DE3013530A1 - Ausfahrbare tribuene - Google Patents
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H3/00—Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
- E04H3/10—Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
- E04H3/12—Tribunes, grandstands or terraces for spectators
- E04H3/123—Telescopic grandstands
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Description
- Ausfahrbare Tribüne
- Die Erfindung bezieht sich auf eine ausfahrbare Tribüne mit einer Anzahl Reihen von aufeinander folgenden Rängen, wobei wenigstens die Reihen aller Ränge mit Ausnahme der des höchsten Ranges verfahrbar sind und die Reihe des niedrigsten Ranges die Fahrbewegung auf die anderen verfahrbaren Reihen überträgt, wozu Sperrklinken dienen, die die verfahrbaren Reihen miteinander kuppeln und Sperrlöseorgane vorgesehen sind, die die Sperrklinke einer Reihe lösen, wenn diese Reihe in ihrer völlig ausgefahrenen Lage ist.
- Eine solche ausfahrbare Tribüne ist bekannt durch die französische Patentschrift 21 15 806. Bei dieser bekannten Konstruktion werden die verfahrbaren Reihen mit den nächsten angrenzenden Reihen gekuppelt.
- Wenn man eine ausfahrbare Tribüne motorisch ausfahren will, so ist es von höchster Wichtigkeit, daß die gerade Führung beim Ausfahren so genau wie möglich ist. Insbesondere können dabei an der einen oder der anderen Seite eintretende ungleiche Reibungskräfte die Geradeführung beeinträchtigen, wobei es besonders wichtig ist, daß eine einmal eingetretene schiefe Lage nicht automatisch korrigiert wird und sich eher verstärkt.
- Die Erfindung beabsichtigt, die Geradeführung der Tribüne zu verbessern. Demzufolge wird erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Sperrklinken aller verfahrbaren Reihen unmittelbar mit der Reihe des niedrigsten Ranges zusammenarbeiten.
- Dadurch, daß bei der Erfindung sich das Spiel zwischen den aufeinander folgenden Reihen nicht addiert, weil jede ausfahrbare Reihe unmittelbar mit der Reihe des niedrigsten Ranges verbunden ist, wird auch die Geradeführung erheblich verbessert.
- Bei einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Sperrlöseorgane jeweils gebildet werden durch eine von der Sperrklinke getragene Rolle, die auf eine Fläche der angrenzenden Reihe von höherem Rang läuft, welche Fläche an ihrem der Ausfahrtrichtung zugekehrten Ende eine Versetzung oder Sprung hat, derart, daß die Sperrklinke frei von einem mit der Reihe des niedrigsten Ranges verbundenen Festhalteorgan wird, wenn die Rolle mit des Absatz oder Sprung der Fläche zusammenarbeitet.
- Hierdurch wird in sehr einfacher Weise erreicht, daß wenn die Rolle in die Versetzung oder den Sprung fällt, die diesbezügliche Reihe sich nicht zurückbewegen kann.
- Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Klinke eine Betätigungsfläche hat , die mit einem Teil der Reihe des niedrigsten Ranges zusammenarbeitet, um die Rolle beim Einfahren der Tribüne aus der Versetzung oder dem Sprung zu bewegen.
- Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß beim Einfahren der Tribüne die Reihe, die eingefahren werden muß, auch entriegelt wird und eingefahren werden kann. Dabei ist diese Konstruktion grundlegend einfach und demzufolge zuverlässig.
- Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer auf der Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausführungsform sowie den sich hieran anschließenden Ansprüchen.
- Es zeigen: Fig. 1 schematisch eine Anzahl Reihen einer Schiebetribfine in teilweise ausgefahrener Lage, Fig. 2 eine Seitenansicht der in der Fig. 1 dargestellten Tribüne, Fig. 3 eine Einzelheit der Erfindung in größerem Maßstabe in einer ersten Lage und Fig. 4 die Einzelheit der Fig. 3 in einer anderen Lage.
- In der Fig. 1 sind mit 1,2,3 und 4 die Stützen angegeben von Gerüsten zur Unterstützung der 1., 2., 3. bzw. 4. Reihe einer Schiebetribüne.
- Die Reihe des höchsten Ranges, nämlich die vierte, ist mittels eines Verbindungsorganes 5 über ein Dämpforgan 6 mit einer Mauer 7 verbunden.
- Wie insbesondere in der Fig. 2 gezeigt ist, sind die Stützen 1 bis 4 der aufeinander folgenden Reihen unterstützt durch verfahrbare Gestelle, wobei die der Reihen des 2., 3. und 4. Ranges in der Fig. 2 wiedergegeben und mit 12, 13 und 14 angedeutet sind, während das dor ersten Reihe in Fig. 1 mit 11 angedeutet ist. Aus der Fig. 2 ist auch ersichtlich, daß die erste Reihe an ihrem Ausfahrtende gestützt wird durch Räder 15, wobei das Gestell dieser Räder in tragender Weise verbunden ist mit dem Unterträger 16 der 1. Reihe.
- Zwischen aufeinander folgenden zehen ist eine Tragkräfte übertragende Verbindung angeordnet, die für die Erfindung von weniger Interesse ist und schematisch mit 17 angedeutet ist und aus einem schiefen Träger 18 besteht, der mit der Reihe des höheren Ranges verbunden ist und an seinem Ende Fahr- oder Laufräder 19 trägt, die zusammenarbeiten mit der nächsten Reihe von niedrigerem Range Die Reihe des ersten Ras trägt weiter ein Profil 20, an dem ein Bügel 21 befestigt ist, der einen Riegelbolzen 22 trägt. Dieser Riegelbolzen 22 ist in der Fig. 1 mit einer Strich-Punkt-Linie angedeutet.
- Am Gestell der 2. Reihe ist mittels eines Drehbolzens 23 eine Klinke 24 befestigt, die an ihrem Ende eine Welle 25 trägt, auf der eine Folgerolle 26 montiert ist. Diese Folgerolle 26 kann auf der Oberfläche 27 des Unterträgers 16 des Gestelles der 3. Reihe laufen und befindet sich in der Lage der Fig. 1 in der am Ende dieser Reihe befindlichen Versetzung 28.
- In der Fig. 3 ist die . Lage wiedergegeben,bei derdie Rolle 26 auf der Oberfläche 27 des Gestelltes der 3. Reihe läuft. In dieser Lage ist der Riegelbolzen 22 eingeschlossen in einer Aussparung 30 der Klinke 24. Fest mit der Klinke 24 ist weiter eine Auflauffläche 29 verbunden.
- Die Wirkung der beschriebenen Riegelvorrichtung ist die folgende Wenn die Reihe 1 anfängt auszufahren, liegen die diesbezüglichen Folgerollen 26 der Klinken 24 auf den'Unterträgern 16 der nächstfolgenden höheren Reihen, so daß alle Reihen außer die des höchsten Ranges miteinander verriegelt sind undyais ein Ganzes bewegen. Dabei läuft die Rolle 26 der Klinke, die mit der 3. Reihe verbunden ist, schließlich in die Versetzung 28 der Oberfläche des Gestelles der 4. Reihe. Dadurch fällt die zugehörige Klinke 24 nach unten und es wird die 3. Reihe von 1. Reihe, so daß die 3. Reihe stehenbleibt, den wonach die 1. und 2. Reihe zusammen weiter bewegt wenn bis auch die Folgerolle 26 der 2. Reihe der Oberfläche 27 der 3. Reihe sich abläuft und/nur noch die 1. Reihe weiterbewegt.
- Weil die Folgerolle 26 einer Reihe, die die ausgefahrene Lage erreicht hat, in die Versetzung 28 fällt, kann eine solche Reihe nicht wieder in die Richtung der eingefahrenen Lage bewegt werden.
- Wenn nun wieder eingefahren werden soll, wird die 1. Reihe wieder in die eingefahrene Lage bewegt, wobei die 2. Reihe durch die zugehörige Folgerolle 26 nicht mitgenommen werden kann. Dies dauert. an bis der Riegelbolzen 22 gegen die Auflauffläche 29 der mit der 2. Reihe verbundenen Klinke läuft, diese linksherum dreht bis die zugehörige Folgerolle 26 aus der Versetzung 28 gehoben ist, wonach die 2. Reihe zusammen mit der 1. Reihe weiterbewegt Ähnliches wiederholt sich, wenn eine die 1. Reihe die Lage erreicht, in der/Zusammenarbeit zwischen dem Riegelbolzen 22 und der Auflauffläche 29 der Klinke 24 der 3. Reihe möglich ist und die 3. Reihe zurückbewegt werden karr Obwohl oben eine Vorzugsausführung der Erfindung wiedergegeben ist, wird es klar sein, daß Abänderungen vorgenommen werden können, ohne aus dem Gebiet der Erfindung zu treten. Insbesondere sollen die Unterstützungen 18, die die Lauf- oder Führungsrolle 19 tragen, verhindern, daß eine Reihe zu weit ausgefahren wird. Es wird klar sein, daß man jeden anderen Anschlag für diesen Zweck benützen kann.
- Außerdem ist eine Konstruktion gezeigt, wobei die 1. Reihe in der eingefahrenen Lage über die Verbindungsstücke 17 ein erheblicher Teil des Gewichtes der anderen Reihen auf die Räder 15 überträgt. Es ist aber auch möglich, die Erfindung anzuwenden bei Tribünen, bei denen dieses nicht der Fall ist.
- Schließlich ist eine Ausführung der Klinke wiedergegeben, die sowohl einfach als auch zweckmäßig ist, aber es wird klar sein, daß auch andere Ausführungen möglich sind. Insbesondere ist in der gezeichneten Ausführung die Aussparung 30 in die Oberfläche der Klinke 24 derart ausgebildet, daß der Riegelbolzen 22 einfach daraus gleiten kann beim Ausfahren der Tribüne. Es ist aber auch möglich, den Riegelbolzen 22 durch Rollen zu ersetzen, um die Riegelung und Entriegelung geschmeidiger stattfinden zu lassen.
- Bezugszeichenliste: 1 Stütze 2 Stütze 3 Stütze 4 Stütze 5 Verbindungsorgan 6 Dämpfer 7 Mauer 8 9 10 11 Gestell 12 Gestell 13 Gestell 14 Gestell 15 Räder 16 Unterträger 17 Verbindung 18 Träger 19 Laufräder 20 Profil 21 Bügel 22 Riegelbolzen 23 Drehbolzen 24 Klinke 25 Welle 26 Rolle 27 Oberfläche 28 Versetzung/Absatz 29 Auflauffläche 30 Aussparung von 24
Claims (6)
- Aus fahrbare Tr ibüne A n 5 p r ü c h e: 1.)Ausfahrbare Tribüne mit einer Anzahl Reihen von aufeinander ander folgenden Rängen, wobei wenigstens die Reihen aller Ränge mit Ausnahme die des höchsten Ranges verfahrbar sind und die Reihe des niedrigsten Ranges di.e Fahrbewegung auf die anderen verfahrbaren Reihen überträgt, wozu Sperrklinken dienen, die die verfahrbaren Reihen miteinander kuppel.n und Sperrlöse-Organe vorgesehen sind, die die Sperrklinke einer Reihe lösen, wenn diese Reihe in ihrer völlig ausgefahrenen Lage ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (24) aller verfahrbaren Reihen unmittelbar mit der Reihe des niedrigsten Ranges zusammenarbeiten.
- 2. Ausfahrbare Tribüne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrlöse-Organe jeweils gebildet werden durch eine von der Sperrklinke (24) getragene Rolle (26), die auf eine Fläche (27) der angrenzenden Reihe von höherem Rang läuft, welche Fläche an ihrem der Ausfahrtrichtung zugekehrten Ende eine Versetzung (28) oder Sprung hat, derart, daß die Sperrklinke (24) frei von einem mit der Reihe des niedrigsten Ranges verbundenen Festhalteorgan wird, wenn die Rolle (26) mit der Versetzung (28) oder Sprung der Fläche (27) zusammenarbeitet.
- 3. Ausfahrbare Tribüne nach Anspruch 2, dadurch r kennzeichnet, daß die Fläche (27) horizontal ist und daß/iLe Rolle (26) auf der Klinke (24)/dieser Fläche (27) abstützt, wobei die Versetzung (28) oder der Sprung nach unten gerichtet ist.
- 4. Ausfahrbare Tribüne nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (24) eine Betätigungsfläche hat, die mit einem Teil der Reihe des niedrigsten Ranges zusammenarbeitet, um die Rolle (26) beim Einfahren der Tribüne aus der Versetzung (18) oder dem Sprung zu bewegen.
- 5. Ausfahrbare Tribüne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Teil das Festhalteorgan ist.
- 6. Ausfahrbare Tribüne nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (2 schwenkbar angeordnet sind und schräge Aussparungen haben zum Aufnehmen eines mit der Reihe des niedrigsten Ranges verbundenen Festhalteteiles.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: NIJHA TRIBUNEBOUW B.V., LOCHEM, NL |
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: MUELLER, H., DIPL.-ING., 8000 MUENCHEN SCHUPFNER, |
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