DE2816553A1 - Spreizduebel - Google Patents

Spreizduebel

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DE2816553A1
DE2816553A1 DE19782816553 DE2816553A DE2816553A1 DE 2816553 A1 DE2816553 A1 DE 2816553A1 DE 19782816553 DE19782816553 DE 19782816553 DE 2816553 A DE2816553 A DE 2816553A DE 2816553 A1 DE2816553 A1 DE 2816553A1
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DE
Germany
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dowel
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Withdrawn
Application number
DE19782816553
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English (en)
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Erwin Schiefer
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Hilti AG
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Hilti AG
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Publication date
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Publication of DE2816553A1 publication Critical patent/DE2816553A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS, WEDGES, JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/08Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation
    • F16B13/0891Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation with a locking element, e.g. wedge, key or ball moving along an inclined surface of the dowel body

Description

  • Spreizdübel
  • Die Erfindung betrifft einen Spreizdübel mit Ankerbolzen und einem gegenüber dem Ankerbolzen in eine Spreizstellung verschiebbaren Spreizelement, wobei der Ankerbolzen im rückwärtigen Bereich Angriffsmittel zum Aufbringen axial wirkender Kräfte und im vorderen Bereich eine wenigstens teilweise zur Dübellängsachsegeneigte, sich zum vorderen Ende des Ankerbolzens dessen Umfangskontur nähernde rampenartige Stützfläche für das Spreizelement aufweist, und am Spreizelement Seitenflanken vorgesehen sind, die zumindest teilweise die Umfangskontur des Ankerbolzens radial überragen.
  • Insbesondere zur Durchführung von Serienanwendungen ist aus Kostengründen das Verwenden möglichst einfacher Dübel geboten. So wurden beispielsweise einteilige Kunststoffdübel entwickelt, die durch Eindrehen einer Holzschraube gespreizt und dadurch in der Aufnahmebohrung verankert werden. Dübel dieser Gattung kommen jedoch in vielen Anwendungsgebieten aufgrund mangelhafter Temperaturbeständigkeit aus Sicherheitsgründen nicht in Betracht. Es wurden demnach auch Spreizdübel bekannt, die ausschliesslich aus metallenen Bauteilen bestehen.
  • Ein Spreizdübel der zuletzt genannten Art besteht beispielsweise aus einem im wesentlichen zylindrischen Ankerbolzen, dessen zum Einführen in eine Aufnahmebohrung vorgesehener vorderer Abschnitt in Längserstreckung des Ankerbolzens einen sich nach vorne verjüngenden keilförmigen Einschnitt aufweist, in welch letzterem ein plättchenförmiges Spreizelement mit im wesentlichen dreieckigem Grundriss und nach vorne gerichteter Spitze angeordnet ist.
  • Die Seitenflanken des Spreizelementes überragen zumindest teilweise die Umfangskontur des Ankerbolzens. Das Spreizelement ist im Einschnitt in der rückwärtigsten Stellung gegenüber der rampenartigen Stützfläche verklebt. Zum Aufbringen der zu einer Spreizung des zuvor in eine Aufnahmebohrung eingeführten Dübels erforderlichen Axialkräfte trägt der Ankerbolzen rückseitig Angriffsmittel in Form eines Gewindes, auf welches-eine sich am Aufnahmematerial abstützende Mutter aufgedreht wird.
  • Diesem Dübel sind erhebliche Nachteile zu eigen. Wird nach dem Einführen des Dübels in die Aufnahmebohrung der Ankerbolzen zurückgezogen, so verhaken sich die die Umfangskontur des Ankerbolzens radial überragenden Seitenflanken lin der Wandung der Aufnahmebohrung, wodurch, nachdem die besagte Klebeverbindung durch die dabei auftretenden Kräfte zerstört wurde, der Ankerbolzen gegenüber dem Spreizelement nach hinten verschoben wird.
  • Die rampenartige Stützfläche drängt währenddessen das Spreizelement zunehmend radial gegen die Wandung der Aufnahmebohrung. Auf diese Weise kommt ein Verhaken der rückwärtigen Ausläufe der Seitenflanken des Spreizelementes in der Wandung der Aufnahmebohrung und damit eine Verankerung des Spreizdübels zustande.
  • Da in diesem Falle jedoch lediglich der partielle Eingriff der Seitenflanken des Spreizelementes in der Aufnahmebohrung den Grad der Verankerung bestimmt, ergeben sich vielfach nur unbefriedigende Verankerungswerte, was insbesondere beim Einsatz des Spreizdübels in relativ weichem Aufnahmematerial, wie beispielsweise Gasbeton, der Fall ist. Hier wird der Dübel zumeist beim Zurückziehen des Ankerbolzens, dh bereits während des versuchten Spreizvorganges, aus der Aufnahmebohrung gezogen, wobei die Flanken des Spreizelementes entsprechende Riefen in der Wandung der Bohrung hinterlassen. Gerade beim Einsatz in weichen Aufnahmematerialien tritt zudem vielfach der Fall ein, dass die Klebeverbindung zwischen Spreizelement und Stützfläche beim Zurückziehen des Ankerbolzens nicht zerstört wird und folglich ein zur Erzielung eines Verankerungswertes erforderliches radiales Auslenken des Spreizelementes erst gar nicht zustande kommt.
  • Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen zuverlässig verankerbaren Spreizdübel einfachen Aufbaues zu schaffen, der in Aufnahmematerialien unterschiedlicher Festigkeit hohe Verankerungswerte erzielt.
  • Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Stützfläche konvex gewölbt mit im wesentlichen in Dübellängsrichtung verlaufendem Scheitel ausgebildet ist und das Spreizelement einen sichelförmigen Querschnitt aufweist, dessen der Stützfläche zugewandte Bogenfläche einen wenigstens dem Krümmungsradius der Stützfläche entsprechenden Radius besitzt.
  • Die Stützfläche ist zweckmässig so ausgebildet, dass deren Scheitel zum vorderen Ende des Ankerbolzens hin in einem ersten Abschnitt parallel zur Dübellängsachse verläuft und sodann in eine zur Dübellängsachse geneigte und an der Umfangskontur des Ankerbolzens auslaufende Zone übergeht. Die Stützfläche bildet den Grund eines Einschnittes, welch letzterer durch den sichelförmigen Querschnitt des Spreizelementes quasi wieder ergänzt wird.
  • Die Seitenflanken des Spreizelementes überragen zumindest rückseitig die Umfangskontur des Ankerbolzens, sodass sie sich beim Zurückziehen des Ankerbolzens in der Wandung der Aufnahmebohrung verhaken, was alsdann zu einer Relativverschiebung des Spreizelementes gegenüber dem Ankerbolzen führt. Das Spreizelement läuft demnach an der geneigten Zone der Stützfläche hoch und wird so radial gegen die Wandung der Aufnahmebohrung gelenkt. Die gesamte Umfangs fläche des Spreizelementes legt sich an die Wandung der Aufnahmebohrung an und trägt gesamthaft als den Verankerungswert stark erhöhende Kontaktfläche bei.
  • Ein weiterer Effekt des ganzflächigen Abstützens der Umfangsfläche des Spreizelementes an der Wandung der Aufnahmebohrung ist ferner, dass dementsprechend auch die der Umfangsfläche des Spreizelementes gegenüberliegende Umfangs fläche des Ankerbolzens gegen die Wandung der Aufnahmebohrung gepresst wird und so zur Erhöhung des Verankerungswertes beiträgt. Die auf diese Weise geschaffene, beinahe dem Gesamtumfang des Dübels entsprechende Kontaktfläche ermöglicht den Einsatz dieser Dübel auch in relativ weichen Aufnahmematerialien, wobei hohe Verankerungswerte erzielbar sind. Der Umfangswinkel des Spreizelementes deckt zweckmässigerweise einen Umfangsbereich des Ankerbolzens von mindestens 1200, vorzugsweise 1800, ab.
  • Insbesondere beim Einsatz des Spreizdübels in etwas unrunden Aufnahmebohrungen, wie sie insbesondere in Ziegelmauerwerk auftreten, wird eine formliche Anpassungsfähiykeit des Dübels an die Bohrlochgegebenheiten angestrebt. Mit Vorteil ist zu diesem Zwecke der Radius der Bogenfläche des Spreizelementes grösser als der Krümmungsradius der Stützfläche ausgebildet. Bei dieser Ausgestaltung liegt das Spreizelement in Ausgangslage praktisch nur am Scheitel der Stützfläche auf. Wird bei dem zuvor in die Aufnahmebohrung eingeführten Dübel der Ankerbolzen nach hinten gezogen, so verhakt sich das Spreizelement mit den Seitenflanken im Aufnahmematerial und wird sodann von der- geneigten Stützfläche gegen die Wandung der Aufnahmebohrung gedrückt. Dabei treten die grössten Druckkräfte an der über dem Scheitel der Stützfläche liegenden Zone des Spreizelementes auf. Die beispielsweise unrunde Wandung der Aufnahmebohrung wirkt aber auch auf die seitlichen Abschnitte der Umfangsfläche des Spreizelementes, was beim Auftreten entsprechend hoher Druckspannungen zu einer Biegeverformung des scheitelseitig abgestützten Spreizelementes führt.
  • Letzteres passt sich so unter Veränderung des Aussenradius' der Wandung der Aufnahmebohrung an, wobei die verbleibende Biegespannung des Spreizelementes zu einer permanenten Druckausübung an das Aufnahmematerial führt, sodass der Dübel auch bei dynamischer Belastung den hohen. Verankerungswert beibehält. Bei Anwendungsfällen mit relativ präzis runden Aufna-hmebohrungen kann der Radius der Bogenfläche des Spreizelementes auch dem Krümmungsradius der Spreizfläche entsprechen; Dieee- konst-ruktive Gestaltung führt ausschliesslich zum: einem Verkeilen des Spreizelementes bzw. Ankerbolzens in der Aufnahmebohrung. Der Aussenradius des Spreizelementes verändert sich dabei nic-ht-.
  • Vorzugsweise verläuft die Sclieitellini der Stützfläche in einem Winkel von ca 100 zur Dübellängsachse geneigt-. Es handelt sich dabei um einen Neigungsgrad, der ein optimales Mass- zwi-schen Anzugsweg des Ankerbolzens und Selbsthemmung des Spreizelementes darstellt. Die Neigung erstreckt sich je nach Ausbildung der Stützfläche entweder über die gesamte Scheitellänge- derselben, oder, wie voran angedeutet, nur über die vorderseitige Zone.
  • Um die zuvor erörterte Anpassungsfähigkeit des Spreizelementes an die beispielsweise unrunde Wandung der Aufnahmebohrung zu begünstigen, weist das Spreizelement zweckmässig umfangsseitig einen oder mehrere in Dübellängsrichtung verlaufende Einschnitte auf.
  • Diese bewirken eine Querschnittsschwächung des Spreizelementes, sodass unter Spreizbedingungen ein Gelenkeffekt erzielt wird.
  • Insbesondere beim Einsatz des Dübels in relativ weichen Aufnahmematerialien bringt dies nennenswerte Vorteile. Im Falle des Anordnens nur eines Einschnittes verläuft dieser mit Vorteil mittig parallel zur Dübellängsachse entlang des Spreizelementes, während bei zwei oder mehreren Einschnitten diese gleichmässig über den Umfang verteilt sein können.
  • Das Spreizelement ist auf dem Ankerbolzen des zu setzenden Dübels so anzuordnen, dass einerseits das unerwünschte Lösen des Spreizelementes vom Ankerbolzen vor dem Einführen des Dübels in die Aufnahmebohrung verhindert wird und andererseits in eingeführtem Zustand des Dübels ein gegenseitiges Verschieben der beiden Dübelteile mit Sicherheit gewährleistet ist. Während Klebeverbindungen hierzu keine befriedigende Lösung darstellen, hat es sich als zweckmässig erwiesen, zur verschieblichen Halterung des Spreizelementes am Ankerbolzen ein beide Teile umschliessendes Ringelement vorzusehen. Dieses kann beispielsweise in Form einer Beilegscheibe gestaltet sein. Ebenso kann es-auch von Vorteil sein, einen offenen Federring hierfür zu verwenden.
  • Vorzugsweise ist zur Erzielung einer kraftschlüssigen Halterung durch die Beilegscheibe das Spreizelement in Dübellängserstreckung gewölbt ausgebildet, wobei die Wölbung die Umfangskontur des Ankerbolzens radial überragt. Damit wirkt das Spreizelement in sich federnd, sodass eine stete Spannkraft erzielt wird, die ein Abfallen des Spreizelementes mit Sicherheit unterbindet.
  • Eine oft auftretende Anwendungsbedingung ist die Einsetzbarkeit eines Dübels zur sogenannten Durchsteckmontage. Um diesem Erfordernis zu entsprechen, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung zur Halterung des Spreizelementes am Ankerbolzen ein in Dübellängserstreckung verlaufender, das Spreizelement zumindest teilweise übergreifender Haltestab vorgesehen. Letzterer erstreckt sich in die Umfangskontur des Ankerbolzens nicht überragender Weise in einer entlang dem Ankerbolzen verlaufenden Hohlkehle und greift in einen die Hohlkehle verlängernden Einschnitt des Spreizelementes ein. Der beispielsweise in der Hohlkehle und eventuell im Einschnitt eingeklebte Haltestab hält so das Spreizelement gegen die Stützfläche und ermöglicht dadurch ein Einführen des Dübels durch zu befestigende Objekte hindurch in tiefe Aufnahmebohrungen. Es ist aber ebenso zielführend, den Haltestab seinerseits mittels eines zuvor erwähnten Ringelementes in Kontakt mit dem Ankerbolzen bzw. dem Spreizelement zu halten.
  • Die Erfindung soll nunmehr anhand von sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnungen näher erläutert werden, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Spreizdübel in Ansicht, mit geschnittenem Ringelement, Fig. 2a eine Schnittdarstellung des Dübels nach Fig. 1, entlang dem Schnittverlauf II-II, Fig. 2b eine Schnittdarstellung des Dübels nach Fig. 1, entlang dem Schnittverlauf III-III, mit gegenüber der Ausführung nach Fig. 2a abweichend gewölbtem Spreizelement, Fig. 3 eine Schnittdarstellung des Dübels nach Fig. 1, entlang dem Schnittverlauf III-III, mit dem analog der Ausführungsform nach Fig. 2a gewölbten Spreizelement, Fig. 4 eine Schnittdarstellung des Spreizdübels nach Fig.
  • 1 bzw. 2a oder 3, in verankerter Stellung, mit Schnittverlauf durch das Spreizelement, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines speziell zur Durchsteckmontage geeigneten Spreizdübels, teilweise in eine Aufnahmebohrung eingeführt.
  • Der Spreizdübel nach Fig. 1 besteht im wesentlichen aus einem gesamthaft mit 1 bezeichneten Ankerbolzen und einem diesem zugeordneten gesamthaft mit 2 bezeichneten Spreizelement. Letzteres wird mittels eines als Beilegscheibe ausgebildeten Ringelementes 3 gegen den Ankerbolzen 1 gehalten. Eine Mutter 4 ist auf ein als Aussengewinde gestaltetes Angriffsmittel 5 auf den rückwärtigen Abschnitt des Ankerbolzens 1 aufgedreht. Der vordere Abschnitt des Ankerbolzens 1 weist eine einseitig eingearbeitete Ausnehmung auf, deren konvex gewölbte Oberfläche als Stützfläche 6 für das Spreizelement 2 dient. Die Stützfläche 6 ist unterteilt in einen rückwärtigen, parallel zur Dübellängsachse verlaufenden Abschnitt 6a und eine vorderseitige, unter einem Winkel (etc) ) von ca. 100 zur Dübellängsachse verlaufende Zone 6b. An der Stützfläche 6 liegt das einerseits in Umfangsrichtung des Ankerbolzens 1 und andererseits in Längserstreckung gewölbte schalenartige Spreizelement 2 vorder- und rückseitig auf. Die Wölbung in Längserstrekkung bewirkt eine Spannkraft, die bei aufgeschobenem Ringelement 3 das Spreizelement 2 lagesicher gegen die Stützfläche 6 hält.
  • Nach vorne hin verjüngt sich das Spreizelement 2, um im Bereich der Zone 6b ein zuweitgehendes radiales Ueberragen der kreisförmigen Umfangskontur 7 des Ankerbolzens 1 durch den Flankenbereich 8 des Spreizelementes 2 zu verhindern.
  • Wie die Fig. 2a zeigt, weist die Bogenfläche 9 des im Ouerschnitt sichelförmig ausgebildeten Spreizelementes 2 einen grösseren Krümmungsradius als die Stützfläche 6 auf. Dadurch liegt das vordere und hintere Ende des Spreizelementes 2 mit der Bogenfläche 9 mittig am Scheitel der Stützfläche 6 an. Im Bereich des Abschnittes 6a der Stützfläche 6 überragen die Seitenflanken 11 des Spreizelementes 2 die Umfangskontur 7 des Ankerbolzens 1. Damit ist sichergestellt, dass sich das Spreizelement 2, bei in eine Aufnahmebohrung eingeführtem Dübel, beim Zurückziehen des Ankerbolzens 1 in der Wandung der Aufnahmebohrung verhakt, sodass eine Relativverschiebung zwischen dem Spreizelement 2 und dem Ankerbolzen 1 erfolgt. Das Spreizelement 2 weist ferner einen parallel zur Dübellängsachse an der Oberfläche mittig verlaufenden Einschnitt 12 auf, der das Spreizelement 2 im Scheitelbereich schwächt.
  • Die Fig. 3 zeigt, dass das Spreizelement 2, im Gegensatz zu dessen Enden, im mittleren Längsabschnitt aufgrund der in Längserstreckung bestehenden Wölbung mit der Bogenfläche 9 an der Stützfläche 6 nicht aufliegt. In diesem Längsabschnitt liegt das Spreizelement 2 mit der äusseren Umfangsfläche unter Vorspannung am Innendurchmesser des Ringelementes 3 an und wird so in Richtung Stützfläche 6 gehalten.
  • Wird der Spreizdübel in eine Aufnahmebohrung eingeführt, so läuft das Ringelement 3 an der Oberfläche des Aufnahmewerkstückes auf und wird bei weiterem Einschieben des Dübels relativ zum Ankerbolzen 1 nach hinten verschoben. Damit wird das Spreizelement 2 vom Ringelement 3 freigegeben und fortan unter Anlage an der Wandung der Aufnahmebohrung von dieser in Kontakt mit der Stützfläche 6 gehalten. Wird die sich über das Ringelement 3 am Aufnahmewerkstück abstützende Mutter 4 sodann angezogen, so wird der Ankerbolzen 1 entgegen der Einführrichtung in der Aufnahmebohrung verschoben. Dadurch kommt es zu dem bereits erwähnten Verhaken der Flanken 11 in der Aufnahmebohrung. Das Spreizelement 2 läuft in der Folge an der rampenartigen Zone 6b der Stützfläche 6 auf und wird so, wie die Fig. 4 zeigt, mit der gesamten Umfangsfläche gegen die Wandung 13 der Aufnahmebohrung gepresst. Dieses oberflächlich ganzflächige Anpressen des Spreizelementes 2 bedingt eine radiale Knickbarkeit desselben, die im gezeigten Ausführungsbeispiel durch den Einschnitt 12 erzielt wird, welch letzterer durch die so geschaffene Querschnittsschwächung quasi einen Gelenkeffekt bewirkt. Das Anpressen des Spreizelementes 2 gegen die Wandung 13 bewirkt gleichzeitig auch ein Anpressen der dem Spreizelement 2 gegenüberliegenden Umfangskontur 7 des Ankerbolzens 1, sodass, wie in Fig. 4 durch Pfeile vereinfacht angedeutet, ein dreifaches Anpressen des Dübelmantels in der Aufnahmebohrung stattfindet.
  • Die Fig. 2b zeigt eine gegenüber der Fig. 2a geringfügig abweichende Ausbildung eines Spreizelementes 2, wobei der Krümmungsradius der Bogenfläche 9' diesfalls jene der Stützfläche 6 entspricht. Naturgemäss liegt bei dieser Ausbildung die Bogenfläche 9' über deren gesamten Winkelbereich an der Stützfläche 6 an, sodass während des Spreizvorganges des Dübels keine radiale Knickung des Spreizelementes 2 stattfinden kann. Es wäre demnach auch nicht sinnvoll, am Spreizelement 2 einen Einschnitt 12 vorzusehen. Im übrigen gilt auch zu dieser Ausführungsform des Dübels das bereits zuvor Gesagte.
  • Auch der in Fig. 5 gezeigte Spreizdübel besteht im wesentlichen aus einem gesamthaft mit 21 bezeichneten Ankerbolzen, einem gesamthaft mit 22 bezeichneten Spreizelement, einem Ringelement 23 und einer Mutter 24, die wiederum auf ein Angriffsmittel 25 aufgedreht ist. Auch hier weist der -Ankerbolzen 21 eine konvex geformte Stützfläche 26 für das Spreizelement 22 auf. Ferner ist der Ankerbolzen 21 mit einer längsgerichteten Hohlkehle 27 versehen, in welcher ein Haltestab 28 angeordnet ist, der vorderseitig das Spreizelement 22 entlang eines parallel zur Dübellängsachse mittig verlaufenden Einschnittes 29 zu Haltezwecken durchsetzt. Der Haltestab 28 ist mit Vorteil in der Hohlkehle 27 zB durch Verklebung fixiert, sodass er, wie die Fig. 5 verdeutlicht, bei bereits zurückgeschobenem Ringelement 23 das Spreizelement 22 gegen die Stützfläche 26 zu halten vermag. Das Spreizelement als solches ist entsprechend jenem gemäss der Fig. 1 bzw.
  • 2a ausgebildet.
  • Bei dem in Fig. 5 dargestellten Anwendungsfall geht es beispielsweise darum, ein Hohlprofil 31 gegen ein Äufnahmewerkstück 32 zu befestigen. Dazu ist der Spreizdübel durch die Oeffnung 33 hindurch mit dem Spreizbereich in die Aufnahmebohrung 34 einzuführen. Dabei wird das zuvor über dem Spreizelement 22 angeordnete Ringelement 23 gegenüber dem Ankerbolzen 21 verschoben, woraufhin der Haltestab 28 alleine das Spreizelement 22 in Position hält.
  • Dem Haltestab 28 kommt ferner die Aufgabe zu, beim Anziehen der Mutter 24 ein Verdrehen des Ankerbolzens 21 gegenüber dem Spreizelement 22 zu unterbinden. Der Spreizvorgang als solcher erfolgt in der bereits voran beschriebenen Weise.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1. Spreizdübel mit Ankerbolzen und einem gegenüber dem Ankerbolzen in eine Spreizstellung verschiebbaren Spreizelement, wobei der Ankerbolzen im rückwärtigen Bereich Angriffsmittel zum Aufbringen axial wirkender Kräfte und im vorderen Bereich eine wenigstens teilweise zur Dübellängsachse geneigte, sich zum vorderen Ende des Ankerbolzens dessen Umfangskontur nähernde rampenartige Stützfläche für das Spreizelement aufweist, und am Spreizelement Seitenflanken vorgesehen sind, die zumindest teilweise die Umfangskontur des Ankerbolzens radial überragen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , dass die Stützfläche (6, 26) konvex gewölbt mit im wesentlichen in Dübellängsrichtung verlaufendem Scheitel ausgebildet ist und das Spreizelement (2, 22) einen sichelförmigen Querschnitt aufweist, dessen der Stützfläche (6, 26) zugewandte Bogenfläche (9, 9') einen wenigstens dem Krümmungsradius der Stützfläche entsprechenden Radius besitzt.
  2. 2. Dübel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , dass der Radius der Bogenfläche (9) des Spreizelementes (2) grösser als der Krümmungsradius der Stützfläche (6) ist.
  3. 3. Dübel nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , dass die Scheitellinie der Stützfläche (6, 26) in einem Winkel (asc) von ca. 100 zur Dübellängsachse geneigt verläuft.
  4. 4. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Spreizelement (2, 22) umfangsseitig einen oder mehrere in Dübellängsrichtung verlaufende Einschnitte (12, 29) aufweist.
  5. 5. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t r dass zur Halterung des Spreizelementes (2, 22) am Ankerbolzen (1, 21) ein beide Teile umschliessendes Ringelement (3, 23) vorgesehen ist.
  6. 6. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Spreizelement (2, 22) in Dübellängserstreckung gewölbt ist und die Wölbung die Umfangskontur (7) des Ankerbolzens (1, 21) überragt.
  7. 7. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass zur Halterung des Spreizelementes (22) am Ankerbolzen (21) ein in Dübellängserstreckung verlaufender, das Spreizelement zumindest teilweise übergreifender Haltestab (28) vorgesehen ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3743240A1 (de) * 1987-12-19 1989-06-29 Hilti Ag Spreizduebel mit spreizsegment
DE4428799A1 (de) * 1994-08-13 1996-02-15 Fischer Artur Werke Gmbh Befestigungselement
CN101191513B (zh) * 2006-11-24 2010-09-01 徐发煌 凸折膨胀螺栓

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