DE2751791C3 - Werkstoffstangenführungseinrichtung für selbsttätige, Mehrkantwerkstoffstangen verarbeitende Drehmaschinen - Google Patents

Werkstoffstangenführungseinrichtung für selbsttätige, Mehrkantwerkstoffstangen verarbeitende Drehmaschinen

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DE2751791C3
DE2751791C3 DE19772751791 DE2751791A DE2751791C3 DE 2751791 C3 DE2751791 C3 DE 2751791C3 DE 19772751791 DE19772751791 DE 19772751791 DE 2751791 A DE2751791 A DE 2751791A DE 2751791 C3 DE2751791 C3 DE 2751791C3
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guide
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Klaus-Peter Dipl.-Ing. 5060 Bergisch-Gladbach Leipert
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FA ALFRED H SCHUETTE 5000 KOELN DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/12Accessories, e.g. stops, grippers
    • B23B13/126Supports

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Werkstoffstangenführungseinrichtung für selbsttätige, Mehrkantwerkstoffstangen verarbeitende Drehmaschinen mit einem koaxial zur Arbeitsspindel der Drehmaschine angeordneten, mit dieser umlaufenden Führungsring, der eine im Querschnitt dem Umriß der zu verarbeitenden Werkstoffstange entsprechende polygonale Führungsöffnung aufweist, die gegenüber einer entsprechend polygonförmigen öffnung einer in der Arbeitsspindel angeordneten Spannzange ausgerichtet und zu ihrem Einschubende hin erweitert ist, wozu nach außen divergierende Flächen vorgesehen sind.
Die Bohrungen der Spann- und Vorschubzangen und der Führungsringe von Mehrkantmaterial verarbeitenden Drehmaschinen haben ein der Querschnittsform der zu verarbeitenden Stangen entsprechendes Profil und müssen in Achse und Form genau miteinander fluchten.
Beim Laden der Drehmaschinen mit neuen Stangen geschieht es immer wieder, daß die Stangen gegenüber dem Profil der Führungsringe verdreht eingeschoben werden, so daß sie gegen die Stirnseiten der Führungsringe stoßen und sich nicht so leicht einschieben lassen. Die Stangen müssen dann so lange um ihre Achsen gedreht werden, bis sie die richtige Lage zur Führungsöffnung der Führungsringe einnehmen. Dieses Verdrehen der Stangen ist zeitraubend und kann nicht immer vom hinteren Ende der Stangenführung her durchgeführt werden. Es ist dann notwendig, unmittelbar hinter der Maschine die dort zwischen Stangenfüh rung und Vorschubrohr freiliegende Werkstoffstange zu fassen, zu verdrehen und so zu versuchen, sie in die Führung einzuschieben. Diese Tätigkeit ist nicht nur anstrengend, sondern auch wegen der Unfallgefahr
to beim Hantieren unmittelbar an der Maschine gefährlich.
Es ist eine Werkstoffstangenfühningseinrichtung
dieser Art bekannt (DE-AS 19 14 235), mit der das
Einführen der Mehrkantstange durch getriebliche Maßnahmen erleichtert werden soll. Zu diesem Zwecke
ist der Antrieb für den Werkstückvorschub mit einer Schlupfkupplung versehen, so daß die Stange mit nur mäßiger Kraft vorgeschoben und gegebenenfalls angehalten wird, wenn ihre vorderen Ecken gegen die nach außen divergierenden Flächen des Einführbechers stoßen. Außerdem ist der Vorschubantrieb für die Werkstoffstange mit einem Schalter ausgerüstet, der den Drehantrieb der Spindel auf Schleichgang umschaltet, wenn die Werkstoffstange in die Spannzange eintritt Die Spannzange dreht sich dann im Schleich gang um die nachgiebig gegen die Spannzangenöffnung gedrückte Werkstoffstange, so daß diese in dem Augenblick in die Spannzange hineingeleitct, in dem der mehrkantige Umriß der sich drehenden Spannzange mit dem Umriß der Werkstoffstange fluchtet
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Werkstoffstangenführungseinrichtung der eingangs näher erläuterten Art so auszubilden, daß in jeder beliebigen Lage eingeführte Mehrkantstangen von dem Führungsring selbsttätig, d.h. ohne getriebliche Maßnahmen, lediglich durch axialen Vorschub, zentriert und auf die miteinander fluchtenden öffnungen der Spann- und Vorschubzangen ausgerichtet werden.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst daß in den Prismenflächen der Führungsöffnung pyramidenartige Ausnehmungen angeordnet sind, deren Seitenflächen jeweils auf einen Eckpunkt von zwei zusammenstoßenden Führungskanten der Auslaßöffnung zulaufen, der die Spitze der pyramidenartigen Ausnehmung bildet
Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß sich verdreht eingeschobene Werkstoffstangen selbsttätig einfädeln, indem sie im Führungsring auf die Auslaßöffnung zulaufen und sich hierbei gegebenenfalls drehen, da ihre Vorderkanten auf den Verschneidungskanten zwischen der einen Seitenfläche der pyramidenartigen Ausnehmung und einer Prismenfläche entlang zur Auslaßöffnung geleitet werden, deren Rand dem Umriß der zu verarbeitenden Stange angepaßt ist
Die Ausnehmungen in den Prismenflächen des
Fühmngsringes können die Form von dreiseitigen Pyramiden haben, deren eine Seitenfläche mit der zugeordneten Prismenfläche der Führungsöffnung einen stumpfen Winkel einschließt und deren zweite Seitenfläche mit der benachbarten Prismenfläche fluchtet Eine solche Ausführungsform läßt sich besonders leicht herstellen und erlaubt ein einfaches Einschieben des Stangenmaterials in jeder Lage, das sich hierbei von selbst in die gewünschte Lage dreht indem sein vorderes Ende an den Führungsflächen und -kanten entlanggeführt wird.
Da die Führungskanten hoch beansprucht werden und rasch verschleißen, wenn sie unmittelbar am Auslaßende des Fühmngsringes angeordnet sind, kann
es zweckmäßig sein, wenn sich die Führungskanten im Abstand vor dem Auslaßende des Führungsringes befinden. Am Auslaßende stehen dann Führungsflächen zur Verfugung, weiche der eingeführten Stange beim weiteren Vorschub guten Halt geben.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die schräg auf die Eckpunkte von zwei zusammenstoßenden Führungskanten zulaufenden Flächen auch gekrümmte Rächen, zweckmäßig Zylinderflächen sein. Solche Zylinderflächen können verhältnismäßig leicht von der Einlaßöffnung her in den Führungsring eingefräst werden. Die gekrümmten Flächen können auch Schraubenflächen sein.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel is näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Teil der Werkstückspindel einer selbsttätigen Drehmaschine im Längsschnitt,
F i g. 2 das rückwärtige Ende der Spindel nach F i g. 1 im vergrößerten Maßstab,
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 2 in einem Querschnitt nach Linie HI-IH,
Fig.4 den in Fig.3 dargestellten Führungsring im Längsschnitt nach Linie IV-IV und
Fig.5 den Führungsring nach Fig.3 in einem Längsschnitt nach Linie V-V.
In der Zeichnung ist mit 10 die Spannzange der Werkstückspindel bezeichnet, in der die Werkstoffstange bei der Bearbeitung eingespannt wird. An die Spannzange 10 schließt sich das Spannrohr 11 an, in dem das Vorschubrohr 12 gelagert ist Am vorderen Ende des Vorschubrohres 12 ist die Vorschubzange 13 befestigt, welche die Werkstoffstange vorschiebt und hierbei durch einen Führungsring 14 zieht, der am hinteren Ende des Vorschubrohres 12 angeordnet ist. Vor diesem Führungsring 14 befindet sich ein Zentrierring 15 mit einer kreisrunden Zentrierbohrung 16, deren Durchmesser dem Durchmesser des Umkreises des jeweils zu verarbeitenden Stangenprofiles entspricht und der am Einschubende 17 seiner Bohrung 16 eine kegelstumpfförmige Ansenkung 18 aufweist. Der Führungsring 14 und der Zentrierring 15 sitzen in einer Hülse 20, die auf das hintere Ende des Vorschubrohres 12 aufgeschraubt ist.
Um eine mehrkantige Werkstoffstange, beispielsweise eine sechskantige Stahlstange in die Stangenführung einschieben zu können, müssen die öffnungen von Spannzange 10, Vorschubzange 13 und Führungsring 14 nach Achse und Profil miteinander fluchten, d. h. die Kanten und jeweiligen Flächen der sechseckigen öffnungen müssen in gleichen Ebenen liegen. Da die im Querschnitt sechseckige Stange in der Regel nicht schon beim Einführen in Richtung des Pfeiles 19 eine solche Lage hat, daß ihre Umfangsseiten mit den entsprechenden Innenflächen der öffnungen in Spannzange und Vorschubzange fluchten, hat der Führungsring 14 eine besondere, in den Fig.3 bis 5 näher dargestellte Ausbildung.
Wie aus F i g. 3 hervorgeht, hat der Führungsring 14 eine durchgehende prismatische Führungsöffnung 21 in Form eines geraden, sechsseitigen Prismas. Dieses sechsseitige Prisma liegt am Auslaßende 22 des Führungsringes 14 vor, d. h. der Führungsring 14 hat am Auslaßende 22 eine sechseckige Auslaßöffnung 23, die dem Umriß des Profiles der sechseckigen Werkstoffstange entspricht In den seitlichen Prismenflächen 24 der Führungsöffnung 21 sind jedoch zusätzlich noch Ausnehmungen 25 in Form von schiefen, dreieckigen Pyramiden angeordnet, von denen jeweils eine Seitenfläche 26 mit der zugeordneten Prismenfläche 24 der Führungsöffnung 21 einen stumpfen Winkel einschließt und deren zweite Seitenfläche 27 mit der benachbarten Prismenfläche 24 fluchtet, während ihre dritte Seite, die in der Ebene der zugeordneten Prismenfläche 24 liegt, zur Führungsöffnung 21 hin offen ist Die Seitenflächen 26 und 27 einer jeden pyramidenförmigen Ausnehmung 25 laufen hierdurch jeweils auf einen Eckpunkt 28 von zwei zusammenstoßenden Führungskanten 29 der sechseckigen Auslaßöffnung 23 zu, der die Spitze der zugeordneten pyramidenförmigen Ausnehmung 25 darstellt.
Man erkennt hieraus, daß sich die Führungsöffnung 21 zum Einlaßende 30 hin mit schräg auf die Führungskanten 29 der Auslaßöffnung 23 zulaufenden Flächen 26 und 27 trichterförmig erweitert
Wenn eine sechseckige Werkstoffstange vom Einschubende 17 her in Richtung des Pfeiles 19 in das Vorschubrohr 12 eingeschoben wird, wird sie zunächst im Zentrierring 15 zentriert, wobei die kegelstumpfförmige Ansenkung 18 im Zentrierring 15 das Einschieben erleichtert. Sind die sechskantigen Flächen der Werkstoffstange dann zu den Führungskanten 29 der Auslaßöffnung 23 des Führungsringes 14 nicht parallel, stoßen die vorderen Kanten der sechseckigen Werkstoffstange gegen die schräg verlaufenden Verschneidungskanten 31 der Flächen 26 der pyramidenförmigen Ausnehmung 25 und der Flächen 24 der prismatischen Führungsöffnung und gleiten an ihnen entlang, wobei sich das Werkstück so lange dreht bis seine Umrißlinien mit den Führungskanten 29 der Auslaßöffnung parallel sind, aus der die Stange dann austreten und ausgerichtet in die Vorschubzange 13 und die Spannzange 10 eintreten kann.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise ist es auch möglich, den Führungsring für vierkantige oder achtkantige Werkstoffstangen analog auszubilden. Außerdem ist es möglich, die Führungsflächen der Führungsöffnung auch als Schraubenflächen auszubilden, so daß sich die Führungsöffnung zum Einlaßende hin schraubenförmig erweitert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Werkstoffstangenführungseinrichtung für selbsttätige, Mehrkantwerkstoffstangen verarbeitende Drehmaschinen, mit einem koaxial zur Arbeitsspindel der Drehmaschine angeordneten, mit dieser umlaufenden Führungsring, der eine im Querschnitt dem Umriß der zu verarbeitenden Werkstoffstange entsprechende polygonale Führungsöffnung aufweist, die gegenüber einer entsprechend polygonförmigen öffnung einer in der Arbeitsspindel angeordneten Spannzange ausgerichtet und zu ihrem Einschubende hin erweitert ist, wozu nach außen divergierende Flächen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Prismenflächen (24) der Führungsöffnung (21) pyramidenartige Ausnehmungen (25) angeordnet sind, deren Seitenflächen (26 vnd 27) jeweils auf einen Eckpunkt (28) von zwei zusammenstoßenden Führungskanten (29) der Auslaßöffnung (23) zulaufen, der die Spitze der pyramidenartigen Ausnehmung (2S) bildet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (25) in den Prismenflächen (24) des Fühmngsringes (14) die Form von dreiseitigen Pyramiden haben, deren eine Seitenfläche (26) mit der zugeordneten Prismenfläche (24) der Führungsöffnung (21) einen stumpfen Winkel einschließt und deren zweite Seitenfläche (27) mit der benachbarten Prismenfläche (24) fluchtet
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Führungskanten (29) im Abstand vor dem Auslaßende (23) des Fühmngsringes (14) befinden.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg auf die Eckpunkte (28) von zwei zusammenstoßenden Führungskanten (29) zulaufenden Flächen gekrümmte Flächen sind.
DE19772751791 1977-11-19 1977-11-19 Werkstoffstangenführungseinrichtung für selbsttätige, Mehrkantwerkstoffstangen verarbeitende Drehmaschinen Expired DE2751791C3 (de)

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DE2751791B2 DE2751791B2 (de) 1981-01-22
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