-
Koffer
-
Die Erfindung bezieht sich auf einen mit Laufrollen ausgerüstete@
Koffer, welcher im Bereich seiner den Laufrollen gegenüberlie genden Kofferwand
mit einen aus einer Verstecklage in di- Gebrauchsstellung bringbaren Handgriff ausgestattet
ist.
-
eine Bauform dieser Art ist durch das DT-Gbm 7 810 685 b'Iannt.
-
Der Handgriff ist dort als in die Gebrauchsstellung. klappbarer Stielgriff
ausgebildet. Er sitzt an einer die Klappbewegung begrenzenden, relativ kleinen Befestigungsplatte.
Letztere ist an der Kofferschmalwand angebracht. Diese nimmt die bei der Handhabung
auftretenden Kräfte auf. Ein solcher Handgriff ist bspw. nicht für sogenannte Weichkoffer
geeignet.
-
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, insbesondere, d.
h. zusätzlich zu den sich aus Beschreibung und Ansprüchen ergebenden Aufgabenstellungen,
einen Koffer der vorausgesetzten Art hinsichtlich der Handgriffausbildung und -zuordnung
so auszubilden, daß die bei der Handhabung auftretenden Kräfte in stabilisatorisch
geeignetere Bereiche des Koffers eingelenkt werden, dies sogar so, daß entsprechende
Griffzuornungen auch an sogenanten Weichkoffern vorgenommen werden können.
-
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
-
Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen d-s Gegenstandes
der Erfindung.
-
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer koffer von erhöhtem
Gebrauchswert aeschaffen: Die Verankerung der den herausziehbaren, U-bügelförmig
gestalteten Handgriff aufnehmenden Teleskopführungen an den Innenflächen des Ko@ferrahmens
führt zu einer hoch stabilen, sogar eine gegenseitige Stabilisierung von Kofferrahmen
und Teleskopführungen @ringenden Ausgestaltung. Die Teleskopführungen sind überdies
de:- Sicht entzogen und vor mechanischen Beanspruchungen geschütz- im Kofferinneren
untergebracht. Lediglich der die unmittelbare iiandhabe bildende, in günstiger Weise
sich über die ganze Koffer Seitenlänge erstreckende Handgriff liegt kofferaußense
tig.
-
Er kann in eingeschobenem Zustand weitestgehend im uml @ufenden Kofferrahmen-Profil
eingesenkt werden, so daß s ch auch hier eine geschützte Einlagerung ergibt. Ein
sol her Rahmen erfährt bis auf die Vorsehung von Durchtrittslö:hr'rn für die U-Schenkel
des Hanagriffes und etwaige Befestigungslöcher für die Verankerung der Teleskopführungen
praktisch
keine Veränderungen; es kann daher in vorteilhafter Weise
von vorhandenen Konstruktionselementen ausgegangen werden.
-
Die Teleskopführungen sind einfach aus abgelängtem Rohrmaterial gefertigt;
will man eine Verankerung dieser Telskopführungen in Gegenübarlage zur Handgriff-Auszugsrichtung
vornehmen, so können die verankerungsseitigen Enden dieser Rohre einrach abgeplattet
und abgewinkelt werden, um sie dann im Bereich des die Innenflächen verbindenden
Koffer ranmenschenkels festzulegen. Durch federnde, der huszugs-und Einschubstellung
zugeordnete Rasten an mindestens einen der Griff-U-Schenkel lassen sich die beiden
Extremestellungen exakt definieren. Den Rasten sind Auflaufschrägen zugeordnet.
-
Solche Auflaufschrägen erleichtern die Überführung. des Handbügels
aus der Verstecklage in die Gebrauchsstellung und zurück, wobei die Rasten hier
das völlige Herauszichen des Handgriffes unterbinden. Die erfindungsgemäße Ausbildung
und Zuordnung des Handgriffes eröffnet in vorteilhafter Weise eine Verwendungsmöglichkeit
auch an Weichkoffern, wenn diese inen ausreichend stabilen Rahmen, insbesondere
Koffermittelrahmen aufweisen.
-
Weitere Vorteile una Linzelheiten des Gegenstandes der Erfindung sind
nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 den erfindungsgemäß ausgebildeten Koffer in perspektivischer
Darstellung, und zwar in normaler Stardstellung, Fig. 2 diesen Koffer in Verrollstellung,
und zwar eben-alls in Perspektive, Fig. 3 eine Seitenansicht der Handgriff-Ausbildung
und -Zuordnung und lig. 4 einen Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3.
-
Der Koffer weist an der der Auf stellfläche 1 gegenüberliegenden Schniallängsseite
2 einen abklappbaren Traggriff 3 auf.
-
Die linksseitige Schmalwand 4 ist mit zV»ei in Nähe der Lcken 5 liegenden
Laufrollen 6 bestückt. Ihre Gehäuse sind in die dortige gerundete Kante K eingelassen.
Die dieser Schmalwand 4 gegenüberliegende, also rechtsseitige Schlalwand 7 des Koffer
ist mit einem aus einer Verstecklage
in die Gebrauchsstellung ziehbaren
Handgriff 8 versehen.
-
Der Handgriff 8 ist als U-Bügel gestaltet. Seine U-Sch@ kel 8 laufen
in Teleskopführungen F. Letztere sind an den einander geyenüberliegenden Innenflächen
9 des im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Koffermittelrahmen ausgebildeter Rahinens
R befestigt. Sie verlaufen parallel zu den län@ Rahmenschenkeln 10, und zwar in
geringem Abstand x zu dc, Innenflächen 9. Zur Befestigung dienen von den Innenflächen
9 ausgehende, an den Rohren 11 der Teleskopführungen F F CL greifende Zwischenstücke
12. Der U-Bügel besteht ebenfa@ls aus Rohrmaterial.
-
Die längeren Rahmenschenkel 10 gehen über Rundungen 13 in die kürzeren
Rahmenschenkel 14 über.
-
Der rechtsseitige Rahmenschenkel 14 weist deckungsgleich zu den Rohren
11 liegende Durchbrechungen 15 für die U-Sch@@kel 8' des Handgriff es 8 auf. Der
außenseitig des Rahmens liegende U-Steg 8" bildet die eigentliche Griffhandhabe.
Diese nicht in Einschubstellung des Handgriffes 8 in der außenseitigen Rinne 16
des Kofferrahmens bzw. Koffermittelrah:nens R ein. Di: Rinne i von solcher Breite,
daß der U-Steg 8" des als U-Bügel al sgebildeten Hanagriffes 8 sich bequem erfassen
läßt. Dieser Steg
erstreckt sich überdies in gewissem Abstand vom
Grund der Rinne 16.
-
Die Rohre 11 sind an ihren auf die linksseitige Schmalwand 14 zu ausgerichteten
Enden 11' abgeplattet und parallellaufend zum dortigen kürzeren Rahmenschenkel abgewinkelt
und an diesem Rahmenschenkel befestigt. Hierzu dienen jeweils zwei Niete 17, welche
deckungsgleich liegende Bohrungen des Rahmens R sowie der abgeplatteten Enden durchsetzen.
Diese Befestigungsweise stellt eine zusätzliche Verankerung zu den Zwisch-nstücken
12 zwischen Rahmen R und den Teleskopführungen dar und optimiert die gegenseitige
Stabilisierung zwischen Rahmen und Teleskopführungen. Die Enden 11' sind aufeinander
zulaufend ausgerichtet.
-
Der dem Kofferdeckel zugehörige, am Rahmen R anscharnierte Rahmen
ist nicht näher veranschaulicht.
-
Der Handgriff läßt sich aus der in Fig. 1 in ausgezogenen Linien veranschaulichten
geschützten Einschubstellung in die in strichpunktierten Linien veranschaulichte
anschlagbegrenzte Auszugsstellung überführen. Hierzu bilden die Teleskopführungen
F
mit den U-Schenkeln 8' des Handgriff es 8 zusammenwirkend Rasten
18 und 19 aus. Der bügelschenkelseitig untergebr chte Rastzapfen 20 tritt gegen
eine in Auszugrichtung liegend Sperrkante 21 des Rohres 11. Letztere ist durch Ausklin
ung eines Lappens 22 erzielt, dessen Innenfläche eine Auflau -schräge 23 für ein
erleichtertes Einschieben des Hanãgri es bildet. Der in Auswärtsrichtung federbelastete
Rastzapf n 20 sitzt auf dem einen Schenkel einer U-förmig gefaltete Stativfeder
24, die längsverlaufend im Inneren des U-Sch ?..lkcls 8' eingelagert ist. Solche
Rasten können auch an nur ei em U-Schenkel vorgesehen sein.
-
Einschubseitig ist eine weitere durch Ausklinkung eines Lappens 22
erzielte, jedoch in Gegenrichtung ansteigendc-Auflaufschräge 23 vorgesehen. Diese
hält den eingeschob nen Handgriff mit so ausreichenden Kräften, daß dieser nicht
durch sein Eigengewicht aus der Einschubstellun herausrutscht Die Sperrkante 21
der Rasten 19 ist so angeordnet, daß c @r Einschub des Handgriffes 8 gestoppt ist,
bevor der grifbildende Steg 8" auf den Grund der Rinne 16 aufsetzt. ]-; ist hier
ein Abstand y von einigen Millimetern berücksichtigt, so daß der Griff bequem erfaßt
und in scine Auszugsstellung überführt werden kann.
-
Der Abstand x zwischen Rahmen R und Teleskopführungen @ ist so bemessen,
daß ein ausreichender Raum für die die Auflaufschrägen 23 bildenden Ausklinkungen
verbleibt.
-
Der sich über die ganze Schmalseitenlänge erstreckende Handsriz 8
läßt sich bequem erfassen. Die breitflächenseJtige Rollenlage ermöglicht ein kippsicheres
Verrollen des Koffers (veryl. Fig. 2).
-
L e e r s e i t e