DE3039859C2 - - Google Patents

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DE3039859C2
DE3039859C2 DE19803039859 DE3039859A DE3039859C2 DE 3039859 C2 DE3039859 C2 DE 3039859C2 DE 19803039859 DE19803039859 DE 19803039859 DE 3039859 A DE3039859 A DE 3039859A DE 3039859 C2 DE3039859 C2 DE 3039859C2
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Marvin Emil Niles Ill. Us Jensen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/04Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having cylindrical surfaces; Packings therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices; Anti-rape devices
    • A61F5/44Devices worn by the patient for reception of urine, faeces, catamenial or other discharge; Portable urination aids; Colostomy devices
    • A61F5/4404Details or parts
    • A61F5/4405Valves or valve arrangements specially adapted therefor ; Fluid inlets or outlets
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S251/00Valves and valve actuation
    • Y10S251/904Snap fit plug valves

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Ablaßvorrichtung der im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.

Gegenwärtig bekannte Ostomie-Beutel können vom Patienten, beispielsweise nach einer Ostomie-Operation, mehrere Tage oder länger fortlaufend getragen werden, bevor sie durch einen neuen Beutel ersetzt werden müssen. Während dieser Zeit muß selbstverständlich sein Inhalt von Zeit zu Zeit abgelassen werden, indem ein Ablaßventil am unteren Ende des Beutels betätigt wird. Tagsüber, wenn der Patient wacht, ist dies kein Problem. Während der Nacht werden derartige Beutel über einen Ablaßschlauch mit einem außerhalb des Bettes untergebrachten Behälter verbunden, so daß der Patient die Nacht durchschlafen kann. An sich wären derartige Vorrichtungen äußerst praktisch, wenn sich nicht die einen oder anderen Nachteile herausgestellt hätten, zu denen Schwierigkeiten bei der Handhabung der Ventile und Kupplungen und die Gefahr einer schnellen Abnutzung sowie das Auftreten von Undichtigkeiten bei der Verwendung gehören. Auch kann der Abfluß verstopfen, und der Beutel durch Überfüllung reißen. Bei bettlägrigen Patienten ist auch meist ein visuelles Beobachten der Handgriffe, wenn sie vom Patienten selbst durchgeführt werden sollen, nicht möglich, da die freie Sicht auf das Ventil versperrt ist. Dabei besteht die Gefahr, daß durch irgendeinen Handhabungsfehler Undichtigkeiten auftreten.

Ein Beispiel einer derartigen Ablaßvorrichtung ist aus der GB-PS 14 32 311 ersichtlich. Die bekannte Ablaßvorrichtung verwendet eines der üblichen Ventile, bei denen das Ventilteil relativ zum Hauptteil axial verschoben werden muß, um das Ventil zu öffnen und zu schließen. Dabei muß die Betätigungskraft des Ventils relativ hoch eingestellt werden, damit nicht durch einen unbeabsichtigten axialen Zug am Ablaßschlauch, beispielsweise durch ein Herumwälzen des Patienten, das Ventil geöffnet wird. Dadurch erhöht sich jedoch auch notwendigerweise die Betätigungskraft, so daß diese insbesondere von stark geschwächten Patienten nicht aufgebracht werden kann. Darüber hinaus wird der innere Durchflußraum durch die Teile des Ventiles, durch die notwendigerweise vorzusehenden Einbauten für den Ventilsitz verringert, so daß sich die Gefahr einer Verstopfung durch schleimige Bestandteile oder dergleichen erhöht. Schließlich müssen zum Öffnen und Schließen der Ablaßvorrichtung auf jeden Fall beide Hände gebraucht werden, damit beim Schließen der notwendige Gegendruck und beim Öffnen kein Zug auf den Beutel ausgeübt wird, der möglicherweise zum Einreißen oder zum Ablösen des Beutels vom Stoma führen könnte.

Der Ablaßschlauch ist darüber hinaus direkt auf einen Schaft des Ventilteiles unter Aufweitung aufgeschoben. Dadurch muß der Ablaßschlauch relativ stramm auf dem Ventilteil sitzen und ist durch den Patienten selbst relativ schwer zu lösen, wenn dieser das Bett verlassen will.

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Ablaßvorrichtung bereitzustellen, die bei guter Abdichtmöglichkeit und geringer Verstopfungsneigung vom Patienten selbst einfach und ohne großen Kraftaufwand zu handhaben ist.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung muß für das Öffnen und Schließen der Ablaßvorrichtung kein Zug bzw. kein Druck mehr in axialer Richtung auf die Ablaßvorrichtung ausgeübt werden, so daß die Gefahr von Beschädigungen und Ablösungen vermieden wird. Durch die seitliche Anordnung der miteinander in Ausrichtung zu bringenden Durchflußöffnungen kann deren Größe auf einen optimalen Durchfluß ausgelegt werden, ohne daß dieser durch notwendige Einbauten beschränkt wird. Die Betätigungskraft kann herabgesetzt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß durch einen unbeabsichtigten Zug am Ablaßschlauch, beispielsweise wenn sich der Patient im Bett auf die andere Seite dreht, die Ablaßvorrichtung unbeabsichtigt geöffnet wird. Die Ablaßvorrichtung kann somit auch von einem stark geschwächten Patienten selbst und notfalls auch "blind" mit nur einer Hand betätigt werden.

Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

So hat beispielsweise durch die Ausgestaltung nach Anspruch 2 der Patient ein genaues Gefühl dafür, wann die Öffnungs- und Schließbewegung beendet ist, auch wenn er das Ventil nicht sieht.

Die Querschnittsbemessungen nach Anspruch 3 haben sich für den vorliegenden Zweck als besonders zweckmäßig erwiesen, da weder ein Rückstau noch ein Geräusche verursachendes Verwirbeln auftritt.

Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 5 werden die notwendigen Dichteingriffe gemäß den Ansprüchen 6 bis 9 konstruktiv erleichtert und wirkungsvoller gestaltet, so daß die Gefahr von Leckagen weiter verringert wird.

Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 11 werden die durch eine einhändige Bedienung auf die Seitenwände des Beutels aufgebrachten Kräfte gleichmäßig verteilt, so daß es zu keiner lokalen Überbeanspruchung kommen kann, die eventuell zum Einreißen der Beutelwände führen könnte.

Durch die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 10 und 12 bis 14 wird beispielsweise die "blinde" Handhabung der Ablaßvorrichtung weiter erleichtert, da der Patient eindeutig fühlen kann, ob sich Ventilteil und Hauptteil in abdichtender oder geöffneter Ausrichtung zueinander befinden.

Durch die Maßnahmen nach den Ansprüchen 15 bis 20 wird die Handhabung noch weiter vereinfacht, da der Ablaßschlauch auf einfache Weise von der Ablaßvorrichtung entfernt werden kann, wenn der Patient das Bett verlassen will. Zum Entfernen des Ablaufschlauches sind weder Zugkräfte noch eine hohe Kraftaufwendung notwendig.

Diese Vorteile können jedoch, gemäß den Ansprüchen 22 bis 26 nicht nur für die beschriebene Ablaßvorrichtung sondern auch für andere, ähnliche Ablaßvorrichtungen ausgenutzt werden, indem ein in der Ablaßvorrichtung vorgesehener Schaft mit einer Ringschulter versehen wird, auf die dann der Einrastring der Verbindungseinrichtung aufgeschnappt werden kann.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 eine Teilansicht eines Ostomie-Beutels mit der erfindungsgemäßen Ablaßvorrichtung und der Verbindungseinrichtung in gelöstem Zustand,

Fig. 2 eine perspektivische, auseinandergezogene Darstellung der wesentlichsten Teile des Ausführungsbeispieles,

Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Hauptteiles und des von ihm gelösten Ventilteiles,

Fig. 4 eine Draufsicht auf die Ventileinrichtung,

Fig. 5 einen Längsschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4 durch die geschlossene Ventileinrichtung,

Fig. 6 einen Längsschnitt ähnlich Fig. 5 durch die geöffnete Ventileinrichtung,

Fig. 7 eine vergrößerte Teilschnittdarstellung von Ventilteil und Hauptteil,

Fig. 8 eine herausvergrößerte Teilschnittdarstellung der Berührungslinie für die erste Abdichtung zwischen den Teilen,

Fig. 9 eine herausvergrößerte Teilschnittdarstellung der Ausgestaltung für die zweite Abdichtung,

Fig. 10 eine Seitenansicht von Ventilteil und Verbindungsteil im Längsschnitt,

Fig. 11 eine herausvergrößerte Teilschnittdarstellung der Ausgestaltung der Abdichtung zwischen dem Verbindungsteil und dem Ventilschaft, und

Fig. 12 eine vergrößerte Querschnittsdarstellung längs der Linie 12-12 in Fig. 10.

In den Fig. 1 und 2 ist ein Sack oder Beutel 10 zur Verwendung nach Ostomie-Operationen ersichtlich, dessen Vorder- und Rückwand 11 und 12 aus einem flexiblen, flüssigkeitsdichten, thermoplastischen Folienmaterial besteht. Die Vorderwand 11 und die Rückwand 12 sind an ihren Umfang durch eine Wärmeverschweißung 13 oder irgendein anderes geeignetes Mittel abgedichtet. Die flexiblen Wände können aus einem beliebigen, für diesen Zweck brauchbaren, gas- und flüssigkeitsdichtem, thermoplastischem Material bestehen, wie beispielsweise einer Polyolefin-Folie, die mit einem geeigneten Sperrmaterial beschichtet ist. Ein besonders geeignetes, im Handel erhältliches Material ist ein Polyäthylen niederer Dichte, welches gemeinsam mit einer sich zusammen ausdehnenden Schicht oder einem Kern aus Polyvinylidenchlorid extrudiert worden ist.

Die rückwärtige Seite des Ostomie-Beutels ist, wie es allgemeine Praxis ist, mit einer einen Schlitz aufnehmenden Öffnung ausgerüstet, welche von einem Fleck umgeben ist, der mit einem herkömmlichen, auf Druck ansprechenden, medizinischen Kleber beschichtet ist. Weder die Öffnung noch der Fleck sind in den Zeichnungen dargestellt, da sie sich näher am oberen Ende des Beutels befinden.

Die Ablaßvorrichtung 15 umfaßt ein Hauptteil 16, ein Ventilteil 17 und eine Ablaßschlaucheinrichtung 18. Die Ablaßschlaucheinrichtung umfaßt einen üblichen, flexiblen Ablaßschlauch 19, der aus Polyvinylchlorid oder einem anderen geeigneten Material besteht, und ein Verbindungsteil 20. Das Verbindungsteil ist so ausgebildet, daß es an einem Schaft des Ventilteils 17 in der im folgenden beschriebenen Weise abdichtend angreift. Diese Teile sind zur besseren Darstellung im voneinander getrennten Zustand in der Fig. 1 gezeigt. Es wird darauf hingewiesen, daß während der Stunden, während der der Träger wach ist, die Teile der Ostomie-Einrichtung normalerweise nicht verbunden sind, wobei sich das Ventilteil in der geschlossenen Stellung befindet, und daß die Teile normalerweise miteinander verbunden werden, wobei sich das Ventilteil in der offenen Stellung befindet (dies ist mit unterbrochener Linienführung in Fig. 1 gezeigt), wenn der Träger ruht, bettlägrig oder sonstwie behindert ist. Beim Vorliegen der letztgenannten Bedingungen wird das entgegengesetzte Ende des flexiblen Ablaßschlauches mit einem geeigneten, sich neben dem Bett am Boden befindenden Behälter 21 verbunden oder in diesem eingeführt, oder zumindest in einer Stellung ausreichend tief unterhalb des Trägers gehalten, um unter Ausnutzung der Schwerkraft eine richtige Strömung sicherzustellen.

Das Hauptteil 16 und das Ventilteil 17 bilden zusammen eine Ventileinrichtung, um den Abfluß aus dem Beutel 11 zu steuern. Das Hauptteil weist eine im wesentlichen zylinderförmige Wand 22 auf, die eine zylindrische Kammer 23 mit einer Seitenöffnung 24 und einer Endöffnung 25 am unteren Ende begrenzt, so wie es in Fig. 3 deutlich dargestellt ist. Das Hauptteil weist weiterhin eine obere Wand 26 mit einer Mittelöffnung 27 auf.

Ein Paar von Fortsetzungen 28 und 29 steht seitlich vom zylindrischen Kern des Hauptteils vor, wobei diese Fortsetzungen diametral gegenüberliegend angeordnet sind; und eine Fortsetzung 28 eine größere radiale Abmessung als die andere Fortsetzung aufweist. Die Fortsetzung 28 wird von Seitenwänden 28 a, einer unteren Wand 28 b und einer oberen Endwand 28 c (Fig. 2 und 3) begrenzt. Die Seitenwände erstrecken sich längs konvergierender Ebenen nach außen und enden in einer Seitenkante 30, welche sich senkrecht erstreckt, d. h. in einer zur Achse der zylindrischen Kammer 23 parallelen Richtung. Die untere Wand und die Seitenwände 28 b und 28 a begrenzen zusammen mit einer Innenwand 28 d einen Hohlraum 31, welcher anschließend an die Kammer 23 angeordnet ist und mit dieser durch die Seitenöffnung 24 in direkter Verbindung steht.

Wie die Fig. 2 und 5 zeigen, weist die obere Endwand 28 c eine Öffnung 32 auf, welche den Hohlraum 31 freigibt. Um die Steifigkeit und die Festigkeit dieses Teiles zu erhöhen, kann das Hauptteil auch eine Trennwand 33 aufweisen, welche den Hohlraum 31 unterteilt, wobei jedoch darauf hingewiesen wird, daß eine solche Unterteilung weggelassen werden kann, wenn diese Verstärkung nicht erforderlich ist.

Ebenso wie die Fortsetzung 28 weist die Fortsetzung 29 ein Paar von konvergierenden Seitenwänden 29 a und eine obere Endwand 29 c auf. Die Seitenwände 29 a stehen nach außen vor und laufen längs einer Seitenkante 34 zusammen, welche parallel zur Seitenkante 30 und zur Mittelachse der zylindrischen Kammer 23 verläuft. Die Seitenkanten 34 und 30 können im Schnitt gesehen etwas abgerundet sein, so daß sie keine schneidenden Kanten bilden. In ähnlicher Weise schneiden sich die Seitenflächen und die obere Fläche des Hauptteils längs Kanten, welche abgerundet sind so daß sie in die thermoplastische Folie des Beutels 10 nicht einschneiden können.

An den oberen Enden des Hauptteils, wo die Seitenkanten 30 und 34 in die Endwände 28 c und 29 c übergehen, befindet sich ein Paar flexibler, ebener Zungen 35, die von den Ecken radial und nach oben vorstehen und mit den Seitenkanten und miteinander fluchten. Die Zungen sind seitlich verlängert und über ihren Umfang abgerundet; d. h. sie besitzen keine Ecken, welche die Folie des Beutels durchstoßen oder einschneiden könnten. Da das gesamte Hauptteil aus einem halbfesten, jedoch flexiblen oder elastischen Kunststoffmaterial geformt ist, wie beispielsweise Polyäthylen mittlerer oder geringer Dichte, können sich die Zungen 35 biegen und dadurch als Aufnahmeteile für eine Zugkraft dienen, um das Material des Beutels gegenüber einer beschädigenden Berührung mit den oberen Ecken und den Seitenkanten des Hauptteils zu schützen.

Das Ventilteil 17 ist ebenfalls aus einem halbsteifen Kunststoffmaterial geformt, obgleich dieses Material etwas steifer oder weniger flexibel und elastisch als das Material des Hauptteils 16 sein sollte. Als besonders wirkungsvolles Material für das Ventilteil hat sich Polyäthylen hoher Dichte erwiesen, wobei jedoch auch andere Polymere, wie Polypropylen, verwendet werden könnten.

Das Ventilteil 17 weist einen rohrförmigen Hülsenabschnitt 36 auf, der drehbar von der Kammer 23 des Hauptteils aufgenommen wird. Insbesondere in Fig. 3 ist zu erkennen, daß der rohrförmige Hülsenabschnitt mit einem seitlichen Auslaß 37 versehen ist, der bei Drehung des Ventilteils mit der Seitenöffnung 24 des Hauptteils in und außer Ausrichtung gebracht werden kann. Wenn das Ventilteil in seine geschlossene Stellung gedreht wird, greift ein glatter, abgerundeter Wulst 38, der sich um den Auslaß 37 herumerstreckt, eng an der flexiblen Wand an, die die zylindrische Kammer 23 begrenzt, um eine erste Abdichtung zwischen den Teilen zu bilden.

Die Fig. 7 und 8 zeigen, daß eine solche Berührung zwischen dem steiferen Material des Ventilteils 17 und dem flexibleren Material des Hauptteils zu einer leichten jedoch wahrnehmbaren Verformung des Hauptteils führt, wodurch eine Dichteberührung entsteht, die eine wirkungsvolle Abdichtung sicherstellt.

Das Ventilteil weist ferner einen rohrförmigen Schaft 39 auf, der koaxial zu dem Hülsenabschnitt 36 verläuft und in seiner Fortsetzung nach unten vorsteht. Der Schaft ist an seinem unteren Ende offen und begrenzt einen im wesentlichen zylindrischen Strömungskanal 40. Wenn das Ventilteil in seine offene Stellung (Fig. 6) gedreht ist, ist der seitliche Auslaß 37 der Hülse direkt zu der Seitenöffnung 24 des Hauptteils ausgerichtet und steht mit dem nach oben offenen Hohlraum 31 dieses Teils in Verbindung. Flüssigkeit kann deshalb vom Inneren des Ostomie-Beutels in den oben offenen Hohlraum 31 und dann in den Strömungskanal 40 durch die zueinander ausgerichteten Öffnungen 24 und 37 fließen. Es ist von Bedeutung, daß die Fläche des Auslasses 37 in etwa und zumindest ebensogroß wie die Schnittfläche des Strömungskanals 40 ist und daher wenigstens so groß wie die innere Querschnittsfläche des flexiblen Ablaßschlauches 19 ist. Da die Seitenöffnung 24 des Hauptteils und auch die obere Öffnung 32 dieses Teils jeweils eine größere Fläche als die Fläche des seitlichen Auslasses 37 aufweist, wird durch die Ventileinrichtung das Abfließen des Fluids aus dem Beutel 10 nicht wesentlich beschränkt. Ferner ist durch die relativ großen Öffnungen und Durchlässe die Möglichkeit äußerst gering, daß die Ablaßvorrichtung durch Schleim oder andere viskose Bestandteile des Exsudats verstopft wird.

Wie die Fig. 7 und 9 zeigen, weist die zylindrische Wand 22 des Hauptteils einen sich nach unten erstreckenden Ringflansch 41 mit einer nach unten und innen schräg verlaufenden Innenfläche 41 a auf. Das Ventilteil 17 umfaßt eine einstückig mit ihm ausgebildete Ringwand 42, die nach außen einen Abstand vom Hülsenabschnitt 36 hat, um einen nach oben weisenden ringförmigen Kanal 43 zu begrenzen, welcher den sich nach unten erstreckenden Flansch 41 des Hauptteils verschieblich und abdichtend aufnimmt. In einem Zustand ohne Zugwirkung oder Zugkraft (d. h. vor dem Zusammensetzen der Teile) ist die Dicke oder Weite am unteren Ende des Flansches 41 etwas größer als die Weite des Kanals 43. Deshalb wird, wenn die Teile zusammengesetzt sind, der sich nach unten erstreckende Flansch 41, welcher ebenso wie der restliche Teil des Hauptteils 16 aus einem elastischeren Polymermaterial als das Material des Ventilteils 17 gebildet ist, etwas verformt, um einen gut abdichtenden Eingriff im Berührungsbereich x hervorzurufen, der in Fig. 9 dargestellt ist. Eine solche Berührung zwischen der normalerweise abgeschrägten Innenfläche 41 a des unteren Endes des Flansches 41 und der Außenfläche des Hülsenabschnittes 36 erzeugt eine zweite Abdichtung, welche in hohem Maße dafür verantwortlich ist, daß kein Lecken der Ventileinrichtung nach außen auftritt. Die vorhergehend beschriebene erste Abdichtung dient, obgleich auch sie einen Schutz gegenüber einem Lecken nach außen darstellt, im wesentlichen einer Verhinderung eines Leckens nach innen, d. h. es stellt die Tauglichkeit des Ventils in seiner geschlossenen Stellung sicher.

Der rohrförmige Hülsenabschnitt 36 des Ventilteils 17 weist eine obere Endwand 44 mit einem nach oben hervorstehenden, einstückigen Befestigungsteil 45 auf, das zur Ausbildung eines Paars flexibler Hakenabschnitte 45 a geschlitzt ist, die an einer Querrippe 46 in der oberen Mittelöffnung 27 des Hauptteils eingreifen um das Hauptteil und das Ventilteil gegenüber einer axialen Verschiebung zu sperren, ohne gleichzeitig die relative Drehung dieser Teile zu verhindern (Fig. 7). Der Widerstand gegenüber einer axialen Trennung überschreitet bei weitem die Kraft, welche ein Benutzer bei der Betätigung des Ventils oder der Ablaßschlaucheinrichtung 18 auf die Ablaßvorrichtung ausübt. Infolgedessen besteht keine Gefahr, daß bei Verwendung die zwei Teile der Ventileinrichtung voneinander getrennt werden und ein unbeabsichtiges Abfließen des Beutelinhalts bewirkt wird.

Das Ventilteil ist mit sich diametral gegenüberliegenden seitlichen Fortsetzungen 47, 48 oder Flügeln versehen, die im wesentlichen den seitlichen Fortsetzungen 28 und 29 des Hauptteils entsprechen. Die Fortsetzung 47 steht radial nach außen um eine größere Strecke als die Fortsetzung 48 hervor. Die zwei Fortsetzungen 47 und 48 liegen in einer gemeinsamen Ebene, welche sich durch die Achse des Ventilkörpers erstreckt. Wie Fig. 5 zeigt, entspricht die Seitenabmessung der Fortsetzung 48 in etwa der Abmessung der Fortsetzung 28. In gleicher Weise ist die Seitenabmessung der Fortsetzung 48 der Abmessung der Fortsetzung 29 angepaßt. Deshalb kann der Benutzer ohne weiteres durch Berührung und ohne direktes Hinschauen feststellen, daß sich das Ventilteil 17 in seiner geschlossenen Stellung befindet. In diesem Zustand nimmt die Ventileinrichtung ihre kleinste Größe ein, wobei die seitlichen Fortsetzungen der entsprechenden Teile, wie dargestellt, zueinander ausgerichtet sind.

Die Ventileinrichtung wird durch Drehen des Ventilteils 17 um 180° in die in Fig. 6 gezeigte, versetzte Stellung gebracht. Da die Fortsetzungen des Ventilteils dann zu den entsprechenden Fortsetzungen des Ventilkörpers nicht ausgerichtet sind, kann ein Benutzer dann ohne weiteres lediglich durch Fühlen feststellen, daß das Ventilteil 17 sich in seiner voll geöffneten Stellung befindet.

Am Hauptteil 16 und am Ventilteil 17 vorgesehene Anschläge helfen dem Benutzer bei der Positionierung des Ventilteils 17 in entweder seiner vollgeöffneten oder vollgeschlossenen Stellung. Wie die Fig. 3, 5 und 6 zeigen, weisen die Fortsetzungen 47 und 48 des Ventilteils nach oben hervorstehende Anschläge 49 bzw. 50 auf, wo hingegen das Hauptteil 16 einen einzigen, nach unten weisenden Anschlag 51 enthält. Wenn das Ventilteil geschlossen ist, stehen die Anschläge 49 und 51 miteinander in Eingriff (Fig. 5), wogegen in voll geöffneter Stellung des Ventilteils ein solcher Eingriff zwischen den Anschlägen 50 und 51 (Fig. 6) vorliegt.

Die Ventileinrichtung wird gemäß Fig. 1 am unteren Ende des Beutels 10 befestigt, wobei das Hauptteil 16 zwischen den Wänden 11 und 12 im Inneren des Beutels angeordnet wird, während das Ventilteil 17 nach unten unterhalb des Beutels hervorsteht. Besonders wirkungsvoll erfolgt die Befestigung durch ein thermisches Verschweißen der unteren Randabschnitte der Beutelwände direkt mit den Seitenflächen des thermoplastischen Hauptteils 16 als eine Fortsetzung der gleichen Hitzeverschweißungszonen 13, die die Wände des Beutels miteinander verbinden.

Der rohrförmige Schaft 39 des Ventilteils 17 enthält eine Ringschulter 55, die mit Abstand oberhalb des unteren Endes des Schaftes und unterhalb der seitlichen Fortsetzungen 47 und 48 angeordnet ist. Die Ausbildung der Schulter ist klar in der Fig. 7 zu erkennen, in der man auch sieht, daß die Schulter eine nach oben weisende Einrastfläche 55 a, die sich senkrecht zur Achse des Schaftes erstreckt, und eine nach unten und schräg nach innen geneigte Nockenfläche 55 b aufweist. Diese Schulter wirkt mit dem Verbindungsteil 20 der Ablaßschlaucheinrichtung zusammen, um die Teile lösbar miteinander in der im folgenden beschriebenen Weise sicher zu verbinden.

Das Verbindungsteil 20 ist einstückig aus einem festen, flexiblen Kunststoffmaterial geformt, welches ein wesentliches elastisches Verhalten aufweist. Besonders wirkungsvolle Ergebnisse wurden mit einem Verbindungsteil aus einem Acetalharz erhalten. Das Verbindungsteil weist ein Verbindungsrohr 60, einen Einrastring 61 und ein Paar Arme oder Bänder 62 auf, welche das Verbindungsteil und den Einrastring miteinander verbinden. Wie die Fig. 1, 2, 10 und 12 zeigen, ist der Einrastring 61 koaxial zum Verbindungsrohr 60 angeordnet und weist eine von der Kreisform abweichende oder ovale Ausbildung auf. Wenn sich der flexible, federähnliche Einrastring 61 in einem normalen oder zugfreien Zustand befindet, ist sein kleinster Innendurchmesser (d. h. der über die kürzere Achse gemessene Innendurchmesser) in etwa gleich dem Außendurchmesser des Schaftes 39 und kleiner als der Außendurchmesser der Schulter 55 (Fig. 12). Deshalb wird der Einrastring 61 durch die nach oben weisende Einrastfläche 55 a der Schulter gegenüber einem Abziehen vom Schaft zurückgehalten, wenn sich die Teile im zusammengesetzten Zustand befinden, wie es in Fig. 10 und 12 gezeigt ist. Wenn jedoch ein Fingerdruck in Richtung der Pfeile 63 gemäß Fig. 12 ausgeübt wird, kann der ovale Einrastring ohne weiteres in eine im wesentlichen kreisförmige Form (durch unterbrochene Linienführung dargestellt) verformt werden, in der der Ring einen im wesentlichen gleichförmigen Innendurchmesser aufweist, der größer als die Ringschulter 55 ist. Deshalb kann ein Benutzer ohne weiteres das Verbindungsteil vom Schaft 39 trennen, indem er einfach den Ring in eine im wesentlichen kreisförmige Form drückt.

Am günstigsten sind die flexiblen Arme 62 mit dem ovalen Einrastring 61 an den Bereichen seiner größten Krümmung verbunden. Eine solche Anordnung erleichtert die Handhabung des Verbindungsteils, da der Benutzer durch Berührung ohne weiteres die Arme feststellen und durch einfaches Zusammendrücken dieser Arme aufeinander zu gemäß Fig. 10 den Ring in eine im wesentlichen kreisförmige, nicht einschnappende Form bringen kann.

Das Verbindungsrohr 60 nimmt den unteren Abschnitt des Schaftes 39, insbesondere den Schaftabschnitt unterhalb der Ringschulter 55 auf. Das Innere des Verbindungsrohrs weist einen eingezogenen Abschnitt 60 a auf, dessen Innendurchmesser etwas kleiner als der Außendurchmesser des Schaftes ist, wenn an dem Verbindungsteil keine Zugkraft oder Zugspannung angreift. Wenn die Teile zusammengedrückt werden, kommt die schräg verlaufende Fläche des eingezogenen Abschnittes 60 a des Verbindungsteils mit der abgerundeten Fläche 39 a am unteren Ende des Schaftes in Eingriff, um die Schaftwand nach innen in Richtung des Pfeils 64 zu drücken, wie es in übertriebener Weise in Fig. 11 dargestellt ist. Dadurch wird eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen der Innenfläche des Verbindungsteils 60 und der Außenfläche des Schaftes 39 hergestellt. Eine solche Abdichtung ist nicht auf eine genaue Lage längs der Schaftlänge begrenzt (sie wird gebildet, wenn der Schaft zuerst den Bereich kleinsten Durchmessers der Innenfläche 60 a des Verbindungsteils erreicht und bleibt wirkungsvoll, wenn die Teile weiter ineinander eingeschoben werden), noch ist irgendeine besondere Ausrichtung des Verbindungsteils in bezug auf den Schaft erforderlich.

Wenn das Verbindungsteil weiter nach oben in seine vollkommen eingeschnappte Stellung verschoben wird, greift der Einrastring 61 an der schräg verlaufenden Nockenfläche 55 b der Schulter 55 ein, wobei gegenüberliegende Seitenabschnitte des Ringes nach außen gedrückt werden. Wenn der Ring an der Schulter vorbeibewegt worden ist, schnappen seine gegenüberliegenden Seitenabschnitte in eine Lage zurück, die durch durchgezogene Linienführung in Fig. 12 dargestellt ist, wobei ein hörbares Klick- oder Schnappgeräusch den Benutzer davon unterrichtet, daß die Teile vollkommen eingeschnappt sind.

Der schrägverlaufende, untere Endabschnitt 60 b des Verbindungsteils (Fig. 10) kann dauernd mit dem flexiblen Ablaßschlauch 19 durch geeignete Mittel verbunden sein. Es können eine Wärmeverschweißung, ein Verkleben mit einem Lösungsmittel oder ein mechanisches Eingreifen oder auch Kombinationen davon verwandt werden. Wenn ein mechanischer Reibungseingriff vorgesehen ist, kann die äußere Oberfläche des Endabschnittes 60 b mit ringförmigen Rippen oder Vorsprüngen versehen werden, um ein unbeabsichtigtes Trennen des Ablaßschlauches vom Verbindungsteil zu verhindern.

Claims (26)

1. Ablaßvorrichtung für einen Ostomie-Beutel mit einem innerhalb des Beutels befestigbaren Hauptteil und einem einen Durchfluß ermöglichenden Ventilteil, wobei das Hauptteil eine im wesentlichen zylindrische Kammer aufweist, die mit einer mit dem Inneren des Beutels in Verbindung stehenden Seitenöffnung und mit einer außerhalb des Beutels angeordneten Endöffnung versehen ist, und wobei Einrichtungen zum lösbaren Befestigen eines Ablaßschlauches am Ventilteil vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilteil (17) einen Hülsenabschnitt (36) mit einem seitlichen Auslaß (37), einer Endwand (44) und einem rohrförmigen Schaft (39) aufweist, wobei der Hülsenabschnitt (36) durch die Endöffnung (25) in die Kammer (23) des Hauptteils (16) hineinragt und in ihr derart drehbar aufgenommen ist, daß der seitliche Auslaß (37) beim Verdrehen des Ventilteils (17) zum Öffnen und Schließen in und außer Ausrichtung mit der Seitenöffnung (24) bringbar ist und die Endwand (44) den Durchgang durch das Ventilteil (17) an dem vom rohrförmigen Schaft (39) entfernten Ende verschließt, und daß das Hauptteil (16) und das Ventilteil (17) durch eine Verriegelungseinrichtung (41, 43, 45, 46) gegen eine axiale Relativverschiebung gegeneinander gesichert sind.
2. Ablaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Begrenzen des Drehwegs des Ventilteils (17) in die geöffnete und geschlossene Stellung Anschlagmittel (49, 50, 51) vorgesehen sind.
3. Ablaßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des seitlichen Auslasses (37) im wesentlichen gleich der inneren Querschnittsfläche des Ablaßschlauches (19) ist.
4. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenöffnung (24) des Hauptteils (16) größer als der Auslaß (37) ist.
5. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptteil (16) und das Ventilteil (17) aus einem halbsteifen Kunststoffmaterial bestehen, und daß das Kunststoffmaterial des Ventilteiles (17) eine größere Steifigkeit als das Kunststoffmaterial des Hauptteils (16) aufweist.
6. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilteil (17) einen einstückigen, sich um den Auslaß (37) erstreckenden und innerhalb der Kammer (23) mit dem Hauptteil (16) in dichtenden Eingriff bringbaren Wulst (38) enthält.
7. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptteil (16) eine die Kammer (23) begrenzende, zylinderförmige Wand (22) aufweist, die durch die beim Dichteingriff des Wulstes (38) auftretende Kraft begrenzt nach außen biegbar ist.
8. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptteil (16) eine zylindrische Wand (22) aufweist, die in der Nähe ihres freien Endes mit einem Ringflansch (41) versehen ist, und daß das Ventilteil (17) mit einer durchgehenden Ringwand (42) ausgebildet ist, die nach außen mit Abstand vom Hülsenabschnitt (36) angeordnet ist und einen ringförmigen Kanal (43) begrenzt, der den Flansch (41) verschieblich und abdichtend aufnimmt.
9. Ablaßvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (41) eine in Richtung auf das freie Ende der zylindrischen Wand (22) schräg nach innen verlaufende Innenfläche (41 a) aufweist und daß der Flansch (41) im spannungsfreien Zustand eine maximale Wanddicke hat, die größer als die Weite des Kanals (43) ist, wodurch der Flansch (41) durch den Abdichtungseingriff zwischen dem Hülsenabschnitt (36) und der Ringwand (42) zusammendrückbar ist.
10. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptteil (16) ein Paar von sich diametral gegenüberliegenden, sich seitlich erstreckenden Fortsetzungen (28, 29) aufweist, wobei jede Fortsetzung (28, 29) Seitenflächen (28 a bzw. 29 a) enthält, die sich längs konvergierender Ebenen erstrecken und in einer im wesentlichen parallel zur Achse der zylindrischen Kammer (23) verlaufenden Seitenkante (30, 34) enden.
11. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptteil (16) an der vom Ventilteil (17) abgewandten Seite eine Endwand (28 c, 29 c) aufweist, die mit den Seitenkanten (30, 34) unter Bildung von Ecken zusammenläuft, und daß ein Paar dünner, flexibler Zungen (35) einstückig mit dem Hauptteil (16) ausgebildet ist und radial und axial von den Ecken vorsteht, wobei die Zungen (35) zueinander und zu den Seitenkanten (30, 34) fluchten und eine glatte, gebogene Begrenzungslinie aufweisen, so daß die flexiblen Zungen (35) mit der Wand des Ostomie-Beutels (10) zum Aufnehmen einer Dehnung beim Ausüben einer Verdrehkraft in elastischen Eingriff bringbar sind.
12. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine (28) der Fortsetzungen, von der Achse der zylinderförmigen Kammer (23) her gemessen, wesentlich länger ist als die andere (29) der Fortsetzungen.
13. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fortsetzung (28) des Hauptteils (16) einen Hohlraum (31) enthält, der direkt mit der Seitenöffnung (24) in Verbindung steht, und daß die Endwand (28 c) des Hauptteils (16) mit einer Öffnung (32) versehen ist, die in direkter Verbindung mit dem Hohlraum (31) steht, wodurch sich in dem Ostomie-Beutel (10) befindliches Fluid direkt durch die Öffnung (32) in den Hohlraum (31) gelangen und dann in den Durchlaß des sich in seiner geöffneten Stellung befindenden Ventilteiles (17) eintreten kann.
14. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilteil (17) mit sich diametral gegenüberliegenden, sich seitlich vom Schaft (39) erstreckenden Fortsetzungen (47, 48) versehen ist, daß die Fortsetzungen (47, 48) des Ventilteils (17) unterhalb der Fortsetzungen (28, 29) des Hauptteiles (16) angeordnet sind und Seitenabmessungen aufweisen, die im wesentlichen den Seitenabmessungen der Fortsetzungen (28, 29) des Hauptteils entsprechen.
15. Ablaßvorrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (39) eine äußere Ringschulter (55) enthält, daß die Ringschulter (55) eine normal zur Achse des Schaftes (39) verlaufende und in Richtung auf das Hauptteil (16) weisende Einrastfläche (55 a) und eine Nockenfläche (55 b) aufweist, die vom Hauptteil (16) weg schräg in Richtung auf den Schaft (39) weist, und daß die Einrichtungen zum Befestigen des Ablaßschlauches (19) ein flexibles, am Ablaßschlauch (19) befestigtes Verbindungsrohr (60) aufweisen, in dem ein Abschnitt des Schaftes (39) abdichtend und lösbar aufnehmbar ist, und daß mit dem Verbindungsrohr (60) eine Einrasteinrichtung (61) verbunden ist, die für einen Rasteingriff zwischen dem Schaft (39) und dem Verbindungsrohr (60) mit der Ringschulter (55) in Eingriff bringbar ist.
16. Ablaßvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Verbindungsrohr (60) ein ovaler, flexibler Einrastring (61) über ein Paar flexibler Arme (62) verbunden ist, wobei sich der Einrastring (61) längs einer zur Achse des Verbindungsrohrs (60) senkrechten Ebene erstreckt und zu diesem einen durch die Arme (62) bestimmten Abstand in axialer Richtung aufweist, daß der Einrastring (61) im spannungsfreien Zustand einen minimalen Innendurchmesser aufweist, der dem Außendurchmesser des Schaftes (39) angenähert und kleiner ist als der maximale Durchmesser der Ringschulter (55), und daß der Einrastring (61) im wesentlichen kreisförmig verformbar ist, wobei der Innendurchmesser größer als der maximale Durchmesser der Ringschulter (55) ist.
17. Ablaßvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrastring (61), die Arme (62) und das Verbindungsrohr (60) einstückig aus einem flexiblen Kunststoffmaterial geformt sind.
18. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Arme (62) diametral gegenüberliegen und den ovalen Einrastring (61) nahe seiner gegenüberliegenden Abschnitte größter Krümmung erreichen.
19. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr (60) eine Innenfläche (60 a) mit einem Mittelabschnitt aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der Außendurchmesser des Schaftes (39) ist, wenn der Schaft (39) und das Verbindungsrohr (60) voneinander getrennt und spannungsfrei sind.
20. Ablaßvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelabschnitt der Innenfläche (60 a) nach innen geneigte und in axialer Richtung aufeinander zuführende Oberflächenabschnitte aufweist.
21. Ablaßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Ostomie-Beutels (10) mit dem Hauptteil (16) abdichtend verbunden sind.
22. Verbindungseinrichtung zum Ankoppeln eines Ablaßschlauches an einen rohrförmigen Schaft einer Ablaßvorrichtung eines Ostomie-Beutels, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (39) eine Ringschulter (55) und der Ablaßschlauch (19) ein Verbindungsteil (20) aufweist, das mittels eines Verbindungsrohres (60) an einem Ende des Ablaßschlauches (19) befestigt ist und einen flexiblen, ovalen Einrastring (61) trägt, der im Abstand zum Verbindungsrohr (60) angeordnet ist, daß der Einrastring (61) im nichtverformten Zustand einen minimalen Innendurchmesser aufweist, der dem Außendurchmesser des Schaftes (39) angenähert und kleiner ist als der maximale Durchmesser der Ringschulter (55), wobei der Einrastring (61) durch Aufbringen einer Druckkraft im wesentlichen kreisförmig verformbar ist.
23. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrastring (61) über ein Paar sich diametral gegenüberliegender, flexibler Arme (62) mit dem Verbindungsrohr (60) verbunden ist, wobei die Arme (62) den ovalen Einrastring (61) längs der die stärkste Krümmung aufweisenden Abschnitte erreichen.
24. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrastring (61), die Arme (62) und das Verbindungsrohr (60) einstückig aus einem flexiblen Kunststoffmaterial geformt sind.
25. Verbindungseinrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche (60 a) des Verbindungsrohres (60) einen Abschnitt mit verringertem Durchmesser aufweist.
26. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt verringerten Durchmessers zwischen den Enden des Verbindungsrohres (60) angeordnet ist und nach innen ansteigende, kegelstumpfförmig in axialer Richtung aufeinander zuweisene Flächenabschnitte aufweist.
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