkeiten an der Oberfläche der Bramme der Form. Diese Ungleichmäßigkeiten mindern die Qualität, da ungleichmäßige Oberflächen den Schrottanteil erhöhen. Ungleichmäßige Oberflächen führen auch zu großen Toleranzen der Dicke der gegossenen Bramme.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Tauchrohr der eingangs genannten Art vorzuschlagen, mit dem sich Wellenbewegungen an der Oberfläche der Metallschmelze weitgehend vermeiden lassen.

Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einem Tauchrohr der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß im freien Querschnitt des Tauchrohrs ein Blendenring angeordnet ist, der den freien Querschnitt des Tauchrohrs verengt, und daß der Längsschnitt des Blendenrings so gestaltet und der Blendenring so im Tauchrohr angeordnet ist, daß sich an der Austrittsöffnung eine laminare Strömung der Schmelze einstellt.

Dadurch ist erreicht, daß die Metallschmelze beruhigt durch die Austrittsöffnung bzw. die Austrittsöffnungen des Tauchrohrs in die Form einströmt. Insbesondere regt also die einströmende Metallschmelze die bereits in der Form befindliche Metallschmelze nicht zu Wellenbewegungen oder Schwingungen an. Dadurch wird am fertigen Produkt eine glatte Oberfläche erreicht, was eine wesentliche Qualitätsverbesserung darstellt. Damit ist es gleichzeitig möglich, die Toleranzen der Höhe des Produkts in engen Grenzen festzulegen. Denn die wellenfreie Oberfläche der Metallschmelze in der Form bildet die glatte Oberfläche des Produkts.

Da das Tauchrohr zur Erzeugung der laminaren Strömung kurz sein kann, ist es möglich, es bei Schiebern mit verkleinerter Lochplatte zu verwenden, wenn der Abstand zwischen dem Gefäß und der Form beschränkt ist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigt:

Fig. 1 ein Tauchrohr im Längsschnitt, und

Fig. 2 einen Längsschnitt eines Blendenrings gegenüber Fig. 1, vergrößert.

Ein Tauchrohr (1) weist oben eine Eintrittsöffnung (2) und unten über einem Boden (3) Austrittsöffnungen (4) auf. Im Bereich der Schlackenzone der Form, in die das Tauchrohr (1) ragt, ist das Tauchrohr (1) mit einer Verstärkung (5) versehen.

In das Tauchrohr (1) ist ein Innenrohr (6) eingesetzt, dessen Innenfläche sich von der Eintrittsöffnung (2) zu den Austrittsöffnungen (4) konisch verjüngt. Am Innenrohr (6) ist ein Blendenring (7) ausgebildet, der den freien Querschnitt des Innenrohrs (6) verengt. Der Blendenring (7) sitzt oberhalb der Verstärkung (5). Sein Längsschnitt (vgl. Fig. 2) verläuft an seinem der Eintrittsöffnung (2) zugewandten Rand in einem Radius (r) und geht im Anschluß hieran in Richtung der Austrittsöffnungen (4) in einen größeren Radius (R) über.

Durch den Blendenring (7) und dessen Formgestaltung sowie durch das konische Zulaufen des Innenrohrs (6) ist erreicht, daß die durch die Austrittsöffnung (4) eintretende Metallschmelzenströmung, die verwirbelt sein kann, nach dem Blendenring (7) in eine laminare Strömung übergeht. Eine erneute Verwirbelung der Metallschmelze hinter bzw. unter dem Blendenring (7) ist durch dessen geeignete Position und Bemessung vermieden. Die Metallschmelze verläßt dadurch die Austrittsöffnungen (4) so beruhigt, daß sie der bereits in der Form befindlichen Metallschmelze keine Wellenbewegungen aufprägt.

Das Innenrohr (6) und der Blendenring (7) bestehen vorzugsweise aus einem feuerfesten Material, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient dem des Materials des Tauchrohrs (1) etwa gleich ist.

Das Innenrohr (6) und der Blendenring (7) brauchen nicht einstückig ausgebildet zu sein. Der Blendenring (7) kann in das konische Innenrohr (6) eingeschoben werden. Aufgrund der Konizität des Innenrohrs (6) läßt sich der Blendenring (7) nur soweit einschieben, bis er an der vorgesehenen Stelle steht.

Um eine sichere Anlage des Blendenrings (7) am Innenrohr (6) zu gewährleisten, ist dann deren Außenfläche entsprechend konisch gestaltet.

Bei geeigneter Ausbildung des Blendenrings (7) kann sich auch eine konische Gestalt der Innenfläche des Innenrohrs (6) erübrigen.

Es ist auch möglich, den Blendenring (7) - ohne das Innenrohr (6) - direkt in das Tauchrohr (1) einzusetzen. Insbesondere bei einem von der Eintrittsöffnung (2) zu den Austrittsöffnungen (4) konischen Zulaufen des Tauchrohrs (1) ist der Blendenring (7) auf einfache Weise an der vorgesehenen Stelle zu halten. Der Blendenring (7) kann auch einstückig am Tauchrohr (1) ausgebildet sein.

Es können auch die Austrittsöffnungen (4) selbst als Blendenring ausgebildet sein. Der im Abstand von den Austrittsöffnungen (4) angeordnete Blendenring (7) erübrigt sich dann.

Claims (4)

1. Tauchrohr aus feuerfestem Material, durch das aus einem Gefäß Metallschmelze an wenigstens einer Austrittsöffnung des Tauchrohrs unter dem statischen Druck der Schmelze in eine Form strömt, dadurch gekennzeichnet, daß im freien Querschnitt des Tauchrohrs (1) ein Blendenring (7) angeordnet ist, der den freien Querschnitt des Tauchrohrs (1) verengt, und daß der Längsschnitt des Blendenrings (7) so gestaltet und der Blendenring (7) so im Tauchrohr (1) angeordnet ist, daß sich an der Austrittsöffnung (4) eine laminare Strömung der Schmelze einstellt.
2. Tauchrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschnitt des Blendenrings (7) an seinem der Eintrittsöffnung (2) zugewandten Rand einen kleineren Radius (r) aufweist als in dem zur Austrittsöffnung (4) anschließenden Bereich (R).
3. Tauchrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tauchrohr (1) zur Austrittsöffnung (4) konisch zuläuft und daß der Außenumfang des Blendenrings (7) entsprechend konisch verläuft.
4. Tauchrohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenring (7) an einem in das Tauchrohr (1) eingesetzten Innenrohr (6) angeordnet ist.
DE19863607104 1986-03-05 1986-03-05 Tauchrohr Expired DE3607104C1 (de)

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JP (1) JPS62207568A (de)
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