DE3308707C2 - - Google Patents

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DE3308707C2
DE3308707C2 DE19833308707 DE3308707A DE3308707C2 DE 3308707 C2 DE3308707 C2 DE 3308707C2 DE 19833308707 DE19833308707 DE 19833308707 DE 3308707 A DE3308707 A DE 3308707A DE 3308707 C2 DE3308707 C2 DE 3308707C2
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DE19833308707
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DE3308707A1 (de
Inventor
Rainer Dr. 5205 St. Augustin De Imhof
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Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/04Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on shaking tables
    • B03B5/06Constructional details of shaking tables, e.g. riffling

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schnellstoßherd zur Aufbereitung von Mineralien.
Aus der US-Patentschrift 9 97 235 ist ein Schnellstoßherd bekannt, bei dem die Herdplatte mit Hilfe eines Exzenter­ triebes mit abgefedertem Anschlag in Schwingungen versetzt wird. Aufgrund des verhältnismäßig kurzen, engbegrenzten und stoßartigen Hubweges der Herdplatte, die dieser be­ kannte mechanisch angetriebene Schnellstoßherd im Betrieb zuläßt, kann jedoch in vielen Fällen, insbesondere dann, wenn es sich um die Aufbereitung von feinkörnigen Minera­ lien unter 100 µm handelt, keine ausreichend scharfe Tren­ nung der Mineralien von den Begleitmineralien oder den Bergen erreicht werden. Darüber hinaus muß bei diesem mechanisch angetriebenen Schnellstoßherd die Herdplatte mit einer besonderen Stahlunterkonstruktion ausgestattet werden, was sich nicht nur aufgrund der im Betrieb beschleunigenden Massen energetisch nachteilig auswirkt, sondern auch den Bewegungsablauf der Herdplatte, insbeson­ dere hinsichtlich der Längsbeschleunigung und der Verzöge­ rung, nachteilig beeinflußt und dadurch die damit verbun­ dene Trennschärfe beeinträchtigt.
Dasselbe gilt auch insbesondere für den aus der US-Patent­ schrift 20 91 811 bekannten Schnellstoßherd, dessen Herd­ platte schräg nach unten geneigt und ebenfalls über einen Exzenterantrieb mit Kurbelstange in Schwingungen versetzt wird.
Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen Schnellstoßherd, insbesondere hinsichtlich der Lagerung und des Antriebes der Herdplatte so auszugestalten, daß damit eine ausrei­ chend scharfe Trennung auch von sehr feinkörnigen Minera­ lien, insbesondere von feinkörnigen Mineralien unter 100 µm wirtschaftlich durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Herdplatte über eine in ihrer Ebene liegende Stange mit einem hydrauli­ schen Antrieb verbunden ist und auf mehreren Gleitlagern gleitend geführt ist.
Diese erfindungsgemäßen Maßnahmen in Verbindung mit dem hydraulischen Antrieb ermöglichen sehr vorteilhaft hohe lineare Längsbeschleunigungen und Verzögerungen der Herd­ platte und damit eine optimale Anpassung an die zu tren­ nenden Materialien. Insbesondere wird hierbei durch den hydraulischen Antrieb auch sehr vorteilhaft eine Vergröße­ rung der Hublänge der Herdplatte bis zu etwa 50 mm er­ reicht, die ebenfalls zu einer erheblichen Verbesserung der Trennschärfe beiträgt. Denn durch die Vergrößerung der Hublänge der Herdplatte kann nämlich in einfacher Weise die Hubzahl pro Zeiteinheit entsprechend verringert und dadurch die Schwingungszeit der Herdplatte, d. h. die sogenannten Ruhepausen zwischen zwei Umkehrpunkten vergrö­ ßert werden, so daß auch die im Aufgabegut befindlichen, sehr feinen Schwergutteilchen unter 100 µm genügend Zeit haben, um sich auf der Herdplatte als unterste Schicht ab­ zusetzen. Weiterhin lassen sich durch die linearen Schwingbewegungen der Herdplatte die Kräfte so ausglei­ chen, daß der Zylinder des hydraulischen Antriebes nur Kräfte parallel zur Bewegung der Kolbenstange aufzunehmen braucht. Der Zylinder des hydraulischen Antriebes wird auf diese Weise weitgehend vor Verschleiß bewahrt.
Darüber hinaus kann die auf mehreren Gleitlagern gleitend geführte Herdplatte gemäß der Erfindung im Vergleich zu bekannten Schnellstoßherden ohne besondere Stahlunterkon­ struktion verhältnismäßig leicht an Gewicht aufgebaut wer­ den, was eine nicht unbedeutende Verringerung an Antriebs­ energie mit sich bringt. Hierfür eignet sich ganz beson­ ders eine aus Leichtmetall ausgebildete, schichtförmig aufgebaute Herdplatte. Diese Herdplatte besteht sehr vor­ teilhaft aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Deckplatten, die durch wabenförmig ausgebildete Zel­ len miteinander verbunden sind. Eine derartige Herdplatte zeichnet sich neben des sehr geringen Gewichtes ganz be­ sonders durch ihre hohe mechanische Stabilität und gute Wärmeleitfähigkeit aus. Aufgrund der guten Wärmeleitfähig­ keit der Herdplatte gibt es auch kein Verziehen der Herd­ platte, so daß diese auch bei starken thermischen Bean­ spruchungen stets plan bleibt. Dies ermöglicht wiederum sehr vorteilhaft eine besonders gleichmäßige, ebene Füh­ rung der Herdplatte auf den Lagern, was sich wiederum günstig auf den Trennprozeß auswirkt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Er­ findung ist die Herdplatte auf aerostatischen oder hydro­ statischen Lagern gleitend geführt. Der besondere Vorteil dieser aerostatisch oder hydrostatisch gleitend geführten Lagerung der Herdplatte besteht darin, daß diese Lager völlig verschleißfrei und praktisch reibungslos arbeiten. Die für die aerostatische oder hydrostatische Lagerführung der Herdplatte erforderliche Antriebsleistung beträgt daher, wie praktische Versuche gezeigt haben, nur etwa 1 kW.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die aerostatischen oder hydrostatischen Lager der Herd­ platte auf einem hohl ausgebildeten Tragrahmen angeordnet, der zur Zuführung der statischen Druckmedien dient. Auf diese Weise werden sehr vorteilhaft besondere Druckleitun­ gen für die aerostatischen oder hydrostatischen Lager ver­ mieden und dadurch der Schnellstoßherd im konstruktiven Aufbau erheblich vereinfacht.
Der Schnellstoßherd gemäß der Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Die Herdplatte (1) des in der Zeichnung dargestellten Schnellstoßherdes ist auf Lagern (2) gleitend geführt, die ihrerseits auf einem hohl ausgebildetem Tragrahmen (3) angeordnet sind. Durch die gleitende Führung der Herdplat­ te (1) auf den Lagern (2) wird sehr vorteilhaft eine lineare Schwingbewegung der Herdplatte (1) ermöglicht, die sich günstig auf den Trennprozeß auswirkt.
Die Lager (2) können hierbei sehr vorteilhaft als aerosta­ tische oder hydrostatische Lager ausgebildet sein. Die aerostatischen oder hydrostatischen Lager (2) der Herd­ platte (1), die auf dem hohl ausgebildeten Tragrahmen (3) angeordnet sind, stehen sehr vorteilhaft über Druckleitun­ gen (4) miteinander in Verbindung, über die in Pfeilrich­ tung (5) den Lagern die statischen Druckmedien zugeführt werden. Die Herdplatte (1) ist ferner mit einem hydrauli­ schen Antrieb (6) versehen, der über eine Stange (7) an der Herdplatte (1) angreift und diese in lineare, und zwar in einer Ebene verlaufende Schwingungen versetzt.
Die Herdplatte ist hierbei sehr vorteilhaft aus Leichtme­ tall ausgebildet und sandwichförmig aufgebaut. Sie besteht aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Deckplatten (8) und (9), die durch honigwabenförmig ausgebildete Zellen (10) miteinander fest verbunden sind. Die auf diese Weise aus Leichtmetall ausgebildete, schichtförmig aufge­ baute Herdplatte weist nicht nur ein sehr geringes Gewicht auf, sondern zeichnet sich auch ganz besonders durch ihre hohe mechanische Stabilität und gute Wärmeleitfähigkeit aus. Die Herdplatte bleibt daher in Betrieb, auch bei starken thermischen Belastungen in ihrer Form plan erhal­ ten, was insbesondere für die Lagerung der Herdplatte auf aerostatischen oder hydrostatischen Lagern von wesentli­ cher Bedeutung ist.
Mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Schnellstoßherd wird somit im Vergleich zu dem bisher bekannten Schnellstoßherd bei der Aufbereitung von Mineralien nicht nur eine erheb­ liche Verbesserung der Trennschärfe, insbesondere bei sehr feinkörnigen Mineralgemengen, erreicht, sondern der Schnellstoßherd gemäß der Erfindung ermöglicht auch sehr vorteilhaft eine bedeutende Erhöhung der Durchsatzleistung pro Zeiteinheit. Auch ist es erfindungsgemäß möglich, den hydraulischen Antrieb der Herdplatte elektronisch regelbar auszubilden, wodurch der Schnellstoßherd mit geringem Auf­ wand an die jeweils aufzubereitenden Mineralien optimal angepaßt werden kann.

Claims (5)

1. Schnellstoßherd zur Aufbereitung von Mineralien, dadurch gekennzeichnet, daß die Herdplatte (1) über eine in ihrer Ebene liegende Stange (7) mit einem hydraulischen Antrieb (6) verbunden ist und auf mehreren Gleitlagern (2) gleitend geführt ist.
2. Schnellstoßherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Herdplatte (1) aus Leichtmetall besteht und in Schichtform aufgebaut ist.
3. Schnellstoßherd nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Herdplatte (1) aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Deckplatten (8, 9) besteht, die durch wabenförmig ausgebildete Zellen (10) miteinander verbunden sind.
4. Schnellstoßherd nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Herdplatte (1) durch aerosta­ tische oder hydrostatische Lager (2) geführt ist.
5. Schnellstoßherd nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aerostati­ schen oder hydrostatischen Lager (2) der Herdplatte (1) auf einem hohl ausgebildeten Tragrahmen (3) ange­ ordnet sind, der zur Zuführung der statischen Druck­ medien dient.
DE19833308707 1982-11-24 1983-03-11 Expired DE3308707C2 (de)

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DE3308707A1 DE3308707A1 (de) 1984-05-24
DE3308707C2 true DE3308707C2 (de) 1989-06-22

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US997235A (en) * 1911-02-13 1911-07-04 William A Butchart Concentrator.
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