DE319654C - Schleppvorrichtung an Walzwerksrollgaengen - Google Patents

Schleppvorrichtung an Walzwerksrollgaengen

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DE319654C
DE319654C DE1918319654D DE319654DD DE319654C DE 319654 C DE319654 C DE 319654C DE 1918319654 D DE1918319654 D DE 1918319654D DE 319654D D DE319654D D DE 319654DD DE 319654 C DE319654 C DE 319654C
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Germany
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roller
sheet
towing
rolling mill
chains
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Expired
Application number
DE1918319654D
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Hirsch Kupfer & Messingwerke
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Hirsch Kupfer & Messingwerke
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/004Transverse moving

Description

  • Schleppvorrichtung an Walzwerksrollgängen. An Walzwerksrollgängen ist es bereits bekannt, eine Schleppvorrichtung vorzusehen, bei welcher quer zur Rollgangsachse in der Höhe verstellbare Schleppketten angeordnet sind, welche den Zweck haben, durch ihre Hubbewegung das Walzgut von den Rollen abzuheben bzw. auf .diese aufzusetzen. Die Erfindung bezieht sich auf eine solche Schleppvorrichtung und besteht darin, daß die Höheneinstellung der Schleppketten selbsttätig durch das zu befördernde Walzgut gesteuert wird. Es wird dadurch die Bedienung der Vorrichtung, welche für Bleche von wechselnder Länge geeignet ist, außerordentlich erleichtert. Die Steuerung ist so eingerichtet, daß sie auch außer Tätigkeit gesetzt werden kann, um so die Querförderung des Bleches abzustellen.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Fig. i ein Längsschnitt, ' Fig. 2 eine Aufsicht, Fig. 3 ein Querschnitt und Fig. q. eine Einzeldarstellung.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem. Rollgang, zwischen dessen Rollen a endlose Ketten b angeordnet sind. Die Ketten laufen über Führungsrollen c. Letztere sind an einem Rahmen angeordnet, welcher gegenüber dem Gestell e des Rollgangs senkrecht verschiebbar sein kann. Man kann aber auch, wie in der Zeichnung dargestellt, die Lager der Führungsrollen c fest mit dem Gestell des Rollganges verbinden und nur .unterhalb des oberen querlaufenden Stückes der Kette Stege anordnen, die zu einem -Rahmen d zusammengefaßt werden können, der eine senkrechte Auf- und Abbewegung erhält, um dadurch die Ketten zu heben und zu senken. In diesem Falle muß mindestens eine der Kettenrollen nachgiebig gelagert sein, um das Anheben der Kette durch den Rahmen d zu gestatten. Die Ketten tragen in gewissen Abständen Mitnehmer f, welche so eingerichtet sind, daß sie die damit in Eingriff kommenden Bleche nach beiden Richtungen hin mitnehmen können. Der Rahmen d wird durch ein Hubwerk gehoben und gesenkt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, z. B. durch zwei Hebelpaare la, welche im Gestell des Rollgangs gelagert sind und sich mit Rollen gegen den Rahmen d legen. Die Hebel sind durch eine Lenkerstange i miteinander verbunden, und das freie Ende dieser Lenkerstange ist an einen Doppelhebel k angeschlossen, dessen oberer freier Arm über die Rollen des Rollgangs hinausragt. Eine Feder m bewegt die Hebel h in die in Fig. i gezeichnete Stellung. Der Hebel k ist in einem Lager n angeordnet, welches an dem Gestell des Rollgangs senkrecht verstellbar ist und in zwei Lagen eingestellt werden, kann, nämlich in der gezeichneten, bei welcher das obere Hebelende in der Bahn des Bleches ö liegt, oder in einer tieferen Stellung, in welcher das Blech über den Hebel h nwegrollen kann.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: In der Ruhestellung befindet sich die Vorrichtung in der in Fig. i gezeichneten Lage: Das aus dem Auslauf herauskommende Blech, welches beliebige Länge haben kann, wird von den Rollen a aufgenommen und rollt über den Rollgang hinweg, ohne mit den Ketten, die zwischen den Rollen versenkt liegen, in terührung zu kommen. Soll das Blech nun nach der Seite hin weiterbefördert, z. B. auf Kippstapelp gebracht werden, so wird das Lager des Hebels k in die gezeichnete Stellung eingestellt. Das Blech stößt infolgedessen am Ende des Rollgangs gegen diesen Hebel und legt ihn soweit um, daß die Hebel h in die senkrechte Stellung oder etwas über diese hinaus gedreht werden. Hierbei wird - der Rahmen d mit den Ketten angehoben. Die Ketten kommen infolgedessen reit dem Blech in Eingriff, und die Mitnehmar befördern das Blech, je nachdem die Drehrichtung der Kette nach rechts oder links ist, nach der einen oder anderen Seite auf die Kippstapel. Die Ketten können ununterbrochen angetrieben werden. Ein SchieLtellen der Bleche ist auch dann ausgeschlossen, wenn ein Mitnehmer beim Anheben der Kette gerade unter das Blech trifft, denn sobald eine vollständige Mitnahme nicht bereits durch die Reibung erfolgt, kann sich das Blech nur um so viel schief stellen, bis der nächste Mitnehmer gefaßt hat, und sobald dieser zur Wirkung kommt, stellt sich das Bli=ch wieder - gerade. Wenn das Blech den Rollgang seitlich verlassen und den Hebel k freigegeben hat, stellt sich dieser unter der Wirkung der Feder -m wieder in .die gezeichnete Lage uni,. -so da:ß die Ketten wieder zwischen den Rollen verschwinden und ein neues Blech aufgenommen werden kann. Soll das Blech einfach über den Rollgang hinüberrollen, etwa um nach einem weiteren Walzenstuhl zu gelangen, so wird das Lager des Hebels k in `seine untere Lage verschoben. Die Bleche können dann einfach über den Rollgang hinweglaufen, ohne mit dem Hebel k in Eingriff zu kommen.
  • Zweckmäßig wird man den Rahmen d so hoch anheben, daß dadurch das Blech außer Eingriff mit den Rollen kommt, um die Reibung bei der Querförderung zu verhindern.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: z.
  2. Schleppvorrichtung an Walzwerksrollgängen, - bei welcher quer zur Rollgangsachse in der Höhe verstellbare Schleppketten angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Höheneinstellung der Schleppketten (b) selbsttätig durch das zu befördernde Walzgut-(o) gesteuert wird. z. Vorrichtung. nach Anspruch x, gekennzeichnet durch einen in der Rollgangsbahn vorgesehenen Anschlaghebel (k), der durch Anstoßen des Walzgutes (o) das Anheben der Schleppketten (;b) verursacht.
  3. 3. Vorrichtung. nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlaghebel (k) so- aus der Bahn des Bleches (o) entfernt weden kann, daß das Blech daran vorbeigleiten kann und die Querförderung außer Tätigkeit bleibt.
DE1918319654D 1918-06-18 1918-06-18 Schleppvorrichtung an Walzwerksrollgaengen Expired DE319654C (de)

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DE319654T 1918-06-18

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DE1918319654D Expired DE319654C (de) 1918-06-18 1918-06-18 Schleppvorrichtung an Walzwerksrollgaengen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261060B (de) * 1961-10-06 1968-02-08 Electrolux Ab Vorrichtung zur Einzelueberfuehrung von Paketen
DE1300898B (de) * 1961-06-28 1969-08-14 Sack Gmbh Maschf UEbergabevorrichtung fuer den aus einer Strangpresse ausgepressten Strang
DE1910873B1 (de) * 1969-03-04 1970-10-01 Transport Foerderanlagen Gmbh Foerdervorrichtung zum Transport,insbesondere von auf Transport- gestellen (Latten) angeordneten keramischen Formlingen,z.B. Ziegeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1300898B (de) * 1961-06-28 1969-08-14 Sack Gmbh Maschf UEbergabevorrichtung fuer den aus einer Strangpresse ausgepressten Strang
DE1261060B (de) * 1961-10-06 1968-02-08 Electrolux Ab Vorrichtung zur Einzelueberfuehrung von Paketen
DE1910873B1 (de) * 1969-03-04 1970-10-01 Transport Foerderanlagen Gmbh Foerdervorrichtung zum Transport,insbesondere von auf Transport- gestellen (Latten) angeordneten keramischen Formlingen,z.B. Ziegeln

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