DE328793C - Schloss fuer Tueren, Schraenke, Schubfaecher u. dgl. - Google Patents

Schloss fuer Tueren, Schraenke, Schubfaecher u. dgl.

Info

Publication number
DE328793C
DE328793C DE1919328793D DE328793DD DE328793C DE 328793 C DE328793 C DE 328793C DE 1919328793 D DE1919328793 D DE 1919328793D DE 328793D D DE328793D D DE 328793DD DE 328793 C DE328793 C DE 328793C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tumblers
lock
nut
hubs
hub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919328793D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL FLIETER FA
Original Assignee
CARL FLIETER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL FLIETER FA filed Critical CARL FLIETER FA
Application granted granted Critical
Publication of DE328793C publication Critical patent/DE328793C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
    • E05B21/06Cylinder locks, e.g. protector locks
    • E05B21/063Cylinder locks, e.g. protector locks of the sliding-plate tumbler type

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine sogenannte Schloßsicherung mit flachen aufeinanderliegenden, in radialer Richtung zum Schlüssel beweglichen Zuhaltungen.
Derartige Sicherungen sind an sich bekannt, jedoch sind bei denselben die Zuhaltungen in dem drehbaren Teil (Nuß) geführt, so daß der Zuhaltungskörper beim Drehen des Schlüssels nach Einordnen der Zuhaltungen
ίο rotiert. Dies hat zur Folge, daß zunächst die Zuhaltungen eingeordnet bzw. verschoben werden müssen, ehe die Drehung der Nuß beginnen kann.
Auch üben die Federn der Zuhaltungen einen exzentrischen Druck auf die Zuhaltungen aus und entstehen dadurch unliebsame Reibungen.
Diese Übelstände sind durch den vorliegenden Erfindungsgegenstand behoben.
Die vorliegende Sicherung kann in jedes Tür-, Möbel- o. dgl. Schloß, ob mit durchgehendem oder gebohrtem Doppelbartschlüssel, eingebaut werden.
Die Führungen für die Zuhaltungen sind in Form von an den Schloßblechen befestigten Naben (Ringen) angeordnet, und die Zuhaltungen werden nur radial zum Schlüssel bewegt, um die mit dem Riegelschaltarm versehene Nuß zum Rotieren freizugeben.
Charakteristisch ist bei dem Erfindungsgegenstand fernerj daß die Nuß zwischen den Zuhaltungen angeordnet und mit über die Zuhaltungskörper (Naben) greifenden Ansätzen versehen ist, in welche die Zuhaltungen eingreifen. Dadurch, daß die Nuß sowohl zwischen als auch auf den Zuhaltungskörpern und schließlich-noch zwischen den Schloßblechen geführt wird, erhält sie die denkbar günstigte Führung.
Ferner sind die Rückzugfedern der Zuhaltungen so angeordnet, daß deren Druck nur in Richtung der Bewegung der Zuhaltungen auf diese wirkt..
Schließlich sind die Zuhaltungen so ausgebildet, daß bei einem eventuellen Brechen oder Versagen der Rückzugsfedern trotzdem das öffnen und Schließen mittels des zum Schlosse gehörenden Schlüssels möglich ist."
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel als Türschloß veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen lotrechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3,
Fig. 2 eine Ansicht von innen gegen die Wände,
Fig. 3 einen wagerechten Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1.
An der Innenseite der Wände b und c sind zentrisch zum Schlüsselloch χ Naben p angebracht, welche zwei einander gegenüberliegende radiale Durchbrüche (Führungen) u aufweisen. Innerhalb der Naben p sind symmetrisch zur lotrechten Schlüssellochachse (Fig. 1) gestaltete Zuhaltungen y angeordnet. Letztere sind mit je zwei einander gegenüberliegenden Ansätzen ν versehen, die in den Durchbrüchen (Führungen) u geführt werden. Die Zuhaltungen werden unter dem Einfluß von Schraubenfedern w gegen die Bohrung der Naben p gedrückt, an die sie sich anlegen; hierbei tritt der an dem in der Bohrung der Nabe anliegenden breiten Ende angebrachte
Ansatz ν aus der Nabe heraus, während zwi- | sehen dem schmalen anderen Ende und der · Nabenbohrung ein Spielraum ist, der dem Vorsprung des Ansatzes ν aus der Nabe p entspricht. Die äußere Grundform der Zuhaltungen ist bekannt. Sie sind so eingebaut, ' daß sie abwechselnd in . entgegengesetzter j Richtung wirken. Durch die Art des Ein- , baues entsteht zwischen den breiten Enden j ίο von mehreren hintereinander liegenden Zuhaltungen an beiden Seiten eine Lücke (Ausnehmung) s, in welche je eine Schraubenfeder (Druckfeder) w eingebaut ist. Diese Federn drücken die Zuhaltungen auseinander gegen die Bohrung der Nabe p, wobei abwechselnd die Ansätzen in entgegengesetzter. Richtung aus den Naben p hervorspringen. Zwischen bzw. auf den Naben p ist eine Nuß q von I-förmigem Längsschnitt zentrisch
ao und lose gelagert. Letztere ist mit einem Daumen r und einem zentrisch angebrachten Schlüsselloch χ versehen. Ferner sind an beiden Seiten der Nuß q in den Flanschansätzen der Länge der Naben p entsprechend tiefe radiale Ausnehmungen t angebracht, damit bei paralleler Lage des Daumens r zum Schlüsselloch der Schloßwände b und c die Ansätze ν aus den Naben p austreten, d. h. die Zuhaltungen y in Wirkung treten können.
Wenn das Schloß von beiden Seiten geschlossen werden soll, z. B. bei Zimmer- und Abschlußtüren, so sind die Sätze Zuhaltungen rechts und links der Nuß q gleich ausgebildet. Schlüssellöcher und Daumen r stehen senkrecht zum Riegel d.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wird ein den Abstufungen der Zuhaltungen y entsprechend ausgebildeter Schlüssel des in Offenlage befindlichen Schlosses (Fig. 1) eingeführt und.entgegen dem Sinne des Uhrzeigers gedreht, so wird die mit Daumen r versehene Nuß q ebenfalls in Umdrehung gebracht und vorher werden während einer Drehung um z. B. 45 ° unter dem Einfluß des Schlüsselbartes die Zuhaltungen nach innen [ gezogen, wodurch die Ansätze ν der letzteren j in die Naben zurücktreten und eine Drehung ' der Nuß zulassen. Bei der weiteren Drehung · kommt der Daumen r mit dem Riegel d in Eingriff und bringt denselben in die Schließlage. Um den Schlüssel wieder aus dem Schloß entfernen zu können, muß derselbe mit der Nuß q eine ganze Umdrehung machen. Am Schluß der Drehung werden die Zuhaltungen wieder freigegeben und treten unter dem "Einfluß der Federn w wieder in Wir- ■ kung, d. h. sie werden auseinandergedrückt, so daß die Ansätzen in d'ieNußausnehmungeni wieder eintreten. Die Bewegung des Riegels in die Offenlage erfolgt durch Drehung des Schlüssels in . entgegengesetzter Richtung. Ein Versuch, das Schloß mit einem in bezug auf die Gestaltung des Bartes von dem ersteren abweichenden anderen Schlüssel zu öffnen, würde zur Folge haben, daß sich die Zuhaltungen nicht vollständig einziehen, d. h. der Ansatz ν einer Anzahl Zuhaltungen würde noch über den Nabendurchmesser vorstehen und die Drehung der Nuß q verhindern, indem das Ende der Ausnehmungen der Ränder q an den Ansatz ν anstoßen würde. Die Drehung der Nuß beginnt sofort beim Einordnen der Zuhaltungen, was " wegen der Breite der Ausnehmungen t möglich ist.

Claims (2)

-Ansprüche:
1. Schloß für Türen, Schränke, Schubfächer u. dgl., gekennzeichnet durch in zentrisch zum Schlüsselloch (x) an den Schloßwänden (b und c) angebrachten Naben (p) radial geführte Zuhaltungen (y) und eine zwischen den Naben (p) angebrachte und auf letzterer lose laufende, mit Schlüsselloch (x), Daumen (r) und Ausnehmungen (ί) versehene Nuß (q), in welch letztere bei Schließ- bzw. Offenlage des Riegels (d) je ein Zahn (ν) der Zuhaltungen (y) eingreift.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche in einer Nabe (p) untergebrachte Zuhaltungen (y) unter dem Einfluß von zwei Schraubenfedern (w), welche seitlich der Zuhaltungen gelagert. sind, abwechselnd in entgegengesetzter Richtung so weit nach außen gedrückt werden, daß sich ihr breiter Teil gegen die Nabenbohrung anlegt und der an diesem Ende angebrachte Ansatz (v) über die Nabe (p) heraustritt und .in Ausnehmungen (t) des Ringflansche's der Nuß eintritt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919328793D 1919-06-17 1919-06-17 Schloss fuer Tueren, Schraenke, Schubfaecher u. dgl. Expired DE328793C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE328793T 1919-06-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE328793C true DE328793C (de) 1920-11-06

Family

ID=6186378

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919328793D Expired DE328793C (de) 1919-06-17 1919-06-17 Schloss fuer Tueren, Schraenke, Schubfaecher u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE328793C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2947402A1 (de) Flachschluessel fuer zylinderschloss
DE3208375C2 (de) Vorrichtung zum Sperren der Drehbewegung einer Lenksäule
DE2441463A1 (de) Diebstahlsicherung mit zylinderschloss, insbesondere lenkschloss fuer kraftfahrzeuge
EP0248787A2 (de) Drehzylinderschlossschlüssel
DE328793C (de) Schloss fuer Tueren, Schraenke, Schubfaecher u. dgl.
DE2929368C2 (de) Vorrichtung in einem Treibstangenschloß zum Verhindern des unbefugten Zurückdrückens einer Treibstange aus der Schließstellung
DE1728438B2 (de) Türschloß mit Alarmvorrichtung. Ausscheidung aus: 1653995
DE1906731B1 (de) Lenkschloss fuer Kraftfahrzeuge
DE102017125762A1 (de) Schließeinheit für ein Kraftfahrzeug
DE377163C (de) Schloss
DE1555886C3 (de) Diebstahlsicherung für Kraftfahrzeuge
DE504383C (de) Notsicherung fuer Zylinderschloesser mit geteilten Stiftzuhaltungen
DE335742C (de) Vorhaengeschloss
DE616216C (de) Fahrradverschliessvorrichtung
DE402388C (de) Riegelsperrvorrichtung
DE929295C (de) Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen
DE897216C (de) Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftwagen
DE1167691B (de) Schluesseleinfuehrungssicherung
DE543744C (de) Schluessellochsperrer
DE514561C (de) Einsatzschloss, bei dem Schlossriegel und Zuhaltungen durch zwei miteinander verbundene Antriebsscheiben bewegt werden
DE867066C (de) Sicherheitsschloss
DE1926723A1 (de) Zuend- und Lenkschloss
DE366890C (de) Tuerschloss mit Querriegel fuer die Falle
DE1912386U (de) Schliesszylinder mit plaettchenzuhaltungen, insbesondere mit symmetrischem doppelbartschluessel fuer kraftfahrzeug-diebstahlsicherungen.
DE402042C (de) Sicherheitsschloss