DE3322039C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H7/00—Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
- H03H7/46—Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source
- H03H7/461—Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source particularly adapted for use in common antenna systems
Landscapes
- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
Derartige, beispielsweise in Gemeinschafts-Antennenanlagen und
Kabelfernsehnetzen als diskrete oder in Antennensteckdosen integrierte
Bauteile benutzte Richtkoppler-Abzweiger zum richtungsabhängigen
Auskoppeln eines Teils der über eine Stammleitung geführten
Signalenergie in allen Rundfunk- und Fernsehbereichen
sind hauptsächlich in zwei Varianten bekannt, deren Ersatzschaltbilder
für den LMK-Bereich in den Fig. 1a und 1b dargestellt sind.
Die erste, z. B. bei dem Abzweiger "Ars 1213" der Anmelderin realisierte
Variante hat den Vorteil, daß Schaltungsaufwand und Stammbelastung
gering sind. Allerdings ist die Funktionstüchtigkeit
im LMK-Bereich in vielen Fällen nicht gewährleistet:
- - Bei hochohmigem Abschluß des Abzweigs, z. B. durch einen an eine nachgeschaltete Antennensteckdose angeschlossenen Rundfunkempfänger, ist nur eine kleine Abzweigdämpfung erreichbar, die zur Übersteuerung des Gerätes führen kann.
- - Bei Kaskadierung erhalten die nachgeschalteten Abzweiger abhängig vom Fehlabschluß an den Abzweiganschlüssen der vorgeschalteten Abzweiger stark unterschiedliche Pegel, so daß eine saubere Netzplanung nicht durchführbar ist.
- - Bei hohen Abzweigdämpfungen ist die Rückflußdämpfung am Abzweig so gering, daß insbesondere bei längeren Geräteanschlußkabeln aufgrund der hohen Kapazität vor allem im K-Bereich keine befriedigende Übertragung möglich ist.
Bei der zweiten bekannten Variante, die beispielsweise bei der
Antennensteckdose "Gedu 2400" der Anmelderin benutzt ist, sind
zwar diese Eigenschaften weitgehend vermeidbar, dafür ist jedoch
der Bauteileaufwand höher, was insbesondere bei großen Netzen
nicht unwesentliche Mehrkosten verursacht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Richtkoppler-Abzweiger
der eingangs genannten Art zu schaffen, der - wie bei der
ersten bekannten Schaltungsvariante - zusätzlich zu dem für eine
ausreichende Entkopplung und Abzweiganpassung in bekannter Weise
erforderlichen internen Richtkoppler-Abschlußwiderstand lediglich
einen weiteren Widerstand benötigt und bei dem die Abzweiganpassung,
die Rückwirkung auf den Stamm bei Fehlabschluß des Abzweigs,
und die Abzweigdämpfung auch bei hochohmigem Abschluß des
Abzweigs gegenüber der ersten Schaltungsvariante verbessert sind.
Diese Aufgabe wird bei einem Gegenstand nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs durch dessen Merkmale im
kennzeichnenden Teil gelöst.
Die beiden Widerstände sind somit für den oberen Frequenzbereich
als interner Rückkoppler-Abschlußwiderstand parallel
geschaltet und bilden für den unteren Frequenzbereich einen
Spannungsteiler zur Erzielung der erforderlichen Abzweigdämpfung.
Durch diese Doppelausnutzung des Widerstandsnetzwerkes
ist mit dem geringst möglichen Bauteileaufwand ein über einen
sehr großen Frequenzbereich (z. B. 0,15 bis 860 MHz) für einen
weiten Bereich praktisch sinnvoller Abzweigdämpfungen geeigneter
Richtkoppler-Abzweiger realisiert, der hinsichtlich der
Rückwirkungen von Fehlabschlüssen des Abzweigs unempfindlicher
ist und eine bessere Anpassung des Abzweiganschlusses auch im
unteren Frequenzbereich ermöglicht. Diese Verbesserungen
gegenüber dem Stand der Technik sind ab einer Abzweigdämpfung
von 6 dB wirksam und um so größer, je höher die Abzweigdämpfung
ist.
Darüber hinaus ist im oberen Frequenzbereich durch die Parallelschaltung
der beiden Widerstände deren resultierende Zuleitungsinduktivität
gegenüber beiden bekannten Varianten verringert
und dadurch die Entkopplung in wünschenswerter Weise
erhöht (im oberen UHF-Bereich um bis zu 10 dB).
Als weiterer Vorteil der Widerstandsparallelschaltung ist
schließlich bei Verwendung von Widerständen aus der Normreihe
eine exaktere Realisierung des Entkopplungswiderstandes bzw.
ein günstigerer Kompromiß zwischen Entkopplung und Rückflußdämpfung
am Abzweig ermöglicht.
In Fig. 2 ist das Schaltbild eines als Einfachabzweiger für die
Rundfunk- und Fernsehbereiche (0,15-860 MHz) ausgebildeten
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Richtkoppler-Abzweigers
dargestellt.
Der Richtkoppler weist zwei getrennte identische Übertrager Ü₁,
Ü₂ auf. Die Primärwicklung des Stromübertragers Ü₁ ist direkt
zwischen dem Eingang E und dem Ausgang A des Abzweigers in die
Stammleitung eingeschaltet, seine Sekundärwicklung ist einmal am
Abzweiganschluß AB und zum anderen über einen Kondensator C₁ an
Masse angeschlossen. Die Primärwicklung des Spannungsübertragers
Ü₂ ist einerseits mit dem Eingang E und mit dem zweiten Anschluß
zugleich über zwei hintereinander geschaltete Widerstände R₁,
R₂ und über einen dazu parallelen Kondensator C₂ mit Masse verbunden.
Die Sekundärwicklung des Spannungsübertragers Ü₂ ist zwischen
den Abzweiganschluß AB und den Verbindungspunkt V der beiden
Widerstände R₁, R₂ eingeschaltet, der seinerseits über
einen Kondensator C₃ an Masse liegt.
Im oberen Übertragungsbereich (40-860 MHz), in dem der Richtkoppler
wirksam ist, stellen die Kondensatoren C₁, C₂ praktisch
Kurzschlüsse dar, so daß ein klassischer Richtkoppler-Abzweiger
vorliegt, bei dem lediglich der interne Richtkoppler-Abschlußwiderstand
durch die Parallelschaltung der Widerstände R₁, R₂
gebildet und der Kondensator C₃ als Kompensationskapazität zur
Erhöhung der oberen Grenzfrequenz hinzugeschaltet ist.
Die Kondensatoren C₁, C₂ bilden zusammen mit den Induktivitäten
der Sekundärwicklung des Stromübertragers Ü₁ bzw. der Primärwicklung
des Spannungsübertragers Ü₂ jeweils einen Serienresonanzkreis,
die so bemessen sind, daß ihre Resonanzfrequenz zwischen
dem oberen und dem unteren Übertragungsbereich (0,15-
26,1 MHz) liegt.
Im unteren Frequenzbereich wirken die Kondensatoren als Sperren
und die Übertragerwicklungen praktisch als Kurzschlüsse, so daß
die Widerstände R₁, R₂ für die zum Abzweiganschluß AB gelangenden
Signale den aus Fig. 1b bekannten Spannungsteiler zur Erzeugung
der notwendigen Abzweigdämpfung darstellen.
Bei der Anlagenkonzipierung liegt normalerweise aufgrund der
Netzplanung die erforderliche Abzweigdämpfung a AB fest. Im vorliegenden
Beispiel beträgt sie 12 dB. Mit diesem Wert lassen
sich bei dieser einfachen Schaltung die Werte der Widerstände
R₁, R₂ ohne große Mühe wie folgt rechnerisch ermitteln:
- 1. Aus der Beziehung a AB = 20 log ergibt sich das Windungszahlenverhältnis
n der beiden Übertrager Ü₁, Ü₂ zu
2. Der interne Richtkoppler-Abschlußwiderstand
ist der Parallelwiderstand , womit bei vorgegebenem
Wellenwiderstand (im vorliegenden Fall 75 Ohm)
eine erste Gleichung für R₁ und R₂ gegeben ist.
3. Bei idealer Anpassung gilt für die Abzweigdämpfung im LMK- Bereich womit eine zweite unabhängige Gleichung für R₁ und R₂ vorliegt.
Daraus ergeben sich für die beiden Widerstände rechnerisch die Werte R₁ = 119 Ohm und R₂ = 172 Ohm.
Mit Widerständen aus der Normreihe (R₁ = 120 Ohm,
R₂ = 180 Ohm) ist im gesamten Frequenzbereich (0,15-860 MHz)
eine Rückflußdämpfung am Abzweig von <26 dB und im oberen
Frequenzbereich (40-800 MHz) eine Koppeldämpfung von <40 dB
erreicht.
Claims (1)
- Richtkoppler-Abzweiger zur Übertragung eines unteren und eines oberen Frequenzbereiches, wobei der Richtkoppler nur im oberen Frequenzbereich wirksam ist, mit einem Spannungs- und einem Stromübertrager, jeweils einem zwischen der Primärwicklung des Spannungsübertragers bzw. der Sekundärwicklung des Stromübertragers und Masse eingeschalteten Kondensator, der für den oberen Frequenzbereich einen Kurzschluß darstellt und zusammen mit der Induktivität der zugehörigen Übertragerwicklung einen Serienresonanzkreis bildet, dessen Resonanzfrequenz zwischen dem unteren und dem oberen Frequenzbereich liegt, sowie einem Widerstandsnetzwerk zur Erzeugung der Abzweigdämpfung im unteren Frequenzbereich, das für den oberen Frequenzbereich den interen Richtkoppler-Abschlußwiderstand bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandsnetzwerk aus zwei in Reihe geschalteten ohm'schen Widerständen (R₁, R₂) besteht, die parallel zu dem Kondensator (C₂) zwischen der Primärwicklung des Spannungsübertragers (Ü₂) und Masse liegen und deren Verbindungspunkt (V) mit dem abzweigfernen Anschluß der Sekundärwicklung des Spannungsübertragers (Ü₂) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322039 DE3322039A1 (de) | 1983-06-18 | 1983-06-18 | Richtkoppler-abzweiger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322039 DE3322039A1 (de) | 1983-06-18 | 1983-06-18 | Richtkoppler-abzweiger |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3322039A1 DE3322039A1 (de) | 1984-12-20 |
| DE3322039C2 true DE3322039C2 (de) | 1987-06-04 |
Family
ID=6201806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833322039 Granted DE3322039A1 (de) | 1983-06-18 | 1983-06-18 | Richtkoppler-abzweiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3322039A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016181793A1 (ja) * | 2015-05-14 | 2016-11-17 | 株式会社Nttドコモ | マルチバンドアレーアンテナ |
-
1983
- 1983-06-18 DE DE19833322039 patent/DE3322039A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3322039A1 (de) | 1984-12-20 |
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