DE3234868A1 - Rollkurve fuer als kurvenfoerderer ausgebildete kettenkratzfoerderer, insbesondere fuer den einsatz in bergbaubetrieben - Google Patents

Rollkurve fuer als kurvenfoerderer ausgebildete kettenkratzfoerderer, insbesondere fuer den einsatz in bergbaubetrieben

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Dieter 4670 Lünen Gründken
Thomas Dr.-Ing. 4712 Werne Trümper
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    • B65G19/22Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor

Description

PATENTANWÄLTE ,, ^ *- ° H υ υ ϋ
Dipl.-Ing. BUSCHHOFF - τ·
DlPL.-ING. HENNICKE
DIPL.-ING. VOLLBACH
KAISER-WILHELM-RING 24
5000 KÖLN 1
Reg.-Nr. Aktenz.: . '
I Gw 8255 I KÖLN, den 16.9,1982
bitte angeben V
Anm.: Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen
Titel: Rollkurve für als Kurvenförderer ausgebildete Kettenkratzförderer, insbesondere für den Einsatz in Bergbaubetrieben
: j
Die Erfindung betrifft eine Rollkurve für als Kurvenförderer ausgebildete Kettenkratzförderer, insbesondere Mittel~ kettenkratzförderer für den Einsatz in.Bergbaubetrieben, mit einer die Kratzer beim Kurvendurchgang zumindest im Fördertrum an der Kurveninnenseite abstützenden endlosen Rollenkette, deren über Stützrollen auf einer Bogenführung rollend abgestützte Stützglieder mit die Kratzerenden aufnehmenden, diesen angepaßten Profilausnehmungen versehen sind.
Kettenkratzförderer, die als Kurvenförderer ausgebildet sind, werden in untertägigen Gewinnungsbetrieben eingesetzt, um den Rinnenstrang des Förderers im Bereich des Streb-Streckenübergangs aus dem Strebverlauf in den Streckenverlauf umzulenken (DE-OS 28 17 949, DE-PS 20 13 089, DE-OS 20 65'424, DE-PS 20 51 384). Um die an einer Mittelkette oder zwei parallelen Mittelketten befestigten Kratzer beim Kurvendurchgang in ihrer Förderposition abzustützen und möglichst reibungsarm um die Kurve zu führen, wird im Kurvenbereich die Rollkurve in den Rinnenstrang eingeschaltet. In dem Grundrahmen der Rollkurve sind um eine gemeinsame Achse frei drehbar Umlenkräder od.dgl. übereinander angeordnet, gegen die sich
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die Kratzer im fördernden Obertrum und im Untertrum mit ihren an der Kurveninnenseite liegenden Enden abstützen. Die Umlenkräder weisen eine Umfangsprofilierung auf, die der Profilierung der die Kratzer führenden Seitenprofile der Rinnenschüsse im wesentlichen entspricht.
Es ist auch bekannt, bei Rollkurven zur Abstützung der Kratzer anstelle der Umlenkräder endlose Rollenketten zu verwenden, die um frei drehbare Kettenräder umlaufen und sich mit ihren Stützrollen auf festen Bogenführungen rollend abstützen (DE-OS 23 01 348). Solche Rollkurven können im Vergleich zu den Rollkurven mit Umlenkrädern kleinere Bauabmessungen erhalten, was im Hinblick auf ihren Einsatz in den beengten Untertageräumen vorteilhaft ist. Die mit Rollenketten ausgestatteten Rollkurven haben sich jedoch in der Praxis bisher nicht durchsetzen können. Dies dürfte im wesentlichen darauf zurückzuführen sein, daß es in der Praxis schwierig ist, ein exaktes Eingleisen der Kratzer in die Stützglieder der Rollenketten sicherzustellen. Die Stützglieder bestehen hier nämlich aus kleinen Ro11enschuhen, die mit verhältnismäßig großem Abstand zueinander in die als Laschenkette ausgebildete Rollenkette eingeschaltet sind und die außerdem umfangsseitig geschlossene taschenförmige Einziehungen für den Eingriff der Kratzerenden aufweisen. Trifft ein Kratzer beim Einlauf in die Rollkurve nicht genau in die Tasche des Stützgliedes, sondern in die Lücke zwischen zwei benachbarte Stützglieder, so ist eine exakte Führung und Abstützung des Kratzers beim Kurvendurchgang nicht gewährleistet. Es kann in diesem Pail zu Klemmungen und Zwängungen der Kratzer und der Rollenkette kommen. .
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rollkurve der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine sichere Führung und Abstützung der Kratzer beim Kurvendurchgang gewährleistet ist. Dabei soll insbesondere die Rollenkette bei einfachem
und stabilem Gesamtaufbau so ausgestaltet werden, daß beim Killlauf der Kratzer in die Rollkurve Eingleisfehler zuverlässig vermieden wenden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stützglieder an beiden Seiten einstückig mit ihnen verbundene, über ihre beidseitig offene Profilausnehmung vorspringende und mit Gelenkbolzenlöchern versehene Gelenkfortsätze aufweisen, und daß die benachbarten Stützglieder jeweils an ihren sich übergreifenden Gelenkfortsätzen über einen in die fluchtenden Gelenkbolzenlöcher eingesteckten, eine Stützrolle tragenden Gelenkbolzen verbunden sind.
Nach der Erfindung wird demgemäß eine Rollenkette verwendet, bei der die Stützglieder unmittelbar, also ohne Zwischenschaltung von Gelenklaschen, gelenkig verbunden werden und bei der somit die Stützglieder sehr dicht zueinander angeordnet sind. Da außerdem die Profilausnehmungen der Stützglieder, in Kettenlaufrichtung gesehen, beidseitig offen sind, bilden die Stützglieder mit ihren Profilausnehmungen auf der Kratzerabstützseite eine praktisch durchgehende, an den Stoßstellen nur durch verhältnismäßig kleine Spalte unterbrochene profilierte Führungsnut für den Eingriff und die Abstützung der Kratzerenden, so daß die genannten Eingleisfehler beim Kratzereinlauf zuverlässig vermieden werden. Die stabilen Stützglieder können als einstückige Formteile, vor allem als Gußstücke, hergestellt werden. Die Rollenkette zeichnet sich außerdem durch vergleichsweise einfachen Aufbau, leichte Montage, hohe Stabilität und aufgrund der Vermeidung von Zwängungen und Klemmungen auch durch Leichtlauf aus.
In bevorzugter Ausführung bestehen die Gelenkfortsätze aus Gelenkgabeln unterschiedlicher Breite, wobei jeweils die schmalere Gelenkgabel des einen Stützgliedes in die breitere Gelenkgabel des benachbarten Stützgliedes einfaßt.
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Die Stützglieder weisen zweckmäßig an ihren die schmaleren Gelenkgabeln tragenden Seiten an beiden Außenseiten jeweils eine gerundete Ausnehmung für den Eingriff der Gabelwangen der breiteren Gelenkgabel desfoenachbarten Stützgliedes auf. Bei dieser Anordnung liegen die Stützrollen zwischen den Gabelwangen der jeweils schmaleren Gelenkgabel.
Es empfiehlt sich, die Rollenkette auch in der Höhenrichtung zu führen, wodurch auch ein Schleifen der Rollenkette bzw. ihrer Stützglieder auf der unteren Bodenplatte od.dgl. des Grundrahmens vermieden wird. Zu diesem Zweck sind die Stützrollen der Rollenkette vorteilhafterweise in einer rillenförmigen Rollenführung der festen oder vorzugsweise auswechselbaren Bogenführung geführt. Die Umlenkung der Rollenkette 'erfolgt im übrigen, wie bekannt, über Kettenräder, Umlenkscheiben od.dgl., die frei drehbar im Grundrahmen der Rollkurve gelagert sind.
Vorteilhafterweise ist auch eine die Rollenkette spannende Kettenspannvorrichtung vorgesehen, wie dies an sich bekannt ist. Die Anordnung ist hierbei vorzugsweise so getroffen, daß die Rollenkette in ihrem Rücklauftrum zwischen den Kettenrädern od.dgl. über eine innenliegende, unter der Wirkung einer Vorspannvorrichtung stehende Spannschiene od.dgl. geführt ist, welche das Rücklauftrum aus dem etwa geradlinigen Verlauf in einen nach außen ausgebauchten Verlauf ausstellt. Die leicht bauchige Ausstellung des Rücklauftrums der Rollenkette bietet die Möglichkeit, die Stützglieder so dicht zueinander anzuordnen, daß die Spalten zwischen ihren Profilausnehmungen im Ein- und Auslaufbereich der Kratzer sehr klein gehalten werden können.
Um eine zuverlässige Mitnahme der Rollenkette durch die Kratzer zu gewährleisten, weisen die Profilausnehmungen der Stützglieder gegeneinander divergierende Kratzer-Anlageflächen in einer solchen Anordnung auf, daß die Kratzer
mit ihren Kratzerenden mit einer gewissen Klemmung in die Prof!!ausnehmungen gezogen werden.
Es empfiehlt sich ferner, im Kettenlaufweg, vorzugsweise im Bereich der Kettensterne, mindestens eine Bedüsungsvorridhtung mit mindestens einer in Richtung auf die Profilaüsnehmungen der Stützglieder ausspritzende Spritzdüse vorzusehen, um insbesondere die dem Eingriff der Kratzerenden dienenden Profi!ausnehmungen der Stützglieder durch Wasserbedüsung frei von Schmutzanlagerungen zu halten.
Vorteilhafterweise werden für die-Kurvenumlenkung der Kratzer in ihrem Förder- und Rücklauftrum gleichartige Rollenketten vorgesehen, die in dem gemeinsamen Grundrahmen der Rollkurve vertikal übereinander angeordnet sind.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 · eine erfindungsgemäße Rollkurve in Draufsicht, teilweise im Horizontalschnitt;
Fig. 2 die Rollkurve nach Fig.l in einem Teil-Vertikalschnitt;
Fig. 3 ein einzelnes Stützglied der bei der Rollkurve nach den in Fig. 1.und 2 verwendeten Rollenkette in perspektivischer Darstellung;
Fig. 4 das Stützglied nach Fig. 3 in einer Draufsicht in Richtung des Pfeiles IV der Fig. 3.
Die dargestellte Rollkurve 1 ist in den Rinnenstrang eines Mittelkettenkratzförderers eingeschaltet, der als Kurvenförderer ausgebildet ist, dessen Förderrinne an der Roll-
kurve 1 um etwa 90° vom Strebverlauf in den Streckenverlauf umgelenkt ist. In Fig. 1 ist die Anschlußseite für den in Streblängsrichtung verlaufenden Förderrinnenabschnitt mit 2 und die Anschlußseite für den in Streckenlängsrichtung verlaufenden Förderrinnenabschnitt mit 3 bezeichnet. Jeder Förderrinnenabschnitt besteht in bekannter Weise aus einzelnen Rinnenschüssen, die geringfügig in der Horizontalen und Vertikalen gegeneinander abknickbar, aber zugfest miteinander verbunden sind. Das in der Förderrinne umlaufende Kratzerkettenband besteht aus einer endlosen Rundgliederkette 4, in welche Kratzer 5 eingeschaltet sind. Die Kette 4 läuft etwa in der Mitte der Förderrinne. Die Antriebe des Kratzerkettenbandes 4, 5 befinden sich, wie üblich, an den freien Enden der Förderrinnenabschnitte, wo das Kratzerkettenband vom fördernden Obertrum in das Rücklauftrum bzw. vom Rücklauftrum in das Obertrum über Kettentrommeln umgelenkt wird.
Die Rollkurve 1, welche die 90"-Umlenkung der Förderrinne des Kettenkratzförderers bildet, weist einen Grundrahmen 7 in Schweißkonstruktion auf, der mit einer Bodenplatte 8, einer Zwischenplatte 9 und einer Deckplatte 10 versehen ist. Die Bodenplatte 8 und die Zwischenplatte 9 sind von der Kurveninnenseite bis zur Kurvenaußenseite hin verlängert und bilden zugleich die kurvenförmige Förderrinne
11 des Kettenkratzförderers. An der Kurvenaußenseite sind die Platten 8 und 9 durch ein bogenförmiges Seitenprofil
12 verbunden, welches, wie die Seitenprofile der geradlinigen Förderrinnenabschnitte ein etwa sigmaförmiges bzw. E-förmiges Profil aufweist und Führungskanäle bildet, in denen sich die Kratzer 5 mit ihren an der Kurvenaußenseite liegenden Enden beim Kurvendurchgang führen. Die Zwischenplatte 9 trägt eine mit ihr verschweißte Auflageplatte 13, die den Förderboden des Kettenkratzförderers im Kurvenbereich bildet. Eine entsprechende Auflageplatte 14 ist an der Bodenplatte 8 angaordnet. Die Kratzer 5 laufen beim
Kurvendurchgang über die Auflageplatten 13 und 14 hinweg, wie dies Fig. 2 erkennen läßt.
Beim Kurvendurchgang jstützen sich die Kratzer 5 an der Kurveninnenseite sowohl im Förder- und Obertrum als auch im Rücklauftrum des Kettenkratzförderers an einer endlosen Rollenkette 15 bzw. 16 ab. Die Rollenketten 15 und und-ihre Führungen sind von gleicher Ausbildung. Die Rollenkette 15 liegt verdeckt unterhalb der Deckplatte 10 zwischen dieser und der Zwischenpiatte 9, während die Rollenkette
in dem Raum zwischen der Zwischenplatte 9 und der Bodenplatte 8 angeordnet ist. Zwischen den Platten 9 und 10 bzw. und 9 ist jeweils eine Bogenführung 17 für die Führung und Abstützung der Rollenketten eingeschweißt oder als Verschleißteil auswechselbar angeordnet. Die endlosen Rollenketten 15 und 16 laufen über Kettenräder, Umlenkscheiben od.dgl. 18 und 19, die um vertikale Achsen frei drehbar im Grundrahmen gelagert sind. Die Bogenführungen 17 erstrecken sich gemäß Fig. 1 etwa von dem Kettenrad 18 od.dgl. bis in Nähe des Kettenrades 19 od.dgl.
Jede Rollenkette 15 bzw. 16 besteht aus einer Vielzahl gleich ausgebildeter Stützglieder 20, die, wie vor allem die Fig. 3 und 4 zeigen, aus einem einstückigen, z.B. als Gußstück hergestellten Teil bestehen, welches mit einer der Form der sich verjüngenden Kratzerenden 51 angepaßten Profilausnehmung 21 versehen ist, die, in Kettenlaufrichtung gesehen, zu beiden Enden des Stützgliedes hin offen ist und zu beiden Seiten hin von Kratzeranlageflächen 23 begrenzt ist, die vom Grund 24 der Profilausnehmung 21 nach außen hin gegeneinander divergieren. Die Stützglieder 20 weisen an beiden Seiten jeweils einen einstückig mit ihnenverbundenen Gelenkfortsatz in Gestalt einer Gelenkgabel 25 bzw. 26 auf, der unterhalb der Profilausnehmung 21 liegt. Die Gelenkgabeln 25 und 26 springen zu beiden Seiten über die Profilausnehmung 21 vor. Die Gelenkgabel 25 weist dabei eine größere Breite auf als die Ge-
lenkgabel 26. Die Gabelwangen der Gelenkgabeln 25 und 26 sind mit horizontalen Bolzenlöchern 27 bzw. 28 versehen. Die Anordnung ist so getroffen, daß jeweils das eine Stützglied 20 mit seiner schmaleren Gelenkgabel 26 zwischen die Gabelwangen 29 des benachbarten Stützgliedes 20 faßt. Die Verbindung der Stützglieder 20 erfolgt mittels Gelenkbolzen 30 (Fig. 2), welche die fluchtenden Gelenkbolzenlöcher 27 und 28 der ineinandergreifenden Gelenkgabeln 25 und 26 durchfaßt und auf dem eine Stützrolle 31 gelagert ist, die zwischen den Gabelwangen der schmaleren Gelenkgabel 26 liegt. Die Stützglieder 20 weisen an ihren die schmalere Gelenkgabel 26 tragenden Enden an den beiden Außenseiten jeweils eine gerundete Ausnehmung 32 für den Eingriff der entsprechend gerundeten Gabelwange 29 des benachbarten Stützgliedes auf.
Wie Fig. 2 zeigt, v/eisen die festen Bogenführungen 17 etwa im mittleren Bereich jeweils eine rillenförmige Rollenführung 33 auf, in der sich die Stützrollen 31 der Rollenketten 15 und 16 abstützen und führen. Die rillenförmigen Rollenführungen 33 bewirken eine Höhenführung der Rollenketten, so daß deren Stützglieder 20 keinen Reibkontakt mit den Platten 8, 9 und 10 des Grundrahmens 7 haben.
Aus Fig. 1 ist zu erkennen, daß die einzelnen Stützglieder 20 der Rollenketten 15 und 16 auf dem von den Bogenführungen 17 überbrückten Bogenbereich zwischen den Kettenrädern 18 und 19 so dicht zueinander stehen, daß zwischen den Profilausnehmungen 21 der benachbarten Stützglieder 20 nur verhältnismäßig kleine Spalten 34 vorhanden sind. Das Rücklauftrum der beiden Rollenketten 15 und 16 verläuft zwischen den Kettenrädern 18, 19 angenähert geradlinig. Im Inneren der Rollenketten 15 und 16 ist jeweils eine Kettenspannvorrichtung 35 am Grundrahmen 7 angeordnet. Diese weist eine Spannschiene 36 od.dgl. auf, die unter der Wirkung einer Vorspannverrichtung 37, insbesondere einer Fe-
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dervorrichtung steht und über die die Stützrollen 31 im Rücklauftrum der Rollenketten hinweglaufen.-Vorzugsweise Weisen die Spannschienen 36 ebenfalls eine Laufrille für die Stützrollen 31 adf, die der Laufrille 33 der Bogenführungen 17 entsprechen kann. Die Vorspannvorrichtung 3 drückt die Spannschiene 36 von innen gegen das Rücklauftrum der Rollenketten1 15,- 16, wodurch das Rücklauf trum aus dem gezeigten geradlinigen Verlauf geringfügig nach außen, d.h. in Fig. 1 nach rechts, ausgebaucht wird. Bei dieser Ausbauchung öffnen sich im Rücklauftrum der Rollenketten zwischen den Stützgliedern 20 schmale Spalten 38. Diese Ausbauchung im Rücklauftrum der Rollenketten ermöglicht es, die einzelnen Stützglieder 20 in der Länge etwas größer zu bemessen, so daß auf der Abstützungsseite der Rollenketten 15 und 16 die Spalten 34 noch weiter verkleinert werden. Die Profilausnehmungen 21 der Stützglieder .
20 bilden demgemäß über den gesamten Kratzerabstützungsbereich eine durchgehende, im wesentlichen geschlossene bogenförmige Führungsnut für den Eingriff und die Abstützung der Kratzerenden 5'. Auf diese Weise werden Eingleisfehler beim Einlaufen der Kratzer in die Rollenketten und entsprechend Ausgleichsfehler beim Herauslaufen der Kratzer aus den Profilausnehmungen der Rollenketten zuverlässig vermieden. ·
Die im Querschnitt angenähert trapezförmigen Profilausnehmungen 21 der Stützglieder 2 0 der dem Obertrum des Kettenkratzförderers zugeordneten Rollenkette 15 sind gemäß Fig. 2 im Konuswinkel der Kratzer-Anlageflächen 23 so gestellt, daß die Kratzer 5 beim Einlauf in diese Profilausnehmungen
21 durch die Zugkraft der Kratzerkette 4 mit einer gewissen Klemmung in die Profilausnehmungen hineingezogen werden. Hierdurch wird der Reibungsschluß zwischen den Kratzerenden 51 und der Rollenkette 15 erhöht und eine sichere Mitnahme der frei umlaufenden Rollenkette durch die kettengezogenen Kratzer gewährleistet. Bei der dem Untertrum
des Kettenkratzförderers zugeordneten unteren Rollenkette 16 kann entsprechend verfahren werden. Statt dessen ist es aber auch möglich, hier den Konuswinkel der genannten Kratzer-Anlageflächen 23 etwas größer zu bemessen als den Konuswinkel der entsprechenden Kratzerflächen, so daß hier keine Klemmwirkung der Kratzerenden in den Profilausnehmungen 21 gegeben ist.
Gemäß Fig. 1 sind im Laufweg der Rollenketten 15 und 16, und zwar im Bereich der Kettensterne 18 und 19 außenseitig Bedüsungsvorrichtung 3 9 mit mindestens einer in Richtung auf die Profilausnehmungen 21 der Stützglieder 2 0 ausspritzenden Spritzdüse vorgesehen, um die Stützglieder und insbesondere ihre Profilausnehmungen 21 von anhaftendem Schmutz zu befreien.
Leerseite

Claims (9)

Ansprüche
1. Rollkurve für als Kurvenförderer ausgebildete Kettenkratzförderer, insbesondere Mittelkettenkratzförderer für den Einsatz in Bergbaubetrieben, mit einer die Kratzer beim Kurvendurchgang zumindest im Fördertrum an der Kurveninnenseite'abstützenden endlosen Rollenkette, deren über Stützrollen auf einer Bogenführung rollend abgestützte Stützglieder mit die Kratzerenden aufnehmenden, diesen angepaßten Profilausnehmungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder (20) an beiden Seiten einstückig mit ihnen verbundene, über die beidseitig offene Profilausnehmung (21) vorspringende und mit Gelenkbolzenlöchern (27, 28) versehene Gelenkfortsätze (25, 26) aufweisen, und daß die benachbarten Stützglieder (20) jeweils an ihren sich übergreifenden Gelenkfortsätzen (25, 26) über einen in die fluchtenden Gelenkbolzenlöcher (27, 28) eingesteckten, eine Stützrolle (31) tragenden Gelenkbolzen (30) verbunden sind.
2. Rollkurve nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Gelenkfortsätze (25, 26) aus Gelenkgabeln unterschiedlicher Breite bestehen, wobei jeweils die schmalere Gelenkgabel (26) des einen Stützgliedes- (20) in die breitere Gelenkgabel (25) des benachbarten Stützgliedes (20) einfaßt.
3. Rollkurve nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Stützglieder (20) an ihren die schmaleren Gelenkgabeln (26) tragenden Seiten an beiden Außenseiten jeweils eine gerundete
Ausnehmung (32) für den Eingriff der Gabelwange (29) der breiteren Gelenkgabel (25) des benachbarten Stützgliedes (20) aufweisen.
4. Rollkurve nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollen (31) in einer rillenförmigen Rollenführung (33) der festen Bogenführung (17) geführt sind. -
5. Rollkurve nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenkette (15, 16) in ihrem Rücklauftrum zwischen Kettenrädern oder Umlenkscheiben od.dgl. (18, 19) über eine innenliegende, unter der Wirkung einer Vorspannvorrichtung (37) stehende Spannschiene (36)'od. dgl. geführt ist, welche das Rücklauftrum der Rollenkette aus dem etwa geradlinigen Verlauf in einen nach außen ausgebauchten Verlauf ausstellt.
6. Rollkurve nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Prof!!ausnehmungen (21) der Stützglieder (20) gegeneinander divergierende Ssatzer-Anlageflachen (23) in einer solchen Anordnung aufweisen, daß die Kratzer (5) mit ihren Kratzerenden (51) mit Klemmung in die Profilausnehmungen einfassen.
7. Rollkurve nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Kettenlauf weg, vorzugsweise im Bereich der Kettensterne (18, 19) mindestens eine Bedusungsvorrxchtung (39) mit mindestens einer in Richtung auf die Profilausnehmung der Stützglieder (20) ausspritzenden Spritzdüse vorgesehen ist.
8. Rollkurve nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß, wie bekannt, gleichartige Rollenketten (15, 16) jeweils für die Kurvenumlenkung der Kratzer (5) im Förderund Rücklauftrum des Kettenkratzförderers vorgesehen sind.
9. Rollkurve nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenführung (17) auswechselbar angeordnet ist.
DE19823234868 1982-09-21 1982-09-21 Rollkurve fuer als kurvenfoerderer ausgebildete kettenkratzfoerderer, insbesondere fuer den einsatz in bergbaubetrieben Withdrawn DE3234868A1 (de)

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