DE2851253A1 - Mitnahmevorrichtung fuer eine in einem moebelkoerper o.dgl. bewegbar abgestuetzte traegerplatte - Google Patents

Mitnahmevorrichtung fuer eine in einem moebelkoerper o.dgl. bewegbar abgestuetzte traegerplatte

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DE2851253A1
DE2851253A1 DE19782851253 DE2851253A DE2851253A1 DE 2851253 A1 DE2851253 A1 DE 2851253A1 DE 19782851253 DE19782851253 DE 19782851253 DE 2851253 A DE2851253 A DE 2851253A DE 2851253 A1 DE2851253 A1 DE 2851253A1
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47B96/00Details of cabinets, racks or shelf units not covered by a single one of groups A47B43/00 - A47B95/00; General details of furniture
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B46/00Cabinets, racks or shelf units, having one or more surfaces adapted to be brought into position for use by extending or pivoting

Description

Mitnahmevorrichtung für eine in einem Möbelkörper od. dgl. bewegbar abgestützte Trägerplatte
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mitnahmevorrichtung für eine horizontal oder vertikal aus einer Ruhestellung in eine Betriebsstellung bewegbare Trägerplatte, die über einen Führungsbeschlag in einem durch zumindest eine Tür oder Klappe verschließ- und freigebbaren Aufnahmeraum eines Möbelkörpers od. dgl. abgestützt ist, wobei die Mitnahmevorrichtung einen einenends an der Trägerplatte und anderenends an der Tür oder Klappe gelenkig angreifen den, bei deren öffnen und Schließen betätigten Mitnahme-Lenker umfaßt.
Bei einer bekannten Ausführung besteht der Lenker aus einem einzigen, starren Teil, das seinen endseitigen Anlenkpunkten einen unveränderlichen Abstand vorgibt. Dies bedeutet, daß jede öffnungs- und Schließbewegung der Tür oder Klappe unmittelbar auch eine Bewegung der Trägerplatte im Aufnahmeraum des Möbelkörpers verursacht. Handelt es sich bei der Trägerplatte um eine vertikal bewegliche Hub- und Senkplatte, die aus einer unteren Ruhestellung in eine obere Betriebsstellung bewegt werden soll, um ein auf der Trägerplatte befindliches Gerät aus einer versenkten Stellung unterhalb der öffnungsebene des Aufnahmeraumes im Möbelkörper in eine obere Stellung zu bewegen, in der das Gerät aus dem Aufnahmeraum hervortritt, so muß dafür Sorge getragen werden, daß
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das Gerät auf der Trägerplatte mit seinem der Schwenkachse der Tür oder Klappe zugewandten Bereich nicht mit der Tür- oder Klappeninnenseite in Berührung gelangt. Zur Erfüllung dieser Voraussetzung muß die Oberseite der Trägerplatte in deren Ruhestellung in einem Abstand unter halb der öffnungsebene des Aufnahmeraumes, d.h. der von der Tür-oder Klappeninnenseite in deren Schließstellung eingenommenen Ebene, gelegen sein, der die Höhe des von der Trägerplatte getragenen Gerätes erheblich übersteigt. Hierdurch wird ein erheblicher nutzbarer Teil des Aufnahmeraumes des Möbelkörpers als Leerraum verschenkt. Ferner ist es nicht möglich, die Trägerplatte durch das öffnen der Tür oder Klappe soweit anzuheben, daß deren Oberseite mit der Öffnungsebene des Aufnahmeraumes des Möbelkörpers bündig abschließt, d.h. das von der Trägerplatte getragene Gerät vollständig einem Benutzer zur Bedienung freigegeben ist; das Gerät bleibt stets mit seinem unteren Teil innerhalb des Aufnahmeraumes.
Dies gilt in analoger Weise auch für Trägerplatten, die als Auszugsplatteihorizontal verschieblich abgestützt sind. In diesem Fall muß die Vorderkante der Trägerplatte in deren Ruhestellung zu der hier vertikalen öffnungsebene des Aufnahmeraums in einem Abstand zurückversetzt sein, der ein Anschlagen der vorderen Eckbereiche der Trägerplatte an den Tür- oder Klappeninnenseiten bei deren öffnen und Schließen ausschließt.
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Gleichgültig, ob es sich bei den Möbelkörpern um Phonomöbel, sonstige Kastenmöbel, Schreibtische, Laboreinrichtungen oder sonstige Möbel handelt, ist es in jedem Fall unerwünscht, unausfüllbare Leerräume zu belassen und auf der Trägerplatte abgestützte Geräte oder sonstige Gegenstände nur teilweise einem Benutzer freizugeben. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Mitnahmevorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine vollständige Ausnutzung des Aufnahmeraumes des Möbelkörpers zwischen Trägerplatte und öffnungsebene gestattet und es erlaubt, auf der Trägerplatte aufgesetzte Geräte oder Gegenstände weitest möglich mit dem öffnen der Tür oder der Klappe aus dem Aufnahmeraum heraus zubewegen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Mitnahmevorrichtung nach der Erfindung in erster Linie dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnahme-Lenker längenveränderlich ausgebildet ist und zwei zueinander relativ bewegliche Lenkerteile sowie eine Verriegelungsvorrichtung aufweist, mittels der die Lenkerteile nach überschreiten unc bis zum Unterschreiten eines vorgegebenen Abstandes zwischen den endseitigen Anlenkpunkten des Mitnahme-Lenkers zur Zug- und Druckkraftübertragung untereinander starr kuppelbar sind.Vorzugsweise weist dabei der Mitnahme-Lenker zwei geradlinig zueinander längsverschieblich geführte Lenkerteile auf, die von Teleskoprohrstücken gebildet sein können. Statt dessen kann der Mitnahme-Lenker auch aus zwei untereinander über ein Knickgelenk
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- 7 verbundenen hebeiförmigen Lenkerteilen bestehen.
Die Mitnahmevorrichtung nach der Erfindung schafft einen Freilauf, der es erlaubt, die Tür oder Klappe zunächst um einen Teilbereich ihres Gesamtöffnungswinkels zu öffnen, ohne daß durch den Mitnahme-Lenker eine Mitnahmewirkung auf die Trägerplatte ausgeübt wird. Erst dann, wenn die Tür oder Klappe um einen bestimmten Winkel, z.B. etwa 30°, geöffnet wurde, tritt über die Ver riegelungsvorrichtung eine Kupplung der Lenkerteile ein, so daß bei einem weiteren öffnen der Tür oder Klappe bis in deren voll geöffnete Lage nunmehr eine Zugwirkung auf die Trägerplatte übertragen wird, die diese in ihre Betriebsstellung überführt. Wird umgekehrt die Tür oder Klappe ausgehend von deren voll geöffneten Lage geschlossen, soiberträgt der Mitnahme-Lenker während des gleichen Winkelteils der Schließbewegung, in der er bei der Öffnungsbewegung Zugkräfte übertrug, nunmehr Druckkräfte auf die Trägerplatte mit der Folge, daß sich diese in Richtung auf ihre Ruhestellung bewegt. Erreicht die Tür oder Klappe dabei jene Zwischenstellung, in der beim öffnen durch das Eintreten der Verriegelung die starre Kupplung der Lenkerteile eintrat, so werden diese wieder durch Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung für eine Relativbewegung zueinander freigegeben mit der Folge, daß ohne weitere Rückwirkung auf die bereits zu diesem Zeit-
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punkt in ihre Ruhestellung gelangte Trägerplatte die Tür oder Klappe vollständig geschlossen werden kann. Dies bedeutet, daß bei einer Hub- und Senkplatte das auf ihr aufgesetzte Gerät mit seiner Oberseite unmittel bar an die öffnungsebene des Aufnahmeraumes angrenzen kann, wenn sich die Trägerplatte in ihrer versenkten Ruhestellung befindet. Dies bedeutet bei einer Auszugsplatte analog, daß diese mit ihrer Vorderkante und dementsprechend das auf ihr angeordnete Gerät mit seiner Vorderseite unmittelbar an die öffnungsebene angrenzen darf.
Als Verriegelungsvorrichtung kann grundsätzliche jede geeignete Konstruktion Anwendung finden, z.B.eine solche, die jeweils von Hand betätigt wird. Bevorzugt ist jedoch eine Verriegelungsvorrichtung mit automatischer Betätigung in Abhängigkeit vom gegenseitigen Abstand der endseitigen Anlenkpunkte des Mitnahme-Lenkers Zu diesem Zweck sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vor, daß die Verriegelungsvorrichtung mittels eines am Möbelkörper festlegbaren, in den Bewegungsbereich des Mitnahme-Lenkers während einer Öffnungsund Schließbewegung der Tür oder Klappe vorspringenden Auslösers betätigbar ist. Dabei kann die Verriegelungsvorrichtung einen Riegelzapfen und eine Blattfeder od. dgl. umfassen, die mittels des Auslösers elastisch auslenkbar ist. Eine derartige Ausgestaltung ist be-
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sonders bei geradlinie auszieh- und zusammenschiebbaren Lenkerteilen vorteilhaft. Statt dessen kann die Verriegelungsvorrichtung auch eine über das Knickgelenk und aus dessen Bereich heraus verschiebliche Sperrhülse aufweisen, die mit einem mit dem Auslöser zusammenwirkenden Ansatz versehen ist, wenn der Mitnahme-Lenker zwei Knickhebel als Lenkerteile besitzt.
In Sonderfällen kann die Verriegelungsvorrichtung auch von einem Mitnehmer gebildet sein, der bei überschreiten des vorgegebenen Abstandes zwischen den endseitigen Anlenkpunkten des Mitnahme-Lenkers lediglich die Lenkerteile zur Übertragung von Zugkräften untereinander starr kuppelt. Dies ist z.B. bei als Hub- und Senkplatten ausgebildeten Trägerplatten denkbar, die zur Aufnahme nur kleinerer bzw. leichterer Geräte oder Gegenstände bestimmt sind und dementsprechend über keine dem Führungsbeschlag zugeordnete Hubhilfe in Gestalt einer mechanischen Feder oder Gasdruckfeder verfügen. Dort kann die Schwerkraft, der kein Hilfskraftheber entgegenwirkt, bein Schließen der Tür oder Klappe das Ausüben einer Druckkraft für das Absenken der Trägerplatte entbehrlich machen. Jedoch wird dann in der Regel zur Vermeidung ungewollter Bewegungen entweder eine Verriegelung der Tür oder Klappe in deren Offenstellung, oder aber der Trägerplatte in deren Betriebsstellung vonnöten sein.
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In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispxele des Gegenstands der Erfindung schematisch näher veranschaulicht. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines vereinfachten Möbelkörpers mit einer als Hub- und Senkplatte ausgebildeten Trägerplatte und einer ersten Ausführung einer Mitnahmevorrichtung nach der Erfindung bei geschlossener Klappe,
Fig. 2 eine Seitenansicht ähnlich Fig. 1 mit in eine Zwischenstellung hochgeschwenkter Klappe,
Fig. 3 eine Seitenansicht ähnlich Fig. 1 und 2 zur Veranschaulichung der Teile bei in voll geöffnete Lage hochgeschwenkter Klappe,
Fig. 4,5 Seitenansichten, teilweise geschnitten sowie
abgebrochen, ähnlich Fig. 1,2 bzw. 3 zur Veranschaulichung der Teile in Vergrößerung,
Fig. 7 eine Einzelheit des Mitnahme-Lenkers nach Fig. 1 bis 6 in vergrößertem Längsschnitt,
Fig. 8 eine Einzelheit ähnlich Fig. 7 zur Veranschaulichung einer abgewandelten Verriegelungsvorrichtung ,
Fig. 9»Io Seitenansichten, teilweise im Schnitt, ähn- und 11
lieh Fig. 1, 2 bzw. 3 zur Veranschaulichung einer zweiten Ausführung eines Mitnahme-Lenker nach der Erfindung,
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Pig. 12,13 Darstellungen ähnlich Pig. 4,5 und 6 zur
und 14
vergrößerten Ausschnittwiedergabe der Ausführung nach Fig. 9 bis 11,
Fig. 15 Seitenansichten, teilweise geschnitten,
und 16
mit einem Möbelkörper, einer als Auszugsplatte ausgebildeten Trägerplatte und einem Mitnahme-Lenker entsprechend dem nach Pig. 1 bis 7 bei in eine Zwischenstellung vorgeschwenkter bzw. in voll geöffnete Lage herabgeschwenkter Klappe, und
Fig. 17 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf eine Ausführung ähnlich Fig. 15 bzw. 16 mit um vertikale Schwenkachsen klappbaren Türen und zwei Mitnahme-Lenkern gemäß Fig. 1 bis 7.
Der in den Fig. 1 bis 6 und 9 bis 14 veranschaulichte Möbelkörper 1 bildet zur Vereinfachung der Darstellung einen Kasten, der Bestandteil eines irgendwie gearteten größeren Möbelkörpers, z.B. einer Phonotruhe, eines Sideboatis,eines Schreibtisches etc., bilden kann. Der Möbelkörper 1 umschließt einen Aufnahmeraum 2, der durch eine um ein Scharnier 3 schwenkbare Klappe 4 oberseitig verschlossen sowie freigebbar ist. Die horizontale öffnungsebene des Aufnahmeraumes 2 ist bei 5 angedeutet. Sie fällt mit der Unterseite der Klappe 4 in deren Schließstellung gemäß Fig. 1 zusammen. In dem Aufnahme-
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raum 2 ist eine Trägerplatte 6 untergebracht, die mittels eines Führungsbeschlages 7, z.B. mittels einer Hubschere, aus ihrer z.B. in Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ruhestellung in eine Betriebsstellung hochbewegbar ist, wie sie der Fig. 3 entnommen werden kann. Die Hubbewegung für die Trägerplatte 6 kann durch eine Gasfeder 8 als Kubhilfe unterstützt werden, die dem Führungsbeschlag 7 ugeordnet ist. Auf der Trägerplatte 6 ist in strichpunktierten Linien ein Gerät 9 im Umriß angedeutet, dessen Oberseite praktisch bis an die öffnungsebene 5 heranreichen kann und in der Zeichnung nur aus Darstellungsgründen in einem gewissen Abstand unterhalb dieser öffiungsebene dargestellt wurde.
\n einem Anlenkpunkt 10 greift an der Unterseite der klappe 4 ein Mitnahme-Lenker 11 an, der anderenends bei L2 gelenkig mit der Trägerplatte 6 bzw. einem mit dieser interseitig fest verbundenen Teil des Führungsbeschlages f verbunden ist. Wie z.B. die Fig. 4 bis 6 besonders leutlich erkennen lassen, besteht der Mitnahme-Lenker 11 ms zwei Lenkerteilen 13,14, die teleskopisch ineinandergreifen und gegeneinander relativverschieblich sind. Der jenkerteil 13 ist dabei bei 10 mit der Platte 4 und der jenkerteil Ik bei 12 mit der Trägerplatte 6 verbunden, η dem ein äußeres Rohrstück bildenden Lenkerteil 14 ist lußenseitig eine Blattfeder 15 befestigt, die in ihrem mteren Bereich einen abgeknickten Auflaufteil 16 be-
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sitzt. Am unteren Ende des ein Innenrohr bildenden Lenkei teils 13 ist ein Riegelzapfen 17 befestigt, der bei einer Auszugsbewegung der Lenkerteile durch einen Längsschlitz 18 im Lenkerteil 14 durchgreift und nach außen vorspringt. In der Blattfeder 15 ist bei 19 eine Verriegelungsöffnung ausgespart, in die der Riegelzapfen 17 verriegelnd einfallen kann. An der Innenseite der dem Mitnahme-Lenker 11 benachbarten Seitenwand des Möbelkörpers 1 ist ortsfest ein Auslöser 20 nach innen vorspringend befestigt, der derart in den Bewegungsbereich des Mitnahme-Lenkers 11 vorspringt, daß er die Blattfeder 15 als Bestandteil einer Verriegelungsvorrichtung für die Lenkerteile 13,11J in nachstehender Weise betätigt.
Die Pig. 1 und 4 zeigen die Teile bei durch die Klappe geschlossenem Aufnahmeraum, wobei sich die Trägerplatte 6 in ihrer unteren Ruhestellung befindet. Der Auslöser 20 steht in Eingriff mit dem Auflaufteil 16 der Blattfeder 15 und hat diese elastisch vom Lenkerteil 14 hinweg abgebogen. Die Verriegelungsvorrichtung 15,16,17,19 ist somit entriegelt. Wird nun die Klappe 4 hochgeschwenkt, so wird der Lenkerteil 13 relativ zum Lenkerteil l4 ausgezogen, und zwar entsprechend dem sich vergrößernden Abstand zwischen den endseitigen Anlenkpunkten 10,12 des Mitnahme-Lenkers 11. In der Zwischenstellung, wie sie in Fig. 2 und 5 veranschaulicht ist, ist der Riegelzapfen 17 in eine obere Stellung gelangt, in der
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er am oberen Ende des Längsschlitzes 18 anliegt, so daß bei einer weiteren Öffnungsbewegung der Klappe 4 nunmehr die Lenkerteile 13,14 in Zugrichtung starr gekuppelt sind. Bei einer geringfügigen weiteren Öffnungsbewegung der Klappe legt sich die Blattfeder 15 unter Abgleiten vom Auslöser 20 an die Außenseite des Lenkerteils 14 an mit der Folge, daß der Riegelzapfen 17 in die Riegelöffnung 19 in der Blattfeder 15 eintritt und nunmehr die Riegelteile 13,14 in Zug- und in Druckrichtung kraftübertragend gekuppelt sind. Im Zuge einer weiteren Öffnungsbewegung der Klappe 4 in ihre Stellung nach Fig.3 bzw. 6 wird nunmehr die Trägerplatte 6 mit angehoben und gelangt in ihre obere Endstellung, in der ihre Oberseite nahezu mit der öffnungsebene 5 bündig abschließt. Das auf der Trägerplatte 6 befindliche Gerät 9 steht somit in praktisch voller Höhe über die öffnungsebene 5 nach oben vor. Ein ungenutzter Leerraum des Aufnahmeraumes 2 ist vermieden.
Wird nun die Klappe 4 wieder geschlossen, so überträgt sich in jenem Bewegungsbereich zwischen voll geöffneter Lage nach Fig. 3 und 6 und der Zwischenstellung in Fig.2 und 5 deren Bewegung unmittelbar auf die Trägerplatte 6, da die Lenkerteile 13,14 für eine Druckkraftübertragung starr gekuppelt sind. Unmittelbar vor bzw. bei Erreichen der Zwischenstellung schiebt sich das Auflaufende 16 der Blattfeder 15 auf den Auslöser 20 auf, wodurch die Blatt-
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feder 15 entsprechend Fig. 5 vom Lenkerteil 1.4 abhebt und den Riegelzapfen 17 freigibt. Dadurch ist die Kupplung der Lenkerteile aufgehoben, die nunmehr bei einer weitergehenden Schließbewegung wieder frei ineinander zusammenschiebbar sind, bis alle Teile ihre Lage gemäß Fig. 1 bzw. 4 erreicht haben. Trotz nahe Heranreichens der Oberseite des Gerätes 9 an die öffnungsebene 5 bei geschlossener Klappe 4 ist durch den Bewegungsvorlauf beim öffnen bzw. Nach-lauf beim Schließen sichergestellt, daß eine gegenseitige Berührung zwischen dem Gerät 9 uid der Innenseite der Klappe 4 während öffnungs- und Schließbewegungen nicht eintreten kann.
Die Fig. 7 veranschaulicht eine abgewandelte Ausführung des Mitnahme-Lenkers 11 hinsichtlich der Verriegelungsvorrichtung. Dort bildet der Verriegelungszapfen 17* lediglich einen Mitnahmeanschlag im Längsschlitz 18', während die Blattfeder 15 an ihrer Innenseite mit einem gesonderten Riegelzapfen 21 versehen ist, der durch in Aüszugsstellung der Lenkerteile 13,14 fluchtende Riegelöffnungen 22 in diesen radial von außen nach innen durch greifen und die Verriegelung herstellen kann. Die Fig. 8 veranschaulicht anstelle einer Blattfeder als Bestandteil der Verriegelungsvorrichtung einen Schwenkhebel 23, der um eine Achse 24 begrenzt klappbar am Lenkerteil 14 befestigt ist und eine Auflauffläche 25 für einen Eingriff mit dem Auslöser 20 darbietet. Eine Spiraldruck-
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feder 26 ist bestrebt, den Hebel 23 in eine Stellung zu schwenken, in der eine obere Riegelfläche 27 den Längsschlitz 18 im Lenkerteil Ik übergreift, so daß ein am oberen Ende des Längsschlitzes 18 angelangter Riegelzapfen 17 gegen eine Abwärtsbewegung im Längsschlitz verriegelt ist. Bei Abwärtsbewegung des Mitnahme-Lenkers 11 in die Zwischenstellung nach Fig. 2 bzw. 5 schwenkt der Auslöser 20 den Hebel 23 in Fig. 8 im Uhrzeigersinn, so daß der Riegelzapfen 17 entriegelt wird. Eine untere Anlaufschräge 28 am oberen Ende des Hebels 23 erlaubt be einer Öffnungsbewegung der Klappe k aus ihrer Schließlage in Fig. 1 bzw. 4 in die Zwischenlage nach Fig. 2 bzw. 5 ein nach oben Durchtreten des Riegelzapfens 17 in die Verrxegelungsstellung nach Fig. 8.
Bei den Ausführungen nach Fig. 9 bis 11 bzw. 12 bis 14 ist ein Mitnahme .-'Lenker II1 vorgesehen, der zwei über ein Knickgelenk 29 untereinander verbundene hebeiförmige Lenkerteile 13',lV umfaßt. Als Verriegelungsvorrichtung 30 ist eine Sperrhülse vorgesehen, die längs dem Lenkerteil 13' verschieblich ist und aus einem Bereich oberhalb des Knickgelenkes 29 in einen Bereich verschieb· lieh ist, in dem die Sperrhülse 30 die beiden inneren Enden der Lenkerteile 13f,l4' umgreift und an einer Knickbewegung hindert. Auf der Außenseite der Sperrhülse 30 befindet sich ein Ansatz 31, der mit dem Auslöser 20 zusammenwirkt. Nahe dem Knickgelenk 29 ist auf
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dem Lenkerteil 14· ferner ein Anschlag 32 befestigt, der ein Herabrutschen der Sperrhülse über den Bereich des Knickgelenkes 29 hinaus nach unten verhindert. Im Bewegungsbereich des Lenkerteils 14' befindet sich ferner noch ein federnder Anschlag 33 ai der seitlichen Innenwand des Möbelkörpers, der dem Lenkerteil l4T eine vorbestimmte Einknickrichtung bei Freigabe des Knickgelenkes 29 während einer Schließbewegung der Klappe 4 vorgibt.
Auch bei dieser Ausführung kann zunächst die Klappe 4 aus ihrer Schließstellung nach Fig. 9 bzw. 12 in eine Zwischenstellung gemäß Fig. 10 bzw. 13 hochgeklappt werden, ohne daß der Mitnahme-Lenker II1 eine Mitnahmefunktion auf die Trägerplatte 6 ausübt. Erst dann, wenn in der Zwischenstellung der Klappe 4 die Lenkerteile 13', l4* eine Strecklage erreicht haben, übertragen sie auf die Trägerplatte 6 eine Zugkraft, so daß die Trägerplatte 6 beim weiteren öffnen der Klappe 4 angehoben wird. Gleichzeitig damit schiebt sich unter Abgleiten des Ansatzes 31 der Sperrhülse 30 vom Auslöser 20die Sperrhülse 30 über das Knickgelenk, so daß im Zuge einer weiteren Öffnungsbewegung und im Zuge einer anfänglichen Schließbewegung die Lenkerteile 13',14' Zug- und Druckkräfte übertragen. Wiia im Zuge einer Schließbewegung " der Klappe 4 die Zwischenstellung wieder erreicht, so wird durch die Wirkung des Anschlages 20 gleichzeitig die Sperrhülse 30 wieder in ihre Entriegelungsstellung hochgeführt. Im Zuge eines weiteren Schließens der Klappe
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sorgt dann der Federanschlag 33 für ein Einknicken der Lenkerteile in jene Richtung, wie sie Fig. 9 bzw. 12 wiedergeben.
Die Fig. 15 und 16 veranschaulichen eine Ausführung mit einer als Auszugsplatte ausgeführten Trägerplatte 6', die im Möbelkörper 1 horizontal über einen Führungsbeschlag 71 verschieblich abgestützt ist. Der Mitnahme-Lenker 11 hat jene in Fig. 1 bis 7 veranschaulichte Ausführung und greift gelenkig bei 12· an einem hochstehenden Pfosten 3^ ober- und rückseitig der Trägerplatte 61 an. Entsprechend der Ausgestaltung in Fig. 15 und 16 bietet der Möbelkörper 1 dort eine vertikale öffnungsebene 51 für seinen Aufnahmeraum 2 dar.
Auch bei der Ausführung nach Fig. 17 bildet die Trägerplatte 61 eine Auszugsplatte mit einer Horizontalführung7! im Möbelkörper 1. Dessen Innenraum 2 ist dort allerdings durch zwei um vertikale Scharniere 35,36 klappbare Türen 37,38 verschließbar, von denen jede über einen Mitnahme-Lenker 11 mit einem Pfosten 3^ auf der Trägerplatte 6' verbunden ist.
Auch bei einer Ausführung entsprechend den vorangehend beschriebenen Beispielen ist es in der Regel zweckmäßig, die Klappe 4 , Tür od. dgl. über zwei Mitnahme-Lenker mit der Trägerplatte zu verbinden, um Verkantungen zu
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vermeiden. In Fällen, in denen solche Verkantungen oder Verwindungen in der Klappe oder Tür bzw. in der Trägerplatte oder deren Pührungsbeschlag nicht zu befürchten sind, genügt ein einziger Mitnahme-Lenker.
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Claims (8)

Patentanwälte Firma Robert Krause KG Dipi.-ing. Dr. lur. v. Busse Dipl.-Ing. Dietrich Busse Hindenburgring 11, 4992 Espelkamp D-4 500 Osnabrück GroBhendelsring 6 · Postfach 1226 Fernsprecher (0541) 586081 U. 586082 Telegramme: patgewar Osnabrück ' 25. November 1978 DB/Ka Ansprüche:
1. Mitnahmevorrichtung für eine horizontal oder vertikal
aus einer Ruhestellung in eine Betriebsstellung bewegbare Trägerplatte, die über einen Führungsbeschlag in einem durch zumindest eine Tür oder Klappe verschließ- und freigebbaren Aufnahmeraum eines Möbelkörpers od. dgl. abgestützt ist, wobei die Mitnahmevorrichtung einen einenends an der Trägerplatte und anderenends an der Tür oder Klappe gelenkig angreifenden, bei deren öffnen und Schließen betätigten Mitnahme-Lenker umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnahme-Lenker (11; II1) längenveränderlich ausgebildet ist und zwei zueinander relativbewegliche Lenkerteile (13,l4;13',lV) sowie eine Verriegelungsvorrichtung (15,16,17,18,19;30) aufweist, mittels der die Lenkerteile nach überschreiten und bis zum Unterschreiten eines vorgegebenen Abstandes zwischen den endseitigen Anlenkpunkten (10,12) des Mitnahme-Lenkers zur Zug- und Druckkraftübertragung untereinander starr kuppelbar sind.
2. Mitnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnahme-Lenker (11) geradlinig zueinander
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längsverschieblich geführte Lenkerteile (13,14) aufweist.
3. Mitnahmevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkerteile (13,14) teleskopisch ineinanderverschieblich geführte Rohrstücke bilden.
4. Mitnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnahme-Lenker (II1) zwei untereinander über ein Knickgelenk (29) verbundene hebeiförmige Lenkerteile (13',ΐ4!) aufweist.
5. Mitnahmevorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (15,16,17,18,19;30) mittels eines am Möbelkörper (1) festlegbaren, in den Bewegungsbereich des Mitnahme-Lenkers (ll;llf) während einer öffnungs- und Schließbewegung der Tür oder Klappe vorspringenden Auslösers (20) betätigbar ist.
6. Mitnahmevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung einen Riegelzapfen (17;17f) und eine Blattfeder (15,16) od. dgl. umfaßt, die mittels des Auslösers (20) federelastisch auslenkbar ist.
7. Mitnahmevorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, da-
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durch gekennzeichnet, daß die Riegelvorrichtung eine über das Knickgelenk (29) und aus dessen Bereich heraus verschiebliche Sperrhülse (30) aufweist, die mit einem mit dem Auslöser (20) zusammenwirkenden Ansatz (31) versehen ist.
8. Mitnahmevorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede der den Aufnahmeraum (2) des Möbelkörpers (1) verschließ den Klappen (4) oder Türen (37,38) über einen Mitnahme-Lenker (lljll1) mit der Trägerplatte (6;6') verbunden ist.
03ÖÖ237 0305
DE19782851253 1978-11-27 1978-11-27 Mitnahmevorrichtung fuer eine in einem moebelkoerper o.dgl. bewegbar abgestuetzte traegerplatte Withdrawn DE2851253A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10105847B4 (de) * 2001-02-08 2006-07-06 Heinrich J. Kesseböhmer KG Mitnahmevorrichtung für ausziehbaren Möbelboden

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DE10105847B4 (de) * 2001-02-08 2006-07-06 Heinrich J. Kesseböhmer KG Mitnahmevorrichtung für ausziehbaren Möbelboden

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