DE3531869C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Strömungsmesser,
der durch Störsignale ("Rauschen"), insbesondere
elektrochemische Störsignale, wenig beeinflußbar
ist.
Ein bekannter elektromagnetischer Strömungsmesser ist
z. B. in Fig. 1 von US-PS 42 06 641 dargestellt. Dieser
umfaßt einen elektromagnetischen Strömungsmeß-Detektor
(im folgenden einfach als "Detektor" bezeichnet) und
einen elektromagnetischen Strömungsmeß-Wandler (im
folgenden nur als "Wandler" bezeichnet). Der Detektor
besteht dabei aus einem Rohr, das mit zwei Elektroden
und zwei zu beiden Seiten des Rohrs angeordneten Erregungsspulen
versehen ist. Der Wandler besteht aus einem
Verstärker, einem Umkehr-Verstärker,
einer Integrationsschaltung und einer Steuerschaltung.
Die Erregungsspulen werden mit einem Rechteckwellen-
Strom beschickt, der die Frequenz einer Netzstromquelle,
dividiert durch eine ganze Zahl, besitzt. Infolgedessen
erzeugen die Erregungsspulen ein Rechteckwellen-Magnetfeld.
Wenn ein elektrisch leitendes Strömungsmittel,
z. B. Stadtwasser oder eine Chemikalie, durch das genannte
Rohr geleitet wird, wird nach dem Faradayschen
Gesetz zwischen den beiden Elektroden eine Spannung
induziert, die durch den Verstärker des Wandlers auf
eine vorgegebene Größe verstärkt
wird. Die verstärkte Spannung wird hierauf umgekehrt.
Die verstärkte Spannung und die verstärkte Umkehrspannung
werden abwechselnd gewählt und in ein Signal einer
negativen Spannung umgesetzt. Die Signale negativer
Spannung werden einer Abtastung zu einem
vorgeschriebenen Zeitpunkt unterworfen und zur Integrationsschaltung
geliefert, die daraufhin ein durch
die Integration des Eingangssignals erhaltenes Signal
zur Steuerschaltung ausgibt. Das resultierende Impulssignal
wird zur Bestimmung der Strömungs- oder auch
Durchsatzmenge des betreffenden Strömungsmittel geglättet.
Der genannte elektromagnetische Rechteckwellenerregungs-
Strömungsmesser, der auf die oben geschilderte
Weise arbeitet, bietet die folgenden Vorteile:
- 1. Es liegt eine durch die Elektroden gebildete Schleife vor, in welcher der Verstärker angeordnet und das Strömungsmittel im wesentlichen frei ist vom Auftreten von Rechteckstörsignalen sowie Störsignalen gleicher Phase, wodurch die Ausgabe eines stabilen Ausgangssignals sichergestellt wird.
- 2. Die Abtastung des Strömungsmengensignals erfolgt pro Periode der Frequenz einer Netzstromquelle, wodurch die Störsignale unterdrückt werden, die durch die Induktion der Netzstromquelle erzeugt werden (hohe Störsignalbeständigkeit).
- 3. Ein verstärktes Signal und das verstärkte Umkehrsignal werden abwechselnd abgegeben, wodurch effektiv Störsignale ausgeschaltet werden, die von der Gleichspannungskomponente z. B. der Abweich- oder Verlagerungsspannung des Verstärkers und einer ultraniedrigen Frequenz herrühren.
- 4. Da verschiedene Störsignale wirksam unterdrückt werden, kann ein höchst stabiles Ausgangssignal geliefert werden, auch wenn sich die Größe des Erregungsstroms verringert und das Strömungsmengensignal einen niedrigen Pegel besitzt. Infolgedessen kann der erwähnte bisherige Strömungsmesser mit geringer Leistung betrieben werden, wobei die pro Strömungsmengeneinheit in den genannten Elektroden erzeugte elektromotorische Kraft auf eine Größe verringert ist, die nur ein Fünftel bis ein Zehntel derjenigen bei einem durch eine Netzstromquelle erregten elektromagnetischen Strömungsmesser beträgt.
Eines der bei diesem bisherigen elektromagnetischen Strömungsmesser
auftretenden Störsignale ist von elektrochemischer
Art. Dieses elektrochemische Störsignal tritt bei
ultraniedriger Frequenz auf, wenn elektrische Ladungen
der Elektroden durch die Ionen der genannten Strömungsmittel
bewegt werden. Dieses elektrochemische Störsignal
erhöht oder verringert die über die beiden Elektroden
induzierte Spannung, und es besitzt einen Pegel,
der mit der Komponente bzw.
Zusammensetzung der Strömungsmittel sowie dem Werkstoff
und dem Oberflächenzustand der beiden Elektroden
variiert. Insbesondere im Fall eines trübenartigen
Strömungsmittels tritt das elektrochemische Störsignal
der ultraniedrigen Frequenz mit einem hohen Pegel auf.
Wenn der Pegel des Störsignals unter den vom Wandler
zugelassenen Pegel abfällt, wird das elektrochemische
Störsignal durch den Wandler unterdrückt, wodurch eine
Beeinträchtigung der Meßgenauigkeit des betreffenden
elektromagnetischen Strömungsmessers verhindert wird.
Wenn das elektrochemische Störsignal dagegen einen
höheren als den vom Wandler zugelassenen Pegel besitzt,
wird ein Verstärker in Betrieb im Sättigungsbereich im
Wandler versetzt, was zu unregelmäßiger Funktion und zu
einer merklichen Minderung der Meßgenauigkeit führt.
Beim oben geschilderten bisherigen elektromagnetischen
Strömungsmesser besitzt beispielsweise das elektrochemische
Störsignal einen so großen Pegel, daß ein
Eingangssignal zur Integrationsschaltung eine positive
Spannung besitzt, so daß die Steuerschaltung ihre
normale Funktion nicht mehr erfüllen kann. Eine herkömmliche
Maßnahme zur Lösung dieses Problems besteht
darin, daß der Integrationsschaltung eine negative Vorspannung
zur Erweiterung des Bereichs eines stabilen
Betriebs zugeführt wird. Die Anlegung einer Vorspannung
an die Integrationsschaltung bedingt jedoch eine Minderung
des Ausmaßes, in welchem ein Strömungsmengensignal
innerhalb des Betriebsbereichs der Integrationsschaltung
variieren kann, wobei zudem die Störsignale der
Integrationsschaltung in ihrer nachgeschalteten Stufe
einen deutlicheren Einfluß ausüben. Demzufolge wird die
Drift der Verlagerungsspannung der Integrationsschaltung
z. B. vergrößert, wodurch Einschränkungen bezüglich
des Ausmaßes, bis zu dem die Vorspannung aufgeprägt
werden kann, aufgeworfen werden.
Bisher wurde daher im Detektor ein Begrenzerkreis zur
Beseitigung von elektrochemischen
Störsignalen vorgesehen. Dieser Begrenzerkreis umfaßt
Zener-Dioden, die mit zueinander umgekehrten Polaritäten
zusammengeschaltet sind, und zu den Zener-Dioden
parallelgeschaltete Widerstände. Obgleich nach dem
bisherigen Verfahren zur Unterdrückung von elektrochemischen
Störsignalen unter Verwendung des Begrenzerkreises
tatsächlich das Auftreten solcher Störsignale
begrenzt werden kann, wird damit auch die Ausgabe eines
Strömungsmengensignals behindert.
In der DE-OS 20 52 175 ist ein Verfahren zur induktiven
Durchflußmessung beschrieben, bei dem eine Nutzspannung
in eine Flüssigkeitsströmung bei Vorhandensein eines Magnetfelds
induziert wird. Dieser Nutzspannung, die mit
zwei Elektroden abgegriffen wird, ist noch eine elektrochemische
Störgleichspannung überlagert. Diese Störgleichspannung
wird bei ausgeschaltetem Magnetfeld gespeichert
und dann von dem bei eingeschaltetem Magnetfeld
vorhandenen Summensignal aus Nutzsignal und Störsignal
abgezogen. Auf diese Weise soll es ermöglicht
werden, die Nutzspannung von der Störspannung zu trennen,
wobei kein Wechselfeld verwendet wird, das eine
strömende Transformatorwirkung hervorrufen könnte.
Weiterhin beschreibt die US-PS 41 57 035 einen induktiven
Strömungsmesser, dessen Magnetspulen mit einer
Steuereinrichtung verbunden sind. An einem Rohr wird
ein Magnetfeld durch diese Spulen erzeugt. Das Magnetfeld
wird so gesteuert, daß seine Stärke linear zu- und
abnimmt. Die Spannung an Elektroden im Rohr wird durch
ein erstes und ein zweites Abtast- und Halteglied nahe
am Beginn und Ende eines ansteigenden und abfallenden
Zweigs des Magnetfeld-Zyklus abgetastet. Eine Differenzschaltung
liefert den Mittelwert des Unterschieds zwischen
den abgetasteten Spannungen. Auf diese Weise soll
eine sehr genaue Messung der Durchflußmenge möglich
sein, da Fehlerspannungen kompensiert werden.
In der DE-OS 33 35 587 ist ein Strömungsmesser beschrieben,
bei dem ein Strömungsmengensignal integriert wird,
unmittelbar bevor dessen Polarität umgekehrt wird. Da
nämlich das Strömungsmengensignal eben dann am stabilsten
ist, bevor sein Pegel umgekehrt wird, wird bei diesem
bekannten Strömungsmesser das Strömungsmengensignal
für Pulsbreitenmodulation integriert, gerade bevor der
Pegel des Erregungsstromes umgekehrt wird.
Bei einem in der DE-OS 31 32 471 beschriebenen Strömungsmesser
tastet eine Schaltung ein Strömungsmengensignal
für bestimmte Perioden ab, unmittelbar bevor der
Pegel des Erregungsstromes umgekehrt wird. Es ist also
nicht möglich, ein Strömungsmengensignal zum Messen der
Strömungsmenge abzutasten, unmittelbar bevor der Pegel
des Strömungsmengensignals umgekehrt wird.
Schließlich ist aus der DE-OS 27 44 845 ein Strömungsmesser
bekannt, bei dem ein Durchflußmengensignal am
Ende einer Halbperiode eines Rechteckwellen-Erregungsstroms
abgetastet und gespeichert wird. Nach einer halben
Periode wird die Differenz zwischen dem gespeicherten
und dem dann abgetasteten Signal gebildet.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen elektromagnetischen
Strömungsmesser zu schaffen, welcher
unter Ausschaltung von Störsignalen eine genaue Messung
der Strömungsmenge bei geringem Aufwand gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Strömungsmesser
mit den Merkmalen eines der Patentansprüche
1 bis 4 gelöst.
Der vorstehend umrissene elektromagnetische Strömungsmesser
bietet den Vorteil, daß im
Strömungsmengensignal enthaltene Störsignale nach Maßgabe
des Inhalts eines verzögerten Strömungsmengensignals
unterdrückt oder ausgeschaltet werden können;
demzufolge können elektrochemische Störsignale auch
dann, wenn sie in übergroßer Menge oder Zahl auftreten,
mit Sicherheit beseitigt werden, wobei diese Störsignale
beseitigt werden, bevor die Strömungsmengenbestimmungseinrichtung
mit einem Eingangssignal beschickt wird,
und wodurch die letzte Stufe der Schaltungsanordnung
vereinfacht und damit die Genauigkeit der Bestimmung
der Strömungsmenge verbessert wird.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild eines elektromagnetischen Strömungsmessers
gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 2 ein Schaltbild einer Störsignal-Beseitigungsschaltung
bei der Ausführungsform nach Fig. 1,
Fig. 3A bis 3F Signalwellenformen zur Verdeutlichung
der Arbeitsweise der Störsignal-Beseitigungsschaltung
nach Fig. 2,
Fig. 4A bis 4J Signalwellenformen zur Verdeutlichung
der Arbeitsweise der Störsignal-Beseitigungsschaltung
nach Fig. 2,
Fig. 5 ein Schaltbild einer Störsignal-Beseitigungsschaltung
bei einer anderen Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 6A bis 6F Signalwellenformen zur Erläuterung der
Arbeitsweise der Störsignal-Beseitigungsschaltung
nach Fig. 5,
Fig. 7 ein Schaltbild einer Störsignal-Beseitigungsschaltung
bei noch einer anderen Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 8A bis 8F Signalwellenformen zur Erläuterung der
Arbeitsweise der Störsignal-Beseitigungsschaltung
nach Fig. 7 und
Fig. 9 ein Schaltbild einer Störsignal-Beseitigungsschaltung
bei einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung.
Im folgenden ist anhand der Fig. 1 bis 4J ein elektromagnetischer
Strömungsmesser gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
Gemäß Fig. 1 sind dabei Konstantstromquellen 21, 23
über einen Erregungs-Umschalter
25 an Erregungsspulen 9a, 9b eines Detektors 1 angeschlossen.
Der bewegbare Kontakt des Umschalters 25 ist
abwechselnd vom einen der beiden festen Kontakte auf
den anderen umschaltbar. Damit werden beide Erregungsspulen
9a, 9b mit einem Rechteckwellenstrom beschickt.
Ein Signal, das die zwischen Elektroden 5a, 5b am Rohr
7 des Detektors 1 induzierte Spannung angibt,
wird zu einem Vorverstärker 13 eines Wandlers
11 übertragen. Ein Ausgangssignal L1 des Vorverstärkers
13 wird einer Störsignal-Beseitigungsschaltung
31 zugeführt, deren Ausgangssignal L2
einem Umkehrverstärker 17 eingespeist
wird. Das Ausgangssignal L2 der Beseitigungsschaltung
31 und ein Ausgangssignal L3 vom Umkehrverstärker 17
werden dem Umschalter 15 zugeführt.
Ein durch den Umschalter 15 gewähltes Signal e wird
über einen Abtastschalter 27 einer
Integrationsschaltung 29 zugeführt, die einen mit der
einen Seite an den Abtastschalter 27 angeschlossenen
Widerstand 29c, einen Operationsverstärker 29a, dessen
invertierende Eingangsklemme mit der anderen Seite des
Widerstands 29c verbunden ist, einen zwischen die Ausgangsklemme
und die invertierende Eingangsklemme des
Verstärkers 29a geschalteten Kondensator 29b sowie
einen mit der einen Seite an die invertierende Eingangsklemme
des Operationsverstärkers 29a angeschlossenen
Widerstand 29d umfaßt. Die nicht-invertierende
Eingangsklemme des Operationsverstärkers 29a ist mit
Massepotential verbunden, während die andere
Seite des Widerstands 29d mit einem Schalter 49
verbunden ist, dessen andere Seite mit einer Bezugsspannungsquelle
45 verbunden ist, die eine Vorspannung
zur Integrationsschaltung 29 liefert. Ein Schalter 47
ist zwischen eine Bezugsspannungsquelle 43 und eine
Seite des Widerstands 29c geschaltet. Ein Ausgangssignal
von der Integrationsschaltung 29 wird der nicht-
invertierenden Eingangsklemme eines Komparators 33 eingespeist,
dessen invertierende Eingangsklemme an Massepotential
liegt. Die Ausgangsklemme des Komparators ist
an die Steuerschaltung 35 angeschlossen, die ihrerseits
ein Steuersignal liefert, um den Bezugsspannungsquellenschalter
47 je nach Bedarf zu schließen oder zu öffnen.
Während ein Ausgangssignal von der Integrationsschaltung
29 einen abfallenden Verlauf zeigt, läßt die
Steuerschaltung 35 die Photodiode 41 eines Optokopplers
39 Licht emittieren.
Ein Ausgangskreis 37 nimmt ein Ausgangsimpulssignal von
der Steuerschaltung 35 über den Optokoppler 39 ab und
wandelt sodann das empfangene Impulssignal
in eine Gleichspannung bzw. ein Gleichstromsignal
V entsprechend der Impulsbreite des abgenommenen
Impulssignals um.
Ein Impulsgenerator 19 liefert ein Erregungssignal g zu
den Umschaltern 15 und 25 zwecks Steuerung ihres Betriebs.
Der Impulsgenerator 19 liefert weiterhin ein
Abtastsignal S zur Störsignal-Beseitigungsschaltung 31,
zu den Abtastschaltern 47 und 49 sowie zur Steuerschaltung
35 zwecks Bestimmung der Zeitpunkte, zu denen der
Schalter 27 und die Steuerschaltung 35 betätigt werden
sollen. Die Signale S und g werden zu den in den noch
zu beschreibenden Fig. 3A und 3B dargestellten Zeitpunkten
ausgegeben. Eine Schaltung zur Lieferung des
Signals S kann durch einen an sich bekannten Oszillator
und einen Frequenzteilkreis gebildet sein. Das Signal
g kann ohne weiteres durch Teilung der Frequenz des
Signals S durch 2 erhalten werden.
Im folgenden ist die Störsignal-Beseitigungsschaltung 31
gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Diese Schaltung 31 nimmt das Strömungsmengensignal
L1 vom Vorverstärker 13 sowie das Abtastsignal
S vom Impulsgenerator 19 ab. Die Störsignal-
Beseitigungsschaltung 31 verzögert das Strömungsmengensignal
L1 um die halbe Periode des Erregungssignals
g (d. h. die halbe Periode des Signals L1). Die Störsignal-
Beseitigungsschaltung 31 bestimmt
damit eine Differenz zwischen dem Pegel
des verzögerten Signals und dem des Strömungsmengensignals
L1 vom Vorverstärker 13, und sie beseitigt
damit die elektrochemischen Störsignale.
Die Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 besitzt den in
Fig. 2 gezeigten Aufbau. Eine erste Abtast/Halteschaltung
311 nimmt das Abtastsignal S vom Impulsgenerator
19 ab. Wenn das Abtastsignal S einen hohen Pegel besitzt,
bewirkt die Abtast/Halteschaltung 311 die Abtastung
des Strömungsmengensignals L1 und die
Ausgabe eines Ausgangssignals f1 entsprechend dem Pegel
des abgetasteten Strömungsmengensignals. Das Ausgangssignal
f1 der Abtast/Halteschaltung 311 wird einer
zweiten Abtast/Halteschaltung 313 zugeführt, die das
durch einen Inverter 315 invertierte Signal des Abtastsignals
S abnimmt. Wenn das invertierte Abtastsignal
einen hohen Pegel besitzt, tastet die zweite Abtast/
Halteschaltung 313 das Signal f1 zur Lieferung eines
Signals f2 ab. Das Ausgangssignal f2 von der zweiten
Abtast/Halteschaltung 313 wird der invertierenden
Eingangsklemme eines Differenzverstärkers 317 zugeführt,
während ein Ausgangssignal L1 vom Vorverstärker
13 an die nicht-invertierende Eingangsklemme des
Differenzverstärkers 317 angelegt wird. Der Differenzverstärker
317 leitet die Differenz zwischen den
Pegeln der empfangenen Signale ab und gibt ein der
Differenz entsprechendes Signal als Ausgangssignal L2
von der Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 ab.
Im folgenden ist anhand der Fig. 3A bis 3F die Arbeitsweise
eines elektromagnetischen Strömungsmessers mit
dem vorstehend beschriebenen Aufbau erläutert. Sooft
ein Erregungssignal g (Fig. 3A) vom Impulsgenerator 19
seinen Pegel ändert, wird der Anschlußzustand des Erregungs-
Umschalters 15 geändert. Infolgedessen fließt ein
Rechteckwellen-Erregungsstrom synchron mit dem Erregungssignal
g durch die Erregungsspulen 9a, 9b. Dadurch
wird ein Rechteckwellen-Magnetfeld einem das Detektor-
Rohr 7 durchströmenden Strömungsmittel aufgeprägt.
Infolgedessen wird eine der Strömungsmenge (dem Mittelwert
der Strömungsgeschwindigkeit im Rohr 7) entsprechende
Spannung zwischen den Elektroden 5a, 5b für das
genannte Strömungsmittel bzw. des Detektors gemäß dem
Faradayschen Gesetz induziert. Diese induzierte Spannung
wird dem Wandler 11 zugeführt. Die induzierte
Spannung wird durch den Vorverstärker 13 verstärkt und
in Form des Strömungsmengensignals L1 (Fig. 3C) geliefert.
Dieses Strömungsmengensignal L1 wird der Störsignal-
Beseitigungsschaltung 31 eingespeist.
Die Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 arbeitet wie
folgt: Wenn das Abtastsignal S (Fig. 3B) einen hohen
Pegel besitzt, bewirkt die erste Abtast/Halteschaltung
311 die Abtastung des Strömungsmengensignals L1. Dies
bedeutet, daß die erste Abtast/Halteschaltung 311 die
Spannungspegel ES oder -ES des vom Vorverstärker 13
ausgegebenen Strömungsmengensignals L1 unmittelbar vor
dem Pegelwechsel des Erregungssignals g abtastet. Ein
den abgetasteten Spannungspegel
angebendes Signal wird als Signal f1 ausgegeben. Wenn
das invertierte Abtastsignal einen hohen Pegel besitzt,
tastet die zweite Abtast/Halteschaltung 313 den
Pegel des Eingangssignals f1 ab und liefert ein resultierendes
Signal als Signal f2 (Fig. 3E). Der Spannungspegel
des Ausgangssignals f2 der zweiten Abtast/Halteschaltung
313 repräsentiert somit den Spannungspegel ES oder
-ES des Ausgangs-Strömungsmengensignals S1 vom Vorverstärker
13, welcher unmittelbar vor der Änderung
des Spannungspegels des Erregungssignals g
auftritt. Dies bedeutet, daß das Signal f2 im wesentlichen
dem Strömungsmengensignal L1, das um eine halbe
Periode verzögert ist, gleich ist.
Das Strömungsmengensignal L1 wird an die nicht-invertierende
Eingangsklemme des Differenzverstärkers 317
angelegt, und das Ausgangssignal f2 von der zweiten
Abtast/Halteschaltung 313 wird zur invertierenden
Eingangsklemme des Differenzverstärkers 317 übertragen.
Der Differenzverstärker 317 subtrahiert das
Signal f2 vom Signal L1 und liefert das resultierende
Signal L2. Demzufolge besitzt das Ausgangssignal L2
(Fig. 3F) des Differenzverstärkers 317 einen Pegel
2ES oder -2ES.
Im folgenden ist der Vorgang beschrieben, nach dem die
Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 Störsignale beseitigt.
Es sei angenommen, daß gemäß
Fig. 4B eine niederfrequente Störsignalkomponente Z
dem Ausgangssignal L1 des Vorverstärkers 13 überlagert
ist. Fig. 4C veranschaulicht die niederfrequente Störsignalkomponente
Z allein. Gemäß Fig. 4D zeigt somit
das von der zweiten Abtast/Halteschaltung 313 ausgegebene
Strömungsmengensignal f2 denselben Pegel, den
das Strömungsmengensignal L1 vor der Änderung des
Spannungspegels des Erregungssignals g besaß. Die im
Strömungsmengensignal f2 enthaltene Störsignalkomponente
Z1 zeigt daher denselben Pegel, den die Störsignalkomponente
Z vor der Änderung des Spannungspegels
des Erregungssignals g zeigte. Gemäß Fig. 4E besitzt
somit die im Strömungsmengensignal f2 enthaltene Störsignalkomponente
Z1 ein stufenförmiges Profil. In
diesem Fall besitzt gemäß Fig. 4F ein Ausgangssignal L2
des Differenzverstärkers 317 einen Pegel,
der einer Differenz zwischen dem Pegel
des Strömungsmengensignals L1 und dem des Signals f2
gleich ist. Das Ausgangssignal L2 besitzt demzufolge
einen Pegel, der weder zur positiven noch zur negativen
Seite hin abweicht. Die im Signal L2 enthaltene Störsignalkomponente
Z2 besitzt einen Pegel, der durch Subtrahieren
des Pegels der Störsignalkomponente Z1 von
demjenigen der Störsignalkomponente Z erhalten wird.
Aus diesem Grund wird der größere Teil der Störsignalkomponente
Z beseitigt, so daß demzufolge gemäß Fig. 4G
die Störsignalkomponente Z2 durch den sich ändernden
Teil der genannten Störsignalkomponente Z gebildet
wird. Mit der vorstehend beschriebenen Operation können
die Störsignalkomponenten eines Strömungsmengensignals
beseitigt werden.
Das Ausgangssignal L2 der Störsignal-Beseitigungsschaltung
31 und das nicht dargestellte invertierte
Ausgangssignal L3 des Ausgangssignals L2 werden über
den Umschalter 15 geleitet und in die negativen Spannungssignale
e gemäß Fig. 4H umgesetzt. Die im negativen
Signal e enthaltene Störsignalkomponente Z3 wird
durch die Anordnung der abwechselnden positiven und
negativen Spannungspegel gemäß Fig. 4I gebildet.
Während das Abtastsignal S einen hohen Pegel besitzt,
ist der Abtastschalter 27 geschlossen, und das genannte
Signal e wird zur Integrationsschaltung 29 geliefert.
Demzufolge integriert die Integrationsschaltung 29 das
Signal e, wenn das genannte Abtastsignal S einen hohen
Pegel besitzt. Wenn das Abtastsignal S den niedrigen
Pegel besitzt, wird der Abtastschalter 27 geöffnet.
Wenn ein Ausgangssignal der Integrationsschaltung 29
einen über Null liegenden Pegel besitzt, liefert der
Komparator 33 ein Ausgangssignal eines hohen Pegels.
Während das Abtastsignal S den niedrigen Pegel und das
Ausgangssignal des Komparators 33 den hohen Pegel besitzt,
läßt die Steuerschaltung 35 den Schalter 47
schließen. Nachdem das Abtastsignal S auf einen niedrigen
Pegel abgefallen ist, wird sodann das Ausgangssignal
der Integrationsschaltung 29 allmählich gedämpft.
Infolgedessen liefert die Integrationsschaltung
29 ein Ausgangssignal h mit der Wellenform
gemäß Fig. 4J. Die Dämpfungsperiode τ0 des Ausgangssignals
h von der Integrationsschaltung 29 läßt
sich wie folgt ausdrücken:
τ0 = Es × T/VR
In obiger Gleichung bedeuten:
Es = Spannungspegel des Strömungsmengensignals L1
T = Abtastzeit
VR = Spannung der Bezugsspannungsquelle 43
T = Abtastzeit
VR = Spannung der Bezugsspannungsquelle 43
Wenn der Komparator 33 ein Signal eines hohen Pegels
liefert und das Abtastsignal S einen niedrigen Pegel
besitzt (während der Dämpfungsperiode τ0), läßt die
Steuerschaltung 35 die Photodiode 41 Licht emittieren.
Die Steuerschaltung 35 wandelt nämlich das störsignalfreie
Strömungsmengensignal L1 in ein Impulssignal mit einer
Impulsbreite entsprechend dem Spannungspegel des Strömungsmengensignals
L1 um. Zu diesem Zeitpunkt wird der
Optokoppler 39 aktiviert, um den Ausgangskreis
37 elektrisch von den anderen Schaltkreisen zu
trennen und damit den Einfluß des Störsignals zu reduzieren.
Der Ausgangskreis 37 mittelt das empfangene Impulssignal
und liefert ein Signal V mit einer Gleichspannung
oder einem Gleichstrom, die bzw. der der Strömungsmenge
proportional ist.
Mit dem bei einem elektromagnetischen Strömungsmesser
gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung vorgesehenen
Wandler 11 wird die Störsignalkomponente Z
durch die Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 praktisch
beseitigt, so daß sich ein Profil gemäß
Fig. 4I ergibt. Demzufolge wird der Einfluß elektrochemischer
Störsignale weitgehend ausgeschaltet.
Wenn der übliche elektromagnetische Strömungsmesser
unter Normalbedingungen betrieben wird, besitzt eine
Hauptkomponente des elektrochemischen Störsignals eine
Frequenz von unter 1 Hz. Im Gegensatz dazu besitzt das
Erregungssignal g eine Frequenz entsprechend der Frequenz
einer Netzspannungsquelle, dividiert durch eine ganze
Zahl, beispielsweise entsprechend einem Achtel von
50 Hz, d. h. etwa 6 Hz. Ein elektrochemisches Störsignal
einer Frequenz von 1 Hz kann von einem Strömungsmengensignal
einer Frequenz von 6 Hz durch beispielsweise
ein aktives Filter aus einem Operationsverstärker
unterschieden werden. Diese elektrochemischen Störsignale
können somit durch das aktive Filter
ausgefiltert werden. Nachteilig an der
Verwendung des aktiven Filters ist jedoch, daß die
Wellenformen verzerrt werden, die Phase sich verschiebt
und es unmöglich ist, ein Rechteckwellen-Strömungsmengensignal
genau abzutasten. Mit anderen Worten: das
aktive Filter selbst gibt Anlaß zu Störsignalen.
Dagegen bewirkt der beim elektromagnetischen Strömungsmesser
vorgesehene Wandler 11 eine
genaue Verstärkung des Strömungsmengensignals L1 und
eine Ausschaltung elektromagnetischer Störsignale durch
die Störsignal-Beseitigungsschaltung 31. Wenn somit
elektrochemische Störsignale übermäßig stark zunehmen,
wird der größte Teil davon beseitigt, so daß das Auftreten
von Meßfehlern weitgehend unterdrückt wird.
Die Störsignalbeseitigung erfolgt insbesondere im
vorgeschalteten Bereich des Wandlers 11, so
daß die nachgeschalteten Schaltungselemente (beispielsweise
Integrationsschaltung 29 und Steuerschaltung 35)
eine ausreichend große Störsignalspanne aufweisen
können. Demzufolge wird der Schaltungsaufbau des
elektromagnetischen Strömungsmessers vereinfacht,
so daß er eine genaue Strömungsmengenbestimmung
zu gewährleisten vermag. Die Störsignal-Beseitigungsschaltung
31 vermag nicht nur elektrochemische
Störsignale, sondern Störsignale jeder beliebigen Art
auszuschalten, sofern sie eine niedrige Frequenz besitzen.
Im folgenden sind nun die Störsignalkomponenten Z2
angesprochen, die durch die Störsignal-Beseitigungsschaltung
31 nicht beseitigt werden können. Gemäß
Fig. 4I werden die Störsignalkomponenten Z2 über den
Polaritäts-Umschalter 15 abwechselnd auf der positiven
und negativen Spannungsseite weitergeleitet. Wenn daher
die Impulssignale im Ausgangskreis 37 gemittelt werden,
wird die Störsignalkomponente Z2, die einer Periode
entspricht, unterdrückt. Wenn daher das
Störsignal während einer Periode im Signal g mit einer
konstanten Größe variiert, kann folglich jedes Störsignal,
auch wenn es nicht niedrige Frequenz besitzt,
zuverlässig beseitigt werden.
Nachstehend ist anhand der Fig. 5 bis 6F eine Störsignal-
Beseitigungsschaltung 31 gemäß einer anderen
Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Eine der
Zuleitungen eines ersten Kondensators 71 ist mit der
Ausgangsklemme des genannten Vorverstärkers 13 über ein
erstes Schalterelement 73 verbunden. Ein zweiter Kondensator
75 ist über ein zweites Schalterelement 77 an
den genannten Vorverstärker 13 angeschlossen. Die
anderen Zuleitungen von erstem und zweitem Kondensator
71 bzw. 75 liegen an Masse. Die eine Zuleitung des
ersten Kondensators 71 ist über ein drittes Schalterelement
79 mit der invertierenden Eingangsklemme eines
Differenzverstärkers 81 verbunden, während die eine
Zuleitung des zweiten Kondensators 75 über ein viertes
Schalterelement 83 an die invertierende Eingangsklemme
des Differenzverstärkers 81 angeschlossen ist. Die
Ausgangsklemme des Vorverstärkers 13 liegt an der nicht-
invertierenden Eingangsklemme des Differenzverstärkers
81.
Die vier Schalterelemente 73, 77, 79 und 83 bestehen
jeweils beispielsweise aus einem Halbleiterschalter.
Diese Schalterelemente 73, 77, 79, 83 werden mit dem
erwähnten Erregungssignal g für das Umschalten des jeweiligen
Schalterbetriebszustands beschickt. Erstes und
viertes Schalterelement 73 bzw. 83 werden durch ein
Erregungssignal g eines hohen Pegels geschlossen und
durch das Erregungssignal g eines niedrigen Pegels geöffnet.
Zweites und drittes Schalterelement 77 bzw. 79
schließen bei einem Erregungssignal g eines niedrigen
Pegels und öffnen, wenn das Erregungssignal g einen
hohen Pegel besitzt.
Die Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 mit dem beschriebenen
Aufbau arbeitet wie folgt: Bei Beschickung
mit dem Erregungssignal g (Fig. 6A) öffnen und schließen
erstes und viertes Schalterelement 73 bzw. 83 mit dem
Takt gemäß Fig. 6B, während zweites und drittes Schalterelement
77 bzw. 79 entsprechend mit dem Takt gemäß
Fig. 6C geöffnet und geschlossen werden. Wenn daher das
Erregungssignal g einen hohen Pegel besitzt, wird der
Strom des vom Vorverstärker 13 abgegebenen Strömungsmengensignals
L1 im ersten Kondensator 71 gespeichert.
Zu diesem Zeitpunkt wird die im zweiten Kondensator 75
gespeicherte Spannung zum Differenzverstärker 81
geleitet. Wenn das Erregungssignal g einen niedrigen
Pegel besitzt, wird der Strom des Strömungsmengensignals
L1 ebenfalls im zweiten Kondensator 75 gespeichert.
Zu diesem Zeitpunkt wird die im ersten Kondensator 71
gespeicherte Spannung zum Differenzverstärker 81
geleitet. Infolgedessen nimmt ein an die nicht-invertierende
Eingangsklemme des Differenzverstärkers 81
angelegtes Signal m1 das Profil gemäß
Fig. 6E an. Daraufhin liefert der Differenzverstärker
81 ein Signal L2 entsprechend der Differenz zwischen
dem Pegel des Strömungsmengensignals L1 und dem
des Signals m1, das um die halbe Periode des Strömungsmengensignals
L1 verzögert ist.
Die Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 mit dem beschriebenen
Aufbau gewährleistet dieselbe Wirkung wie die
Störsignal-Beseitigungsschaltung nach Fig. 2 mit der
Abtastschaltung. Zudem besitzt die aus zwei Kondensatoren
und vier Schalterelementen aufgebaute Störsignal-Beseitigungsschaltung
31 einen einfachen und
kostensparenden Aufbau.
Im folgenden ist anhand der Fig. 7 bis 8F eine Störsignal-Beseitigungsschaltung
31 gemäß einer dritten
Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Dabei ist eine Zuleitung eines ersten Kondensators 91
über ein erstes Schalterelement 93 mit der Ausgangsklemme
des Vorverstärkers 13 verbunden und über ein
zweites Schalterelement 95 an Masse gelegt. Die andere
Zuleitung des ersten Kondensators 91 liegt über ein
drittes Schalterelement 97 an Masse und ist außerdem
über ein viertes Schalterelement 99 mit der Eingangsklemme
eines Pufferverstärkers 101 verbunden. Die eine
Zuleitung eines zweiten Kondensators 103 ist über ein
fünftes Schalterelement 105 an die Ausgangsklemme des
Vorverstärkers 13 angeschlossen und über ein sechstes
Schalterelement 107 mit Masse verbunden. Die andere
Zuleitung des zweiten Kondensators 103 liegt über ein
siebtes Schalterelement 109 an Masse und ist zudem über
ein achtes Schalterelement 111 mit der Eingangsklemme
des Pufferverstärkers 101 verbunden. Die Ausgangsklemme
des Vorverstärkers 13 und diejenige des Pufferverstärkers
101 sind mit den Eingangsklemmen eines Addierkreises
113 verbunden.
Der Addierkreis 113 kann von an sich bekannter Art sein
und beispielsweise aus einem Operationsverstärker 115
sowie Widerständen 117, 119 und 121 bestehen.
Die Schalterelemente werden mit dem Erregungssignal g
beschickt. Erstes, drittes, sechstes und achtes Schalterelement
93, 97, 107 bzw. 111 werden geschlossen,
wenn das Erregungssignal g einen hohen Pegel besitzt,
und öffnen, wenn das Erregungssignal g den niedrigen
Pegel besitzt. Zweites, viertes, fünftes und siebtes
Schalterelement 95, 99, 105 bzw. 109 schließen bei
einem niedrigen Pegel des Erregungssignals g und öffnen
bei einem hohen Pegel des Erregungssignals g.
Die Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 gemäß dieser
Ausführungsform der Erfindung arbeitet wie folgt: Wenn
das Erregungssignal g einen hohen Pegel besitzt, werden
das Schalterelement 93 geschlossen und der erste Kondensator
mit dem Strom des Strömungsmengensignals L1
aufgeladen. Dabei ist die andere Zuleitung
des ersten Kondensators 91 an Masse gelegt. Wenn das
Erregungssignal g einen niedrigen Pegel besitzt, öffnen
die Schalterelemente 93 und 97, während das Schalterelement
95 schließt. Infolgedessen wird die eine Zuleitung
des ersten Kondensators 91 an Masse gelegt, und
die Polarität der im ersten Kondensator 91 gespeicherten
Spannung wird umgekehrt. Die Spannung umgekehrter
Polarität wird der Eingangsklemme des Pufferverstärkers
101 zugeführt. Derselbe Vorgang, wie vorstehend beschrieben,
wiederholt sich für die zweite Kondensatorgruppe.
Im folgenden sei angenommen, daß der Pegel
des Strömungsmengensignals L1 auf die ein Fig. 8B
gezeigte Weise variiert. In diesem Fall gibt ein an der
einen Zuleitung des ersten Kondensators anliegendes
Signal V1 ein in Fig. 8C dargestelltes
Profil an. Ein Signal V2 an einer der Zuleitungen des
zweiten Kondensators zeigt das Profil gemäß
Fig. 8D. Die Signale V1, V2 mit umgekehrtem Pegel
werden abwechselnd an den Pufferverstärker 101 angelegt.
Infolgedessen besitzt ein Ausgangssignal m2 des
Pufferverstärkers 101 das Profil gemäß
Fig. 8E. Das Strömungsmengensignal L1 und das Signal m2
werden im Addierkreis 113 zueinander addiert. Daraufhin
gibt der Addierkreis 113 ein in Fig. 8F dargestelltes
Ausgangssignal L2 aus.
Die Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 mit dem beschriebenen
Aufbau vermag niederfrequente Störsignale
auf dieselbe Weise wie die Schaltung gemäß der ersten
Ausführungsform zu unterdrücken. Die
Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 gemäß der dritten
Ausführungsform besitzt allerdings einen einfacheren Aufbau
als die entsprechende, einen Differenzverstärker
verwendende Störsignal-Beseitigungsschaltung, wie sie
in Fig. 2 und 5 dargestellt ist. Der Einbau einer
Differenzverstärkerschaltung erforderte bisher
mindestens zwei Operationsverstärker und vier Präzisions-
Widerstände. Dagegen benötigt die Störsignal-
Beseitigungsschaltung 31 gemäß der dritten Ausführungsform
nur einen einzigen Operationsverstärker, obgleich
dieser auch acht Schalterelemente aufweisen muß. Die
vorliegende Störsignal-Beseitigungsschaltung 31 besitzt
daher einen einfacheren und weniger aufwendigen Aufbau.
Bei der beschriebenen Störsignal-Beseitigungsschaltung
wird das Rechteckwellen-Strömungsmengensignal L1 vor
den Pegeländerungen bezüglich seines Pegels abgetastet.
Nach der Pegeländerung des Strömungsmengensignals
L1 wird ein Signal ausgegeben, das einen
der abgetasteten Größe entsprechenden Pegel besitzt,
wobei ein Signal erzeugt wird, das um die Hälfte der
Periode des Strömungsmengensignals L1 verzögert ist.
Beispielsweise ist es
möglich, durch Anwendung einer in Fig. 9 gezeigten
Analog-Verzögerungsschaltung 131 ein Analogsignal unmittelbar
zu verzögern. Wenn ein Differenzverstärker
133 zur Bestimmung einer Differenz zwischen dem Pegel
des verzögerten Signals und dem Pegel eines Eingangssignals
vorgesehen wird, können niederfrequente Störsignale
auf dieselbe Weise wie bei der Störsignal-Beseitigungsschaltung
gemäß der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform beseitigt werden. Die
Analog-Verzögerungsschaltung kann beispielsweise durch
eine Ladungsverschiebe-Elementvorrichtung (CCD) oder
eine Eimerkettenspeichervorrichtung (BBD) gebildet
sein.
Bei der beschriebenen Ausführungsform wird das Strömungsmengensignal
L1 um seine halbe Periode verzögert.
Beispielsweise kann das Strömungsmengensignal L1 um ein
ungeradzahliges Vielfaches der Hälfte seiner Periode
verzögert werden, und es kann eine Differenz zwischen
dem Pegel des verzögerten Signals und dem Strömungsmengensignal
L1 bestimmt werden. In diesem Fall heben
sich die Störsignale des Strömungsmengensignals L1 und
des verzögerten Signals ebenfalls gegenseitig auf.
Bei der beschriebenen Ausführungsform wird das Strömungsmengensignal
L2 anhand einer Differenz zwischen
dem Pegel des Strömungsmengensignals L1 und dem seines
verzögerten Signals bestimmt. Der Betrieb ist jedoch
auch auf diesen Vorgang nicht beschränkt. Vielmehr kann
der folgende Vorgang ausgeführt werden: Verzögerung des
Strömungsmengensignals L1 um eineinhalb Perioden, Verzögerung
des Strömungsmengensignals L1 um eine Periode
und Ausgabe eines ersten Signals entsprechend einer
Differenz zwischen den Pegeln der beiden verzögerten
Strömungsmengensignale. Weiterhin wird das Strömungsmengensignal
L1 um die halbe Periode verzögert, und
eine Differenz zwischen dem Pegel des um eine halbe
Periode verzögerten Signals und dem Pegel des Strömungsmengensignals
L1 wird als zweites Signal bestimmt. Die
Pegel von erstem und zweitem Strömungsmengensignal
werden gemittelt, so daß schließlich die tatsächliche
Strömungsmenge eines Strömungsmittels anhand eines den
gemittelten Signalpegel angebenden Signals bestimmt
wird. Darüber hinaus kann die Anordnung zur Verzögerung
des Strömungsmengensignals L1 mit einem ganzzahligen
Vielfachen seiner Halbperiode ohne weiteres durch Hinzufügung
z. B. der Abtast/Halteschaltung gemäß Fig. 5
realisiert werden.
Claims (4)
1. Elektromagnetischer Strömungsmesser mit
- 1.1 einem Strömungsmesser-Hauptkörper (1) zur Einspeisung eines von einem Generator (21, 23, 25) gelieferten Rechteckwellen-Erregungsstromes, getaktet mit einem Erregungssignal (g), in mindestens eine Erregungsspule (9a, 9b), zum Aufprägen des erzeugten Magnetfeldes auf ein elektrisch leitendes Strömungsmittel, zum Abgreifen einer im elektrisch leitenden Strömungsmittel induzierten Spannung mittels Elektroden (5a, 5b) und zum Abgeben eines Strömungsmengensignals (L1),
- 1.2 einer Störsignal-Beseitigungseinheit (31) bestehend aus:
- 1.2.1 einer an den Strömungsmesser-Hauptkörper (1) angeschlossenen
Verzögerungseinrichtung (311, 313, 315)
zur Abtastung des Pegels des Strömungsmengensignals
(L1) durch
- 1.2.1.1 eine erste Abtast/Halteschaltung (311), die abhängig von einem Abtastsignal (S) den Pegel des Strömungsmengensignals (L1) unmittelbar vor Umkehrung des Pegels des Rechteckwellen- Erregungsstromes abtastet und den abgetasteten Pegel an
- 1.2.1.2 eine mit der ersten Abtast/Halteschaltung (311) verbundene zweite Abtast/Halteschaltung (313, 315) abgibt, die abhängig vom Abtastsignal (S) den abgetasteten Pegel der ersten Abtast/Halteschaltung (311) abtastet und den abgetasteten Pegel während der nächsten Halbperiode des Rechteckwellen-Erregungsstromes als ein verzögertes Signal (f2) an eine Empfangseinrichtung (317) abgibt und
- 1.2.2 der mit der Verzögerungseinrichtung (311, 313, 315) verbundenen Empfangseinrichtung (317) zum Empfangen des Strömungsmengensignals (L1) und des verzögerten Signals (f2) und zur Ermittlung der Differenz zwischen dem Pegel des verzögerten Signals (f2) und demjenigen des Strömungsmengensignals (L1) und zur Ausgabe eines der Differenz entsprechenden Signals (L2),
- 1.2.1 einer an den Strömungsmesser-Hauptkörper (1) angeschlossenen
Verzögerungseinrichtung (311, 313, 315)
zur Abtastung des Pegels des Strömungsmengensignals
(L1) durch
- 1.3 einer mit dem Strömungsmesser-Hauptkörper (1) verbundenen
Bestimmungseinrichtung (13, 15, 17, 27,
29, 33, 35, 37, 39) zur Bestimmung der Strömungsmenge
des elektrisch leitenden Strömungsmittels,
die aufweist:
- 1.3.1 eine Integrierschaltung (27, 29) zum Integrieren des der Differenz entsprechenden Ausgangssignals (L2) für eine der Empfangseinrichtung mit dem Steuersignal (S) getaktete Integrierzeit, unmittelbar bevor der Pegel des Rechteckwellen- Erregungsstromes umgekehrt wird, und
- 1.3.2 eine Bestimmungseinheit (37) zum Bestimmen einer Strömungsmenge des leitenden Strömungsmittels aus dem jeweiligen Integrationswert des in der Integrationsschaltung (27, 29) integrierten Ausgangssignals,
- 1.4 einem Zeitsteuersignalgenerator (19), der das Erregungssignal (g), das die Richtung des Rechteckwellen-Erregungsstromes anzeigt, zum Generator (21, 23, 25), ein Abtastsignal (S), das die Abtastperiode anzeigt, zur Verzögerungseinrichtung (311, 313, 315) und ein Steuersignal (S), das die Integrationsperiode anzeigt, zur Integrierschaltung (27, 29) liefert, wobei die Abtastperiode und die Integrationsperiode unmittelbar vor Umkehrung der Richtung des Rechteckwellen-Erregungsstromes liegen.
2. Elektromagnetischer Strömungsmesser mit
- 2.1 einem Strömungsmesser-Hauptkörper (1) zur Einspeisung eines von einem Generator (21, 23, 25) gelieferten Rechteckwellen-Erregungsstromes in mindestens eine Erregungsspule (9a, 9b), zum Aufprägen des erzeugten Magnetfeldes auf ein elektrisch leitendes Strömungsmittel, zum Abgreifen einer in dem elektrisch leitenden Strömungsmittel induzierten Spannung mittels Elektroden (5a, 5b) und zum Abgeben eines Strömungsmengensignals (L1),
- 2.2 einem Zeitsteuerimpulsgenerator (19), der ein Erregungssignal erzeugt, das einen ersten Pegel und einen zweiten Pegel synchron mit dem Rechteckwellen- Erregungsstrom hat,
- 2.3 einer eine Verzögerungseinrichtung (91-111)
aufweisenden Störsignal-Beseitigungsschaltung (31)
mit folgenden Merkmalen:
- 2.3.1 ein erstes Schaltelement (93), dessen eines Ende mit dem Strömungsmengensignal (L1) versorgt ist,
- 2.3.2 einen ersten Kondensator (91), dessen eines Ende an das andere Ende des ersten Schaltelementes (93) angeschlossen ist,
- 2.3.3 ein zweites Schaltelement (95), dessen eines Ende mit dem einen Ende des ersten Kondensators (91) verbunden ist und dessen anderes Ende an einen gemeinsamen Pegel angeschlossen ist,
- 2.3.4 ein drittes Schaltelement (97), dessen eines Ende mit dem anderen Ende des ersten Kondensators (91) verbunden ist und dessen anderes Ende an den gemeinsamen Pegel angeschlossen ist,
- 2.3.5 ein viertes Schaltelement (99), dessen eines Ende mit dem anderen Ende des ersten Kondensators (91) verbunden ist,
- 2.3.6 ein fünftes Schaltelement (105), dessen eines Ende mit dem Strömungsmengensignal (L1) gespeist ist,
- 2.3.7 einen zweiten Kondensator (103), dessen eines Ende mit dem anderen Ende des fünften Schaltelementes (105) verbunden ist,
- 2.3.8 ein sechstes Schaltelement (107), dessen eines Ende mit dem einen Ende des zweiten Kondensators (103) verbunden ist und dessen anderes Ende an den gemeinsamen Pegel angeschlossen ist,
- 2.3.9 ein siebentes Schaltelement (109), dessen eines Ende mit dem anderen Ende des zweiten Kondensators (103) verbunden ist und dessen anderes Ende an den gemeinsamen Pegel angeschlossen ist,
- 2.3.10 ein achtes Schaltelement (111), dessen eines Ende mit dem anderen Ende des zweiten Kondensators (103) verbunden ist und dessen anderes Ende an das andere Ende des vierten Schaltelementes (99) angeschlossen ist, und
- 2.3.11 eine Addiereinrichtung (101, 113), die mit dem Strömungsmesser-Hauptkörper (1) und den anderen Enden des vierten und achten Schaltelementes (99, 111) verbunden ist, um analog das Strömungsmengensignal (L1) und das Signal an den anderen Enden des vierten und achten Schaltelementes (99, 111) zur Abgabe eines entsprechenden Signals (L2) zu addieren, wobei
- 2.3.12 bei Versorgung des ersten bis achten Schaltelementes mit dem Erregungssignal (g) die ersten, dritten, sechsten und achten Schaltelemente (93, 97, 107, 111) geschlossen sind, wenn das Erregungssignal (g) auf dem ersten Pegel ist, und geöffnet sind, wenn das Erregungssignal (g) auf dem zweiten Pegel ist, und die zweiten, vierten, fünften und siebenten Schaltelemente (95, 99, 105, 109) geschlossen sind, wenn das Erregungssignal (g) auf dem zweiten Pegel ist, und geöffnet sind, wenn das Erregungssignal (g) auf dem ersten Pegel ist,
- 2.4 einer mit dem Strömungsmesser-Hauptkörper (1) verbundenen
Bestimmungseinrichtung (13, 15, 17, 27,
29, 33, 35, 37, 39) zur Bestimmung der Strömungsmenge
des elektrisch leitenden Strömungsmittels,
die aufweist:
- 2.4.1 eine Integrierschaltung (27, 29) zum Integrieren des Ausgangssignals von der Störsignal- Beseitigungseinheit (31) für eine vorbestimmte Zeitdauer, unmittelbar bevor die Richtung des Rechteckwellen-Erregungsstromes umgekehrt wird, und
- 2.4.2 eine Bestimmungseinheit zum Bestimmen einer Strömungsmenge des leitenden Strömungsmittels aus dem von der Integrierschaltung (27, 29) gelieferten Signal.
3. Elektromagnetischer Strömungsmesser mit
- 3.1 einem Strömungsmesser-Hauptkörper (1) zur Einspeisung eines von einem Generator (21, 23, 25) gelieferten Rechteckwellen-Erregungsstromes, getaktet mit einem Erregungssignal (g), in mindestens eine Erregungsspule (9a, 9b), zum Aufprägen des erzeugten Magnetfeldes auf ein elektrisch leitendes Strömungsmittel, zum Abgreifen einer im elektrisch leitenden Strömungsmittel induzierten Spannung mittels Elektroden (5a, 5b) und zum Abgeben eines Strömungsmengensignals (L1),
- 3.2 einer Störsignal-Beseitigungseinheit (31), bestehend aus:
- 3.2.1 einer an den Strömungsmesser-Hauptkörper (1) angeschlossenen
Verzögerungseinrichtung (71, 73, 75, 77, 79, 83)
zur Abtastung des Pegels des Strömungsmengensignals
(L1) durch
- 3.2.1.1 eine erste Abtast/Halteschaltung (71, 73, 79), die abhängig vom Abtastsignal (S) den Pegel des Strömungsmengensignals (L1) unmittelbar vor Umkehrung des Pegels des Rechteckwellen-Erregungsstromes abtastet, wenn der Rechteckwellen-Erregungsstrom eine Richtung hat, und die den abgetasteten Pegel während der nächsten Halbperiode des Rechteckwellen-Erregungsstromes als das verzögerte Signal abgibt an eine Empfangseinrichtung (81) und
- 3.2.1.2 eine zweite Abtast/Halteschaltung (75, 77, 83), die abhängig vom Abtastsignal (S) den Pegel des Strömungsmengensignals (L1) unmittelbar vor Umkehrung des Pegels des Rechteckwellen-Erregungsstromes abtastet, wenn der Rechteckwellen-Erregungsstrom die andere Richtung hat, und die den abgetasteten Pegel während der nächsten Halbperiode des Rechteckwellen-Erregungsstromes abgibt an eine Empfangseinrichtung (81) und
- 3.2.2 der mit der Verzögerungseinrichtung verbundenen Empfangseinrichtung (81), die das der Differenz zwischen dem Pegel des Strömungsmengensignals (L1) und dem abgetasteten Pegel der ersten und zweiten Abtast/Halteschaltungen (71-83) entsprechende Signal (m1) abgibt,
- 3.2.1 einer an den Strömungsmesser-Hauptkörper (1) angeschlossenen
Verzögerungseinrichtung (71, 73, 75, 77, 79, 83)
zur Abtastung des Pegels des Strömungsmengensignals
(L1) durch
- 3.3 einer mit dem Strömungsmesser-Hauptkörpere (1) verbundenen
Bestimmungseinrichtung (13, 15, 17, 27,
29, 33, 35, 37, 39) zur Bestimmung der Strömungsmenge
des elektrisch leitenden Strömungsmittels,
die aufweist:
- 3.3.1 eine Integrierschaltung (27, 29) zum Integrieren des der Differenz entsprechenden Ausgangssignals (l2) für eine der Empfangseinrichtung mit dem Steuersignal (S) getaktete Integrierzeit, unmittelbar bevor der Pegel des Rechteckwellen- Erregungsstromes umgekehrt wird, und
- 3.3.2 eine Bestimmungseinheit (37) zum Bestimmen einer Strömungsmenge des leitenden Strömungsmittels aus dem jeweiligen Integrationswert des in der Integrationsschaltung (27, 29) integrierten Ausgangssignals,
- 3.4 einem Zeitsteuersignalgenerator (19), der das Erregungssignal (g), das die Richtung des Rechteckwellen-Erregungsstromes anzeigt, zum Generator (21, 23, 25), ein Abtastsignal (S), das die Abtastperiode anzeigt, zur Verzögerungseinrichtung (311, 313, 315) und ein Steuersignal (S), das die Integrationsperiode anzeigt, zur Integrierschaltung (27, 29) liefert, wobei die Abtastperiode und die Integrationsperiode unmittelbar vor Umkehrung der Richtung des Rechteckwellen-Erregungsstromes liegen.
4. Elektromagnetischer Strömungsmesser mit
- 4.1 einem Strömungsmesser-Hauptkörper (1) zur Einspeisung eines von einem Generator (21, 23, 25) gelieferten Rechteckwellen-Erregungsstromes in mindestens eine Erregungsspule (9a, 9b), zum Aufprägen des erzeugten Magnetfeldes auf ein elektrisch leitendes Strömungsmittel, zum Abgreifen einer in dem elektrisch leitenden Strömungsmittel induzierten Spannung mittels Elektroden (5a, 5b) und zum Abgeben eines Strömungsmengensignals (L1),
- 4.2 einem Zeitsteuerimpulsgenerator (19), der ein Erregungssignal erzeugt, das einen ersten Pegel und einen zweiten Pegel synchron mit dem Rechteckwellen- Erregungsstrom hat,
- 4.3 einer eine Verzögerungseinrichtung (71-83)
aufweisenden Störsignal-Beseitigungseinheit (31)
mit folgenden Merkmalen:
- 4.3.1 ein erstes Schaltelement (71-73), dessen eines Ende mit dem Strömungsmengensignal (L1) versorgt ist,
- 4.3.2 einen ersten Kondensator (71), dessen eines Ende an das andere Ende des ersten Schaltelementes (73) angeschlossen ist und dessen anderes Ende mit einer Bezugsspannung versorgt ist,
- 4.3.3 ein zweites Schaltelement (79), dessen eines Ende mit dem einen Ende des ersten Kondensators (71) verbunden ist,
- 4.3.4 ein drittes Schaltelement (77), dessen eines Ende mit dem Strömungsmengensignal versorgt ist,
- 4.3.5 einen zweiten Kondensator (75), dessen eines Ende mit dem anderen Ende des dritten Schaltelementes (77) verbunden ist und dessen anderes Ende mit einer Bezugsspannung versorgt ist,
- 4.3.6 ein viertes Schaltelement (83), dessen eines Ende mit einem Ende des zweiten Kondensators (75) verbunden ist und dessen anderes Ende mit dem anderen Ende des zweiten Schaltelementes verbunden ist, und
- 4.3.7 eine mit dem Strömungsmesser-Hauptkörper (1) und den anderen Enden der dritten und vierten Schaltelemente (79, 83) verbundene Subtrahiereinrichtung (81) zum analogen Subtrahieren des Signals (m1) an den anderen Enden der dritten und vierten Schaltelemente (79, 83) vom Strömungsmengensignal (L1), um ein entsprechendes Signal (L2) auszugeben, wobei:
- 4.3.8 bei Versorgung des ersten bis vierten Schaltelementes mit dem Erregungssignal (g) die ersten und vierten Schaltelemente (73, 83) geschlossen sind, wenn das Erregungssignal (g) auf dem ersten Pegel ist, und geöffnet sind, wenn das Erregungssignal (g) auf dem zweiten Pegel ist, und die zweiten und dritten Schaltelemente (79, 77) geschlossen sind, wenn das Erregungssignal (g) auf dem zweiten Pegel ist, und geöffnet sind, wenn das Erregungssignal (g) auf dem ersten Pegel ist,
- 4.4 einer mit dem Strömungsmesser-Hauptkörper (1) verbundenen
Bestimmungseinrichtung (13, 15, 17, 27,
29, 33, 35, 37, 39) zur Bestimmung der Strömungsmenge
des elektrisch leitenden Strömungsmittels,
die aufweist:
- 4.4.1 eine Integrierschaltung (27, 29) zum Integrieren des Ausgangssignals von der Störsignal- Beseitigungseinheit (31) für eine vorbestimmte Zeitdauer, unmittelbar bevor die Richtung des Rechteckwellen-Erregungsstromes umgekehrt wird, und
- 4.4.2 eine Bestimmungseinheit zum Bestimmen einer Strömungsmenge des leitenden Strömungsmittels aus dem von der Integrierschaltung (27, 29) gelieferten Signal.
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