DE3208752A1 - Drahtverzinnungsvorrichtung - Google Patents

Drahtverzinnungsvorrichtung

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DE3208752A1
DE3208752A1 DE19823208752 DE3208752A DE3208752A1 DE 3208752 A1 DE3208752 A1 DE 3208752A1 DE 19823208752 DE19823208752 DE 19823208752 DE 3208752 A DE3208752 A DE 3208752A DE 3208752 A1 DE3208752 A1 DE 3208752A1
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DE19823208752
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Rainer 8542 Roth Billmaier
Johannes Ing.(Grad.) Schmidt
Ernst Dipl.-Ing. 8500 Nürnberg Thoma
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Leoni AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/06Wires; Strips; Foils
    • C25D7/0607Wires

Description

  • Drahtverz innungsvorr ichtung
  • Die Erfindung betrifft eine Verzinnungsvorrichtung mit den im Oberbegriff des Anspruch es 1 aufgeführten Merkmalen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Verzinnungsvorrichtung so auszubilden, daß sich ein gleichmäßiger Zinniederschlag mit glatter, homogener Oberfläche auf der Zinnschicht ergibt. Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 1 gelöst.
  • Durch die Erfindung wird eine Schlammbildung auf den Anoden und damit deren Paralysierung vermieden. Es wird eine starke Badbewegung und -durchwirbelung erzielt. Durch die Erfindung wird die Möglichkeit zur Auftragung vergleichsweise dicker Zinnauflagen bei gleichbleIbend guter Qualität sowie unter Schonung des Elektrolyten ermöglicht.
  • Durch das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruch es 2 entsteht eine kontrollierte, gleichmäßige Strömung über die Durchlauflänge des Drahtes.
  • Das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 3 dient der konstruktiven Vereinfachung des Erfindungsgegenstandes. Das gleiche trifft in Besonderheit für das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 5 und auch das des Anspruches 6 tu.
  • Durch das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 7 werden die Druckverhältnisse innerhalb der Leitung über deren Länge vergleichmäßigt.
  • Das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 8 baut auf einer herkömmlichen Konstruktionsform eines Drahtverzinnungsbeckens auf und sorgt dafür, daß jede Anodenplatte in weitgehend gleicher Weise dem Spritzstrahl ausgesetzt ist. Auch das Kennzeichnungsmerkmal des Anspruches 9 dient der Vergleichmäßigung.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der Figuren beispielsweise erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Gesamtanlage entsprechend der Schnittlinle I-I in Fig. 2.
  • Fig. 2 eine Schnittdarstellung entsprechend den Pfeilen II-II in Fig. 1 durch das eigentliche Verzinnungsbecken.
  • Fig. 3 einen vergroflerten Querschnitt durch ein Spritzrohr im Bereich seiner Spritzdüsen.
  • An den beiden Enden des insgesamt mit 1 bezeichneten Behälters sind um vertikale Achsen 2,3 drehbare Drahtumlenkrollen 4,5 gelagert, deren mindestens eine 5 durch einen motorischen Drehantrieb 6 antreibbar ist.
  • Der durch den Behälter 1 in dessen Längsrichtung 9 durchlaufende Draht ist durch Umlenkung um die einander angewandten Umfangsteile der Drahtumlenkrollen 4,5 mehrfach zwischen den Umlenkrollen 4,5 in mehreren Gängen übereinanderliegend hin- und her durch den Behälter 1 hindurchgeführt. Dabei liegen die einzelnen Drahtgänge jeweils übereinander in einer Vertikalebene 7 bzw. 8, die beide in Drahtdurchgangsrichtung 9 verlaufen. Dabei sei beispielsweise die Vertikalebene 7 dem von der Rolle 5 zur Rolle 4 und die Vertikalebene 8 dem von der Rolle 4 zur Rolle 5 durch das im Behälter 1 angeordnete Elektrolytbad verlaufenden Drahtdurchgang zugeordnet. Der Behälter 1 ist zwischen seinen beiden stirnseitigen Stauwänden 10, in mit einem Elektrolyten 12 gefüllt, dessen Flüssigkeitsspiegel 13 unterhalb der Anodenstromschienen 14 liegt. Die einzelnen Drahtgänge sind durch nicht im einzelnen dargestellte Vertikalschlitze in den Stauwänden 10,11 durchgeführt. Zwischen den Stauwänden 10,11 und den Umlenkrollen 4,5 ist jeweils eine weitere wie die Stauwände 10,11 ausgebildete Abschirmwand 15,16 angeordnet. Zwischen den Wänden 10,15 bzw. 11,16 sind Abteilungen 17 bzw. 18 gebildet, durch die Elektrolytflüssigkeit nach unten durch Zuführungsleitungen 19,20 einem unterhalb des Behälters 1 angeordneten Elektrolyttank 21 zugeführt wird.
  • An den Anodenstromschienen 14 sind in Drahtdurchgangsrichtung 9 mit einem gewissen Abstand nebeneinander Anodenplatten 22 bügelartig aufgehängt. Sie tauchen in den Elektrolyten 12 ein. Ihre Plattenebenen verlaufen parallel zu den Vertikalebenen 7,8, in denen die einzelnen Drahtdurchgänge liegen. Dabei ist der Abstand 23 zweier beidseitig e;.ne Vertikalebene 7 bzw. 8 flankierender Anodenplatten 22 von der jeweils zugeordnecn Vertikalebene 7,8 gleich groß.
  • Oberhalb des Behälterbodens 24 und unterhalb des in den Vertikalebenen 7,8 verlaufenden Drahtdurchganges verläuft jeweils ein Rohr 25, welches in Abständen mit Strahldüsen 26 versehen ist. Hierzu ist der jeweilige Rohr.scheitel 27 mit radialen Durchgangsbohrungen 28,29 versehen, deren Achsen 30,31 gegen die den vertikalen Drahtdurchlaufebenen 7,8 zugewandten Flanken 32 der Platten 22 gerichtet sind.
  • Die Durchgangsbohrungen 28,29 sind dabei so in Rohrlängsrichtung 9 verteilt angeordnet und ihre Achsen 30,31 sind dabei so ausgerichtet, daß jede Anodenplatte 22 etwa mittig von einem Elektrolytstrabl 33 beaufschlagt wird. Die beiden in den Vertikalebenen 7,8 verlaufenden Rohre 25 enden jeweils vor einer Stauwand 10 bzw. 11 des Behälters. Sie sind - bezogen auf ihre Längserstreckung - etwa mittig mit einer Elektrolyt-Zuführungsleitung 34 verbunden, die aus dem Elektrolyttank 21 gespeist wird. Hierzu dient eine Umwälzpumpe 35. Bei dem Ausführungsbeispiel beträgt die Gesamtfördermenge in beiden Rohren 25 12 cbm/h bei 6 m WS.
  • Die Elektrolytströmung innerhalb des behälters ist durch die Strömungspfeile 36 gekennzeichnet.
  • Positionszahlenliste 1 Behälter 2 Achse 3 Achse 4 Drahtumlenkrolle 5 Drahtumlenkrolle 6 Drehantrieb 7 Vertikalebene 8 Vertikalebene 9 Drahtdurchgangsrichtung 10 Stauwand 11 Stauwand 12 Elektrolyt 13 Flüssigkeitsspiegel -14 Anodenstromschiene 15 Abschirmwand 16 Abschirmwand 17 Abteilung 18 Abteilung 19 Zuführungsleitung 20 Zuführungsleitung 21 Elektrolyttank 22 Anodenplatte 3 Abstand Behälterpoden 25 Rohr Strahldüse 27 Rohrscheitel 28 Durchgangspohrung 29 Durchgangsbohrung 30 Achse 31 Achse 32 Flanke 33 Elektrolytstrahl 34 Elektrolytzuführungsleitung 35 Umwälzpumpe 36 Strömungspfeile L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Ansprüche 1. Verzinnungsvorrichtung - mit einem Elektrolytbehälter (1) für etwa horizontal in Längsrichtung (9) insbesondere mehrfach und in einer Vertikalebene (7,8) übereinander durch den Elektrolyten (12) durchlaufenden Draht, -- dessen Durchlaufweg in Abstand (23) beidseitig von mindestens einer Zinnanode flankiert ist, - und mit einer Elektrolytumwälzung, -- bei der entnommener Elektrolyt (12) an anderen verteilt über die Durchlauflänge angeordneten Stellen dem Elektrolytbad wieder zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der entnommene Elektrolyt (12) in scharfen Strahlen (33) gegen die dem Draht zugewandten Anodenflanken (32) gespritzt bzw. gesprüht wird.
  2. 2. Verzinnungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Elektrolytentnahme in mindestens einem Stirnbereich des Behälters (1) außer- halb der mit einem Drahtdurchlaufschlitz versehenen Stauwand (10 bzw. 11).
  3. 3. Verzinnungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere in der Vertikalebene (7,8) unterhalb des Durchlaufweges eine Leitung verläuft, die in Abständen mit Strahidüsen (26) versehen ist.
  4. 4. Verzinnungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung jeweils vor der bzw. den Stirn-oder Stauwänden (10,11) des Behälters (1) endet.
  5. 5. Verzinnungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung ein oberhalb des Behälterbodens (24) verlaufendes Rohr (25) ist.
  6. 6. Verzinnungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrscheitel (27) mit radialen Durchgangsbohrungen (28,29) versehen ist, deren Achsen (30,31) gegen die Anodenflanken (32) gerichtet sind.
  7. 7. Verzinnungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vornergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitung - bezogen auf ihre Längserstreckung - etwa mittig der Elektrolyt (12) zugeführt wird.
  8. 8. Verzinnungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche mit oberhalb des Elektrolytspiegels (13) verlaufenden Anodenstromschienen (14) und daran bügelartig nebeneinander aufgehängten, in das Elektrolytbad eintauchenden Anodenplatten (22), dadurch gekennzeichnet, daß jede Anodenplatte (22) insbesondere mittig von einem einer Strahldüse (26) entstammenden Elektrolytstrahl (33) beaufschlagt ist.
  9. 9. Verzinnungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei radiale Durchgangsbohrungen (28,29) zur Bespülung einander gegenüberliegender Anodenplatten (22) - bezogen auf die Umfangsrichtung der Leitung - nebeneinander angeordnet sind.
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DE3208752C2 DE3208752C2 (de) 1984-11-22

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6120327A (en) * 1997-07-22 2000-09-19 Lear Automotive Dearborn, Inc. Foam wire harness with shape memory

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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NICHTS-ERMITTELT *

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US6120327A (en) * 1997-07-22 2000-09-19 Lear Automotive Dearborn, Inc. Foam wire harness with shape memory

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