DE3119258A1 - Verriegelungssystem, insbesondere fuer gepaeckstuecke - Google Patents
Verriegelungssystem, insbesondere fuer gepaeckstueckeInfo
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Description
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OIPL.-ING. K. FDCHSLE · OR. RER. NAT. B. HANSEN
ARABELLASTRASSE 4 · D-8000 MD NCH EN 81 · TELEFON (089) 911087 · TELEX 05-29619 (PATHE)
34 898 p/hl
Kidde, Inc.,
Clifton N.J. / USA
Clifton N.J. / USA
Verriegelungssystem, insbesondere für Gepäckstücke
Die Erfindung bezieht sich auf Verriegelungssysteme, insbesondere
für die Verwendung bei Behältnissen, wie Gepäckstücken oder dgl., welche Abschnitte umfassen, die
lösbar miteinander verbunden sind, beispielsweise einen Körperabschnitt und einen angelenkten Deckelabschnitt.
Für derartige Gepäckstücke, wie. Aktenkoffer und dgl. ist es bekannt, den Körper- und Deckelabschnitt in Form von
gegossenen Schalen aus Kunststoff herzustellen und Verriegelungsmittel vorzusehen, um die beiden Abschnitte
in Form einer Konsolenanordnung, die an einer Vorderwand eines der beiden Kofferabschnitte, gewöhnlich dem Bodenabschnitt,
angeordnet sind, miteinander zu-verbinden.
Die Konsole kann beispielsweise ein zentrales Handgriffbefestigungsgebilde
umfassen, einen Verriegelungsmechanismus an jeder Seite dieses Handgriffgebildes zum Zusammenwirken
mit komplementären Haspen oder dgl. am anderen Kofferabschnitt und eine gewisse Form von Betätigungsmitteln
und Verriegelungsmitteln für den Verriegelungsmechanismus.
- ίο -
Eine Form einer derartigen Konsolenanordnung ist beispielsweise in der US-Patentschrift 3 961 505 dargestellt
und beschrieben.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine neue Form
eines Verriegelungssystem zu schaffen, welches für die Verwendung an einer Verriegelungskonsole für ein Gepäckstück
geeignet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich in erster Linie aus den beigefügten Patentansprüchen.
Dabei schafft die Erfindung ein Verriegelungssystem der genannten Art, welches eine zentrale schwenkbare Verriegelungsanordnung
umfaßt, welche vorzugsweise ein Permutationsschloß aufnimmt. Diese Verriegelungsanordnung wird
verwendet, um ein Paar von Riegelteilen an entgegengesetzten Seiten zu betätigen. Diese Riegelteile sind geeignet,
die jeweiligen Abschnitte des Gepäckstückes miteinander lösbar zu verbinden.
Die Erfindung umfaßt somit eine neue Form einer Schwenkriegelanordnung,
die ein Permutationsschloß aufnimmt.
Weiterhin wird eine Schwenkriegelanordnung geschaffen, die umfaßt: ein Körperteil, ein längliches Riegelteil,
welches im Körperteil aus der verriegelten Lage in die entriegelte Lage längsbewegbar ist, und zwar mittels
eines Ziehteiles. Weiterhin umfaßt diese Verriegelungsanordnung ein Permutationsschloß mit Einstellringen und
Hülsen, welches Schloß mit dem Riegelteil zusammenwirkt,
um eine Längsbewegung desselben nur dann zu erlauben, wenn das Schloß auf das Einstellgeheimnis eingestellt
ist.
Außerdem wird ein Koffer aus gegossenen Schalen und mit einer Verriegelungskonsole vorgesehen, bei dem die jeweiligen
Kofferabschnitte mit integriert gegossenen inneren Formationen jeweils an den Vorderwandabschnitten
derselben versehen sind. Diese Formationen werden lösbar durch Schieberiegelteile der Konsole ergriffen, um die
Abschnitte lösbar miteinander zu verbinden..
Der aus gegossenen Schalen hergestellte Koffer hat im wesentlichen
identische und austauschbare Abschnitte (Körper- und Deckelabschnitt), so daß die Verriegelungskonsole auf
irgendeinem der Abschnitte auf umgekehrte Weise befestigt werden kann.
Der erfindungsgemäße Koffer kann durch die Duplikation der jeweiligen Kofferabschnitte wirtschaftlich hergestellt
werden.
Im Zusammenhang mit den vorstehenden Ausführungen schafft die Erfindung ein Verriegelungssystem, welches auf einer
Schwenkverriegelungsanordnung mit einem Körperteil basiert, welches an einem gehäuseartigen Gebilde für ein schwenkbares
Anheben und Absenken angebracht ist. Mit dem Körperteil ist ein längsbewegliches Riegelteil assoziiert,
und zwar für das Zusammenwirken mit einer auf dem gehäuseartigen Gebilde festgelegten Haspe. Das Riegelteil ist
mit einem Verriegelungsabschnitt versehen, welcher von einem Ende des Körperteils vorsteht. An dem anderen Ende
des Körperteils befindet sich ein Ziehteil für die Bewegung des Riegelteils zwischen der verriegelten und entriegelten
Lage relativ zur Haspe. Das Riegelteil kann bevorzugt die Form einer Achse haben, die die Hülsen und
Einstellringe eines Permutationsschlosses trägt, wobei die Einstellringe für die Betätigung durch geeignete,im
Körperteil befindliche öffnungen zugang!ich sind, so daß
das Ziehteil-nur die Längsbewegung des Riegelteils von
der verriegelten in die entriegelte Lage bewirken kann, wenn die Einstellringe auf das Einstellgeheimnis eingestellt
sind. Das Riegelteil steht in Übereinstimmung mit einem anderen Aspekt der Erfindung mit dem Ziehteil in
einer Leerbewegungsverbindung, so daß eine unabhängige Bewegung des Riegelteils für die Veränderung des Einstellgeheimnisses
möglich ist.
Bei der Anwendung eines Konsolentyp-Verriegelungssystems für die Anbringung auf der Vorderwand eines Abschnittes
eines Gepäckstückes kann die Schwenkriegelanordnung der im vorstehenden Absatz beschriebenen Art im mittigen Handgriff
gebilde des Gepäckstücks untergebracht sein, wobei das Riegelteil eine Haspenfläche am Handgriffgebilde
erfaßt. Die Riegelanordnung kann mit einer darunterliegenden seitlich beweglichen Stange assoziiert sein. Die entgegengesetzten
Enden dieser Stange bilden Schieberiegel, die geeignet sind, in oder außer Eingriff mit Aufnahmerippen
und dgl. zu gelangen, die auf den jeweiligen Abschnitten des Gepäckstücks angebracht sind, und zwar für das lösbare
Verbinden und das Trennen der Abschnitte, wenn die Schwenkriegelanordnung abgesenkt bzw. angehoben wird. Im Zusammenhang
mit dieser Anordnung kann auf geeignete Weise die Stange federvorbelastet sein, um die Verriegelungsanordnung
von der Ebene der Konsole nach außen zu drücken, und zwar durch eine Längsbewegung und einen Schwenkarm,
wenn das Riegelteil durch das Ziehteil gelöst wird. Diese
Bewegung löst dadurch die Schieberiegel an den entgegengesetzten Enden der Stange vom Eingriff mit den jeweiligen
Aufnahmerippen, wodurch das öffnen des Gepäckstücks erlaubt
wird.
Ein Koffer aus gegossenen Schalen, geeignet für das Zusammensetzen mit einem Verriegelungssystem der vorbe-
schriebenen Art kann auf geeignete Weise integriert gegossene Formationen an den jeweiligen Abschnitten aufweisen,
die die vorgenannten Rippen und dgl. zum Aufnehmen der Schieberiegel bilden. Die jeweiligen Abschnitte können
weiterhin identische Gußstücke sein, wodurch die Herstellungskosten wirtschaftlich gestaltet werden.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in
den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht mit der Darstellung eines getrennten Körperabschnitts und Deckelabschnitts
einer gegossenen Aktentasche oder- dgl. mit einem Konsolentyp-Verriegelungssystem an der Vorderwand
des Körperabschnitts,
Fig. 2 eine Schnittansicht der Vorderwand des Körperabschnitts eines Koffers entlang der Linie 2-2
der Fig. 1 mit der Darstellung einer zentralen Schwenkriegelanordnu-ng in strichpunktierten
.... — Linien in der angehobenen Stellung,
Fig. 3 eine Schnittansicht eines Teils des Koffers entlang der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 eine perspektivische explodierte Barstellung von -Teilen der Verriegelungsanordnung,
Fig. 5 eine teilweise weggebrochene Draufsicht mit der Darstellung von Einzelheiten der Verriegelungsanordnung
,
Fig. 6 eine Schnittansicht der Verriegelungsanordnung entlang der Linie 6-6 der Fig. 5,
Fig. 7 eine Schnittansicht der Verriegelungsanordnung entlang der Linie 7-7 in Fig. 5,
Fig. 8 eine Schnittansicht der Verriegelungsanordnung entlang der Linie 8-8 in Fig. 5,
Fig. 9 eine Schnittansicht eines Teils der Verriegelungsanordnung entlang der Linie 9-9 der Fig. 6,
Fig. 10 eine Stirnansicht eines Einstellringes eines Permutationsschlosses, welcher bei der Verriegelungs·
anordnung verwendet wird,
Fig. 11a und 11b eine Stirnansicht bzw. eine Draufsicht
auf eine bei einem Permutationsschloß verwendeten Hülse,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht einer Einstellringfeder
für das Permutationsschloß,
Fig. 13a und 13b eine Draufsicht bzw. eine Bodenansicht
eines Körperteiles der Verriegelungsanordnung,
Fig. 14 eine perspektivische Ansicht eines bei der Verriegelungsanordnung
verwendeten Rahmens,
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht des Vorderteils des Körperabschnittes des Koffers gemäß Fig. 1 vor
der Anbringung des Konsolenverriegelungssystems und
Pig. 16 eine explodierte perspektivische Ansicht mit der Darstellung von Teilen der Verriegelungsanordnung.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 1, 2, 3 und 15 umfaßt
ein in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführüngsform
der Erfindung konstruierter Aktenkoffer oder dgl. ein Paar von identischen Schalen, welche aus herkömmlichem
synthetischem Material hergestellt sind. Eine der Schalen bildet einen Körperabschnitt 10 des Koffers und die andere
Schale bildet einen angelenkten Deckelabschnitt 12.
Jeder der Abschnitte 10 und 12 ist mit einer Vorderwand versehen. Diese Vorderwand weist einen Ausschnitt 18 auf,
welcher hinsichtlich der vertikalen Mittellinie der jeweiligen Wand zentralisiert ist. Außerdem weist die Vorderwand
20 an entgegengesetzten Seiten des Ausschnittes integrierte Formgebungen 14a, 14b und 16a, 16b auf, welche die Valancen
der jeweiligen Abschnitte bilden. Weiterhin sind die Profile der Formgebungen 14a und 14b komplementär zu den Profilen
der Formgebungen 16a und 16b (siehe Fig. 3 und 15), so
daß die beiden Abschnitte austauschbar sind und exakt aufeinander passen. Zusätzlich sind zwischen den Formgebungen
14a und 14b und zwischen den Formgebungen 16a und 16b öffnungen 15 ausgebildet, welche von den Kopfabschnitten
14a1, 14b1, 16a1 und 16b1 der jeweiligen Formgebungen
begrenzt sind. Diese Kopfabschnitte bilden Verriegelungsformationen, wie dies noch beschrieben wird.
Einer der Abschnitte 10 und 12, in diesem Fall der Körperabschnitt
10, ist mit einer Verriegelungskonsole versehen,
die an der entsprechenden Vorderwand 20 durch Befestigungsmittel, wie beispielsweise Schrauben, Nieten oder dgl.
angebracht ist. Diese sind mit den Bezugszeichen 30, 32, 34 und 36 versehen. Die Verriegelungskonsole umfaßt
ein Handgriffgebilde 26, welches in einer öffnung 18 des Körperabschnittes eingesetzt ist und an dem ein herkömmlicher
Schwenkhandgriff 28 angebracht ist, eine mit dem Handgriffgebilde
assoziierte zentrale Verriegelungsanordnung 63, wobei das Handgriffgebilde ein Gehäuse für die Verriegelungsanordnung
bildet, eine längliche, kanalförmige Grundplatte 46 und eine längliche, längsbewegbare Stange
44, welche in Verbindung mit der Verriegelungsanordnung zum Verriegeln oder Entriegeln der Kofferabschnitte mittels
von Schieberiegeln 40, 4 2 an entgegengesetzten Enden der Stange (siehe Fig. 1, 2, 3 und 4) betrieben
wird. Der Handgriff 28 ist durch herkömmliche Handgriffdrähte
29 (nur einer ist in den Zeichnungen dargestellt) an dem Handgriffgebilde angebracht. Diese Drähte 29
werden in öffnungen 31 an entgegengesetzten Enden des Handgriffgebildes eingesetzt und durch Beilagscheiben
33 am Ort gehalten (siehe Fig. 5 und 6).
Die Grundplatte 46 ist von hinten an die Vorderwand 20 des Bodenabschnitts 10 mittels Befestigungsmitteln 30,
36 angebracht. Das Handgriffgebilde 26 ist durch Befestigungsmittel
32, 34 an der Grundplatte und weiterhin durch zusätzliche Befestigungsmittel 48, 50 an der Vorderwand
20 befestigt.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 4 sind die Riegel 40, 4 2 als erhabene Vorsprünge der zentralen Wandabschnitte
41 der Stange 44 ausgebildet und haben nach außen weggebogene Einführabschnitte 4 0a und 42a.Die Stange 44 ist
in der Grundplatte 46 unter Steuerung der Verriegelungsanordnung 38 auf eine noch zu beschriebende Weise zwischen
einer unverriegelten Lage, in der die Riegel 4 0 und 4 2 in den ausgerichteten öffnungen 15 der Kofferabschnitte 10
bzw. 12 liegen und einer verriegelten Lage, in der die Riegel 4 0 und 4 2 den rechten Satz von Kopfabschnitten der
jeweiligen Formgebungen 14 und 16 längsverschieblich bilden. Bemerkenswerterweise ergreift der Riegel 4 2 die
Kopfabschnitte 14a1 des Kopfabschnitts 10 und den Kopfabschnitt
16b' des Kopfabschnitts 12 zwischen sich
während der Riegel 4 0 zwischen sich den Köpfabschnitt
16a1 des Kopfabschnitts 10 und den Kopfabschnitt 14b1
des Kopfabschnitts 12 ergreift. In der.um/erriegelten
Stellung mit jLn den öffnungen 15 liegenden Riegeln 40
und 4 2 geben die Wandabschnitte 41 der Stange 44 die jeweiligen Kopfabschnitte der Formgebungen 14 und 16 frei
und erlauben so das öffnen und Schließen des Koffers. Wie noch beschrieben wird, kann die Verriegelungsanordnung
38, wenn der Koffer geschlossen wird, niedergedrückt werden (Fig. 2), um die.Stange 44 nach rechts zu bewegen,
so daß die Riegel 40, 42 sich von den öffnungen 15 in eingreifende Anlage mit dem zuvor genannten rechten Satz
von Kopfabschnitten bewegen. Wenn dagegen die Verriegelungsanordnung
38 für eine Bewegung nach oben gelöst wird, bewegen sich die Riegel 40, 4 2 in die öffnungen 15 nach
links. Alternativ kann die Konsole-umgekefirt auf der
entgegengesetzten Seite im Kofferabschnitt 10 montiert
werden, so daß die Stange 44 sich entsprechend der Darstellung in Fig. 1 und 2 nach links bewegt, wenn die Verriegelungsanordnung
38 niedergedrückt wird und umgekehrt, und zwar unter Verwendung des linken Satzes von Kopfabschnitten
14a1, 14b', 16a', 16b1 (wie in FjLg. 1 und
2 dargestellt), um mit den Riegeln 42 und 40 zu kooperieren, eher als der rechte Satz, wie zuvor beschrieben.
Der dargestellte Koffer kann somit mit einem Abschnitt 10 oder 12 als Körperabschnitt oder angelenkter Deckel
konstruiert werden, wobei die Verriegelungskonsole in einem Abschnitt mit derselben Leichtigkeit montiert
wird. Weiterhin kann die Konsole entweder für linkshändigen oder rechtshändigen Betrieb montiert werden.
Die Konstruktion der Verriegelungsanordnung 38 und ihre Verbindung mit der Stange 44 wird nun beschrieben. Die
Verriegelungsanordnung 38 (siehe insbesondere Fig. 4, 5 und 6) umfaßt ein Körperteil 52, welches schwenkbar
in dem Handgriffgebilde durch entgegengesetzte Vorsprünge
54 im Handgriffgebilde befestigt ist. Diese Vorsprünge 54 sitzen in komplementären Ausnehmung .n 56_
des Körperteils 52. Weiterhin umfaßt die Verriegelungsanordnung 38 ein Riegelteil in Form einer Achse 58,
die innerhalb des Körperteils 52 abgestützt wird, sowie eine Handbetätigungseinrichtung, die ein an einem Ende
des Riegelteils 58 angeschlossenes Ziehteil 60 umfaßt, und ein Basisteil 82. Das andere Ende des Riegelteils
58 ist als Verriegelungsabschnitt 6 2 ausgebildet, zusammenwirkend mit einer Wand 64 des Handgriffgebildes
56, welches als Haspe für die Verriegelung dient. Das Ziehteil 6 0 wird von einer Ausnehmung 65 im Handgriffgebilde
26 aufgenommen, wo es exakt durch den Druck des Daumens oder Fingers betätigt werden kann. Die Konstruktion
der Verriegelungsanordnung ist daher so, daß das Körperteil 52 um VorSprünge 54 in Richtung auf eine
Ebene und von dieser weg verschwenkt werden kann, die die Bodenkante der Haspenwand 64 bildet.
Die Verbindung zwischen dem Ziehteil 6 0 und dem Riegelteil
58 umfaßt einen gegabelten Vorderabschnitt 61 des Ziehteils, welcher über einem abgeflachten Abschnitt 59
des Riegelteils 58 liegt (siehe Fig. 5, 6, 9 und 16), so daß das Ziehteil gegen eine Schulter auf dem Riegelteil
arbeitet, die durch das rechte Ende des abgeflachten Abschnittes gebildet wird, wobei an dem anderen Ende des
abgeflachten Abschnitts eine gleiche Schulter ausgebildet ist. Es ist festzustellen, daß der abgeflachte Abschnitt
59 so eine Leerlaufverbindung zwischen dem Ziehteil und dem Riegelteil 58 schafft, was das Riegelteil veranlaßt,
sich mit dem Ziehteil zu bewegen, wenn das Ziehteil nach rechts gezogen wird. Es erlaubt jedoch eine Bewegung des
Riegelteils nach rechts relativ zum Ziehteil. Wie weiterhin
Fig. 9 enjtnehmbar ist, hat der abgeflachte Abschnitt
59 einen abgeschrägten Abschnitt 59a, welcher eine begrenzte Kippbewegung des Riegelteils 58 im Ziehteil erlaubt,
was später noch beschrieben wird.
Die Achse 58 wird für eine Längsbewegung zwischen dem Körperteil 5 2 und dem Basisteil 82 aufgenommen. Die Teile
52 und 82 sind beispielsweise durch Nieten 53 miteinander verbunden, die integriert am Körperteil angeformt sind
(Fig. 13b) und die mit Öffnungen 83 im Basisteil (Fig. 14) zusammenwirken. Die Nieten werden entsprechend der Darstellung
in Fig. 6 mit einem gestauchten Kopf versehen. Das hintere Ende der Achse 51 und das Ziehteil 60 stützen
sich auf der hinteren Fläche 85 des Basisteils 82 ab, während das vordere Ende der Achse 58. sieh—in einem Ausschnitt
87 an__einer aufgebogenen Vorderwand 89 des Basisteils abstützt.
Das Riegelteil 58 ist in eine Riegeleingriffslage vorgespannt
(d.h. in den Zeichnungen nach links vorgespannt), und zwar durch eine erste Druckfeder 66, die. einen-Teil
des Riegelteils umgibt und zwischen einer Wandfläche 68-des Bödenteils 52 einerseits und der Hülse 70 andererseits,
getragen durch das Riegelteil 58, wirkt.(Die Hülse 70 bildet eine der Hülsen 70, 72, 74 eines Permutationsschlosses,
welches im Zusammenhang mit der zugehörigen Verriegelungsanordnung noch zu beschreiben ist.) Die
Hülse 74 steht in Anlage mit einer Schulter 90 des Riegelteils 5"8", so daß die Kraft der Feder 66 das Riegelteil
nach links drückt. Ein Zapfen 118 des Riegelteils 58 begrenzt dessen Bewegung nach links durch Anliegen an
einer Schulter 120 des Körperteils 52. In dieser Lage des Riegelteils und des Ziehteiles berührt das Ziehteil
am Bodenteil 52 angeformte Schulter 112, um zu verhindern,
daß das Ziehteil sich relativ zum Riegelteil· 58 nach links bewegt.
Bei der zuvor beschriebenen Anordnung erfolgt das Lösen der Verriegelungsanordnung aus der verriegelten Lage
(in Fig. 6 in ausgezogenen Linien dargestellt) dann, wenn das Permutationsschloß auf das "Einstellgeheimnis"
eingestellt ist durch Bewegen des Ziehteils 60 und dadurch des Riegelteils 58 nach rechts gegen den Druck der Feder
66, wodurch der Verriegelungsabschnitt 62 des Riegelteils 58 sich von der Wand 64 löst und der Riegel in die angehobene
offene Lage schwenken kann, wie dies in Strichpunkten Linien in Fig. 6 dargestellt ist.
Um eine Längsbewegung der Stange 44 in Verbindung mit den Schwenkbewegungen der Riegelanordnung 38 vorzusehen,
ist die Stange mittels eines zweigabligen, im wesentlichen U-förmigen Lenkers 76 mit der Verriegelungsanordnung verbunden.
Die entgegengesetzten Enden des Lenkers sind abgebogen und werden von öffnungen 78 und 8 0 in der Stange
aufgenommen. Das Verbindungsteil des Lenkers 76 wird von einer Ausnehmung 91 am vorderen Ende des Basisteils 82
aufgenommen. Weiterhin umfaßt die Stange 44 eine zentrale Zunge 84, welche eine zweite Druckfeder 86 aufnimmt,
die die Stange entsprechend der Darstellung in Fig. 5 und 6 nach links drückt, und zwar durch Reaktion gegen eine
Wand 88 des Handgriffgebildes (siehe Fig. 6). Die Stange 44 umfaßt weiterhin Langlöcher 85 (Fig. 4), die die
Befestigungsmittel 32 und 34 aufnehmen, während sie darüber hinaus eine Längsbewegung der Stange erlauben.
Wenn sich die Verriegelungsanordnung 38 im verriegelten Zustand befindet, wie dies in ausgezogenen Linien in
Fig. 5 und 6 dargestellt ist, wird die Stange 44 durch
3Ί 19258
die Feder 86 in die rechte Lage gedrückt und die Riegelteile 40, 42 befinden sich in Anlage mit den Kopfabschnitten
der jeweiligen Formgebungen 14 und 16, wie dies zuvor beschrieben wurde, so daß der Koffer im geschlossenen
Zustand verriegelt ist. Um dann den Koffer zu öffnen, wenn das Permutationsschloß auf das "Einstellgeheimnis"
eingestellt ist, wird das Ziehteil 60 in den Hohlraum 65 gedrückt, um das Riegelteil 58 nach rechts zu bewegen
und die Verriegelungsanordnung zu lösen. Dieser Vorgang entlastet den Druck auf die Feder 86 und die Stange 44
bewegt sich unter Wirkung der Feder 86 nach links, wodurch die Verriegelungsanordnung 38 durch die von rechts nach
links Längsbewegung nach oben gedrückt wird und zugleich ein nach oben schwenken des Lenkers 76 erfolgt. Eine Längsbewegung
der Stange 44 nach links verursacht außerdem ein Verschieben der Riegelteile 40 und 42 für eine Bewegung
außer Eingriff mit den zuvoiriseschriebenen Kopf abschnitten
der Formgebungen 14 und 16 in dem Bereich der öffnungen 15, so daß der Koffer geöffnet werden kann.
Wenn dagegen der Koffer verriegelt wird, und zwar beim Schließen des Koffers, bewirkt eine Abwärtsbewegung der
Verriegelungsanordnung 38 eine von links nach rechts
Bewegung der-S-tahge 44 über den Lenker 76 und somit ein
Zusammendrücken der Feder 86 und eine Bewegung der Riegelteile 40, 4 2 zurück in Anlage über bzw. hinter die jeweiligen
Kopfabschnitte der Formgebungen 14 und 16. Der verriegelte
Zustand der Kofferabschnitte wird aurechterhalten, wenn das Riegelteil 58 in Eingriff unter die Wand 64
einschnappt (durch den Druck der Feder 66), wodurch die Stange 44 gegen die Wirkung der Feder 86 in seiner rechten
Lage gehalten wird.
Um den Koffer gegen unerwünschtes Öffnen zu sichern, ist
das zuvor erwähnte Permutationsschloß in der Verriegelungsanordnung 38 angeordnet, um zu verhindern, daß das Riegelteil
58 durch das Ziehteil von der verriegelten Lage in die entriegelte Lage bewegt wird, ohne daß das Schloß
auf das Einstellgeheimnis eingestellt ist.
Das Permutationsschloß umfaßt einen ersten Satz von
Kombinationsverriegelungselementen in Form der zuvor erwähnten Hülsen 70, 72 und 74, die vom Riegelteil 58
zwischen der Feder 66 und der auf dem Riegelteil befindlichen Schulter 90 getragen werden, so daß die Hülsen dazu
veranlaßt werden, sich in Längsrichtung zusammen mit dem Riegelteil zu bewegen, während sie auf diesem frei drehbar
sind. Jede der Hülsen ist mit im gleichen Abstand angeordneten Umfangszähnen 92 versehen (siehe Fig. 11a),
wobei allerdings ein Zahn an jeder Hülse weggelasen ist. Die Hülsen 70-72 tragen herkömmliche Permutationsschloß-Einstellringe
94, 95, 98, die einen vollständigen Satz von PermutationsSchloßelementen bilden, die entsprechend
der Darstellung in Fig. 6, 8 und 10 jeweils einen vollständigen Satz von Innenzähnen 100, die mit den
Zähnen 92 der Hülsen kämmen. Diese Zähne 100 verlaufen entsprechend der Darstellung in Fig. 6 nur über einen Teil
der Breite jedes Einstellringes. Außerhalb ist jeder Einstellring auf bekannte Art und Weise mit einer über den
Umfang verteilten Reihe von Zahlen und dazwischen befindlichen Ausnehmungen versehen, welche mit Armen 102 einer
Einstellringfeder 104 (Fig. 12) im Eingriff stehen. Die Feder stützt sich auf dem Basisteil 82 ab, um eine exakte stufenweise
Drehung jedes Einstellringes zu ermöglichen, d.h. eine stufenlose Einstellung von Zahl zu Zahl. Ein Teil
jedes Einstellringes ragt nach außen über das Körperteil 52 durch im Körperteil befindliche Öffnungen 95, 97, 99 vor,
und zwar zur Handhabung der jeweiligen Einstellringe. Umfangsabschn-itte der Einstellringe ragen ebenso durch
ausgerichtete öffnungen 107, 109, 111, die sich im Basisteil
82 befinden. Weiterhin ist das Körperteil 52 mit nach unten vorstehenden Blockierungsformationen 105,
106, 108 versehen, die zwischen den jeweiligen Einstellringen liegen. Diese Formationen (sieh-e Fig. 8j
entsprechen in Form und Lage dem Abstand zwischen benachbarten Zähnen, zwischen denen der genannte Zahn weggelassen
wurde.
Bei der zuvor beschriebenen Anordnung können die Einstellringe und die zugehörigen Hülsen stufenweise um
das Riegelteil 58 gedreht werden, um das Schloß zwischen zwei-Stellungen zu bewegen, und zwar zwischen der Einstellung
auf das Einstellgeheimnis und der Einstellung außerhalb des Einstellgeheimnisses. Bei der Einstellung der
Einstellringe auf das Einstellgeheimnis fluchtet der durch den weggelassenen Zahn ausgebildete Raum jeder Hülse
bis 74 mit den Blockierungsformationen 105-^108, so daß das Zieh teil· 60- das Riegelteil zusammen mit den Hülsen
70-74 nach rechts bewegen kann, wodurch die Anordnung entriegelt wird. Bei allen anderen Einstellungen der Einstellringe
fluchtet jedoch ein Zahn 92 zumindest einer Hülse 70 bis 72 mit einer der Blockierungsformationen
105-108, so daß das Riegelteil tatsächlich blockiert wird und nicht zur Entriegelung der Anordnung nach rechts bewegt
werden kann. ■
Die Bewegung des Riegelteils 58 während des zuvor beschriebenen
Entriegelungsvorgangs nach rechts wird durch einen am Ziehteil befindlichen Vorsprung 110 (siehe Fig. 6)
begrenzt, welcher die Schulter 112 am Körperteil 52 be-
rührt. In der extremen Lage verbleibt der Hülsenzahn 9 2 in Eingriff mit dem Einstellring zahn 100. In dieser Lage
können die Einstellringe und die Hülsen nicht auf der Achse 58 gedreht werden, da die Blockierungsformationen
105, 106, 108 sich in dem Raum des weggelassenen :ahnes
der jeweiligen Hülse befinden.
Das Permutationsschloß umfaßt ebenso Mittel zum Verändern des Einstellgeheimnisses. Um eine Veränderung des Einstellgeheimnisses
zu bewirken, ist es notwendig, den Zahn 92 der Hülsen 70-74 außer Eingriff mit dem Zahn 100 der
Einstellringe 94-98 zu bewegen, so daß die Einstellringe relativ zu den Hülsen gedreht werden können. Dies erfolgt
durch Bewegen des Riegelteils 58 zusammen mit den Hülsen 70 bis 74 weiter nach rechts als bei der beim Entriegelungsvorgang erzielten Bewegung. An diesem Ende umfaßt das
Riegelteil 58 einen nach unten verlaufenden Zapfen 114,
welcher durch eine L-^förmige Ausnehmung 116 ragt, die im
Basisteil 8 2 ausgebildet ist. Die Spitze des Zapfens ist zugänglich, wenn sich die Riegelanordnung in der geöffneten
Stellung befindet.
Um das Einstellgeheimnis zu verändern, muß das Schloß auf das Einstellgeheimnis eingestellt sein. Dann wird das
Riegelteil 58 unabhängig vom Ziehteil mittels des Zapfens 116 nach rechts bewegt, und zwar unter Mitnahme der Hülsen
70-74. Die Längen der öffnung 116 und des abgeflachten
Abschnittes 59 sind ausreichend, um die Hülsen und die Einstellringe außer Eingriff zu bringen. Wenn der Zapfen
114 das Ende seiner Bewegung in der öffnung 116 erreicht,
kann die Achse relativ zum Ziehteil infolge des abgeschrägten Abschnittes 59a verkippt werden, so daß der Zapfen
in den quer verlaufenden Arm 116 (siehe Fig. 5) bewegt werden kann, um das Schloß in der Änderungslage des Ein-
Stellgeheimnisses zu halten. Das neue Einsirellgeheimnis
ist eingestellt,- wenn das Riegelteil 58 in seine Ausgangslage zurückgekippt wird und der Hülsenzahn 92 zurück in
Eingriff mit dem Einstellringzahn 100 gebracht wird, und zwar durch Bewegung des Riegelteils 58 nach links und
durch Loslassen des Zapfens 114.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die Erfindung eine Schwenk- oder Lift-up-Verriegelungsanordnung
vorsieht, welche eine geeignete Form des Permutationsschlosses umfaßt und welche vorteilhafterweise
in das Handgriffgebilde eines Gepäckstücks eingearbeitet werden kann, um eine Konsolentyp-Verriegelungsanordnung
vorzusehen, einschließlich in-bevorzugter Form einer Lenkerverbindung mit einer beweglichen Stange, die die
Schieberiegel an entgegengesetzten Enden tragen, um lösbar jeweilige Abschnitte des Gepäckstückes miteinander zu
verbinden.
Während nur eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
hier im einzelnen beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf diese besonderen Merkmale beschränkt. Innerhalb
des Schutzumfanges der Patentansprüche sind auch Abänderungen möglich. Beispielsweise können alternative Formen von
Permutationsschlössern im Zusammenhang mit der verwendeten Schwenkriegelanordnung verwendet werden. _
Leerseite
Claims (23)
1. Verriegelungskonsole für die Verwendung bei einem Behältnis, wie einem Gepäckstück, gekennzeichnet
durch eine längliche, im wesentlichen ebene Grundplatte (46), ein gehäuseartiges Gebilde (26), eine
Einrichtung (30-36, 48, 50) zum Anbringen der Grundplatte und des gehäuseartigen Gebildes an einer Wand (20) eines
Abschnittes (10) des Behältnisses, wobei die Grundplatte entlang der Innenfläche der Wand verläuft und das
gehäuseartige Gebilde an einer Außenseite der Wand angeordnet ist, eine Stange (44) , welche für eine Längsbewegung
entlang der Grundplatte angeordnet ist, eine Einrichtung mit einem Schieberiegelteil (40, 42) zumindest
an einem Endabschnitt der Stange, einer Verriegelungsanordnung (38), die im gehäuseartigen Gebilde für die
Schwenkbewegung auf eine ebene und von dieser weg befestigt ist, welche Ebene die Basisplatte enthält, wobei die Verriegelungsanordnung
umfaßt: ein Körperteil (52) , welches schwenkbar in dem gehäuseartigen Gebilde angeordnet ist,
Riegelteile (58, 62), die für eine Bewegung in und cußer Eingriff mit einer an dem gehäuseartigen Gebilde angebrachten
Haspe (64) im Körperteil angeordnet sind, eine Betätigungseinrichtung (60), die mit den Riegelteilen für
eine Bewegung der Riegelteile aus einer Riegellage in eine entriegelte Lage relativ zur Haspe zusammenwirken,
um eine Schwenkbewegung der Verriegelungsanordnung zu erlauben und eine Lenkereinrichtung (76) , die die Verriegelungsanordnung
mit der Stange verbindet, um eine Längsbewegung der Stange in Verbindung mit der Schwenkbewegung
der Verriegelungsanordnung zu bewirken.
2. Konsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Permutationsverriegelungseinrichtung eine Vielzahl von individuell einstellbaren Schloßteilen
(70, 72, 74, 94, 96, 98) umfaßt, um eine Bewegung der Riegelteile relativ zum Körperteil aus der Verriegelungsstellung in die entriegelte Stellung nur dann zu erlauben,
wenn diese Schloßteile auf das Einstellgeheimnis eingestellt sind.
3. Konsole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem gehäuseartigen Gebilde und der Stange Vorspannmittel (86) angeordnet sind, um die Stange
in eine Richtung zu drücken, die eine Verschwenkung des Körperte'ils um die Lenkereinrichtung weg von der Stange
bewirkt.
4. Konsole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Riegelmittel ein längliches Teil (58) umfassen, welches für die Längsbewegung im Körperteil angeordnet
ist, wobei jedes der Schloßteile einen Einstell-
ring (94, 96, 98) und eine Hülse (70, 72, 74) umfaßt, die
auf dem länglichen Teil angeordnet sind und daß das Körperteil Blockierungsmittel (105, 106, 108) umfaßt, um eine
Längsbewegung des länglichen Teiles und der Hülsen relativ zu den Einstellringen mit Ausnahme der Einstellung der
Schloßteile "auf das Einstellgeheimnis verhindern.
5. Verriegelungsanordnung, gekennzeichnet
durch ein gehäuseartiges Gebilde (26) und eine Verriegelungsanordnung (38), die für eine Schwenkbewegung in Richtung
auf und weg von einer Haspe (64) auf dem gehäuseartigen Gebilde angeordnet ist, wobei die Haspe mit dem gehäuseartigen
Gebilde assoziiert ist und wobei die Verriegelungsanordnung umfaßt: ein Körperteil (52) , ein Körperteil (62),
welches für eine Bewegung zwischen der verriegelten und unverriegelten Lage hinsichtlich der Haspe im Körperteil angeordnet
ist, eine Betätigungseinrichtung (6 0), die mit der Riegeleinrichtung für eine manuelle Bewegung der Riegeleinrichtung
im Körperteil aus der verriegelten Lage in die unverriegelte Lage zusammenwirkt und Permutationsschloßteile
mit einer Vielzahl von individuell bewegbaren Schloßteilen (70, 72, 74), um eine manuelle Bewegung der Riegeleinrichtung
mittels der Betätigungseinrichtung nur dann zu erlauben, wenn die Riegeleinrichtung auf das Einstellgeheimnis
eingestellt ist.
6. Verriegelung-sanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegeleinrichtung
ein längliches Riegelteil (58) umfaßt, welches für eine Längsbewegung im Körperteil angeordnet ist und daß die
Schloßteile eine Hülse (70, 72, 74), die von dem Riegelteil für die Längsbewegung mit diesem abgestützt wird
und einen Einstellring (94,96, 98) umfaßt, welcher die Hülse umgibt, wobei jede Hülse und jeder diese
umgebende Einstellring in Einheit miteinander um das Riegelteil drehbar sind und wobei das Körperteil umfaßt:
Blockierungsmittel (105, 106, 108), die eine Längsbewegung
des Riegelteils und der Hülse relativ zu den Einstellringen erlauben, um das Riegelteil aus der verriegelten
Lage in die unverriegelte Lage nur dann zu bewegen, wenn die Hülsen und Einstellringe auf da:.
Einstellgeheimnis eingestellt sind.
7. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß eine Einrichtung (114,
116) zum Verändern des Einstellgeheimnisses der Schloßteile vorgesehen sind, durch die die Hülsen außer Eingriff
mit den jeweiligen Einstellringen durch die Längsbewegung des Riegelteils bewegbar sind.
8. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Körperteil (52) in dem
gehäuseartigen Gebilde (26) für eine Schwenkbewegung auf eine Ebene zu oder von dieser weg angeordnet ist,
welche Ebene die Haspe (64) bildet.
9. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß eine Einrichtung (66)
zum Vorspannen der Riegeleinrichtung in Richtung auf die Verriegelungslage vorgesehen ist.
10. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet
durch eine längsbewegliche längliche Stange (44) , welche im wesentlichen parallel zum Körperteil
(52) angeordnet ist, wenn sich das Verriegelungsgebilde in der verriegelten Stellung relativ zum Gehäusegebilde
befindet, durch eine Basiseinrichtung (46) , die die Stange abstützt, eine Einrichtung zum Ausbilden eines
Schieberiegels (40, 42) zumindest an einem Endabschnitt der Stange und einer Lenkereinrichtung (76) zwischen
dem Verriegelungsgebilde und der Stange zur Bewirkung der Längsbewegung der Stange in Verbindung mit einer
Schwenkbewegung des Verriegelungsgebildes...
11. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorspannmittel (86)
zwischen dem gehäuseartigen Gebilde (26) und der Stange (44) angeschlossen sind, um die Stange in eine Richtung
zu zwingen, durch die eine Bewegung des Verriegelungsgebildes außerhalb der parallele mit der Stange erfolgt,
und zwar über die Lenkereinrichtung.
12. Gepäckstück, gekennzeichnet durch ein
Paar von gegossenen Schalenabschnitten (10, 12), von
denen jeder eine Vorderwand (20) aufweist, durch eine längsverlaufende Verriegelungsformation (1~4, 16), die
integriert an der Vorderwand jedes Abschnittes angegossen ist, eine an der Vorderwand eines der beiden Abschnitte
befestigte Verriegelungskonsole, welche Konsole umfaßt: eine längsbewegliche Stange (44) mit zumindest einem
Riegelteil (40, 42) zum lösbaren Zusammengreifen der Verriegelungsformationen, wenn das Gepäckstück geschlossen
wird, durch eine Betätigungseinrichtung (38, 60), die mit der Konsole in Verbindung steht und durch eine. Einrichtung
(76) zum Anlenken der Stange an der Betätigungseinrichtung
für eine Längsbewegung der Stange und einem Riegelteil in Verbindung mit den Bewegungen der Betätigungseinrichtung,
um das Riegelteil in und außer Eingriff mit den Verriegelungsformationen zu bewegen.
13. Gepäckstück nach Anspruch 12, dadurch g~~e k e η η zeich
net, daß die Betätigungseinrichtung umfaßt: ein Verriegelungsgebilde (38) , welches schwenkbar auf
der Konsole für eine Bewegung auf eine Ebene zu oder von dieser weg angeordnet ist, die die Stange enthält,
eine Haspe (64) auf der Konsole zum Halten des Verriegelungsgebildes in eine Lage im wesentlichen parallel zur "Stange,
in welcher Lage das Riegelteil (40, 4 2) in Eingriff mit den Verriegelungsformationen (14, 16) bringbar ist und
eine Einrichtung (60) zum Lösen des Verriegelungsgebildes von der Haspe für eine Schwenkbewegung des Verriegelungsgebildes zusammen mit einer Längsbewegung der Stai ge.
14. Gepäckstück nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß die Verriegelungsanordnung umfaßt:
eine Permutationsschloßeinrichtung (70-74, 94-98) für eine Betätigung der Löseeinrichtung nur wenn die Permutationsschloßeinrichtung
auf das Einstellgeheimnis eingestellt ist.
15. Gepäckstück nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die gegossenen Schalenabschnitte
(10, 12) im wesentlichen identische Gußstücke sind und daß die Verriegelungsformationen (14, 16) auf komplementären
Valance-Abschnitten der jeweiligen Schalenabschnitte ausgebildet sind.
16. Gegossener Schalenabschnitt für die Verwendung bei einem Gepäckstück, dadurch gekennzeichnet ,
daß der Schalenabschnitt eine Vorderwand (20) aufweist, die interne Verriegelungsmittel (14a1, 14b', 16a1, 16b1)
aufweist, die mit der Vorderwand integriert gegossen sind.
17. Schalenabschnitt nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß die gegossenen Valance-Abschnitte
(14a, 14b, 16a, 16b) sich auf entgegengesetzten Seiten der Mittellinie der Vorderwand befinden, wobei die Valance-Abschnitte
komplementäre Profile aufweisen.
18. Schalenabschnitt nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet , daß die Verriegelungseinrichtungen (14a1,
14b1, 16a1, 16b1) integriert mit zumindest einem Valance-Abschnitt
(14a, 14b, 16a, 16b) gegossen ist.
19. Schalenabschnitt nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung umfaßt:
ein erstes Paar von längs beabstandeten Verriegelungsformationen (14a1, 14b') auf einer Seite der Mittellinie
der Vorderwand und ein zweites Paar von längs beabstandeten Verriegelungsformationen (16a1, 16b1) an entgegengesetzten
Seiten der Mittellinie. "
20." Permutationsschloß mit einem Körperteil, einem Verriegelungsteil,
welches im Körperteil zwischen einer verriegelten und einer unverriegelten Lage bewegbar ist, wenn das
Schloß auf das Einstellgeheimnis eingestellt ist, einer Vielzahl von Permutationsschloßelementen,_die von-einem
Verriegelungsteil für die geineinsame Bewegung getragen werden und mit einem Handbetätigungsmittel für die Bewegung
des Verriegelungsteiles und der Permutationsschloßelemente in die Schloßöffnungsrichtung, gekennzeichnet durch eine Verbindungseinrichtung (59,
61) zwischen dem Riegelteil (58) und dem Betätigungsteil (60), welche Verbindung eine Bewegung des Riegelteils
und der Permütationsschloßelemente in der Schloßöffnungsrichtung relativ zum Betätigungsteil verhindern.
21. Schloß nach Anspruch 20, didurch gekennzeichnet,
daß das Riegelteil (58) eine längliche Achse und die Verbindungseinrichtung (59, 61) Lererbewegungs-Verbindungsteile
zwischen dem Betätigungsteil und der Achse umfaßt, durch die mittels der Achse diese mit dem
Betätigungsteil bewegbar ist, wenn das Betätigungsteil in die Schloß- bzw. Riegelöffnungsrichtung bewegt wird
und wodurch die Achse relativ zum Betätigungsteil axial bewegbar ist, wenn die Achse unabhängig vom Betätigungsteil
in die Schloß- bzw. Riegelöffnungsrichtung bewegt wird.
22. Schloß nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungseinrichtungen (59, 61) für eine Kippbewegung der Achse relativ zum Betätigungsteil
um die Längsachse der Achse sorgt.
23. Schloß nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Permutationsschloßelemente axial beabstandete, auf der Achse sich abstützende Hülsen (70,
72, 74) umfaßt, daß die Hülsen mit diese umgebenden Permutations-Einstellringen (94, 96, 98) gekuppelt sind
und daß die Verbindungseinrichtungen (59, 61) eine ausreichende Bewegung der Achse relativ zum Betätigungsteil
erlaubt, wodurch die Hülsen von den Einstellringen entkuppelbar sind.
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|---|---|---|---|
| US06/179,832 US4366686A (en) | 1980-08-20 | 1980-08-20 | Latching systems particularly for articles of luggage |
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