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Druckzylinder fuer bogenrotations-tiefdruckmaschinen

Classifications

B41F21/10 Combinations of transfer drums and grippers

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DE3049067A1

Germany

Other languages
English
Inventor
Kurt Ing.(grad.( 6057 Dietzenbach Difflipp
Jürgen Dipl.-Ing. 6056 Heusenstamm Ruh
Johannes 6050 Offenbach Wanke
Current Assignee
Manroland AG

Worldwide applications
1980 DE 1981 FR CH GB US JP

Application DE19803049067 events
1982-12-16
Application granted
Expired
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Description

Die Erfindung betrifft einen Druckzylinder für eine Bogenrotations-Tiefd Hackmaschine, bei der der Druckzylinder mit oiiier (!re i fei iiri chtung 7,11111 lirfassen der Druckbogen verseilen ist, weiche mittels einer Schwenkeinrichtung in den Zy 1 i iule rkana 1 des Druckzylinders derart ei nschwenkbar ist, (.laß sich die (.!reifer nach dem Ii i nschwenken innerhalb der Zylinderkontur befinden.
Bei Tiefdruckrotationsdruckmaschinen ist es bekannt, daß die hierbei verwendeten Zylinder möglichst einen geringen Spult aufweisen, insbesondere bei solchen Zylindern, die mit sogenannten Tiefdruckwickelplattcn belegt sind. Dies ist einerseits dadurch bedingt, daß große Zylinderkanäle bei Rotationspressen zu nichtbedruckbaren Zonen auf dem Papier führen und somit Makulatur anfällt, andererseits muß die Farbe auf dem Formzylinder abgerakelt werden. Bei einem großen Zy1inderkanal ist dies nicht ohne weiteres möglich, da sich l;;i rbc· im ZyI i lule rkanal ansammeln kann und auch Schwierigkeiten beim Ab nikein des Formzylinders auftreten können. Somit wird man bei einem Formzylinder für Tiefdruck immer einen geschlossenen Zylinder, d.h. einen Zylinder möglichst ohne Zylinderkanal anstreben.
Der Verwendung eines geschlossenen Formzylinders in Bogenrotations-Tiefdruckmaschinen steht jedoch das Hindernis entgegen, daß der mit dem Formzylinder zusammenwirkende Druckzylinder zum Erfassen des Druckbogens mit Greifern versehen ist, deren Greiferrücken über die Zylinderkontur des Druckzylinders hinausragen. Beim Abrollen dieser beiden r.yliiulor wäre damit eine Beschädigung des Ι·Ό nnr.y 1 i inle rs und di-r (!rei IVr il i e l;nlge. I! im» Vo r r i ch I iing, ili e ein (iroilVrsys I ein .'.eigt, bei welchem der Druckzylinder mit einem Formzylinder einer Bogenrotations-Tiefdruckmaschine ζ us aminen.-
arbeitet, ist in der DE-OS 1 611 297 beschrieben. Hier wird der Greifer mit der Greiferauflage in den Zylindcrkanal so abgesenkt, daß der Greifer innerhalb der Zylinderkontur liegt. Das Eintauchen des Greifers und der Greiferauflage erfolgt bei dieser Vorrichtung durch eine Rolle, die von einer Steuerkurve aus bewegt wird. Der Schwenkpunkt der Greiferauflage mit dem Greifer befindet sich ungefähr am Druckanfang. Die Vorrichtung Ii;i( jedoch den Nachteil, <Ι.ι(,Ί auf Grund des !IcIn-1 y,r t r iehes und der damit verbundenen Λη 1 enkpunk t e ein !'11WiSr1C".1. Spiel mit dem System unvermeidlich ist, was zu einem vorzeitigen Verschleiß führt. Als weiterer Nachteil ist anzusehen, daß die Greiferauflage mit dem Greifer an einem zusätzlichen Hebel angeordnet ist, der einen weiteren festen Drehpunkt besitzt. Ebenfalls ist ein gravierender Nachteil der Vorrichtung darin zu sehen, daß die Greiferwelle an nur zwei Stellen gelagert ist und damit nicht die für einen qualitativ hochwertigen Druck erforderliche Stabilität aufweist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Schwenk-111 re h aiii sinus ΓΠ r d i e (Ire i Γι> rwe Il e eines Druck .:y 1 i mlc· rs für ßogenrotatioustiefdruck ;:u scharfen, mil dem die Greifer so in den ZyIindcrkanal cinschwenkbar sind, daß diese sich innerhalb der Zylinderkontur befinden, wobei die Greiferwelle über ihre gesamte Länge gesehen an mehreren Stellen abstützbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch das Kennzeichen entsprechend Patentanspruch 1.
Der Vorteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß durch die Führung des die Greiferwelle tragenden Segmentes in einem Nadelkäfig ein exaktes Führen und Schwenken der Greifer und (Ire i ferau Π ;ij',o möglich is1.
Hin weiterer Vorteil ist, daß der Greifer und die Greifcrauflage um einen theoretischen Drehpunkt schwenken. Hierdurch kann der Schwenkmechanismus vereinfacht und billiger hergestellt werden. Ebenso wird durch diese Art" der Ausgestaltung eine exakte und stabile Lagerung der Greiferwelle ermöglicht, was sich in der Druckqualität besonders günstig auswirkt.
Die Erfindung ist nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben und durch die Skizzen näher erläutert.
Ι·"ΐ!',. I /.ei}1, l eine Ansicht des Zylinders entsprechend der Erfindung,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt des Zylinders entsprechend der Linie A-A in Fig. 1,
Pig. 3 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus
Fig. 2.
Der Tiefdruckzylinder 1 weist einen Zylindergrundkörper und beidseitig je einen an diesem angebrachten Flanschzapfen 7) auf. Der Zylindergrundkörper 2 besitzt einen sich über seine l,;ins\e erstreckenden Knnal Ί, der stirnseitig durch die I·' 1 ansilr.-.ap IVn 3 bci'.ren:: t wird. In dem Kanal 4 sind mehrere Füll nun1,.·"» knnso I en Γι angeordnet, riiif denen eine entsprechende Anzahl von S I üLze 1 eiuenl en () geführt sind. Die Stützcleinente 6 weisen eine Lagerbohrung 26 auf, in der eine Greiferwelle 7 gelagert ist. Auf dieser Greiferwelle 7 sind die Greifer 9 zur Erfassung der Druckbogen angeordnet. Die Greiferwelle 7 erstreckt sich bis über die Stirnseiten 21 des Tiefdruckzylinders 1 und besitzt je zwei Zapfen 10, auf denen eine Rolle 11 angeordnet ist. Diese Rollen 11 laufen auf je zwei gestellfesten Kurven 12, wodurch die Lage der Greiferwelle 7 be-
stimmt wird. Desweiteren sind auf dem Zapfen 10 Hebel 16 angeordnet, an dem eine Federstange 15 mit Feder 14 angelenkt ist, durch welche die Greiferwelle 7 bzw. die Rolle 11 an die Kurve 12 gedrückt wird. Die Federstange 15 reicht durch eine Stufenbohrung 29 im Flanschzapfcn 3, wobei sich die Feder 14 einerseits am Absatz 30 der Stufenbohrung 29 und andererseits an einem Anschlag 31 der Federstange 15 abstützt.
Zum Fe i nc i nsto I 1 en der Ci re i Toi nr i ch 111 η ι; 20 ist im Κμπ.ίΙ Ί ein Anschlaghalter vorgesehen, der eine Stellschraube 32 aufweist, welche auf einen Anschlag 24 wirkt, der auf dem Stützelement 6 angebracht ist. Zur Betätigung der Greifer 9 ist ein weiterer Hebel 27 auf dem Zapfen 10 vorgesehen, der eine Rolle 28 trägt, die auf einer Kurve 13 abläuft.
Zum Eintauchen von Greiferwelle 7 und Greifern 9 der. sogennannten Greifeinrichtung 20 weisen die Führungskonsolen 5 eine Nut 22 und die Stützelemente 6 eine Nase 23 auf, die als Führung 18 bezeichnet ist. Diese Führung 18 ist kreisförmig ausgebildet und besitzt einen Krümmungsradius, dessen Mittelpunkt im Druckanfang 17 auf'der Ί'ίοΓ-druckzyJ i nderobe r Γ1 äclie liogt. Vo Π ο i 1 ha Π ο rwoi so kann il i ο Führung 18 zwischen Nut 22 und Nase 23 mit einem Flachnadelkäfig 19 versehen sein. Beim Eintauchen der Greifeinrichtung 20 wird dann durch die Kurve 12 über die Rolle die Greiferwelle 7 mit den Greifern 9 in der Führung 18 in den Kanal 4 gedrückt, wobei die Greifeinrichtung 20 um den Druckanfang 17 kreisförmig wegtaucht, so daß sich die Greifeinrichtung 20 innerhalb der Tiefdruckzylinderkontur befindet.
Leerseite

Claims (5)
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M.A.N. - ROLAND Druckmaschinen Aktiengesellschaft Offenbach am Main, Christian-Pleß-Str. 6-30 Droc-kzy 1. i nder für Bogen ro tat i ons-T i e IM πι claims eh i iumi
1.) Druckzylinder für eine ßogenrotations-Tiefdruckmaschine, bei der der Druckzylinder mit einer Greifeinrichtung zum Erfassen der Druckbogen versehen ist, welche mittels einer Schwenkeinrichtung um einen am Zylinderumfang angeordneten Drehpunkt verdrehbar und damit in den Zylinderkanal des Druckzylinders derart einschwenkbar ist, daß sich die Greifer nach dem Hi nscliwenken in vollem Uni Γ.ί ng innerhalb der ZyIi nderkonlü r her Γ i ml en ,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Greifeinrichtung (20) außerhalb der Zylinderstirnseiten (21) jeweils eine Kurvenrolle (11) vorgesehen ist, die auf einer gestellfesten Kurvenscheibe (12) abrollend die Greifeinrichtung (20) entgegen der Kraft einer Feder (14) je nach Stellung des Zylinders (1) in eine eingetauchte Position zwingt und die Eintauchbewegung durch eine im Zylindcrkanal (4) vorgesehene, derartig kreisförmig ausgebildete Führung (18) bestimmt ist, daß die theoretische Schwenkachse der Gre i fei nri chtuny im I) riickii Ii Γίΐιιμ (I7) ;ιΓιΓ der T i e I d itiik :,y I i inle rohe r I" I ;u lic 1 i egt.
2.) Druckzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (18) aus einer mit einer Nut (22) versehenen, im Zylinderkanal (4) befestigten Führungskonsole (5) besteht, mit welcher eine Nase (23) eines Stützelements (6) zusammenwirkt, wobei die Greiferwelle (7) in dem Stützelement (()) gelagert ist: und die außerhalb der Zylindcr-.s t i rn.se i I CMi (2I) angeordnete Kurven rolle (12) au Γη L Ht111 I .
3.) Druckzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Schließen der Greifer (9), als auch das Schwenken der Greifer (9) in Arbeitsposition durch die einzige Feder (14) erfolgt, wobei eine durch die Kraft der Feder (14) beaufschlagte Federstange (15) in bekannter Weise an der Greiferwelle (7) angclenkt ist.
4.) Druckzylinder nach Anspruch 1, d a il u r c Ii g ο k e η η ?. e i c h η c t, dal,') il i ο Position ilor (I ro HVr ('.)) durch einen einstellbaren Anschlag (24) bestimmt ist, welcher an dem Stützelement (6) und einem Anschlaghalter (25) befestigt ist.
INSPECTEO
5.) Druckzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Führün'g (1-8.) eine Lagerung mit Flachnadelkäfigen (19) vorgesehen ist.