DE3516164C2 - - Google Patents

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DE3516164C2
DE3516164C2 DE19853516164 DE3516164A DE3516164C2 DE 3516164 C2 DE3516164 C2 DE 3516164C2 DE 19853516164 DE19853516164 DE 19853516164 DE 3516164 A DE3516164 A DE 3516164A DE 3516164 C2 DE3516164 C2 DE 3516164C2
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    • A61B5/1076Measuring physical dimensions, e.g. size of the entire body or parts thereof for measuring dimensions inside body cavities, e.g. using catheters

Description

Endoskope werden bereits in großem Umfang in der Therapie und in der Industrie angewendet.

Um zum Beispiel einen erkrankten Teilbereich, der sich auf der Innenwand des Magens gebildet hat, zu diagnostizieren oder um die zeitliche Veränderung eines erkrankten Teilbereichs zu untersuchen, ist es häufig nötig, die Größe des so erkrankten Teilbereichs zu messen oder abzuschätzen oder auch den Abstand zu dem erkrankten Teilbereich zu ermitteln, indem man durch ein Endoskop untersucht.

Wenn ein Abstand zu einem Teilbereich oder einem Objekt festzustellen ist, wie zum Beispiel ein erkrankter Teilbereich, oder die Größe aus dem Sichtfeld bei einem gebräuchlichen Endoskop oder einem Endoskop zur Längenmessung abzuschätzen ist, so ist der Abstand oder die Größe aus dem eingestellten Betrag einer Verschiebung ermittelt worden, die sich aus der Justierung des Fokus eines optischen Beobachtungssystems ergab. Aufgrund des inhärenten optischen Systems in dem Endoskop werden Linsen mit einer großen Tiefe benutzt, und außerdem weist das zu untersuchende Objekt nur geringfügige Änderungen in den Farben oder im Muster auf, so daß eine exakte Einstellung des Fokus schwer ist und in diesem Fall die exakte Messung der Länge, die für die Diagnose erforderlich ist, nicht durchgeführt werden kann.

Ein Endoskop zur Längenermittlung bzw. Längenmessung, wie es in der JP-PS 45911/1976 offenbart ist, weist einen Projektor auf, der an dem vorderen Ende des Einführungsstücks des Endoskops angebracht ist und der einen Lichtpunkt auf das Objekt projiziert, so daß das sich ausbreitende Licht die optische Achse des Objektivlinsensystems unter einem großen Winkel kreuzt. Ferner ist in diesem Endoskop eine entlang der Verschiebungsrichtung des Lichtpunktes mit einer Maßeinteilung versehene Skala vorgesehen, wobei die Maßeinteilung dem Abstand zu dem Objekt entspricht, und die Skala in der Nähe der Brennebene der Okularlinse angeordnet ist. Durch diese Anordnung wird der Abstand aus der Skaleneinteilung, die der Lage des Lichtflecks innerhalb des Sichtfeldes entspricht, ermittelt. Dieses Endoskop zur Längenmessung weist jedoch den Nachteil auf, daß die Vorrichtung zum Projizieren des Lichtflecks zur Längenmessung unlösbar mit dem vorderen Ende des Verbindungsstücks verbunden sein müssen, so daß der vordere starre und harte Bereich dieses Einführungsstücks vergrößert ist, so daß der Patient starken Schmerzen unterliegt, während der harte vordere Teil durch Körperhöhlungen oder den Körperhohlraum geführt wird, und zwar auch dann, wenn die Längenmessung gar nicht erforderlich ist.

Ferner weist das oben beschriebene bekannte Endoskop den Nachteil auf, daß ein anderes nur zur Längenmessung geeignetes Endoskop erforderlich ist, wenn die Beobachtung zur Längenmessung unter einem anderen Sichtfeldwinkel erforderlich ist, so daß hierdurch die Kosten erheblich vergrößert und die Wirtschaftlichkeit eingeschränkt ist.

Andererseits ist in der japanischen Patentanmeldung 80284/1978 ein Endoskop vorgeschlagen worden, welches eine zusätzliche optische Anordnung zum Projizieren von Meßlicht außer den vorhandenen üblichen optischen Beobachtungs- und Beleuchtungsanordnungen vorsieht, so daß sich hierbei der Nachteil ergibt, daß dieses Endoskop einen komplexen und komplizierten Aufbau hat, wodurch die Herstellungskosten stark vergrößert sind. Außerdem ist der Außendurchmesser des Einführungsstücks durch diese zusätzliche Anordnung vergrößert und insbesondere ist das starre vordere Ende des Einführungsstücks erweitert, so daß der Patient während des Einführens dieses Einführungsstücks auch dann unter starken Schmerzen leidet, wenn die Längenmessung gar nicht durchgeführt wird. Ferner weist auch dieses Endoskop wie das zuvor beschriebene den Nachteil auf, daß bei einer notwendigen Untersuchung zur Längenmessung unter einem anderen Sichtfeldwinkel oder auch bei einer notwendigen Untersuchung zur Längenmessung mit einer anderen Sichtfeldrichtung ein weiteres Endoskop erforderlich ist, wodurch sich wiederum stark erhöhte Kostenaufwendungen ergeben.

Ein aus der japanischen Patentanmeldung 80285/1978 bekanntes Endoskop verwendet Punktlicht mit einer charakteristischen Farbe, weist jedoch im großen und ganzen ähnliche Nachteile wie die zuvor beschriebenen Endoskope auf.

Ferner ist aus dem japanischen Gebrauchsmuster 54004/1982 ein Instrument zur Längenmessung vorgeschlagen worden, bei dem das Licht von der Seite einer Glasfaserlinse abgestrahlt wird, die konvergente Strahlen erzeugt, indem die Ionenkonzentration von dem radialen Mittelpunkt der Glasfasersäule zu deren Rand hin so geändert wird, daß der Brechungsindex abgestuft von der Mitte zur Oberfläche hin reduziert ist, wobei radial ausgesendetes Licht als Bezugslänge benutzt wird. In der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung 68110/1980 ist ein Endoskop beschrieben, welches ein derartiges Instrument zur Längenmessung benutzt.

Dieses Endoskop weist ein gebräuchliches optisches Beobachtungssystem und Beleuchtungssystem am vorderen Ende des Einführungsstücks auf und eine Sammellinse, die mit Laserlicht bestrahlt wird, welches durch ein lichtbündelndes System zu dem vorderen Ende auf die Sammellinsenseite übertragen wird, so daß von dieser Sammellinse Licht radial ausgesendet wird, welches daraufhin wieder von einem konischen Spiegel reflektiert wird, so daß ein Kreis mit einem Bezugskreis auf der Objektseite projiziert und dargestellt wird.

Da die zuletzt beschriebene Meßeinrichtung ebenfalls unlösbar an dem vorderen Ende des Einführungsstücks befestigt ist, so weist sie wie die zuvor beschriebenen Endoskope den Nachteil auf, daß der Patient während des Einführens oder auch Entfernens des Endoskops aus einer Körperhöhlung oder dem Körperhohlraum auch dann Schmerzen unterliegt, wenn die Längenmessung gar nicht erforderlich ist. Außerdem muß stets ein anderes längenmessendes Endoskop benutzt werden, wenn die Längenmessung unter einem anderen Sichtfeldwinkel ausgeführt werden soll. Wenn darüber hinaus die beschriebene Anordnung auf ein Endoskop mit gerader, in axialer Richtung des Einführungsstücks nach vorn gerichteter Beobachtungsrichtung angewendet wird, so muß der Durchmesser des Einführungsstücks vergrößert werden, so daß der zur Verfügung stehende Raum zur Einführung oder zur Betätigung eingeschränkt ist.

Ferner ist in der japanischen Patentanmeldung 145832/1981 eine Anordnung beschrieben, in der eine Lichtleitfaser zum Projizieren von Zielpunktlicht in einem konstanten Abstand zu der Bildübertragungs-Lichtleitfaser angeordnet ist, um das Zielpunktlicht von dem Austrittsende der Lichtleitfaser auf die Objektseite unter einem konstanten Winkel bezüglich der optischen Achse dieser Bildübertragungs-Lichtleitfaser zu projizieren, um so den Abstand von dem vorderen Ende des Einführungsstücks zu dem Objekt aus der Lage des Zielpunktlichtbildes innerhalb des Sichtfeldes zu bestimmen.

Diese Anordnung ist dazu ausgelegt, jede mögliche Verletzung des zu beobachtenden Objekts durch das vordere Ende des Einführungsstücks des Endoskops zu verhindern, so daß allerdings der Nachteil auftritt, daß die Größe und Ausdehnung des erkrankten Bereichs im wesentlichen während der Beobachtung nicht ermittelt werden können.

Es ergibt sich vielmehr das Problem, wenn diese Anordnung zur Ermittlung der Ausdehnung des erkrankten Bereichs herangezogen wird, daß die erforderliche Genauigkeit über einen größeren Bereich der Beobachtungsabstände mit Hilfe eines einzigen Lichtpunktes nicht auf einfache Weise erzielt werden kann.

In der US-PS 42 71 829 ist eine gattungsgemäße Einrichtung beschrieben, mit welcher der Abstand zwischen einem betrachteten Objekt und der Objektivlinse in der Endoskopspitze und Objektlängen gemessen werden können. Hierzu werden drei Laserstrahlen über zusätzlich vorgesehene Lichtfaserleiter zur Endoskopspitze übertragen und mit Hilfe von neben der Objektivlinse angeordneter Reflektoren als Meßstrahlen in den Objektbereich gelenkt. Zwei der Reflektoren können mit Hilfe eines an der Bedienseite des Endoskops vorgesehenen skalierten Regelknopfes in bestimmte Winkelstellungen gebracht werden, wobei die auf Längenwerte umgerechneten jeweils eingestellten Skalenwerte den Abstand von auf die Objektfläche projizierten Laserstrahlen anzeigen, wenn diese in bestimmter Weise eingestellt sind. Durch die hierbei verwendeten Laserstrahlen ist das Einführungsteil des Endoskops jedoch über seine gesamte Länge vergrößert, und zudem ist die gesamte Meßeinrichtung aufwendig.

Ferner ist es aus der Beschreibung eines Endoskops mit zusätzlicher Ultraschallabbildungseinrichtung (US-PS 44 42 842) bekannt, entweder die gesamte Ultraschallabbildungseinrichtung oder nur deren einfachen Prüfkopf mit Schwinger, aufgenommen in einem Gehäuse, über eine Schraubverbindung lösbar mit dem vordersten Ende des Endoskopeinführungsteils zu verbinden. Da zusätzlich zu den üblichen Lichtleitfasern und Projektions- und Abbildungsvorrichtungen der optischen Endoskopfunktion auch die aufwendigen Zuleitungen zu der Ultraschallabbildungseinrichtung und ein ausreichendes Volumen an Ultraschallkopplungsmedium in der Endoskopspitze vorgesehen sind, weist das Einführungsteil in diesem komplexen Endoskop einen außerordentlich großen Durchmesser und eine besonders große Spitze auf.

Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ausgehend von den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1, eine Zusatzeinrichtung zur optischen Längenermittlung anzugeben, die mit einfachen Mitteln eine schnelle Längenermittlung gestattet und die starre Endoskopspitze nicht unnötig vergrößert.

Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Hierbei wird durch die Aufnahme des schmaler gestalteten Teilbereichs des Einführungsstücks in der Zusatzeinrichtung eine lösbare Verbindung möglich, ohne daß der Durchmesser der Zusatzeinrichtung größer als der des Einführungsstücks sein müßte.

Durch die optische Ankopplung der Projizieranordnung an die Beleuchtungsanordnung des Endoskops sind beispielsweise zusätzliche Projektionslichtquellen und Lichtleiter hierfür vermieden.

Eine optische Anordnung zum Ändern des Sichtfeldes gestattet Längenermittlungen mit einem auf die Projizieranordnung abgestimmten Sichtfeldwinkel. Diese Anordnung ist unmittelbar vor der optischen Objektivanordnung angebracht, mit der sie optisch verbunden ist, so daß sie wie auch die Projizieranordnung den Einführungsteildurchmesser nicht und dessen Länge nur wenig vergrößert.

Durch die Projektion von Markierungszeichen im Sichtfeld ist ein unmittelbarer Längenvergleich möglich, wodurch relativ genaue Längenermittlungen auch ohne aufwendige Projiziereinrichtungen mit einzustellenden Skalenknöpfen durchführbar sind.

Bevorzugte Markierungszeichen sind in den Unteransprüchen angegeben. Diese Zeichen, die jeweils auf das Sichtfeld abgestimmt sind, beanspruchen praktisch keinen zusätzlichen Raum in der Zusatzeinrichtung.

Die erfindungsgemäße Zusatzeinrichtung kann zudem sowohl für eine seitliche als auch eine nach vorn gerichtete Beobachtung ausgelegt werden. Die mit den Markierungszeichen beobachtbaren Bezugslängen sind innerhalb des durch die Anordnung zur Änderung des Sichtfeldes festgelegten Sichtfeldes für verschiedene Objekttiefen stets gleich, so daß die Längenermittlung nicht auf bestimmten Objekttiefen beschränkt ist. Wird dennoch ein anderes Sichtfeld gewünscht, so kann die verwendete Zusatzeinrichtung gegen eine mit entsprechend anderem Sichtfeldwinkel ausgetauscht werden.

Weiterhin bietet die erfindungsgemäße kompakte Zusatzeinrichtung, die leicht einführbar ist, den Vorteil, daß die Länge des starren vorderen Endteils des Einführungsstücks des Endoskops verringert werden kann, wenn keine Längenmessung erforderlich ist.

Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Figuren näher erläutert. Dabei zeigt

Fig. 1 bis 6 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Zusatzeinrichtung, im folgenden auch als Adapter bezeichnet, wobei Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Endoskops zeigt, an dem der Adapter gemäß dieses ersten Ausführungsbeispiels befestigt ist,

Fig. 2 eine vergrößerte seitliche Schnittansicht des Aufbaus des vorderen Endteils des Einführungsstücks des Endoskops,

Fig. 3 eine schematische Ansicht, die die optische Projizieranordnung und optische Fokussieranordnung zeigt, wenn der Adapter gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel an dem vorderen Endteil des Endoskops befestigt ist,

Fig. 4 (a) eine schematische Ansicht, die teilweise eine optische Projizieranordnung zeigt,

Fig. 4 (b) einen Längsschnitt entlang einer Linie C-C aus der Fig. 4 (a),

Fig. 5 eine schematische Ansicht, die das Bild von einem Markierungszeichen, im folgenden auf Index- bzw. Indexbild genannt, darstellt, welches durch ein in der Fig. 3 gezeigtes Okularteil beobachtet wird, und

Fig. 6 eine schematische Ansicht, die das Indexbild zeigt, welches durch das Okularteil beobachtet wird, wenn Projektionslicht auf ein Objekt projiziert wird, welches weiter entfernt ist als das in der Fig. 5 gezeigte Objekt.

Fig. 7 eine schematische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung,

Fig. 8 bis 10 ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei Fig. 8 eine schematische Ansicht einer optischen Anordnung nach diesem dritten Ausführungsbeispiel zeigt, wobei Fig. 9 eine schematische Ansicht zeigt, die ein Indexbild darstellt, welches durch das Okularteil beobachtet wird, und Fig. 10 eine schematische Ansicht zeigt, die das Indexbild darstellt, welches durch das Okularteil beobachtet wird, wenn das Projektionslicht auf ein Objekt projiziert wird, welches von dem in der Fig. 9 gezeigten Objekt weiter entfernt liegt,

Fig. 11 bis 14 ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei Fig. 11 eine perspektivische Ansicht des vierten Ausführungsbeispiels zeigt, wobei Fig. 12 (a) eine vergrößerte schematische Ansicht zeigt, die teilweise die optische Projizieranordnung zeigt, wobei Fig. 12 (b) einen Schnitt entlang einer Linie C-C aus der Fig. 12 (a) zeigt, wobei Fig. 13 eine schematische Ansicht zeigt, die ein Indexbild darstellt, welches durch das Okularteil beobachtet wird, und Fig. 14 eine schematische Ansicht zeigt, die ein durch das Okularteil beobachtetes Indexbild zeigt, wenn das Projektionslicht auf ein Objekt projiziert wird, welches von dem in Fig. 13 gezeigten Objekt weiter entfernt liegt,

Fig. 15 bis 17 ein fünftes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei Fig. 15 eine perspektivische Ansicht dieses fünften Ausführungsbeispiels zeigt, Fig. 16 eine schematische Ansicht eines Indexbildes, welches durch das Okularteil beobachtet wird, und Fig. 17 eine schematische Ansicht des durch das Okularteil beobachteten Indexbildes, wenn das Projektionslicht auf ein Objekt projiziert wird, welches weiter entfernt als das in der Fig. 16 gezeigte Objekt liegt,

Fig. 18 bis 20 ein sechstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei Fig. 18 eine perspektivische Ansicht des sechsten Ausführungsbeispiels zeigt, wobei Fig. 19 eine schematische Ansicht zeigt, die ein durch das Okularteil beobachtetes Indexbild darstellt, und Fig. 20 eine schematische Ansicht zeigt, die das durch das Okularteil beobachtetes Indexbild zeigt, wenn das Projektionslicht auf ein Objekt projiziert wird, welches weiter entfernt als das in der Fig. 19 gezeigte Objekt liegt,

Fig. 21 bis 23 ein siebtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei die Fig. 21 eine perspektivische Ansicht des siebten Ausführungsbeispieles zeigt, wobei Fig. 22 eine schematische Ansicht zeigt, die ein durch das Okularteil beobachtetes Indexbild zeigt, und Fig. 23 eine schematische Ansicht darstellt, die das durch das Okularteil beobachtete Indexbild zeigt, wenn das Projektionslicht auf ein Objekt projiziert wird, welches weiter entfernt als das in der Fig. 22 gezeigte Objekt liegt.

Das in Fig. 1 gezeigte Endoskop mit einem ablösbar daran befestigten Adapter gemäß des ersten Ausführungsbeispiels weist ein in der Länge ausgedehntes und biegsames Einführungsstück 2 zum Einführen in eine Körperhöhlung auf, ein Bedienungsteil 3, das am hinteren Ende des Einführungsstücks 2 befestigt ist und einen größeren Durchmesser aufweist, ein Okularteil 4, welches am hinteren Ende des Bedienungsteils 3 angebracht ist, und ein biegsames universelles Kabel oder Lichtleitkabel 6, welches sich seitlich aus dem Bedienungsteil 3 heraus erstreckt, wobei ein Verbindungsstück an dem Ende des Bedienungsteils 3 vorgesehen ist, so daß dieses über das Kabel mit einer Lichtquellenvorrichtung 5 verbindbar ist.

Wie an Hand der Fig. 2 zu sehen ist, sind ein starres vorderes Endteil 8, welches Beobachtungsvorrichtungen und Beleuchtungsvorrichtungen aufweist, und ein Biegungsteil 9, welches an das hintere Ende des vorderen Endteils 8 angrenzt, aufeinanderfolgend an dem vorderen Ende des Einführungsstücks verbunden angeordnet, so daß das Biegungsteil 9 horizontal oder vertikal mittels eines Drehknopfes 10 zum Betätigen dieses Biegungsteils gebogen werden kann, wobei der Drehknopf 10 an dem Bedienungsteil 3 befestigt ist.

Ein Lichtleiter 11, der aus einem biegsamen Glasfaserbündel besteht, dient dazu, das Beleuchtungslicht zu übertragen und ist durch das Universalkabel 6 und das Einführungsstück 2 hindurchgeführt, wobei der Lichtleiter 11 Licht überträgt, welches von einer Beleuchtungsquelle (nicht dargestellt) auf eine Endfläche der Lichtquellenvorrichtung 5 gestrahlt wird, und das Licht von seiner vorderen Fläche, die fest an dem vorderen Endteil 8 befestigt ist, wie in der Fig. 2 zu sehen ist, auf ein davor befindliches Objekt projiziert, um dieses Objekt zu beleuchten, so daß auf diese Weise der Lichtleiter 11 ein optisches System ausbildet, welches zur Ausleuchtung des Objekts dient.

Das vordere Endteil 8, welches fest mit der Spitze des Lichtleiters 11 verbunden ist, weist eine Durchbohrung auf, die sich z. B. oberhalb einer weiteren Durchbohrung zur Befestigung des Lichtleiters 11 parallel hierzu befindet, wobei sie mit einem Deckglas 13 geschlossen ist und ein optisches Objektivsystem oder eine Objektivanordnung 14 aufweist, welches als Beobachtungsvorrichtung hinter dem Abdeckglas angebracht ist. Das vordere Ende eines Bildübertragungsleiters 15, der aus einem Glasfaserbündel besteht, ist fest mit dem vorderen Endteil 8 verbunden, wobei seine vordere Fläche in der Brennebene des Objektivsystems 14 angeordnet ist, so daß der Bildübertragungsleiter das auf der vorderen Fläche fokussierte Bild auf das rückwärtige Okularteil 4 überträgt, wobei das Bild durch eine Okularlinse 16 des Okularteils 4, die in der Fig. 3 zu sehen ist, beobachtet werden kann.

Der äußere Umfang des vorderen Endteils 8 ist an seinem vorderen Ende zu einem schmaleren Durchmesser abgestuft als an seinem hinteren Ende, und ein Stoppring 18 mit einem überstehenden Ring darum ist vorgesehen, um den Adapter gemäß des ersten Ausführungsbeispiels mit dem Außenumfang eines Bereichs 17, der auf den schmaleren Durchmesser heruntergestuft ist, zu verbinden. Ferner ist ein elastischer Ring 19, der als wasserdichtes Dichtungsstück dient, benachbart zu dem Stoppring 18 weiter vorn ebenfalls fest eingepaßt. Der Außenumfang des hinteren Endes des vorderen Endteils 8 ist außerdem fest an dem vorderen Ende eines biegsamen Kabelschutzrohrs 20 befestigt, das auch ein nicht dargestelltes Gelenkstück enthält, welches eine geeignete Länge aufweist und an das vordere Endteil 8 angrenzt, wobei es dazu dient, das Biegungsteil 9 zu bilden.

Ferner ist ein optischer Adapter 21 zur Längenmessung ablösbar mit dem Außenumfang des vorderen Endteils verbunden, wie es in der Fig. 3 dargestellt ist.

Dieser Adapter 21 zur Längenmessung weist eine Aussparung auf, die auf den Außenumfang des Bereichs 17 mit dem kleineren Durchmesser am vorderen Ende des vorderen Endteils 8 paßt, wobei die Innenfläche des hinteren Endes dieser Aussparung auf den Stoppring 18 paßt, da sie eine Einkerbung um den Innenumfang herum aufweist, die mit dem überstehenden Ring um den Stoppring in Eingriff bringbar ist. Ferner ist die Innenfläche dieser Aussparung unter Druck mit dem elastischen Ring 19, der an den Stoppring 18 angrenzt, verbunden, um die Außenfläche des Bereichs 17 mit der Innenfläche dieser Aussparung zuverlässig wasserdicht zu verbinden.

Eine optische Anordnung 22 zum Ändern des Sichtfeldes ist durch eine Durchbohrung geführt, die in dem optischen Adapter zur Längenmessung an einer Stelle vorgesehen ist, die dem optischen Objektivsystem 14 innerhalb des vorderen Endteils 8 gegenüberliegt, wenn der Adapter an dem vorderen Endteil 8 befestigt ist. Ferner ist eine optische Projizieranordnung 23 durch eine weitere Durchbohrung an einer Stelle vorgesehen, die dem vorderen Ende des Lichtleiters 11 gegenüberliegt. Ferner ist ein kreisrunder Index 24 mit einem Durchmesser S um die optische Achse der optischen Projizieranordnung 23 an einer Stelle angeordnet, die, wie in den Fig. 4 (a) und (b) zu sehen ist, außerhalb der Brennweite f dieser optischen Projizieranordnung liegt, wobei der Index vorzugsweise an einer Stelle angeordnet wird, bei der er bei einem Abstand von 5 bis 50 mm von dem Objekt fokussiert ist. Der kreisrunde Index ist so angeordnet, daß er nach vorn in einer zentrischen Lichtkonushülle projiziert wird, die gegen die optische Achse um einen Winkel α geneigt ist, und zwar innerhalb eines Beleuchtungslichtkegelbereichs, der von der optischen Achse unter einem Winkel R durch die optische Projizieranordnung 23 geneigt wird, wie dies aus den Fig. 3 oder 4 (a) ersichtlich ist.

Andererseits ist ein Objekt innerhalb des fokussierenden Winkelbereichs, der gegenüber der optischen Achse um einem Winkel β geneigt ist, weiter vorn so angeordnet, daß es am vorderen Ende des Bildübertragungsleiters 15 durch die optische Fokussieranordnung, bestehend aus der optischen Anordnung 22 zum Ändern des Sichtfeldes und dem optischen Objektivsystem 14, fokussiert wird. Ferner sind die optischen Achsen der optischen Anordnung 22 zum Ändern des Sichtfeldes und der optischen Projizieranordnung 23 parallel zueinander mit einem konstanten Abstand ℓ zueinander ausgebildet.

Da der fokussierende Winkelbereich β gleich dem Projektionswinkel α des Index 24 gesetzt ist, so entspricht der Abstand x, der durch den obersten Punkt des Sichtfeldes des kreisrunden Fokussierbereichs oder auch Beobachtungsbereichs und den oberen Punkt des Bogens des projizierten Indexes 24 definiert ist, einem konstanten Wert, der unabhängig von der Lage des Objekts ist. Dabei ist in der Fig. 3 das Objekt von dem Adapter zur optischen Längenmessung um eine Distanz D₁ durch die Linie A-A′ dargestellt und von dem Adapter um eine Distanz D₂ entfernt durch eine Linie B-B′ dargestellt, wobei der Abstand für beide Objektlagen gleich bleibt. Mit anderen Worten ausgedrückt, wird der Abstand zwischen den Höhen des Lichtindexes 24 auf einer ersten Längenebene der Objektive der optischen Projizieranordnung 23 zu L angenommen, wie in der Fig. 3 gezeigt ist, so nimmt dieser Wert L einen konstanten Wert unabhängig von der Distanz zu dem Objekt an.

Im ersten Ausführungsbeispiel ist eine Vorrichtung zur Darstellung einer Bezugslänge ausgebildet, indem eine Bezugslänge oder L bei der Längenmessung auf der Objektseite ausgebildet wird. (Zur Verdeutlichung wurde in der Fig. 3 die Oberfläche des Objekts, auf dem das Bild des kreisrunden Indexes durch die optische Projizieranordnung 23 erzeugt wird, geneigt bzw. gedreht dargestellt. Bei anderen Ausführungsbeispielen kann stattdessen auch der Index geneigt dargestellt sein). Wenn folglich das Objekt auf der Linie A-A′ oder der Linie B-B′ durch das in der Fig. 3 dargestellte Okularteil 4 beobachtet wird, so ist ein durch das Bezugszeichen 24″ angezeigter Teilbereich des Bildes des Indexes, welches auf die Oberfläche des Objekts fokussiert ist und durch das Bezugszeichen 24′ angezeigt ist, zu sehen, wie es durch die gestrichelte Linie in den Fig. 5 oder 6 dargestellt ist. Dabei entspricht die Länge bzw. der Abstand vom obersten Punkt des Sichtfeldes zu dem oberen Punkt des Bildbereichs des Indexes 24″ der Bezugslänge L.

Folglich kann die Größe oder Länge eines Objekts innerhalb des zu beobachtenden Sichtfeldes leicht abgeschätzt werden, indem das Objekt mit der konstanten und korrekten innerhalb des Sichtfeldes dargestellten Bezugslänge verglichen wird, oder die Länge kann noch genauer ermittelt werden, indem z. B. eine Photographie des dargestellten Bildes benutzt wird.

Ferner kann die Distanz D zu dem Objekt aus folgender Gleichung berechnet werden:

R/(D - f) = S/2f oder
D = f (2R + S)/S,

wobei der Radius des Indexes 24′, der auf die Objektfläche in einer Distanz D projiziert ist, mit R bezeichnet ist. Wenn R » S, dann gilt:

D = 2fR/S,

und R kann hierzu aus der Bezugslänge L berechnet werden.

Die Funktionsweise gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel mit dem oben beschriebenen Aufbau wird nun im folgenden beschrieben.

Wenn die Aussparung des Adapters 21 zur optischen Längenmessung in den Bereich 17 mit dem kleineren Durchmesser des vorderen Endteils 8 des Endoskops 1 verbunden bzw. in letzteren hineingepreßt wird und hineingedrückt wird, so wird der überstehende Ring des Stopprings 18 in der ringförmigen, innerhalb der Innenfläche der Aussparung des Adapters 21 vorgesehenen Vertiefung aufgenommen, so daß der Adapter auf diese Weise mit dem vorderen Endteil verbunden wird. Der so mit dem vorderen Endteil verbundene Adapter 21 zur Längenmessung wird beispielsweise oral durch Körperhöhlungen hindurchgeführt und an eine Stelle gebracht, die dem zu beobachtenden Objekt gegenüberliegt, und das Objekt wird unter einer geeigneten Beobachtungsdistanz untersucht. Hierzu wird Beleuchtungslicht von einer Beleuchtungslichtquelle oder Lampe (nicht dargestellt) innnerhalb der Lichtquellenvorrichtung 5 durch den Lichtleiter 11 übertragen und von der vorderen Endfläche des Lichtleiters durch die optische Projizieranordnung 23 innerhalb des Beleuchtungswinkelbereichs R ausgestrahlt, und der Index 24 wird durch die optische Projizieranordnung 23 auf der Oberfläche des Objekts in einer kreisrunden Form mit einem Winkel α projiziert.

Da ferner der Winkel β des Feldes des fokussierenden optischen Systems gleich dem Winkel α ist, ist ein Teilbereich des Bildes 24″ des projizierten Indexes 24′ zusammen mit dem Beleuchtungsbereich, der durch die optische Beleuchtungsanordnung eingestellt ist, zu sehen, wie es in den Fig. 5 oder 6 gezeigt ist. Da der Abstand bzw. die Länge vom obersten Punkt des Sichtfeldes zu dem obersten Punkt des Indexbildes 24″, der innerhalb des Sichtfeldes projiziert ist, der konstanten Bezugslänge L entspricht, so kann z. B. die Länge eines erkrankten Bereichs innerhalb des beobachtbaren Sichtfeldes mit Hilfe dieser Bezugslänge L im großen und ganzen unabhängig von dem Abstand bzw. der Distanz D zu dem Objekt abgeschätzt werden, wobei diese Abschätzung genauer an Hand einer Photographie durchführbar ist.

Wie zuvor beschrieben wurde, ist die Distanz D zu dem Objekt aus der Gleichung

D = f(2R + S)/S

berechenbar.

Darüber hinaus bildet bei diesem ersten Ausführungsbeispiel das projizierte Bild einen Bogen, so daß, wenn ein Teilbereich nicht leicht zu unterscheiden ist, dieser Teilbereich aus anderen klar erkennbaren Bereichen durch Extrapolation berechenbar ist. Die Distanz und die Größe können stets abgeschätzt werden, was der Untersuchung und der Diagnose sehr förderlich ist.

Ist darüber hinaus keine Längenmessung erforderlich, so kann das Endoskop in gleicher Weise wie ein konventionelles Endoskop benutzt werden, indem der Adapter 21 zur optischen Längenmessung entfernt wird. Da die Länge des starren vorderen Bereichs des Endoskops auf die Länge des vorderen Endteils 8 reduziert werden kann, so kann der Schmerz, der dem Patienten beim Einführen des vorderen Endteils durch Körperhöhlungen zugeführt wird, vermindert werden. Die Beleuchtungsstärke kann um den Anteil erhöht werden, der als Intensitätsverlust durch den Index 24 bewirkt wird. Wird das Endoskop mit dem entfernten Adapter zur optischen Längenmessung benutzt, so ist darüber hinaus vorzugsweise eine Ringabdeckung um den Außenumfang des Bereichs 17 mit einem reduzierten Durchmesser anzubringen, so daß der Stoppring 18 bei dem Einführen und beim Entfernen des Einführungsstücks nicht stört.

Die Fig. 7 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

In einem Adapter 31 zur optischen Längenmessung gemäß dieses zweiten Ausführungsbeispiels sind zwei Durchbohrungen vorgesehen, deren hintere Enden jeweils den vorderen Enden eines optischen Objektivsystems 14 und eines Lichtleiters 11 gegenüberliegen. Ferner sind diese Durchbohrungen in der Mitte rechtwinklig abgebogen, so daß der Adapter seitlich bezüglich dieser Durchbohrungen offen ist. Die Durchbohrungen enthalten ferner einmal eine optische Anordnung 32 zum Ändern des Sichtfeldes und zum anderen eine optische Projizieranordnung 33, wobei in beiden jeweils ein Prisma angeordnet ist. Ein kreisrunder Index ist am hinteren Ende der optischen Projizieranordnung 33 vorgesehen. Dieses zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel nur dadurch, daß ersteres ein in axialer Richtung des vorderen Endteils 8 nach vorn gerichteter Adapter ist und daß das zweite Ausführungsbeispiel einen seitlich sehenden Adapter zeigt, wobei dieser eine Beobachtung in eine Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des vorderen Endteils 8 erlaubt. Es sind daher die Teile, die denen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, in der Fig. 7 mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Ferner ist die Funktionsweise dieser Teile im großen und ganzen gleich der Funktionsweise dieser Teile im ersten Ausführungsbeispiel. Außerdem beträgt der Abstand zwischen den beiden rechtwinklig zur Seite hin abgebogenen optischen Achsen ℓ, und der Abstand zwischen der Höhe des Sichtfeldwinkelbereichs und der Höhe des Indexes ist durch die Bezugslänge L angezeigt.

Wenn die Adapter des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels vorgesehen sind, so ist ein direkt nach vorn und ein seitwärts gerichtetes Sichtfeld beobachtbar, wobei für beide Längenmessungen ein und dasselbe Endoskop benutzt werden kann. Darüber hinaus kann auch ein weiterer Adapter mit einem unterschiedlichen Sichtfeldwinkel vorgesehen werden, wobei dieser Adapter ansonsten die Merkmale des ersten und zweiten Ausführungsbeispieles aufweist. Da ferner diese Adapter gemäß des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels ablösbar an demselben Endoskop befestigt werden können, sind solche Anbringungen von verschiedenen Adaptern mit geringen Kosten durchführbar.

Die Fig. 8 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In einem Adapter 41 zur optischen Längenmessung ist ein linearer Index 42 anstelle des kreisrunden Indexes 24 des ersten Ausführungsbeispiels in einer Weise vorgesehen, in der er die optische Achse der optischen Projizieranordnung 23 kreuzt und dabei senkrecht zu der Ebene ist, die die beiden optischen Achsen der optischen Anordnung 22 zum Ändern des Sichtfeldes und der optischen Projizieranordnung 23 enthält. Ferner ist der so vorgesehene Bezugsindex 43 so beschaffen, daß er das Zentrum des Sichtfeldes durchquert und parallel zu dem projizierten Index 42′ des linearen Indexes 42 ist.

In einer solchen Anordnung ist der projizierte Index 42′ stets parallel zu der optischen Achse der optischen Anordnung 22 zum Ändern des Sichtfeldes oder des optischen Objektivsystems 14 projiziert. Ferner ist der Index 42′ so projiziert, daß er auf einer Ebene bzw. Linie mit der verlängerten optischen Achse der optischen Projizieranordnung 23 ist, wobei der Abstand zwischen dem projizierten Index 42′ und der optischen Achse der optischen Anordnung 22 zum Ändern des Sichtfeldes stets auf einem konstanten Längenwert L gehalten wird.

Wenn folglich die Indexe 42′ und 42′, die auf Objekten projiziert sind, die von dem vorderen Ende des Adapters jeweils um eine Distanz D₁ bzw. D₂ entfernt sind, durch das Okularteil 4 beobachtet werden, so sind projizierte Bilder von linearen Indexen 42″ und 42″ parallel zu der Linie des Bildes vom Bezugsindex 43′ zu beobachten, wie es in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Dabei entspricht in beiden dargestellten Fällen der Abstand zwischen den beiden parallelen Linien der Bezugslänge L. Die Wirkungsweise dieses zweiten Ausführungsbeispieles entspricht daher im wesentlichen der des ersten Ausführungsbeispiels.

Darüber hinaus wird bei diesem dritten Ausführungsbeispiel der Index stets an einer konstanten Stelle liegen, auch dann, wenn ein optischer Adapter mit einem anderen Sichtwinkelbereich hergestellt wird, so daß eine gebräuchliche Anordnung 22 zum Ändern des Sichtfeldes benutzt werden kann, um so die Herstellungskosten zu reduzieren.

Da ferner die Bezugslänge L im Mittelpunkt des Sichtfeldes definiert ist, ist diese Länge besonders leicht erkennbar und die Längenmessung vereinfacht.

Wird ferner der Hauptbedienungsteil des Endoskops mit einer Fernsehkamera verbunden, so kann der Bezugsindex 43 an dem Endoskop angebracht werden, jedoch auch an der Monitordarstellung. Im übrigen ist der Bezugsindex 43 nicht stets notwendig.

Fig. 11 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Ein Adapter 51 zur optischen Längenmessung ist mit zwei optischen Projizieranordnungen 52 vorgesehen.

Zwei Lichtleiter 11, 11 sind beabstandet in einem zentralen Abstand L zueinander angeordnet, d. h., sie sind in dem unteren Bereich des optischen Objektivsystems des Endoskops 1′ angeordnet, um Beleuchtungsvorrichtungen auszubilden, wie es in der Fig. 12 dargestellt ist. Ferner sind Durchbohrungen durch den Adapater 51 zur optischen Längenmessung vorgesehen, die den Lichtleitern 11, 11 gegenüberliegen, wobei diese Durchbohrungen die optische Projizieranordnung 52, 52 enthalten. Wie in den Fig. 11 und 12 dargestellt ist, sind lineare Indexe 53, 53 vorgesehen, die senkrecht eine gerade Linie kreuzen, die die optischen Achsen der optischen Projizieranordnungen 52, 52 verbindet, so daß die Indexe parallel zueinander sind. Der Abstand zwischen den Indexen 53, 53 ist stets auf dem konstanten Wert L (z. B. 3 mm) gehalten, und der Abstand der projizierten Indexe 53′, 53′ wird ebenfalls auf diesem konstanten Wert L gehalten.

Wird folglich das auf die Linie A-A′ oder die Linie B-B′ projizierte Bild durch das Okularteil beobachtet, wie es in der Fig. 11 dargestellt ist, so ergibt sich ein in den Fig. 13 oder 14 dargestelltes Bild, wobei sichergestellt ist, daß der Abstand zwischen den Indexbildern 53″, 53″ jeweil gleich dem konstanten Längenwert L ist. Darüber hinaus ist in diesem Ausführungsbeispiel in dem dem optischen Objektivsystem gegenüber liegenden Bereich des Adapters zur Längenmessung 51 eine optische Anordnung 54 zum Ändern des Sichtfeldes vorgesehen.

Da in dem vierten Ausführungsbeispiel zwei optische Beleuchtungssysteme vorgesehen sind, so ist die Beleuchtungslichtintensität größer als bei einem einzigen vorgesehenen optischen Beleuchtungssystem. Im übrigen entspricht die Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispieles der des dritten Ausführungsbeispiels.

Die Fig. 15 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Ein Adapter 61 zur optischen Längenmessung ist an ein Endoskop 1″ angefügt, wobei der Adapter vier optische Beleuchtungssysteme aufweist.

Wie in der Fig. 15 dargestellt ist, ist eine optische Anordnung 62 zum Ändern des Sichtfeldes im Mittelpunkt vorgesehen, und es sind vier optische Projizieranordnungen 66, 63; 64, 64 in einer Weise vorgesehen, daß sie von der optischen Anordnung 62 zum Ändern des Sichtfeldes jeweils mit einem Abstand zum Mittelpunkt von L/2 beabstandet sind, wobei sie bezüglich der optischen Achse dieser optischen Anordnung 62 symmetrisch angeordnet sind. Ferner sind zwei Paare von linearen Indexen 65, 65; 66, 66 für jedes Paar von optischen Projizieranordnungen 63, 63; 64, 64 vorgesehen, wobei die Indexe eines Paares jeweils parallel zueinander angeordnet sind. Folglich können Indexbilder 65″, 65″, 66″, 66″ innerhalb des Sichtfeldes durch das Okularteil beobachtet werden, wenn die Bildindexe an einer Stelle entstehen, die relativ nahe am Adapter liegt, wie es in der Fig. 16 dargestellt ist. Liegen die Indexbilder jedoch an einer weiter vom Adapter entfernten Stelle, so ergeben sich Indexbilder 65″, 65″; 66″, 66″, wie sie in der Fig. 17 gezeigt sind. Dabei ist jeweils der Abstand zwischen den Indexen eines Paares von Indexbildern 65″, 65″ und zwischen einem anderen Paar von Indexbildern 66″, 66″ gleich einer konstanten Länge L.

Im übrigen entspricht die Funktionsweise des fünften Ausführungsbeispieles der des ersten Ausführungsbeispiels bzw. der übrigen Ausführungsbeispiele.

Da die Bezugslänge L fortlaufend und gleichzeitig in longitudinaler und transversaler Richtung bei diesem fünften Ausführungsbeispiel angezeigt wird, so kann die Längenmessung besonders einfach durchgeführt werden. Da ferner vier optische Beleuchtungssysteme vorgesehen sind, ist die Intensität des Beleuchtungslichts in noch stärkerem Maße vergrößert.

Die Fig. 18 zeigt ein sechstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Ein Adapter 71 zur optischen Längenmessung sieht einen Punktindex 72, 72 jeweils in optischen Projizieranordnungen 52, 52 anstelle eines linearen Indexes 53, 53 für den Adapter 51 zur optischen Längemessung der Fig. 11 vor, wobei ein Bezugsindex 43 für das Okularteil 4 vorgesehen ist, wie es in der Fig. 18 gezeigt ist. Dieser Bezugsindex 43 ist so angeordnet, daß er durch den Mittelpunkt des Sichtfeldes hindurchgeht und parallel zu einer Ebene ist, die die optischen Achsen der optischen Projiziernordnungen 52, 52 enthält, welche mit einem Abstand L zueinander beabstandet sind, wobei der Bezugsindex 43 so angeordnet ist, daß sein Abstand zu dieser Ebene gleich einer konstanten Bezugslänge L₁ ist.

Wird folglich durch das Okularteil das Sichtfeld beobachtet, wenn der Index einmal auf einer Ebene näher und einmal auf einer Ebene weiter von dem vorderen Ende des Adapters entfernt projiziert wird, so ergeben sich Indexbilder 72″, 72″, und der Abstand zwischen den beiden Bildern entspricht der Bezugslänge L. Ferner entspricht der Abstand dieser Indexbilder 72″, 72″ zu dem Bezugsindexbild 43′ der Bezugslände L₁, wie es in der Fig. 19 und 20 jeweils dargestellt ist.

Gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel werden gleichzeitig Bezugslängen L₁ und L in longitudinaler und transversaler Richtung dargestellt, wobei in diesem Fall keine Einschränkung für Drehrichtungen der Indexe 72, 72, die an den optischen Projizieranordnungen 52, 52 angebracht sind, bestehen und auch nicht die Notwendigkeit besteht, die beiden Indexe 72, 72 exakt parallel zueinander anzuordnen. Daher sind diese vorliegenden Bedingungen für den Zusammenbau des Adapters sehr von Vorteil.

Darüber hinaus ist es möglich, L = L₁ zu setzen, indem die Lage der optischen Projizieranordnungen 52, 52 und der optischen Anordnung 54 zum Ändern des Sichtfeldes entsprechend festgesetzt wird.

Fig. 21 zeigt ein siebtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Ein Adapter 81 zur optischen Längenmessung weist vier Punktindexe 82, 82, 82, 82 auf der optischen Achse von optischen Projizieranordnungen 63, 63; 64, 64 anstelle von linearen Indexen 65, 65; 66, 66 in optischen Projizieranordnungen 63, 63; 64, 64 auf. Die Abstände von zwei sich gegenüberliegender Indexe 82, 82 sind jeweils auf einer konstanten Bezugslänge L gehalten. Wenn folglich die Bilder, die auf einer Ebene näher oder weiter entfernt zu dem vorderen Ende des Adapters projiziert und beobachtet werden, so sind Indexbilder 82″, 82″, 82″, 82″ jeweils beobachtbar, wie dies in den Fig. 22 und 23 dargestellt ist, wobei die Abstände zwischen je zwei sich gegenüber­ liegenden Bildern 82″, 82″ gleich der Bezugslänge L entsprechen.

Die Wirkungsweise und der Effekt des siebten Ausführungsbeispieles sind vergleichbar zu der Wirkungsweise und dem Effekt des sechsten Ausführungsbeispiels. Ferner werden im siebten Ausführungsbeispiel vier optische Beleuchtungssysteme benutzt, so daß die Intensität des Beleuchtungslichts erheblich vergrößert ist.

Darüber hinaus ist das Endoskop 1, 1′, 1″, an welches ein Adapter irgendeines der vorher beschriebenen Ausführungsbeispiele angeschlossen wird, nicht notwendigerweise ein biegsames Endoskop mit einem Glasfaserbündel oder mehreren zum Ausbilden von einem Lichtleiter oder mehreren Lichtleitern für die Bildübertragung der -übertragungen 15, sondern es kann auch ein starres Endoskop mit einem optischen Übertragungssystem oder mehreren optischen Übertragungssystem verwendet werden. Es kann ein biegsames oder starres Endoskop verwendet werden, welches z. B. ein Festkörperaufnahmeelement oder mehrere wie z. B. ein Ladungsverschiebeelement, BBD, aufweist.

Darüber hinaus schließen die optischen Anordnungen 22, 32, 54, 62 zum Ändern des Sichtfeldes ein, daß der Winkel des Sichtfeldes des optischen Objektivsystems 14 nur im Hauptkörper des Endoskops geändert wird und daß die Richtung des Sichtfeldes geändert wird. Die vorliegende Erfindung zeigt einen Adapter, der ausgelegt ist, Längenmessungen durchzuführen, indem ein Index zur Längenmessung unter demselben Winkel des Feldes projiziert wird, ohne daß die Wirkung auf das Sichtfeld oder die Handhabung des Sichtfelds geändert wird.

Ferner sind als Indexe zur Längenmessung lineare, kreisrunde und Punktindexe vorgeschlagen worden, jedoch kann der Index auch andersartig ausgebildet sein. Außerdem kann der Index auf einem Linsenteil der optischen Projizieranordnung vorgesehen sein, auf einer Glasplatte oder einem Glasstab und kann mit einer charakteristischen, unterscheidenden Farbe wie z. B. Grün oder Blau bei der Beobachtung der Körperhöhlung dargestellt werden. Sind mehrere Indexe auf eine Ebene projiziert, so können sie auch durch unterschiedliche Farben dargestellt werden.

Darüber hinaus muß in den Adaptern 21, 31, . . . 81 zur optischen Längenmessung der Adapter nicht stets aus einem Stück bestehen, sondern kann auch z. B. in zwei Teilen ausgebildet sein, wobei z. B. der Teil, der den Index ausbildet, lösbar mit einem Hauptkörper des Adapters verbunden werden kann, so daß nach Ablösen dieses Teils der Adapter als optischer Adapter benutzt werden kann, der keine Indexprojektionsvorrichtung aufweist, jedoch veränderbare Winkel des betrachteten Feldes oder der Richtung des Sichtfeldes gestattet. Wenn der Teil am Adapter befestigt ist, so wird letzterer als Adapter zur optischen Längenmessung benutzt.

Wird der Adapter nicht benutzt, und ist das vordere Endteil 8 abgestuft ausgebildet, so besteht beim Einführen des Endoskops in eine Körperhöhlung die Möglichkeit, daß die Innenwände verletzt werden, und um dies zu vermeiden, kann eine Hülle von im wesentlichen ringförmiger Ausbildung angepaßt werden, um den abgestuften Bereich zu beseitigen.

Obwohl die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele keinerlei Instrumentenkanal aufweisen, so kann auch ein Einführungsstück mit einem Instrumentenkanal eine Durchbohrung aufweisen, die mit diesem Kanal verbunden ist.

Darüber hinaus schließt die Erfindung jede mögliche Kombination der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele ein. Zum Beispiel können die Adapter des ersten und zweiten Ausführungsbeispieles kombiniert werden, so daß sie für dasselbe Endoskop 1 benutzt werden können.

Außerdem sind das optische Objektivsystem und ein oder mehrere optische Beleuchtungssysteme nicht auf die zuvor beschriebenen Beispiele beschränkt.

Wie aus der Beschreibung hervorgeht, schafft die vorliegende Erfindung einen Adapter zur optischen Längenmessung, der ablösbar an dem Einführungsstück eines Endoskops befestigt werden kann und einen Index oder mehrere Indexe aufweist, wobei die Bezugslänge für die Längenmessung durch Projektion dieses Indexes oder der Indexe auf der Oberfläche des zu beobachtenden Objekts dargestellt werden, so daß zur Änderung der Sichtrichtung oder des Feldwinkels es nur nötig ist, einen anderen optischen Adapter zur Längenmessung einzusetzen. D. h. die Anwendungsmöglichkeiten des optischen Adapters können ökonomisch ausgeweitet werden, ohne dabei die Qualität der Meßfunktion zu beeinträchtigen.

Wird ferner die Funktion der Längenmessung nicht benötigt, so kann das Endoskop als ein gebräuchliches Endoskop benutzt werden, ohne daß die Lichtintensität durch den Adapter veloren geht, weil dieser ablösbar ist.

Claims (7)

1. Zusatzeinrichtung zur optischen Längenermittlung für ein Endoskop für den medizinischen und industriellen Einsatz mit einem in einen Körper einzuführenden länglichen Einführungsstück, einer im Innern dieses Einführungsstücks vorgesehenen optischen Beleuchtungsanordnung, einer optischen Objektivanordnung, die am vorderen Ende des Einführungsstücks benachbart zur optischen Beleuchtungsanordnung zum Fokussieren eines von dieser optischen Beleuchtungsanordnung beleuchteten Objekts angeordnet ist, und einer Beobachtungsvorrichtung zur Objektbeobachtung von einer Bedienungsteilseite aus, wobei die Zusatzeinrichtung eine optische Projizieranordnung zur Längenermittelung des Objekts aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß diese Zusatzeinrichtung (21; 31; 41; 51; 61; 71; 81) lösbar auf das vordere Ende des Einführungsstücks (2) mittels Befestigungsvorrichtungen aufsetzbar ist, die einen Teilbereich (17) am vorderen Ende dieses Einführungsstücks (2) mit verringetem Durchmesser lösbar aufnehmen;
daß diese optische Projizieranordnung (23; 33; 52 63; 64) der Beleuchtungsanordnung (11) gegenüberliegend an dieser angebracht wird und an diese optisch ankoppelbar ist;
daß diese Zusatzeinrichtung eine optische Anordnung (22; 32; 54; 62) zum Ändern des Sichtfeldes enthält, die der optischen Objektivanordnung gegenüberliegend an dieser angebracht wird und an diese optisch ankoppelbar ist; und
daß ein Markierungszeichen (24; 42) oder mehrere Markierungszeichen (53; 56; 66; 43; 72; 82) an der optischen Projizieranordnung so angebracht sind, daß es bzw. sie zur Ausbildung einer Bezugslänge durch die optische Projizieranordnung auf die Objektlänge projiziert wird bzw. werden.
2. Zusatzeinrichtung für gerade Sichtrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die optischen Achsen der Projizieranordnung (23; 53; 63) und der optischen Anordnung (22; 52; 62) in Richtung der verlängerten optischen Achsen der Beleuchtungsanordnung (11) und der Objektivanordnung (14) des Endoskops (1, 1′, 1″) ausgerichtet sind.
3. Zusatzeinrichtung für seitliche Sichtrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Achsen der Projizieranordnung (33) und der optischen Anordnung (32) in senkrechter Richtung zu den optischen Achsen der Beleuchtungsanordnung (11) und der Objektivanordnung (14) ausgerichtet sind.
4. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Markierungszeichen (24) ein um die optiche Achse der optischen Projizieranordnung (23) derart kreisförmig gebogenes Zeichen ist, daß es unter einem Winkel (α) projiziert wird, der gleich dem Sichtwinkel (β) der optischen Anordnung (22) zum Ändern des Sichtfeldes ist.
5. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungszeichen (72, 82) jeweils als ein Punkt auf den optischen Achsen von mehreren optischen Projizieranordnungen (63, 64) ausgebildet sind.
6. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungszeichen (53; 65, 66) durch Paare geradliniger Zeichen gebildet sind, welche jeweils die optischen Achsen von mehreren optischen Projizieranordnungen (52; 63, 64) parallel zueinander durchlaufen.
7. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Makierungszeichen (42) ein geradliniges Zeichen bildet, das die optische Achse der Projizieranordnung (23) kreuzt und senkrecht zu einer Ebene ausgerichtet ist, die die optischen Achsen der Anordnung (22) zum Ändern des Sichtfeldes und die Projizieranordnung enthält.
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