DE303024C - - Google Patents

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DE303024C
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valves
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valve
rotation
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DENDAT303024D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C14/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations
    • F04C14/04Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines, pumps or pumping installations specially adapted for reversible machines or pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 59 e. GRUPPE 2.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung an den bereits bekannten Umlaufspumpen mit selbsttätiger Umsteuerung für gleichbleibende Förderrichtung bei wechselnder Drehrichtung, die bisher in der Regel mittels entsprechend angeordneter einzelner Klappen oder Ventile erreicht wurde. Beim Erfindungsgegenstand werden je ein Saug- und ein Druckventil zu einem Ganzen vereinigt.
ίο Je ein Druckventil dient gleichzeitig als Führung und Sitz für ein Saugventil, und nur ersteres allein ist in dem umgebenden Gehäuse geführt. Ferner ist das Saug- und das Druckventil mit je einem Hilfskolben ausgebildet, mit dem unter Zuhilfenahme entsprechender Kanäle und des von der Pumpe erzeugten Über- bzw. Unterdruckes das Saug- und das Druckventil in geöffneter bzw. geschlossener Lage oder umgekehrt während des Laufes der Pumpe in einer Richtung festgehalten und hiernach ein weiteres Schwingen der Ventile in ihren Führungen vermieden wird. Bei dem Wechsel der Drehrichtung erfolgt die Rückführung der Ventile in die Anfangsstellung, in der alle Ventile geschlossen sind, durch entsprechend angeordnete Federn.
Beiliegende Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand, beispielsweise an einer Zahnradpumpe angeordnet, im Längsschnitt, deren oberes Zahnrad sich beispielsweise im Uhrzeigersinn dreht, wodurch zunächst bei S ein Unterdruck und bei D ein Überdruck entsteht. Vor Beginn der Drehung befanden sich sämtliche Ventile in ihrer Anfangsstellung, d. h. sie waren geschlossen. Infolge der Saugwirkung wird bei S das Druckventil α noch fester auf seinen Sitz gedrückt und gleichzeitig das Saugventil b gehoben bis zu einem Anschlag, der αμπΛ einen am Schaftende von b angebrachten Hilfskolben c gebildet wird. Bei D ist der Verlauf infolge der dort herrschenden Druckwirkung umgekehrt, d. h. das Saugventil δ wird auf seinen Sitz gedrückt und das Druckventil α hebt sich bis zu dem durch den Deckel d gebildeten Anschlag.
Durch diese Ventilbewegungen ist nun der Druckraum D in an sich bekannter Weise mit dem Druckkanal e und der Saugraum S mit dem Saugkanal f der Zahnradpumpe verbunden, welche ihrerseits wieder in den Saugstutzen g bzw. Druckstutzen h münden. Es herrscht jetzt also im Saugkanal f ein Unterdruck und im Druckkanal e ein Überdruck. Nun besitzt das Druckventil am hinteren Ende einen Hilfskolben i, der gleichzeitig den Führungszylinder für den Hilfskolben c des Saugventils b trägt, i führt sich in einer Ausbohrung des Ventildeckels d, und so bildet sich zwischen i und d ein in sich geschlossener Raum I, der bei. Anfangsstellung durch die Bohrungen m und η mit dem Saugkanal f und durch die Bohrungen 0 mit dem Druckkanal e verbunden ist. Wird jedoch das Saugventil b infolge des bei S herrschenden Unterdruckes gehoben, so gleitet der Hilfskolben dieses Ventils an der Bohrung η vorbei bis zum An-
OIH
schlag, der zugleich als Abschluß des Kanals m dient, so daß der Raum I nunmehr nur noch durch O mit dem Druckkanal in Verbindung steht. Der dort herrschende Überdruck wirkt jetzt auf die Hilfskolben c und i, preßt sie beide auf ihre Anschläge bzw. Sitze und hält dadurch Saugventil b und Druckventil α unverrückbar in entsprechender Lage fest.
Bei der Druckseite zeigt sich ein umgekehrter Verlauf der Vorgänge. Durch Verschiebung des Druckventils α verbindet der Kanal 0 jetzt ebenfalls den Raum I mit dem Saugkanal f, wodurch in I ein Unterdruck entsteht, welcher im Verein mit dem vor dem Saugventil b herrschenden Überdruck letzteres mit seinem Sitz auf das Druckventil α und dieses gleichzeitig auf seinen Anschlag preßt und so beide Ventile sichert. Die Feder ft des Saugventils und die Feder q des Druck-
W ventils besorgen die Rückführung der Ventile in die Anfangsstellung nach Beendigung der Drehung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Vorrichtung zur Erzielung gleichbleibender Förderrichtung bei Umlaufspumpen mit wechselnder Drehrichtung, die mittels entsprechend angeordneter Ventile erreicht wird, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Druckventil gleichzeitig als Führung und Sitz für ein Saugventil dient und nur ersteres allein in dem umgebenden Gehäuse geführt ist, daß ferner das Saug- und das Druckventil mit je einem Hilfskolben ausgebildet ist, mit dem unter Zuhilfenahme entsprechender Kanäle und des von der Pumpe erzeugten Über- bzw. Unterdruckes das Saug- und das Druckventil in geöffneter bzw. geschlossener Lage oder umgekehrt festgehalten ■ werden, und daß bei dem Wechsel der Drehrichtung die Rückführung der Ventile in die Anfangsstellung, in der alle Ventile geschlossen sind, durch entsprechend angeordnete Federn erfolgt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052245B (de) * 1956-12-10 1959-03-05 Vladimir Svatuska Selbstansaugende Kreiselpumpe mit Schleppfoerderung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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