DE3505066A1 - Verfahren und einrichtung zum trocknen von landwirtschaftlichem gut, insbes. hopfen - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum trocknen von landwirtschaftlichem gut, insbes. hopfen

Info

Publication number
DE3505066A1
DE3505066A1 DE19853505066 DE3505066A DE3505066A1 DE 3505066 A1 DE3505066 A1 DE 3505066A1 DE 19853505066 DE19853505066 DE 19853505066 DE 3505066 A DE3505066 A DE 3505066A DE 3505066 A1 DE3505066 A1 DE 3505066A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
drying
hops
hop
batch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853505066
Other languages
English (en)
Inventor
Erich 8069 Geisenfeld Deml
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WOLF STAHLBAU KG
Original Assignee
WOLF STAHLBAU KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WOLF STAHLBAU KG filed Critical WOLF STAHLBAU KG
Priority to DE19853505066 priority Critical patent/DE3505066A1/de
Publication of DE3505066A1 publication Critical patent/DE3505066A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B25/00Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
    • F26B25/001Handling, e.g. loading or unloading arrangements
    • F26B25/002Handling, e.g. loading or unloading arrangements for bulk goods
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • C12C3/04Conserving; Storing; Packing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Titel: "Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von
  • landwirtschaitlichem Gut, insbes. Hopfen".
  • Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von landwirtschaftlichem Gut, insbes. Hopfen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf das Trocknen von landwirtschaftlichem Gut, insbes. Hopfen (nachstehend wird ausschließlich auf Hopfen bezug genommen), wobei Heißluft durch den im Trocknungsraum befindlichen Hopfen geblasen wird, der Hopfen in von der Heißluft durchströmten Zonen innerhalb des Trocknungsraumes auf vorgegebene Feuchtigkeitswerte getrocknet und in der letzten Zone, in der der Endtrocknungsgrad erreicht ist, aus dem Trocknungsprozeß ausgeschieden und zur Weiterverarbeitung abgegeben wird.
  • Es sind bereits unterschiedliche Anlagen und Einrichtungen zum Trocknen von Hopfen bekannt, die grundsätzlich entweder als Hordentrockner oder als Bandtrockner ausgebildet sind.
  • Diese bekannten Trockner haben den Nachteil, daß mit ihnen keine gleichmäßigen Trocknungsergebnisse erzielt werden können, d.h., daß innerhalb des zu trocknenden Hopfengutes zu große Feuchtigkeitsunterschiede auftreten, was in der Praxis zur Bildung sogenannter feuchter Hopfennester" führt.
  • Derartige feuchte Hopfennester verursachen eine erhebliche Qualitätseinbuße des Hopfens, der Hopfen wird häufig unbrauchbar und macht in der Regel eine teuere und aufwendige Nachtrocknung notwendig, so daß, wie allgemein bekannt, die Hopfenerzeuger alljährlich mit empfindlichen finanziellen Einbußen aufgrund derartiger Qualitätsverluste belastet werden.
  • Um diese Nachteile zu beheben, wurde von der Anmelderin bereits vorgeschlagen, den Hopfen in mindestens einer, vorzugsweise in mehreren hintereinander oder nebeneinander angeordneten Trocknungstrommeln in der rnrocknungskammer zur Trocknung bereitzustellen, Heißluft durch diese Trommeln zu blasen, die Heißluft in Richtung der Trommelachse durch die gitterartigen Stirnseiten einer Innentrommel und durch den Trommlelmantel nach oben abzuführen, die rnrocknungstrommln in bestimmten Zeitabständen diskontinuierlich um einen bestimmten Winkelwert, z.B. um 900 zu drehen, das Hopfengut zu lockern und evtl. Feuchtigkeitsungleichheiten zu egalisieren, und nach erreichtem Trocknungsgrad die Trommel mit der höchsten Trocknungszeit auszuscheiden und eine neue Trommel mit ungetrocknetem oder vorgetrocknetem Hopfen einzuführen.
  • Hierbei ist jedoch, wie die bisherigen praktischen Ergebnisse gezeigt haben, nicht in ausreichendem Maße sichergestellt, daß die gefährlichen, feuchten Hopfennester vermieden werden können, so daß ein zufriedenstellendes gleichmäßiges Trocknungsergebnis nicht erzielt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, die das Entstehen "feuchter Hopfennester" während des Trocknungsvorganges verhindern und auf vollautomatischem Wege die Gleichmäßigkeit der Trocknung des Hopfens im Vergleich zu herkömmlichen Methoden entscheidend verbessern.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. der erfindungsgemäßen Einrichtung wird das Problem der feuchten Hopfennester vollständig gelöst, da derartige Feuchtstellen bzw. verdichtete Stellen, die im zugeführten Grünhopfen und in den Hopfenchargen der Trocknungskammern auftreten können, mehrmals im Laufe des gesamten Trocknungsprozesses auseinandergezogen werden, zum ersten Mal bereits beim Einbringen des Grünhopfens in die erste Kammer, dann bei der Übergabe des in der ersten Kammer getrockneten Hopfens in die zweite Kammer, und ferner bei der Übergabe des Hopfens aus der zweiten Kammer in die dritte Kammer, bzw. weitere Kammern. Zum Effekt der vollständigen Auflösung derartiger Hopfennester trägt maßgeblich bei, daß das Ausbreiten bzw. Auseinanderziehen der Hopfesnester bzw. der gesamten Hopfencharge abwechselnd in Hauptachsrichtung der Zuführvorrichtung und in Querrichtung dazu erfolgt, indem die den einzelnen Kammern zugeordneten Fördervorrichtungen so angeordnet sind, daß ihre Laufrichtungen rechtwinkelig zueinander liegen. Die einzelnen Fördervorrichtungen in den Trocknungskammern erstrecken sich dabei über die gesamte Grundfläche der jeweiligen Kammer, wobei die dritte Kammer um mindestens die Höhe der Hopfencharge tiefer liegt als die zweite Kammer, die zweite Kammer um mindestens die Höhe der Hopfencharge tiefer liegt als die erste Kammer, und die obere Begrenzung der Hopfencharge der ersten Kammer tiefer oder höchstens auf gleicher Höhe wie die Fördervorrichtung liegt, die den Grünhopfen von außen in das Gebäude einführt. Alle Kammern werden getrennt voneinander von heißer Trocknungsluft durchströmt, wobei die Heißluft in bezug auf Menge und Temperatur dem gewünschten rocknungsgrad in der jeweiligen Kammer entsprechend gesteuertist. Hierzu sind die Abzweigungen des Umlaufkanales, die in die einzelnen Kammern führen, jeweils mit einer getrennten Luftsteuervorrichtung versehen, die auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Kammer einstellbar ist. Die Heißluft strömt durch die einzelnen Kammern, wobei es erforderlich ist, daß die Fördervorrichtungen für diese Heißluft durchlässig sind, so daß die Heißluft die einzelnen Chargen durchströmen und als Abluft am Dach des Gebäudes austreten kann. Die Abluft wird, bevor sie das Gebäude verläßt, durch einen Plattenwärmetauscher geführt, der gleichzeitig von Ansaugluft bzw. Frischluft in Querrichtung durchströmt wird, um die in der Abluft enthaltene Wärme rückzugewinnen und die Umluft entsprechend vorzuerwärmen.
  • Es wird eine gleichmäßige Trocknung des Hopfens erzielt, so daß auch der Feuchtigkeitsgehalt des Endproduktes relativ exakt gesteuert werden kann (mit bisherigen Trocknungsanlagen ergeben sich Feuchtigkeitsschwankungen des Endproduktes in der Größenordnung zwischen 8 und 15%, während mit vorliegender Erfindung eine Toleranz von 2 - 3% erzielt wird). Der Feuchtigkeitsgehalt am Ausgang beträgt ca. zwischen 10 und 11%, während der Grünhopfen einen Feuchtigkeitsgehalt von 80 - 90% besitzt. Dadurch, daß mit der Erfindung eine relativ exakte Steuerung des Feuchtigkeitsgehaltes des Endproduktes ermöglicht wird, ergibt sich der weitere Vorteil, daß Konditionierkammern entfallen können, die bei höheren Feuchtigkeitsschwankungen erforderlich sind und die einen verhältnismäßig hohen Aufwand erfordern.
  • Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Einrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung nach Fig. 1, und zwar lediglich des abgeänderten Teiles, und Fig. 3 eine schematische Seiten-Schnittansicht der Darstellung nach Fig. 1.
  • Ein gemauertes oder aus Fertigteilelementen aufgebautes Gehäuse 1 ist durch eine feuerfeste, z.B. gemauerte Trennwand 2 von der Heizanlage getrennt, die aus Lufterhitzer 3, Ölbrenner 4, Umluftkanal 5, Frischluftkanal 6, Ventilator 7 und Rückluftkanal 8 besteht. Über die Heizanlage wird Heißluft in das Gehäuse 1 zur Trocknung des Hopfens eingeführt. Der Grünhopfen wird aus einer (nicht dargestellten) Vorratsstelle über ein Förderband 9 oder eine entsprechende andere Fördervorrichtung zugeführt und auf eine Sammelvorrichtung in Form eines endlosen Förderbandes 10 abgeworfen, das über Rollen 11, 12 in Pfeilrichtung (Uhrzeigersinn) umläuft. Das Förderband 10 ist zusätzlich als Ganzes in Pfeilrichtung 13 in seiner Ebene in das Gebäude 1 hinein verfahrbar. Der über das Förderband 9 zugeführte Grünhopfen gelangt auf den dem Gebäude 1 benachbarten Abschnitt des Förderbandes 10, wobei z.B. Begrenzungswände 14 das Abrollen des auf dem Förderband 10 befindlichen Grünhopfens nach hinten und nach der Seite verhindern. Durch eine verschließbare Öffnung 16 im Gehäuse 1 wird der auf dem Förderband 10 befindliche Grünhopfen 15 in eine erste Kammer 17 des Gehäuses 1 eingefahren und in Pfeilrichtung 13 wiederholt bei umlaufendem Förderband 10 hin-und herverfahren, so daß das abgabeseitige Ende des Förderbandes 10 in der einen (gezeichneten) Extremstellung sich außerhalb des Gebäudes 1 bzw. der Kammer 17 befindet, während der Bewegung in Pfeilrichtung 13 in die Kammer 17 einfährt und in der entgegengesetzten Extremstellung an der bzw. in der Nähe der gegenüberliegenden Wand der Kammer 17 angehalten wird.
  • Durch die kombinierte Bewegung aufgrund des Umlaufes des Förderbandes 10 und aufgrund der schlittenartigen Bewegung des Förderbandes 10 wird der Grünhopfen 15 etwa in vertikalen Schichten bzw. Scheiben abgenommen und in horizontalen Schichten über die Grundfläche der Kammer 17 auf einem sich über diese Grundfläche erstreckenden und den Kammerboden bildenden Förderband 18 verteilt, so daß stark verdichtete bzw. reuchte Stellen (sog. Nester) im Hopfen 15 ausgebreitet und auseinandergezogen werden. Das endlose Förderband 18 läuft über Rollen 19 und 20 in Pfeilrichtung, also in der gleichen Richtung (im Uhrzeigersinn) wie das Förderband 10 um und nimmt die Hopfencharge 21 auf, wobei am eingabeseitigen Ende und an den Seiten Übergabeplatten, Führungswände oder dergl. 22 verhindern, daß Hopfen seitlich und an der Stirnwand aus der Kammer 17 nach unten austritt. Sobald die Kammer 17 ausreichend gefüllt ist, wird die Zuführung des Grünnopfens 15 selbsttätig beendet, wobei der Förderer 10 aus dem Gebäude 1 herausgefahren, die öffnung 16 verschlossen und der Umlauf des Förderbandes 18 unterbunden wird, damit der Trocknungsprozeß in der Kammer 17 durchgeführt werden kann.
  • Hierzu wird durch den Umluftkanal 5 heiße Zuluft mit etwa 70 - 1000 C über Luftsteuervorrichtungen 23 von unten durch die Hopfencharge 21 in der Kammer 17 geleitet. Wenn der Hopfen 21 den gewünschten, d. h. dieser Trocknungskammer entsprechenden Trocknungsgrad erreicht hat, wird eine Öffnung 24, z.B. über eine ür, einen Schieber oder dergl.reigegeben, damit der Hopfen 21 in die zweite Kammer 25 übergeben werden kann, die an die erste Kammer 17 anschließt, tiefer lieg als diese und als Boden ein endloses Förderband 2G besitzt, das über Rollen 27, 23 läuft. Die Laufrichtung des iörderbandts 2G ist bei der Ausführungsform nach Fig. 1 um 90° gegenüber der des Förderbanancs 18 versetzt, d.h. senkrecht zur Zeichenebene nach Figur 3. Die Hopfencharge 21 w rd aus der Kammer 17 in die Kammer 25 übergeführt, indem das Förderband 18 aus der Kammer 1? in die Kammer 25 verfahren wird, währcnd das förderband 18 kontinuierlich umläuft, so daß - wie bei der Beschreibung der Kammer 17 mit der Charge 15 - auch in der @ammer 25 die Charge 21 scheibenweise abgegeben und schichtenweise auf das Förderband 26 ausgebreitet sowie horizontal verteilt wird. Der Hopfen 29 auf dem Förderband 26 wird dabei durch seitliche und stirnseitige Begrenzungs- oder Führungswandungen bzw. -platten 30, 31 festgelegt, ähnlich wie im Falle des Förderbandes 18.
  • in einer weiteren Beschickungsstufe wird die Hopfencharge 29 aus der Kammer 25 in die nächste Kanmer 32 übergeben, deren moden durch ein endloses örderband 33 gebildet ist, das wieder in Pfeilrichtung, also senkrecht zur Umlaufrichtung des Förderbandes 26 läuft. Die Förderrichtung des über Rollen 4, 35 laufenden Förderbandes ist die gleiche wie die des Förderbandes 18, so daß der Hopfen bei der Übergabe vom förderband 18 auf das Förderband 26 einen Richtungswechsel von etwa 900 und bei Übergang von dem Förderband 25 auf das Förderband 33 wieder einen Richtungswechsel von etwa 900 ausführt. In Verbindung mit dem Förderband 33 sind wiederum Begrenzungs- oder Führungswandungen 36 in der Namra(r 32 vorgesehen, die einen Hopfenaustritt verhindern. Im Gegensatz zum Förderband 18 und zun Förderband 26 ist das Förderband 33 nicht nach Art eines Schlittens verschiebbar. Wenn wer Hopfen in der Kammer 32 den gewünschten Endtrocknungsgrad erreicht hat, wird er über eine verschließbare Öffnung 37 in eine Abfördereinrichtung 38 abge eben, von wo der endgetrocknete Kopfen einer weiteren Verarbeitung zugeführt, z.B. abgesackt wird.
  • Wie in Verbindung mit der Trocknung des Hopfens in der Kammer 17 erläutert, sind auch für die Kammern 25 und 26 entsprechende Luftsteuervorrichtungen 23 vorgesehen, die die heiße Zuluft t von unten nach oefen durch die Hopfencharge steuern und die gewünschte Erocknung vornehmen. Z-u diesem Zwec@ sind die @örderbänder 18, 26 und 33 luftdurchlässig ausgebildet, so daß die Heißluft durch die Chargen hindurchtreten ?ann. Um in Aufwirbeln der obersten Hopfenschicht einer jeden Charge zu verhindern, sind auf der Oberseite jeder Hopfencharge Abdeckbänder 39 vorgesehen, die verhindern, daß die Dolden sich abheben und wegfliegen können.
  • Die einzelnen Förderbänder 18, 26, 33 der Kammern 17, 25, 32 sind in der Höhe mindestens soweit versetzt angeordnet, daß die Unterkante des jeweils vorausgehenden Förderbandes tiefer oder zumindest nicht höher liegt als die Oberkante Hopfen charge der nachfolgenden Kammer, damit sichergestellt ist, daß die Förderbänder 13 und 26 jeweils schlittenartig über den jeweils nachfolgenden Förderbändern 25, 33 verfahren werden können.
  • Die durch die einzelnen Kammern über die Zuluftvorrichtungen 23 geführte heiße Zuluft durchströmt nach Verlassen der Kammern 17, 25, 32 einen Plattentauscher 40 zur Wärmerüc.gewinnung. Gleichzeitig wird Frischluft durch den Plattentauscher hindurch gesaugt und gelangt als vorgewärmte Unluft in die Lufterhitzeranlage.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind im Unterschied zu der Ausführungsform nach Fig. 1 die Kammern 17 und 25 und damit die Fördervorrichtungen 18 und 26 nicht in Förderricntung der Fördervorrichtung 10 angeordnet, sondern quer zur Förderrichtung, so daß der von der Fördervorrichtung 10 in die Rammer 17 eingeführte Grünhopfen nach Erreichen des Trocknungszustandes in dieser Kaipj:ier um 900 zur Laufrichtung des Förderbandes 10 versetzt in die Kammer 25 eingerührt wird, die in entsprechender Weise bei der Darstellung nach Fig. 3 hinter der Rammer 17 angeordnet ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Fördervorrichtung 18 quer zur Fö-derrichtung 13 der Fördervorrichtung 10 angetrieben wird, also ist Prinzip entsprechend der in Fig. 3 dargestellten Fördervorrichtung 26, während die Fördervorrichtung 26 der Ausführungsform nach Fig. 2 wie die Fördervorrichtung 33 in der Kammer 32 in der Förderrichtung 13 de Fördervorrichtung 10, jedoch seitlich versetzt, betrieben wird. Aut diese Weise e@olgt bei der Ausführungsform der Fig. 1 eine Umlenkung der Hopfenbewegung von der Fördervorrichtung 10 auf die Fördervorrichtung 18 in der Förderrichtung der Fördervorrichtung 10, von der Fördervorrichtung 18 auf die Fördervorrichtung 26 in Querrichtung zur Förderrichtung 13, und von der Fördervorrichtung 26 auf die Fördervorrichtung 33 weiter in der gleichen Förderrichtung i3 zur Abgabestelle 38.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Trocknen von landwirtschaftlichem Gut, insbes. Hopfen, bei dem Warrnlui-t durch den im Trocknungsraun befindlichen Hopfen geblasen wird, der Hopfen in mindestens einer, vorzugsweise in mehreren von Warmluft durchströmten Zonen innerhalb des Trocknungsraumes auf vorgegebene Feuchtigkeitswerte getrocknet und in der Zone, in der der Endtrocknungsgrad erreicht ist, aus dem Trocknungsprozeß ausgeschieden und der Weiterverarbeitung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Grünhopfen von einer Sammelvorrichtung (10) kontinuierlch in eine Trocknungs-Kammer (17) so eingeführt wird, daß der Hopfen aus der Sammelvorrichtung (10)als kontinuierlicher Strang etwa in vertikalen Schichten entnommen und in torr, etwa übereinanderliegender horizontaler Schichten in der Kammer (17) abgelegt wird, daß die Hopfencharge (21) in der Kammer (17) in an sich bekannter Weise durch einen Heißluftstrom auf einen gewünschten Trocknungsgrad getrocknet wird, daß anschließend die Hopfencharge (21) in die naciiste Trocknungskammer (25) so eingerührt wird, daß der HonSen aus der Kammer (17) als kontinuierlicher Strang etwa in senkrechten Schichten entnommen und in Form übereinanderliegender horizontaler Schichten in der Kammer (25) abgelegt wird, daß die Hopfencharge (99) in der Kammer (25) in an sich bekannter Weise durch einen Heißluftstrom auf einen gewünschten Trocknungsgrad getrocknet wird, und daß die Hopfencharge (29) wahlweise in eine weitere Trocknungskammer (32) so eingeführt wird, daß der Hopfen aus der Trocknungskammer (25) als kontinuierlicher Strang etwa in senkrechter Richtung entnommen und in orm übereinanderliegender horizontaler Schichten in der Kammer 32 abgelegt wird, oder daß die Hopfencharge (2';) als endgetrockneter Hopfen abgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragen der Charge (21) aus der Kammer (17) in die Kanuier (25) in der Hauptachsrichtung bzw. der Zufü.hrrichtung, und das Übertragen der Charge (29) aus der Kammer (25) in die Kammer (32) senkrecht zur Hauptachsrichtung bzw. zur Zuführrichtung erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragen der Charge aus der Kammer (32) in die Ahführvorrichtung (38) in der Hauptachsrichtung erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragen der Charge (21) aus der Kammer (17) in die Kammer (25) quer zur Hauptachsrichtung bzw. Zuführrichtung, und das Übertragen der Charge (29) aus der Kammer (25) in die Der (32) in der Hauptachsrichtung bzw.
    Zuführrichtung erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung zum Trocknen von landwirtschaftlichem Gut, insbes. Hopfen, mit mindestens einer Trocknungskaamer, mit einer Warmluft-Heizanlage, mit einem Gebläse zum Hindurchleiten der Warmluft durch den in der Trocknungskammer befindlichen Hopfen, und mit einer Vorrichtung zu.m fortschreitenden zonenweisen Trocknen des Hopfens, dadurch gekennzeichnet, daß a) mindestens zwei miteinander verbindbare Trocknungskammern (17, 25, 32) nebeneinander und in der Höhe um mindestens die Höhenabmessung einer Hopfencharge gegeneinander versetzt angeordnet sind, b) der untere Abschluß einer jeden Kammer (17, 25, 32) durch eine umlaufende Fördervorrichtung (18, 26, 33) gebildet ist, c) die Fördervorrichtungen (18, 26) schlittenartig aus der einen Kammer in die benachbarte Kammer verfahrbar sind, d) mindestenseine der Fördervorrichtungen (18, 26, 33) gegenüber der bzw. den anderen Fördervorrichtungen ur.
    900 versetzt verfahrbar ausgebildet sind, e) die Kammer (17) von einer außerhalb des Gebäudes (1) angeordneten umlaufenden und verfahrbaren Sammelvorrichtung (10) beschickt ist, und f) die Fördervorrichtungen (18, 26, 33) für rocknungslut durchlässig sind, die die Kammern von unten nach oben durchströmt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtungen (18, 26, 33) als umlaufende Förderbänder ausgebildet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtungen (10, 18, 26, 32) durch mittels Schieber, türen oder dergl. verschließbare Öffnungen (15, 24) im Gehäuse (1) hindurch in horizontaler Richtung verfahrbar sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 7, dadurch gelcennzeichnet, daß den Fördervorrichtungen (18, 26, 33) Führungswände (22, 30, 31, 36) zur Positionierung der Hopfenchargen innerhalb der Trocknungskammern zugeordnet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne Kammer (17, 25, 32) mit einer getrennten Zuluftsteuervorrichtung (23) verbunden ist, die der jeweiligen Kammer den für den gewünschten Trocknungsgrad innerhalb dieser Kammer benötigten Heißluftstrom mit der benötigten memperatur zufiihrt.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtungen (10, ls, 26, 33) so gesteuert sind, daß sie in Folgeschaltung verfahren werden, derart, daß jeweils die Fördervorrichtung mit dem höchsten Trocknungsgrad der Hopfencharge zuerst entleert wird und daß selbsttätig nach dem Entleeren dieser Fördervorrichtung die vorausgehende Fördervorrichtung ihre Hopfencharge an diese rördenrorrichtung abgibt.
DE19853505066 1985-02-14 1985-02-14 Verfahren und einrichtung zum trocknen von landwirtschaftlichem gut, insbes. hopfen Withdrawn DE3505066A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853505066 DE3505066A1 (de) 1985-02-14 1985-02-14 Verfahren und einrichtung zum trocknen von landwirtschaftlichem gut, insbes. hopfen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853505066 DE3505066A1 (de) 1985-02-14 1985-02-14 Verfahren und einrichtung zum trocknen von landwirtschaftlichem gut, insbes. hopfen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3505066A1 true DE3505066A1 (de) 1986-08-14

Family

ID=6262512

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853505066 Withdrawn DE3505066A1 (de) 1985-02-14 1985-02-14 Verfahren und einrichtung zum trocknen von landwirtschaftlichem gut, insbes. hopfen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3505066A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2705442A1 (fr) * 1993-05-13 1994-11-25 Calmon Olivier Dispositif de séchage en continu pour produits divisés en vrac.
WO2000028268A1 (de) * 1998-11-11 2000-05-18 Kobran Gmbh Verfahren zum trocknen und trockner zur durchführung des verfahrens
CN102706103A (zh) * 2012-06-18 2012-10-03 甘肃省机械科学研究院 啤酒花的干燥方法及装置

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2705442A1 (fr) * 1993-05-13 1994-11-25 Calmon Olivier Dispositif de séchage en continu pour produits divisés en vrac.
WO2000028268A1 (de) * 1998-11-11 2000-05-18 Kobran Gmbh Verfahren zum trocknen und trockner zur durchführung des verfahrens
CN102706103A (zh) * 2012-06-18 2012-10-03 甘肃省机械科学研究院 啤酒花的干燥方法及装置
CN102706103B (zh) * 2012-06-18 2014-07-30 甘肃省机械科学研究院 啤酒花的干燥方法及装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0883994B1 (de) Backofen
DE3518323A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trocknen von klaerschlamm
DE2947358C2 (de) Rollenofen mit Brenntunnel
EP2132511A1 (de) Verfahren und einrichtung zum trocknen von formteilen
DE2709068A1 (de) Backofen
DE3505066A1 (de) Verfahren und einrichtung zum trocknen von landwirtschaftlichem gut, insbes. hopfen
DE2331622B2 (de) Kontinuierlich arbeitendes Rottesilo
DE2735395A1 (de) Verfahren und geraet zum trocknen von feingussformen
DE3515045A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum umwaelzen von heissluft in einer platten-trocknungsvorrichtung
DE60118595T2 (de) Verfahren zum hydrieren von gipsplatten, einrichtung dafür
EP1516534A1 (de) Backofen
DE2038708C3 (de) Trockner für Futtermittel, insbesondere Grünfutter, Welkgras oder Halbheu
EP0813366B1 (de) Backofen
DE4302091C2 (de) Verfahren und Anlage zum Herstellen von Baumkuchen
EP0031559B1 (de) Vorrichtung zum Anwärmen von Sand, Kies oder ähnlichem körnigem Gut
DE3225813A1 (de) Backofen
DE2247597C3 (de) Hordentrockner
DD242745A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen backen von mehreren baumkuchen
EP0430938B1 (de) Backofen
DE3701677C1 (en) Cage system for poultry farms
DE19852043C2 (de) Verfahren zum Trocknen und Trockner zur Durchführung des Verfahrens
DE1604920B2 (de) Vertikaltrockner fuer getreide bzw. zum schwelken und darren von malz
CH381612A (de) Bandtrockner für Grünpflanzen
DE2346018A1 (de) Hordentrockner
DE3020511A1 (de) Verfahren und einrichtung zum kontinuierlichen maelzen zerealen korngutes

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee