DE2836495A1 - Sammelmappe mit einer aufreihvorrichtung fuer gelochtes schriftgut - Google Patents

Sammelmappe mit einer aufreihvorrichtung fuer gelochtes schriftgut

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DE2836495A1
DE2836495A1 DE19782836495 DE2836495A DE2836495A1 DE 2836495 A1 DE2836495 A1 DE 2836495A1 DE 19782836495 DE19782836495 DE 19782836495 DE 2836495 A DE2836495 A DE 2836495A DE 2836495 A1 DE2836495 A1 DE 2836495A1
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Egon Heimann
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HEIMANN EGON 8215 MARQUARTSTEIN DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/02Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means

Description

  • Sammelmappe mit einer Aufreihvorrichtung
  • für gelochtes Schrift gut Die Erfindung bezieht sich auf eine Sammelmappe mit einer Aufreihvorrichtung für gelochtes Schriftgut mit flexibler Anpassungsmöglichkeit der Mappe an wachsende Schriftgutstapel durch Falzrillen, bestehend aus einer verlängerten Vorderwand, einer mit der Vorderwand durch ein Rückenteil mit FalzrlUen verbundener Rückwand sowie einer zweiteiligen Aufr eihvorrichtung bestehend aus steifelastischen Kunststoff-Aufre ihstäben und aus flexiblen Kunststoff-Aufreihschläuchen, die mit den Aufreihstäben zusammensteckbar sind, und einer den aufgereihten Schriftgutstapel in der Mappe sichemden Festhaltevorrichtun g. -Sammelmappen dieser Art sind in den verschiedensten Ausführungen bereits bekannt. So ist in weitverbreiteter Verwendung der- sogenannte Brief-oder Hebelordner, dessen bügelartige Aufreihmechanik aus zwei Teilen besteht, die zum Zwecke des Aufreihens gelochter Schriftstücke durch eine Hebelbewegung voneinander getrennt und wieder geschlossen werden können. Diese Mechaniken sind fast ausschließlich aus Metall gefertigt; sie sind starr, und es besteht keine Anpassungsmöglichkeit an unterschiedliche Stapel abgehefteter Schriftstücke. Daher nehmen diese Mappen, auch im leeren oder wenig gefüllten Zustand, ein Maximum an Raum ein.
  • Weiter ist nachteilig, daß zum Lesen eines Schriftstückes im aufgereihten Stapel die davor liegenden Schriftstücke zum Zwecke des Umwendens über die Bügel der Aufreihmechanik gehoben werden müssen. Zum Sichern der Schriftstücke im Briefordner ist eine Niederhalteeinrichtung erforderlich, die vor dem Umwenden der Schriftstücke in ihrer Arretierung gelöst und beim Schließen des Ordners wieder arretiert werden muß.
  • Es ist auch schon bekannt geworden, eine der Dicke des aufgereihten Schriftgutstapels anpassungsfähige Sammelmappe mit sogenannter Schlauchheftvorrichtung zu versehen. Die Schriftstücke werden dabei zur stehenden Aufbewahrung auf flexiblen Plastikschläuchen aufgereiht. Zur Halterung der Schriftstücke dient ebenfalls eine Niederhaltevorrichtung oder Deckschiene, in die die Aufreihschläuche eingeklemmt werden. Um neue Schriftstücke z.B. aus Gründen der chronologischen Ordnung zwischen den bereits aufgereihten Schriftstücken auffädeln zu können, dient eine starre gabelförmige Vorrichtung, die in die offenen Enden der Aufreihschläuche aufgesteckt wird.
  • Diese ebenfalls zweiteilige Aufreihvorrichtung ist jedoch nur mit den Aufreihschläuchen in der Mappe befestigt, der andere U-förmige Teil ist freischwebend.
  • Deshalb ist eine die Schriftstücke gut sichernde Deckschiene erforderlich, insbesondere wenn solche Mappen zur Aufbewahrung aufgehängt werden.
  • Das hat zur Folge, daß die Aufreihschläuche stark zusammengedrückt und verformt werden, wodurch wiederum das Aufreihen der Schriftstücke sehr erschwert wird. Ein flaches Aufschlagen des Schriftgutstapels innerhalb der Mappe ist nur möglich, wenn die Deckschiene gelöst wird.
  • Nachteilig ist ferner; daß auch beim Zwischenheften die Deckschiene gelöst werden muß. Die Schriftstücke sind dabei auf die Aufreihgabel zu schieben, die dann von den Aufreihschläuchen gelöst wird. Da dieser Teil keine Verbindung zur Mappe hat, können die aufgegabelten Schriftstücke leicht verlegt werden.
  • Sammelmappen für gelochtes Schriftgut mit einer Aufreihvorrichtung aus zwei quer zum Heftrand des Schriftgutes umlegbaren, elastisch biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff an einem die Umschlagdeckel verbindenden Innenfalz, wobei die Aufreihzungen in einer an dem Vorderdeckel befindlichen Einrichtung verschieblich geführt werden, sind ebenfalls bereits vorgeschlagen worden.
  • Es hat sich jedoch herausgestellt, daß beim Handhaben einer mehr oder weniger gefüllten Mappe sich die Aufreihzungen leicht aus den Führungen herauslösen und der aufgereihte Schriftgutstapel dadurch den festen Halt in der Mappe verliert.
  • Abgesehen davon, muß darüber hinaus eine getrennte Umheftgabel verwendet werden, um ein gewünschtes Schriftstück durch Abheben des darüberliegenden Teilstapels freilegen und entnehmen oder ein Schriftstück zwischen einem aufgereihten Schriftgutstapel aufreihen zu können.
  • Bei den bekannten Einrichtungen mit flexiblen Aufreihvorrichtungen ist weiter nachteilig, daß zur Befestigung der Aufreihzungen Innenfalze, die die Umschlagdeckel verbinden oder die an der Rückwand angeordnet sind, notwendig sind. Diese Innenfalze erfordern zusätzlichen Materialeinsatz, erhöhen die Herstellkosten der Mappen und tragen durch ihre Dicke stark auf so daß derartige Mappen einen wesentlich höheren Raumbedarf haben.
  • Zur hängenden Aufbewahrung in sogenannten Hängeregistraturen sind Mappen mit verschieblich geführten Aufreihzungen nicht geeignet. Man hat deshalb auch schon Aufreihvorrichtungen mit einer dem Halten der Aufreihstäbe dienenden Lasche mit randoffenen Haken vorgeschlagen. Aber auch diese Einrichtung ist nicht geeignet, Aufreihstäbe mit Spreizneigung zuverlässig zu halten, da sich die Aufreihstäbe durch die seitliche Abspreizung aus den Haltehaken lösen würden.
  • Falzrillen im Rückenteil sollen die Anpassung der Mappen an wachsende Schriftgutstapel ermöglichen. Dadurch verkürzt sich aber die Vorderwand, so daß man, wenn man die teilweise Freilegung des Schrift gut stapels in der Mappe vermeiden will, die Vorderwand größer vorsehen muß als die Rückwand. Das erhöht aber den Flächenraumbedarf der Mappe. Bei vertikal abgestellten Mappen hat das wiederum den gravierenden Nachteil, daß auf den Mappenrand der Rückwand aufgesetzte Kennzeichnungsreiter verdeckt werden.
  • Setzt man sie auf die Vorderwand auf, haben die Reiter je nach Mappenfüllung unterschiedliches Niveau, welches ebenfalls die Lesbarkeit behindert.
  • Auch gibt es bei den bekannten Sammelmappen keine Einrichtung zur Längenanpassung der Aufreihzungen an wachsende Schriftgutstapel. Die Länge der Aufreihzungen muß daher von vorneherein auf die größtmögliche Schriftgutstapelhöhe abgestellt werden. Aufreihstäbe, die in der Mappenvorderwand verschieblich geführt werden, benötigen zusätzliche Überlängen. Durch längere Aufreihstäbe wird aber das Aufreihen erheblich behindert.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden und eine gebrauchsgünstige, herst ellungseinfache, plat z-und zeitsparende Sammelmappe nach dem Gattungsbegriff zu schaffen, die sich sowohl für die stehende wie für die hängende Aufbewahrung eignet und dabei eine verhältnismäßig große Aufnahmefähigkeit für Schriftgut hat bei einwandfreier Anpassung der Mappe an wachsende Schriftgutstapel ohne Formatänderung.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die mit der Rückwand der Mappe verbundenen Aufreihstäbe zur Aufnahme des in der Mappe aufzubewahrenden Schriftgutstapels mit den Aufreihschläuchen als Verlängerung der Aufreihstäbe zur zeitweiligen Aufnahme eines Teils des Schriftgutstapels zusammenwirken, wobei die Aufreihschläuche an der Vorderwand vorzugsweise im Bereich der äußeren Längshälfte der Vorderwand befestigt sind.
  • Hierdurch ist es möglich, die Aufreihvorrichtung aus handelsüblichen Kunststoffmaterialien, wie Rund stäben aus dem unter dem Handelsnamen "Nylon" bekannt gewordenen Kunststoff und Kunststoffschläuchen, wie sie in der Elektroindustrie verwendet werden durch einfaches Abhängen und Befestigen in der Mappe herzustellen.
  • Durch diese Methode haben die Aufreihstäbe und Aufreihschläuche eine Spreizkraft, zufolge der sich die Aufreihvorrichtung beim Schließen der Mappe selbsttätig bogenförmig flach an die Vorderwand anlegt und sich beim Aufklappen der Vorderwand bogenförmig aufrichtet.
  • Auf diese Weise ist es möglich, die Sammelmappe zu öffnen und zu schließen, ohne daß die Aufreihstäbe scharf geknickt und so auf die Dauer verformt oder zerstört werden. Weiter ist es möglich, die Aufreihstäbe kürzer zu halten als bei bekannten Vorrichtungen mit reibungsschlüssigen Aufreihstreifen.
  • Die Spreizkraft der Aufreihstäbe bewirkt gleichzeitig eine bessere Halterung der gelochten Schriftstücke. Das ist besonders wichtig, wenn die Aufreihstäbe wegen der angestrebten Raumersparnis im Durchmesser maximal die Hälfte des Lochdurchmessers der Schriftgutlochung aufweisen.
  • Bei hängender Aufbewahrung der Mappen am Rückenteil reicht die Spreizwirkung der Aufreihvorrichtung aber nicht aus. In diesem Falle ist es vorteilhaft, eine Haltevorrichtung zur Arretierung der Aufreihstäbe, bestehend aus mit der Rückwand verbundener Lasche, mit randseitig paarweise angeordneten, zum Mappenrand gerichteten fischgrätartigen Ansätzen, die die Aufreihstäbe hintergreifen, vorzunehmen.
  • Durch diese schräg zum Mappenrücken angeordneten Ansätze ist es möglich, die Aufreihstäbe sicher vor dem Abhängen mit dem Schriftgutstapel zu bewahren und sie trotzdem beim Aufschlagen der Mappe leicht von den Stäben zu lösen, da über die hintere schräg verlaufende Kante beim Herumklappen der Lasche der Eingriff gelöst wird.
  • Bei einer bevorzugten Bauform nach der Erfindung ist an einer an der Innenseite der Vorderwand verschieblich angeordneten Platte ein Querriegel mit -federnden Ansätzen angeordnet. Beim Schließen der Mappe legt sich dieser Querriegel vor die Aufreihstäbe. Dadurch wird eine Verschiebung des Schriftgut stapels innerhalb der Sammelmappe verhindert.
  • Weitere vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
  • Die Erfindung wird anhand mehrerer in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele nachstehend näher erläutert.
  • Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansieht einer aufgeschlagenen Sammelmappe mit einem Schriftgutstapel, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine geschlossene Mappe gemäß Fig. 1 mit teilweise weggebrochener Vorderwand.
  • Fig. 3 die Teilansicht eines Schriftstückes mit Lochung und Aufreihstab, Fig. 4 eine Ansicht der Aufreihstäbe als U-förmige Aufreihgabel, Fig. 5 eine Ansicht der Aufreihstäbe als U-förmige Aufreihgabel aus Flachband-Material, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Hänge-Sammelmappe mit Festlegevorrichtung bei teilweise weggebrochener Vorderwand, Fig. 7 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 6 Fig. 8 eine perspektivische Teilansicht einer Sammelmappe mit einer Hängeschiene im Rückenteil, Fig. 9 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 8, Fig. 10 eine weitere Bauform der Sammelmappe mit F esthaltevorrichtun g, Fig. 11 eine Draufsicht auf eine geöffnete leere Sammelmappe mit verkürzter Aufreihvorrichtung, Fig. 12 eine weitere Ausführungsform der Aufreihvorrichtung zur nachträglichen Befestigung in der Sammelmappe.
  • Die Sammelmappe 1 besteht aus Vorderwand 2, Rückwand 3, Rückenteil 4 und vorzugsweise einer an der Vorderwand 2 angedeuteten Innenklappe 5, sowie der Aufreihvorrichtung 6 mit den Aufreihstäben 7 und Aufreihschläuchen 8.
  • Rückenteil 4 ist mit mehreren parallel zur Rückenlängsachse verlaufenden Falzrillen 9 versehen, die sich in bekannter Weise den wachsenden, in der Mappe 1 aufgereihten Schriftgutstapel 10 angleichen. Bei einer wenig gefüllten Mappe 1 sind die Falzrillen 9 Teil der Vorderwand 2. Bei stärkerer Anfüllung der Mappe 1 mit Schriftgut 10 wandern sie in den Rückenteil 4 und verkürzen auf diese Weise die Vorderwand 2.
  • Bei einer Mappe 1, die für eine große Aufnahmekapazität von Schriftgut vorgesehen ist, kann die Verkürzung so groß sein, daß der Schrift gut stapel 10 teilweise freigelegt wird; oder die Vorderwand 2 müßte von vorneherein in der Breite so überdimensioniert werden, daß auch bei voller EtUllung der Mappe 1 der Schriftgutstapel 10 noch sicher durch die Vorderwand 2 geschützt ist. Das würde aber Kennzeichnungsreiter, die auf den Mappenrand aufgesetzt werden, verdecken und sie so evtl. unauffindbar machen.
  • Um das zu vermeiden, ist die Innenklappe 5 vorgesehen, die durch mehrere Parallel-Falzrillen 11, die einen gleichen Abstand voneinander haben wie die Falzrillen 9, nach Bedarf mehr oder weniger zum Mappeninnern hin umgefalzt werden kann. Auf diese Weise kann -die Verkürzung der Vorderwand 2 ausgeglichen werden.
  • Eine Klemmleiste 12, die auf die Mappenkante 13 zwischen Vorderwand 2 und Innenklappe 5 aufgesetzt wird, dient zur Stabilisierung der Mappenkante 13.
  • Die Aufreihstäbe 7 bestehen vorzugsweise aus steifelastischem Kunststoff, wie er z. B. unter dem Namen-Nylon bekanntgeworden ist.
  • Es ist vorteilhaft, die Stäbe 7 als Rundstäbe 14 (Fig. 3) vorzusehen, die vorzugsweise einen Durchmesser haben, der maximal dem halben Lochdurchmesser der Schriftgutlochungen 1 5 entspricht. Auf diese Weise ist ein leichteres Aufreihen möglich und die Stäbe 7 tragen in ihrem Durchmesser nicht so stark auf, welches den Platzbedarf der Mappen 1 günstig beeinflußt.
  • Weiter bilden die Aufreihschläuche 8, die auf die Aufreihstäbe 7 aufgesteckt werden, eine Stufe 16 aus. Durch den geringeren Durchmesser wird die Teilung des Schriftgutstapels 10, d.h. die Überführung eines Schriftgutstapels auf die Aufreihschläuche 8 zum Zwecke des Zwischenheftens, nicht sehr behindert.
  • Die Aufreihstäbe 7 ebenso wie die Aufreihschläuche 8 werden zweckmäßig aus einem einzigen durchgehenden Strangmaterial 20 gebildet und durch in entsprechende aus der Rückwand 3 vorgestanzte Zungen 17 vorgesehene Lochungen i8 bzw. in der Innenklappe 5 vorgesehene Lochungen 19 so hindurchgesteckt, daß die Enden der Stäbe 7 bzw. der Schläuche 8 in gleichen Längen aus den Lochungen 18 und 19 herausragen.
  • Es ist vorteilhaft, den Abstand der Lochungen 19 geringer zu wählen als den Abstand der Lochungen 18. Dadurch werden die Aufreihschläuche 8, wenn ein Schriftgutteilstapel aufgeschoben wird, nicht so schnell abgeknickt und behalten trotz des weichen Materials eine gewisse Steifigkeit.
  • Das Strangmaterial 20 kann an den Befestigungsstellen 21 der Aufreihstäbe 7 so verformt werden, daß eine U-förmige Gabel (Fig. 4 + 5) entsteht, bestehend aus dem Verbindungsteil 22 und den Aufreihstäben 7.Wenn das Strangmaterial 20 von einer Rolle abgelängt wird, entstehen leicht konkave Aufreihstäbe 7, wie in Fig, 4 dargestellt. Damit wird z. B.
  • die wünschenswerte Spreizwirkung der Stäbe 7 verstärkt.
  • Die Aufreihstäbe 7 können auch aus einem Flachbandmaterial 23 gefertigt werden, wie in Fig. 5 dargestellt.
  • Dabei wird die Abknickung an den Befestigungsstellen 21 der Stäbe 7 im 450 Winkel sowohl zu den Längsseiten wie zur Ebene des Verbindungsteil 22 ausgeführt. Auf diese Weise wird eine Abspreizung der Aufreihstäbe 7 im Winkel von ca. 450 quer zum Rückenteil 4 erreicht.
  • Die Aufreihschläuche 8 sind im Innen-Durchmesser so auf den Durchmesser der Aufreihstäbe 7 abgestimmt, daß sie sich leicht aufstecken lassen, aber trotzdem einen relativ festen Paßsitz haben. Vor allem wenn die Aufreihschläuche 8 aus einem relativ weichen Kunststoff, z. B. Weich-PVC hergestellt sind, zieht sich die Schlauchwandung zusammen wenn man sie auf Zug beansprucht.
  • Dadurch werden die Aufreihstäbe 7 umso fester von der Schlauchwandung umschlossen.
  • Wenn man andererseits die Steckverbindung lösen will, genügt es, mit dem Fingernagel gegen die sich durch die aufsitzende Schlauchwandung bildende Stufe 16 zu drücken. Aus diesem Grunde wäre es unzweckmäßig, die Stufe 16 wie üblich bei solchen Steckverbindungen zu vermeiden, indem die Aufreihstäbe 7 am Ende einen verjüngten Durchmesser erhalten.
  • Die Stufe 16 behindert kaum beim Aufreihen, wenn wie vorgeschlagen, der Durchmesser der Aufreihstäbe 7 klein gehalten wird. Andererseits aber erleichtert die Stufe 16 das Öffnen der Aufreihvorrichtung 6.
  • Zum Aufreihen eines Schriftstückes oder Schriftgutstapels 10 in der Mappe 1 wird die Aufreihvorrichtung 6 geöffnet, in dem die Aufreihschläuche 8 von den Aufreihstäben 7 in der oben beschriebenen Weise gelöst werden. Dann wird das Schriftstück auf die Stäbe 7 aufgereiht, indem die Stäbe 7 durch die Löcher 15 des Schriftstückes hindurchgeführt werden. Schließlich werden die Schläuche 8 wieder auf die Stäbe 7 aufgesteckt.
  • Wird jetzt die Sammelmappe 1 geschlossen, in-dem die Vorderwand 2 auf den Schriftgutstapel 10 aufgeklappt wird, spreizen sich die Aufreihstäbe 7 und die Schläuche 8 infolge der ihnen innewohnenden Streckneigung und zufolge des durch die Schließung der Mappe 1 sich verkürzenden Abstandes zwischen den Befestigungsstellen 21 der Schläuche 8 und der der Stäbe 7 und legen sich bogenförmig an die Innenseite der Vorderwand 2 an, wie in Fig. 2 dargestellt.
  • Durch die Spreizung der Aufreihstäbe 7 legen sich die Stäbe 7 trotz ihres wesentlich kleineren Durchmessers an die Innenwandung der Lochungen 15 des Schriftgutstapels 10 an und halten damit den Stapel 10 mittig in der Mappe fest.
  • Beim Herüberschieben eines Teilstapels auf die Aufreihschläuche 8 wird die Spreizung der Aufreihvorrichtung 6 infolge der Schriftgutlochung 15 aufgehoben, d.h. die Aufreihstäbe 7 und Schläuche 8 passen sich elastisch nachgiebig dem Abstand der Schriftgutlochung 15 an.
  • Dadurch wird eine gute Führung des Schrift gut stapels 10 erreicht.
  • Auf diese Weise kann auf eine Deckschiene zur Halterung des Schriftgutstapels 10 in der Mappe 1 verzichtet werden, insbesondere wenn die Mappen 1 flachliegend oder senkrecht auf dem Rücken stehend aufbewahrt werden.
  • Nur bei am Rückenteil 4 aufgehängten Mappen 1 würde der Schriftgutstapel 10 infolge seines Gewichtes abhängen.
  • Hier empfiehlt sich die Verwendung einer zusätzlichen Festhaltevorrichtung 24 (Fig. 6-9 bzw. 10) aus einer Lasche 25 mit randseitig paarweise angeordneten schräg zum Rückenteil 4 der Mappe 1 weisenden Ansätzen 26 mit zwischen den Ansätzen 26 konisch zulaufendem Spalt 27.
  • Diese Ansätze 26 im Zusammenwirken mit Spalt 27, der im unteren Bereich enger ist als der Durchmesser der Aufreihstäbe 7, bewirken ein Festhalten der Stäbe 7, wenn die Lasche 25 über die Aufreihstäbe 7 geklappt wird, so daß die Stäbe 7 in den Spalt 27 eintreten. Sobald die Stäbe 7 beim Aufhängen der Mappe 1 durch das Gewicht des Schriftgutstapels 10 belastet werden, werden die Stäbe 7 in den konisch verlaufenden Spalt 27 hineingezogen und dadurch unverschieblich festgeklemmt.
  • Dieser Effekt wird noch verstärkt, wenn man die Ansätze 26 aus Federstahl fertigt, der im Spalt 27 besonders scharfe möglichst gratige Kanten 28 aufweist.
  • Für die Anpassung der Mappe 1 an unterschiedliche Schriftgutstapel 10 ist es vorteilhaft mehrere solcher paarweisen Ansätze 26 vorzusehen.Die Ansätze 26 können dabei aus mehreren getrennten oder klappbar miteinander verbundenen Streifen 29 hergestellt werden, die mit der Lasche 25, die vorzugsweise aus flexiblem biegsamem Material gefertigt wird, durch Klebung oder dergleichen verbunden werden.
  • Die Lasche 25 wird mit dem anderen Ende 25 innerhalb der Mappe 1 am besten an der Stelle des Rückenteils 4 befestigt, die möglichst senkrecht über dem obersten Schriftstück des Stapels 10 liegt.
  • Bei einer Sammelmappe 1 mit zwei Hängeschienen 30 und 31 (Fig. 7) wäre daher die Befestigung der Lasche 25 am besten an der mit dem Rückenteil 4 verbundenen Hängeschiene 30.
  • Bei einer Hängeschiene 32 (Fig. 8 + 9) die vorteilhaft quer zum Rückenteil 4 verschieblich gehalten wird, um sich auch bei unterschiedlich starken Schriftgutstapel 10 mittig einzustellen, wird die Lasche 25 ebenso wie der Rückenteil 4 über die Hängeschiene 32 geführt, wobei das Ende 25'der Lasche 25 am Rückenteil 4 im Bereich der Rückwand 3 befestigt wird.
  • Eine besonders vorteilhafte Bauform ergibt sich, wenn man die Sammelmappe 1 mit einer Platte 33 versieht, die in ihrer Größe dem Format der Vorderwand 2 entspricht, wie es in Fig. 10 dargestellt ist. Die Platte 33 liegt dabei verschieblich auf der Innenseite der Vorderwand 2und zwischen dieser und der Innenklappe 5. Um die Verschieblichkeit und gleichzeitig eine Verstärkung der Vorderwand 2 über ihre ganze Fläche, auch bei extremer Anpassung der Vorderwand 2 an wachsende Schriftgutstapel 10 zu gewährleisten, kann die Innenwand 2 an den Seitenkanten zusätzlich mit weiteren Klemmleisten 34 gehalten werden.
  • Die Platte 33 trägt dabei in einem Abstand x, der in etwa dem doppelten Abstand der Heftrandlochung des Schriftgutstapels 10 entspricht, eine Festhaltevorrichtung 35 in Form eines Querriegels 36, der über einen Abstandhalter 37 mit der Platte 33 verbunden ist. Der Abstandhalter 37 hat eine Länge, die geringer ist als der Abstand der Schriftgutlochungen 15 voneinander. Der Querriegel 36 hat dagegen eine Länge, die mindestens dem Abstand der beiden Aufreihstäbe 7 unmittelbar beim Austritt aus den Schriftgutlochungen 15 entspricht.
  • Die Ansätze 38 des Querriegels 36 sind vorteilhaft schräg verlaufend und federnd nachgiebig ausgebildet, so daß sie sich beim Zuklappen der Vorderwand 2 an die sich stärker spreizenden Aufreihstäbe 7 anpressen, sie zu noch stärkerer Spreizung veranlassen und schließlich sich durch ihre Federwirkung unter die Aufreihstäbe 7 setzen.
  • Durch die schräg verlaufenden Ansätze 38 werden die Aufreihstäbe 7 wie oben bei den Ansätzen 26 unter Belastung veranlaßt, sich zusammenzuziehen.
  • Dadurch sind die Aufreihstäbe verriegelt d. h. wie oben beschrieben, wird auch bei hängender Belastung durch den Schrift gut stapel 10 ein Durchhängen der Aufreihvorrichtung 6 vermieden. Vorteilhaft ist auch hierbei, wenn der Querriegel 36 aus Federbandstahl hergestellt ist.
  • Die Stellung der Festhaltevorrichtung 35 und der Aufreihstäbe 7 bei geschlossener Mappe 1 ist in Fig. 10 strichpunktiert angedeutet.
  • Beim Öffnen der Mappe 1, d.h.beim Zurückklappen der Vorderwand 2 mit Platte 33 löst sich der Querriegel 36 selbsttätig von den Aufreihstäben 7. Bei dieser Bauform ist nur ein Paar Ansätze 38 erforderlich.
  • Ein besonderer Vorteil dieser Ausführung liegt darin, daß die Festhaltevorrichtung 35 nach Bedarf Vorgesehen oder ausgewechselt und trotzdem unverlierbar mit der Mappe 1 verbunden werden kann. Zusätzlich wird die Vorderwand 2 erheblich versteift, zumal der Auswahl steifen Materials zur Herstellung der Mappe 1 infolge der notwendigen flexiblen Falzrillen 9 und 11 Grenzen gesetzt sind.
  • Die Platte 33 kann anstelle der Klemmleisten 34 auch auf der der Vorderwand 2 zugewandten Seite mit einer Selbstklebeschicht 39 ausgestattet. werden, die an einer klebstoffabweisenden Schicht 40 der Innenseite der Vorderwand 2 anhaftet.
  • Durch die klebstoffabweisende Schicht 40 ist die Platte 33 leicht zu lösen und erneut auf die sich durch neue Umfalzungen der Falzrillen 11 der Innenklappe 5 verändernde Vorderwand 2 aufzubringen.
  • Die Selbstklebeschicht 39 kann umgekehrt auch auf der Innenseite der Vorderwand 2 und die klebstoffabweisende Schicht auf der Innenseite der Platte 33 vorgesehen werden.
  • Bei einem hohen Schriftgutstapel 10 werden relativ lange Aufreihstäbe 7 und Aufreihschläuche 8 benötigt, die'aber anfänglich bei niedrigem- Schriftgutstapel 10 behindern. Um die Aufreihstäbe 7 für solchen Fall verkürzen zu können, kann auf der Rückwand 3 z. B. eine Zunge 41 ausgeschnitten werden, hinter die das Verbindungsteil 22 der Aufreihstäbe 7 eingehakt werden kann.
  • Diese Möglichkeit ist auch für den Fall zweckmäßig, wo die Aufreihstäbe 7 stark durch den Schriftgutstapel 10, wie im Falle der Hängemappe, belastet wird. Die Steifheit der Stäbe 7 wirkt bei einer solchen Einspannung in der Zunge 41 der Belastung durch das Gewicht des Stapels 10 entgegen.
  • Ebenso wie die Aufreihstäbe 7 können auch die Aufreihschläuche 8 durch Einhaken z. B. durch eine Einstanzung in der Vorderwand 2 bzw. Innenklappe 5 gebildete Zunge 42 verkürzt werden (Fig.
  • 11 + 12).
  • Durch diese Verkürzungsmöglichkeit der Aufreihvorrichtung 6 in Verbindung mit den Falzrillen 11 der Innenklappe 5 und des Rückenteils 4 ist es möglich, einen besonders großen Bereich der Anpassung der Mappe 1 an unterschiedlich hohe Schriftgutstapel 10 vorzunehmen. Praktische Versuche haben gezeigt, daß sich solche Mappen z. B. für Schriftgutstapel von 10 mm bis 60 mm anpassen lassen; das entspricht einerseits einem dünnen sogenannten Schnellhefter und andererseits einem Hebelordner mit 80 mm Rückenbreite.
  • Durch die aus der Rückwand 3 ausgestanzten Zungen 17 mit Lochung 18, an denen die Aufreihstäbe 7 befestigt werden, ist es möglich, die Mappe 1 ohne Innenfalz, wie sonst üblich, zu fertigen.
  • Wenn man jedoch eine Aufreihvorrichtung 6 wünscht, die in eine vorhandene Mappe 1 nachträglich, also z.B.
  • vom Benutzer nach freier Wahl, eingebracht werden soll, kann man einen Grundstreifen 43 vorsehen, an dem sowohl die Aufreihstäbe 7 als auch die Aufreihschläuche 8 befestigt werden. Diese Grundstreifen 43 kann man dann z.B. mit einer selbstklebenden Beschichtung 44 mit Schutzabdeckung 45 versehen, mit der die Aufreihvorrichtung 6 in der Mappe 1 befestigt wird.
  • Vorzugsweise verläuft die Selbstklebeschicht 44 quer zum Grundstreifen 43 und entspricht in der Breite dem kleinsten Rückenteil 3, d. h. dem Abstand der ersten beiden Falzrillen 9'und 9,'.
  • Dadurch kann der Grundstreifen 43 unabhängig von der Veränderung des Rückenteils 4 durch Anpassung an wachsende Schriftgutstapel 10 klappbar in der Mappe 1 befestigt werden.
  • Zur Anpassung an sich ändernde Schriftgutstapel 10 ist der Grundstreifen 43 ebenfalls mit Falzrillen 46 ausgestattet.
  • Der Grund streifen 43 kann auch im Bereich der Falzrillen 46 mit Ansätzen 26 als Festhaltevorrichtung 24 der Aufreihstäbe 7 versehen werden.
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Claims (24)

  1. Pat entansprüche 1. Sammelmappe mit einer Aufreihvorrichtung für gelochte Schriftgut mit flexibler Anpassungsmöglichkeit der Mappe an wachsende Schriftgutstapel durch Falzrillen, bestehend aus einer verlängerten Vorderwand, einer mit der Vorderwand durch ein Rückenteil mit Falzrillen verbundener Rückwand sQwie einer zweiteiligen Aufreihvorrichtung bestehend aussteif-elastischen Kiin ststoff-Aufreihstäben und aus flexiblen Kunststoff-Aufreihschläuchen, die mit den Aufreihstäben zusanlmensteckbar sind, und einer den aufgereihten Schriftgutstapel in der Mappe sichernden Fe sthalt evorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Rückwand (3) der Mappe verbundenen Aufreihstäbe (7) zur Aufnahme des in der Mappe (1) aufzubewahrenden Schriftgutstapels (10) mit den Aufreihschläuchen (8) als Verlängerung der Aufreihstäbe (7) zur zeitweiligen Aufnahme eines Teils des Schriftgutstapels (10) zusammenwirken, wobei die Aufreihschläuche(8) an der Vorderwand (2), vorzugsweise im Bereich der äußeren Längshilfte der Vorderwand (2) befestigt sind.
  2. 2. Sammelmappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihstäbe (7) und Aufreihschläuche (8) eine Neigung haben, sich nach außen zu den Schmalseiten der Mappe (1) zu spreizen, zufolge der sich die aus den zusammenwirkenden Aufreihstäben (7) und Aufreihschläuchen (8) bestehende Aufreihvorrichtung (6) beim Schließen der Mappe (1) selbsttätig bogenförmig flach an die Vorderwand (2) anlegt und sich beim Aufklappen der Vorderwand (2) bogenförmig zur Mittelquerachse der Mappe (1) aufrichtet.
  3. 3. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihstäbe (7) aus einem glatten, einteiligen Rundstab (14) bestehen.
  4. 4. Sammelmappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihstäbe (7) im Durchmesser maximal die Hälfte des Durchmessers der Lochung (15) des Schriftgutstapels (10) aufweisen.
  5. 5. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihstäbe (7) über ein Verbindungsteil (22) zu einer U-förmigen Gabel verbunden sind.
  6. 6. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihstäbe (7) eine konkave Krümmung aufweisen.
  7. 7. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 2, dadurch gekennzei chnet, daß die Aufreihstäbe (7) aus einem glatten, einteiligen Flachbandmaterial (23) bestehen, welches an den Befestigungsstellen (21) der Rückwand (3) im Winkel von ca. 450 sowohl zu den Längsseiten wie zur Ebene des die Aufreihstäbe (7) verbindenen Flachbandmaterials (23) abgeknickt sind, so daß die Aufreihstäbe (7) eine Spreizneigung quer zum Rückenteil (4) im Winkel von ca. 450 haben.
  8. 8. Sammelmappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihstäbe (7) an zwei aus der Rückwand (3) ausgeschnittenen, zueinander gerichteten Zungen (17) mit Lochungen (18) befestigt sind.
  9. 9. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihstäbe (7) durch Einhaken des Verbindungsteils (22) in eine Zunge (41) der Rückwand (3) verkürzbar sind.
  10. 10. Sammelmappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihschläuche (8) an einer die Vorderwand (2) an der Längsseite zum Innern der Mappe (1) verlängernden durch Falzrillen (11) angelenkten Innenklappe(5) befestigt sind.
  11. 11. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenklappe (5) entsprechend der durch wachsenden Schriftgutstapel (10) sich verkürzenden Vorderwand (2) durch Benutzung entsprechender Falzrillen (11) im Abstand zum Rückenteil (4) veränderbar ist und die durch die benutzte Falzrille entstandene Kante der Vorderwand (2) durch eine Klemmleiste (12) fixierbar ist.
  12. 12. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihschläuche (8) aus einem einteiligen Schlauchband bestehen.
  13. 13. Sammelmappe nach Anspruch 1, 10 + 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihschläuche (8) durch Einhaken in eine aus der Innenklappe (5) oder Vorderwand (2) freigeschnittenen Zunge (42) verkürzbar sind.
  14. 14. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Lochungen (19) zur Befestigung der Aufreihschläuche (8) geringer ist als der Abstand der Lochungen (18) zur Befestigung der Aufreihstäbe (7).
  15. 15. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreihvorrichtung (6) an einem Grundstreifen (43) befestigt ist, der mit der Mappe (1) nachträglich verbunden werden kann.
  16. 16. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundstreifen (43)eine streifenförmige quer zum Grundstreifen (43) verlaufende und in der Breite den Abstand der ersten beiden Falzrillen (9'+ 9 ") des Rückenteils (4) entsprechende Selbstklebebeschichtung (44) mit Schutzabdeckung (45) aufweist.
  17. 17. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (24) zur Sicherung des Schriftgutstapels (10) in der Mappe (1) aus Lasche (25) und an sich bekannten randseitig paarweise angeordneten hakenförmigen Ansätzen (26) besteht, deren Zwischenräume einen schräg zum Rückenteil (4) hin sich öffnenden und im unteren Bereich konisch verengenden Spalt (27) aufweist.
  18. 18. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (24) im Bereich der hakenförmigen Ansätze (26) federnd nachgiebig ausgebildet ist.
  19. 19. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (26) scharfe, gratig ausgebildete Kanten (28) aufweisen.
  20. 20. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (35) aus einem Querriegel (36) mit Abstandhalter (37) besteht, der an einer Platte (33) befestigt ist, die an der Platte (33) der Vorderwand (2) quer zur Rückenlängsachse der Mappe (1) verschieblich angeordnet ist.
  21. 21. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (33) das gleiche Format hat wie die unverlängerte Vorderwand (2).
  22. 22. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (33) durch zusätzliche Klemmleisten (34) an den Schmalseiten der Vorderwand (2) verschieblich gehalten wird.
  23. 23. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (33) durch Selbstklebebeschichtung (39) im Zusammenwirken mit einer klebstoffabweisenden Beschichtung (40) der Innenseite der Vorderwand (2) lösbar mit der Vorderwand (2) verbunden ist.
  24. 24. Sammelmappe nach Anspruch 1 + 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (38) des Querriegels (36) auf der Platte (33) in einem Abstand x von der dem Rückenteil (4) zugekehrten Längsseite der Platte (33) befestigt ist, der in etwa dem doppelten Heftrandlochungsabstand y des Schriftgutstapels (10) ent spricht.
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