DE2754414C3 - Sprühkopf für eine chemische Reinigungseinrichtung für Großbehälter - Google Patents

Sprühkopf für eine chemische Reinigungseinrichtung für Großbehälter

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DE2754414C3
DE2754414C3 DE19772754414 DE2754414A DE2754414C3 DE 2754414 C3 DE2754414 C3 DE 2754414C3 DE 19772754414 DE19772754414 DE 19772754414 DE 2754414 A DE2754414 A DE 2754414A DE 2754414 C3 DE2754414 C3 DE 2754414C3
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Hans-Joachim Ing.(grad.) 6331 Waldsolms Oesterle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/14Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with multiple outlet openings; with strainers in or outside the outlet opening
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/093Cleaning containers, e.g. tanks by the force of jets or sprays

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Spnlhkopf nach dem Gattungsbegriff des Anspruches 1. Derartige Sprühköpfe werden an eine Zuleitung für die Reinigungsflüssigkeit angeschlossen und in den Behälter abgesenkt. Preßt man jetzt die Reinigungsflüssigkeit durch die Zuleitung in den Sprühkopf, dann besprüht der Kopf die Innenwandung des Behälters, so daß dieser gereinigt wird.
Ein zum Stand der Technik gehörender Sprühkopf isi kugelförmig ausgebildet und weist in seiner oberen Hälfte als Sprühdüsen wirkende Öffnungen auf.
In diesem Sprühkopf sind die Strömungsverhältnisse der Reinigungsflüssigkeit nicht günstig, so daß dieser Sprühkopf praktisch mit Hochdruck gefahren werden muß, was den Reinigungsflüssigkeitsverbrauch erhöht. Darüber hinaus bespritzt dieser Sprühkopf auch die Seitenwandungen des Behälters, da die Randstrahlen des Sprühkopfes etwa unter 90° zur Mittellinie des Sprühkopfes diesen verlassen. Es wurde gefunden, daß eine Wandbespritzung nicht erforderlich ist, wenn nur im genügenden Maße die Deckenwandung des Behälters im Niederdruckverfahren bespritzt wird, weil dann die Reinigungsflüssigkeit die Wandung des Behälters von selbst überschwallt und hierbei reinigt.
Aufgäbe der Erfindung ist es, einen Sprühkopf anzugeben, der in seinem Innern besonders günstige Strömungsverhälinisse aufweist und deshalb im Niederdruckverfahren benutzt werden kann, so daß ein Minimum an Reinigungsmittelverbrauch bei voller Reinigungswirkung gewährleistet ist und eine kostensparende Reinigung von Großbehältern möglich wird.
Diese Aufgabe wird durch das Merkmal des Anspruches I gelöst.
Bei dieser Lösung treffen die Sprühstrahlen unter günstigen Auftreffwinkeln praktisch nur auf die Deckenwandung des Behälters, und zwar in ihrer Gesamtheit gesehen, unter einem so großen öffnungswinkel, der bei Verwendung eines kugelförmigen } Sprühkopfes nicht erreichbar isu Hinzu kommt, daß die Randsprühstrahlen des Strahlenbündels etwa unter 45° zur Mittelachse geneigt aus dem Sprühkopf austreten und damit aus ballistischen Gründen eine große Reichweite aufweisen, so daß mit diesem Sprühkopf ίο auch leicht die oberen Ecken des Behälters von den Sprühstrahlen erreicht werden.
Insbesondere kann man den Sprühkopf in der erforderlichen Höhe im Behälter anordnen, so daß die Gewähr für ein vollkommenes Benetzen der Deckenwandung gegeben ist
Ist die Decke benetzt, läuft die Reinigungsflüssigkeit als Film über die Seitenwandung ab und reinigt diese.
Durch diese Maßnahme wird erheblich Reinigungsflüssigkeit gespart
Außerdem kann der erfindungsgemäße Sprühkopf im Niederdruckverfahren gefahren werden, da sich, wie sich gezeigt hat, besonders günstige Strömungsverhältnisse für die Reinigungsflüssigkeit in seinem Innern ergeben. Auch hierdurch wird Reinigungsflüssigkeit gespart
Da die erfindungsgemäße Ausbildung nur Sprühöffnungen im oberen Teil des Sprühkopfes vorsieht, ist im unterem Teil, vorzugsweise im Scheitelpunkt der Linsenfläche, eine öffnung vorgesehen, um nach Beendigung des Sprühvorganges die restliche im Sprühkopf enthaltene Flüssigkeit abtropfen zu lassen.
V/eitere Einzelheiten der Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung entnommen werden.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. I den Sprühkopf in Ansicht;
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie H-Il der F i g. 1;
F i g. 3 die Draufsicht auf die F i g. 2;
Fig.4 eine schematische Darstellung eines ersten Anwendungsbeispieles;
Fig.5 die schematische Darstellung eines weiteren Anwendungsbeispieles;
F i g. 6 die Draufsicht auf die F i g. 5.
Gemäß F i g. 1 ist der Sprühkopf 1 linsenförmig ausgebildet Er besteht aus einer oberen Linsenfläche 2, welche eine Vielzahl von Öffnungen 3 aufweist, und einer unteren Linsenfläche 4, die in ihrem Scheitelpunkt eine Öffnung 10 aufweist, durch die nach Beendigung des Sprühvorganges die restliche im Sprühkopf 1 noch befindliche Reinigungsflüssigkeit abtropfen kann.
Die Linsenflächen 2 und 4 können Teile einer Kugelschale sein. Sie laufen dann spitzwinklig ineinander. Die Linsenflächen können aber auch Teil eines Ellipsoides sein oder einer anderen geeigneten Fläche, wenn nur der Radius der Flächen genügend groß ist, so daß die Scheitelhöhe der einzelnen Linsenflächen gering bleibt.
Mit der oberen Linsenfläche 2 ist ein zylinderförmiger Teil 5 fest verbunden, auf den das Zuleitungsrohr 6 für die Reinigungsflüssigkeit gesteckt wird, Mit Hilfe eines Splintes 7 wird das Zuleitungsrohr 6 an dem Sprühkopf 1 befestigt.
Die Linsenflächen 2 und 4 treffen auf die Horizontal-
M ebene 8 des Sprühkopfes unter den Winkeln u, ν gleich
45°, so daß die aus den öffnungen 3' des äußeren Ringes austretenden Sprühstrahlen eine maximale Weite erreichen.
Aus den eingezeichneten Sprühstrahlen 11 in Fig. I erkennt man, daß der sämtliche Sprühstrahlen umfassende Spühbereichswinkel w sehr groß ist, und daß die Sprühstrahlen eine große Weite erreichen.
F i g. 4 zeigt ein Anwendungsbeispiel für die Reini- ■> gung eines einfachen Behälters 20, Pas Zuleitungsrohr 6 für das Reinigungsmittel ist am Sprühkopf 1 befestigt. Der Sprühkopf ist so tief im Behälter 20 angeordnet, daß sich eine Sprühstrahlausbildung 11' ergibt, die einerseits die Decke 22 des Behälters benetzt und auch noch den Stutzen 21 und im geringen Maße den oberen Rand 23 der Seitenwandung Die auf die genannten Stellen gesprühte Reinigungsflüssigkeit überschwallt die Seitenwandung des Behälters und reinigt diese hierdurch mit.
F i g. 5 zeigt die Anwendung des Sprühkopfes zum Reinigen eines Gärbottiches. Der Gärbottich hat rechteckigen QuerschnitL Um insbesondere die Ecken des Gärbottiches und die oberen Ränder gut auszusprühen, sind vier Sprühköpfe 1,1', !"und V", wie in F ig. 5 dargestellt, angeordnet.
Das Wesentliche der Erfindung wird darin gesehen, den Sprühkopf so auszubilden, daß die nach oben austretenden Sprühstrahlen einen relativ großen Winkel bestreichen, daß die Randstrahlen des Strahlenbündel eine große Weite erreichen, so daß der Sprühkopf vornehmlich zum Benetzen der Deckenwandung des Behälters eingesetzt werden kann. Seitenwandungen werden nur in ihrem oberen Teil besprüht, um die Filmbildung der ablaufenden Flüssigkeit auf den Seitenwandungen zu fördern. Um dies zu erreichen, weist insbesondere die obere Linsenfläche einen sehr großen Krümmungsradius auf und läuft unter etwa 45° in die Mittelfläche der Sprühlinse ein. Durch die besondere Form des Sprühkopfes wird ferner erreicht, daß sich in seinem Innern günstige Strömungsverhältnisse ergeben, insbesondere keine Wirbel bilden, so daß der Sprühkopf im Ntederdruckveriahren betrieben werden kann, wodurch ebenfalls Reinigungsflüssigkeit eingespart wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sprühkopf für chemische Reinigungseinrichtungen für Großbehälter, bei denen das Zuführungsrohr für die Reinigungsflüssigkeit von oben in den Sprühkopf mündet und die Sprühdosen in der oberen Hälfte des Sprühkopfes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühkopf (1) linsenförmig ausgebildet ist, daß die obere Linsenfläche (2) etwa unter 45° in die Mittelebene (8) der Linse einläuft, und die Sprühdüsen in Form von Bohrungen (3) trägt und daß auch die untere Linsenfläche (4) etwa unter 45° in die Mittelebene (8) der Linse einläuft
2. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Bohrungen (3) zum Mittelpunkt der oberen Linsenfläche (2) hinweisen.
3. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Scheitelpunkt der unteren Linsenfläche (4) eine Bohrung (10) vorgesehen ist
4. Verfahren zur Anwendung des Sprühkopfes nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühkopf so tief im Behälter (20) abgesenkt wird, daß die aus den Bohrungen (3) der oberen Linsenfläche (2) sprühende Reinigungsflüssigkeit nur oder im wesentlichen auf die innere, obere Deckenwandung (22) des Behälters (20) trifft
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sprühköpfe (1, Γ, 1") im Innern des Behälters (20) angeordnet werden.
DE19772754414 1977-12-07 1977-12-07 Sprühkopf für eine chemische Reinigungseinrichtung für Großbehälter Expired DE2754414C3 (de)

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DE2754414A1 DE2754414A1 (de) 1979-06-13
DE2754414B2 DE2754414B2 (de) 1980-10-16
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