DE3306958C2 - Kaminhaube - Google Patents

Kaminhaube

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DE3306958C2
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chimney
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DE3306958A
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Alfred 8951 Rieden Pilz
Original Assignee
Alfred 8951 Rieden Pilz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Kaminhaube, die aus einem inneren Rahmenteil quasi als Kaminverlängerung besteht, sowie einem äußeren Rahmenteil mit größerem Durchmesser, das mittels Streben vertikal nach oben versetzt angebracht ist. Der ankommende Wind, der auf das untere Teil des inneren Rahmenteils stößt, wird nunmehr nach oben abgeleitet. Dadurch wird eine Rauchregelung herbeigeführt, die ein nachteiliges Hineindrücken des Rauchs in den Kamin verhindert.

Description

Die Erfindung betrifft eine Kaminhaube gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derariige Kaminhaube ist aus der FR-PS 19 476 bekanntgeworden. Bei dieser bekannten Kaminhaube ist das innere Rahmenteil ein oben aus einem Kamin herausragendes Rohr, um welches senkrecht verlaufende, plattenförmige Streben verteilt sind, welche ihrerseits von einem das äußere Rahmenteil bildenden Zylinder umgeben sich und diesen in Abstand von dem das innere Rahmenteil bildenden Rohr halten. Dabei ragt der umgebende Zylinder mit etwa dreiviertel seiner Höhe über das innere Rohr nach oben hinaus und ist an seinem oberen Ende kegelstumpfförmig nach innen eingezogen, so daß eine Austrittsöffnung etwa gleichen Durchmessers wie das zylindrische Rohr freibleibt. In die Austrittsöffnung ist dabei ein als Abdeckung dienender kegelförmiger Körper eingesenkt, der etwa in der Mitte zwischen der Austrittsöffnung des umgebenden Zylinders und der Oberkante des inneren Rohrs an den plattenförmigen Streben befestigt ist. Die plattenförmigen Streben ragen nach unten aus dem umgebenden Zylinder hinaus und haben eine Hohe, die ein mehrfaches der Breite /wischen bcn<tchbartcn plattenförmigen Streben .iusniiichl Die im Inneren der K.iminhaube vorgesehene Abdeckung nimmt eine Querschnittsflächc ein, die gleich groß wie die obige Austrittsöffnung der kcgclstumpfförmigen Einziehung hat.
Bei der bekannten Kaminhaube werden durch die erläuterte Ausgestaltung Lüitkanäle gebildet, die zwar eine Richtungsänderung des von der Seite ankommenden Windes bewirken, ohne daß dieser am Kamin entlangstreicht. Durch die Verjüngung des äußeren Rahmenteils nach oben und die große Höhe der Kanäle, erfolgt aber eine Erhöhung der Gasaustrittsgeschwindigkeii, welche den Zug im Kamin stark erhöht und das Rauchgas aus dem Kamin heraussaugt. Ein zu schnelles Abziehen der Rauchgase kann jedoch bei einer an sich erwünschten niedrigen Rauchgaseintrittstempera, ar zu einer zu starken Abkühlung im Kamin und damit Versottung führen. Auch erfordert die bekannte Kaminhaube einen vergleichsweise hohen Material- und Bauaufwand.
Aus der DE-PS 17 51 152 ist ein überdachter Schornsteinaufsatz bekanntgeworden, dessen Bauhöhe niedriger gehalten ist als bei dem vorgenannten Kaminaufsatz. Hier wird ein als inneres Rahmenteil dienender Kragen von einem äußeren Rahmenteil umgeben, welches mit seiner unteren Hälfte den Kragen in engem Abstand parallel umgibt. Die obere Hälfte des äußeren Rahmenteils, die etwas unterhalb der Oberkante des Kragens ansetzt, ist oberhalb des Kragens trichterförmig erweitert Dabei setzt auf der Höhe der Oberkante der trichterförmigen Erweiterung eine Abdeckung von etwa gleicher Querschnittstläche wie der Kragen an und bildet zusammen mit dem äußeren Rahmenteil einen umlaufenden Austritts-jpalt. Der den inneren Rahmenteil bildende Kragen und der äußere Rahmenteil sollen mittels nicht näher dargestellter Halterungen aneinander befestigt sein. Während diese bekannte Kaminhaube zwar bereits eine geringe Bauhöhe aufweist, kann aber unterhalb des äußeren Rahmenteils am Kamin entlangstreichender Wind einen unerwünschten Zug erzeugen, der einen ruhigen Rauchgasabzug aus dem Kamin beeinträchtigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kaminhaube zu schaffen, welche bei einfacher handwerklicher oder fabrikmäßiger Herstellbarkeit einen sicheren Schutz gegen das Hineindrücken des Rauchs in '!en Kamin durch Winde aus den verschiedensten Richtungen bietet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kenn/cichncnden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Eine derart gestaltete Kaminhaube zeichnet sich durch einen gleichmäßigen Rauchgasabzug aus. Trotz des gleichmäßigen Rauchgasabzugs ist aber auch dafür gesorgt, daß Niederschlag und Sonnerstrahlen nicht in den Kamin eindringen und die Arbeitsweise des Kamins beeinträchtigen können.
Die Unteransprüch« betreffen vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen des Anmeldungsgegen-Standes.
Die Erfindung wird nun näher anhand der Fig.) bis 3 erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Ansicht der kompletten Kaminhaube.
F i g. 2 zeigt eine Ansicht der Kaminhaube mit hoch geklappter Abdeckung und weggelassenem äußeren Rahmenteil.
F i g. 3 zeigt einen Ausschnitt aus dem äußeren Rah menteil mi: nach außen gebogenen Rippen.
F-1 g 1 zeigt eine Kaminhaubc mit quadratischer Grundfläche Um die Kaminhaube auf dem Kamm befestigen zu können, sind an einem inneren Rahmenteil !0 seitliche Flansche 16 angebracht. Das innere Rahmen^ teil 10 dient als Kaminverlängerung und zur Befestigung
ü5 eines äußeren Rahmenteils. Beide Rahmenteile werden durch Streben miteinander verbunden. Diese Streben sind als geschlossene Blechplatten ausgebildet, um zu vermeiden, daß der aus einer Richtung kommende Wind
parallel zur Windrichtung anv Kamin entlangstreichen kann. Es wird somit der aus einer Richtung auftreffende Wind jeweils nach oben abgeleitet.
Das äußere Rahmenteil 11 ist gegenüber dem inneren Rahmenteil 10 vertikal nach oben versetzt und weist einen größeren Durchmesser auf als das innere Rahmenteil 10. Die Unterkante des äußeren Rahmenteils 11 liegt unterhalb der Oberkante des inneren Rahmenteils 10. Der äußere Rahmenteil 11 erweitert sich nach oben. Die Streben 12 sind an den Ecken der Rahmenteile angeordnet
Oberhalb des inneren Rahmenteiis 10 ist mit Abstand eine Abdeckung 13 in Form eines Regen- und Sonnenschutzblechs angebracht Die Querschnittsfläche der Abdeckung ist kleiner als die obere Querschnittsfläche is des sich erweiternden äußeren Rahmenteils. Die Abdekkung sollte nur geringfügig größer sein als das innere Rahmenteil 10, um die senkrechte Luftabströmung nicht zu beeinträchtigen.
An dem äußeren Rahmenteil 11 sind nach außen gebögene senkrechte Rippen 14 vorgesehen. Diese tragen dazu bei, um unerwünschte Verwirbelungen zu beseitigen. Die Rippen sind nur im sich erweiternden Bereich des äußeren Rahmenteils angebracht
Es ist auch möglich, die Kaminhaube beispielsweise sechseckig auszubilden, in diesem Falle würde man an den sechs Ecken solche als geschlossene Platten ausgebildete Streben anordnen. Das innere Rahmenteil 10 oder das äußere Rahmenteil 11 oder beide können auch runde Formen aufweisen. In diesem Fall würden drei oder mehrere Streben unter jeweils gleichem Winkel angeordnet werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
35

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kaminhaube zum Aufsetzen auf das obere Ende eines Kamins, bestehend aus einem inneren Rahmenteil und einem daran befestigten äußeren Rahmenteil, die zwischen sich einen senkrechten Zwischenraum bilden, wobei das äußere Rahmenteil vertikal nach oben versetzt ist und einen größeren Durchmesser aufweist als das innere Rahmenteil und die Unterkante des äußeren Rahmenteils unterhalb der Oberkante des inneren Rahmenteils liegt, und wobei die beiden Rahmenteile durch plattenförmige Streben miteinander verbunden sind, die als Windfangplatten nach unten aus dem Zwischenraum zwischen den beiden Rahmenteilen herausragen und ein seitliches Entlangstreichen des Windes am Kamin verhindern, wobei die Kaminhaube im oberen Bereich in der Mitte eine Abdeckung gegen das Eindringen von Niederschlag iinrl Sonnenstrahlen aufweist, die den inneren Rahmenteil überdeckt und mit dem äußeren Rahmenteil einen umlaufenden Austrittsspall für den Rauch frei läßt, gekennzeichnet dadurch, daß der äußere Rahmenteil (11) sich von seiner Unterkante beginnend zur Oberkante hin erweitert und daß die Querschnittsfläche der, Abdeckung (13) kleiner ist als die Querschnittsfläche des sich erweiternden äußeren Rahmenteils.
2. Kaminhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß d;e Abdeckung (13) nach oben mit dem äußeren Rahmenteil (11) bündig abschließt.
3. Kaminhaube nach fvnsprut.t 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äi-.ßere Rahmenteil (11) nach außen gebogene Rippen (14) .,ufweist.
DE3306958A 1983-02-28 1983-02-28 Kaminhaube Expired DE3306958C2 (de)

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AT84102080T AT24039T (de) 1983-02-28 1984-02-28 Kaminhaube.
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DE3306958A1 DE3306958A1 (de) 1984-08-30
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DE102018209281A1 (de) 2018-06-11 2019-12-12 Metallwarenfabrik Marktoberdorf Gmbh & Co. Kg Schornsteinabdeckung

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EP0122413A1 (de) 1984-10-24
DE3461559D1 (en) 1987-01-15
DE3306958A1 (de) 1984-08-30
EP0122413B1 (de) 1986-12-03

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