DE3210615C2 - Verfahren zur Belichtungssteuerung in einer Vorrichtung zur Herstellung von Kopien von einem Farbnegativfilm - Google Patents

Verfahren zur Belichtungssteuerung in einer Vorrichtung zur Herstellung von Kopien von einem Farbnegativfilm

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Belichtungssteuerung in einer Vorrichtung für die Herstellung von Kopien von einem Farbnegativfilm, bei dem Farbdichten für die Farben rot, grün und blau im Maskenbereich des Farbnegativfilms gemessen und Differenzen zwischen den im Maskenbereich gemessenen Farbdichtewerten und für den verwendeten Filmtyp entsprechend vorbestimmten Normalfarbdichtewerten ermittelt werden.

Aus der DE-OS 28 03 866 ist es bekannt, Farbdichten von einem Kopieroriginal zu bestimmen und anhand dieser Farbdichten den Filmmaterialtyp des Kopieroriginals zu identifizieren, um dann bei der Herstellung einer Kopie einen für den betreffenden Filmmaterialtyp vorgesehenen Belichtungsparametersatz auszuwählen.

Ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art ist aus der DE-AS 25 32 600 bekannt. Dort ist eine Belichtungssteuerung beschrieben, bei der in einem oder mehreren Spektralbereichen, vorzugsweise im Infrarotbereich, die Transparenz einer Kopiervorlage auf einem unbelichteten Rand gemessen wird, die gemessenen Werte zur Identifizierung des Vorlagenmaterials mit gespeicherten, für das jeweilige Vorlagenmaterial typischen Transparenzwerten verglichen werden und ein zu dem identifizierten Vorlagenmaterial gehöriger, gespeicherter Belichtungsparametersatz ausgewählt wird.

Aus der DE-OS 29 15 140 ist ein automatisches Korrektursystem bekannt, bei dem eine Korrektur für bestimmte Bildinhalte ei­ ner Kopiervorlage erfolgt, nämlich für Schnee- und Strandauf­ nahmen, wobei anhand gemessener Farbdichtewerte Schnee- und Strandaufnahmen als solche identifiziert und ein für die be­ treffenen Aufnahmen optimaler Belichtungsparametersatz ermit­ telt wird.

Aus der DE-OS 28 40 287 ist ein Verfahren zum Bestimmen von Kopierlichtmengen beim Kopieren von Farbvorlagen bekannt, bei dem für die Farben rot, grün und blau Farbdichten innerhalb eines zu kopierenden Bildes auf dem Farbnegativfilm gemessen und die gemessenen Werte zur Berechnung von für die drei ge­ nannten Farben getrennten Farbbelichtungswerten verwendet werden.

Wenn ein sensibilisiertes, lichtempfindliches Material, wie beispielsweise ein Negativfilm zu lange oder unter ungünsti­ gen Bedingungen gelagert wird, so ändert sich die Empfind­ lichkeit wenigstens einer der senibilisierten Schichten des Films, d. h., sie nimmt zu oder ab; dies bedeutet wiederum, daß sich die charakteristische Kurve bzw. die S-Kurve des Films ändert. Werden nun von einem solchen Farbnegativfilm, dessen charakteristische Kurve sich geändert hat, Farbabzüge, also Papierbilder, unter den gleichen Belichtungsbedingungen wie bei einem normalen Negativ gemacht, so ist dieser Abzug im allgemeinen qualitativ minderwertig, weil kein gleichmäßi­ ger, ausreichender Farbausgleich möglich wird. Die von Ama­ teuren gemachten Aufnahmen auf Farbnegativfilmen werden oft unter Verwendung von sehr unterschiedlichen Lichtquellen be­ lichtet, wie beispielsweise Tageslicht, Glühlampenlicht oder Licht von floureszierenden Lichtquellen; die Aufnahmen auf dem Film haben entsprechende Farbton-Schwankungen. Deshalb wird bei Printern mit automatischer Belichtungskorrektur die Belichtung im all­ gemeinen wie folgt eingestellt:

Die Korrektur der Abweichung im Farbausgleich aufgrund der verwendeten Lichtquelle wird gemäß dem Prinzip von Evans durchgeführt (sh. US-PS 2 571 697). Wenn ein normales Ob­ jekt photographiert wird, sind insgesamt die Prozentsätze der drei Farbkomponenten blau, grün und rot im wesentli­ chen gleich; wenn also das das Negativ passierende Licht integriert und in bezug auf das gesamte Bild gemischt wird, dann kann entsprechend der für die Aufnahme verwen­ dete Lichtquelle ein im wesentlichen konstanter Farbaus­ gleich erhalten werden. Für einen Abzug sollte die Korrek­ tur so durchgeführt werden, daß die Prozentsätze der drei Farbkomponenten über das gesamte Bild im wesentlichen gleich sind. Wenn also die mittlere Durchlässigkeits-Dich­ te des gesamten Negativ-Bildes, d. h., die mittlere Dichte der großen Fläche (LATD = large area average density), durch Di dargestellt wird (wobei i irgendeine der blauen, grünen und roten Farbkomponenten bezeichnet), dann kann die Belichtungszeit Ti für jede Farbe aus der folgenden Gleichung erhalten werden:

logTi = αi Di + βi

wobei α und β Konstanten sind.

Die Belichtungszeit wird also verringert, wenn die mittle­ re Dichte der großen Fläche Di einer Farbe klein ist, wäh­ rend die Belichtungszeit verlängert wird, wenn der Wert für Di groß ist, um auf diese Weise die Dichte und den Farbausgleich zu korrigieren.

Selbst wenn jedoch die gleiche Lichtquelle für die Aufnah­ men verwendet wird, ändert sich manchmal der Farbton stark, und zwar in Abhängigkeit von den aufgenommenen Objekten und Motiven. Wenn beispielsweise eine Person vor einem grünen Rasen oder einer roten Wand photographiert wird, weicht der Anteil der drei Farbkomponenten blau, grün und rot als Ganzes stark ab (dies wird als "Farbversagen" (color failure) bezeichnet).

Wenn in einem solchen Fall an dem Negativ eine Farbkor­ rektur entsprechend dem Prinzip von Evans durchgeführt wird, erscheint das Gesicht der Person, die mit grünem Hintergrund aufgenommen wurde, auf dem Abzug in Magenta­ rot, während das Gesicht einer Person, die mit rotem Hin­ tergrund aufgenommen wurde, auf dem Abzug eher in Cyan erscheint; d. h. also, daß die Farbe des sich ergebenden Abzugs nicht mit der Farbe des aufgenommenen Motivs über­ einstimmt. Wenn in diesem Fall das Objekt bei Tageslicht aufgenommen wird, wird der mittlere Wert D der Werte Di der drei Farben für Di in die Gleichung zur Berechnung der Belichtungszeiten Ti eingesetzt, wie oben erwähnt wurde; dadurch kann ein Abzug mit geeignetem Farbaus­ gleich erhalten werden, ohne daß eine Beeinflussung durch die Abweichung des Farbtons des Objektes vorliegt. Wenn also der korrekte Farbausgleich erhalten werden kann, sobald die Belichtungszeiten für ein normales Ob­ jekt bei Tageslicht für alle drei Farben gleich sind, so läßt sich ein Abzug mit korrektem Farbausgleich für ein Objekt, das mit grünem oder rotem Hintergrund aufge­ nommen wurde, gewinnen, indem die Belichtungszeiten für die drei Farben, unabhängig von dem Objekt, gleichgemacht werden (die Belichtungszeiten werden insgesamt entspre­ chend der mittleren Dichte verlängert oder verkürzt).

Grob gesprochen gibt es zwei Verfahren zur Korrektur des Farbausgleichs, wie man aus der obigen Beschreibung ab­ leiten kann, die als "hohe Korrektur" und "niedrige Kor­ rektur" bezeichnet werden. Die "hohe Korrektur" dient zur Korrektur der Abweichung des Farbausgleichs aufgrund der verwendeten Lichtquelle; mit der "niedrigen Korrek­ tur" wird das oben beschriebene Farbversagen bzw. der Farbfehler korrigiert.

Die "hohe Korrektur" und die "geringe Korrektur" wider­ sprechen einander. In der Praxis handelt es sich bei den Negativen, die in einem Entwicklungslabor verarbeitet werden, um Aufnahmen von Motiven, die unter verschiedenen Lichtquellen aufgenommen wurden, so daß sich entsprechend unterschiedliche Farbfehler ergeben. Deshalb wird im all­ gemeinen der Korrekturgrad bei einem solchen Printer auf einen Wert zwischen der "hohen Korrektur" und der "niedri­ gen Korrektur" eingestellt. Die "hohe Korrektur" oder die "niedrige Korrektur" werden in Abhängigkeit von dem In­ halt der Bilder auf dem Negativ-Farbfilm (d. h., in Abhän­ gigkeit von den für die Aufnahmen verwendeten Lichtquel­ len und den Abweichungen im Farbton der aufgenommenen Ob­ jekte) ausgewählt; als Alternative hierzu können auch die Korrekturtasten in geeigneter Weise ausgewählt werden, so daß die Belichtungszeiten für die drei Farben unabhängig voneinander im Ausgleich bzw. Gleichgewicht geändert wer­ den, um dadurch den Farbausgleich von Negativen zu korri­ gieren, die durch die übliche Einstellung nicht korrigiert werden können.

Zu den Negativen, die durch die übliche Einstellung, wie sie oben beschrieben wurde, nicht korrigiert werden kön­ nen, gehören beispielsweise Negative, deren Qualität oder Eigenschaften sich im Laufe der Zeit verändert haben, Ne­ gative mit Aufnahmen von Objekten mit dem Licht von einer Glüh- oder Fluoreszenzlampe sowie Negative mit starken Farbfehlern. Um diese Negative selbsttätig, also ohne manuel­ len Eingriff, ermitteln und von den anderen Negativen ab­ grenzen zu können, wird folgendes Verfahren verwendet: Das Bild auf dem Farbnegativ wird einer Dreifarben (rot, grün und blau) Trennabtastung unterworfen, um lokale Farbton- Informationen in dem Bild festzustellen; die Berechnung kann dann entsprechend den so gewonnenen Farbton-Informationen durchgeführt werden.

Bei einem Negativ, dessen Qualität sich jedoch im Laufe der Zeit oder aufgrund schlechter Lagerung verändert hat, ist es jedoch schwierig, das Ausmaß der Qualitätsänderung durch ein Verfahren festzustellen, bei dem das Bild des Negativs einer Dreifarben-Trennabtastung unterworfen wird, um lokale Farbtoninformationen in dem Bild festzustellen, wie es oben beschrieben wurde; denn das Ausmaß der Qualitätsänderung, also die quantitative Änderung der Qualität ist bei einem solchen Negativ nicht gleichmäßig und mischt sich mit dem Farbton des Motivs selbst.

Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Steuerung der Kopierbedingungen bei der Herstellung von Abzügen von Negativen zu schaffen, bei dem ein Negativ-Farbfilm, dessen Qualität sich verändert hat, festgestellt und die Belichtungskorrektur entsprechend den Eigenschaften der Qualitätsänderung durchgeführt wird; diese Änderung der Qualität kann beispielsweise darauf beruhen, daß dieser Film nicht innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne entwickelt worden ist, oder daß er unter ungünstigen Bedingungen gelagert worden ist, beispielsweise bei zu hohen Temperaturen oder zu hoher Feuchtigkeit.

Die obengenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren der eingangs genannten Art gelöst, bei dem für die Farben rot, grün und blau Farbdichten innerhalb eines zu kopierenden Bildes auf dem Farbnegativfilm gemessen und die gemessenen Werte zur Berechnung von für die drei genannten Farben getrennten Belichtungswerten verwendet werden, und bei dem bei der Berechnung der Belichtungswerte Belichtungswertkorrekturen entsprechend der Größe der ermittelten Differenzen basierend auf einer Klassifikation dieser Differenzen im Hinblick auf vorzunehmende Korrekturen durchgeführt werden.

Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs­ beispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schema­ tischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein X-Y Koordinatensystem mit einer Dar­ stellung der Maskendichte-Farbtöne von Farb-Negativfilmen, und

Fig. 2 ein zur Erläuterung dienendes Diagramm für die Beschreibung der Dichtemessung eines Negativs.

Die Maskendichte eines Farb-Negativfilms, der korrekt ge­ lagert und innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne entwic­ kelt worden ist, hat eine im wesentlichen konstante Dich­ te und einen konstanten Farbausgleich; der Dichteausgleich für die Farben R, G und B wird beispielsweise in dem Be­ reich A in dem Koordinatensystem nach Fig. 1 konzentriert. Bei einem Negativ, das nach der vorgegebenen Zeitspanne entwickelt worden ist oder extrem hohen Temperaturen oder schädlichen Gasen vor oder nach der Aufnahme (diese Fälle sollen im folgenden unter dem Begriff "qualitativ minder­ wertiger Film" zusammengefaßt werden) ausgesetzt worden ist, verläßt der Farbausgleich der Maskendichte den Be­ reich A, so daß der Farbton an der Stelle B oder schlimm­ stenfalls sogar an der Stelle C in Fig. 1 liegen kann.

Wenn ein qualitativ minderwertiger Film, dessen Masken­ dichte einen unbefriedigenden Farbausgleich hat, unter den gleichen Belichtungsbedingungen wie ein normales Nega­ tiv kopiert wird, so hat der sich ergebende Abzug einen unbefriedigenden Farbausgleich. Deshalb müssen die Kopier­ bedingungen korrigiert werden. Das heißt, die Belichtung muß beispielsweise so durchgeführt werden, daß das Aus­ maß der Korrektur erhöht wird, oder daß der Ausgleich der Belichtungszeiten für die drei Farben geändert wird, so daß der sich ergebende Abzug einen befriedigenden Farb­ ausgleich hat.

Ein qualitativ minderwertiger Film kann mit folgenden Ver­ fahren festgestellt werden: Die drei Farbdichten eines transparenten Bereiches eines Stückes des Negativ-Farb­ films werden gemessen, um die Differenz zwischen den ge­ messenen Werten und den mittleren Farbtonwerten der drei Farbdichten einer normalen Maske eines Negativ-Farbfilms der gleichen Art zu bestimmen, der vorher gemessen worden ist. Wenn beim Kopieren mit dem Stück des Negativfarbfilms die Belichtung mit den korrigierten Kopierbedingungen durch­ geführt wird, hat der sich ergebende Abzug eine ausrei­ chend hohe Qualität. Dies wird dadurch erreicht, daß in Kombination die Korrekturwerte für jedes Stück des Nega­ tiv-Farbfilms, die entsprechend dem Ausmaß der Änderung der Maskendichte bestimmt werden, und die Korrekturwerte für jedes Einzelbild verwendet werden, die entsprechend der Farbton-Informationen für jedes Einzelbild bestimmt werden.

Im folgenden soll unter Bezugnahme auf den in Fig. 2 dar­ gestellten Film mit dem Format 135 mm ein Verfahren zur Er­ mittlung eines qualitativ minderwertigen Films beschrieben werden; dabei werden die Kopierbedingungen für die einzel­ nen Bilder des Films durch die Abtastung der Negative be­ stimmt. Gemäß der Darstellung in Fig. 2 durchläuft ein Negativfilm 1 bei seiner Bewegung nach rechts ein Photo­ meter 6 für die Abtastung der Dichte eines Einzelbildes sowie ein Photometer 7 für die Maskendichte. Dabei passiert vor dem eigentlichen Negativ-Farbbild eine Klebestelle 2 das Photometer 6 für die Abtastung der Dichte des Einzel­ bildes. Dann durchläuft, in Abhängigkeit von dem Negativ, ein Bereich 3 mit Schleierschwärzung das Photometer 6. Nach dem verschleierten Bereich 3 passiert ein transpa­ renter Bereich 4 das Photometer 6; anschließend erreicht das erste Einzelbild 5 das Photometer 6. Bevor das Einzel­ bild 5 abgetastet wird, werden die Dichten der drei Far­ ben (R, G und B) des transparenten Randbereiches (oder der Maske) des Films 1 durch das Photometer 7 für die Maskendichte gemessen und gespeichert. In diesem Fall werden die minimalen Dichten gespeichert, die von dem Photometer 7 für die Maskendichte nach dem Durchgang der Klebestelle 2 ausgegeben werden. Die drei Dichten jedes Einzelbildes werden dann durch das Photometer 6 für die Abtastung des Einzelbildes gemessen, welches die­ se Messung durch die nacheinander erfolgende Abtastung der gesamten Oberfläche eines Einzelbildes durchführt, so daß die Dichte-Eigenschaften, wie beispielsweise die mitt­ lere Dichte, die maximale Dichte, die mittlere Dichte, die Farbtöne und der Farbton der Haut gespeichert werden. Die Kopierbedingungen werden dann berechnet, wobei zusätzlich zu den so gespeicherten Dichte-Eigenschaften die gespei­ cherten Maskendichten verwendet werden. Es gibt verschie­ dene Verfahren zur Gewinnung der Informationen, die bei der Verwendung der gespeicherten Maskendichten entspre­ chend den Kopierbedingungen für die Bilder verwendet wer­ den; es ist beispielsweise möglich, die drei Farbdichten mit dem Farbton der Maske in einem X-Y Koordinatensystem mit den Achsen R-G und G-B zu überprüfen; als Alternative hierzu ist es auch möglich, den Maskenfarbton und die Mas­ kendichte in einem dreidimensionalen Koordinatensystem mit den Achsen R, G und B zu überprüfen.

Bei der Verwendung der Maskeninformationen einen qualita­ tiv minderwertigen Films für die Korrektur der Kopierbe­ dingungen können die Abweichungen der drei Farben (R, G und B) der Maskendichten von denen eines normalen Negativ­ films entsprechend den mittleren Abweichungen der quali­ tativ minderwertigen Filme klassifiziert werden, so daß die Kopierbedingungenentsprechend dieser Klassifikation korrigiert werden.

Bei einem Film mit dem Format 110 mm oder 126 mm kann die Maskendichte durch Messung eines transparenten Bereiches außerhalb der Einzelbilder und der vorher belichteten Be­ reiche in ähnlicher Weise wie bei dem transparenten Rand­ bereich des Films mit dem Format 135 mm gewonnen werden, so daß sich das gleiche Verfahren einsetzen läßt.

In Fig. 1 deutet die Maskendichte A den mittleren Masken­ farbton des Films F-II von "Fuji Color" an, der normal gelagert und entwickelt worden ist; die Maskendichte B zeigt den Maskenfarbton des gleichen Films an, der ent­ wickelt worden ist, nachdem er einer hohen Temperatur (80°C) ausgesetzt worden ist; die Maskendichte C deutet schließlich den Maskenfarbton des gleichen Films an, der entwickelt worden ist, nachdem er einer hohen Temperatur (80°C) und einer hohen Feuchtigkeit (60%) ausgesetzt worden ist.

Obwohl die Erfindung bisher primär unter Bezugnahme auf ein Negativ beschrieben worden ist, dessen Eigenschaften sich vor der Entwicklung verschlechtert haben, läßt sich das technische Konzept der Erfindung in gleicher Weise auch bei der Korrektur der Kopierbedingungen einsetzen, wenn sich die Eigenschaften eines entwickelten Negativ- Farbfilms aufgrund von schlechten Lagerbedingungen ver­ ändern.

Bei dem Steuerverfahren für die Kopierbedingungen, wie es oben beschrieben wurde, wird die Belichtung entsprechend den festgestellten Eigenschaften des qualitativ minderwer­ tigen Films korrigiert, so daß die sich ergebenden Abzü­ ge eine verbesserte Qualität haben.

Claims (3)

1. Verfahren zur Belichtungssteuerung in einer Vorrichtung für die Herstellung von Kopien von einem Farbnegativfilm, bei dem Farbdichten für die Farben rot, grün und blau im Masken­ bereich des Farbnegativfilms gemessen und Differenzen zwi­ schen den im Maskenbereich gemessenen Farbdichtewerten und für den verwendeten Filmtyp entsprechend vorbestimmten Nor­ malfarbdichtewerten ermittelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Farben rot, grün und blau Farbdichten innerhalb eines zu kopierenden Bildes auf dem Farbnegativfilm gemessen und die gemessenen Werte zur Berechnung von für die drei ge­ nannten Farben getrennten Belichtungswerten verwendet werden, und daß bei der Berechnung der Belichtungswerte Belichtungs­ wertkorrekturen entsprechend der Größe der ermittelten Diffe­ renzen basierend auf einer Klassifikation dieser Differenzen im Hinblick auf vorzunehmende Korrekturen durchgeführt wer­ den.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbdichtewerte im Maskenbereich des Negativfilms durch ein Maskendichtephotometer ermittelt und dann gespeichert werden, wobei als Dichtewerte die kleinsten Dichtewerte verwendet werden, die nach dem Durchgang einer Klebestelle des Negativ­ films durch das Maskendichtephotometer festgestellt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittelwerte der Maskenfarbdichtedifferenz zwischen dem Film, von dem Abzüge gemacht werden sollen, und dem Filmnor­ mal gebildet werden, und daß die Belichtungswertkorrektur ba­ sierend auf diesen Mittelwerten bestimmt werden.
DE19823210615 1981-03-23 1982-03-23 Verfahren zur Belichtungssteuerung in einer Vorrichtung zur Herstellung von Kopien von einem Farbnegativfilm Expired - Lifetime DE3210615C2 (de)

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