DE2823636A1 - Photographische kamera mit belichtungsregler - Google Patents

Photographische kamera mit belichtungsregler

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DE2823636A1
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    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
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    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. Curt Wallach
A Dipl.-Ing. Günther Koch
') R 9 '3 R "\ R Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach
Dipl.-Ing. Rainer Feldkamp
D-8000 München 2 ■ Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 2402 75 · Telex 5 29 513 wakai d
Datum: 3O.Mai 1978
Unser Zeichen: 16 264 - Ja
ANMELDER: Polaroid Corporation,
Cambridge, Mass.02139/USA
GEGENSTAND: Photographische Kamera mit
Belichtungsregler
PRIORITÄT: 31.Mai 1977
U3A No.801 477
ERFINDER: Bruce Kean Johnson, Andover, Mass./USA
George d'Arcy Whiteslde, Lexington, Mass./USA
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Die Erfindung geht aus von einer Kamera mit Belichtungssteuerung, vie sie beispielsweise in den TIB-FS 3 94-2 183, 3 972 057 tmd 3 972 058 beschrieben ist.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäß eine Belichtungsregeleinrichtung für eine photographische Kamera und insbesondere für eine Kamera mit Fixfokus-Objektiv, die einen Verschluß der "Abtast"-Bauart aufweist, bei der Verschlußlamellen aus einer Schließstellung mit progressiv sich vergrößernder Blendenöffnung ablaufen und eine Photozellenblende vor einem Lichtdetektor vorgesehen ist.
Die US-PS 3 972 183 beschreibt ein Belichtungssteuersystem für eine Kamera mit einem Gehäuse, welches einen zentralen Rahmenkörper umgibt. Das Gehäuse trägt ein Objektiv über einer Belichtungsöffnung im Rahmenteil, wodurch ein optischer Pfad durch das Objektiv und die Belichtungeöffnung nach einer Belichtungekammer innerhalb der Kamera geschaffen wird· Das Gehäuse und der zentrale Rahmenaufbau weisen außerdem übereinanderliegende Sensoröffnungen auf, die ihrerseits über einem Lichtdetektor zu liegen kommen. Das Belichtungssteuersystem weist wenigstens eine Verschlußlamelle auf, die zwischen dem Gehäuse und dem inneren Rahmenaufbau angeordnet ist und eine Belichtungsblendenöffnung und eine Photozellenblendenöffnung aufweist. Die Verschlußlamellen sind schwenkbar und linear beweglich gemäß der Drehbewegung eines drehbaren Lamellenantriebsorgans in Gestalt eines Schwinghebels. Zu Beginn eines Belichtungeintervalls wird der Schwinghebel von einer ersten Grenzstellung nach einer zweiten Grenzet ellung gemäß einer Federvorspannung bewegt. Venn der Schwinghebel zwischen der ersten und der zweiten Grenz-
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stellung bewegt wird, dann wirken Belichtungsblendenöffnungen und Steuerblendenöffnungen der Verschlußlamellen zusammen, um durch Überlappung die Belichtungsblende bzw. die ßensorblende zu gestalten, wobei der Prozentsat« der Überlappung progressiv ansteigt, wenn der Schwinghebel nach der zweiten Grenzstellung überführt wird· GeBgLB der Offenbarung dieser Patentschrift kann eine Integrationsschaltung alt dem Sensor so gekoppelt sein, daß ein Zeitpunkt identifiziert wird, wenn das Integral der auf den Sensor auffallenden Lichtmenge einen vorbestimmten Grenzwert überschreitet, worauf der Schwinghebel in die erste Grenzstellung zurückgeführt wird, in der die Belichtungsblendenöffnungen und die Steuerblendenöffnungen einander nicht überlappen, so daß die Belichtungsöffnung und die Photozellenöffnung abgesperrt sind und die Belichtung beendet wird.
Sie UB-PS 3 972 056 befaßt sich mit einem Belichtungsregler, der wenigstens eine Verschlußlamelle aufweist, die durch einen Schwinghebel in ähnlicher Weise wie bei der TJS-PS 3 942 183 angetrieben wird. Außerdem ist hier ein BelichtungssTStem beschrieben, welches in der Lage ist, nach der Leitzahlbedingung eingestellt zu werden, wenn mit Blitzlicht gearbeitet wird· Bei der Leitzahlanordnung ist die Blendeneinstellung mit der Entfernungseinstellung der Kamera gekoppelt. Bei Einsetzen einer Blitzlampe in eine Passung des Kameragehäuses wird ein Anschlag in den Bewegungspfad des Schwinghebels derart eingeführt, daß der Ablauf des Schwinghebels an einem dritten Begrenzungepunkt stillgesetzt wird, wobei dieser dritte Kreuzpunkt zwischen der ersten Stellung (Ablaufstellung) und der zweiten Grenzeteilung (größte BlenAenSff&vng) liest,
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und die Lage der dritten Grenzetellung ist abhängig von der durch die Bedienungsperson gesteuerten Entfernungseinstellung der Kamera. Hierdurch wird bei Blitzbetrieb das Belichtungssteuersystem ungeschältet, wenn eine Blitzlichtquelle in die Fassung der Kamera eingefügt wird, und die Entfernungseinstellung bewirkt eine Einstellung des Anschlags und bestimmt die naximale Blendenöffnung, bis zu der die Verschlußlamellen jeweils ablaufen. Bei dieser Arbeitsweise vergrößern sich Belichtungsblende und Photozellenblende progressiv, wenn der Schwinghebel sich von der ersten Grenzstellung in die dritte Grenzstellung bewegt· Bein. Erreichen der dritten Grenzstellung bleiben Belichtungsblende und Photozellenblende konstant während der Dauer des Selichtungszyklus· Bei Tageslichtbetrieb ohne eingefügte Blitzlichtquelle wird der Schwinghebel durch den Anschlag nicht beeinflußt.
Derartige Kameras bieten wirkeame Belichtungssteuersysteae, die jedoch ia erster Linie für Kaaeras «it Entfernungseinstellung geeignet sind und abhängig sind von der speziellen Entfernungseinstellung·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Belichtungsregeleinrichtung zu schaffen, die in erster Linie für einen photographischen Apparat nit Fixfokus-Objektiv geeignet ist.
Veiter bezweckt die Erfindung die Schaffung eines lelichtungssteuersysteKS, welches in erster Linie für eine Fixfokus-Kaaera geeignet ist, die durch einen relativ einfachen Mechanismus gekennzeichnet ist.
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Weiter bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Belichtungssteuervorrichtung, die in erster Linie für Fixfokus-Kameras geeignet ist und auf Tageslichtbetrieb und Blitzlichtbetrieb einstellbar iet, wobei die Lichtintegrationsschaltung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine relativ niedrige Empfindlichkeit bei Tageslicht und eine relativ hohe Empfindlichkeit bei Kunstlichtbetrieb besitzt.
Die Erfindung betrifft demgemäß eine Belichtungsregeleinrichtung für eine photographische Kamera, die vorzugsweise ein FixfokuB-Objektiv aufweist. Die Kamera besitzt außerdem zwei "Abtasf-Verschlußlamellen, um den Lichtdurchtritt durch die Belichtungsöffnung nach der Filmebene und durch eine Photozellenöffnung nach dem Lichtdetektor freizugeben bzw. abzusperren. Die Verschlußlamellen weisen überlappende Belichtungsöffnungen und Photozellenöffnungen auf und werden durch ein rotierendes Glied bzw. einen Schwinghebel angetrieben, der so gesteuert ist, daß er sich zwischen der ersten und zweiten Stellung bzw. zwischen zwei Vinkelgrenzstellungen bewegt. Venn der Schwinghebel von der ersten Stellung abläuft, dann wirken überlappende Belichtungs- und Photozellenblendenöffnungen der Terschlußlamellen zusammen, um wirksame Belichtuags- bzw. Photozellenblendenöffnungen zu bilden, die sich progressiv vergrößern, wenn der Schwinghebel nach der zweiten Stellung hin überführt wird.
Durch eine Feder ist der Schwinghebel im Sinne einer Bewegung von der ersten Stellung nach der zweiten Stellung zu Beginn eines lelichtungsintervalle vorgespannt. Eine elektromechanische Vorrichtung führt den Schwinghebel in
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die erste Grenzstellung zurück, wenn die Integrations-Schaltung ein Signal liefert, derart, daß diese Integrationsschaltung den Zeitpunkt in einem Belichtungszyklus bestimmt, zu dem die integrierte Lichtmenge, die auf den Idchteensor einfällt, einen vorbestimmten Wert überschreitet·
Es ist eine Blitzbetriebsteuerung derart vorgesehen, daß bei Blitzlichtbetrieb während eines Belichtungszyklus der Schwinghebel voll zwischen seiner ersten und seiner zweiten Grenzetellung ablaufen kann, wobei sich die wirksame Belichtungsblende progressiv bis in die maximale Öffnungsstellung vergrößert. Außerdem wird beim Ablauf des Schwinghebels von der ersten Stellung nach der zweiten Stellung die wirksame Photozellenblendenöffnung mit einer relativ niedrigen Geschwindigkeit vergrößert, bis die wirksame Belichtungsöffnung einem vorbestimmten Blendenwert entspricht, der etwas unter der maximalen Blendenöffnung liegt· Danach wird während des Belichtungezyklus die wirksame Photozellenblende mit einer relativ hohen Geschwindigkeit vergrößert.
Bei Tageslichtbetrieb liegt ein Anschlag derart im Ablaufbereich, daß er am Schwinghebel an einer vorbestimmten Zwischenstellung zwischen der ersten und zweiten Stellung angreift, während eines Belichtungsintervalle werden sowohl die Belichtungsblendenöffnung als auch die Photozellenblendenöffnung progressiv vergrößert, wenn sich der Schwinghebel dreht, bis der Schwinghebel auf den Anschlag auftrifft.
nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an
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Hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Pig. 1 eine teilweise aufgebrochene Vorderansicht einer Kamera mit darin untergebrachter Belichtrungeregeleinrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Teilschnitt der Kamera nach Pig. 1,
Fig. JA bis 3E echematische Ansichten des in der Kamera benutzten elektronischen Verschlusses in unterschiedlichen Arbeitsstellungen,
Fig. 4 r ein Diagramm, welches die Arbeitsweise des Verschlusses in graphischer Form erkennen läßt,
Fig. 5A eine Ansicht der VerschluBlamellen der Kamera nach Fig. 1,
Fig. 5B eine Ansicht τοη Verschlußlamellen in einer abgewandelten Ausführungsform.
Fig. 1 und 2 veranschaulichen ein Kameragehäuse 1O9 in dem eine Belichtungsregeleinrichtung gemäß der Erfindung untergebracht ist. Die Einrichtung weist einen rückwärtigen Formteil 12 auf, der selektiv so bearbeitet ist, daß er die Beatandteile der Belichtungsregeleinrichtvng tragen kann. Ein Deckel 14 umgibt die Vorderseite und die Oberseite des Gehäuseteils 12 und enthält ein· öffnung xur Aufnahme des Objektivs 2* und für ein nicht dargestelltes Photoxellenlichteintrittsfenster. Der Gehäuseteil 12 weist eine zentral angeordnete SelichtungsSffn-ang
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22 längs einer optischen Achse 30 auf· Hinter der Belichtungsöffnung 22 liegt ein Spiegel 31» der die optische Achse 30 nach der Filmebene 33 innerhalb der Belichtungskammer 35 knickt. Der Gehäuseteil 12 weist außerdem eine Fhotozellenöffnung 46 auf, die auf das Fhotozelleneintrittsfeneter im Gehäuse 10 ausgerichtet ist. Hinter der Fhotozellenöffnung 46 befindet sich eine Fhotozelle 45.
Sas Objektiv kann ein Mehr linser sein, dessen Linsen längs der optischen Achse 30 auf die Belichtungsöffnung 22 ausgerichtet sind. Statt dessen kann das Objektiv auch als Einlinser in Gestalt eines Meniskus ausgebildet sein. Gemäß der Erfindung ist das Objektiv 24 fest gegenüber der filmebene 33 angeordnet, d. h. es handelt sich um ein Fixfokus-System.
Der Verschluß wird durch zwei überlappende Verschlußlamellen 34 und 36 gebildet, die zwischen der Belichtungsöffnung 22 bzw. der Fhotozellenöffnung 46 und dem Objektiv 24 bzw. dem Fhotozellenlichteintrittsfenster angeordnet sind. Sie Lamelle 34 weist eine Belichtungsöffnung 38 und eine Fhotozellenöffnung 42 auf und die Lamelle 36 besitzt eine Belichtungsöffnung 40 sowie eine Fhotozellenöffnung 44. Vie oben bereits beschrieben, arbeiten die Offnungen 38 und 42 der Lamelle 34 mit den öffnungen 40 und 44 der Lamelle 36 zusammen, um eine progressive inderung der wirksamen Frimärbelichtungsöffnung und der Sekundärphotozellenöffnungen zu bewirken, wenn sich die Lamellen 34 und 36 relativ zueinander länge eines vorbestimmten Ffadee bewegen, wie dies oben beschrieben wurde. Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform könnte eine einzige Lamelle benutzt werden, statt die beiden Lamellen
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34 und 36.vorzusehen.
Die Photozelle 45 ist mit einer Integrationsschaltung 47 verbunden, die auf den Lichteinfall auf die Photozelle 45 anspricht und ein Steuersignal liefert, wenn die integrierte auf die Zelle 45 einfallende Lichtmenge einen vorbestimmten Belichtungswert überschreitet.
Der rückwärtige Gehäuseteil 12 weist einen Schwenkzapfen 54 auf und es ist ein Schwinghebel 56 vorgesehen, um die Lamellen längs ihres vorbestimmten Pfades zu versetzen. Die Lamellen 34 und 36 sind mit Schlitzen 50 bzw. 52 ausgestattet, in die der Stift 54 einsteht, um die Lamellen 34 und 36 längs ihres vorbestimmten Pfades zu verschieben. Der Schwinghebel 56 ist schwenkbar auf einem Stift 58 gelagert und besitzt Stifte 66 und 68, die parallel zur Schwenkachse des Schwinghebels 56 von diesem vorstehen. Im Gehäuseteil 12 sind bogenförmige Schlitze 70 und 72 um die Schwenkachse des Schwinghebels 56 zentriert angeordnet, in die die Stifte 66 bzw. 68 einstehen, so daß der Schwinghebel 56 sich nur zwischen einem ersten Grenzanschlag (in Fig. 1 veranschaulicht) und einem zweiten Grenzanschlag bewegen kann· Die Stifte 66 und 68 sind außerdem schwenkbar an den Lamellen 34 bzw· 36 über Löcher 62 und 64 in den Lamellen 34 bzw. 36 angelenkt. Infolgedessen bewegen sich die Lamellen, wenn der Schwinghebel 56 im Uhrzeigersinn von der ersten Anschlagstellung gemäß Pig. 1 nach der zweiten Anschlagstellung bewegt wird, im wesentlichen in entgegengesetzten Sichtungen längs des Führungsstiftee 54, wobei die Offnungen 38 und 40 bzw. die öffnungen 42 und 44 progressiv aus einer nicht überlappenden Beziehung in eine überlappend· Beziehung
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fortschreiten, und zwar unter Ausrichtung gegenüber den Öffnungen22 bzw. 46. Wenn die Öffnungen sich nicht überlappen, dann wird das Szenenlicht vom Objektiv 24 gegen die Filmbühne 33 abgesperrt, und wenn die Öffnungen einander überlappen, dann kann das Szenenlicht durch das Objektiv auf die Filmebene treten.
Ein Antrieb in Gestalt einer Feder 80 ist über Stifte 82 und 84 so mit dem Schwinghebel 56 gekuppelt, daß dieser kontinuierlich von seiner ersten Anschlagstellung gemäß Fig. 1 in seine zweite Anschlagstellung vorgespannt wird, d. h. es werden die Lamellen 34 und 36 in Stellungen vorgespannt, in denen sie ihre größte wirksame Blendenöffnung über der Belichtungsöffnung 22 bzw. der Photozellenöffnung 46 definieren. Eine elektromagnetische Vorrichtung in Gestalt eines Elektromagnets 74 ist mit einer mechanischen Kupplung 76 mit einem Stift 78 am Schwinghebel 56 verbunden und elektrisch, wie durch die strichlierte Linie in Fig. langedeutet, mit der Integrationsschaltung 47 verbunden. Gemäß dem von der Schaltung 45 erzeugten Steuersignal wird der Elektromagnet 74 erregt, um gegen die Vorspannung der Feder 80 den Schwinghebel 56 in seine erste Anschlagstellung zurückzuführen, in der das Licht abgesperrt wird.
Nach Vollendung eines Belichtungszyklus wird der Schwinghebel 56 in seiner ersten Anschlagstellung in herkömmlicher Weise durch nicht dargestellte Mittel verklinkt· Um einen Belichtungszyklus einzuleiten, wird der Schwinghebel 56 entklinkt, so daß er von seiner ersten Anschlag-Stellung in seine zweite Anschlagstellung ablaufen kann, wobei sich die Verschlußlamellen längs ihres vorbestimm-
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ten Pfades bewegen, um einen Bereich sich progressiv vergrößernder öffnungen in herkömmlicher Weise zu liefern. Wenn die Integratorschaltung 47 feststellt, daß die integrierte einfallende Lichteenge auf der Photozelle 45 einen vorbestimmten Wert überschreitet, dann wird der Elektromagnet 74 erregt, um den Schwinghebel 56 in seine erste Anschlagstellung zurückzuführen, wodurch der Belichtungszyklus vollendet wird.
In Pig. 1 und 2 sind außerdem Kittel ersichtlich, um den Lamellenmechanismus längs des vorbestimmten Pfades begrenzt zu versetzen. Diese Grenzversetzungsmittel weisen einen Steuerarm 88 und einen Fortsatz 90 sowie einen Anschlag 92 auf. Der Portsatζ 90 ist schwenkbar um eine Achse 94-1 so daß der Anschlag 92 auf Kunstlichtbetrieb eingestellt werden kann, wobei der Anschlag 92 keine Wirkung auf die Bewegung des Schwinghebels 56 hat. Statt dessen kann bei Tageslichtaufnahmen der Anschlag 92 so eingestellt werden, daß er am Schwinghebel 56 angreift, so daß eine Zwischenstellung festgelegt wird und der Schwinghebel 56 nur zwischen der ersten Anschlagstellung gemäß Fig. 1 und einer Zwischenstellung verschiebbar ist, die durch den Anschlag 92 bestimmt wird. Gemäß verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung kann der Steuerarm 88 einstellbar gesteuert werden, um zwei Lagen des Anschlags 92 festzulegen. Beispielsweise kann der Steuerarm 88 direkt von der Bedienungsperson eingestellt werden, oder statt dessen kann er mit einem Gestänge gekuppelt sein, welches strichpunktiert bei 150 dargestellt ist, und durch Einsatz einer Blitzlichtfassung 152 einer Blitzlampe 154 in die Passung 152 des Gehäuses 10 aktiviert wird· Bei der zuletzt genannten Ausfühmngsform
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wird durch Einfügen der Blitzlichtfassung der Anschlag 92 so gesteuert, daß er aus dem Bewegungspfad des Schwinghebels 56 herausbewegt wird, während eine Abnahme der Blitzlichtlampe den Anschlag 92 so steuert, daß er in den Bewegungepfad des Schwinghebels 56 einsteht.
Die Fig. 3A bis JE veranschaulichen die Arbeitsweise der erfindungsgenäßen Kamera gemäß Fig. 1 und 2.
Fig. 3A bis 3E veranschaulichen die Arbeitsweise bei Eunstlichtbetrieb, wobei der Schwinghebel 56 progressiv von seiner ersten Anschlagstellung gemäß Fig. 3A abläuft. Diese erste Anschlagstellung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtungsöffnungen und Photozellenöffnungen einander nicht überlappen. Der Verschluß läuft dann in die Endstellung gemäß Fig. 3E ab, die durch eine volle Überlappung gekennzeichnet ist. Bei dieser Arbeitsweise wird der Anschlag 92 des Armfortsatzes 90 so eingestellt, daß der Anschlag 92 keine Wirkung auf die Bewegung des Schwinghebels 56 ausübt. Zu Beginn des Belichtungszyklua bewegt die Feder 80 den Schwinghebel 56 im Uhrzeigersinn und sobald die Lichtintegrationsschaltung bestimmt, daß das Integral der auf den Sensor einfallenden Lichtmenge einen vorbestimmten Vert erreicht hat, wird der Elektromagnet 74- erregt und führt den Schwinghebel 56 in seine erste Anschlagstellung gemäß Fig. 3A zurück.
Die Fig. 3A bis 30 veranschaulichen die Arbeitsweise bei Tageslichtbetrieb, wobei der Fortsatz 90 so angeordnet ist, daß der Anschlag 92 am Schwinghebel 56 angreift, wenn dieser Schwinghebel eine Hittelstellung bzw. die aus
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Pig. 3C ersichtliche Stellung erreicht. Bevor der Schwinghebel 56 diese Zwischenstellung erreicht, vergrößert sich die wirksame Blendenöffnung, die durch die Belichtungsöffnungen 38 und 40 definiert wird, mit der Drehung des Schwinghebels 56. Danach bleibt der Schwinghebel 56, wie aus Fig. 3C ersichtlich, Bit konstanter Überlappung in dieser Stellung stehen, bis der Elektromagnet 74· den Schwinghebel 56 in seine erste Absperrst ellung zurückführt.
Fig. 4 veranschaulicht die primäre Belichtungsöffnung und die sekundäre Photozellenöffnung als Funktion der Zeit sowohl für Tageslichtbetrieb als auch für Blitzlichtbetrieb. Bei Tageslichtbetrieb vergrößern sich sowohl die wirksame Belichtungsöffnung als auch die wirksame Photozellenöffnung allgemein linear mit der Zeit (Kurvenabschnitte 102 bzw. 104), bis der Schwinghebel 56 seine Zwischenstellung erreicht, die durch den Anschlag 92 bestimmt ist. Danach bleiben Belichtungsöffnung und Photozellenöffnung konstant, bis der Elektromagnet 74 erregt wird, wobei die wirksame Belichtungsblende bei dem dargestellten Aueführungsbeispiel einen Wert f/18 besitzt·
Bei Blitzlichtbetrieb vergrößert sich die wirksame Belichtungeöffnung allgemein linear mit der Zeit bis zu einem maximalen Vert von f/14,3 (Kurven 104 und 110), wenn der Schwinghebel 56 von seiner ersten Anschlaget ellung in die zweite Freigabestellung bewegt wird· Außerdem vergrößert eich die wirksame Photozellenblend« etwa linear mit der Zeit (Kurve 102), bis die wirksame Belichtungsblendenöffnung etwa f/18 betragt, und dann vergrößert sich die wirksame Photozellenöffnung mit einem
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relativ steilen Anstieg (Kurvenabschnitt 112), bis der Schwinghebel 56 seine zweite Anschlagstellung erreicht hat. Die Inderungegeschwindigkeit der wirksamen Offnungen kann leicht dadurch gesteuert werden, daß die öffnungen in den Lamellen 34 und 36 entsprechend geformt werden und indem eine geeignete Federcharakteristik benutzt wird.
Da die Tiefenschärfe mit einer Verkleinerung der maximalen wirksamen Belichtungsblende ansteigt, ist es klar, daß die Abtastverschlußlanellenanordnung eine verbesserte Tiefenschärfe bei relativ geringen Aufnahmeentfernungen liefert, wo der Elektromagnet 56 so erregt wird, daß der Verschlußmechanismus geschlossen wird, bevor die Lamellen das Ende des Ablaufbereiches progressiv sich vergrößernder öffnungen erreicht hat. Die verbesserte Tiefenschärfe bei relativ kurzen Aufnahmeentfernungen ist insbesondere bei einer Fixfokus-Kamera von Vorteil.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann ein Blitzzündsignal benutzt werden, um die Blitzlampe mit einem geeigneten Vorlauf zu jenem Augenblick zu zünden, in welchem die Verschlußlamellen sonst durch den Anschlag 92 angehalten würden, um auf diese Weise die Anstiegszeit der Blitzlichtquelle zu berücksichtigen. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist, wie aus Fig. 4 durch das Bezugszeichen 114 angedeutet, eine 3 msec Voreilung zweckmäßig.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist nur eine einzige Photozelle in der Kamera erforderlich, die sowohl bei Tageslichtaufnahmen als auch bei Kunstlichtaufnahmen mit Blitzbeleuchtung wirksam ist· Venn Blitzlichtaufnahmen
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durchgeführt werden, dann belichtet das von der Aufηahmenrene reflektierte? I.icht den Film und beeinflußt gleichzeitjp, die Licht int egret ionsschaltung und demgemäß die {Schaltung zur üeendipuif ^*1 Belichtung primär in dem Beieich, in dem sich clic Vfrnchlußlamellen von der Kitteist el lung (f/18) in ilu-f r.veite Anschlaget el lung bewegen (f/14,3). ßo können die Ihotozellenöffnunf.en 4?, 44 in spezieller Weise so Mifff bildet sein, daß di«· künstlich beleuchteten Abschnittt des BelichtungsjryHuß gesteuert weiden, wenn die virlf.nme Belichtungsöfinung in dem Bereich zwischen f/1« und f/14,3 liegt. Es 1st klar, daß wiederum ein Aristfiffn dii Tiefenschärfe unter Blitzliclitbedingungen bei relativ geringen Aufnaiimeentfernungen erreicht wird, und swar aus denselben Gründen wie oben in bezug auf Tagesllchtbedingungen beschrieben. Auf dieso Weise kann das ijrispxechen der Photozelle 45 in unterschiedlicher Weise für Tageslichtaufnahmen und für Blitzlichtaufnahmen gesteuert werden, wobei dennoch nur ein einsiges Paar zusammenwirkender Photoaellenöffnungen 42, 44 benutzt wird, um einen sich progressiv ändernden Bereich wirksamer Photozellenöffnungen zu schaffen.
Gemäß einer abgewandelten Aueführungsform der Erfindung bewirkt die Belichtungssteuerung für die Kamera nach Fig. 1 eine Änderung der Bichtvorspannung der Photozelle 45 bei Umschaltung von Tageslichtaufnahmen auf Blitzlichtaufnahmen, und umgekehrt. Biese Anpassung kann durch Benutzung von Verschlußlamellen erreicht werden, die den Verschlußlamellen 34 und 36 entsprechen, Jedoch unterschiedlich gestaltete Photozellenöffnungen 46 besitzen. Außerdem ist hier ein nicht dargestelltes Priem» über der Photozellenlinse in bekannter Weise vorgesehen, um eine
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nach oben gerichtete Vorspannung der Phofcozelle 45 zu erreichen, wie dies allgemein bei Blitzlichtbetrieb erwünscht ist. Pig. 5A zeigt die Verschlußlamellenausbildung für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und Fig. 5B zeigt die Verschlußlamellenausbildung für eine abgewandelte Ausführungsform. In den Pig. 5A und 5B sind entsprechende Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei der Kamera nach Pig. 1 sind bei Benutzung der Lamellen 34- und 36 der Form nach Pig. 5A sowohl relativ schmale in AbIaufrichtung verlaufende Abschnitte 120 und 122 und relativ breite Abschnitte 124 und 126 der jeweiligen Photozellenöffnungen 42 und 44 derart ausgerichtet, daß eine symmetrische Überlappung der Photozelle 45 erfolgt, wodurch im Zusammenwirken mit dem vorerwähnten. Prisma eine nach vorwärts gerichtete Vorspannung der Photozellenempfindlichkeit bewirkt wird.
Im Gegensatz dazu sind bei der Kamera nach Pig· 1, wenn sie derart modifiziert wird, daß das Photozellenprisma und die Lamellen 34 und 36 der Form nach Fig. 5B benutzt werden, die relativ schmalen Portsätze 128 und I30 der jeweiligen Photozellenöffnungen 42' und 44' derart ausgerichtet, daß sie die Photozelle 45 über der Mitte überlappen, während die relativ breiten Abschnitte 132 und 134 der entsprechenden Öffnungen 42' und 44' so ausgerichtet sind, daß symmetrisch die Photozelle 45 in der Mitte überlappt wird. Infolgedessen bewirkt während der Belichtung unter Tageslichtbetrieb (d. h. wenn der Schwinghebel 56 zwischen der ersten Anschlagstellung und einer Mittelstellung bewegt wird und nur die schmalen
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Fortsätze 128 und I30 die Photozelle 45 überlappen), die Überlappung in Verbindung mit dem Prisma eine Vorspannung der Photozelle 45 nach unten. Während eines Belichtungszyklus bei Blitzlichtbetrieb, wobei der Blitz derart getriggert wird, daß eine Übereinstimmung der Lamellenbewegung von der Mittelstellung (f/14,3) nach der zweiten Anschlagstellung (f/18) bewirkt wird, die breiten Abschnitte 132 und 134 der Photozellenöffnungen 42' und 44· die Photozelle 45 überlappen, und mit dem erwähnten Prisma so zusammenwirken, daß das Richtungsansprechen der Photozelle nach oben vorgespannt wird. Demgemäß liefert diese Ausbildung eine nach unten weisende Belichtungsvoreinstellung bei Tageslichtbetrieb, was für zahlreiche photographische Anwendungen nützlich ist, z. B. dann, wenn der Himmel den Hintergrund für eine Aufnahmeszene bildet· Bei Blitzlichtbetrieb liefert das System eine nach oben gerichtete Belichtungsvoreinstellung, um eine Anpassung an typische Blitzerfordernisse zu bewirken. Bei anderen Aueführungsformen, können die Sensoröffnungen so gewählt werden, daß alternative Belichtungsvoreinstellungen erreicht werden.
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Claims (12)

Patentanwälte Dipl.-Ing. Curt Wallach Dipl.-ln&. Günther Koch Dipl.-Phys. Dr.Tino Haibach Dipl.-Ing. Rainer Feldkamp D-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 24 02 75 · Telex 5 29 513 wakai d 30.Mai I978 Datum: ·*' Unser Zeichen: 16 264 Patentansprüche
1. Photographische Kamera zur Benutzung hei Tageslichtbetrieb oder unter Blitzbeleuchtung mit Verschlußlamellen, die längs eines vorbestimmten Pfades zwischen einer ersten Anschlagstellung, in der der Lichtpfad abgesperrt ist, und einer zweiten Anschlagstellung ablaufen, in der eine maximale Blendenöffnung vorhanden ist, wodurch ein Bereich progressiv sich vergrößernder Blendenöffnungen erzeugt wird, wenn sich die Terschlufilamellen von der ersten Stellung in die zweite Stellung bewegen, und mit einem Lichtdetektor, dem beim Ablauf der Verschlußlamellen eine Lichtmenge zugeführt wird, die proportional der der Filmebene zugeführten Lichtmenge ist, wobei diese vom Lichtdetektor empfangene Lichtmenge integriert wird, um ein Ausgangssignal zu liefern, welches einem bestimmten Belichtungswert entspricht, und mit einem selektiv betätigbaren Antrieb, um anfänglich die Verschlufilamellen von der ersten Stellung in die «weite Stellung ablaufen zu lassen, wobei wenigstens bei einer Betriebsart danach die Verschlußlamellen gemäß dem Ausgangssignal des Lichtdetektors und der Integrationsstufe in die erste Stellung zurückgeführt werden, um
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ein Belichtungeintervall zu beenden, dadurch gekennzeichnet , daß Mittel vorgesehen sind, die bei Tageslichtbatrieb die Versetzung der Verschlußlamellen länge des vorbestimmten Pfades in einer Zwischenstellung begrenzen, in der eine Blendenöffnung definiert wird, die kleiner ist als die maximale Blendenöffnung, wobei bei Blitzbetrieb diese Begrenzung des Bewegungsablaufs der Lamellen unwirksam ist, wodurch sich unterschiedliche Schärfentiefen bei wenigstens einer Betriebsart ergeben.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß aus zwei einander überlappenden Verschlußlamellen besteht, die primäre Blendenöffnungen aufweisen, welche zusammen den Bereich progressiv sich vergrößernder Belichtungsblenden bilden, während die Lamellen längs des vorbestimmten Pfades versetzt werden, daß der Szenenlichtdetektor zwei einander überlappende Sekundärblendenöffnungen über einem lichtempfindlichen Element aufweist, wobei jede der Sekundärblendenöffnungen von den jeweiligen Primärblendenöffnungen der Lamellen im Abstand liegt, daß die Sekundärblendenlamellen zusammen einen weiteren Bereich sich ändernder Blendenöffnungen bilden, um Szenenlicht nach dem lichtempfindlichen Element gemäß dem Szenenlicht gelangen zu lassen, das durch den Bereich von Blendenöffnungen hindurchtritt, die durch die Primärblendenöffnungen definiert werden, wenn die Lamellen längs des vorbestimmten Pfades versetzt werden, daß der andere Bereich sich ändernder Blendenöffnungen in spezieller Veise so gestaltet ist, daß
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eine Anpassung an Tageslichtbedingungen erlangt wird, wenn der Verschlußmechanismus zwischen der ersten Stellung und der Zwischenstellung abläuft, und daß eine Anpassung unter Blitzlichtbedingungen erlangt wird, wenn der Verschlußmechanismus zwischen der Mittelstellung und der zweiten Anschlagstellung abläuft.
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der speziell gestaltete andere Bereich von Blendenöffnungen mit einer wesentlich größeren Hate ansteigt, wenn der Verschlußmechanismus von der Hittelstellung in die zweite Stellung überführt wird, als dann, wenn der Verschlußmechanismus von der ersten Stellung in die zweite Stellung abläuft.
4. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der speziell gestaltete andere Bereich von Blendenöffnungen einen unterschiedlichen Einfluß in bezug auf das Bichtungsansprechen des lichtempfindlichen Elementes hat, wenn der Verechlußmechanismus von der Zwischenstellung in die zweite Stellung abläuft, als wenn der Verschlußmechanismus von der ersten Stellung in die Zwischenstellung überführt wird.
5. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um eine lösbare Verbindung mit einer Blitzlichtquelle zu schaffen, daß diese Mittel eine lösbare elektrische Verbindung nach der Blitzlichtquelle aufweisen, wobei die den Ablauf des Verschlusses begrenzenden Mittel die Lamellen in die zweite Stellung ablaufen lassen, wenn die Blitzlichtquelle über die Verbindungsmittel angeschlossen
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ist.
6. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS das Objektiv ein Fixfokusobjektiv ist.
7. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die ein Signal zur Zündung des Blitzlichts dann liefern, wenn die Verschlußlamellen von der ersten Stellung in die zweite Stellung ablaufen, und zwar derart, daß der größte Anteil der Blitzbeleuchtung, der der Bildebene zugeführt wird, festgestellt und integriert wird, wenn die Verschlußlamellen zwischen der Zwischenstellung und der zweiten Stellung ablaufen.
8. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Bereich sich ändernder Blendengrößen in spezieller Veise so gestaltet ist, daß eine Anpassung an Tageslichtbedingungen gegeben ist, wenn der Verschluß zwischen der ersten Stellung und der Zwischenstellung abläuft, und daß eine Anpassung an Blitzbeleuchtung gegeben ist, wenn der Verschluß von der Zwischenstellung in die zweite Stellung abläuft.
9. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der speziell gestaltete andere Bereich von Blendenöffnungen mit einer wesentlich größeren Geschwindigkeit ansteigt, wenn die Lamellen von der Zwischenstellung in die zweite Stellung überfuhrt werden, als dann, wenn dit Verschlußlamellen von der ersten Stellung in die Zwischenetellung überführt werden«
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10. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der In spezieller Weise gestaltete andere Bereich von Blendenöffnungen einen unterschiedlichen Einfluß in bezug auf das Richtungeansprechen des lichtempfindlichen Elementes hat, wenn der Verschlußmechanismus von der Zwischenstellung in die zweite Stellung überführt wird bzw. wenn der Verschlußmechanismus von der ersten Stellung nach der Zwischenstellung überführt wird.
11. Kamera nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um eine lösbare Verbindung mit einer Blitzlichtquelle herzustellen, wobei ein Anschlag vorgesehen ist, der die Yerschlußlamellen in die zweite Stellung ablaufen läßt, wenn die Blitzlichtquelle mit der Kamera verbunden ist.
12. Kamera nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv von einer Meniskuslinse mit fester Bildweiteneinstellung gebildet ist.
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