DE3211889C2 - - Google Patents
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0655—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gasdruckregler, enthaltend
- a) ein Reglergehäuse mit einem Einlaßkanal und einem Auslaßkanal und einer einen Ventilsitz enthaltenden Trennwand zwischen Einlaß- und Auslaßkanal und mit einem Membrangehäuse,
- b) eine Reglermembran, die in das Membrangehäuse eingespannt ist und durch die das Membrangehäuse in eine obere und eine untere Membrankammer unterteilt ist, von denen die obere Membrankammer mit der Atmosphäre in Verbindung steht,
- c) eine Verbindung zwischen der unteren Membrankammer
und dem Auslaß, die
- - einen von einem Ventil (36) beherrschten Kanal aufweist, wobei das Ventil von dem Ausgangsdruck in Richtung auf die Membrankammer hin aufdrückbar ist und weiterhin
- - einen von dem Ventil unabhängigen Durchgang aufweist,
- d) einen Ventilteller, der auslaßseitig von dem Ventilsitz angeordnet und über eine Ventilspindel mit der Reglermembran verbunden ist und
- e) Belastungsmittel, die in der oberen Membrankammer angeordnet sind und die Reglermembran belasten.
Ein solcher Gasdruckregler ist bekannt durch die
DE-AS 20 34 030. Bei diesem bekannten Gasdruckregler ist
in dem Verbindungskanal ein doppelseitig wirkendes, in der
Nullstellung den kleinsten Querschnitt freigebendes
Dämpfungsventil angeordnet. Dieses Dämpfungsventil weist
ein hohlzylindrisches Gehäuse auf, dessen axialer
Durchgang in der Mitte einen kleineren Durchmesser besitzt
als der übrige Teil des Durchgangs. In den Durchgang ist
ein Ventilteller axial beweglich geführt. Der
Außendurchmesser des Ventiltellers ist nur wenig kleiner
als der kleinste Durchmesser des Durchganges. Der
Ventilteller bildet daher in seiner Mittelstellung mit der
Innenwandung des Durchganges an dessen engster Stelle
einen Ringspalt. Mit dem Ventilteller ist eine
Führungsstange verbunden. Die Führungsstange ist in
Scheiben geführt, die in dem Gehäuse sitzen. Die Scheiben
sind mit Durchbrüchen für den Gasdurchtritt versehen.
Zwischen den Scheiben und dem Ventilteller ist je eine
zentrierende Schraubenfeder angeordnet.
Ein solches doppelseitig wirkendes Ventil läßt Gasströme
von dem Auslaßkanal zu der Membrankammer und von der
Membrankammer zum Auslaßkanal bei Druckänderungen zu, wie
sie bei Änderungen der im Ausgangskanal des Gasdruckreg
lers abgegebenen Durchgangsmenge auftreten. Dann
verschiebt sich der Ventilteller vorübergehend in der
einen oder der anderen Richtung und gibt in beiden Fällen
einen vergrößerten Durchtrittsquerschnitt frei. Schwache
Longitudinalwellen im Gas erreichen die Membrankammer
jedoch nicht, weil deren geringe kinetische Energie am
Ventilteller in potentielle Energie umgewandelt wird.
Die DE-AS 20 34 030 beschreibt zum Stand der Technik auch
einen Gasdruckregler, bei welchem der die Druckimpulse
übertragende Kanal an einer Stelle düsenartig verengt ist.
Bei einem bekannten Gasdruckregler (Firmendruckschrift
Elster EMR Domestic Service Regulator der Elster Handel
GmbH) steht der Auslaßkanal mit der unteren Membrankammer
über einen ungedrosselten, ständig offenen Verbindungs
kanal in Verbindung.
Bei dem bekannten Regler ist ein Sicherheitsventil
vorgesehen, welches bei nicht herausregelbarem Überdruck
im Auslaßkanal öffnet und den Auslaßkanal mit einem
Anschluß verbindet, der seinerseits mit einer ins Freie
führenden Abgasleitung in Verbindung steht. Es ist
weiterhin in dem Einlaßkanal ein Absperrventil
vorgesehen, das in Offenstellung verriegelt ist. Die
Verriegelung ist bei Über- oder Unterschreiten
vorgegebener Ausgangsdrücke, die über einen Verbindungs
kanal auf eine Membran wirken, auslösbar. Es ist weiterhin
in üblicher Weise eine Ausgleichsmembran vorgesehen,
welche den Einlaßkanal und die untere Membrankammer
voneinander trennt und deren innerer Rand mit der
Ventilspindel des Reglerventils verbunden ist. Die
Ausgleichsmembran kompensiert den Einfluß der auf den
Ventilteller wirkenden Druckdifferenz von Eingangs- und
Ausgangsdruck.
Bei solchen Druckreglern ergibt sich das Problem, daß
infolge dynamischer Kräfte, die auf den Ventilteller
wirken, Schwankungen des Ausgangsdrucks auftreten. Der
Regler kann dadurch anfangen zu schwingen. Um diese
Einflüsse gering zu halten, hat man bei bekannten Reglern
die Reglermembran vergrößert, so da die auf den
Ventilteller wirkenden dynamischen Kräfte im Vergleich zu
den auf die Membran wirkenden Stellkräften vernachlässig
bar sind. Der Gasdruckregler wird dadurch jedoch
unerwünscht groß. Es ist auch bekannt, zwischen
Arbeitsmembran und Ventilspindel ein Übersetzungsgetriebe
einzuschalten, so daß die an der Membran wirksamen
Stellkräfte mit einem Hebelverhältnis übersetzt an der
Ventilspindel und dem Ventilteller des Reglerventils
wirksam werden. Eine solche Anordnung ist kompliziert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Gasdruckregler der eingangs genannten Art möglichst
schwingungsunempfindlich zu machen und ihm dabei eine gute
Schließdruckreaktion zu erteilen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
der unabhängige Durchgang ein von dem ventilbeherrschten
Kanal verschiedener, gedrosselter Verbindungskanal ist,
der das Ventil umgeht und das Ventil ein Rückschlag-
Tellerventil ist, das für eine Strömung von der unteren
Membrankammer zum Auslaßkanal hin sperrt.
Ein solches Ventil wirkt als Dämpfungsventil. Von
auftretenden Schwingungen des Ausgangsdruckes wird durch
das Ventil jeweils die positive, d. h. zu höheren Drücken
hin gerichtete Halbwelle "gleichgerichtet" und unter der
Reglermembran im Sinne eines Schließens des Reglerventils
wirksam. Die "negative"
Halbwelle wird an der Reglermembran nicht wirksam.
Ein Druckausgleich erfolgt über den gedrosselten
Verbindungskanal. Es hat sich gezeigt, daß durch eine
solche Anordnung auch bei verkleinerter Fläche der
Reglermembran Schwingungen des Reglers und des Aus
gangsdrucks unterbunden werden können.
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörige
Zeichnung näher erläutert, die einen Vertikalschnitt
durch einen Gasdruckregler der vorliegenden Art zeigt.
Der Gasdruckregler enthält ein Reglergehäuse 10
mit einem Einlaßkanal 12 und einem Auslaßkanal 14.
Zwischen dem Einlaßkanal 12 und dem Auslaßkanal 14 ist
eine Trennwand 16 gebildet, die einen Ventilsitz 18
enthält. Oberhalb von Einlaß- und Auslaßkanal weist
das Reglergehäuse 10 ein Membrangehäuse 20 auf. Eine
Reglermembran 22, die in das Membrangehäuse 20 einge
spannt ist, unterteilt das Membrangehäuse 20 in eine
obere Membrankammer 24 und eine untere Membrankammer 26.
Die obere Membrankammer 24 ist, wie noch beschrieben
wird, mit der Atmosphäre verbunden. Die untere Membran
kammer 26 steht über einen Verbindungskanal 28 mit
dem Auslaßkanal 14 in Verbindung. Ein Ventilteller 30
ist auslaßseitig von dem Ventilsitz 18 angeordnet und
über eine Ventilspindel 32 mit der Reglermembran 22
verbunden. In der oberen Membrankammer 24 sind Be
lastungsmittel in Form einer Belastungsfeder 34 ange
ordnet, welche die Reglermembran 22 belasten.
Der Verbindungskanal 28 ist gedrosselt. Zwischen der
unteren Membrankammer 26 und dem Auslaßkanal 14 ist
eine Verbindung herstellbar, die den Verbindungskanal 28
umgeht und von einem Ventil 36 beherrscht wird, das
bei Schwankungen des geregelten Ausgangsdrucks in einer
Richtung öffnet. Das Ventil 36 zwischen Auslaßkanal 14
und unterer Membrankammer 26 ist ein federbelastetes
Tellerventil, das durch den Auslaßdruck aufdrückbar
ist. Im einzelnen ist in einem Kanal 38 zwischen
Auslaßkanal 14 und unterer Membrankammer 26 ein membran
kammerseitiger Ventilsitz 40 gebildet, der über radiale
Rippen 42 eine zentrale Führungsbuchse 44 trägt. Der
Ventilteller 46 des Tellerventils 36 ist membran
kammerseitig von dem Ventilsitz 40 angeordnet und wirkt
mit diesem zusammen. Der Ventilteller 46 ist mit einem
Ventilstößel 48 in der Führungsbuchse 44 geführt. An
dem Ventilstößel 48 sitzt eine Druckplatte 50, an
welcher eine sich an den radialen Rippen 42 ab
stützende, den Ventilstößel 48 umgebende Druckfeder 52
angreift. Die Druckplatte 50 liegt kraftschlüssig an
einer auf das Ende des Ventilstößels 48 aufgeschraubten
Mutter 54 an. Durch Verstellen der Mutter 54 kann auf
diese Weise die Vorspannung der Druckfeder 52 einge
stellt werden. Der Verbindungskanal 28 verläuft bei
der dargestellten Ausführungsform in dem Ventilstößel 48.
Auf der Ventilspindel 32 ist ein unterer Membranteller 56
befestigt, auf welchem der Innenrand der Reglermembran 22
aufliegt. In der oberen Membrankammer 22 liegt ein
mit Durchbrüchen 58 versehener, oberer Membranteller 60
auf der Reglermembran auf. Der obere Membranteller 60
ist von einer Druckfeder 62 belastet, die sich an einem
ventilspindelfesten Widerlager 64 abstützt. Normaler
weise ist die Reglermembran fest zwischen oberem und
und unterem Membranteller gehalten. Die Ventilspindel 32
bewegt sich zusammen mit der Reglermembran 22. Die
obere Membrankammer 24 ist mit einem Anschluß 66 für
eine ins Freie geführte Abblasleitung verbunden. Bei
einem nicht herausregelbaren Überdruck im Auslaßkanal 14
öffnet das Ventil 36 zwischen Auslaßkanal 14 und
unterer Membrankammer. Der dann in der unteren Membran
kammer herrschende Überdruck hebt die Reglermembran 22
mit dem oberen Membranteller 60 von dem unteren Membran
teller 56 ab. Es wird dadurch eine Verbindung vom
Auslaßkanal 14 über das Ventil 36, die untere Membran
kammer 26, die Durchbrüche 58 des oberen Membrantellers
60 und die obere Membrankammer 24 zu dem Anschluß 66
für die Abblasleitung hergestellt.
Gleichachsig zu dem Ventilsitz 18 ist eine Ausgleichs
membran 68 vorgesehen, welche die untere Membrankammer 26
von dem Einlaßkanal 12 trennt. Der Innenrand der
Ausgleichsmembran 68 ist mit der Ventilspindel 32 ver
bunden. Der Innenrand der Ausgleichsmembran 68 ist
von einem schlauchartigen Stück 70 gebildet, das an
seinem Rand auf der lnnenseite eine Wulst 72 bildet.
Die Ventilspindel 32 weist zwei Ringnuten 74 und 76
auf. Die Wulst 72 greift in die obere dieser Ringnuten
74 ein. Auf die Ventilspindel 32 ist von dem ventil
tellerseitigen unteren Ende her eine Sicherungshülse 78
aufgeschoben, welche über den Rand des schlauch
artigen Stücks 70 und die Wulst 72 greift, so daß
die Wulst 72 in der oberen Ringnut 74 gehalten wird.
Die Sicherungshülse ist mit federnden Fingern 80 in
der unteren Ringnut 76 eingerastet. Der Ventilteller 30
ist von unten her auf die Ventilspindel 32 aufge
schoben und durch Sicherungsmittel, beispielsweise
eine aufgeschraubte Mutter gesichert.
In dem Einlaßkanal 12 ist ein nach unten weisender
Ventilsitz 82 vorgesehen, der mit einer Gehäusebohrung
84 fluchtet, welche in der unteren Fläche 86 des
Gehäuses 10 mündet. In dieser Fläche 86 mündet auch
ein Kanal 88, der von dem Auslaßkanal 14 ausgeht.
An die Fläche 86 ist das Gehäuse 90 eines an sich
bekannten Sicherheitsabschaltventils angesetzt. Das
Sicherheitsabschaltventilenthält einen Ventilteller 92,
der an einer Ventilspindel 94 sitzt und mit dem
Ventilsitz 82 zusammenwirkt. Die Ventilspindel 94 ist
abdichtend aus dem Gehäuse 90 herausgeführt. Mit der
Ventilspindel 94 ist ein Federteller 96 verbunden.
Eine Druckfeder 98, die sich über ein Widerlager 100
an der Stirnfläche des Gehäuses 90 abstützt, sucht
die Ventilspindel 94 und mit dieser den Ventilteller 92
nach oben gegen den Ventilsitz 82 zu drücken. Das
Sicherheitsabschaltventil 82, 92 ist also in Schließ
richtung vorgespannt.
Die Ventilspindel 94 weist eine Schulter 102 auf,
über welche eine Riegelnase 104 eines Klinkenhebels
106 greift. Der Klinkenhebel 106 ist L-förmig und
um eine Achse 108 an einem Teil 110 schwenkbar
gelagert. An dem Teil 110 ist ein Hebel 112 um eine
Achse 114 schwenkbar gelagert. Der Hebel 112 trägt an
seinem freien Ende eine Rolle 116. Der Klinkenhebel 106
liegt mit einer Fläche 118 an der Rolle 116 an und
wird dadurch in seiner Riegelstellung gehalten.
Durch einen Durchbruch 120 des Hebels 112 erstreckt
sich ein Stößel 122. Der Stößel 122 ist mit einer
Membran 124 verbunden, welche in das Gehäuse 90 einge
spannt ist. Es werden so zwei Membrankammern 126 und
128 gebildet. Die Membrankammer 126 steht über den
Kanal 88 und einen Kanal 130 im Gehäuse 90 mit dem
Auslaßkanal 14 des Reglers in Verbindung. Die
Membrankammer 128 ist mit der Atmosphäre verbunden.
ln einem Gehäuseansatz 132 ist ein Teil 134 ver
schiebbar geführt. Der Teil 134 weist eine Schulter 136
auf, an welcher eine Druckfeder 138 anliegt. Die
Druckfeder 138 ist an einem im Gehäuseansatz 132
verstellbaren Widerlager 140 abgestützt. Die Feder
legt die Stirnfläche des Teils 134 an eine Anschlag
fläche 142 des Gehäuses 90 an. Am Ende des Stößels 122
sitzt eine Platte 144, die unter dem Einfluß des auf
die Membran 124 wirkenden Gasdrucks gegen eine Schulter
146 des Teils 134 angelegt ist. Die Platte 144 steht
unter dem Einfluß einer Druckfeder 148, die sich an
einem in dem Teil 134 verstellbaren Widerlager 150
abstützt. Die Vorspannung der Feder 138 ist größer als
die der Feder 148.
Die konstruktiven Einzelheiten des beschriebenen
Aufbaus sind für den Fachman aus der Zeichnung er
kennbar und daher hier nicht im einzelnen beschrieben.
lm Normalbetrieb wirkt der Ausgangsdruck im Aus
laßkanal 14 über den Verbindungskanal 28 in der unteren
Membrankammer. Der auf die Fläche der Reglermembran 22
wirkende Druck hält der Vorspannung der Belastungs
feder 34 die Waage. Steigt der Ausgangsdruck über den
Sollwert an, so bewegt sich die Reglermembran 22 nach
oben. Damit wird der Ventilteller gegen den Ventil
sitz 18 bewegt und der Gasdurchfluß gedrosselt, so
daß der Ausgangsdruck auf dem Sollwert gehalten wird.
Das ist die übliche Funktion des Gasdruckreglers.
Durch dynamische Einflüsse, insbesondere bei Gas mit
höherem Druck und damit höherer Dichte, werden Stör
kräfte an dem Ventilteller 30 wirksam. Das kann
Schwingungen des Reglers anregen, insbesondere wenn
die Fläche der Reglermembran 22 relativ klein ist. Die
positiven Halbwellen der dabei entstehenden Schwingungen
des Ausgangsdrucks bewirken ein Öffnen des Teller
ventils 36 gegen die Wirkung der Feder 52. Bei den negativen
Halbwellen der Schwingungen ist dagegen das Ventil 36
geschlossen, und es findet nur ein Druckausgleich über
den gedrosselten Verbindungskanal 28 statt. Hierdurch
tritt eine Dämpfung der Regelschwingungen ein, so
daß auch bei relativ kleiner Fläche der Reglermembran 22
eine stabile Regelung des Ausgangsdrucks im Auslaß
kanal 14 erfolgt.
Unterschreitet der Ausgangsdruck ein durch die Feder
148 vorgegebenes Mindestmaß, dann bewegt sich die
Membran 124 nach links in der Figur. Über einen Mit
nehmer 152 wird der Hebel 112 entgegen dem Uhrzeiger
sinn verschwenkt. Die Rolle 116 rollt von der Fläche
118 ab, wodurch der Klinkenhebel 106 freigegeben wird.
Die Ventilspindel 94 wird von der Feder 98 nach oben
gedrückt, und die Schulter 102 kann die Riegelnase 104
zur Seite drücken. Der Ventilteller 92 wird auf den
Ventilsitz 82 gedrückt. Das Sicherheitsabsperrventil
schließt.
Das gleiche geschieht, wenn der Ausgangsdruck ein durch
die Feder 138 vorgegebenes Maß überschreitet. Dann
wird der Teil 134 von der Fläche 142 gegen die Wirkung
der Feder 138 abgehoben. Die Membran 124 bewegt sich
nach rechts. Über einen Mitnehmer 154 wird der Hebel
112 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei ebenfalls die
Rolle 116 von der Fläche 118 abrollt.
Das ist, wie gesagt, die bekannte Funktion eines
Sicherheitsabschaltventils.
Wenn ein Anstieg des Ausgangsdrucks im Auslaßkanal
14 auftritt, der nicht durch den Ventilteller 30 heraus
regelbar ist, und wenn trotzdem das Sicherheitsab
schaltventil nicht anspricht, dann wird ein Sicher
heitsventil wirksam, welches das Gas in die Abblas
leitung leitet. Es öffnet dann das Ventil 36. Der
Ventilteller 30 ist in seiner Schließstellung, so daß
der Aufwärtshub der Ventilspindel 32 begrenzt ist.
Der erhöhte Druck überwindet jetzt die Feder 62 und
hebt die Reglermembran 22 mit dem Membranteller 60 von
dem unteren Membranteller 56 ab. Dadurch wird ein
Strömungsweg durch die Durchbrüche 58 hindurch in die
obere Membrankammer 24 und von dort zu dem Anschluß 66
freigegeben. Das Ventil 36 und die Durchbrüche 58
sowie der Anschluß 66 sind so dimensioniert, daß
die gesamte Gasmenge über die Abblasleitung ins Freie
abströmen kann.
Die Montage der Ausgleichsmembran 68 und des Ventil
tellers 30 kann durch einfaches Aufstecken von unten her
auf die Ventilspindel 32 geschehen. Dadurch wird die
Montage sehr vereinfacht.
Der beschriebene Gasdruckregler ist klein in seinen
Abmessungen und preisgünstig in der Herstellung.
Trotzdem werden Regelschwingungen verhindert. Es ist
eine mehrfache Sicherheit gegen Überdruck in dem Aus
gangskanal gewährleistet.
Claims (9)
1. Gasdruckregler enthaltend
- a) ein Reglergehäuse (10) mit einem Einlaßkanal (12) und einem Auslaßkanal (14) und einer einen Ventilsitz (18) enthaltenden Trennwand (16) zwischen Einlaß- und Auslaßkanal und mit einem Membrangehäuse (20),
- b) eine Reglermembran (22), die in das Membrangehäuse (20) eingespannt ist und durch die das Membrangehäuse (20) in eine obere und eine untere Membrankammer (24 bzw. 26) unterteilt ist, von denen die obere Membrankammer (24) mit der Atmosphäre in Verbindung steht,
- c) eine Verbindung zwischen der unteren Membrankammer
und dem Auslaß, die
- - einen von einem Ventil (36) beherrschten Kanal aufweist, wobei das Ventil von dem Ausgangsdruck in Richtung auf die Membrankammer hin aufdrückbar ist und weiterhin
- - einen von dem Ventil unabhängigen Durchgang aufweist,
- d) einen Ventilteller (30), der auslaßseitig von dem Ventilsitz (18) angeordnet und über eine Ventilspindel (32) mit der Reglermembran (22) verbunden ist und
- e) Belastungsmittel (34), die in der oberen Membrankammer (24) angeordnet sind und die Reglermembran (22) belasten,
dadurch gekennzeichnet, daß
- f) der unabhängige Durchgang ein von dem ventilbe herrschten Kanal verschiedener, gedrosselter Verbindungskanal (28) ist, der das Ventil (36) umgeht und
- g) das Ventil (36) ein Rückschlag-Tellerventil ist, das für eine Strömung von der unteren Membrankammer zum Auslaßkanal hin sperrt.
2. Gasdruckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventil (36) zwischen Auslaßkanal (14) und
unterer Membrankammer (26) ein federbelastetes
Tellerventil ist, das durch den Auslaßdruck
aufdrückbar ist.
3. Gasdruckregler nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- a) in einem Kanal (38) zwischen Auslaßkanal (14) und unterer Membrankammer (26) ein membran kammerseitiger Ventilsitz (40) gebildet ist, der über radiale Rippen (42) eine zentrale Führungsbuchse (44) trägt,
- b) der membrankammerseitig von dem Ventilsitz (40) angeordnete und mit diesem zusammenwirkende Ventilteller (46) des Tellerventils mit einem Ventilstößel (48) in der Führungsbuchse (44) geführt ist und
- c) an dem Ventilstößel (48) eine Druckplatte (50) sitzt, an welcher eine sich an den radialen Rippen (42) abstützende, den Ventilstößel (48) umgebende Druckfeder (52) angreift.
4. Gasdruckregler nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Druckplatte (50) kraftschlüssig
an einer auf das Ende des Ventilstößels (48)
aufgeschraubten Mutter (54) anliegt.
5. Gasdruckregler nach Anspruch 3 oder 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Verbindungskanal (28) in dem
Ventilstößel (48) verläuft.
6. Gasdruckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) auf der Ventilspindel (32) ein unterer Membran teller (56) befestigt ist, auf welchem der Innenrand der Reglermembran (22) aufliegt,
- b) in der oberen Membrankammer (24) ein mit Durchbrüchen (58) versehener oberer Membran teller (60) auf der Reglermembran (22) aufliegt,
- c) der obere Membranteller (60) von einer Druck feder (62) belastet ist, die sich an einem ventilspindelfesten Widerlager (64) abstützt, und
- d) die obere Membrankammer (24) mit einem Anschluß (66) für eine ins Freie geführte Abblasleitung verbunden ist, wobei bei einem nicht heraus regelbaren Überdruck im Auslaßkanal (14) das Ventil (36) zwischen Auslaßkanal (14) und unterer Membrankammer (26) öffnet, der Überdruck die Reglermembran (22) mit dem oberen Membran teller (60) von dem unteren Membranteller (56) abhebt und eine Verbindung vom Auslaßkanal (14) über das Ventil (36), die untere Membrankammer (26), die Durchbrüche (58) des oberen Membran tellers (60) und die obere Membrankammer (24) zu dem Anschluß (66) für die Abblasleitung hergestellt wird.
7. Gasdruckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) gleichachsig zu dem Ventilsitz (18) eine Ausgleichsmembran (68) vorgesehen ist, welche die untere Membrankammer (26) von dem Einlaß kanal (12) trennt und deren Innenrand mit der Ventilspindel (32) verbunden ist,
- b) der Innenrand der Ausgleichsmembran von einem schlauchartigen Stück (70) gebildet ist, das an seinem Rand auf der Innenseite eine Wulst (72) bildet und
- c) daß die Ventilspindel (32) zwei Ringnuten (74, 76) aufweist, wobei die Wulst (72) in die obere dieser Ringnuten (74) eingreift und
- d) daß auf die Ventilspindel (32) von dem ventil tellerseitigen unteren Ende her eine Sicherungs hülse (78) aufgeschoben ist, welche über den Rand des schlauchartigen Stücks (70) und die Wulst (72) greift, so daß die Wulst (72) in der oberen Ringnut (74) gehalten wird, und welche mit federnden Fingern (80) in der unteren Ringnut (76) eingerastet ist.
8. Gasdruckregler nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ventilteller (30) von unten her auf
die Ventilspindel (32) aufgeschoben und durch
Sicherungsmittel gesichert ist.
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|---|---|---|---|
| DE19823211889 DE3211889A1 (de) | 1982-03-31 | 1982-03-31 | Gasdruckregler |
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Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3706579A1 (de) * | 1987-02-28 | 1988-06-09 | Gok Gmbh & Co Kg | Gasdruckregelgeraet mit sicherheitsabsperrventil |
| DE3836878C2 (de) * | 1988-10-29 | 1996-12-19 | Gok Gmbh & Co Kg | Sicherheitsabsperrventil |
| DE29506395U1 (de) * | 1995-04-13 | 1995-06-08 | Rheinauer Maschinen und Armaturenbau Faulhaber & Truttenbach KG, 77866 Rheinau | Gasdruckregler |
| US8500092B2 (en) * | 2007-04-20 | 2013-08-06 | Fisher Controls International Llc | Secondary seat for gas regulator |
| DE102009014812A1 (de) | 2009-03-25 | 2010-10-07 | Festo Ag & Co. Kg | Druckregelventil |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1583834A (en) * | 1922-06-06 | 1926-05-11 | Herbert S Humphrey | Check valve |
| US3542052A (en) * | 1968-08-05 | 1970-11-24 | Fisher Governor Co | Relief monitor for gas service |
| DE2034030C3 (de) * | 1970-07-09 | 1975-09-11 | G. Kromschroeder Ag, 4500 Osnabrueck | Gasdruckregler |
-
1982
- 1982-03-31 DE DE19823211889 patent/DE3211889A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3211889A1 (de) | 1983-10-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |