DE321291C - Schlangenbohrer fuer Erde und weiches Gestein - Google Patents

Schlangenbohrer fuer Erde und weiches Gestein

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DE321291C
DE321291C DE1916321291D DE321291DD DE321291C DE 321291 C DE321291 C DE 321291C DE 1916321291 D DE1916321291 D DE 1916321291D DE 321291D D DE321291D D DE 321291DD DE 321291 C DE321291 C DE 321291C
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DE1916321291D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21BEARTH DRILLING, e.g. DEEP DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/44Bits with helical conveying portion, e.g. screw type bits; Augers with leading portion or with detachable parts

Description

Die Erfindung betrifft einen Schlangenbohrer für Erdfe und weiches Gestein. Die Bohrer wurden bisher aus einem Stück hergestellt. Diese Herstellungsart ist mit einem wesentlichen Mangel behaftet, der nach der Erfindung beseitigt wird. Die außen liegenden, sich mit der größten Umfangsgeschwindigkeit bewegenden Teile der Schneckengewinde sind nämlich der Abnutzung durch die schleifende Wirkung des Bohrgutes hauptsächlich ausgesetzt. Gelegentlich kommen auch Beschädigungen der vorangehenden als Messer wirkenden Kanten der Bohrer durch besonders harte Beimengungen des Bohrgutes, z. B. Steine, vor. Diese Beschädigungen sind bei den außen liegenden Teilen der Messer meistens besonders erheblich, weil sie mit der größeren Umfangsgeschwindigkeit gegen die eingelagerten härteren Gesteinsteile anschlagen. Es ist aber ziemlich zeitraubend, die Bohrer wieder zu reparieren.
Zur Vermeidung dieses Mangels werden die Bohrer erfindungsgemäß aus mehreren in Längsrichtung des Bohrloches angeordneten, ursprünglich getrennten Streifen zusammengebaut, die, insoweit sie abgenutzt oder beschädigt sind, leicht losgelöst und durch neue ersetzt werden können. Es gibt einfache Verbindungsarten, die eine genügende Festigkeit beim Gebrauch des Bohrers gewähren, andererseits sich aber leicht lösen lassen. Diese Herstellungsart gestattet auch, zu den inneren Streifen billiges Material, zu den äußeren aber hochwertiges Material zu wählen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht drei Ausführungsbeispiele des neuen Bohrers. In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 ' einen Bohrer mit drei stufenartig hintereinander angeordneten Schneidenpaaren, die vor dem Fördergewinde liegen. Fig. 2 und 3 sind Seitenansichten von Bohrern mit ebenfalls stufenartig hintereinander angeordneten Schneiden, dabei ist jedoch hinter jedem Schneidenpaar ein Fördergewinde angeordnet. 4-5
Der Bohrer nach Fig. 1 besteht aus einem Kernstreifen e mit Schneiden a, zwei auf den Hochkanten des Kernstreifens, z. B. durch Schweißen, befestigten Streifen /, die im Querschnitt rechtwinklig sind und zwei gleichartigen Streifen g·, die auf den1 äußeren Hochkanten der Streifen f befestigt sind. Die Vorderkanten h, i der Streifen f, g bilden ebenfalls Schneiden, c ist das Fördergewinde und d der zum Befestigen des Bohrers dienende Gewindeansatz. Der zwischen den Schneiden a, h, i und dem Fördergewinde c liegende Teil I des Bohrers ist eben.
Die Führung des Bohrers im Loch und das ruhige Arbeiten wird begünstigt, wenn die aufeinanderfolgenden Schneidenpaare gegeneinander verdreht sind.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 besteht der Bohrer aus einem abgestuften Kernstreifen k, auf dessen Hochkanten zwei im Querschnitt rechteckige Streifen g aufgeschweißt sind. Die radial gerichteten, beim Bohren vorangehenden Kanten des Kernstreifens bilden Schneidenpaare α bzw. h. Die vorangehenden Ouerkanten der Streifen g bilden ein drittes

Claims (3)

  1. Schneidenpaar m. Hinter jedem Schneidenpaar α bzw. m ist ein Fördergewinde o, p, c vorgesehen. In Fig. 2 bezeichnen b, ^1 und: &2 unmittelbar hinter den Bohrerschneiden befindliche ebenen Teile des Bohrers.
    Fig. 3 unterscheidet sich von Fig. 2 dadurch, daß auf einem in der ganzen Länge gleich breiten Kernstreifen e zunächst zwei Streifen/ und auf diesem nochmals zwei Streifen g befestigt sind.
    Auch bei Bohrern nach Fig. 2 und 3 können die Schneidenpaare gegeneinander verdreht sein.
    J5 Patent-Ansprüche:
    i. Schlangenbohrer für Erde und weiches Gestein, dadurch gekennzeichnet, daß er aus mehreren in Längsrichtung des Bohrloches verlaufenden, ursprünglich getrennten Streifen (c, f, g) zusammengebaut ist.
  2. 2. Schlangenbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den schmalen, in Richtung des Bohrloches verlaufenden Längskanten (Hochkanten) eines Kernstreifens (e) andere Längsstreifen (/, g) mit einer ihrer schmalen Längskanten befestigt sind.
  3. 3. Schlangenbohrer nach Anspruchs, bei welchem die quer zum Loch gerichteten, bei der Arbeit vorangehenden Kanten (a, h, m) der Streifen (e, f, g) Bohrerschneiden bilden, und die so gebildeten Schneidengruppen stufenartig hintereinander angeordnet sind, gekennzeichnet durch gegenseitige \"erdrehung der S chneidengruppen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1916321291D 1916-03-19 1916-03-19 Schlangenbohrer fuer Erde und weiches Gestein Expired DE321291C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009023299A1 (de) 2009-05-29 2010-12-09 Drebo Werkzeugfabrik Gmbh Bohrer

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