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Beschreibung
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Halter für Bügeleisen, insbesondere
Dampfbügeleisen, der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 allgemein angegebenen
Art.
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Weil Dampfbügeleisen im allgemeinen so ausgebildet sind, daß ihre
Unterseite. bei einer Unterbrechung des Bügelns senkrecht oder wenigstens geneigt
sein soll, soll das Tragorgan in der wirksamen Anwendungslage des Halters sich auf
einer niedrigeren Höhe als das Stützorgan befinden.
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Solch ein Halter für Dampfbügeleisen wird von der Firma Erause-Haushaltsgerätefabrik
GmbH & Co. KG auf den Markt gebracht und ist an dem einen (gewöhnlich dem rechten)
Ende eines Bügeltisches derart unbeweglich befestigt, daß sich das Tragorgan immer
näher derjenigen Längsseite des Bügeltisches befindet, an der eine rechthändige
Person beim Bügeln normalerweise steht, als das Stützorgan. Ein derart ausgeführter
Halter paßt aber nicht für Linkshändler, die zweckmäßig auf der anderen Seite des
Tisches stehen, weil das Tragorgan des Halters dann von dem Bügler weiter entfernt
ist, als das Stützorgan, was verkehrt ist.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht mit Rücksicht auf die obigen Umstände
darin, einen Halter der obigen Gattung zu schaffen, der ebenso anwendbar für die
Rechtshändler als auch für Linkshändler ist und der darüber hinaus billig in der
Herstellung und einfach in der Anwendung ist.
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Ein Wunsch mit Bezug auf Bügeleisen-Halter, die an Bügeltischen und
dergleichen befestigt sind, ist außerdem daß sie weggeschwenkt oder weggeschoben
werden können, so daß sie weder den Bügeltisch verlängern noch sonst im Wege sind,
insbesondere wenn der Bügeltisch forgestellt wird. Mit Rücksicht
darauf
ist es ein besonderer Zweck der Erfindung, einen Bügeleisen-Halter zu schaffen,
der in eine passive oder unwirksame Lage überführt werden kann, in der er weder
die Bügelfläche des Arbeits- oder Bügeltisches beeinträchtigt noch die Länge des
Bügeltisches vergrößert, wenn der Halter nicht verwendet wird.
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Die obige Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Halter
so ausgeführt ist, wie in den kennzeichnenden Teilen der Patentansprüche 1 und 2
angegeben ist.
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Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Halter gehen aus
der folgenden Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen hervor, die schaubildlich
und als nicht begrenzende Beispiele einige Ausführungsformen der Erfindung veranschaulichen.
In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Bügeleisen-Halters nach
einer ersten Ausführungsform der Erfindung in passiver Lage; Fig. 2 eine der Fig.
1 entsprechende Ansicht des Halters von unten gesehen; Fig. 3 den Halter.nach#Fig.
1 von links gesehen; Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht des Halters
in einer Anwendungslage, die für Rechtshändler zweckmäßig ist; Fig. 5 eine der Fig.
1 entsprechende Seitenansicht des Halters in einer Anwendungslage, die für Linkshändler
zweckmäßig ist;
Fig. 6 den Halter nach Fig. 4 von rechts gesehen;
Fig. 7 den Halter nach Fig. 5 von links gesehen; Fig. 8 eine der Fig. 2 entsprechende
Ansicht eines Halters nach einer zweiten Ausfüurungsform der Erfindung; Fig. 9 eine
Ansicht des Halters nach Fig. 8 von unten gesehen in einer Anwendungslage, die.
für Rechtshändler zweckmäßig ist; Fig. 10 einen vereinfachten Teilschnitt längs
der linie X - X in Fig. 9 mit dem Halter in einer für Linkshändler zweckmäßigen
Anwendungslage, in größerem Maßstab; und Fig. 11 einen Teilschnitt längs der Linie
XI - XI in Fig. 9, in größerem Maßstab, In Fig. 1 - 7 ist ein Halter gezeigt, der
im ganzen mit 10 bezeichnet und nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung
ausgebildet ist. Der Halter 10 ist an einem Ende eines langgestreckten Bügeltisches
1 mittels einer Befestigungsvorrichtung befestigt, die im ganzen mit 2 bezeichnet
und mittels Schrauben 3 an der Unterseite einer Tischplatte festgeschraubt ist.
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Die Befestigungsvorrichtung 2 besteht vorzugsweise aus einem gegen
Verschleiß widerstandsfähigen Kunststoff.
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Der Halter 10 ist aus steifem Metalldraht ausgeführt und umfaßt einen
mittigen, längslauf enden Draht, der aus zwei Teilen 11 und 12 besteht, die vorzugsweise
einen rechten Winkel zu einander bilden und von denen der Drahtteil 11 sich im wesentlichen
parallel zu der Längsrichtung der Tischplatte 9 erstreckt. Der Halter 10 umfaßt
ferner zwei in Linie mit
einander verlaufende Drahtteile 13, 14,
die etwa gleich lang sind und die beide von dem dem Drahtteil 11 abgekehrten Ende
des Drahtteiles 12 ausgehen. Die Drahtteile 13 und 14 setzen in je einem mit dem
Drahtteil 11 im wesentlichen parallelen Drahtteil 15 bzw. 16 fort, die ihrerseits
je in einen weiteren Drahtteil 17 bis 18 übergehen. Die letztgenannten Drahtteile,
die etwa gleich lang und ein wenig kürzer als die Drahtteile 13, 14 sind, sind beide
annähernd parallel zu den Drahtteilen 13, 14 und liegen in derselben Linie. Die
Drahtteile 13 - 18 liegen im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene und bilden
einen offenen, rechteckigen Rahmen. Die Drahtteile 17 und 18 gehen jeweils in einen
stumpfwinklig gebogenen Drahtteil 19 bzw. 20 über. Jeder dieser Drahtteile 19, 20
liegt in einer Ebene, die mit der von den Drahtteilen 11, 12 definierten Ebene im
wesentlichen parallel ist, wie aus Fig. 3, 6 und 7 hervorgeht. Die von den Drahtteilen
17, 18 abgekehrten Enden der Drahtteile 19, 20, die etwa auf der gleichen Höhe wie
der Drahtteil 11 liegen, sind mit dessen von den Drahtteilen 13, 14 abgekehrten
Ende und mit einander durch zwei Drahtteile 21, 22 verbunden, die annähernd in Linie
mit einander liegen.
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Die Drahtteile 13 - 22 bestehen zweckmäßig aus einem in einer geschlossenen,
dreidimensionalen Bahn gebogenen Draht, dessen Enden miteinander und mit dem einen
Ende des Drahtes 11, 12 zusammengeschweißt sind, dessen anderes Ende mit dem Mittelpunkt
des Drahtes 13 - 22 durch Schweißen oder in anderer geeigneten Weise verbunden ist.
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Der Draht 11 bildet ein erstes offenes Fach mit den Drahtteilen 13,
15, 17 und ein anderes offenes Fach mit den Drahtteilen 14, 16, 18. Die Weite oder
Breite der Fächer, die von der Länge der Drahtteile 15 und 16 bestimmt ist, ist
größer als die Breite gewöhnlicher, im Handel vorkommender Dampfbügeleisen.
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Die Befestigungsvorrichtung 2 hat drei Hauptteile, und zwar eine Basisplatte
4, einen ersten, höheren, mit Bezug auf den Drahtteil 11 längs laufenden Klotz 5
und einen anderen mit Bezug auf den Drahtteil 11 quer verlaufenden Klotz 6, der
wesentlich niedriger als der Klotz 5 ist. Zwischen den Klötzen 5 und 6 ist ein Spalt
7 vorhanden, der nicht so tief ist, daß er bis zu der Basisplatte 4 hinunterreicht
und dessen Breite annähernd der Dicke der Drahtteile 21, 22 gleich ist. Der Klotz
5 kann, wie in der gezeigten Ausführungsform, an seinem mit Bezug auf den Klotz
6 entgegengesetzten Ende eine Zunge 8 haben, die als Anschlag für den Drahtteil
12 gemeint ist aber mit Rücksicht auf die Tischplatte 1 fortgelassen werden kann.
Der Klotz 5 hat ferner ein durchgehendes Loch 9, durch das der Drahtteil 11 verschieblich
hindurchgeht.
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In Fig. 1 - 3 ist der Bügeleisenhalter in seiner passiven Aufbewahrungslage,
unter einer Bügeltisch-Platte 1 oder dergleichen eingeschoben gezeigt, an der er
mittels der Befestigungsvorrichtung 2 befestigt ist. Von dieser Lage. kann er herausgezogen
(nach rechts in Fig. 1 und 2) und danach gedreht werden mit dem Draht 11 als Drehachse,
sowohl in die Lage nach Fig. 4 und 6 als auch in die Lage nach Fig. 5 und 7E In
diesen Lagen werden die Drahtteile 17, 18 des Halters in der Spalte 7 durch Elemm-
oder Reibrngseingriff und durch die Anlage des Drahtes 19 und 20 gegen die Basisplatte
4 fixiert.
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In der Lage nach Fig. 4 und 6 ist der Halter 10 an dem rechten Ende
eines Bügeltisches 1 montiert und so gedreht gezeigt daß er für die Verwendung eines
Rechtshändlers geeignet ist, der vor dem Tisch (oberhalb der Ebene der Zeichnung)
steht.
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In dieser Lage befindet sich der Drahtteil 15 auf einer niedrigeren
Höhe als der Drahtteil 16 und bildet ein Tragorgan für den hinteren Teil eines in
dem Halter in einer Schrägstellung
placierten (Dampf)bügeleisen,
das seitlich von den Drahtteilen 13 und 17 umschlossen ist.
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Manche Dampfbügeleisen sind derart ausgebildet, daß ihre#Unterseite,
wenn das Bügeleisen sich in der obigen Lage befindet, gegen den Drahtteil 16 anliegt,
der dann ein Stützorgan für die Unterseite des Bügeleisens darstellt. Dasselbe oder
andere Bügeleisen kann auch derart placiert werden, daß ihre Unterseite entweder
nur gegen den Drahtteil 11 oder sowohl gegen denselben als auch gegen den Drahtteil
16 anliegt, wenn der Halter sich in der genannten Drehlage befindet.
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Falls eine linkshändige Person den Bügeltisch und den Halter 10 verwenden
will, dreht sie den Tisch um 1800 (was einem Herumgehen auf die andere Seite des
Tisches gleichkommt), so daß der Halter 10 an dem linken Ende des Tisches zu liegen
kommt, wie es in Fig. 5 gezeigt ist, und dreht dann den HaI-ter 10 mit dem Drahtteil
11 als Drehachse, so daß der Drahtteil 16 auf einer geringeren Höhe als der Drahtteil
15 zu liegen kommt. In dieser Lage, in der der Halter dadurch stabil fixiert wird,
daß der Drahtteil 22 in der Spalte 7 festgeklemmt ist, stellt der Drahtteil 16 das
Tragorgan für das hintere Ende des Bügeleisens dar, während der Drahtteil 15 und/oder
11 ein Stützorgan für die Unterseite des Bügeleisens darstellt. Die Drähte 15 und
16 dienen somit sowohl als Tragorgan für den hinteren Teil des Bügeleisens als eventuelles
Stützorgan für die Unterseite des Bügeleisens in Abhängigkeit von der Drehlage des
Halters.
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In Fig. 8 - 11, in denen gleiche Bezugszeichen wie in Fig. 1 -7 zum
Bezeichnen der gleichen oder ähnlichen Einzelheiten verwendet worden sind, ist der
Halter 10, der zweckmäßig die in Fig. 8 und 9 gezeigten Form hat, im wesentlichen
eben und umfaßt außer dem Drahtteil 11, der hier länger ist als in der
Ausführungsform
nach Fig. 1-7, nur entweder die Drahtteile 13, 15, 17, 19 und 21 oder die Drahtteile
14, 16, 18, 20 und 22. Die Befestigungsvorrichtung 2 ist in zwei Teile 2a, 2b geteilt,
die in Fig. 10 bzw. 11 im Querschnitt gezeigt sind. Die beiden Teile der Befestigungsvorrichtung
haben je ein Loch 22 bzw. 23 durch das der Drahtteil verschieblich hindurchgeht.
Der Teil 2a der Befestigungsvorrichtung hat ferner, wie aus Fig.10 hervorgeht, eine
im wesentlichen kreisbogenförmige Spalte 24 für den Drahtteil 19 des Halters, der
hier gerade ist. Die Spalte 24 hat drei Abzweigungen oder Ausnehmungen 25, 26, 27,
in die der Draht 19 zum Eingriff gebracht werden kann, nachdem der Halter 10 so
viel ausgezogen worden ist, daß der Drahtteil 17 von der Endkante der Bügeltischplatte
1 freigeht und danach mit dem Drahtteil als Drehachse gedreht worden ist. Damit
der Halter aus seiner in Fig. 8 gezeigten, passiven Ausgangslage gedreht werden
kann, muß der Drahtteil 19 von Hand aus der Ausnehmung 25 in den Hauptteil der Spalte
24 hineingedrückt werden. Die Ausnehmungen 26 und 27 bestimmen alternative, stabile
wirksame Arbeitslagen für den Halter 10. Unter den obigen Voraussetzungen bestimmt
die Ausnehmung 26 die Lage des Halters für linkshändige und die Ausnehmung 27 die
Lage des Halters für die rechtshändige Personen.
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Die oben beschriebenen und auf den Zeichnungen gezeigten Ausführungsformen
sind selbstverständlich nur als Beispiele zu betrachten und sie können im Rahmen
der Patentansprüche auf vielerlei Art abgeändert werden. Insbesondere kann der Halter
10 und/oder die Befestigungsvorrichtung 2; 2a, 2b eine andere Form als die gezeigte
haben. Der erfindungsgemäße Halter kann auch nur verschieblich (und nicht drehbar)
ausgeführt werden und mindestens ein Stützorgan haben, das dem alternativen, mittigen
Stützorgan 11 entspricht, und zwei Tragorgan haben, von denen das eine dem Tragorgan
15 entspricht und diejenige Lage hat, die diese in Fig. 4 und 6 hat, und das andere
dem
Tragorgan 16 entspricht und diejenige Lage hat, die diese in
Fig. 5 und 7 hat. Das Wort ~Anwendungslage" umfaßt sowohl eine Lage, in der der
Halter selbst placiert oder eingestellt werden kann, als auch eine Lage, in der
ein Bügeleisen in dem Halter placiert werden kann.
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L e e i t e