DE3147609A1 - "einfuehrungsvorrichtung zum einbringen langgestreckter gegenstaende in ein blutgefaess" - Google Patents

"einfuehrungsvorrichtung zum einbringen langgestreckter gegenstaende in ein blutgefaess"

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DE3147609A1
DE3147609A1 DE19813147609 DE3147609A DE3147609A1 DE 3147609 A1 DE3147609 A1 DE 3147609A1 DE 19813147609 DE19813147609 DE 19813147609 DE 3147609 A DE3147609 A DE 3147609A DE 3147609 A1 DE3147609 A1 DE 3147609A1
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Michael Dipl.-Ing. 3509 Beiseförth Greive
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B Braun Melsungen AG
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B Braun Melsungen AG
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M39/00Tubes, tube connectors, tube couplings, valves, access sites or the like, specially adapted for medical use
    • A61M39/02Access sites
    • A61M39/06Haemostasis valves, i.e. gaskets sealing around a needle, catheter or the like, closing on removal thereof
    • A61M39/0613Haemostasis valves, i.e. gaskets sealing around a needle, catheter or the like, closing on removal thereof with means for adjusting the seal opening or pressure

Description

  • Einführungsvorrichtung zum Einbringen langgestreckter
  • Gegenstände in ein Blutgefäß Die Erfindung betrifft eine Einführungsvorrichtung zum Einbringen langgestreckter Gegenstände in ein Blutgefäß mit einem Gehäusekörper, der einen längslaufenden durchgehenden, mit einem Kapillarschlauch oder einer Kanüle verbindbaren Kanal aufweist und mit einem in dem Gehäusekörper angeordneten Dichtungselement, das aus einem gummielastischen Jlohlkörper besteht, dessen eines Ende offen ist und dessen anderes patientenseitiges Ende mit einer selbstschließenden Öffnung versehen ist.
  • hersteller medizinischer Instrumente sind ständig bestrebt, die vorhandenen Gerätschaften mit dem Ziel zu verbessern, Sinweginstrumente zu entwickeln, die einfacher und leicht zu benutzen sein sollen und dem Patienten eine gnbßere Sicherheit bieten. Die Be- mühungen konzentrieren sich auf einige spezielle Bereiche,etwa auf die Aufreclaterhaltung des dichten Abschlusses eines Katheters oder einer Sonde nach dem Herausnehmen der zum Einlegen dienenden Kanüle. Es gibt verschiedene Produkte die mit unterschiedlichen Mechanismen einen dichten Abschluß gewährleisten sollen.
  • Es ist bekannt, eine Einführungsvorrichtung mit einem Dichtungselement in Form einer Scheibe auszustatten, die einen Y-förmigen Einschnitt aufweist und deren Rand axial eingeklemmt gehalten ist (US-PS 4 000 739). Ein langgestrackter Gegenstand, z.B.
  • ein Katheter, wird unter Aufspreizung des Dichtungselementes durch den Y-förmigen Einschnitt hindurch.-geschoben. Aus geometrischen Gründen können die durch den Y-Einschnitt gebildeten dreieckigen Lappen, deren Spitzen sich an dem Katheter abbiegen, den Umfang des Katheters nicht vollständig abdichtend bedecken, so daß an den Spitzen des incnittes Undichtigkeiten entstehen. Darüberhinaus nimmt eine Dichtungsscheibe, die durch Schlitze in dreieckig Lappen unterteilt ist, nach einer Aufbiegung der Lappen nicht mehr genau ihren ursprünglichen Zustand an, bei dem die Schlitze wieder vollständig geschlossen wären. Bei der Zurückbewegung in die ebene Ausgangslage behindern sich die Lappen gegenseitig. Die Rückstellkraft eines gummielastischen Materials reicht nicht aus, um diese Widerstände zu überwinden und einen dichten Verschluß des Kanals in dem Geliäusekörper iierbeizuführen.
  • Bei einer bekannten Infusionskanüle für intravenöse Infusionen (DE-GM 71 29 912) ist in dem Gehäusekörper eine von dem Anschliff der Kanüle durchstechbare Dichtungsmembran angeordnet. Diese umschließt die Kanüle auf ihrem Umfang und verhindert das Eindringen von Luft in das punktierte Blutgefäß.
  • Beim Durchstechen der Dichtungsmembran besteht die Gefahr, daß Partikel des Membranmaterials in die Blutbahn gelangen. Außerdem wird die Dichtungsmembran bei eingeführter Kanüle stets über den Hookeschen Bereich hinaus überdehnt und dies hat zur Folge, daß sie sich nach llerausziehen der Kanüle nicht mehr vollständig zurückstellen kann, da das Material ermüdet ist.
  • Schließlich ist eine Vorrichtung zum Punktieren von Blutgefäßen bekannt (DE-OS 26 45 52.0),. die einen Gehäusekörper aufweist, dessen patientenseitiges Ende ein in das zu punktierende Blutgefäß einführbares Mundstück trägt. In einem längslaufenden durchgehenden Kanal des Gehäusekörpers befindet-sich ein Dichtungselement, das im Anschluß an eine rohrförmige Manschette ein zum Patienten weisendes, frei in den Gehäusekörper hinein axial vorstehendes schnabelförmiges Mundstück in Form eines flachgelegten Schlauclwabschnitts aufweist. Das Dichtungselement soll den Kanal verschließen und im Falle des Einschiebens einer Kanüle in den Kanal soll das Mundstück sich an die Kanülenwand anlegen. Hierbei ist eine sichere Abdichtung nur schwer zu erreichen, weil das flache Mundstück wegen seiner Schnabelform die Kanüle nicht an allen Stellen ihres Umfanges gleicmtißig umschließt. Auch bei nicht eingeschobener Kanüle ist die Abdichtwirkung des Dichtungselementes unzuverlässig, weil bereits geringfügige Unebenheiten der Dichtlip;>en des schnabelförmigen Mundstückes ihre gegenseitige Anlage behindern, so daß Durchlässe entstehen. Ferner besteht auch hierbei die Gefahr, daß die Kanüle beim Hindurchtritt durch das schnabelförmige Mundstück Partikel abschabt, die in die Blutbahn mitgenommen werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einführungsvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß das Dichtungselement ermüdungsfrei ist und den Kanal des Gehäusekörpers sowohl bei eingeführtem Gegenstand als auch ohne einen solchen Gegenstand zuverlässig abdichtet.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der gummielastische Hohlkörper als Zylinder gestaltet ist, dessen patientenseitiges Ende einen Boden aufweist, in dem mindestens ein zentraler Schlitz ausgebildet ist und daß der zylindrische Hohlkörper mittels eines in dem Gehäusekörper axial verschiebbar angeordneten Verstellelementes wenigstens im Bereich seines Bodens radial zusammendrückbar ist.
  • Auf diese Weise wird eine funktionstüchtige Katheterschleuse geschaffen, deren Effekt darauf beruht, daß das Dichtungselement nach der Montage ohne aufgeprägte äußere Spannung in den Gehäusekörper eingesetzt ist und erst bei der Benutzung durch den Anwender durch einfache Betätigung des Verstellelementes die zur Ausübung der Dichtungsfunktion erforderliche Vorspannung erhält. Der Innenraum des Gehäusekörpers und der gummielastische Zylinder sind so aufeinander abgestimmt, daß bis zur Benutzung der Einführungsvorriciitung der becherförmige liohlkörper im wesentlichen spannungsfrei in dem Gehäusekörper untergebracht ist und keinen Ermüdungseinflüssen unterliegt,.die die gummielastischen Eigenschaften des Materials beeinträchtigen könnten.
  • Außerdem hat diese Vorspannungslosigkeit des Dichtungselementes den Vorteil, daß der scharfe Schliff der Kanüle bei Hindurchschieben durch den Schlitz im schlaff nachgiebigen Boden des zylindrischen llohlkörpers keine Materialpartikel al)schaben kann. Erst nachdem die Kanüle den Durchluß des Dichtungselenlentes passiert hat erfolgt die radial Zusammenpressung des gummielastischen Körpers zu seiner Vorspannung.
  • Zur Benutzung wird mit Hilfe des Verstellelementes wenigstens der Bereich des Bodens des Zylinders radial zusammengedrückt und die Dichtflächen an dem mindestens einen Schlitz im Boden des Zylinders legen sich gegen eine Kanüle, einen Katheter, eine Sonde o.dgl., die durch den Kanal dos Gehäusekörpers hindurchgesteckt ist, wobei das Verstellelement auf den Zylinder und insbesondere seinen Boden eine radiale Anpreßkraft ausübt, die in Verbindung mit der Eigenelastizität-des Materials des Zylinders eine hervorragende Abdichtung# zur Folge hat. Aufgrund der Unterstützung der Eigenelastizität des Materials durch das Verstellelement kann eine Uberdehnung des Dichtungselementes unter dem Einfluß tl Kanüle nicht stattfinden und nach Herauszichen der Kanüle aus der Vorrichtung schließt sich das Dichtungselement zuverlässig.
  • Die Vorrichtung kann mit geringem Kostenaufwand und in einfacher Weise hergestellt werden.
  • Vorteilhafterweisc ist der Boden als flache Scheibe mit gleichmäßiger Stärke ausgebildet, die zu der Wand des zylindrischen Hohlkörpers rechtwinklig verläuft.
  • Der zentrale Schlitz kann als ein gerader Schlitz oder als Mehrfachschlitzung gestaltet sein.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Verstellelement eine steife zylindrische Hülse, die in einer ersten Raststellung das patientenferne Ende des zylindrischen Jlohlkörpers umgreift und in einer zweiten Raststellung im wesentlichen vollständig über den zylindrischen hohlkörper geschoben ist. In uhverformtem Zustand entspricht der Außendurchmesser des zylindrischen Hohlkörpers etwa dem Außendurchmc-sser der Hülse und in verformten Zustand wird er von der übergeschobenen Hülse radial nach innen gedrückt. In diesem Zustand befindet sich die Hülse zwischen der Innenfläche des Gehäusekörpers und der Außenfläche des zylindrischen Hohlkörpers und die Innenfläche der Wand des zylindrischen liohlkörpers liegt geqen den in diesem befindlichen langgestreckten Gegenstand an.
  • Der Kanal des Gehäusekörpers ist im Bereich einer Anlagefläche für den Boden des zylindrischen Hohlkörpers mit einer kegelförmigen Aussparung zur Aufnahme eines Teiles des von dem langgestreckten Gegenstand verformten Bodens versehen. Diese ringförmige Aussparung ermöglicht ein Ausweichen der Dichtflächen an den Schlitzrändern des Bodens des zylindrischen Hohlkörpers bei Anpressung gegen eine Kanüle o.dgl., so daß für die Abdichtwirkung schädliche Deformationen der Dichtflächen verhindert werden. Der radial zusammengedrückte Boden des zylindrischen Hohlkörpers nimmt Kegelform an und die Dichtflächen umschließen mit vergrößerter Anlagefläche den langgestreckten Gegenstand.
  • Die Hülse weist eine Querwand auf, die mit einem zentralen Loch zum Durchlassen des langgestreckten Gegenstandes versehen ist und von der Querwand geht ein zur Hülse entgegengesetzt gerichteter Hülsenteil zur Aufnahme eines Kanülenansatzes aus, der in der ersten Raststellung über den Gehäusekörper nach außen vorsteht. In der zweiten Raststellung schließt der Rand des Hülsenteiles mit dem Rand des Gehäusekörpers bündig ab, so daß die Einführungsvorrichtung von überständen frei ist, die bei der Einführung eines Katheters, einer Sonde o.dgl., störend sein könnten.
  • Bei der Montage der Einführungsvorrichtung, die vorteilhafterweise bei einem Kurzkatheteransatz mit einer zu dessen Längsachse quergerichteten Griffplatte realisiert sein kann, wird das Dichtungselement in eine zylindrische Erweiterung des Kanals des Katheteransatzes so eingesetzt, daß sein Boden gegen eine angepaßte Anlagefläche in der zylindrischen Erweiterung anliegt und die Wand des zylindrischen Hohlkörpers sich an der Wand dieser Erweitcrul1( abstützt. Sodann wird die Hülse in ihre erste Raststellung geschoben, in der sie den patientenfernen Raii<l des zylindrischen Hohlkörpers umgreift. Nun wird eine Punktionskanüle in die Ein- führungsvorrichtung hineingeschoben bis der Kanülenansatz in den nach außen gerichteten Hülsenteil eingreift.
  • In diesem Zustand steht die Spitze der Kanüle nicht über das Ende eines mit dem Katheteransatz verbundenen Kapillarschlauches vor.
  • Zur Benutzung dieses Punktionsbesteckes werden die Griff-platte des Katheteransatzes sowie eine Griffplatte an dem Kanülenansatz gegeneinandergedrückt, so daß die Hülse in den Katheteransatz hineingeschoben wird und ihre zweite Raststellung einnimmt. In dieser Stellung setzt die Hülse den gummielastischen zylindrischen Hohlkörper über seine ganze Länge unter mechanische Vorspannung und die Spitze der Kanüle wird aus dem Kapillarschlauch herausgeführt. Nach erfolgter Punktion und Herausziehen der Kanüle schließt sich der Boden des zylindrischen Hohlkörpers und der Kanal des Katheteransatzes wird verschlossen, so daß kein Blut austreten kann. Es können jetzt medizinischi Sonden und Katheter in den Patienten eingeführt werden. Unter dem leichten Andruck eines solchen langgestreckten Gegenstandes verformt sich der Boden des zylindrischen Hohlkörpers in axialer Richtung, der Schlitz öffnet sich zum Durchlaß des Gegenstandes und umschließt ihn während der gesamten Dauer seiner Einführung abdichtend. Es kann kein Blut durch die Einführungsvorrichtung nach außen fließen.
  • Es werden Blutverluste vermieden und Kontaminationen verhindert.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Figuren ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt einer unbenutzten Einführungsvorrichtung mit eingesetzter Kanüle, Fig. 2 einen Längsschnitt der Einführungsvorrichtung mit in Punktionsstellung befindlicher Kanüle, Fig. 3 einen Läncjsschnitt der Einführungsvorrichtung mit vorzuschiebendem Katheter, und Fig. 4 einen Längsschnitt der Einführungsvorrichtung ohne langgestreckten Geqenstand.
  • Bei dem gewählten Beispiel bildet ein Kurzkatheteransatz mit einer zu seiner Längsachse quergerichteten Griffplatte 2 einen Gehäusekörper 1, der einen längslaufenden durchgehenden Kanal aufweist und mit dessen patientenseitigem Ende ein Kapillarschlauch 3 fest verbunden ist. Der Kanal in dem Gehäusekörper 1# hat e-ine zylindrische Erweiterung 4, die an einem Ende eine ringförmige Anlagefläche 5 mit einer zentralen kegelförmigen Aussparung 6 aufwei:;t und die am anderen Ende offen ist.
  • In der zylindrischen Erweiterung 4 des Gehäusekörpers 1 befindet sich ein becherförmiger liohlkörper 7 aus gummielastischem Material, der eine Wand 8 und einen zu dieser rechtwinkligen Boden 9 aufweist. Der Boden 9 ist mittels eines li:inschnittes 10 (Fig. 4) geschlitzt.
  • Der Hohlkörper 7 ist so bemessen, daß er schlüssig in die zylindrische Erweiterung 4 paßt, so daß Wand 8 und Boden 9 gegen die entsprechenden Wandteile der Erweiterung 4 anliegen. Der Boden 9 ist eine flache Scheibe, deren Stärke gleichmäßig ist oder gegen die Mitte des Bodens hin abnimmt.
  • Weiterer Bestandteil der Einführungsvorrichtung ist eine zylindrische Hülse 10 aus steifem Material, deren Lange im wesentlichen der Länge des Hohlkörpers entspricht. Die Innenkante 11 des patientenseitigen Randes der Hülse 10 ist leicht abgerundet. Das andere Ende der Hülse 10 ist mit einer Querwand 12 versehen, die ein zentrales kreisförmiges Loch 13 aufweist. Von der Querwand #12 geht entgegengesetzt zur Hülse 10 ein Hülsenteil 14 aus. Während der Innenraum 10a der Hülse 10 zylindrisch ist, verläuft der Innenraum 14a des Jülsenteiles 14 konisch, das heißt, er erweitert sich etwas nach außen. Im Bereich der Querwand 12 und am äußeren Rand des Hülsenteiles 14 ist auf dem Umfang dieser Teile je eine Ringwulst 15 bzw. 16 ausgebildet. Diese Ringwulste 15 und 16 dienen als Rastelemente, die mit Ringnuten 17, 18 an der Innenfläche der zylindrischen Erweiterung 4 des Gehäusekörpers 1 in Eingriff bringbar sind.
  • Die Einführungsvorrichtung wird herstellerseitig wie in Fig. 1 gezeigt, vorbereitet. Der Rand der Hülse 10 umgreift den patientenfernen Rand des Hohlkörpers 7 und drückt ihn radial nach innen. In diesem Zustand befindet sich die Hülse 10 in einer ersten Raststellung, in der die Ringwulst 15 in die Ringnut 18- eingreift.
  • In die konische Erweiterung 14a des Hülsenteiles 14 ist ein Ansatz 19 einer Kanüle 20 eingesetzt, die durch den Kanal des Gehäusekörpers und den Schlitz 10 im.
  • Boden 9 des zylindrischen Hohlkörpers 7 hindurch in den Kapillarschlauch 3 ragt.Der Schliff 21 der Kanüle 20 steht über die Spitze des Kapillarschlauches 3 nicht vor. Der Kanülenansatz 19 ist mit einer Griffplatte 22 ausgestattet, die zur Längsachse des Kanülenansatzes quergerichtet ist. Um eine Verdrehung der Kanüle 20 gegenüber dem Gehäusekörper 1 zu verhindern, ist im Gehäusekörper 1, an der Hülse 10 und am Einsteckende des Kanülenansatz>s 19 jeweils eine axial verlaufende Nut bzw. eine in diese eingreifende Profilierung angebracht. Diese Teile sind der Deutlichkeit halber nicht gezeichnet.
  • Bei dem in Fig. 1 gezeigten Punktionsbestack weitet. die Kanüle 20 den Schlitz 10 im Boden 9 des Hohlkörpers 7 auf, wobei jedoch das gummielastische Material nicht überdehnt wird, weil es nicht unter Vorspannung steht und sich praktisch ohne Verformungskräfte radial- nach außen schieben läßt.
  • Will nun der Anwender das Punktionsbesteck benutzen, so drückt er die beiden Griffplatten 2 und 22 ge#geneinander und schiebt dabei die Hülse 10 soweit über den llohlkörper 7, bis ihr Rand gegen die Anlagefläche 5 der Erweiterung 4 anstößt (Fig. 2). In diesem Zustand nimmt die Hülse 10 ihre zweite Raststellung ein, in der die Ringwulst 16 in die Ringnut 18. und die Ringwulst 15 in die Ringnut 17 eingreifen. Der Hohlkörper 7 wird über seine ganze Länge radial zusammengedrückt und es werden die Begrenzungsflächen des Schlitzes 10 fest gegen den Umfang der Kanüle 20 gepreßt, wobei eine Verformung des Bodens 9 in Richtung der Aussparung 6 eintritt Die Spitze 21 der Kanüle 20 steht bei vollständig in den Gcnl1äusekörE)cr 1 eingeschobener Hülse 10 mit Elülsenteil 14 etwas über den Kapillarschlauch 3 vor und es kann mit dem Punktionsbesteck punktiert werden.
  • Nach der Punktion eines Blutgefeißes wird die Kanüle 20 aus dem Kapillarschlauch 3 und dem Gehäusekörper 1 zurückgezogen. Sobald der Boden 9 des Hohlkörpers 7 von der Kanüle 20 freikommt, nimmt er die in Fig 4 gezeigte Verschlußstellung an, in der die Ränder des Schlitzes 10 dicht gegeneinandergepreßt werden und einen sicheren Verschluß gegen den Austritt von Blut aus dem Blutgefäß bilden.
  • Unter dem leichten Andruck eines Katheters 23 (Fig. 3), einer Sonde o.dql. öffnet sich der Schlitz 10 im Boden 9 wieder, so daß der Katheter 23 durch die Vorrichtuncj hindurchgesteckt werden kann. Dabei werden die Ränder des Schlitzes 10 gegen den Katheter 23 radial angedrückt und umschließen ihn abdichtend. Das ermüdungsfreie Material des Bodens 9 ermöglicht ein mehrmaliges öffnen und Schließen des Schlitzes 10 bei stets gleichbleibender Abdichtwirkung.

Claims (7)

  1. Ansprüche 1. Einführungsvorrichtung zum Einbringen langgestreckter Gegenstände in ein Blutgefäß mit einem Gehäusekörper, der einen längslaufenden durchgehenden, mit einem Kapillarschlauch oder einer Kanüle verbindbaren Kanal aufweist und mit einem in dem Gehäusekörper angeorclneten Dichtungselement, das aus einem gummielastisclaen Hohlkörper besteht, dessen eines Ende offen ist und dessen anderes patientenseitiges Ende mit einer selbstschließenden öffnung versehen ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der gummielastische Hohlkörper (7) als Zylinder gestaltet ist, dessen patientenseitiges Ende einen Boden (9) aufweist, in dem mindestens ein zentraler Schlitz (10) ausgebildet ist und daß der zylindrische Hohlkörper (7) mittels eines in dem Gehausekörper (1) axial verschiebbar angeordneten Verstellelementes wenigstens im Bereich seines Bodens (9) radial zusammendrückbar ist.
  2. 2. Einführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Hohlkörper (7) Becherform aufweist, und daß der Boden (9) als flache Scheibe ausgebildet ist, die zu der Hohlkörperwand (8) im wesentlichen rechtwinklig verläuft.
  3. 3. Einführungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal des Gehäusekörpers (1) im Bereich einer Auflagefläche (5) für den Boden (9) des zylindrischen Flohlkörpers (7) mit einer kegelförmigen Aussparung (6) zur Aufnahme eines Teiles des von dem langgestreckten Gegenstand (20;23) verformten Bodens (9) versehen ist.
  4. 4. Einführungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellelement eine steife zylindrische Hülse (10) ist, die in einer ersten Raststellung das patientenferne Ende des zylindrischen Hohlkörpers (7) umgreift und in einer zweiten Raststellung im wesentlichen vollständig über den zylindrischen Hohlkörper (7) geschoben ist.
  5. 5. Einführungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurc#h gekennzeichnet, daß die Hülse (7) eine Querwand (12) aufweist, die mit einem zentralen Loch (13) zum Durchlaß des langgestreckten Gegenstandes (20;23) versehen ist, daß von der Querwand (12) ein zur Hülse (10) entgegengesetzter Hülsenteil (14) zur Aufnahme eines Kanülenansatzes (19) ausgeht, und. daß in der ersten Raststellung der Hülsenteil (7) über den Gehäusekörper (1) nach außen vorsteht
  6. 6. Einführungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Hülse (7) an ihrer Außenfläche Rastelemente (15,16) aufweist, die mit Rastelementen (17,18) an der Innenfläche des Gehäusekörpers (1) zusammengreifun.
  7. 7. Einführungsvorrichtunc3 nach einem der Asprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusekörper (1) als Kurz-Katheterinsatz niit einer zu dessen Längsachse quergerichteten Griffplatte (2) ausgebildet ist.
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