DE29901506U1 - Metallbauelement - Google Patents
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Description
ZUGELASSEN BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT UND GEMEINSCHAFTSMARKENAMT EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS*
PATENTANWÄLTE·
JULIUS MEINKE, dipl-ing. WALTER DABRINGHAUS, dipl-ing. JOCHEN MEINKE, dipl-ing.
RECHTSANWALT
THOMAS MEINKE
WESTENHELLWEG 67 44137 DORTMUND
TELEFON (0231) 14 50 71 TELEFAX (0231) 14 76 70
POSTFACH 10 46 45
44046 Dortmund, 28. Jan. 1999
DRESDNER BANK AG DTMD, Klo.-Nr. 1 148 047 (BLZ 440 800 SO)
POSTBANK DORTMUND, Kto.-Nr. S42 02-463 (BLZ 440 100 46)
. 71/14156 TM/Ha/Dr
Anmelderin: Mabeg Kreuschner GmbH & Co. KG
Ferdinand-Gabriel-Weg 10, 59494 Soest
Ferdinand-Gabriel-Weg 10, 59494 Soest
'Metallbauelement'
"Metallbauelement"
Die Erfindung betrifft ein Metallbauelement, insbesondere einen Mast, eine Stütze oder einen Träger zur Bildung von
Metallbauten aus einem Profilrohr mit sich über die Profillänge erstreckenden Nuten. Profilrohre zur Bildung von Masten,
Stützen oder Trägern sind vielfältig bekannt. Sie dienen zur Herstellung von Wand- und/oder Deckenelementen
oder als freistehende Pfosten oder Masten und weisen ein rohrartiges Profil mit sich über die Profillänge erstreckenden
Nuten auf, in die weitere Bauteile eingesetzt werden können.
Bekannte Metallbauelemente weisen in der Regel einen rohrartigen Querschnitt auf, wie beispielsweise aus der DE-PS
29 31 026 und DE-PS 31 41 807 ersichtlich. Diese weisen bei relativ geringem Materialeinsatz eine relativ große Stabilität,
insbesondere eine hohe Knickfestigkeit auf. Mit ihren sternförmig nach außen weisenden Ansätzen ermöglichen
sie die Befestigung von Platten, Scheiben u. dgl. in verschiedenen Richtungen. Jedoch können die nach außen gerichteten
Ansätze relativ leicht abbrechen, so daß die tragenden Eigenschaften dieser Profilrohre beeinträchtigt werden.
Auch stehen die nach außen weisenden Ansätze frei hervor und können daher zu Verletzungen führen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Metallbauelement der eingangs bezeichneten Art in einer
Weise auszugestalten, daß eine hohe Knickfestigkeit und Biegesteifigkeit erreicht wird, um das Bauelement sowohl
als freistehenden Pfosten oder Masten wie auch als Stütze oder Träger für komplexe Metallbauten verwenden zu können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Profilrohr querschnittsmäßig im wesentlichen quadratisch
ausgebildet ist und in den Eckbereichen außenseitig jeweils zwei abgewinkelte Stege aufweist, die jeweils mit
diesen verbundene, jeweils ein Kreissegment bildende Außenprofilbereiche
tragen, die an beiden Rändern Aufnahmebereiche für weitere Bauelementteile aufweisen.
Mit einer solchen Ausbildung eines erfindungsgemäßen Metallbauelementes
wird zunächst ein sehr stabiler, rechteckiger bzw. quadratischer Profilkern geschaffen, der hohen
Beanspruchungen standhält und sowohl gute stützende und tragende Eigenschaften wie auch eine hohe Knick- und Verbiegefestigkeit
aufweist. Die über jeweils zwei abgewinkelte Stege an den Eckbereichen des quadratischen Innenrohres
angelenkten, ein Kreissegment bildenden Außenprofilbereiche schaffen eine glatte, gerundete Außenkontur, die Verletzungsgefahren
vermeiden und zugleich eine Anordnung weiterer Bauelemente ermöglichen. Derartige Bauelemente können
beispielsweise Quertraversen, Dachelemente, Ansatzstücke, Informationselemente, Möbelteile, Befestigungen für Anbauelemente,
wie beispielsweise Abfallbehälter od. dgl., sein.
In vorteilhafter Weise ist auch vorgesehen, daß in die nutförmigen
Aufnahmebereiche weitere, eine ebenfalls ein Kreissegment bildende Außenfläche aufweisende Bauteile
und/oder Verbindungselemente einsetzbar sind. Hierdurch werden die jeweils ein Kreissegment bildenden Außenprofilbereiche
zu durchgehenden Kreissegmenten. Bei ringsum in die nutförmigen Aufnahmebereiche eingesetzten Bauteilen
bzw. Verbindungselementen wird ein kompletter Außenkreis gebildet, so daß sich nach außen hin ein rohrförmiges Profil
bildet, das das innere, im wesentlichen quadratisch ausgebildete Profilrohr umschließt. Durch das Einsetzen
ebenfalls ein Kreissegment bildender Bauteile bzw. Verbindungselemente werden die offenstehenden Profilbereiche zwischen
den jeweils ein Kreissegment bildenden Außenprofilbereichen des erfindungsgemäßen Profilrohrs geschlossen.
Die Steifigkeit und Knickfestigkeit des Metallbauelementes wird hiermit weiter erhöht, zum anderen wird die nach außen
offene Oberfläche verringert, so daß etwaig bestehende Korrosionsgefahren
ebenfalls vermindert werden.
Die Erfindung sieht auch vor, daß in die freien Profilenden Anschluß- und/oder Abschlußteile mit die freien Profilbe-
reiche abdeckenden Elementteilen einsteck- und/oder einschiebbar sind. Damit werden auch die querschnittlich offenen
Profilenden verschlossen, insbesondere wird damit verhindert, daß in den Hohlraum zwischen den jeweils zwei abgewinkelten,
außenseitigen Stegen Verschmutzungen oder Feuchtigkeit eindringen kann.
Insbesondere können die einsteck- und/oder einschiebbaren Elementteile als Gußteile ausgebildet sein. Derartige Gußteile
weisen eine besonders hohe Festigkeit auf und sind insbesondere gut als Fußelemente zur Befestigung auf Böden
oder anderen Untergründen, oder als Anschlußelemente für andere Bauteile einsetzbar.
Die Erfindung sieht in vorteilhafter Ausgestaltung auch vor, daß das Profilrohr wenigstens eine Schlüssellochbohrung
und/oder einen Adapter mit wenigstens einer Schlüssellochbohrung zur Aufnahme wenigstens eines Bolzens eines
Schnellverschlußelementes für ein weiteres Bauteil aufweist. Derartige Schlüssellochbohrungen können entweder an
bereits vorher genau bestimmten Höhen des Profilrohres vorgesehen sein, wenn von vornherein feststeht, in welcher Höhe
weitere Bauteile angefügt werden sollen. Derartige Schlüssellochbohrungen können aber auch in speziellen Adaptern
vorgesehen sein, die ihrerseits variabel, ggf. aber bereits werkseitig vormontiert, in den Aufnahmebereichen
für weitere Bauelementteile des Metallbauelementes angeordnet sind.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn zwei derartige Schlüssellochbohrungen
übereinander angeordnet sind. Hierdurch wird die notwendige Biegesteifigkeit erreicht.
In die Schlüssellochbohrungen greifen vorteilhaft entsprechende Bolzen eines Schnellverschlußelementes ein. Dieses
Schnellverschlußelement ist zweckmäßig als Spannverschluß mit zwei in die zwei übereinander angeordneten Schlüssellochbohrungen
einzuhängenden Bolzen und einem Kniehebelspanner ausgebildet. Mit dem Kniehebelspanner werden die
notwendigen Vorspannkräfte erreicht. Das Schnellverschlußelement ist an dem anzubringenden Bauteil werkseitig vormontiert,
beispielsweise durch zwei Schrauben. Bei der Montage vor Ort wird das Schnellverschlußelement an das bereits
stehende Metallbauelement herangeführt. Die beiden Bolzen werden in die Schlüssellochbohrungen geführt. Das
weiter anzuordnende Bauteil wird abgesenkt und kann bereits losgelassen werden. Je nach Art des Bauteils wird nun die
andere Seite ebenso eingehängt oder es wird das Schnellverschlußelement direkt mit Hilfe des Kniehebelspanners gespannt.
Sodann ist das Bauteil gegen ein selbständiges Lösen gesichert. Mit dem Schnellverschlußelement werden Montagezeiten
minimiert und der Aufbau entsprechender Metall-
bauten einfacher und sicherer gestaltet. Gleichzeitig wird auch erreicht, daß ein einfacher Abbau auch noch nach langer
Zeit gewährleistet ist, da das Schnellverschlußelement im Gegensatz zu herkömmlichen Schraubelementen nicht festrosten
kann. Mit herkömmlichen Schraubverbindungen kann bei nicht korrekt ausgeführter Montage überdies im Einzelfall
auch ein Gewinde zerstört werden. Dies hat eine geringere
Belastbarkeit der gesamten Anlage zur Folge. In jedem Fall ist auch der Einsatz von Werkzeugen erforderlich. All dies reduziert sich mit dem Einsatz des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Schnellverschlußelementes.
auch ein Gewinde zerstört werden. Dies hat eine geringere
Belastbarkeit der gesamten Anlage zur Folge. In jedem Fall ist auch der Einsatz von Werkzeugen erforderlich. All dies reduziert sich mit dem Einsatz des erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Schnellverschlußelementes.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise
näher erläutert. Diese zeigt in
näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Profilrohr,
Profilrohr,
Fig. 2 eine ausschnittsweise perspektivische Ansicht zweier über ein Verbindungsstück miteinander verbundener
Profilrohre,
Profilrohre,
Fig. 3 ein mit einem erfindungsgemäßen Profilrohr verbindbares
weiteres Bauelementteil mit einem Schnellverschlußelement,
Fig. 4 ein Profilrohr mit je zwei übereinander angeordneten Schlüssellochbohrungen und einem Gußteil als Fußstück,
Fig. 5 einen Teilschnitt durch einen aus einem erfindungsgemäßen Profilrohr und zwei Gußteilen als Fußstück
und Kopfstück gebildeten Straßenpoller,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Schnellverschlußelement mit zwei Bolzen und einem Kniehebelspanner,
Fig. 7 eine Aufsicht auf das Schnellverschlußelement gemäß Fig. 6 und 7,
Fig. 8 eine Vorderansicht des Schnellverschlußelementes gemäß Fig. 6 sowie in
Fig. 9 eine Montageskizze für das Positionieren, Einstecken, Einhängen und Spannen eines weiteren
Bauteiles an einem Profilrohr mittels des Schnellverschlußelementes gemäß Fig. 6 bis 8.
Ein erfindungsgemäßes, allgemein mit 1 bezeichnetes Metallbauelement
besteht aus einem inneren Profilrohr 2, das querschnittsmäßig im wesentlichen quadratisch ausgebildet
-S-
ist. Das Profilrohr 2 weist in den Eckbereichen 3 außenseitig
jeweils zwei abgewinkelte Stege 4 und 5 auf, die jeweils einen Außenprofilbereich 6 tragen, der die Form eines
Kreissegmentes aufweist. Die Außenprofilbereiche 6 werden von Rändern 7 begrenzt. Zwischen den Rändern 7 sind Aufnahmebereiche
8 für weitere Bauelementteile 9 gebildet. In den Aufnahmebereichen 8 sind hinterschnittene Nuten 10 vorgesehen.
Das innere, im wesentlichen quadratische Profilrohr 2 trägt jeweils zwei nebeneinander angeordnete stegförmige
Ansätze 11,12, die inmitten der Aufnahmebereiche 8 liegen. In die Aufnahmebereiche 8 sind beispielsweise Verbindungselemente
13, wie in Fig. 2 dargestellt, einsteck- und/oder einschiebbar. Diese sind zusätzlich mit nicht näher
dargestellten Schraubelementen, die durch Bohrungen 14 eingeführt werden, am Profilrohr 2 in hierfür hergestellten
Bohrungen 15 festlegbar, die zwischen den stegförmigen Ansätzen 11,12 im inneren Profilrohr 2 vorgenommen werden
können.
Mit Hilfe eines Verbindungselementes 13 kann das Metallbauelement 1 beispielsweise mit einem Fußstück 16, das beispielsweise
als Gußteil ausgebildet sein kann, verbunden sein. Ebenso kann das Metallbauelement 1 auch direkt mit
einem Anschluß- und/oder Abschlußteil, wie beispielsweise einem Kopf 17, verbunden werden, der entsprechende Anschlußbereiche
18 aufweist, die in die Aufnahmebereiche 8
des Metallbauelementes 1 eingreifen. In diesem Fall wird der Kopf 17 einfach auf das freie Ende 19 des Metallbauelementes
1 aufgeschoben und kann wiederum mit nicht näher dargestellten Schraubelementen, die in entsprechende Bohrlöcher
15 eingreifen, am Profilrohr 2 festgelegt werden.
Ebenfalls mit Schraubelementen kann eine Revision 20 (Fig. 4) im Aufnahmebereich 8 des Metallbauelementes 1 befestigt
werden. Diese Revision 20 (Fig. 4) weist zwei übereinander angeordnete Schlüssellochbohrungen 21 auf. In diese kann
ein Schnellverschlußelement 22 mit zwei Bolzen 23 eingehängt werden.
Das Schnellverschlußelement 22 weist neben den Bolzen 23 einen Zylinderstift 24, eine Traverse 25, ein Gehäuse 26,
einen Spannhebel 27, zwei weitere Zylinderstifte 28,29 und einen Handhebel 30 auf, aus denen ein Kniehebelspanner 31
gebildet ist.
Das Schnellverschlußelement 22 wird zunächst, wie in Fig. dargestellt, gegenüber den Schlüssellochbohrungen 21 in Position
gebracht. Alsdann werden die Bolzen 23 in die Schlüssellochbohrungen eingesteckt und eingehängt. Durch
Spannen des Schnellverschlußelementes 22 wird ein sicherer, bei Bedarf wieder lösbarer Sitz des Schnellverschlußelementes
und des damit über Schraubelemente 24 verbundenen wei-
11 -
teren Teilbauelementes bzw. Bauteiles 9 erreicht.
Durch Niederdrücken des Handhebels 30 wird der Kopf der Bolzen 22 gegen die Innenseiten der die Schlüssellochbohrungen
21 umgebenden Materialbereiche 32 gepreßt, diese werden zwischen den Köpfen der Bolzen 22 und der Vorderseite
33 des Gehäuses 26 eingequetscht, so daß das Schnellverschlußelement 22 und mit ihm das daran angeordnete weitere
Metallbauelement 9 einen festen und sicheren Halt an dem Profilrohr 2 gewinnt. Insbesondere durch das Vorsehen von
zwei übereinander angeordneten Schlüssellochbohrungen 21 ergeben sich zwei formschlüssige Verbindungen, mit der die
notwendige Biegesteifigkeit erreicht wird. Die Schlüssellochbohrungen
21 ermöglichen ein schnelles oder fehlerfreies Anbringen der zusätzlichen Bauteile 9. Mit dem Kniehebelspanner
30 lassen sich in geeigneter Weise die notwendigen Vorspannkräfte realisieren. Die Verbindung weist die
notwendige Sicherheit gegen ein selbständiges Lösen der Verbindung auf, die erzielbare Biegesteifigkeit trägt den
auftretenden statischen Erfordernissen Rechnung. Gleichzeitig werden die Montagezeiten minimiert und der Aufbau
entsprechender Metallbauten einfacher und sicherer gestaltet. Werkzeuge sind zur Montage einzelner Bauteile mittels
der erfindungsgemäßen Schnellverschlußelemente 22 vor Ort nicht mehr notwendig. Soweit die Verbindungen einmal gelöst
werden müssen, ist auch dies ohne Werkzeug möglich. Dabei
- 12 -
ist ein Festrosten der Verbindungen, wie sonst bei Schraubverbindungen
üblich, ausgeschlossen.
Claims (7)
1. Metallbauelement, insbesondere Mast, Stütze oder Träger zur Bildung von Metallbauten aus einem Profilrohr mit sich über
die Profillänge erstreckenden Nuten, dadurch gekennzeichnet,
daß das Profilrohr (2) querschnittsmäßig im wesentlichen quadratisch ausgebildet ist und in den Eckbereichen (3)
außenseitig jeweils zwei abgewinkelte Stege (4,5) aufweist, die jeweils mit diesen verbundene, jeweils ein Kreissegment
bildende Außenprofilbereiche (6) tragen, die an beiden Rändern (7) nutförmige Aufnahmebereiche (8) für weitere Bauelementteile
(9) aufweisen.
2. Metallbauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die nutförmigen Aufnahmebereiche (8) weitere, eine
ebenfalls ein Kreissegment bildende Außenfläche aufweisende Bauteile (9) und/oder Verbindungselemente (13) einsetzbar
sind.
3. Metallbauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in die freien Profilenden (35,36) Anschluß- und/oder
Abschlußteile (13) mit die Aufnahmebereiche (8) wenigstens bereichsweise abdeckenden Elementteilen (13a) einsteck-
- 14 -
und/oder einschiebbar sind.
4. Metallbauelement nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die einsteck- und/oder einschiebbaren Elementteile als Gußelemente ausgebildet sind.
5. Metallbauelement nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß das Profilrohr (2) wenigstens eine Schlüssellochbohrung
(21) und/oder eine Revision (20) mit wenigstens einer Schlüssellochbohrung (21) zur Aufnahme wenigstens eines
Bolzens (23) eines Schnellverschlußelementes (22) für wenigstens ein weiteres Metallbauelement (9) aufweist.
6. Metallbauelement nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei übereinander angeordnete Schlüssellochbohrungen
(21) vorgesehen sind.
7. Metallbauelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schnellverschlußelement (22) als Spannverschluß mit zwei in zwei übereinander angeordnete Schlüssellochbohrungen
(21) einzuhängenden Bolzen (23) und einem Kniehebelspanner (31) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29901506U DE29901506U1 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | Metallbauelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29901506U DE29901506U1 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | Metallbauelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29901506U1 true DE29901506U1 (de) | 1999-05-12 |
Family
ID=8068619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29901506U Expired - Lifetime DE29901506U1 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | Metallbauelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29901506U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20106512U1 (de) * | 2001-04-14 | 2002-05-23 | Metz Aerials GmbH & Co. KG, 76185 Karlsruhe | Strangprofil, insbesondere zur Begrenzung von Flächen |
| WO2006050235A1 (en) * | 2004-10-29 | 2006-05-11 | Acuity Brands, Inc. | Pole system |
| WO2022117645A1 (de) * | 2020-12-02 | 2022-06-09 | Hettich-Heinze Gmbh & Co. Kg | Schiebetürbeschlag und verfahren zur montage eines schiebetürbeschlages |
| CH718605A1 (de) * | 2021-05-05 | 2022-11-15 | Ass Alu Schaltschraenke Ag | Montageprofil. |
-
1999
- 1999-01-29 DE DE29901506U patent/DE29901506U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE20106512U1 (de) * | 2001-04-14 | 2002-05-23 | Metz Aerials GmbH & Co. KG, 76185 Karlsruhe | Strangprofil, insbesondere zur Begrenzung von Flächen |
| WO2006050235A1 (en) * | 2004-10-29 | 2006-05-11 | Acuity Brands, Inc. | Pole system |
| US7886492B2 (en) | 2004-10-29 | 2011-02-15 | Abl Ip Holding Llc | Pole system |
| WO2022117645A1 (de) * | 2020-12-02 | 2022-06-09 | Hettich-Heinze Gmbh & Co. Kg | Schiebetürbeschlag und verfahren zur montage eines schiebetürbeschlages |
| CH718605A1 (de) * | 2021-05-05 | 2022-11-15 | Ass Alu Schaltschraenke Ag | Montageprofil. |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990624 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020305 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20050802 |