DE3509570A1 - Heizkessel - Google Patents

Heizkessel

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DE3509570A1
DE3509570A1 DE19853509570 DE3509570A DE3509570A1 DE 3509570 A1 DE3509570 A1 DE 3509570A1 DE 19853509570 DE19853509570 DE 19853509570 DE 3509570 A DE3509570 A DE 3509570A DE 3509570 A1 DE3509570 A1 DE 3509570A1
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heat exchanger
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heating
boiler according
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Detlef Dipl.-Ing. 7453 Burladingen Bohmann
Leo Dipl.-Ing. 7457 Bisingen Manich
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Kloeckner Waermetechnik Zweigniederlassung He GmbH
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Kloeckner & Co Kgaa Zweigniederlassung Hechingen
Kloeckner & Co Kgaa Zweigniederlassung Hechingen 7450 Hechingen
Kloeckner and Co SE
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Description

  • Heizkessel
  • Die Erfindung betrifft einen Heizkessel zum Erhitzen eines in einem Heizkreislauf umströmenden Heizmediums, insbesondere Warmwasser, mit einem brennerbeheizten Flammraum, wobei das vom Rücklauf des Heizkreislaufs kommende Heizmedium zu seinem Erhitzen vom Flammraum abgetrennt durch diesen oder an diesem vorbei zum Vorlauf des Heizkreislaufs geleitet wird und mit einem rücklaufseitigen zusätzlichen Wärmetauscher, der vom Heizmedium vom durchströmt und von demFlammraum kommenden Abgas umströmt wird, bevor dieses zu einer Gasaustrittsöffnung des Heizkessels gelangt.
  • Bei derartigen, bei Gebäude-Heizungsanlagen eingesetzten Heizkesseln wird das durch die Wärmeabgabe an den im Gebäude verteilten Heizkörpern mit Bezug auf die Vorlauftemperatur kältere Rücklauf-Heizmedium beim Durchströmen des zusätzlichen Wärmetauschers vorerhitzt, bevor es im Bereich des Flammraums auf die gewünschte höhere Vorlauftemperatur gebracht wird, so daß vom Brenner weniger Brennstoff (Gas, Öl, od.dgl.) verbraucht und somit Energie gespart wird.
  • Zum Vorerhitzen des Heizmediums wird die im Abgas, das nach seinem Austritt aus dem Flammraum eine hohe Temperatur in der Grössenordnung von ca. 1500C besitzt, enthaltene Energie verwendet.
  • Beim Vorbeiströmen an dem Wärmetauscher gibt das Abgas unter Erniedrigung seiner Temperatur Wärme an den Wärmetauscher und somit an das in ihm enthaltene Heizmedium ab. Ferner kondensiert bei dieser Temperaturerniedrigung des Abgases entsprechend der Dampfdruck-/Temperaturkurve der im Abgas enthaltene Wasserdampf, so daß außerdem Kondensationswärme frei wird, die ebenfalls in das Heizmedium übergeht. Derartige Heizkessel bezeichnet man auch als Brennwertkessel.
  • Bei einem bekannten Heizkessel der eingangs genannten Gattung wird das Abgas anschließend an den Flammraum bzw. an einen auf diesen folgenden Abgas-Sammelraum nach unten zu dem seitlich am Heizkessel angeordneten Wärmetauscher geleitet und sodann nach einer siphonartigen 180 0-Umlenkung, in der sich das Kondenswasser sammelt, nach oben zur Gasaustrittsöffnung und von hier in den Kamin od.dgl. geführt.
  • Nachteilig hierbei ist, daß das heiße Abgas nicht selbsttätig nach unten zum Wärmetauscher strömt, so daß es mittels Abgasgebläse oder Abgasventilator zum Wärmetauscher hin gesaugt werden muß. Fällt das Gebläse oder der Ventilator aus irgendeinem Grunde aus, kann das Abgas nicht mehr abziehen, so daß wegen dieser fehlenden Selbstentlüftung des Kessels das Abgas über die zum Flammraum führenden Frischluftöffnungen des Kessels in den Gebäuderaum eintritt, in dem der Kessel aufgestellt ist. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Gefahrenquelle zu beseitigen, d.h. einen Brennwertkessel der oben genannten Art mit Selbstentlüftung zu schaffen. Dabei sollen die hierfür erforderlichen Maßnahmen möglichst einfach im Aufbau und niedrig in den Gestehungskosten sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß oberhalb des Flammraums in vertikaler Richtung aufeinanderfolgend eine das Abgas durchlassende Wasserauffangeinrichtung für das sich am Wärmetauscher bildende Kondenswasser, der Wärmetauscher und die Gasaustrittsöffnung angeordnet sind, derart, daß das Abgas rückströmfrei vom Flammraum bis zur Gasaustrittsöffnung strömt.
  • Auf diese Weise verläuft der Strömungsweg des Abgases durchgehend in Richtung der Auftriebskraft des Abgases, so daß dieses selbsttätig abzieht und eine Selbstentlüftung - auch im Störungsfalle -gegeben ist. Die Wasserauffangeinrichtung verhindert, daß das am Wärmetauscher sich bildende Kondenswasser in den Flammraum gelangt, wo es den Verbrennungsprozeß beeinflussen würde.
  • Es ist ersichtlich, daß die genannten Manahmen sehr einfach und billig zu verwirklichen sind.
  • Zweckmäl3igerweise ist der Wärmetauscher ein Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist hierbei vorgesehen, daß der Wärmetauscher von einem mit Wärmeleitrippen versehenen Rohr gebildet wird, das schlangenlinienähnlich mit im wesentlichen parallelen und zum Abgas strom rechtwinkeligen sowie endseitig miteinander verbundenen Abschnitten verläuft.
  • Eine baulich sehr einfache Wasserauffangeinrichtung mit selbsttätiger Kondensatabfuhr ist dadurch gekennzeichnet, daj sie einen zu einem Kondenswasserasutritt hin abfallende Auffangschale od.
  • dgl. enthält, die einen Durchtritt für das Abgas aufweist, der zum Wärmetauscher hin mit Abstand von einer E;ondenswasser-Leitblechanordnung übergriffen wird.
  • Da bei dem erfindungsgemäßen Heizkessel keine abgasseitigen Druckwiderstände vorhanden sind, kann er gebläsefrei arbeiten und atmosphärisch betrieben werden. Ein solcher Heizkessel unterliegt geringeren Sicherheitsauflagen und außerdem ist für seinen Betrieb kein teurer überdrucksicherer Kamin erforderlich.
  • Um hierbei der Gefahr zu begegnen, daß die Abgastemperatur oberhalb des Wärmetauschers zu niedrig für einen sicheren Eaminabzug ist, kann des weiteren vorgesehen sein, daf der Abgasstrom in Höhe des Wärmetauschers in einen diesen durchströmenden Teilstrom und in einen an diesem vorbeigeführten Teilstrom unterteilt ist, z.B. indem in Höhe des Wärmetauschers neben diesem ein Abgas-Bypaßkanal vorhanden ist, wobei die beiden Teilströme anschliessend wieder zusammengeführt werden. In diesem Falle wird zwar dem Abgas nicht die maximal mögliche Energie entzogen. Dafür besitzt es nach der Vereinigung der beiden Teilströme wegen seiner gegenüber einem insgesamt durch den Wärmetauscher geführten Abgasstrom höheren Temperatur einen größeren Auftrieb.
  • Es versteht sich, daß man auch bei insgesamt durch den Wärmetauscher geführtem Abgasstrom die für einen gebläsefreien Kaminabzug benötigte Abgastemperatur erhält, wenn man den Wärmetauscher entsprechend dimensioniert.
  • Die Aufteilung des Abgasstroms in die beiden Teilströme gibt äedoch die Möglichkeit, die Temperatur des austretenden Abgases an die jeweiligen Gegebenheiten und die Charakteristik der Heizungsanlage anpassen zu können. Zu diesem Zwecke ist es vorteilhaft, daß das Teilungsverhältnis, mit dem der Abgasstrom auf die beiden Teilströme verteilt ist, veränderbar ist. Auf diese Weise können Heizkessel mit identischem Aufbau an der jeweiligen Baustelle auf die gewünschte Abgastemperatur eingestellt werden.
  • Zum Einstellen des Teilungsverhältnisses ist zweckmäßigerweise eine schwenkbare Steuerklappe oder ein Steuerschieber vorhanden, die bzw. der im Bereich der Vereinigungsstelle der beiden eilströme angeordnet sein kann. Im Falle einer Steuerklappe ist diese zweckmäßigerweise an einer den Wärmetauscher und den Abgas-Bypaßkanal überdeckenden, sich zur Gasaustrittsöffnung hin trichterartig verjüngenden Abgashaube an einer der Trennwand zwischen Wärmetauscher und Abgas-Bypasskanal gegenüberliegenden Stelle angelenkt.
  • Hinsichtlich der Montage und der Variabilität des Heizkessels ist es günstig, daß der Wärmetauscher, gegebenenfalls mit dem Abgas-Bypaßkanal, in einer baukastenartig aufgesetzten Baueinheit enthalten ist. Hierbei kann die Wasserauffangeinrichtung in der den Wärmetauscher und gegebenenfalls den Abgas-Bypaßkanal enthaltenden Baueinheit oder in einer baukastenartig zwischen diese und die den Flammraum enthaltende Heizkesselpartie gefügten gesonderten Baueinheit angeordnet sein. Infolge dieses baukastenartigen Aufbaus können herkömmliche Heizkessel zu einem erfindungsgemässen Heizkessel gerüstet werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen jeweils in stark schematisierter Darstellungsweise: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Heizkessel im Vertikalschnitt, Fig. 2 eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Heizkessels, ebenfalls im Vertikalschnitt, Fig. 3 die Heizkessel nach den Fig. 1 und 2 im Querschnitt gemäß der Schnittlinie III-III in Fig. 1 und Fig. 4 die bei beiden Ausführungsbeispielen gleiche Wasserauffangeinrichtung im rechtwinkelig zu den Schnittebenen der Fig. 1 und 2 verlaufenden Vertikalschnitt gemäß der Schnittlinie IV-IV in Fig. 1.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Heizkessel werden jeweils für eine Gebäude-Zentralheizungsanlage verwendet. Das im Heizkessel erhitzte Heizmedium, das regelmäßig Wasser ist, gelangt über eine vom Heizkessel abgehende Vorlaufleitung 1 zu den in den Gebäuderäumen angebrachten Heizkörpern, gibt dort Wärme ab und wird anschließend über eine Rücklaufleitung 2 wieder zum Heizkessel zurückgeführt, so daß es in einem Heizkreislauf mit dem Heizkessel als Energiequelle umströmt.
  • Der Heizkessel weist bodenseitig eine einen Flammraum 3 enthaltende Heizkesselpartie 4 auf, deren Mantel eine Öffnung 5 besitzt, an die ein nicht dargestellter Brenner, z.B. ein Gas-oder ein Ölbrenner angeflanscht werden kann. In Fig. 1 ist ein Brennrohr 6 eines Gasbrenners gestrichelt angedeutet, das von der Öffnung 5 in den Flammraum 3 ragt und das A.ustrittsöffnungen aufweist, an denen Gasflammen brennen. Zusätzlich zu der durch das Brennerrohr 6 vom Gas eingesaugten primären Verbrennungsluft tritt am Kesselboden über dort vorhandene Frischluftöffnungen 7 sekundäre Verbrennungsluft von dem Umgebungsraum in den Flammraum 3 ein. Der den Flammraum 3 umgebende Kesselmantel ist doppelwandig ausgeführt, wobei zwischen den beiden Kesselwänden 8,9 das Heizmedium strömt, bevor es in die Vorlaufleitung 1 eintritt. Auch der Kesselboden 10 sowie die Oberwand 11 der den Flammraum 3 enthaltenden Heizkesselpartie 4 ist doppelwandig und mit dem Heizmedium gefüllt, so daß insgesamt eine große Wärmetauschfläche vorliegt, an der die von dem Brenner erzeugte Wärme an das Heizmedium abgegeben wird. Beim Ausführungsbeispiel geht die Vorlaufleitung 1 von der Oberwand 11 der Heizkesselpartie 4 ab. Oberhalb des eigentlichen Flammraums 3 wird die Heizkesselpartie 4 von ebenfalls das Heizmedium enthaltenden Heizmediumkanälen 12 durchquert, die, wie aus Fig. 3 hervorgeht, mit der Doppelwand des Kesselmantels in offener Verbindung stehen.
  • Zwischen den Heizmediumkanälen 12 sowie zwischen diesen und der jeweils benachbarten Kesselmantelseite ist jeweils ein sogenannter Abgaszug 13 vorhanden, wobei diese Abgaszüge 13 die Gestalt vertikaler Kanäle besitzen, die beidenends offen sind und durch die hindurch das im eigentlichen Flammraum 3 entstehende heiße Rauch- oder Abgas nach oben in einen Abgas-Sammelraum 14 der Heizkesselpartie 4 strömt. Wenn weiter oben und im folgenden vom Flammraum gesprochen wird, so ist hiermit der Innenraum der Kesselpartie 4 einschließlich des bei den Ausführungsbeispielen vorhandenen Abgas-Sammelraumes 14 gemeint, also der Raum, durch den oder an dem vorbei das Heizmedium zur Vorlaufleitung 1 geleitet wird.
  • Die Heizkesselpartie 4, die somit einen Hauptwärmetauscher darstellt, ist bei den Ausführungsbeispielen aus vertikal verlaufenden, seitlich aneinander gefügten Segmenten 15 zusammengesetzt.
  • Die Stoßstellen zwischen diesen Segmenten sind eingezeichnet, eine davon ist mit der Bezugsziffer 16 versehen.
  • Bevor das Heizmedium in die Doppelwand 8,9 der den Flammraum 3 enthaltenden Heizkesselpartie 4 eintritt, durchströmt es einen zusätzlich vorhandenen Wärmetauscher 17. Dieser der Rücklaufleitung 2 zugewandte Wärmetauscher 17 ist oberhalb der Kesselpartle 4 angeordnet und wird von dem vom Flammraum 3 kommenden Abgas umströmt. Die Oberwand 11 des Flammraums 3 bzw. des bei den Ausführungsbeispielen darüber befindlichen Sammelraums 14 weist Öffnungen 18 auf, durch die hindurch das Abgas nach oben zum Wärmetauscher 17 strömen kann. Das hier noch heiße Abgas gibt über den Wärmetauscher 17 Wärme an das durchfließende Heizmedium ab, so da das Abgas kälter und das Heizmedium vorgewärmt wird. Hierdurch wird die im Abgas enthaltene Energie, die ohne den Wärmetauscher 17 verloren wäre, zurückgewonnen und dem Heizmedium zugeführt. Außerdem kondensiert im Wärmetauscher 17 der in dem Abgas enthaltene Wasserdampf, so daß Kondensationswärme frei wird, die ebenfalls an das Heizmedium abgegeben wird. Ein weiterer hiermit verbundener Vorteil besteht darin, daß in dem Kamin od.
  • dgl., über den das Abgas abzieht, wegen der niedrigen Abgastemperatur kaum mehr Kondenswasser gebildet wird.
  • Damit das am zusätzlichen Wärmetauscher entstehende Kondenswasser nicht in den Brennraum 3 gelangen kann, ist unterhalb des zusätzlichen Wärmetauschers eine Wasserauffangeinrichtung 19 vorhanden, die das von unten nach oben strömende Abgas durchläßt. Die Wasserauffangrichtung 19 enthält eine zu einem seitlich am Heizkessel abangeordneten Kondenswasseraustritt 20 hin/fallende Auffangschale 21 od.dgl., die einen Durchtritt 22 für das Abgas aafweist. Aus Fig. 4 geht hervor, daß die Auffangschale 21 zweigeteilt ist und von zwei dachartig zueinander geneigten Blechen gebildet wird, die entlang des "Dachfirstes" zur Bildung des Durchtritts 22 mit Abstand zueinander verlaufen. Mit ihrer dem Durchtritt 22 abgewandten Längskante sind die beiden Bleche jeweils an der zugewandten Kesselseite befestigt. Rechtwinklig zur Zeichenebene der Fig.
  • 4 gesehen, d.h. in der Zeichenebene der Fig. 1 und 2, fallen die beiden Bleche, wie schon erwähnt, zum Kondenswasseraustritt 20 hin ab, so daß das von oben her auf die Wasserauffangschale 21 gelangende Kondenswasser von selbst abfließt. In den Fig. 1 und 2 ist dieser abfallende Verlauf der Auffangschale durch die schräge Linie charakterisiert, zu der die Bezugslinie 21 führt.
  • Zum Wärmetauscher 17 hin wird der Durchtritt 22 von einer Kondenswasser-Leitblechanordnung 23 dachartiger Gestalt mit Abstand übergriffen, durch die das herabtropfende Kondenswasser zu den beiden die Auffangschale bildenden Blechen hin abgelenkt wird, so daß es nicht durch den Durchtritt 22 hindurch gelangen kann.
  • Wegen des Abstandes zwischen der Auffangschale 21 und der Leitblechanordnung 23 ist genügend Platz für das Durchströmen des Abgases (siehe Strömungspfeile 24).
  • Es ergibt sich somit eine Anordnung, bei der oberhalb des Blammraums 3 in vertikaler Richtung aufeinanderfolgend die das Abgas durchlassende Wasserauffangeinrichtung 19 für das sich am Wärmetauscher 17 bildende Kondenswasser, der Wärmetauscher 17 und eine Gasaustrittöffnung 25 angeordnet sind, derart, daß das Abgas rückströmfrei vom Flammraum 3 bis zur Gasaustrittsöffnung 25 strömt, von der es in einen Kamin od.dgl. gelangt.
  • Aus der Zeichnung ergibt sich des weiteren, daß der Wärmetauscher 17 ein Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher ist. Hiermit ist gemeint, daß das Heizmedium den Wärmetauscher in einer die Ricntung des Abgasstromes kreuzenden Richtung durchströmt, und zwar zusätzlich von oben nach unten, d.h. entgegen dem Abgasstrom. Hierzu wird der Wärmetauscher 17 von einem mit Wärmeleitrippen 38 versehenen Rohr 26 gebildet, das schlangenlinienähnlich mit im wesentlichen parallelen und zum Abgasstrom rechtwinkelig sowie endseitig miteinander verbundenen Abschnitten 27 verläuft, wobei der oberste der Abschnitte 27 an die Rücklaufleitung 2 angeschlossen ist und von dem untersten der Abschnitte 27 eine Verbindungsleitung 28 abgeht, die auten am Heizkessel nach unten zum Kesselboden 17 verläuft, wo sie an die Doppelwand 8,9 angeschlossen ist.
  • Beide Heizkessel der Zeichnung sind, da der Strömungsweg des Abgases der Auftriebskraft gleichgerichtet ist, selbstentlüftend und können atmosphärisch betrieben werden, also ohne Abgasgebläse oder Abgasventilator.
  • Während die Heizkessel der Fig. 1 und 2 nach oben hin bis einschlielich der Wasserauffangeinrichtung 19 identisch ausgebildet sind, unterscheidet sie sich im darüberliegenden Bereich. Im Falle der Fig. 1 erstreckt sich der Wärmetauscher 17 über den gesamten Querschnitt des Abgasstromes, so daß das Abgas hier insgesamt abgekühlt wird. Damit sich die Abgastemperatur nicht soweit erniedrigt, daß der Abgasauftrieb für ein sicheres, selbsttätiges Abziehen des Abgases durch den Kamin od.dgl. nicht mehr ausreicht, kann man die Wärmetauschfläche des Wärmetauschers entsprechend klein halten. Da je nach den örtlichen Begebenheiten und der Charakteristik der Heizungsanlage die für einen atmosphärischen Selbstabzug an der Gasaustrittsöffnung benötigte Abgastemperatur verschieden sein kann, kann dabei, will man den gleichen Wärmetauscher verwenden, der Kompromiß eingegangen werden, daß man den Wärmetauscher so auslegt, daß die Abgastemperatur einen üblicherweise erforderlichen Wert nicht unterschreitet. Ist diese Temperatur in Sonderfällen zu niedrig, kann man zusätzlich oberhalb des Wärmetauschers ein Abgasgebläse, z.B. das gestrichelt angedeutete Injektorgebläse 30 vorsehen. Selbst in diesem Falle wäre aber noch der Vorteil einer Selbstentlüftung des Heizkessels durch den Kamin od.dgl. gegeben, falls das Gebläse 30 ausfallen sollte (in eine solchen Störungsfalle würde gleichzeitig mit dem Gebläseausfall der Brenner geschaltet werden).
  • Demgegenüber erstreckt sich beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 der Wärmetauscher 17 nicht über den gesamten Heizkesselquerschnitt.
  • In Höhe des Wärmetauschers 17 ist neben dem Wärmetauscher ein von diesem durch eine Trennwand 31 abgetrennter Abgas-Bypaßkanal 3L vorhanden, so dal; der von unten kommende Abgasstrom in Höhe des Wärmetauschers in einen diesen durchströmenden Teilstrom und in einen an diesem vorbei durch den Bypasskanal 32 geführten Teilstrom unterteilt ist, wobei die beiden Teilströme anschließend wieder zusammengeführt werden. Es kühlt sich also nur der den Wärmetauscher durchströmende Teilstrom ab, so daß man nach der Vereinigung der beiden Teilströme eine oberhalb der Temperatur des Teilstroms liegende Abgastemperatur erhält.
  • Macht man bei einer solchen Anordnung das Teilungsverhältnis, mit dem der Abgasstrom auf die beiden Teilströme verteilt wird, veränderbar, lä;St sich die Abgastemperatur auf den jeweils gewünschten Wert einstellen, so daß man einen unabhängig von den örtlichen Gegebenheiten und der Charakteristik der Heizungsanlage universell einsetzbaren Heizkessel erhält, bei dem das genannte Teilungsverhältnis an der Baustelle auf den zutreffenden Wert gebracht wird.
  • Das Verhältnis des Teilungsverhältnisses zwischen den Teilströmen kann beispielsweise mittels eines Steuerschiebers oder wie beim Ausführungsbeispiel mittels einer schwenkbaren Steuerklappe 33 erfolgen. Diese Steuerklappe 33 - oder der Steuerschieber -ist im Bereich der Vereinigungsstelle der beiden Teilströme angeordnet. Bei beiden in der Zeichnung dargestellten Heizkessel ist oberhalb des den Wärmetauscher 17 enthaltenden Heizkesselbereichs eine sozusagen den Kesseldeckel bildende Abgashaube 34 vorhanden, die sich zur Gasaustrittsöffnung 25 hin trichterartig verjüngt. Im Falle der Fig. 2, bei dem diese Abgashaube 34 neben dem Wärmetauscher auch den Abgas-Bypasskanal 32 überdeckt, ist die genannte Steuerklappe 33 an dieser Abgashaube 34 an einer der Trennwand 31 zwIschen Wärmetauscher 17 und Bypasskanal 32 gegenüberliegenden Stelle angelenkt. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dal bei einem Verschwenken der Steuerklappe 33 aus der eingezeichneten Lage in Uhrzeigerrichtung ein größerer Teilstrom durch den Bypasskanal 32 strömt, so daß die Temperatur des wieder tereinigten Abgases erhöht wird. Verschwenkt man die Steuerklappe 33 entgegen der Uhrzeigerrichtung, verringert sich der Durchtrittsquerschnitt zwischen ihr und der Trennwand 31, so daß weniger Abgas durch den Bypasskanal 32 strömt und sich eine niedrigere Abgastemperatur einstellt.
  • Der Wärmetauscher 17 ist - beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 zusammen mit dem Bypaßkanal 32 - in einer Baueinheit enthalten, die baukastenartig auf die darunter befindliche Heizkesselpartie aufgesetzt ist. Diese Baueinheit besitzt ein oben und unten offenes sowie rundum geschlossenes Gehäuse, an dem sich dieAzchEae für die Rücklaufleitung und die Verbindungsleitung 28 befinden und das unten und oben jeweils einen nach radial außen abstehenden Befestigungsflansch zum Verbinden mit den benachbarten Heizkesselbereichen besitzt.
  • Die Wasserauffangeinrichtung 19 kann in die Baueinheit des Wärmetauschers integriert sein. Sie kann jedoch auch in einer gesonderten Baueinheit angeordnet sein, die ebenfalls baukastenartig zwischen die den Wärmetauscher enthaltende Baueinheit und die den Flammraum 3 enthaltende Heizkesselpartie 4 zwischengefügt ist.
  • Diese Baueinheit besitzt ein dem Gehäuse der den Wärmetauscher 17 enthaltenden Baueinheit entsprechendes Gehäuse 35, das lediglich weniger hoch ist.
  • In Fig. 2 ist außerdem noch eine Strömungssicherung 36 eingezeichnet, die auf das die Gasaustrittsöffnung 25 bildende Rohrstück 7 unter Belassen eines Ringspaltes aufgestülpt ist und von einem sich trichterähnlich nach oben hin verjüngenden Haubenstück gebildet wird. Solche Strömungssicherungen sind an sich bekannt, so daß sich ihre weitere Beschreibung erübrigt.
  • Der Heizkanal ist außen von einem Abdeckgehäuse 39 umgeben und steht mittels vom Kesselboden 10 abgehenden Füßen 40 auf einer Bodenplatte 41, so dalS genügend Platz für das Einströmen der Sekundärluft durch die Öffnungen 7 in den Flammraum 3 vorhanden ist.

Claims (13)

  1. Heizkessel Patentansprüche Heizkessel zum Erhitzen eines in einem Heizkreislauf umströmenden Heizmediums, insbesondere Warmwasser, mit einem brennerbeheizten Flammraum, wobei das vom Rücklauf des Heizkreislaufs kommende Heizmedium zu seinem Erhitzen vom Flammraum abgetrennt durch diesen oder an diesem vorbei zum Vorlauf des Heizkreislaufs geleitet wird, und mit einem rücklaufseitigen zusätzlichen Wärmetauscher, der vom Heizmedium durchströmt und von dem vom Flammraum kommenden Abgas umströmt wird, bevor dieses zu einer Gasaustrittsöffnung des Heizkessels gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Flammraums (3) in vertikaler Richtung aufeinanderfolgend eine das Abgas durchlassende Wasserauffangeinrichtung (19) für das sich am Wärmetauscher (17) bildende Kondenswasser, der Wärmetauscher (17) und die Gasaustrittsöffnung (25) angeordnet sind, derart, daS das Abgas rückströmfrei vom Flammraum (3) bis zur Gasaustrittsöffnung (25) strömt.
  2. 2. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (17) ein Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher ist.
  3. 3. Heizkessel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (17) von einem mit Wärmeleitrippen (38) versehenen Rohr (26) gebildet wird, das schlangenlinienähnlich mit im wesentlichen parallelen und zum Abgasstrom rechtwinkligen sowie endseitig miteinander verbundenen Abschnitten (27) verläuft.
  4. 4. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserauffangeinrichtung (19) eine zu einem Kondenswasseraustritt (20) hin abfallende Auffangschale (21) od.
    dgl. enthält, die einen Durchtritt (22) für das Abgas aufweist, der zum Wärmetauscher (17) hin mit Abstand von einer Kondenswasser-Leitblechanordnung (23) übergriffen wird.
  5. 5. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er ein gebläsefrei arbeitender, atmosphärisch betriebener Heizkessel ist.
  6. 6. Heizkessel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgasstrom in Höhe des Wärmetauschers (17) in einen diesen durchströmenden Teilstrom und in einen an diesem vorbeigeführten Teilstrom unterteilt ist, wobei die beiden Teilströme anschliessend wieder zusammengeführt sind.
  7. 7. Heizkessel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß er in Höhe des Wärmetauschers (17) neben diesem einen Abgas-Bypaßkanal (32) enthält.
  8. 8. Heizkessel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilungsverhältnis mit dem der Abgasstrom auf die beiden Teilströme verteilt ist, veränderbar ist.
  9. 9. Heizkessel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des Teilungsverhältnisses eine schwenkbare Steuerklappe (33) oder ein Steuerschieber vorhanden ist.
  10. 10. Heizkessel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerklappe (33) oder der Steuerschieber im Bereich der Vereinigungsstellen der beiden Teilströme angeordnet ist.
  11. 11. Heizkessel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerklappe (33) an einer den Wärmetauscher (17) und den Abgas-Bypasskanal (32) überdeckenden, sich zur Gasaustrittsöffnung (25) hin trichterartig verjüngenden Abgashaube (34) an einer der Trennwand (31) zwischen Wärmetauscher (17) und Abgas-Bypasskanal (32) gegenüberliegenden Stelle angelenkt ist.
  12. 12. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (17) gegebenenfalls zusammen mit dem Abgas-Bypaßkanal (32), in einer baukastenartig aufgesetzten Baueinheit enthalten ist.
  13. 13. Heizkessel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserauffangeinrichtung (19) in der den Wärmetauscher (17) und gegebenenfalls den Abgas-Bypaßkanal (32) enthaltenden Baueinheit oder in einer baukastenartig zwischen diese und die den Flammraum (3) enthaltende Heizkesselpartie (4) gefügten gesonderten Baueinheit angeordnet ist.
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